Wenn
die
Krise
kommt
André
Schmitt
Wenn
die
Krise
kommt
-
Ein
Ratgeber
über
die
große
Krise
und
effektive
Krisenvorsorge
Mit
diesem
spannenden
Ratgeber
bist
Du
vorbereitet,
auf
alles,
was
bei
einem
großen
Blackout
auf
Dich
und
Deine
Liebsten
zukommt.
Autor
André
Schmitt
1.
Auflage,
Januar
2025
©
André
Schmitt
Alle
Rechte
vorbehalten.
Das
Werk
einschließlich
aller
seiner
Teile
ist
urheberrechtlich
geschützt.
Jede
Verwendung
außerhalb
der
engen
Grenzen
des
Urheberrechtsgesetzes
ist
ohne
Zustimmung
des
Autors
unzulässig
und
strafbar.
Dies
gilt
insbesondere
für
Vervielfältigungen,
Übersetzungen,
Mikroverfilmungen
und
die
Einspeicherung
und
Verarbeitung
in
elektronischen
Systemen.
ISBN:
Impressum:
https://bia-germany.de/impressum/
Kontakt:
E-Mail:
info@bia-germany.de
Internet:
https://bia-germany.de/
Wenn
die
Krise
kommt
Ein
Ratgeber
über
die
große
Krise
und
effektive
Krisenvorsorge
Mit
diesem
spannenden
Ratgeber
bist
Du
vorbereitet,
auf
alles,was
bei
einem
großen
Blackout
auf
Dich
und
Deine
Liebsten
zukommt.
André
Schmitt
BIA
BIA
GMBH
TRADE
&
CONSULT
Hier
wollen
wir
die
talentierten
Mit-Autoren
und
Helfer
vorstellen,
die
es
ermöglicht
haben,
dieses
Buch
zu
einem
wertvollen
und
ganzheitlichen
Werk
zu
machen.
Vielen
Dank
dafür!
Marc
Friedrich,
der
Finanzexperte,
hat
mit
seinem
profunden
Wissen
und
seiner
Fähigkeit,
komplexe
wirtschaftliche
Zusammenhänge
verständlich
zu
erklären,
maßgeblich
dazu
beigetragen,
die
finanziellen
Aspekte
unseres
Buches
zu
vertiefen.
Robert
Jungnischke
und
Sebastian
Hein,
unsere
Krisen-
und
Energieversorgungsexperten,
haben
ihr
Fachwissen
und
ihre
Erfahrung
in
diesem
Bereich
eingebracht,
um
dir
ein
tieferes
Verständnis
für
die
Herausforderungen
und
Lösungen
im
Krisenmanagement
und
der
Energieversorgung
näherzubringen.
Patrick
Krause,
langjähriger
Kampfsportexperte
und
Direktor
des
1.
UFC
Gyms
Deutschlands,
hat
durch
seine
fundierten
Erfahrungen
im
Bereich
der
Selbstverteidigung
ein
realitätsnahes
Verständnis
für
dieses
Thema
übermittelt.
Marco
Kurz,
unser
Videograf,
hat
mit
seiner
kreativen
Vision
und
seinem
handwerklichen
Geschick
visuelle
Elemente
geschaffen,
die
die
Inhalte
dieses
Buches
lebendig
und
fesselnd
darstellen.
Lisa
Bläcker,
unsere
Grafikdesignerin,
hat
in
wochenlanger
Arbeit
immer
wieder
neue
Ideen
umgesetzt
und
die
Gestaltung
des
Buches
und
des
Buchcovers
souverän
übernommen,
um
meine
Vision
für
euch
zu
veranschaulichen.
\
Marc
Friedrich
Robert
Jungnischke
Sebastian
Hein
Finanzexperte
Energie-
und
Krisenvorsorgeexperten
Patrick
Krause
Marco
Kurz
Lisa
Bläcker
Kampfsportexperte
Videograf
Grafikdesignerin
Zum
Autor
Unser
Autor
war
von
2004
bis
2019
bei
der
Bundeswehr,
eingesetzt
in
einem
der
letzten
verbliebenen
Jagdkampfzüge
der
Fallschirmjägertruppe,
wo
er
nahtlos
als
erster
Zug
zum
EGB-Soldaten
ausgebildet
wurde
(Fallschirmjäger
mit
erweiterter
Grundbefähigung).
Anschließend
ging
er
als
Feldwebel
ins
Kommando
Spezialkräfte
(KSK),
wo
er
zum
Sprengstoffspezialisten
ausgebildet
wurde,
mit
der
Spezialisierung
für
Sabotage
an
Großanlagen.
Nach
15
Jahren
Dienst
endete
seine
Verpflichtungszeit
mit
dem
Dienstgrad
des
Hauptfeldwebels.
Zivile
Ausbildungen,
die
er
bis
heute
weiter
absolviert
hat,
sind:
-
Industriekaufmann
-
Fachwirt
für
Marketing
-
E-Commerce-Manager
-
Projekt-Manager
-
Wirtschaftsmediator
-
Verhandlungsmanager
-
Mimikresonanzmaster
Seine
Tätigkeiten
umfassen
neben
dem
militärischen
und
unternehmerischen
Dienst
diverse
Beraterfunktionen
für
Industrie,
Politik,
diskrete
Gesellschaften
und
NGOs.
Schwerpunkt
bilden
hierbei
die
Rüstungsindustrie,
die
Prototypenentwicklung
und
Konzeptionen
im
Einsatz,
sowie
Vermittlungs-
und
Mediationstätigkeiten
in
Kriegs-
und
Krisengebieten.
Des
Weiteren
arbeitet
er
als
Business
Coach
und
freier
Dozent
im
Bereich
Führungskräfteausbildung
sowie
Community
Building.
Quellen
Mitwirkend
als
Quellen
und
Fachberater
für
dieses
Buch
dienten
Experten
aus
der
Energiewirtschaft,
dem
Innenministerium,
medizinisches
Personal
aus
dem
Bereich
des
KSK
sowie
der
Bundeswehr
allgemein,
Sportberater
von
Operator
Fit
und
Mitarbeiter
des
Bundesamtes
für
Katastrophenhilfe
und
Bevölkerungsschutz.
Wir
bedanken
uns
hier
schon
einmal
recht
herzlich
für
deren
Unterstützung.
Hinweis
Der
Autor
dieses
Buches
übernimmt
keinerlei
Haftung
für
die
Inhalte
des
Buches
sowie
für
die
darin
vorkommenden
Techniken
und
Empfehlungen.
Die
Informationen
in
diesem
Buch
dienen
ausschließlich
zu
Informationszwecken
und
sollen
dem
Leser
einen
Überblick
über
bestimmte
Themen
geben.
Es
liegt
in
der
Verantwortung
des
Lesers,
die
in
diesem
Buch
enthaltenen
Informationen
sorgfältig
zu
prüfen
und
gegebenenfalls
Rücksprache
mit
qualifizierten
Fachleuten
zu
halten,
bevor
er
die
beschriebenen
Techniken
oder
Empfehlungen
anwendet.
Es
ist
wichtig
zu
beachten,
dass
bestimmte
Tätigkeiten,
insbesondere
solche,
die
mit
lebensbedrohlichen
Situationen
verbunden
sind,
nur
von
entsprechend
ausgebildeten
Fachkräften
durchgeführt
werden
sollten.
Der
Autor
dieses
Buches
ermutigt
nicht
dazu,
gefährliche
oder
potenziell
schädliche
Aktivitäten
ohne
angemessene
Ausbildung,
Kenntnisse
oder
professionelle
Anleitung
durchzuführen.
Der
Leser
sollte
verstehen,
dass
die
Umsetzung
der
im
Buch
beschriebenen
Techniken
und
Empfehlungen
mit
Risiken
verbunden
sein
kann.
Weder
der
Autor
noch
der
Verlag
können
für
Verletzungen,
Schäden
oder
Verluste
haftbar
gemacht
werden,
die
durch
die
Anwendung
der
Informationen
aus
diesem
Buch
entstehen.
Der
Leser
stimmt
zu,
dass
er
eigenverantwortlich
handelt
und
jegliche
Haftung
für
Handlungen
oder
Entscheidungen,
die
aufgrund
der
Informationen
in
diesem
Buch
getroffen
werden,
selbst
übernimmt.
Es
wird
dringend
empfohlen,
dass
der
Leser
bei
Fragen
oder
Bedenken
professionelle
Beratung
von
geeigneten
Fachleuten
einholt.
Durch
die
Nutzung
dieses
Buches
erklärt
der
Leser
sein
Einverständnis
mit
dieser
Haftungsklausel
und
akzeptiert,
dass
der
Autor
und
der
Verlag
von
jeglichen
Ansprüchen,
Forderungen
oder
Klagen
freigestellt
sind,
die
sich
aus
der
Anwendung
der
Informationen
aus
diesem
Buch
ergeben
könnten.
Vorwort
des
Autors
Dies
ist
mein
erstes
Buch,
welches
ich
so
für
die
Öffentlichkeit
und
den
geneigten
Leser
schreibe.
Als
Fachberater
für
Krisenmanagement
und
Wirtschaftsmediation,
vor
allem
in
Krisen-
und
Kriegsregionen
für
gehobene
Privatiers,
NGOs
und
Politik,
ist
man
eher
im
Hintergrund,
ein
„Grey
Man“,
um
die
Sicherheit
und
Interessen
der
Kunden
zu
gewährleisten.
Diskretion
und
Verschwiegenheit
gehören
zum
täglichen
Business
genauso
wie
permanenter
Fokus
und
Disziplin
—
ein
falsches
Wort
oder
eine
Handlung
zur
falschen
Zeit
am
falschen
Ort
können
hier
nicht
nur
massiv
Geld
kosten,
sondern
würden
mein
Leben
drastisch
verkürzen.
Warum
ich
mich
dennoch
entschieden
habe,
mich
zumindest
etwas
aus
der
Deckung
zu
wagen,
ist
der
Umstand,
dass
eine
große
Versorgungslücke
zwischen
einer
uninformierten
breiten
Masse
und
einer
kleinen
Elite
besteht.
Was
meine
ich
damit
genau?
Der
Großteil
der
Kontakte
und
Klienten,
welche
ich
und
andere
„Grey
Men“
der
Geopolitik
treffen
(Economic
Hitmen,
Lobbyisten,
Gladio-Einheiten,
Regime
Change
Operators,
PMOs
...)
kommen
aus
dem
Bereich
der
oberen
0,05
%
der
einflussreichsten
Familien,
Konzerne
und
Organisationen
Deutschlands.
Wir
sind
sozusagen
der
verlängerte
Arm
von
Interessen
und
Projekten,
die
entweder
zu
gefährlich
sind
oder
moralisch
und
parteilich
nicht
mit
dem
medialen
Image
übereinstimmen.
Diese
Elite
ist
meist
aufgrund
ihres
Status
sehr
gut
informiert
und
handelt
und
denkt
sachlich
und
objektiv.
Wenn
ich
dir
nun
sage,
dass
sich
diese
Menschen
seit
Jahrzehnten
massiv
mit
dem
Thema
der
Krisenvorsorge
beschäftigen
(wir
reden
nicht
von
Personenschutz)
und
auch
offen
über
geopolitische
Zuspitzungen
reden,
welche
Probleme
und
Leid
in
ungeahnten
Dimensionen
für
viele
Menschen
bedeuten
würden,
dann
reden
wir
hier
nicht
von
Aluhutträgern
und
einseitig
informierten
Stammtischbürgern,
sondern
von
denen,
die
die
Lage
sehen,
wie
sie
ist.
Wenn
es
nur
einer
von
Hundert
wäre,
würde
man
vielleicht
sagen:
„Er
ist
etwas
sensibel
und
übervorsichtig“.
Wenn
jedoch
nahezu
100
%
genauso
denken,
ist
es
eindeutig:
Uns
steht
etwas
bevor.
Das
soll
nicht
heißen,
dass
diese
Klientel
sich
auf
Katastrophen
freut
oder
die
Vorbereitung
nur
als
Hobby
sieht,
weil
sie
viel
(selbstbestimmte)
Zeit
und
Geld
haben.
Wer
Safe
Häuser,
teilweise
Safe
Cities,
baut
(Schwerpunkt
hier
Mittelamerika,
Skandinavien
und
Neuseeland,
sowie
einige
Privatinseln),
Vorräte
für
mehrere
Jahre
anlegt
und
Fluchtpläne
und
Routen
penibel
plant,
der
hat
seine
Gründe
dafür.
Wir
wissen
davon,
denn
ob
Personenschützer,
Piloten,
medizinisches
Personal,
Chauffeure
oder
Buchhalter
—
du
kannst
als
Privatperson
so
diskret
wie
möglich
sein,
wenn
dich
dein
Stab
an
Service-
und
Sicherheitspersonal
ständig
begleitet
und
vieles
mitbekommt,
ist
im
Prinzip
nichts
geheim.
Wenn
ich
die
Klienten
jedoch
frage,
warum
sie
nicht
offener
die
Gefahren
in
der
Öffentlichkeit
kommunizieren,
erhalte
ich
meistens
drei
Antworten:
1.
Man
wolle
keine
Panik
verbreiten.
Die
Bevölkerung
soll
in
Ruhe
und
Frieden
leben.
Man
versucht
im
Hintergrund
die
Probleme
anzugehen.
2.
Die
Lage
deutlich
zu
zeichnen,
hieße
auch,
Verantwortung
zu
übernehmen,
für
das,
was
war,
und
das,
was
kommt
—
sprich
für
Fehler
geradezustehen,
die
vielleicht
gemacht
wurden
—,
und
für
die
Zukunft
Maßnahmen
zu
ergreifen,
welche
unbequem
und
nicht
so
einfach
wären.
Man
möchte
aber
ja
wiedergewählt
werden.
3.
Durch
den
Vorsprung
an
Wissen
kann
man
wirtschaftlich
immer
absahnen
und
muss
nicht
teilen.
Wenn
jeder
alles
wüsste
und
nicht
im
Nebel
der
Informationsflut
herumirren
würde,
wäre
es
verdammt
schwer,
viele
Geschäfte
und
Konstrukte
aufrechtzuerhalten.
Abschöpfstrategie
bis
zum
Knall
heißt
es
da.
Ein
Verhindern
der
bereits
seit
Jahrzehnten
in
Gang
gesetzten
Mechanismen
ist
nicht
mehr
möglich,
also
macht
man
das
Beste
daraus.
Ohne
also
moralisch
den
Oberlehrer
zu
spielen,
frage
ich
dich:
Würdest
du
es
nicht
genauso
tun,
hättest
du
die
finanziellen
Mittel
und
Kontakte?
Man
muss
die
Realität
nicht
mögen,
aber
sie
zu
ignorieren
bringt
dich
auch
nicht
weiter.
Ich
für
meinen
Teil
sehe
es
aus
der
sportlichen
Wettkampfperspektive:
Ich
habe
Respekt
vor
den
Familien
und
Organisationen,
die
es
bis
an
die
Spitze
geschafft
haben.
Statt
Neid
und
Missgunst
sehe
ich
eher
die
intellektuelle
Challenge
dieser
königlichen
Kunst
an
Psychologie,
Strategie
und
Weitsicht.
Dies
ist
jedoch
nur
meine
Sicht.
Würde
ich
zornig
oder
missliebig
gegen
diese
Kräfte
werden,
könnte
ich
meine
Arbeit
als
„Grey
Man“
und
Fachberater
nicht
weiter
durchführen.
Sehen
wir
also
eher
den
Wink
mit
dem
Zaunpfahl
und
lernen
aus
den
Handlungen
und
Vorsichtsmaßnahmen
der
anderen,
statt
neidisch
zu
sein
auf
das,
was
sie
erschaffen
haben.
Wir
haben
eine
gut
informierte
Oberschicht,
die
aus
dem
Wissen
natürlich
auch
Kapital
schlagen
möchte,
und
eine
sehr
uniformierte
Restmasse.
Warum
ich
also
dieses
Buch
schreibe,
ist
ganz
einfach:
Als
Soldat
habe
ich
einen
Eid
geleistet,
dem
Schutz
der
Bevölkerung
so
gut
es
geht
zu
dienen,
selbst
wenn
es
mein
Leben
kosten
sollte.
Auch
wenn
ich
schon
längere
Zeit
kein
Soldat
mehr
bin
und
die
Uniform
gegen
den
Anzug
getauscht
habe,
ist
es
doch
eine
innere
Haltung,
welche
man
nicht
ablegen
kann.
Deswegen
versuche
ich
eine
Brücke
zu
schlagen,
oder
eher
dir
einen
Leitfaden
zur
Selbsthilfe
an
die
Hand
zu
geben.
Um
es
vorwegzusagen:
Egal,
welche
Tipps
und
Tricks
du
bekommst,
sie
werden
weder
die
Ereignisse
der
Zukunft
ändern,
noch
dich
zu
100
%
schützen
können.
Jedoch
hoffe
ich,
dass
du
dank
ihnen
deine
Vorsorge
verbesserst
oder
überhaupt
erst
damit
anfängst,
deine
Ausgangssituation
in
einer
Krise
zu
optimieren.
Bist
du
zur
falschen
Zeit
am
falschen
Ort,
wird
auch
das
nichts
helfen.
Dies
zu
verstehen
und
zu
akzeptieren,
ist
die
erste
Lektion.
Du
musst
dir
bewusst
machen,
dass
alle
Zivilisationen
sowohl
zerbrechlich
als
auch
vorübergehend
sind.
Du
musst
bereit
sein,
dich
an
Veränderungen
anzupassen,
da
du
weißt,
dass
die
natürliche
Selektion
die
Dinge
unabhängig
davon
ändern
kann
und
wird.
Ich
habe
mir
weder
von
den
Nachrichtendiensten
noch
meinen
Klienten
eine
Freigabe
für
dieses
Buch
geben
lassen,
getreu
meinem
Motto:
„Wer
erst
gar
nicht
fragt,
kann
auch
kein
‘Nein’
bekommen“.
Ich
hoffe,
niemanden
damit
in
Verlegenheit
zu
bringen.
Ich
achte
auf
alle
persönlichen
und
dienstlichen
Geheimnisse
und
behalte
diese
für
mich.
Dieses
Buch
dient
nur
dem
Wohl
der
Bürger
als
vertiefende
Empfehlung
der
bereits
vom
Bundesamt
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe
mahnenden
Informationen.
Solltest
du
meine
Diskretion
infrage
stellen,
weißt
du,
wo
du
mich
findest.
Ich
arbeite
im
Dunkeln,
um
dem
Licht
zu
dienen.
Intro
Inhaltsverzeichnis
Kapitel
01
-
Einleitung
Einleitung
1.1
Warum
ist
es
so
wichtig,
Vorsorge
zu
betreiben?
1.2
Bekämpfe
die
Lethargie
der
Angst
und
Panik
1.3
Thema
Zeit
1.4
Thema
Lagerung
1.5
Das
Prinzip
der
vier
Generationen
1.6
Die
drei
Phasen
der
Katastrophe
2.
Sieben
Tage
Blackout
—
wie
ihn
ein
normaler
Bürger
erlebt
3.
Experten-Interview
mit
Sebastian
Hein
Kapitel
02
—
Fachteil
Einstieg
1.1
Was
ist
ein
Blackout?
1.2
Wie
bemerke
ich
einen
Blackout?
1.3
Definitionen
1.4
Großflächige
Störungen
im
Stromnetz
der
Vergangenheit
1.5
Einschätzung
seitens
der
europäischen
Politik
und
Energiebetreiber
1.6
Europäische
Energieversorgung
2.
Wie
ist
unsere
Stromerzeugung
sichergestellt?
2.1
Ökostromanteil
am
Strommix
steigt
2.2
Europäisches
Verbundsystem
3.
Das
Stromnetz
wird
immer
komplexer
4.
Wie
ist
das
Stromnetz
genau
aufgebaut?
4.1
Der
Zusammenhang
der
50
Hertz
im
Stromnetz
4.2
Redispatching-Maßnahmen
in
der
Energieversorgung
5.
Dezentrale
oder
Zentrale
Energieversorgung:
Vergleich,
Vor-
und
Nachteile
sowie
Hybridansätze
6.
Die
begrenzte
Reichweite
deutscher
Stromspeicher
—
ein
kritischer
Blick
auf
die
Energiespeicherung
6.1
Was
können
Ursachen
für
einen
Blackout
sein?
6.2
Kritischer
Blick
auf
das
aktuelle
Stromnetz:
Herausforderungen
und
Verbesserungspotenzial
7.
Wie
sehen
Alternativen
der
Versorgung
aus?
8.
Wie
lange
dauert
es,
bis
ein
Blackout
behoben
werden
kann?
9.
Wasserversorgung
bei
einem
Blackout?
10.
Infrastrukturausfall
11.
Womit
rechnet
die
Bevölkerung
und
was
wird
am
Ende
realistisch
passieren?
Kapitel
03
—
Vorbereitung
Blackout-spezifische
Sofortabläufe
2.
Persönliche
Vorbereitung
3.
Deine
private
Vorsorge
—
Beginn
deiner
Transformation
4.
Resilienz
—
dein
persönliches
Krisen-Backup
4.1
Was
Resilienz
bedeutet
4.2
Widerstandsfähige
Gemeinschaft
4.3
Wie
erreichst
du
Resilienz?
4.4
Gesundheitlicher
Aspekt
5.
Wecke
nun
deine
verloren
geglaubten
Instinkte
und
Wahrnehmungen
wieder
auf
5.1
Ernstfallpsychologie
und
Stresssymptome
bei
Menschen
5.2
Atemtechniken
für
deine
Stressreduzierung
6.
Was
kannst
du
von
deinen
Eltern
und
Urgroßeltern
lernen?
7.
Der
Cooper
Color
Code
8.
Der
OODA-Loop
9.
Das
Hinckley
Face
und
seine
Bedeutung
im
Desaster
Management
10.
Gruppendynamiken
11.
Gesundheits-TÜV
für
dich
11.1
Rauchst
du
noch?
11.2
Trinke
stilles
Wasser
11.3
Eiserner
Wille
und
Disziplin
11.4
Lies
viel
mehr!
11.5
Informationsdiät
12.
Lerne,
Nein
zu
sagen,
und
halte
dich
fern
von
Menschen,
die
nur
deine
Energie
und
Zeit
rauben!
12.1
Wo
sollst
du
Nein
sagen?
12.2
Zeitfresser
12.3
Nutze
deine
Zeit
weise!
12.4
Verzweifle
nicht,
vertraue
darauf,
dass
alles
gut
wird,
glaube
an
das
Gute
und
an
deinen
Erfolg
12.5
Noch
mal,
damit
du
es
verinnerlichst:
Lerne
deine
Nachbarn
und
Umgebung
besser
kennen
13.
Die
perfekte
Vermögenssicherung
in
Krisenzeiten
14.
Stärke
deinen
Körper
—
körperliche
Resilienz
14.1
Wanderungen
und
Märsche
14.2
Cardio
14.3
Die
Dauermethode
14.4
Parameter
für
den
Ausbau
der
Resilienz
14.5
Beispielplan
1
14.6
Schulterprogramm
14.7
Trainingsplan
Beine
14.8
Trainingsplan
Rücken
14.9
Wundheilungsphasen
15.
Ausrüstung
und
Tools:
Was
solltest
du
unbedingt
haben
und
was
ist
eher
nice
to
have?
15.1
First
Line
15.2
Second
Line
—
dein
nächster
Schritt
zur
Sicherheit
15.3
Third
Line
—
deine
Überlebensversicherung,
wenn
du
dein
Zuhause
für
längere
Zeit
verlassen
musst
15.4
Bevorratung
und
Tauschhandel
16.
Der
Beton-Dschungel
17.
Improvisieren
18.
Nahrungsvorsorge
19.
Deine
heimische
Vorratskammer
20.
Wie
bereitest
du
dein
Essen
vor?
21.
Deine
Hausapotheke
22.
Wasser
ist
Leben
23.
Energieversorgung
24.
Vitamine
und
Nahrungserganzungsmittel
25.
Die
Notdurft,
die
nicht
ausbleiben
wird
26.
Körperpflege
27.
Baby
an
Bord?
28.
Sonstige
Dinge,
an
die
du
bei
deiner
Bevorratung
denken
solltest
29.
Dokumente
30.
Tauschmittel
31.
Zeit,
etwas
die
Gegend
zu
erkunden
—
Werde
zum
Grey
Man
32.
Selbstschutz
33.
Brandschutz
34.
Plan
B
35.
Notfall-Medizin
35.1
IFAK
35.2
Der
Blutkreislauf
35.3
Funktionen
der
Atmung
35.4
Bedrohliche
Blutungen
35.5
Erste
Hilfe
bei
Erfrierungen
35.6
Erste
Hilfe
bei
Erstickungsgefahr
35.7
Fremdkörper
im
Auge
35.8
Gelenkverletzungen
35.9
Gewalteinwirkung
auf
den
Kopf
35.10
Herzinfarkt
35.11
Hirnbedingte
Krampfanfälle
35.12
Innere
Erkrankungen
und
Verletzungen
35.13
Rauschzustände
35.14
Schlaganfall
35.15
Schockzustand
35.16
Sonnenstich
35.17
Stromschlag
35.18
Verätzungen
35.19
Verbrennungen,
Verbrühungen
und
Brandwunden
35.20
Vergiftungen
und
Hilfe
bei
Erbrechen
35.21
Verletzungen
am
Körperstamm
35.22
Wundversorgung,
Verbände
und
Hilfsmittel
35.23
Kampfstoff-Einsatz
35.24
Heilkräuter
und
Heilbäume
35.25
Verhaltensweisen
bei
extremer
Hitze
und
Kälte
35.26
Fußhygiene
36.
Bug-Out-Vehicle
—
dein
ABC
des
Fluchtfahrzeugs
37.
Wie
man
Treibstoff
aus
einem
Auto
absaugt:
Methoden
zum
Abzapfen
37.1
Wie
saugt
man
mit
Luftdruck
Benzin
aus
einem
Auto
ab?
37.2
Wie
saugt
man
Kraftstoff
mit
einer
Benzinsaugpumpe
ab?
37.3
Wie
saugt
man
Benzin
mit
einem
Schlauch
durch
den
Mund
ab?
37.4
Wie
saugt
man
Benzin
aus
einem
neuen
Fahrzeug
ab?
37.5
Allgemein
38.
Kommunikation
in
der
Krise
38.1
Grundsätzliche
Möglichkeiten
der
Kommunikation
während
des
Blackouts
38.2
Funkgerätetypen
38.3
Ausweitungen
von
Funkwellen
und
ihre
Auswirkungen
auf
die
Kommunikation
38.4
Funkdisziplin
39.
Gemeinschaft
40.
Kleine
Tipps
und
Tricks,
wenn
du
zu
Fuß
unterwegs
bist
Kapitel
04
—
Fazit
und
Anhänge
1.
Fazit
2.
Danksagung
3.
Checklisten
3.1.
Hausapotheke
—
Das
sollte
vorhanden
sein
3.2.
Haushaltswaren
&
Lebensmittel
3.3.
Fluchtrucksack
4.
Links
zum
Selbststudium
5.
Anhang
5.1
Die
Zehn
Grundsätze
der
Kriegspropaganda
von
Lord
Arthur
Ponsonby:
Was
wir
für
die
Vorsorge
und
den
Umgang
mit
Medien
lernen
können
5.2
Kognitive
Kriegsführung
im
21.
Jahrhundert
—
Lehren
für
Vorsorge
und
den
Umgang
mit
Medien
5.3
Deutschlands
Wirtschaftskrise
und
der
Brain
Drain:
Die
unmittelbare
Bedrohung
und
ihre
langfristigen
Auswirkungen
5.4
Die
„Economic
Hitman"
Strategie:
Die
Schattenseiten
der
Wirtschaftskriegsführung
5.5
Kampfsport,
Kampfkunst,
Selbstverteidigung
6.
Glossar
7.
Abbildungsverzeichnis
08
Werbung
Kapitel
01
—
Einleitung
Einleitung
Das
vorliegende
Buch
richtet
sich
in
erster
Linie
nicht
an
die
bereits
gut
ausgebildeten
und
informierten
Bürger,
die
seit
Jahren
Zeit
und
Geld
in
die
private
Krisenvorsorge
investieren,
sondern
es
richtet
sich
an
jene,
die
schlicht
bis
zum
heutigen
Tag
verpennt
haben,
was
vor
sich
geht,
und
nun
möglichst
schnell
das
nötigste
Werkszeug
an
die
Hand
bekommen
wollen,
um
sich
und
ihre
Liebsten
vor
möglichen
Krisenfolgen
zu
schützen.
Das
Buch
soll
als
Orientierungshilfe
und
allgemeiner
Ratgeber
dienen.
Wir
werden
hier
nicht
aufs
Kleinste
eingehen,
sondern
allgemeine
Grundsätze
und
Anregungen
besprechen.
Für
die
Vertiefung
bist
du
selbst
verantwortlich.
Dieses
Buch
ist
für
selbst
denkende
Erwachsene
geschrieben
worden,
die
selbst
Verantwortung
übernehmen
wollen.
Was
meine
ich
damit?
Wenn
ich
dir
sage,
du
sollst
dich
mit
dem
Thema
Feuer
auseinandersetzen,
und
gebe
dir
ein
paar
Inhalte
und
Tipps
für
Alternativen
wie
„Denke
an
ein
Feuerzeug,
Streichhölzer
oder
einen
Feuerstein“,
muss
dies
als
Tipp
reichen.
Ich
zeige
dir
nicht,
wie
du
mit
Steinen
Funken
machen
kannst,
oder
wie
du
durch
Reibung
mit
ein
paar
Stöcken
und
einer
Schnur
ein
Feuer
entfachst.
Diese
MacGyver-Tricks
zeige
ich
dir
nicht.
Warum?
1.
Man
braucht
viel
Erfahrung
und
es
funktioniert
nicht
immer
beim
ersten
Versuch
—
wer
etwas
anderes
behauptet,
hat
wahrscheinlich
zu
viele
Actionfilme
geschaut.
2.
Nur
lesen
und
Bilder
ansehen
bringt
dir
nichts
—
wenn
du
dir
solche
Skills
aneignen
möchtest,
musst
du
dir
diese
durch
einen
erfahrenen
Ausbilder
nach
dem
VENÜ-Schema
erklären
lassen
(VENÜ:
Vormachen,
Erklären,
Nachmachen,
Üben
...
dies
dann
am
besten
drillmäßig
und
unter
Stress,
Tag
und
Nacht).
3.
Sei
faul
(bzw.
gehe
den
einfachen
Weg).
Warum
sollst
du
etliche
Stunden
etwas
versuchen,
basteln,
erjagen
oder
bauen,
was
du
in
„Friedenszeiten“
in
einem
Bruchteil
der
Zeit
oder
mit
einem
Bruchteil
des
Geldes
hinbekommen
kannst?
Warum
dich
aufreiben,
wenn
du
es
kräfteschonend
machen
kannst?
Die
Not
kommt
von
ganz
allein,
du
musst
diese
nicht
noch
künstlich
selbst
erzeugen,
indem
du
mit
dem
Primitivsten
beginnst
und
dich
abrackerst.
Noch
ein
Hinweis
für
das
Lesen
dieses
Buches:
Ich
verwende
hier
einige
Begriffe
aus
dem
Militär,
den
Nachrichtendiensten
und
der
Outdoor-Szene.
Solltest
du
damit
nichts
anfangen
können,
habe
ich
dir
im
Anhang
ein
ausführliches
Glossar
erstellt,
mit
Erklärungen,
weiterführenden
Links
und
Quellen,
sollte
dich
eines
dieser
Themen
interessieren.
Alle
Wörter,
die
im
Glossar
erläutert
werden,
schreibe
ich
in
GRAU.
Ehe
wir
weitermachen,
biete
ich
dir
das
brüderliche
und
kameradschaftliche
„Du“
an.
So
müssen
wir
nicht
gekünstelt
um
den
heißen
Brei
herumreden,
schlussendlich
sitzen
wir
alle
im
gleichen
Boot,
sollte
es
zu
einem
Desaster
kommen.
Zweitens,
wenn
ich
dich
mit
„Sie“
ansprechen
würde,
würdest
du
dich
vielleicht
bei
einigen
Dingen
nicht
angesprochen
fühlen
oder
bei
unangenehmen
Fragen
ausweichen,
weil
du
denkst:
„Er
meint
bestimmt
die
anderen
Leser“.
Nächste
Anmerkung,
die
du
vielleicht
nicht
gut
finden
wirst,
was
mir
jedoch
egal
ist,
da
wir
keine
Freunde
werden
müssen,
ist
das
Thema
des
„Genderns“.
Ich
verwende
in
diesem
Buch
ausschließlich
die
„Mann-Form“,
da
ich
selbst
ein
Mann
bin
und
die
Art
und
Weise,
wie
„Politiker/innen“,
„Soldat/innen“
etc.
verwendet
werden
soll,
weder
in
der
breiten
Masse
noch
in
akademischen
Kreisen
akzeptiert
wird
(wenn
man
sie
ehrlich
fragt
und
keine
Angst
vor
Repressalien
haben
müsste).
Außerdem
bekommen
ich
und
bestimmt
auch
viele
andere
Leser
von
den
vielen
Endungen
und
Verunstaltungen
der
deutschen
Sprache
Kopf-
und
Augenschmerzen,
die
Lesegeschwindigkeit
und
Dauer
des
Lesens
leiden
darunter
und
dies
will
ich
niemandem
antun.
Alle
Geschlechter
sind
wunderbar,
wie
sie
sind,
keiner
ist
mehr
oder
weniger
wert
als
der
andere.
Die
Verwendung
der
männlichen
Form
dient
ausschließlich
der
leichteren
Lesbarkeit,
das
weibliche
Geschlecht
ist
stets
mitgemeint.
Lasst
uns
über
Probleme
reden,
statt
selbst
welche
zu
erzeugen,
um
von
der
Realität
abzulenken.
Du
wirst
feststellen,
dass
auf
einigen
Seiten
dieses
Buches
QR-Codes
eingebettet
sind.
Diese
kleinen
Symbole
ermöglichen
es
dir,
noch
tiefer
in
die
Themen
einzutauchen,
die
ich
hier
behandle.
Indem
du
einfach
dein
Smartphone
oder
Tablet
verwendest,
kannst
du
die
QR-Codes
scannen
und
Kurzvideos
auf
unserem
YouTube-
Kanal
aufrufen,
die
wir
extra
für
dieses
Buch
aufgenommen
haben
und
die
auch
nur
Leser
des
Buches
zu
Gesicht
bekommen.
Ich
hoffe,
diese
interaktive
Erfahrung
bereichert
dein
Leseerlebnis
und
hilft
dir,
die
Inhalte
besser
zu
verstehen
und
zu
schätzen.
OFFA
0
Warum
noch
so
ein
Buch?
Beginnen
wir.
Es
ist
Frühjahr
2023,
ein
Großteil
der
Bevölkerung
hat
bis
zum
heutigen
Tag
leider
kaum
Vorsorge
bezüglich
der
Warnungen
des
Bundesamtes
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe,
kurz
BBK,
betrieben.
Dabei
wird
eine
reale
Bedrohung,
welche
die
Zivilisation,
wie
wir
sie
kennen,
in
nie
dagewesener
Weise
beeinträchtigen
würde,
sei
es
finanziell,
psychisch
und
physisch
—
ein
Blackout,
ausgelöst
durch
interne
sowie
externe
Faktoren
der
verschiedenen
Länder,
durch
das
Verbundsystem
der
europäischen
Energieversorgung
immer
wahrscheinlicher.
Die
geopolitischen
Verwerfungen,
die
parallel
einhergehen,
sind
dabei
noch
gar
nicht
berücksichtigt.
Gewarnt
wird
viel,
jedoch
handeln
die
wenigsten.
Wieso?
Hier
gibt
es
verschiedene
Ansätze,
die
eine
Erklärung
bieten
können:
1.
Ein
Mensch
beurteilt
seine
Lage
und
die
seines
Umfeldes
aufgrund
der
ihm
zur
Verfügung
stehenden
Informationen.
Verfügt
er
also
über
keine
fachkundigen
Informationen
oder
bewegt
sich
in
einer
Blase,
in
der
Themen
aus
dem
Bereich
Krisenmanagement
nicht
vorkommen,
ist
er
nur
einseitig
informiert,
denkt
jedoch,
den
totalen
Überblick
zu
besitzen.
Er
nimmt
Meinungen
anderer
einfach
auf,
anstatt
sich
selbst
kritisch
mit
den
Themen
auseinanderzusetzen.
Das
ist
auch
einfacher.
Eigene
Gedanken
nötigen
zu
eigenen
Handlungen,
eigene
Handlungen
verlangen,
dass
man
aus
der
Komfortzone
ausbricht.
2.
Der
typische
Truthahn-Effekt.
Der
Truthahn
beurteilt
seine
Zukunft
aufgrund
der
Erfahrungen,
die
er
in
der
Vergangenheit
gemacht
hat,
und
denkt
deshalb:
„Alles
wird
gut“.
Dass
der
Truthahn
nur
gefüttert
wird,
weil
er
am
Ende
geschlachtet
werden
soll,
kommt
dem
Truthuhn
nicht
in
den
Sinn,
weil
er
diese
Erfahrung
bisher
nicht
gemacht
hat.
So
ähnlich
verhält
es
sich
mit
Bürgern,
die
sich
nicht
mit
dem
Thema
Blackout
beschäftigen.
Sie
beurteilen
die
Zukunft
aufgrund
ihrer
Erlebnisse
in
der
Vergangenheit.
Da
es
jedoch
bisher
in
der
Geschichte
keinen
Blackout
gegeben
hat,
kann
niemand
rational
die
Gefahr
und
Schwere
der
Folgen
für
sich
und
sein
Umfeld
vorhersagen.
Man
benötigt
zu
dem
Zeitpunkt
Kräfte
mit
Fachwissen
und
Kontakten,
die
ein
breites
Bild
der
Lage
zeichnen
können.
3.
Kognitive
Dissonanz.
Der
Bürger
möchte
sich
nicht
mit
dem
Thema
auseinandersetzen,
da
es
nicht
in
seine
Planung
vom
Leben
passt.
Der
Urlaub,
die
Hochzeit,
die
Kinder
und
die
Karriere
sind
fest
im
Blick,
eine
Katastrophe
passt
hier
nicht
rein.
Deswegen
wird
sie
gezielt
ausgeblendet
oder
lächerlich
gemacht.
Damit
kann
man
dann
schön
seine
Ängste
regulieren,
wie
ein
Mensch,
der
im
dunklen
Wald
anfängt,
zu
singen
und
zu
pfeifen,
um
sich
selbst
zu
beruhigen.
Den
Wolf
am
Ende
der
Geschichte
interessiert
dies
jedoch
wenig.
4.
Lethargie.
Die
Last,
dass
die
Gefahr
zu
groß
für
mich
ist.
Die
Vorbereitung
ist
so
enorm.
Ich
habe
doch
keine
Zeit.
Wie
soll
ich
das
denn
alles
neben
dem
Beruf
hinbekommen?
Lagebilder
Man
rechtfertigt
die
Untätigkeit
mit
einem
unabwendbaren
Übel,
welches
so
übermächtig
ist,
dass
jegliche
Lösungen
gar
nicht
erst
bedacht
werden,
da
man
sie
für
undurchführbar
hält.
Egal,
zu
welcher
Kategorie
du
vielleicht
bisher
gezählt
hast,
ab
heute
ist
damit
Schluss.
Mir
geht
es
im
vorliegenden
Buch
nicht
darum,
dich
einzuschüchtern
oder
in
Panik
zu
versetzen,
sondern
dir
die
Notwendigkeit
zu
zeigen,
dass
gewisses
bedachtes
Handeln,
rational
und
mit
klarem
Kopf,
dich
und
deine
Familie
vor
möglichen
schweren
Folgen
bewahren
kann,
sei
es
in
monetärer
Hinsicht
oder
in
Hinsicht
auf
eure
Leben
selbst.
Angst
erzeugt
Lähmung.
Wissen
und
Fähigkeiten
können
diese
jedoch
lösen
und
in
proaktive
Handlungen
überführen.
Wissen
und
die
richtige
Einstellung
zum
Leben
und
zu
deinen
Mitmenschen
und
deren
Verantwortung
ist
die
erste
und
wichtigste
Vorbereitung,
mit
der
du
beginnen
musst.
Es
fängt
bei
dir
an,
nicht
beim
Nachbarn
oder
einem
anderen
Unbekannten.
Du
bist
für
dich
und
deine
Liebsten
verantwortlich,
niemand
anderes.
Sollte
der
Ernstfall
eintreffen
—
und
da
sind
sich
die
Experten
einig,
nicht
ob,
sondern
nur
noch
wann
es
geschehen
wird
—
kannst
du
ab
dem
Blackout
keine
Vorsorge
mehr
betreiben.
Was
du
bis
zu
diesem
Zeitpunkt
nicht
besitzt,
kannst
du
kaum
bis
gar
nicht
mehr
erwerben.
Seien
es
lebenswichtige
Medikamente,
das
normale
Essen,
Objekte
für
die
Navigation,
die
Hygiene
oder
um
einfachste
präklinische
Hilfe
bei
deinen
Liebsten
zu
leisten.
Was
wir
nun
gemeinsam
machen,
ist
eine
solide,
praxisnahe
Krisenvorsorge.
Betrachte
es
wie
eine
Lebensversicherung.
Es
ist
besser,
du
hast
sie
und
musst
sie
nie
nutzen
als
umgekehrt.
1.1
Warum
ist
es
so
wichtig,
Vorsorge
zu
betreiben?
Wieso
vorbereiten?
Wir
leben
in
Zentraleuropa,
in
einer
friedlichen
Blase,
in
der
man
jederzeit
einkaufen
kann,
eine
Pizza
mittels
Smartphone
bestellen
könnte
und
einigermaßen
sicher
ist.
Wenn
man
an
der
Heizung
den
Regler
dreht,
wird
es
warm,
wenn
man
an
den
Wasserhahn
geht,
kommt
Wasser
heraus.
Alles
top,
warum
sollte
sich
so
etwas
ändern?
Nun
stell
dir
vor,
der
Strom
fällt
aus,
nicht
ein
paar
Stunden
lang
und
nicht
nur
bei
dir
und
den
Nachbarn,
sondern
überall,
über
mehrere
Länder
verteilt,
und
zwar
für
einige
Wochen.
Jetzt
nervös?
Nein?
Gut,
dann
schauen
wir
uns
die
Situation
etwas
genauer
an.
Du
bekommst
kein
Wasser
mehr
aus
der
Leitung,
hast
wahrscheinlich
schon
das
letzte
bisschen
das
Klo
heruntergespült,
um
die
Toilette
zu
nutzen,
weil
du
dachtest,
der
Strom
kommt
gleich
wieder.
Internet
und
Telefon
funktionieren
nicht
mehr,
auch
nicht
bei
den
Sicherheits-
und
Ordnungskräften,
welche
du
vielleicht
panisch
versuchst
anzurufen.
Wie
lange
kannst
du
zu
Hause
bleiben,
ohne
einkaufen
gehen
zu
müssen?
Drei
Tage,
vielleicht
sogar
eine
Woche?
Mehr
wird
es
nicht
sein.
Laut
einer
Umfrage
haben
in
Deutschland
•
ein
Drittel
der
Bevölkerung
für
drei
Tage
Essen
und
Trinken
zu
Hause,
•
ein
Drittel
der
Bevölkerung
kommt
ungefähr
eine
Woche
hin
und
•
nur
das
letzte
Drittel
der
Bevölkerung
würde
etwas
über
eine
Woche
auskommen,
ohne
einkaufen
gehen
zu
müssen.
Jetzt
stell
dir
vor,
du
musst
doch
raus.
Du
musst
einkaufen.
Die
meisten
Geschäfte
können
nicht
öffnen,
ohne
Strom
funktionieren
die
Kassen
und
Systeme
nicht.
Diejenigen,
die
vielleicht
noch
verkaufen,
nehmen
nur
Bargeld
an,
du
hast
aber
nur
noch
deine
Bankkarte.
Abheben
kannst
du
auch
nichts
und
die
wenigen
Produkte,
die
es
noch
gibt,
kosten
auf
einmal
das
Fünf-
bis
Zehnfache
wie
vorher.
Die
Geschäfte,
die
vielleicht
noch
offen
haben,
sind
bald
leer.
Durch
die
Just-in-Time
oder
gar
Just-in-Sequence-Belieferung
der
Betriebe
und
Geschäfte
ist
nach
einem
Tag
alles
weg.
Gewinnmaximierung
statt
Kapitalbindung
und
Lagerhaltungskosten.
In
einem
perfekt
funktionierenden
System
ohne
Störungen
und
Wartungen
kann
dies
funktionieren,
jedoch
nicht
bei
einem
Blackout.
Im
Lebensmitteleinzelhandel
ist
die
derzeitige
Umschlagsrate
der
Waren
in
Großstädten
teilweise
vier-,
fünfmal
am
Tag,
auf
dem
Land
drei-
bis
fünfmal
die
Woche.
Die
Waren
gehen
aus,
aber
es
kommt
auch
kein
Nachschub.
Die
Lkw
können
nicht
mehr
tanken,
es
kann
nichts
mehr
produziert
werden.
Wer
soll
jetzt
noch
zu
Hilfe
kommen?
Es
betrifft
jeden
und
alles,
nicht
nur
dich,
sondern
auch
alle
Kräfte,
die
sonst
im
Katastrophenfall
zu
dir
eilen
würden.
Die
vorhandenen
Mittel
des
Staates
reichen
aus,
um
vielleicht
1
bis
3
%
der
Bevölkerung
für
einen
minimalen
Zeitraum
von
wenigen
Tagen
zu
versorgen.
Auch
dies
muss
organisiert
und
koordiniert
werden
(in
der
Masse
von
ehrenamtlichen
Helfern,
welche
selbst
Familien
haben).
Wie
fair
die
Verteilung
aussehen
wird,
zeigen
Beispiele
aus
anderen
Regionen
der
Erde,
wo
solche
Hilfebasen
schnell
überrannt
und
geplündert
werden,
da
die
Masse
der
Bedarfsträger
die
Angebote
stark
übersteigt.
Bedenke
immer:
Der
Stärkere
wird
von
den
Schwächeren
nehmen,
egal
ob
Essen,
Trinken,
ein
Dach
über
dem
Kopf
oder
gar
Sex.
Dies
ist
die
Natur
des
Menschen,
ohne
Gesetze
und
Ordnung.
Was
wenige
offen
sagen
werden
ist,
dass
die
Regierung,
wenn
es
kracht,
vorrangig
diejenigen
beschützt,
die
etwas
haben
bzw.
wohlhabender
sind.
Dies
ist
auch
keine
Panikmache,
sondern
die
reine
Natur
des
Menschen,
der
sich
ohne
Nahrung,
Sicherheit
und
Ordnung
in
fünf
Tagen
vom
Einstein
zum
Neandertaler
verwandelt.
Die
Urinstinkte
treten
hervor,
Moral
und
Anstand
stehen
nicht
auf
der
Speisekarte.
Nur
die
eigene
persönliche
Vorbereitung,
für
sich
und
die
Familie,
kann
eine
optimale
Ausgangslage
für
diese
und
andere
Katastrophenszenarien
sein.
Wer
selbst
nicht
panisch
und
voller
Entsetzen
umherirren
muss,
um
an
Nahrung
und
sauberes
Wasser
zu
kommen,
der
ist
bedachter
im
Handeln,
sicherer
im
Umgang
mit
schwierigen
Situationen
und
kann
helfen,
die
Ordnung
wiederherzustellen.
Je
nach
Standort
musst
du
mit
temporären
und
lokalen
Reaktionen
der
Masse
zurechtkommen,
wie
Plünderungen
und
Gewalt
auf
den
Straßen,
Vergewaltigungen
und
Selbstjustiz.
Kriminelle
Banden,
Clans
und
diverse
Einzeltäter
nutzen
das
Vakuum
von
fehlender
Ordnung
und
Strafverfolgung
aus.
Die
ökonomische
Krise
selbst
nach
Wiederherstellung
der
Ordnung
wurde
hier
noch
gar
nicht
besprochen.
Wie
viele
Firmen
können
weitermachen?
Wann
funktioniert
die
Finanz-
und
Supply
Chain
wieder?
Allein
unter
wirtschaftlichen
Gesichtspunkten
durch
Ausgleich
von
extremen
Preisen
und
niedrigem
Angebot
wäre
es
ratsam,
die
Vorsorge
jetzt
ernst
zu
nehmen.
Selbst
wenn
du
also
auf
einem
einsamen
Berg
die
Lage
glimpflich
überstehst,
musst
du
dich
und
deine
Familie
noch
mit
gewissem
Puffer
über
die
fragile
Zwischenzeit
bis
zur
totalen
Wiederherstellung
der
Ordnung
führen.
1.2
Bekämpfe
die
Lethargie
der
Angst
und
Panik
Du
willst
beginnen.
Dann
bleib
erst
einmal
ruhig.
Panisch
bringst
du
dir
und
deiner
Familie
nichts.
Sieh
die
Gefahren
und
Folgen
klar
vor
dir,
verzweifle
aber
nicht
an
ihnen,
sondern
suche
nach
Lösungen.
Du
brauchst
weder
Millionen
von
Euro
noch
eine
Insel
mit
Bunker,
um
jetzt
beginnen
zu
können.
Auch
übereilte
Käufe,
ausgelöst
durch
Empfehlungen
von
selbst
ernannten
„Krisenratgebern“
(meist
Leute,
die
nie
gedient
haben,
nie
in
einer
Krise
waren,
keinen
Background
besitzen,
außer
Call
of
Duty
oder
Mikado-Meister
zu
sein)
ergeben
hier
keinen
Sinn.
Die
Masse
bekommt
durch
die
„sachlichen
Empfehlungen“
von
Schrott
(der
mehr
Marge
hat
als
Premiumprodukte)
mittels
Affiliate-Programmen
ihre
Subventionen
für
diverse
YouTube-
oder
sonstige
Kanäle.
Beginne
also
mit
der
Optimierung
deines
Haushalts
und
der
Dinge,
die
du
kennst
und
einschätzen
kannst.
Alles
andere
erprobe
selbst
und
bilde
dir
dein
eigenes
Urteil.
Mit
wenig
Geld
und
etwas
Zeit
neben
deinem
normalen
Leben
kannst
du
dich
so
optimal
vorbereiten
und
auch
noch
Spaß
an
der
Sache
haben,
ohne
Panik
und
Stress.
Du
hast
kein
Geld,
keinen
Stauraum
und
dir
fehlt
die
Zeit
dafür?
Wenn
ich
ausnahmsweise
mit
profanen
Bürgern
privat
über
solche
Themen
spreche,
kommt
meistens:
•
„Für
so
etwas
fehlt
mir
die
Zeit.“
•
„Für
so
etwas
habe
ich
kein
Geld.“
•
„Ich
habe
eine
Mietwohnung
im
dritten
Stock,
wo
soll
ich
da
was
lagern?“
Wer
so
argumentiert,
beruhigt
sich
nur
selbst
und
hat
kein
Interesse
daran,
sich
mit
der
Krise
ernsthaft
auseinanderzusetzen.
Vorsorge
kostet
weder
viel
Geld
noch
Zeit
noch
Stauraum.
Auf
die
Einstellung
und
den
Willen
kommt
es
an.
Selbst
mit
nur
Bürgergeld
kannst
du
starten.
Es
liegt
an
deiner
Priorisierung
und
Verteilung
der
dir
zur
Verfügung
stehenden
Mittel,
nicht
an
den
Mitteln
selbst.
1.3
Thema
Zeit
Alle
Menschen
haben
24
Stunden
am
Tag,
egal
ob
arm
oder
reich.
Was
du
aus
der
Zeit
machst,
liegt
an
dir.
Schaust
du
Netflix
und
schläfst
mehr
als
sechs
Stunden,
statt
etwas
zu
lesen,
Sport
zu
treiben
oder
deine
Skills
auf
Vordermann
zu
bringen?
Du
kannst
dir
Fähigkeiten
nicht
kaufen,
du
musst
diese
gegen
Schweiß,
Blut
und
Lebenszeit
eintauschen.
Investiere
also
einen
Teil
der
dir
zur
Verfügung
stehenden
Zeit
und
mache
einen
Tages-
und
Wochenplan,
in
dem
du
dir
Auszeiten
für
deine
Vorbereitung
setzt,
vielleicht
sogar
mit
einem
Gleichgesinnten,
der
ebenfalls
Vorsorge
betreiben
möchte.
Gemeinsam
macht
das
Vorbereiten
Spaß,
Freundschaften
entstehen
und
Brücken
können
überwunden
werden,
die
vielleicht
vorher
durch
Vorurteile
bestanden.
Statt
am
Wochenende
auf
Partys
zu
gehen
oder
auf
der
Couch
deinen
Abdruck
weiter
zu
vertiefen,
solltest
du
die
Lücken
in
Wissen
und
Fähigkeiten
minimieren,
nicht
hektisch,
sondern
ruhig,
dafür
aber
stetig.
Ich
arbeite
90
Stunden
die
Woche
und
dies
seit
Jahren,
lese
jede
Woche
ein
Buch
und
besuche
einmal
im
Monat
mindestens
ein
Seminar,
welches
mir
neue
Blickwinkel
beschert.
Das
sind
meine
Prioritäten,
deshalb
habe
ich
die
Zeit
dafür.
Niemand
ist
vollkommen,
niemals
darf
man
aufhören
zu
lernen.
Man
ist
Lehrling
bis
zum
Ende
seines
Lebens.
1.4
Thema
Lagerung
Möglichkeiten
zur
Aufbewahrung
von
Lebensmitteln
in
deinem
Zuhause,
für
eine
urbane
Überlebenssituation
oder
längerfristige
Krise
mit
eingeschränkter
Versorgung
Egal
ob
bei
schlechtem
Wetter,
Blackout
oder
Unruhen
sowie
wirtschaftlichen
Einbrüchen,
essen
und
trinken
musst
du
immer.
Um
nicht
erst
in
der
Krise
anzufangen,
hier
ein
paar
Tipps
aus
der
Praxis
für
die
Praxis:
Übersicht
und
Transparenz
Orte,
an
denen
du
Lebensmittel
lagerst,
sollten
auch
nur
hierfür
gedacht
sein,
kein
Mischen
der
Güter
(Werkzeuge,
Benzin,
sinnlose
Gerätschaften).
Räume
alle
Nicht-Lebensmittel
weg
und
lagere
sie
in
einem
anderen
Bereich,
wie
zum
Beispiel
dem
Dachboden
oder
der
Garage.
Bewahre
die
Lebensmittel,
die
dem
Verfallsdatum
am
nächsten
sind,
vorn
in
den
Regalen
auf
und
bereite
diese
zur
nächsten
Mahlzeit
zu.
Kaufe
und
lagere
also
nur
das,
was
du
auch
tatsächlich
nutzt
und
kennst.
Improvisieren
Viele
Kontakte
sagen
immer,
sie
hätten
in
der
Stadt
wenig
Platz
für
genügend
Essen
für
die
Krise,
weshalb
sie
entmutigt
sind
und
gar
nicht
erst
damit
beginnen,
sich
vorzubereiten.
Streng
deinen
Kopf
an!
Nutze
die
Gegebenheiten
aus,
die
du
hast.
Wenn
es
nicht
horizontal
geht,
dann
mach
es
vertikal,
nutze
die
Raumhöhe.
Bewahre
zum
Beispiel
haltbare
Konserven
unter
deinem
Bett
auf.
Wenn
du
musst,
kannst
du
dir
durch
einfache
Bretter
eine
Erhöhung
bauen,
um
mehr
Stauraum
zu
erhalten.
Bis
zum
Kopfteil
ist
alles
möglich.
Improvisiere
also
und
suche
dir
Möbel
oder
Bereiche
aus,
welche
Potenzial
zum
Verstauen
haben.
Erwäge
auch,
die
Böden
in
den
Schränken
zu
nutzen.
Zwischen
der
Kleidung,
die
dort
ordentlich
aufgehängt
ist,
und
dem
Boden
sind
oft
mehrere
Meter
Platz.
Der
Platz
unter
dem
Waschbecken
ist
ein
weiterer
guter
Ort,
um
Konserven
aufzubewahren,
da
hier
oftmals
noch
Platz
ist.
Du
siehst
also,
die
Aufbewahrung
von
Lebensmitteln
für
eine
urbane
Überlebenssituation
erfordert
nicht
viel
Veränderung,
wenn
man
gewillt
ist,
sich
etwas
einfallen
zu
lassen,
und
einfach
anfängt.
Du
kannst
auf
diese
Weise
lange
mit
deiner
Menge
an
Nahrung
auskommen,
um
nicht
die
überteuerten
Waren
einkaufen
zu
müssen,
welche,
wenn
überhaupt,
noch
verfügbar
sind.
Du
wirst
dich
so
viel
wohler
fühlen,
wenn
du
jeden
Tag
die
richtige
Menge
an
Nahrung
zu
dir
nehmen
kannst,
ohne
Angst
vor
Hunger
zu
haben
oder
an
Unterversorgung
zu
leiden.
Ich
habe
kein
Geld
Zunächst
reduziere
alle
sinnfreien
Ausgaben
und
Abos,
welche
nicht
unbedingt
notwendig
sind.
Rauchst
du?
Dann
höre
auf!
Gehst
du
täglich
zum
Bäcker,
um
dir
einen
Coffee-to-Go
oder
ein
belegtes
Brötchen
zu
kaufen?
Nimm
einen
Thermobecher
und
mach
dir
zu
Hause
einen
Kaffee
und
schmier
dir
ein
Brot.
Hast
du
alle
Stecker
von
den
Geräten,
die
du
gerade
nicht
nutzt,
gezogen?
Klingt
banal,
aber
so
fängt
es
an.
Warum
musst
du
ein
teures
Handy
benutzen?
Hast
du
kein
Selbstvertrauen
und
musst
dich
durch
Markenprodukte
aufwerten,
um
dir
und
anderen
zu
beweisen,
wie
cool
du
bist?
Brauchst
du
das
teure
Auto
oder
würde
es
ein
günstigeres
auch
tun,
um
dich
von
A
nach
B
zu
bringen?
Musst
du
zu
Hause
immer
im
T-Shirt
herumlaufen,
auch
im
Winter,
und
dafür
deine
Heizung
bis
zum
Anschlag
aufdrehen
oder
würden
dicke
Pullover
und
Socken
es
auch
tun?
Ich
für
meinen
Teil
mache
das
ganze
Jahr
die
Heizung
nicht
einmal
an.
Wenn
ich
jeden
Abend
in
meine
Waldhütte
komme,
ist
es
meistens
nach
22:00
Uhr.
Den
Kamin
jetzt
noch
anmachen,
wenn
ich
spätestens
um
05:30
Uhr
mit
den
Hunden
wieder
rausmuss,
ergibt
wohl
eher
keinen
Sinn.
Die
Durchschnittstemperatur
bei
mir
beträgt
im
Winter
-7
°C,
aber
auch
nur
dank
des
Frostschutzreglers.
Ich
decke
mich
mit
einer
hochwertigen
Daunendecke
zu,
fertig.
Ich
sehe
meinen
Atem
in
der
Luft
und
schlafe
ein.
Ich
erzähle
dieses
Beispiel
nicht,
weil
ich
mir
das
Heizen
nicht
leisten
könnte,
sondern
weil
ich
für
mich
entschieden
habe,
dass
dies
für
meine
Lebenssituation
überflüssig
ist.
Egal,
welche
Tipps
ich
dir
gebe
—
zunächst
musst
du
dir
eine
Übersicht
über
deine
Ein-
und
Ausgangsrechnungen
machen,
um
zu
sehen,
wo
noch
Stellschrauben
sind.
Sollte
alles
nicht
reichen
und
du
bist
dennoch
gewillt,
dich
besser
vorzubereiten,
dann
suche
dir
einen
Zusatzjob.
Arbeit,
egal
welcher
Art,
ist
keine
Schande.
Arbeit
gibt
es
an
jeder
Ecke,
wenn
man
bereit
ist,
dafür
Neues
zu
wagen
oder
seine
Vorurteile
abzulegen.
Lass
dich
von
niemandem
aufhalten
oder
dir
sagen,
dass
du
es
nicht
schaffen
kannst.
Die
richtige
Frage
sollte
also
lauten:
Wie
viel
muss
ich
zusätzlich
verdienen,
um
meine
Familie
und
mich
abzusichern?
Wenn
du
die
Summe
hast,
suche
dir
den
Job
und
geh
es
an.
Letzter
Tipp:
Du
hast
sicherlich
viel
Material
Zuhause,
was
du
schon
lange
nicht
mehr
benutzt
hast.
Wenn
ja,
raus
damit.
Ebay
und
Co.
helfen
dir
dabei.
Egal,
was
und
in
welchem
Zustand
du
etwas
verkaufst
—
es
wird
immer
jemanden
geben,
der
genau
das
sucht.
Warum
solltest
du
etwas
nutzen,
was
du
schon
vier
Jahre
auf
dem
Dachboden
hast?
Konzentriere
dich
und
werde
kompakter
(weniger
Material,
dafür
gutes
und
vielseitig
einsetzbar).
Es
muss
auch
nicht
immer
das
High-End-Equipment
sein,
Ersatzmarken,
welche
günstiger
sind,
tun
es
auch,
wenn
dich
die
Qualität
überzeugt.
Oftmals
werden
in
Asien
teure
und
billige
Produkte
im
selben
Werk
hergestellt.
Die
einen
bekommen
einen
Markennamen
und
kosten
500
Euro
und
andere
Waren
bleiben
No-
Name
und
kosten
nur
50
Euro
—
am
Ende
sind
sie
aber
die
gleichen.
Informiere
dich
gut,
bei
welchen
Marken
dies
der
Fall
ist.
Nutze
das,
was
zwischen
deinen
Ohren
steckt.
Fall
nicht
zu
einfach
auf
Marketingfallen
herein.
Hast
du
jetzt
alles
drastisch
heruntergefahren
und
eine
Übersicht
über
dein
Geld?
Teile
deine
Einnahmen
in
sechs
Bereiche
auf.
Diese
sechs
Stufen
bringen
dich
stabil
zur
Entfaltung
deiner
selbst.
1.
Fixkosten:
55
bis
65
%
solltest
du
maximal
für
die
Fixkosten
deines
derzeitigen
Lebens
aufbrauchen
(Miete,
Auto,
Versicherungen,
Lebensmittel).
Wenn
dies
mehr
als
65
%
sind,
solltest
du
schleunigst
etwas
ändern
(Wohnung
verkleinern,
billigeres
Auto
fahren,
mehr
das
Fahrrad
nutzen
...).
2.
Zukunft:
Ca.
10
%
solltest
du
für
deine
Zukunft
zurücklegen
(Anlagen
und
Aktien,
Teilhabe
an
Projekten
und
passivem
Cashflow).
3.
Weiterentwicklung:
Ca.
10
%
solltest
du
in
dich
und
deine
Weiterentwicklung
investieren
(Kurse,
Fachbücher
etc.).
4.
Träume:
Ca.
10
%
in
etwas,
das
dir
Freude
macht,
oder
einen
langen
Wunsch
erfüllt,
auf
den
du
sparen
möchtest
(Weltreise,
Traumhaus
...).
Wenn
du
nichts
mehr
machst,
womit
du
Spaß
und
Freude
am
Leben
hast
und
keine
Träume
verwirklichen
kannst,
wird
dir
schnell
die
Kraft
für
die
langfristige
Vorsorge
fehlen.
5.
Gesundheit:
Ca.
5
%
steckst
du
in
deine
Gesundheit.
Dein
Körper
und
Geist
sind
das
Wichtigste,
was
du
hast.
Die
Gesundheit
zu
vernachlässigen,
wird
dich
früher
oder
später
eines
Besseren
belehren,
mit
oftmals
unschönen
Methoden.
6.
Spenden:
Solltest
du
noch
etwas
Geld
übrighaben,
stifte
es
sinnvoll,
egal
ob
nah
oder
fern.
Sorge
dafür,
dass
es
da
ankommt,
wo
Hilfe
benötigt
wird.
Heute
bist
du
König,
morgen
bist
du
Bettler.
Sei
dankbar
für
das,
was
du
hast,
und
hilf
denjenigen,
die
schlechter
dran
sind
als
du,
weil
auch
du
einmal
an
ihrer
Stelle
sein
könntest
und
froh
wärst
über
eine
milde
Gabe.
Nun
siehst
du
dich
vielleicht
schon
vor
deinem
geistigen
Auge
als
der
nächste
Bear
Grylls
beim
Ausweiden
eines
Tierkadavers
—
dabei
brauchst
und
sollst
du
das
gar
nicht
lernen
und
machen.
Dafür
fehlt
den
meisten
die
Ausdauer
und
Disziplin
und
es
ist
auch
gar
nicht
nötig,
wenn
du
vorher
alles
richtig
gemacht
hast.
Setzen
wir
uns
also
gemeinsam
ins
warme
Auto
und
genießen
die
Snacks,
die
wir
vorsorglich
und
rechtzeitig
in
größerer
Stückzahl
beschafft
haben.
Vorsorge
Du
musst
nicht
zum
Doomsday-Prepper
oder
Survival-Spezialisten
werden.
Du
sollst
ein
informierter,
sachlich
denkender
Bürger
sein,
welcher
weiß,
dass
es
seit
jeher
in
der
Geschichte
der
Menschheit
Höhen
und
Tiefen
gab,
sei
es
ausgelöst
durch
Naturkatastrophen
oder
den
Menschen
selbst.
Diese
temporären
und
lokalen
bis
überregionalen
Ereignisse
kommen
nicht
einfach
so
aus
dem
Nichts,
auch
wenn
dies
im
Nachhinein
von
den
Verantwortlichen
oft
so
verkauft
wird.
Nein,
jede
Katastrophe
hat
ihre
Anzeichen
und
Warnsignale.
Um
diese
zu
erkennen,
braucht
man
neutrale
Lagebeurteilungen,
ein
nüchternes
Geschichtsverständnis
und
je
nach
Katastrophe
etwas
Erfahrung
in
Massenpsychologie
und
gruppendynamischem
Verhalten.
Hat
man
all
das,
kann
einen
nichts
überraschen,
da
alle
Signale
so
deutlich
sind,
dass
man
schon
fast
blind
sein
müsste,
um
sie
nicht
zu
erkennen,
aber
mehr
dazu
später.
Was
sind
eigentlich
diese
Prepper,
von
denen
immer
im
Radio
und
Fernsehen
gesprochen
wird?
Verschwörungstheoretiker
und
Rechtsradikale
oder
einfach
nur
übersensible
Mitbürger?
Prepper
ist
abgeleitet
aus
dem
Englischen
„to
be
prepared“,
zu
Deutsch:
vorbereitet
sein.
Menschen,
die
sich
individuell
oder
in
Gruppen
auf
unterschiedlichste
Krisen
und
Szenarien
vorbereiten,
um
diese
autark
ohne
Hilfe
externer
Kräfte
bewältigen
zu
können
—-
sprich
eine
Verhaltensweise,
wie
sie
die
Menschen
in
Entwicklungsländern
oder
unsere
Großeltern,
teilweise
Eltern,
permanent
durchgeführt
haben.
Sie
wissen
aus
Erfahrung,
dass
es
mal
Zeiten
gibt,
die
weniger
schön
sind
als
andere.
Waren
sie
Prepper
oder
einfach
nur
Bürger,
die
ihren
Verstand
benutzen?
Egal
was,
sie
haben
überlebt
und
uns,
den
nachfolgenden
Generationen,
damit
die
Basis
für
Frieden
und
Wohlstand
gebracht.
Warum
haben
wir
die
Wichtigkeit
der
Vorbereitung
dann
einfach
vergessen?
1.5
Das
Prinzip
der
vier
Generationen
Leider
vergisst
der
Mensch
schnell.
Man
blickt
nach
vorn
und
denkt,
alles
wird
gut
und
die
Fehler
der
Vergangenheit
werden
nie
wieder
vorkommen.
Bei
einem
Menschen
oder
einer
Generation
mag
das
stimmen.
Durch
eigene
Erfahrungen
hat
man
Demut
gelernt
und
sich
Freiheiten
und
Wohlstand
erkämpft.
Nur
zu
blöd,
dass
man
als
Elternteil
aber
nicht
die
Erfahrung
1:1
seinen
Kindern
mitgeben
kann.
Man
kann
zwar
Texte
und
Worte
nutzen,
um
Wissen
zu
vermitteln,
aber
alles
ist
wertlos,
wenn
die
Einstellungen
und
die
Mühe
hinter
dem
Gesagten
nicht
selbst
weiter
gelebt
werden.
Man
verwahrlost
—
eine
Wohlstandsverwahrlosung.
Das
Prinzip
der
vier
Generationen
solltest
du
spätestens
jetzt
erkannt
haben.
Es
ist
ein
permanenter
Prozess
in
den
Zivilisationen,
unabhängig
ihrer
Kultur
und
Region.
In
aller
Kürze:
Harte
Zeiten
kreieren
starke
Bürger.
Starke
Bürger
kreieren
gute
Zeiten.
Gute
Zeiten
kreieren
schwache,
dekadente
und
faule
Bürger.
Diese
wiederum
sorgen
für
einen
Niedergang
des
Wohlstands
und
der
Ordnung.
Es
kommen
nun
wieder
harte
Zeiten.
Die
letzte,
lieber
Leser,
ist
leider
die
Phase,
in
der
wir
uns
im
Moment
befinden.
Es
wurde
gesamtgesellschaftlich
vergessen,
dass
Frieden,
Wohlstand
und
Freiheit
kein
allgemeingültiger
Zustand
sind,
sondern
eine
Einstellung,
welche
immer
wieder
neu
unter
Beweis
gestellt
werden
muss.
Marode
Infrastruktur,
fehlende
Innovationen,
Fachkräftemangel
und
fehlendes
physikalisches
Grundverständnis
bei
Entscheidungsträgern
sind
nur
ein
paar
von
vielen
möglichen
Beispielen
menschlichen
Versagens
durch
getrübte
Sicherheitsvorstellungen
der
letzten
Generationen.
Ja,
richtig,
wir
alle
als
Bevölkerung
haben
dazu
beigetragen,
ob
als
schweigende
Masse
oder
direkte
Gehilfen
der
Korruption
und
Verwahrlosung.
Es
ist
an
der
Zeit,
aufzuwachen
und
sich
selbst
an
die
Nase
zu
fassen.
Erst
wenn
man
erkennt,
woher
etwas
kam,
und
die
Ursachen
akzeptiert
(nicht
entschuldigt),
kann
man
nach
vorn
blicken,
um
es
in
Zukunft
besser
zu
machen.
Nun
schauen
wir
wieder
auf
unsere
Katastrophe
(hier
Blackout,
kann
aber
auch
Hochwasser,
Unruhen,
Inflation
oder
sonstige
Schadensereignisse
sein).
Ich
sagte
bereits,
dass
man
jedes
Ereignis
rechtzeitig
erkennen
kann,
um
zu
handeln.
Wie
genau
macht
man
das?
1.6
Die
drei
Phasen
der
Katastrophe
Schauen
wir
uns
den
Zyklus
von
Katastrophen
an.
Alle
Katastrophen
können
in
drei
Phasen
untergliedert
werden:
•
Pre-Impact-Phase
•
Impact-Phase
•
Post-Impact-Phase.
3-Phasen-Modell
In
der
Pre-Impact-Phase
werden
die
Voraussetzungen
für
den
Impact
geschaffen.
Diese
können
je
nach
der
Untergliederung
der
Art
der
Katastrophe
unterschiedliche
Ausmaße
annehmen:
Staatsstreich
in
einem
fernen
Land:
•
Aufbau
der
Opposition
und
Suche
nach
fähigen
Nachfolgern
•
Munitions-
und
Waffenentsendungen
•
Kontrolle
über
Medien
und
Schlüsselpersonen
•
Ausbildung
von
Kräften
für
Kampfhandlungen
•
Kommunikationsaufbau
zwischen
lokalen
und
fremden
Kräften
Blackout
•
Marode
Infrastruktur
*
Erhöhtes
Eingreifen
der
Netzagentur,
um
Stabilität
zu
gewährleisten
«
Stabile
Stromerzeuger
werden
nach
und
nach
abgebaut
•
Notabschaltungen
häufen
sich
•
Lieferproblematiken
und
Engpässe
bei
Rohstoffen
zur
Energieerzeugung
Waldbrand
oder
Hochwasser
•
Außerordentliche
Dürre
oder
Starkregen
•
Wasserpegel
bei
Deichen
und
Stauseen
steigt
•
Waldbrandwarnstufe
nimmt
zu
Die
Impact-Phase
sollte
selbstverständlich
sein.
Jetzt
geht
es
sozusagen
los,
der
Sturm,
das
Feuer,
die
Revolution,
der
Krieg.
Es
folgt
das
eigentliche
Schadensereignis
(Impact-Phase)
und
die
Zeit,
nachdem
das
eigentliche
Schadensereignis
vorüber
ist
(Post-Impact-Phase).
Das
Feuer
ist
aus,
der
Wasserpegel
zurück
zum
Normalmaß
oder
der
Putsch
vorüber.
Was
viele
in
ihrer
Vorbereitung
vernachlässigen,
ist
die
Post-Impact-
Phase,
die
Pufferzone
zwischen
„Alles
ist
Mist“
und
„Alles
ist
wieder
super“.
Nur
weil
gerade
eine
Katastrophe
vorbei
ist,
heißt
es
nicht
gleich,
dass
alles
wieder
funktioniert,
Geschäfte
befüllt
sind,
Sicherheit
und
Ordnung
das
Geschehen
beherrschen.
Diese
Phase
kann
von
ein
bis
zwei
Wochen
bis
zu
mehr
als
einem
Jahr
dauern.
Zum
Beispiel
herrschte
nach
dem
Hurricane
Katrina
für
mehr
als
ein
Jahr
lang
weiterhin
Chaos.
Plünderungen,
Mord,
Vergewaltigungen,
Hunger
und
Durst,
Krankheiten
und
Unterversorgung.
Warum?
Weil
jedes
Ereignis
Folgeerscheinungen
hat
und
einen
Dominoeffekt
auslöst.
Wirtschaftliche
Folgen
und
Mangelversorgung
sind
meistens
inbegriffen,
da
die
gesamte
Industrie
erst
wieder
hochfahren
muss.
Lieferketten
müssen
neu
aufgebaut
werden.
Die
Infrastruktur
muss
erneuert
oder
ausgebessert
werden.
Wer
macht
das?
Sind
genügend
Kräfte
da?
Wer
kümmert
sich
auch
um
diese?
Fragen
über
Fragen
und
leider
nur
wenige
bis
gar
keine
positiven
Antworten
der
Verantwortlichen,
wenn
man
sie
persönlich
fragt.
Wenn
du
also
startest
und
das
Thema
der
Krisenvorbereitung
ernst
nimmst,
plane
Pufferbestände
ein,
die
dich
und
deine
Familie
durch
alle
Phasen
hinweg
ans
sichere
Ufer
bringen.
Die
vier
Zyklen
verlaufen
permanent,
während
unseres
gesamten
Lebens.
Ist
ein
Zyklus
zu
Ende,
fängt
ein
neuer
an.
Aus
Post-Impact
wird
Pre-Impact.
Wenn
man
besonders
viel
„Glück“
hat,
wie
wir
gerade,
dann
hat
man
direkt
mehrere
Katastrophen
in
der
Impact-
oder
Pre-Impact-
und
Post-Impact
Phase.
Februar
2023
•
China-Taiwan-Konflikt:
Pre-Impact
•
Iran-Israel-Konflikt:
Pre-Impact
•
Serbien-Konflikt:
Pre-Impact
•
Türkei-Griechenland:
Pre-Impact
•
Immobilien
und
Börsenknall:
Pre-Impact
•
III.
Weltkrieg:
Pre-Impact
•
Blackout
in
Europa:
Pre-Impact
•
Unruhen
in
den
USA:
Pre-Impact
•
Unruhen
&
Massenarbeitslosigkeit
in
Europa:
Pre-Impact
•
Nord
und
Südkorea
plus
Japan:
Pre-Impact
•
Ukraine-Krieg:
Impact-Phase
•
Corona-Krise:
Post-Impact
Welche
der
Pre-Impact-Phasen
zur
Impact-Phase
werden,
liegt
an
den
handelnden
Personen.
Eine
Impact-
Phase
bringt
immer
eine
Post-Impact-Phase
mit
sich,
da
hier
der
Stein
buchstäblich
ins
Rollen
gebracht
wurde,
ein
Aufhalten
ist
nicht
möglich,
nur
ein
Verkürzen
—
je
nach
Effizienz
der
Hilfsmittel.
Eine
Pre-Impact-Phase
kann,
muss
aber
nicht
zum
Impact
werden,
sollten
Gegenmaßnahmen
unternommen
werden.
Vorab
aber
zwei
Dinge,
die
du
aus
der
„Prepperszene”
lernen
kannst.
Als
Prepper
gibt
es
nämlich
einige
Grundregeln,
die
dir
helfen
können,
dich
auf
eine
mögliche
Krise
vorzubereiten
und
besser
durchzukommen.
Zwei
dieser
wichtigen
Regeln
sind
die
„100er“-Regel
und
die
„Two
is
one
and
one
is
none“-Regel.
Die
„100er“-Regel
besagt,
dass
alles,
was
du
in
einer
Krise
(Impact)
machst,
baust,
besorgst
etc.
etwa
das
Hundertfache
an
Zeit,
Geld
oder
sonstiger
Ressourcen
verbraucht
wie
in
der
Pre-Impact-Phase.
Eine
saubere
Vorbereitung
hilft
dir
also
auch
zu
sparen
und
macht
dich
unabhängig
und
flexibel,
während
andere
„ihr
letztes
Hemd“
für
die
Produkte
des
täglichen
Überlebens
geben
müssen.
Die
„Two
is
one
and
one
is
none“-Regel
besagt,
dass
man
für
wichtige
Ausrüstungsgegenstände
immer
mindestens
eine
oder
eher
zwei
bis
drei
Ersatzmöglichkeiten
haben
sollte.
Wenn
man
beispielsweise
nur
eine
Taschenlampe
hat
und
diese
ausfällt,
steht
man
im
Dunkeln.
Deshalb
ist
es
wichtig,
immer
mindestens
zwei
Taschenlampen
oder
alternative
Lichtquellen
zu
haben.
Auch
bei
anderen
wichtigen
Dingen,
wie
zum
Beispiel
Lebensmitteln
oder
Werkzeugen,
sollte
man
immer
Ersatzmöglichkeiten
haben.
Denn
im
Falle
eines
Ausfalls
oder
Verlustes
hat
man
dann
immer
noch
eine
Alternative
zur
Hand.
Diese
Regeln
können
einem
helfen,
auf
mögliche
Krisensituationen
vorbereitet
zu
sein.
Denn
in
einer
Krise
wird
es
schnell
passieren,
dass
die
normalen
Versorgungswege
zusammenbrechen
und
man
auf
sich
selbst
gestellt
ist.
Deshalb
ist
es
wichtig,
vorauszuplanen
und
immer
genügend
Vorräte
und
Ausrüstung
zu
haben.
Dabei
sollte
man
jedoch
auch
darauf
achten,
dass
die
Vorräte
regelmäßig
kontrolliert
und
gegebenenfalls
ausgetauscht
werden,
um
eine
optimale
Qualität
und
Funktionsfähigkeit
zu
gewährleisten.
Ich
hoffe,
der
kleine
Einstieg
hat
dir
ein
grobes
Verständnis
von
der
aktuellen
Lage
gegeben.
Wenn
du
dich
jetzt
intensiver
mit
der
Materie
beschäftigen
möchtest,
hol
dir
einen
Kaffee
und
lies
weiter.
Es
wird
nicht
schnell
vorbeigehen,
wir
fangen
gerade
erst
an.
3-Phasen
2.0
2.
Sieben
Tage
Blackout
—
wie
ihn
ein
normaler
Bürger
erlebt
Tag
1
Mein
Name
ist
Joshua
Bock.
Ich
wohne
und
arbeite
in
einer
deutschen
Großstadt.
Zusammen
mit
meiner
Lebensgefährtin
Anja
habe
ich
vor
einigen
Jahren
eine
Mietwohnung
in
einem
Mehr-Parteien-Haus
bezogen.
Ich
habe
einen
guten
Job
im
internationalen
Verkauf,
Anja
ist
Krankenschwester.
An
den
Wochenenden
fahren
wir
gern
aufs
Land,
Gott
sei
Dank
sind
wir
aufgrund
der
Wohnungslage
am
Stadtrand
schnell
im
Grünen.
Kinder
haben
wir
noch
keine
—
vielleicht
irgendwann
mal.
Anja
geht
sehr
in
ihrem
Beruf
auf
und
möchte
gern
erst
noch
ein
wenig
arbeiten,
bevor
wir
heiraten
und
für
Nachwuchs
sorgen.
Montag,
23.04.2024
Heute
beginnt
mein
Morgen
irgendwie
anders
als
üblich.
Ich
wache
plötzlich
von
allein
auf
und
bemerke,
dass
es
später
ist
als
sonst.
Ich
blicke
auf
mein
Handy,
was
allerdings
tot
ist
—
vielleicht
ist
das
Ladekabel
hinüber.
Anja
ist
in
der
Nacht
nicht
nach
Hause
gekommen,
was
angesichts
ihrer
Arbeit
im
Krankenhaus
nicht
ungewöhnlich
ist.
Als
ich
aufstehe,
sehe
ich,
dass
der
Wecker
auch
keine
roten
digitalen
Zahlen
mehr
anzeigt.
Das
heißt,
dass
der
Strom
ausgefallen
sein
muss
—
daher
auch
der
leere
Handyakku.
Vor
dem
Gefrierfach
im
Kühlschrank
finde
ich
eine
kleine
Wasserpfütze.
Die
Sicherungen
sind
in
Ordnung,
also
muss
es
ein
Problem
im
Haus
oder
auf
der
Straße
geben.
Ich
habe
das
schon
einmal
erlebt,
als
bei
Bauarbeiten
vor
dem
Haus
eine
Leitung
beschädigt
wurde.
Es
sollte
nicht
allzu
schlimm
sein.
Ich
lege
ein
Handtuch
vor
den
Gefrierschrank
und
nehme
mir
eine
Dose
Energy-Drink
aus
dem
Kühlschrank
mit.
Das
muss
als
Frühstück
erst
mal
reichen.
Als
ich
die
Wohnung
verlasse,
treffe
ich
Hausmeister
Bernd
im
Flur.
Er
berichtet
mir,
dass
die
Aufzüge,
das
Licht,
die
Tore
der
Tiefgarage
und
die
Brandschutztüren
nicht
funktionieren.
Er
kann
sie
nicht
manuell
öffnen,
da
er
keine
Genehmigung
von
der
Hausverwaltung
hat
und
niemanden
erreicht.
Prima
—
ein
richtiger
Montag.
Jetzt
muss
ich
auch
noch
sehen,
dass
ich
ohne
Auto
irgendwie
noch
halbwegs
pünktlich
zur
Arbeit
komme.
Zum
Glück
ist
die
Straßenbahnhaltestelle
gleich
an
der
nächsten
Kreuzung.
Als
ich
dort
ankomme,
erlebe
ich
den
nächsten
Schreck:
Der
Stromausfall
scheint
sich
über
die
ganze
Straße
oder
sogar
mehrere
Straßen
zu
erstrecken
—
es
fährt
nämlich
keine
Bahn
und
viele
Menschen
warten
an
der
Haltestelle
auf
einen
Ersatzverkehr
mit
dem
Bus.
Ich
habe
keine
Zeit
zu
warten,
also
renne
ich
zurück
nach
Hause,
hole
mein
Rad
aus
dem
Hausflur
und
fahre
los.
Während
ich
durch
die
Stadt
fahre,
spüre
ich,
dass
die
Atmosphäre
angespannt
ist.
Überall
in
der
Stadt
ist
es
dunkel,
die
Straßen
sind
verstopft
und
die
Menschen
sind
gereizt,
da
keine
Ampeln
funktionieren
und
niemand
rechtzeitig
sein
Ziel
erreichen
kann.
Ich
fühle
mich
ein
wenig
wie
in
einem
amerikanischen
Katastrophenfilm.
Ich
habe
noch
nie
erlebt,
dass
so
viele
Bereiche
von
einem
Stromausfall
befallen
sind.
Abbildung
1
Nach
reichlicher
Anstrengung
erreiche
ich
meine
Arbeitsstätte.
Schon
als
ich
um
die
letzte
Kurve
fahre,
sehe
ich
zahlreiche
meiner
Kollegen
vor
dem
Gebäude
stehen.
Als
ich
als
Letzter
meiner
Abteilung
eintreffe,
verkündet
mir
mein
Abteilungsleiter,
dass
wir
noch
eine
Stunde
warten,
bevor
er
die
Mitarbeiter
für
heute
nach
Hause
schickt.
Denn
auch
im
Bürogebäude
fehlt
der
Strom.
Aufzüge,
Schließanlagen,
Zeiterfassung
und
EDV
sind
außer
Betrieb.
Hektisch
versuchen
die
Kollegen
aus
der
IT
über
ihre
Smartphones
Zugriff
auf
die
internen
Systeme
zu
erlangen.
Aus
den
Gesprächsfetzen
der
Kollegen
entnehme
ich,
dass
die
Notstromversorgung
der
Server
nur
für
wenige
Stunden
ausgelegt
ist.
Wenn
wir
nicht
ins
Gebäude
kommen,
um
die
Anlage
kontrolliert
herunterzufahren,
drohen
massive
Schäden.
Der
Stromausfall
muss
also
doch
großflächiger
sein
als
zuvor
gedacht.
Die
Zeit
vergeht
und
langsam
bekomme
ich
Hunger.
Allerdings
hat
keines
der
Geschäfte
ringsum
geöffnet.
Alle
elektrischen
Türen
sind
verschlossen
und
Kassen
funktionieren
auch
nicht.
Mit
etwas
Bargeld
kaufe
ich
mir
auf
dem
Markt
gegenüber
ein
Sandwich.
Der
Händler
schimpft
und
sagt
mir,
dass
er
ohne
Strom
morgen
nicht
mehr
verkaufen
kann,
da
er
weder
im
Großmarkt
einkaufen
noch
seine
Ware
kühlen
kann.
Ich
bitte
Joachim,
meinen
Kollegen,
Anja
anzurufen,
aber
keines
der
Handys
hat
Empfang.
Wie
angekündigt,
schickt
der
Abteilungsleiter
alle
Kollegen
nach
Hause.
Also
wieder
aufs
Rad
und
die
45
Minuten
zurückfahren.
Als
ich
zu
Hause
ankomme,
wird
mir
langsam
etwas
komisch.
Der
Strom
ist
noch
nicht
mal
einen
Tag
lang
weg
und
doch
gerät
mein
Leben
schon
komplett
durcheinander.
Ich
hoffe,
dass
sich
bald
alles
wieder
klärt
und
ich
Anja
erreiche.
Hoffentlich
ist
bei
ihr
alles
in
Ordnung.
Ich
gehe
in
den
Kellerraum
und
krame
ein
paar
Dinge
hervor,
die
uns
irgendwie
nützlich
sein
könnten
—
viel
finde
ich
aber
nicht
und
das
auch
erst
nach
gefühlt
stundenlangem
Suchen.
Ein
paar
Teelichter,
Feuerzeuge
und
ein
paar
alte
Decken.
Die
Heizung
ist
kalt,
der
Herd
funktioniert
nicht,
der
Durchlauferhitzer
ist
aus,
sodass
kein
warmes
Wasser
vorhanden
ist,
und
an
Fernsehen
und
Internet
ist
ebenfalls
nicht
zu
denken.
Langsam
wird
es
auch
schon
dunkel
in
der
Wohnung,
da
es
draußen
nach
Regen
aussieht.
Es
kann
doch
nicht
sein,
dass
man
nirgendwo
etwas
erfährt?
Es
fahren
nicht
mal
Polizeiautos
durch
die
Straßen
und
geben
mit
Lautsprechern
bekannt,
wie
lange
die
Situation
noch
anhält
oder
was
wir
tun
sollen.
Völlig
übermüdet
trifft
nun
auch
Anja
zu
Hause
ein.
Im
Krankenhaus
herrscht
Chaos.
Neben
den
alltäglichen
Notfällen
waren
an
diesem
Tag
auch
dutzende
Patienten
in
der
Notaufnahme,
die
bereits
an
diesem
ersten
Tag
die
Folgen
eines
Blackouts
erlebten:
Unfallopfer,
Menschen,
die
in
stecken
gebliebenen
Aufzügen
dehydriert
waren,
und
sehr
viele
alte
Menschen,
die
es
nicht
gewohnt
sind,
die
Treppen
in
ihre
Wohnung
heraufsteigen
zu
müssen.
Da
weder
Aufzüge
noch
Treppenlifte
funktionieren,
sind
viele
Sturzverletzungen
zu
behandeln.
Hinzu
kommen
Einweisungen
von
Patienten
aus
häuslicher
Pflege,
deren
Betreuung
nicht
mehr
möglich
ist.
Anja
eröffnet
mir,
dass
sie
nur
schnell
die
nötigsten
Sachen
zusammenpacken
wird,
ein
paar
Stunden
schlafen
will
und
dann
wieder
im
Krankenhaus
zur
Arbeit
erscheinen
wird.
Wir
beschließen,
die
angebrochene
Milch
aus
dem
Kühlschrank
mit
etwas
Müsli
zu
schlürfen,
bevor
sie
schlecht
wird.
Wir
zünden
ein
Teelicht
an,
waschen
uns
dürftig
mit
etwas
kaltem
Wasser
und
gehen
ins
Bett.
Morgen
sieht
die
Welt
bestimmt
schon
wieder
ganz
anders
aus
...
Tag
2
Ich
wache
auf,
als
es
an
meiner
Tür
klopft.
Ich
bin
müde,
friere
in
der
kalten
Wohnung
und
wünsche
mir
einen
heißen
Kaffee,
aber
der
Stromausfall
ist
anscheinend
immer
noch
nicht
behoben,
denn
das
Display
meines
Handys
reagiert
immer
noch
nicht.
Anja
ist
schon
wieder
ins
Krankenhaus
geradelt.
Als
ich
die
Tur
öffne,
verstehe
ich
zunächst
nicht
ganz,
was
passiert
ist,
aber
schnell
wird
mir
klar,
dass
es
sich
um
einen
Notfall
handelt.
Meine
Nachbarin,
Frau
Schneider,
eine
ältere
Frau,
ist
völlig
aufgelöst.
Der
Pflegedienst,
der
ihren
Mann,
der
seit
einem
Schlaganfall
pflegebedürftig
geworden
ist,
betreut,
ist
seit
mehr
als
zwei
Stunden
überfällig.
Schon
gestern
hatte
sich
der
Pfleger
wohl
sehr
verspätet
und
dies
mit
dem
Verkehr
auf
der
Straße
und
damit
begründet,
dass
er
und
seine
Kollegen
ja
in
keinem
Haus
mehr
mit
dem
Aufzug
fahren
können.
Da
ihr
Mann
es
nicht
länger
aushalten
konnte,
hat
Frau
Schneider
versucht,
ihm
bei
dem
Weg
ins
Badezimmer
zu
helfen.
Hierbei
ist
Herr
Schneider
gestürzt
und
hat
sich
den
Kopf
an
der
Badewanne
angestoßen.
Frau
Schneider
kann
ihren
Mann
allein
weder
vom
Boden
aufheben
noch
zurück
ins
Bett
bringen.
Da
sie
weder
über
Handy
noch
über
Festnetz
einen
Rettungsdienst
erreichen
kann,
wusste
sie
sich
nicht
mehr
anders
zu
helfen,
als
bei
mir
zu
klingeln
und
um
Hilfe
zu
bitten.
Bis
vor
diesem
Stromausfall
hatte
man
sich
zwar
im
Hausflur
gegrüßt,
aber
keinen
weiteren
Kontakt
gepflegt.
Beschämt
fällt
mir
ein,
dass
ich
kaum
einen
meiner
direkten
Nachbarn
beim
Namen
kenne.
Trotz
aller
Sorge
der
Frau
spüre
ich,
dass
es
meiner
Nachbarin
sehr
unangenehm
ist,
mich
zu
bitten.
Ich
wundere
mich
kurz,
aber
sage
ihr
Hilfe
zu
und
folge
ihr
in
die
Wohnung.
In
der
Nachbarwohnung
schlägt
mir
gleich
nach
dem
Betreten
ein
furchtbarer
Geruch
entgegen.
Herr
Schneider
ist
im
Badezimmer
gestürzt
und
hat,
während
er
auf
den
kalten
Fliesen
gelegen
hat,
die
Kontrolle
über
seine
Körperfunktionen
verloren.
Er
hat
sich
eingemacht
und
dies
beim
Versuch
aufzustehen
leider
auch
überallhin
verteilt.
Ich,
der
bislang
nie
in
einer
solchen
Situation
gesteckt
hat,
versuche
mich
zu
überwinden.
Anja
wüsste
natürlich,
was
zu
tun
ist,
aber
da
ich
sie
nicht
erreichen
kann,
bin
ich
auf
mich
gestellt.
Sehr
vorsichtig
und
mithilfe
der
Nachbarin
versuche
ich,
den
Mann
aufzurichten.
Bei
jeder
Bewegung
schreit
der
Mann
vor
Schmerz
auf.
Mehrfach
rutscht
er
uns
wieder
auf
den
Boden,
bevor
es
unter
Aufbietung
aller
Kräfte
gelingt,
ihn
in
das
Wohnzimmer
zu
verbringen.
Frau
Schneider
möchte
ihren
Mann
mit
einem
Waschlappen
ein
wenig
sauber
machen.
Wir
bemerken,
dass
aus
dem
Wasserhahn
nur
noch
wenige
Tropfen
Wasser
kommen.
Ich
weiß
sofort,
dass
der
Wasserdruck
ohne
die
Pumpen
im
Keller
des
Mehrfamilienhauses
nicht
mehr
ausreicht,
um
die
oberen
Etagen
zu
versorgen.
Also
laufe
ich
schnell
in
unsere
Wohnung
zurück
und
bringe
meiner
Nachbarin
ein
paar
feuchte
Abschminktücher
von
Anja
und
verspreche
ihr,
mit
dem
Fahrrad
ins
Krankenhaus
zu
fahren,
um
Hilfe
zu
holen.
Auf
dem
Weg
zum
Krankenhaus
sehe
ich
viele
geschlossene
Geschäfte
und
lange
Schlangen
an
den
Tankstellen.
Ich
bemerke
einen
Streit
zwischen
einem
Tankstellenverkäufer,
einem
Polizisten
und
einigen
Autofahrern.
Die
Menschen
sind
frustriert,
weil
sie
nur
gegen
Barzahlung
und
zu
hohen
Preisen
eine
Ration
von
zehn
Litern
Benzin
oder
Diesel
tanken
können.
Die
Elektroladesäule
ist
wegen
des
Stromausfalls
außer
Betrieb
und
die
Regale
des
Tankstellenshops
nahezu
leer.
Als
ich
endlich
im
Krankenhaus
ankomme,
bemerke
ich
die
angespannte
Atmosphäre.
Sämtliche
Gänge
stehen
voll
mit
Betten
und
wartende
Patienten
füllen
jede
freie
Stelle
auf
den
Fluren.
Handgeschriebene
Schilder
informieren
über
die
Absage
aller
Untersuchungstermine
und
nicht
Routineoperationen.
Als
ich
endlich
am
Schalter
drankomme,
erfahre
ich,
dass
alle
Einsatzfahrzeuge
derzeit
ohne
Pause
fahren,
und
es
in
absehbarer
Zeit
keine
Möglichkeit
geben
wird,
den
Nachbarn
zu
transportieren.
Ich
schildere
der
Dame
den
Unfallhergang
und
muss
erfahren,
dass
die
Behandlung
nur
noch
nach
Dringlichkeitsstufen
abgearbeitet
werden
kann.
Mein
Nachbar
würde
bei
der
Einstufung
nicht
in
die
höchsten
Kategorien
fallen.
Auf
die
Frage,
weshalb
denn
andere
Krankenhäuser
nicht
aushelfen,
erfahre
ich
zum
ersten
Mal
das
Ausmaß
der
Katastrophe:
Ganz
Deutschland,
Österreich
und
weitere
Länder
Europas
befinden
sich
in
einem
Ausnahmezustand
namens
„Blackout“.
Niemand
weiß
zu
diesem
Zeitpunkt
sicher,
was
genau
geschehen
ist
oder
wie
lange
die
Situation
anhalten
wird.
Von
einem
Cyberangriff
auf
das
Stromnetz
als
Ursache
ist
die
Rede
unter
den
wartenden
Menschen
vor
dem
Krankenhaus.
So
etwas
kenne
ich
bislang
nur
aus
Film
und
Fernsehen.
Kann
das
wirklich
im
echten
Leben
passieren?
Ich
glaube,
ich
spinne.
Ich
bekomme
etwas
Angst,
denn
ich
hatte
die
immer
mal
wiederkehrenden
Warnungen
vor
einem
flächendeckenden
Stromausfall
zwar
vernommen,
aber
die
Wahrscheinlichkeit
für
so
gering
gehalten,
dass
ich
mich
nicht
darauf
vorbereitet
habe.
Ich
frage
mich
beim
Personal
des
Krankenhauses
bis
zu
Anja
durch,
die
mich
in
ein
leeres
Treppenhaus
mitnimmt.
Auch
in
ihren
Augen
lese
ich
Angst
und
völlige
Hilflosigkeit.
Bei
der
Essensausgabe
für
das
Personal
hat
sie
vom
Tisch
der
Haustechniker
einige
Wortfetzen
aufschnappen
können.
Sie
sagten,
dass
der
Treibstoff
in
den
Notstromaggregaten
wohl
nur
noch
für
einen
weiteren
Tag
ausreichen
würde
und
wenn
kein
Nachschub
geliefert
wird,
das
Krankenhaus
demnach
in
48
Stunden
ebenso
keinen
Strom
mehr
zur
Verfügung
hätte.
Das
Krankenhaus
hat
wohl
das
Technische
Hilfswerk
um
Unterstützung
gebeten,
aber
aufgrund
von
Lieferungen
von
Generatoren
als
Katastrophenhilfe
in
die
Ukraine
konnte
keine
Hilfe
bereitgestellt
werden.
Die
Krankenhäuser
im
Umkreis
müssen
nun
auf
eine
Lieferung
aus
den
Reserven
der
Bundeswehr
warten
—
warten
und
hoffen.
Die
Techniker
sagen,
dass
es
nur
eine
Frage
der
Zeit
sei,
bis
weitere
Ausfälle
zu
erwarten
sind,
da
über
Jahre
an
der
Wartung
der
Notstromanlage
gespart
wurde
und
kaum
Ersatzteile
vorgehalten
werden.
Eines
der
Aggregate
ist
bereits
nach
kurzem
Betrieb
ausgefallen,
wahrscheinlich
weil
der
Treibstoff
überlagert
war
und
die
Filter
verstopft
hat.
Jemand
auf
dem
Flur
schreit
laut
um
Hilfe
und
Anja
und
ich
verabschieden
uns
bis
zum
Abend.
Wenn
wir
doch
bloß
ein
Funkgerät
oder
so
etwas
hätten,
dann
könnten
wir
in
Kontakt
bleiben.
Auf
dem
Rückweg
versuche
ich,
einige
nützliche
Dinge
aufzutreiben,
jedoch
sind
die
meisten
Geschäfte
immer
noch
geschlossen.
Vor
einem
Baumarkt
stehen
einige
Leute
Schlange
und
ich
beschließe,
mein
Glück
zu
versuchen.
Alle
Gegenstände,
die
hilfreich
erscheinen,
sind
jedoch
bereits
ausverkauft.
Ich
kaufe
lediglich
zwei
Eimer.
Zu
Hause
angekommen
schöpfe
ich
mit
den
Eimern
zusammen
mit
anderen
Bewohnern
des
Hauses
Wasser
aus
einem
kleinen
Teich
in
der
Grünanlage
hinter
dem
Haus
und
informiere
Frau
Schneider
über
die
Aussagen
im
Krankenhaus.
Herr
Schneider
hat
mittlerweile
durch
den
Sturz
eine
riesige
Schwellung
am
Kopf
entwickelt.
Ich
fülle
das
Waschbecken
der
Schneiders
ebenfalls
mit
dem
Wasser
eines
Eimers.
Ich
esse
ein
paar
Scheiben
Toast
und
einige
Stücke
Schokolade.
Der
Gang
zur
Toilette
verheißt
auch
nichts
Gutes,
das
Wasser
ist
nun
auch
hier
alle
und
reicht
nicht
mehr
für
die
Spülung.
Zumindest
kann
ich
kurz
mit
dem
Wasser
aus
dem
zweiten
Eimer
Abhilfe
schaffen.
Abbildung
2
Als
Anja
erschöpft
zu
Hause
ankommt
und
in
die
Nachbarwohnung
eilt,
hat
sie
als
Krankenschwester
einen
schlimmen
Verdacht:
Herr
Schneider
könnte
durch
den
Sturz
unter
einer
Hirnblutung
leiden.
Im
Krankenhaus
sind
jedoch
keine
Kapazitäten
mehr
vorhanden
und
kaum
noch
Rettungsfahrten
möglich.
Selbst
wenn
Herr
Schneider
verlegt
werden
könnte,
stehen
die
Chancen
mehr
als
schlecht,
da
energieintensive
Diagnoseverfahren
wie
MRT
und
CT
eingestellt
wurden
und
Operationen
von
einem
Ethikrat
auf
den
Behandlungserfolg
hin
bewertet
werden.
Anja
nimmt
all
ihren
Mut
zusammen,
holt
tief
Luft
und
bereitet
Frau
Schneider
auf
das
Schlimmste
vor:
„Ihr
Mann
wird
höchstwahrscheinlich
sterben
und
es
gibt
nichts,
was
Sie
in
dieser
Situation
tun
können.“
Anja
und
ich
sind
am
Boden
zerstört.
So
etwas
in
Deutschland?
Im
21.
Jahrhundert?
Frau
Schneider
möchte
vorerst
allein
sein.
Wir
respektieren
ihren
Wunsch
und
gehen
zurück
in
unsere
Wohnung.
Zum
Glück
hat
Anja
ein
paar
belegte
Brote
und
zwei
Flaschen
Wasser
aus
dem
Krankenhaus
mitgebracht,
sodass
wir
wenigstens
nicht
hungrig,
aber
dennoch
voller
Sorgen
ins
Bett
gehen.
Wie
lange
dauert
dieser
Stromausfall
wohl
noch
an?
An
Schlaf
ist
nicht
wirklich
zu
denken.
Anja
und
ich
unterhalten
uns
lange
über
das
schreckliche
Schicksal
der
Schneiders,
und
wie
vielen
Familien
es
gerade
im
Moment
wohl
ähnlich
ergeht.
Tag
3
Ich
werde
von
meinem
knurrenden
Magen
geweckt.
Ich
habe
Angst
und
schlecht
geschlafen.
In
den
letzten
Tagen
habe
ich
nur
unregelmäßig
gegessen
und
sehne
mich
nach
einer
Dusche.
Doch
wieder
bleibt
das
Licht
aus
und
aus
dem
Wasserhahn
kommt
nur
ein
Gluckern.
Es
gibt
immer
noch
kein
richtiges
Krisenmanagement.
Immer
wieder
aufs
Neue
wird
mir
klar,
wie
abhängig
mein
gesamtes
Leben
vom
Strom
ist.
Anja
schläft
noch
tief
und
fest.
Ich
werde
sie
gleich
wecken
müssen,
da
wir
gemeinsam
in
der
Früh
nach
unseren
Nachbarn
schauen
wollen.
Missmutig
nehme
ich
meine
beiden
Eimer
und
gehe
hinunter
zu
dem
kleinen
Teich,
um
Wasser
zu
holen.
Dort
angekommen
sehe
ich
viele
weitere
Menschen,
die
alle
unterschiedlichste
Gefäße
mit
dem
schlammigen
Wasser
füllen.
Ich
fühle
mich
schwach,
als
ich
die
beiden
vollen
Eimer
durch
das
Treppenhaus
trage.
Die
Griffe
der
schweren
Eimer
tun
meinen
Händen
weh.
In
der
Wohnung
gehe
ich
nun
zur
Toilette.
Allerdings
fließt
das
Wasser
aus
dem
Eimer
diesmal
nur
sehr
langsam
ab.
Da
die
Hausbewohner
noch
auf
die
Toiletten
gehen,
aber
nur
per
Hand
nachspülen,
verstopfen
die
Rohre.
Auch
das
noch.
Auf
unbestimmte
Zeit
einen
Eimer
als
Toilette
zu
verwenden,
will
ich
mir
lieber
nicht
ausmalen.
Ich
wecke
Anja
und
mache
ein
Frühstück
aus
zwei
Schokoriegeln
und
einer
Konservendose
Thunfisch.
Wir
reden
kaum
miteinander
und
doch
spüren
wir
beide
die
Hilflosigkeit
des
anderen.
Wir
versichern
uns
zwar,
dass
sicher
bald
alles
überstanden
sein
wird,
aber
glauben
unseren
Worten
selbst
nicht.
Anja
sagt,
dass
sie
auch
heute
wieder
ins
Krankenhaus
gehen
wird.
Ihre
Patienten
brauchen
sie
und
als
Angestellte
hat
sie
Aussicht
auf
eine
Grundversorgung
während
der
Arbeitszeit.
Außerdem
hat
sie
die
Möglichkeit,
im
Krankenhaus
Nachrichten
zu
hören,
da
es
zum
einen
ein
Radio
gibt
und
zum
anderen
viele
Polizisten
und
Sanitäter
Neuigkeiten
von
ihren
Runden
mitbringen
und
auch
etwas
zum
allgemeinen
Krisenmanagement
sagen
können.
Sie
kann
nichts
versprechen,
will
aber
versuchen,
wieder
ein
paar
Kleinigkeiten
zum
Essen
und
Trinken
mitzubringen.
Ich
werde
heute
mit
dem
Rad
etwas
aus
der
Stadt
hinausfahren.
Ich
hoffe,
in
einem
der
umliegenden
Dörfer
Geschäfte
zu
finden,
die
nicht
geschlossen
sind.
Wir
besuchen
Frau
Schneider
und
ihren
Mann
nebenan.
Der
Mann
schläft
nun
fast
durchgängig
und
kann
sich
nicht
mehr
verständlich
machen.
Anja
verspricht
ihr
zwar,
im
Krankenhaus
alle
Hebel
in
Bewegung
zu
setzen,
um
Hilfe
zu
organisieren,
in
ihrem
Inneren
jedoch
weiß
sie
schon,
dass
diese
Mühen
vergeblich
sein
werden.
Viel
zu
viele
vermeidbare
Unglücke
hat
sie
in
den
letzten
48
Stunden
gesehen
und
sie
weiß,
wie
beschränkt
die
Möglichkeiten
des
Krankenhauses
sind,
Hilfe
zu
leisten.
Ich
radle
nun
auch
los,
ohne
Plan,
ohne
Ziel.
Heute
sind
kaum
noch
Autos
auf
den
Straßen.
Da
niemand
wirklich
arbeiten
kann
und
viele
Stadtbewohner
auch
keinen
vollen
Tank
hatten,
wird
der
Verkehr
weniger.
Dennoch
sehe
ich
noch
die
Folgen
des
Chaos.
An
vielen
großen
Kreuzungen
sind
verunfallte
Wagen
nur
aus
dem
Weg
geschoben
worden,
um
die
Straßen
freizumachen.
Abgeschleppt
wurde
jedoch
keines.
Nach
über
einer
Stunde
Radeln,
die
mir
mit
meinem
leeren
Magen
extrem
schwerfallen,
wundere
ich
mich.
Ein
vertrauter,
aber
dennoch
unwahrscheinlicher
Geruch
lockt
mich
wie
magisch
an.
Es
riecht
nach
Grill.
Als
ich
an
einem
Grundstück
am
Rande
der
Ortschaft
ankomme,
traue
ich
meiner
Nase
und
meinen
Augen
kaum:
Berge
von
Fleisch
liegen
auf
dem
Grill
und
duften
verführerisch.
Die
Leute
hinter
dem
Zaun
machen
einen
freundlichen
Eindruck
und
so
traue
ich
mich
zu
fragen,
was
es
mit
dem
Überfluss
für
eine
Bewandtnis
hat.
Ich
erfahre,
dass
wohl
auch
hier
im
Ort
der
Strom
ausgefallen
ist,
die
große,
volle
Kühltruhe
der
Hausbewohner
aber
deutlich
länger
kalt
geblieben
ist
als
mein
kleines
Kühlfach.
Da
nun
das
Fleisch
aber
beginnt
anzutauen,
haben
die
Leute
beschlossen,
erst
einmal
alles
Verderbliche
zu
garen,
um
die
Haltbarkeit
zu
verlängern.
Alles
in
allem
machen
die
Menschen
hier
keinen
allzu
besorgten
Eindruck
und
das
Krisenmanagement
funktioniert
hier
irgendwie
wesentlich
besser
als
in
der
Stadt.
Auf
dem
Dorf
hilft
man
sich,
erfahre
ich,
und
jeder
in
der
Straße
gibt,
was
er
hat,
um
gemeinsam
durch
die
Krise
zu
kommen.
Ein
Nachbar
hat
Kerzen
verteilt,
ein
anderer
hat
einen
Brunnen,
aus
dem
sich
die
Leute
der
Straße
bedienen
dürfen.
Ein
Notstromaggregat
ist
im
Straßenzug
vorhanden
und
betreibt
abwechselnd
einen
großen
Kühlschrank,
den
die
Bewohner
gemeinsam
nutzen,
die
Pumpe
des
Brunnens
und
lädt
ein
Handy,
sodass
man
gleich
erfahren
wird,
wenn
der
Strom
zurückkehrt.
Da
fast
jeder
etwas
Treibstoff
für
Gartengeräte
gelagert
hat,
ist
der
Betrieb
vorerst
gesichert.
Und
so
ist
durch
den
Zusammenhalt
das
Leben
hier
zwar
anders
geworden,
aber
erträglich.
Ich
bin
beeindruckt
und
ein
wenig
neidisch.
Gemeinsam
schultert
die
Nachbarschaft
hier,
was
andernorts
die
Welt
auf
den
Kopf
stellt.
Die
Leute
haben
Mitleid
mit
mir
und
so
darf
ich
mir
ein
paar
PET-
Flaschen
mit
Wasser
füllen
und
bekomme
sogar
noch
vier
gegrillte
Würstchen
für
mich,
Anja
und
die
Nachbarn
eingepackt.
Ich
verspreche,
mich
erkenntlich
zu
zeigen,
sobald
es
mir
möglich
ist,
und
trete
die
Heimreise
an.
Ich
fühle
mich
fast,
als
hätte
ich
etwas
Schlimmes
verbrochen,
als
ich
mit
meinen
Würstchen
im
Gepäck
an
Supermärkten
vorbeifahre,
in
denen
Familien
mit
Kindern
nach
letzten
übrig
gebliebenen
Lebensmitteln
suchen.
Aber
Anja,
Frau
Schneider
und
ich
müssen
uns
auch
ein
wenig
stärken.
Mir
folgen
zwar
einige
Blicke,
aber
es
spricht
mich
Gott
sei
Dank
niemand
an.
Ich
trete
fester
in
die
Pedale
und
versuche,
schnell
heimzukommen.
Abbildung
3
Ich
betrete
die
Wohnung
mit
Freude,
doch
werde
sogleich
von
der
Realität
eingeholt.
Meine
Nachbarin
Frau
Schneider
sitzt
mit
Anja
im
Wohnzimmer
und
weint.
Ihr
Mann
ist
tatsächlich
gestorben
und
sie
steht
vor
dem
Nichts.
Sie
musste
ihm
beim
Sterben
zusehen.
Ich
empfinde
Mitleid,
doch
der
Geruch
des
Essens
lässt
das
Wasser
in
meinem
Mund
zusammenlaufen
und
ich
kann
mich
kaum
auf
das
Gespräch
konzentrieren.
Ich
ertappe
mich
sogar
bei
dem
Gedanken,
dass
ja
nun
ein
Würstchen
mehr
vorhanden
ist,
und
schäme
mich
dafür.
Es
gibt
wohl
keine
Möglichkeit,
den
Verstorbenen
aus
der
Wohnung
zu
holen.
Die
Bestatter
in
fußläufiger
Entfernung
haben
Frau
Schneider
erklärt,
dass
sie
keine
Verstorbenen
mehr
aufnehmen
können.
Die
Kühlung
funktioniert
nicht
ohne
Strom
und
da
die
Krematorien
nicht
arbeiten,
müssen
die
Toten
in
der
Erde
bestattet
werden.
Schon
am
dritten
Tag
des
Stromausfalls
kann
hierbei
keine
Pietät
mehr
gewährleistet
werden.
Es
fehlt
an
Treibstoff
für
die
Bagger,
an
Särgen
und
der
Möglichkeit,
Trauerfeiern
zu
organisieren.
Zur
Vorbeugung
von
Seuchen
und
im
Rahmen
des
jetzt
vorhandenen
Krisenmanagements
wurde
daher
beschlossen,
Sammelgräber
auszuheben,
in
welchen
die
in
Plastikfolie
gewickelten
Leichname
begraben
werden.
Ein
paar
wenige
Worte
des
Pfarrers
und
einige
Handvoll
Kalk
müssen
vorerst
reichen.
Die
Lage
der
Toten
wird
skizziert
in
der
Hoffnung,
nach
dem
Blackout
eine
würdige
Bestattung
nachholen
zu
können.
Jedoch
müssen
die
Angehörigen,
die
ihre
Toten
nicht
zum
Friedhofsgelände
bringen
können,
warten.
Die
wenigen
noch
betankten
Bestattungswagen
transportieren
vorrangig
die
Toten
aus
den
Krankenhäusern
ab,
um
dort
die
Ausbreitung
von
Seuchen
zu
verhindern.
Neben
Unfallopfern,
Palliativpatienten
und
alten
Menschen
finden
sich
auch
immer
häufiger
tote
Mütter
und
Kleinkinder.
Ohne
die
Möglichkeiten
eines
voll
ausgestatteten
Krankenhauses
und
des
Transports
in
Spezialkliniken
wird
eine
Geburt
wieder
ein
tödliches
Risiko
für
Mutter
und
Kind.
Auf
einer
anderen
Stelle
des
Friedhofsgeländes
findet
ein
anderes
furchtbares
Schauspiel
statt.
Da
auch
der
Müll
nicht
mehr
entsorgt
werden
kann,
bringen
die
Bestatter
auf
ihren
Runden
auch
Säcke
von
Klinikmüll
mit.
Auf
einem
regelrechten
Scheiterhaufen
werden
nun
die
Dinge
verbrannt,
die
normalerweise
kaum
jemand
mehr
zu
Gesicht
bekommt:
blutige
Verbände,
amputierte
Körperteile
und
infektiöse
Proben
aus
den
Laboren
und
OPs.
Der
Gestank
ist
unbeschreiblich.
Um
einzelne
Tote
aus
Mehrfamilienhäusern
zu
bergen,
fehlen
den
Bestattern
die
Kapazitäten.
Sie
empfehlen
Frau
Schneider,
den
Toten
abzudecken
und
die
Tür
zum
Zimmer
abzudichten,
wenn
sie
ihren
Mann
nicht
zu
einer
der
Sammelstellen
bringen
kann.
Da
wir
Frau
Schneider
nicht
zumuten
wollen,
die
Nacht
allein
bei
ihrem
toten
Mann
zu
verbringen,
schlagen
wir
ihr
vor,
heute
Nacht
bei
uns
zu
bleiben.
Frau
Schneider
hat
verständlicherweise
keinen
Appetit
und
so
essen
Anja
und
ich
die
mitgebrachten
Würstchen.
Anja
konnte
aus
dem
Krankenhaus
nichts
mitbringen,
da
die
Personalrationen
beschränkt
wurden.
Tag
4
Ich
wache
nach
einer
unruhigen
Nacht
mit
meiner
Lebensgefährtin
auf.
Hunger,
Sorgen
und
das
Schluchzen
der
Nachbarin
aus
dem
Wohnzimmer
weckten
uns
immer
wieder.
An
ruhigen
Schlaf
war
nicht
zu
denken.
Sorgen,
Nöte
und
die
weinende
Nachbarin
haben
die
Nacht
überschattet.
Wann
wird
sich
wieder
alles
normalisieren?
Ich
bin
verzweifelt.
Die
Krise
hält
schon
zu
lange
an.
Die
drei,
vier
Tage
kommen
mir
vor
wie
eine
Ewigkeit.
Es
ist
noch
dunkel
draußen.
Plötzlich
hören
wir
wildes
Geschrei
und
Krach.
Wir
stürzen
auf
den
Balkon
und
schauen
nach
unten.
Eine
Gruppe
junger
Männer
steht
lautstark
grölend
vor
einer
Wohnung
im
Erdgeschoss.
Merkwürdigerweise
schwebt
ein
Geruch
von
Essen
über
der
Szenerie
und
lässt
meinen
Magen
knurren.
Offenbar
versucht
ein
Nachbar,
der
besser
vorbereitet
war,
auf
dem
Grill
auf
dem
Balkon
eine
Mahlzeit
aufzuwärmen.
Leider
hat
er
damit
scheinbar
die
Männergruppe
auf
sich
aufmerksam
gemacht,
die
nun
versucht,
ihm
dieses
Essen
abzunehmen.
Die
Worte
werden
lauter
und
heftiger
und
plötzlich
fliegt
ein
erster
Stein
durch
die
Glastür
des
Balkons.
Die
Männer
klettern
über
die
Balkonbrüstung
und
dringen
in
die
Wohnung
ein.
Man
hört
lautes
Rumpeln,
das
Weinen
und
schrille
Schreien
einer
Frau
und
dumpfe
Schmerzensschreie
des
Mannes.
Nach
wenigen
Augenblicken
ist
alles
vorbei.
Aus
der
Wohnung
dringt
nur
noch
ein
leises
Wimmern
nach
oben.
Die
Männer
verlassen
die
Wohnung
wieder
über
den
Balkon
und
schleppen
dabei
Arme
voll
Lebensmittel
mit
sich.
Hilflos
schauen
wir
uns
an.
Was
sollen
wir
tun?
Die
Polizei
rufen
ist
in
der
Krise
nicht
möglich
und
sich
mit
den
Männern
anzulegen,
kommt
nicht
infrage.
Anja
möchte
zumindest
nach
unten
in
die
Wohnung
und
schauen,
ob
sie
medizinisch
helfen
kann.
Die
Frau
in
der
Wohnung
will
zuerst
die
Tür
nicht
öffnen,
als
sie
aber
sieht
und
hört,
dass
Anja
als
Frau
und
allein
vor
der
Tür
steht,
öffnet
sie
zögerlich.
Beim
Betreten
der
Wohnung
traut
Anja
ihren
Augen
kaum:
In
der
Wohnung
stehen
große
Wasserbehälter,
wandhohe
Regale
mit
Lebensmitteln
und
Batterien.
Wahrscheinlich
hätten
die
Bewohner
dieser
Wohnung
noch
wochenlang
bei
bescheidenem
Komfort
in
der
Krise
ausharren
können.
Nur
ein
Moment
der
Unachtsamkeit
hat
dazu
geführt,
dass
diese
Sicherheit
verspielt
wurde.
Der
Mann
wurde
bei
dem
Überfall
übel
zugerichtet
und
alle
wissen,
dass
die
Männer
sehr
bald
zurückkommen
werden,
um
auch
den
Rest
an
Material
zu
holen.
Anja
rät
den
beiden
dringend,
die
Wohnung
schnellstmöglich
zu
räumen
und
mit
uns
nach
oben
zu
kommen.
Diesen
Vorschlag
lehnt
der
Mann
ärgerlich
ab
und
fordert
Anja
auf,
die
Wohnung
zu
verlassen.
Er
hätte
eine
Armbrust
und
würde
sich
auf
die
Rückkehr
der
Plünderer
vorbereiten.
Anja
bleibt
nichts
weiter
übrig,
als
dem
Mann
die
Platzwunde
mit
einigen
Pflastern
aus
dem
Vorrat
des
Mannes
zu
schließen.
Als
Dank
erhält
sie
ein
Paket
Wasserflaschen
und
ein
paar
Konservendosen.
Abbildung
4
Unverrichteter
Dinge
kehrt
Anja
zurück
in
unsere
Wohnung.
Dort
angelangt,
bricht
sie
am
Küchentisch
in
Tränen
aus.
Ihr
ganzes
Berufsleben
lang
hat
sie
Menschen
geholfen
und
doch
steht
sie
nun
hilflos
da.
Sie
sagt
mir,
dass
sie
heute
nicht
im
Krankenhaus
zur
Arbeit
erscheinen
wird.
Sie
ist
völlig
übermüdet
und
vor
Ort
kann
sie
nichts
mehr
ausrichten.
Es
wurde
kein
Treibstoff
für
die
Notstromaggregate
geliefert,
da
die
dafür
verplanten
Reserven
bei
einer
Übung
der
Bundeswehr
verbraucht
und
noch
nicht
wieder
ersetzt
wurden.
Zwar
haben
die
Techniker
des
Krankenhauses
schier
Unmögliches
vollbracht
und
den
Betrieb
der
Aggregate
einige
Stunden
strecken
können,
indem
sie
aus
den
Tanks
der
Autos
der
Patienten
auf
den
Parkplätzen
alles
an
Treibstoff
abgesaugt
hatten,
aber
dennoch
sind
die
Aggregate
inzwischen
alle
ausgefallen.
Das
Krankenhaus
ist
nun
ebenfalls
ohne
Strom.
Ärzte
operieren
im
Schein
von
Taschenlampen
und
Kerzen
zum
Teil
ohne
Narkose,
weil
die
wichtigsten
Medikamente
fehlen.
Schmerzpatienten
können
nicht
mehr
versorgt
werden,
sodass
das
gesamte
Gebäude
von
Schreien
und
Flehen
erfüllt
ist.
Immer
mehr
Personal
erscheint
nicht
zum
Dienst
und
es
häufen
sich
Fälle
von
gewaltsamen
Übergriffen
verzweifelter
Menschen.
Anja
erinnert
sich
an
Erzählungen
von
Kollegen,
die
in
Entwicklungsländern
unter
ähnlichen
Bedingungen
gearbeitet
haben,
und
nun
erlebt
sie
diesen
Albtraum
mitten
in
Deutschland.
Sie
will
nur
noch
bei
mir
bleiben
und
diese
Krise
aussitzen.
Und
so
verliert
das
Krankenhaus
an
diesem
Tag
wieder
einen
seiner
Engel
in
Weiß.
Ich
versuche
sie
zu
trösten,
finde
aber
nicht
die
richtigen
Worte.
Ich
öffne
die
mitgebrachten
Konservendosen
und
hole
uns
Löffel
—
vielleicht
kann
ich
sie
wenigstens
damit
ein
bisschen
aufmuntern.
Wir
schlingen
den
Inhalt
herunter.
Abbildung
5
Mittlerweile
kann
auch
Frau
Schneider
ein
wenig
essen.
Sie
bietet
mir
an,
einige
Kleidungsstücke
ihres
Mannes
aus
der
Wohnung
zu
holen.
Er
hat
wohl
viele
warme
Schafspullover
und
-westen
im
Schrank.
Ich
fühle
mich
unwohl,
denn
obwohl
der
verstorbene
Nachbar
mit
einer
Decke
verhüllt
auf
dem
Sofa
liegt,
ist
das
Gefühl,
mit
einer
Leiche
im
Raum
zu
sein,
angsteinflößend.
Schon
eine
Stunde
nach
dem
Verzehr
der
kalten
Mahlzeit
bereue
ich
es,
nicht
erst
mit
einer
kleinen
Menge
begonnen
zu
haben.
Mein
Magen
hat
die
plötzliche
Füllung
mit
dem
ungewohnten
Essen
nicht
vertragen
und
schmerzt.
Anja
und
der
Nachbarin
geht
es
ähnlich.
Schon
kurze
Zeit
später
müssen
wir
uns
bei
der
Benutzung
des
Toiletteneimers
abwechseln.
Längst
habe
ich
es
aufgegeben,
den
Inhalt
die
Treppen
hinunterzutragen.
Wie
viele
meiner
Nachbarn
gieße
ich
die
Fäkalien
aus
dem
Fenster.
Der
Anblick
und
Geruch
rund
um
das
Mehrfamilienhaus
sind
unbeschreiblich.
Den
Tag
verbringen
wir
drei
wortlos
und
erschöpft
in
der
Wohnung.
Keiner
von
uns
hat
die
Kraft,
etwas
zu
planen
oder
zu
unternehmen.
Jeder
hängt
seinen
Gedanken
nach
und
zwischen
Anja
und
mir
schwebt
ein
unausgesprochener
Vorwurf
in
der
Luft.
Immer
wieder
einmal
hatten
wir
nach
Medienberichten
zum
Thema
Blackout
besprochen,
dass
wir
ein
paar
Sachen
für
den
Fall
einer
Krise
im
Hause
haben
sollten.
Gemacht
hat
es
leider
keiner
von
uns
beiden.
Die
Stunden
vergehen
und
als
es
dunkel
wird,
versuchen
wir
zu
schlafen,
ohne
uns
wie
sonst
üblich
zu
sagen,
dass
wir
uns
lieben.
Tag
5
Mitten
in
der
Nacht
werden
wir
plötzlich
aus
dem
Schlaf
gerissen.
Ich
höre
erneut
Geschrei
vor
der
Wohnung
unseres
Nachbarn
im
Erdgeschoss.
Gestern
waren
es
nur
eine
Handvoll
Plünderer,
aber
jetzt
steht
eine
Gruppe
von
fast
20
Männern
vor
dem
Haus
und
bringt
Schubkarren
und
Handwagen
mit.
Offenbar
haben
sie
vor,
alles
Wertvolle
mitzunehmen.
Die
einseitige
Ansprache
dauert
nicht
lange
und
Steine
fliegen
erneut
durch
die
Fenster.
Plötzlich
höre
ich
einen
Schrei
und
einer
der
Männer
geht
zu
Boden.
Es
scheint,
dass
der
Mann
auf
die
Plünderer
geschossen
hat.
Statt
jedoch
zu
flüchten,
scheint
die
versuchte
Gegenwehr
die
Gruppe
in
Raserei
zu
versetzen.
In
diesem
Moment
klettern
vier
oder
fünf
der
Männer
auf
den
unteren
Balkon
und
spritzen
aus
Plastikflaschen
eine
brennbare
Flüssigkeit
in
alle
Ritzen
der
Barrikaden
aus
Möbelstücken.
Wir
müssen
tatenlos
zusehen,
wie
ein
Flammenball
aus
den
unteren
Fenstern
schlägt.
Dichter,
schwarzer
Qualm
von
den
Möbeln
und
Gardinen
dringt
nach
oben
und
brennt
uns
in
Augen
und
Lungen.
Niemand
traut
sich
zu
schreien,
wir
sind
wie
gelähmt.
Plötzlich
wird
mir
bewusst,
dass
keine
Feuerwehr
kommen
wird.
Sollte
sich
das
Feuer
ausbreiten,
sind
wir
hier
oben
gefangen.
Anja
und
ich
ziehen
schnell
eine
Jacke
über
und
fliehen
aus
dem
Haus
—
allein,
da
sich
unsere
Nachbarin
weigert,
die
Wohnung
zu
verlassen.
Wir
irren
durch
die
kalte
Nacht
ohne
Ziel
und
Kraft.
Wir
können
nicht
glauben,
was
wir
gerade
mit
eigenen
Augen
gesehen
haben.
Der
Schock
sitzt
tief.
Obwohl
wir
nun
schon
einige
Straßen
weit
von
Zuhause
weg
sind,
wird
der
Brandgeruch
nicht
schwächer
und
es
ist
keine
Feuerwehr
in
Sicht.
Als
wir
auf
eine
größere
Straße
kommen,
wird
auch
klar,
dass
überall
in
der
Stadt
Rauchsäulen
aufsteigen.
Meine
Frau
hat
im
Krankenhaus
schon
viele
Patienten
behandeln
müssen,
die
sich
beim
ungewohnten
Kochen
auf
Kerzen,
Grills
und
Lagerfeuern
verbrannt
und
verbrüht
haben,
aber
das
hier
muss
andere
Gründe
haben.
Uns
wird
klar,
dass
alle
Hemmungen
der
Menschen
zu
fallen
scheinen.
Ohne
Strafverfolgung
einerseits
und
im
Angesicht
von
Hunger
und
Not
andererseits
eskaliert
die
Lage.
Uns
wird
eine
furchtbare
Wahrheit
bewusst:
Selbst
wenn
in
dieser
Minute
der
Strom
zurückkehren
würde,
wäre
das
Leben
für
immer
anders
und
es
würde
Wochen
und
Monate
dauern,
um
die
Schäden
zu
beseitigen.
Wir
wissen
zu
diesem
Zeitpunkt
nicht
einmal,
ob
wir
bei
Ende
der
Krise
noch
einen
Arbeitgeber
haben
werden.
Mit
Hilfe
vom
Staat
ist
nicht
zu
rechnen.
Meine
Frau
weiß
von
Menschen,
die
aktuell
nicht
einmal
offiziell
existieren,
da
sie
in
einer
Zeit
geboren
wurden,
in
welcher
kein
Amt
die
Geburt
bestätigen
konnte.
Abbildung
6
Überall
herrscht
völliges
Chaos.
Als
wir
an
einem
Elektrofachmarkt
vorbeilaufen,
sehen
wir
eine
Gruppe
von
Leuten,
die
die
Arme
voller
Elektrogeräte
haben.
Die
scheinen
ein
wenig
optimistischer
zu
sein
und
hoffen
nach
dem
baldigen
Ende
der
Krise
die
Sachen
für
gutes
Geld
verkaufen
zu
können.
Ein
paar
Meter
weiter
stockt
mir
der
Atem:
Auf
dem
Bürgersteig
liegt
eine
leblose
Frau.
Ihr
Shirt
ist
zerrissen,
es
läuft
Blut
aus
ihrer
Nase
und
ihr
Unterkörper
ist
entkleidet.
Uns
ist
sofort
bewusst,
welchem
Schicksal
sie
zum
Opfer
gefallen
ist.
Anja
zerrt
an
meinem
Ärmel
und
fleht
mich
an,
uns
schnell
zu
verstecken,
bis
es
wieder
hell
wird.
Mich
überkommt
ein
schreckliches
Gefühl.
Die
Frau
da
könnte
auch
Anja
sein.
Ich
habe
nichts,
um
sie
zu
beschützen
oder
uns
zu
verteidigen.
Um
die
Ecke
steht
ein
Lagerhaus
eines
Holzlieferanten.
Wir
verstecken
uns
hinter
einigen
aufgestapelten
Baumstämmen
und
hoffen,
dass
uns
hier
niemand
findet.
Als
es
endlich
hell
und
still
wird,
verlassen
wir
das
Lagerhaus
und
machen
uns
auf
den
Heimweg.
Ich
weiß
nicht,
was
uns
erwartet,
als
wir
unser
Haus
erreichen.
Doch
als
wir
ankommen,
atme
ich
kurz
auf.
Zwar
ist
die
Wohnung
des
Preppers
komplett
ausgebrannt
und
auch
die
Wohnungen
daneben
und
darüber
scheinen
betroffen
zu
sein,
aber
das
Feuer
scheint
gelöscht
worden
zu
sein,
wahrscheinlich
von
Nachbarn.
Die
Feuerwehr
war
jedenfalls
nicht
da.
Durch
die
geborstene
Balkonverkleidung
können
wir
kurz
in
die
Wohnung
sehen,
bereuen
es
aber
gleich
wieder.
Die
verkohlten
Leichen
der
beiden
Nachbarn
liegen
am
Boden
und
sind
grotesk
verdreht.
Trotzdem
laufen
Menschen
durch
die
Ruine
und
suchen
in
den
Trümmern
nach
Verwertbarem.
Anja
und
ich
gehen
hoch
in
unsere
Wohnung
und
rufen
nach
der
Nachbarin.
Niemand
antwortet.
Eine
ungute
Vorahnung
wird
schnell
zur
Gewissheit,
als
wir
einen
Zettel
finden.
Frau
Schneider,
die
Nachbarin,
teilt
uns
darin
mit,
dass
sie
keine
Hoffnung
mehr
hat
und
nun
zu
ihrem
Mann
gehen
wird.
Kurz
hoffen
wir
noch,
das
Schlimmste
verhindern
zu
können,
doch
als
wir
die
Wohnung
nebenan
betreten
und
Frau
Schneider
neben
ihrem
aufgedeckten
Mann
und
den
leeren
Medikamentenschachteln
liegen
sehen,
wissen
wir,
dass
jede
Mühe
vergeblich
ist.
Auf
dem
Weg
nach
draußen
schaue
ich
noch
kurz
in
die
Schränke
der
beiden
alten
Leute,
kann
aber
außer
einer
halben
Flasche
Öl
und
einem
Paket
Zucker
nichts
finden.
Weder
Anja
noch
ich
haben
die
Kraft
zu
trauern.
So
legen
wir
uns
müde
und
schmutzig
ins
Bett
und
schlafen
erschöpft
ein.
In
unserer
Wohnung
war
Gott
sei
Dank
niemand
und
selbst
wenn,
konnten
sie
nichts
Brauchbares
finden.
Tag
6
Als
ich
aufwache,
bin
ich
völlig
durcheinander.
Die
Ereignisse
der
letzten
Tage
hätte
ich
niemals
für
möglich
gehalten.
In
diesem
Moment
spüre
ich
Angst,
Durst
und
Hunger
und
fühle
mich
seltsam
lethargisch.
Ich
möchte
einfach
nur
weg
von
hier,
aus
der
Stadt
fliehen,
aber
ich
weiß
nicht,
wohin.
Jedes
Mal,
wenn
ich
mit
anderen
Menschen
gesprochen
habe,
schien
es,
als
gäbe
es
keine
Möglichkeit,
zu
fliehen.
Das
ganze
Land
ist
betroffen
und
niemand
weiß,
ob
und
wann
der
Strom
zurückkehren
wird,
weshalb
jede
Bewegung
sinnlos
erscheint.
Trotzdem
entscheide
ich
mich,
aus
der
Stadt
zu
fliehen,
da
das
Gewaltpotenzial
hier
viel
höher
zu
sein
scheint
als
auf
dem
Land.
Die
Erlebnisse,
die
ich
zu
Beginn
der
Krise
auf
dem
Dorf
hatte,
erscheinen
mir
geradezu
paradiesisch.
Ich
schnappe
mir
einen
Rucksack
und
packe
alles,
was
ich
für
nützlich
halte,
ein,
auch
meine
Kleidung
und
alle
essenziellen
Dinge,
die
ich
finden
kann.
Zum
Schluss
nehme
ich
auch
meinen
Laptop
und
mein
Handy
mit,
in
der
Hoffnung,
sie
irgendwo
aufladen
oder
gegen
etwas
tauschen
zu
können.
Es
ist
seltsam,
wie
schnell
sich
alles
geändert
hat.
Noch
vor
sechs
Tagen
gehörte
ich
zur
deutschen
Mittelschicht,
verdiente
gut
und
hatte
Ersparnisse
auf
der
Bank.
Aber
jetzt
fühle
ich
mich
wie
ein
Obdachloser,
alles,
was
ich
besitze,
passt
in
meinen
Rucksack.
Anja
und
ich
setzen
die
Rucksäcke
auf
und
starten
unsere
Reise
ohne
Ziel.
)
A
u“.
a
Ne
wol
o
T&R
=
X
4'780
Dal
i
i
)
|
NS
|
Abbildung
7
In
der
Innenstadt
fallen
wir
sofort
auf,
da
wir
schwere
Rucksäcke
tragen.
Wir
spüren,
wie
die
Blicke
auf
uns
gerichtet
sind.
Stimmen
rufen
uns
alle
paar
Meter
an
und
fordern
uns
auf,
den
Inhalt
unserer
Rucksäcke
zu
teilen.
Ich
ärgere
mich,
dass
ich
kein
Küchenmesser
eingepackt
habe.
Dann
treten
plötzlich
mehrere
Gestalten
aus
einer
Seitenstraße
und
umringen
uns.
Sie
fragen
uns
nach
unserem
Ziel
und
Zweck
der
Reise
und
ich
bin
mir
bewusst,
dass
sie
uns
ausrauben
wollen.
Plötzlich
prescht
einer
der
Männer
nach
vorn,
holt
aus
und
schlägt
mir
mit
der
Faust
ins
Gesicht.
Mir
bleibt
die
Luft
weg,
wird
kurz
schwarz
vor
Augen
und
ich
gehe
zu
Boden.
Anja
stellt
sich
mutig
zwischen
uns
und
fleht
die
Plünderer
an,
uns
gehen
zu
lassen.
Sie
zeigt
ihnen
den
Inhalt
ihres
Rucksacks
und
nachdem
sie
feststellen,
dass
wir
nichts
Wertvolles
haben,
lassen
sie
von
uns
ab.
Wir
sind
erleichtert
und
beschließen,
jeden
Kontakt
zu
anderen
Menschen
zu
vermeiden
und
viel
vorsichtiger
weiterzugehen.
Nach
Stunden
erreichen
wir
den
Rand
der
Stadt
und
machen
auf
einem
Feldweg
eine
kurze
Pause.
Ich
bin
müde
und
hungrig,
meine
Nase
blutet
und
mein
Kopf
pocht
schmerzhaft,
aber
immerhin
sind
wir
nicht
in
akuter
Lebensgefahr.
Es
stehen
einige
Apfelbäume
am
Wegesrand
und
obwohl
die
Früchte
sauer
sind,
essen
wir
so
viele
wir
können.
Irgendwo
habe
ich
mal
gehört,
dass
viele
einheimische
Pflanzen
essbar
sind.
Leider
kann
ich
mich
partout
nicht
daran
erinnern,
welche
das
waren,
und
so
beschließen
wir
auf
den
Versuch
lieber
zu
verzichten.
Als
wir
das
erste
kleine
Dorf
erreichen,
werden
wir
von
jedem,
den
wir
um
Hilfe
bitten,
weitergeschickt.
Zwar
sehen
die
Bewohner
hier
durchaus
nicht
so
ausgemergelt
aus,
wie
die
Menschen,
denen
wir
in
der
Stadt
begegnet
sind,
dennoch
hat
offenbar
auch
hier
niemand
etwas
für
Fremde
übrig.
Die
Elektrogeräte,
die
wir
mitführen,
und
selbst
die
Goldkette
erweisen
sich
als
nutzlos.
Auch
die
Leute
hier
wissen
nicht,
ob
und
wann
sich
die
Verhältnisse
wieder
bessern
werden,
und
geben
daher
nichts
von
ihren
Vorräten
ab.
Energischer
zu
fragen
verbietet
sich
uns,
da
wir
schon
kurz
nach
unserer
Ankunft
von
einem
Mann,
der
sich
als
Jäger
vorstellt,
aus
dem
Dorf
verwiesen
werden.
Das
Gewehr
hält
der
Mann
zwar
auf
den
Boden
gerichtet,
dennoch
ist
klar,
wer
in
der
Situation
das
Sagen
hat.
Nun
sind
wir
auch
von
der
Illusion
befreit,
dass
es
auf
den
Dörfern
Bauernhöfe
und
damit
Essen
im
Überfluss
gibt.
Wir
erfahren,
dass
schon
drei
Tage
nach
Ausfall
des
Stroms
die
riesigen
Bestände
an
Geflügel
verstorben
sind.
Die
in
Massentierhaltung
untergebrachten,
zigtausend
Vögel
sind
nach
Ausfall
der
hofeigenen
Notstromversorgung
und
der
Lüftung
elendig
an
ihrer
eigenen
Körperwärme
und
den
giftigen
Gasen
ihrer
Ausscheidungen
verendet.
Der
Metzger
schlachtet
seit
Tagen
im
Akkord
Rinder,
die
vor
Schmerzen
schreien.
Da
die
Hochleistungskühe
nicht
mehr
maschinell
gemolken
werden
konnten,
haben
sich
die
Euter
entzündet.
Obwohl
die
Räucheröfen
des
Dorfes
allesamt
qualmen,
verdirbt
ein
Großteil
des
Fleisches
ohne
Kühlung
oder
ist
durch
Krankheit
der
Tiere
ungenießbar.
Teilen
oder
abgeben
will
dennoch
kein
Dorfbewohner,
sie
alle
wissen,
dass
nach
der
kurzen
Phase
des
Überflusses
eine
Durststrecke
von
unbekannter
Länge
folgen
wird.
Wenigstens
unsere
Wasserflaschen
dürfen
wir
an
einer
Handpumpe
auf
einem
der
Grundstücke
auffüllen.
Wir
gehen
weiter
und
fragen
uns,
was
wir
wohl
tun
werden,
wenn
wir
auch
im
nächsten
Dorf
weggeschickt
werden.
Als
es
dammert,
kriechen
wir
in
einen
Hochstand
an
einem
Feldrand
und
decken
uns
mit
den
Pullovern
unseres
verstorbenen
Nachbarn
zu.
Ein
Teelicht
am
Boden
spendet
ein
kleines
bisschen
Licht.
Was
der
nächste
Tag
bringen
wird,
weiß
keiner
von
uns
beiden.
Tag
7
Ich
öffne
langsam
meine
Augen
und
bemerke,
dass
die
Sonne
noch
nicht
vollständig
aufgegangen
ist.
Anja
und
ich
sind
in
der
feuchten
Kälte
des
Morgens
aufgewacht
und
wir
haben
unsere
Fluchtrucksäcke
als
Kopfkissen
benutzt,
um
zumindest
ein
bisschen
Komfort
zu
haben.
Plötzlich
sehe
ich
unter
dem
Hochstand
einen
Igel,
der
durch
das
Buschwerk
läuft.
Normalerweise
habe
ich
in
meinem
Leben
noch
nie
etwas
anderes
als
Ungeziefer
getötet,
aber
der
Hunger
treibt
mich
zu
etwas,
was
ich
vor
ein
paar
Tagen
für
unmöglich
gehalten
hätte.
Ich
klettere
vorsichtig
den
Hochsitz
herunter
und
suche
mir
im
Gestrüpp
einen
relativ
dicken
Knüppel.
Ich
fühle
mich
wie
ein
Monstrum,
als
ich
auf
das
kleine
Tier
einschlage,
aber
es
muss
getan
werden,
denke
ich
mir.
Ich
unterschätze
die
Kraft,
die
notwendig
ist,
um
ein
Tier
zu
töten,
und
muss
noch
ein
zweites
und
drittes
Mal
zuschlagen,
bevor
es
endlich
stirbt.
Was
nun?
Meine
Lebensgefährtin
und
ich
kennen
Fleisch
nur
als
lebendes
Tier
im
Zoo
oder
verpackt
im
Supermarkt.
Wir
können
uns
nicht
vorstellen,
dass
wir
das
Häufchen
blutigen
Fells
und
Stacheln
wirklich
essen
sollen.
Aber
der
Hunger
nagt
an
uns
und
so
schicke
ich
sie
los,
um
Holz
für
ein
Feuer
zu
sammeln.
Als
ich
beginne,
ohne
Plan
mit
einer
Glasscherbe
vom
Weg
das
Tier
zu
zerschneiden,
muss
ich
immer
wieder
meinen
Brechreiz
unterdrücken.
Das
Fleisch
des
Igels
ist
warm
und
verströmt
einen
ungewohnten
Geruch.
Als
ich
den
Bauch
des
Igels
öffne
und
versuche,
mit
einem
Stock
die
Eingeweide
zu
entfernen,
wird
es
mir
fast
zu
viel.
Ich
frage
mich,
ob
ein
Igel
eine
Galle
hat,
wie
diese
aussieht
und
was
passieren
würde,
wenn
ich
sie
verletze.
Ich
entferne
alles
von
dem
kleinen
Tier,
was
mir
trotz
des
Hungers
nicht
essbar
erscheint,
und
schaffe
es
sogar,
das
Fell
vom
Körper
zu
ziehen.
Das
ist
eine
jämmerlich
kleine
Mahlzeit.
Meine
Lebensgefährtin
und
ich
versuchen
nun,
das
Holz
zu
entzünden.
Anfangs
qualmt
und
stinkt
es
nur
und
das
Feuer
geht
immer
wieder
aus.
Erst
als
wir
trockenes
Gras
und
kleinste
Äste
sammeln,
bekommen
wir
eine
Flamme
hin.
Wir
braten
den
Igel
an
einem
Stock
über
dem
Feuer,
aber
das
Fleisch
ist
trocken,
ziemlich
verbrannt
und
macht
keinen
von
uns
satt.
Stattdessen
hat
der
Aufwand
uns
wahrscheinlich
sogar
noch
hungriger
gemacht.
Ich
gehe
weiter
entlang
des
Feldwegs
in
Richtung
des
nächsten
vermuteten
Dorfes.
Als
wir
nach
einiger
Zeit
Häuser
sehen,
hören
wir
schon
von
Weitem
ein
Klagen
und
Weinen.
Eine
junge
Frau
kommt
aus
Richtung
des
Dorfes
auf
uns
zugelaufen.
Sie
schiebt
einen
Kinderwagen.
Als
sie
uns
entgegenkommt,
fällt
sie
auf
die
Knie
und
bittet
uns
um
Hilfe,
aber
wir
haben
nichts,
mit
dem
wir
ihr
helfen
könnten.
Im
Wagen
liegt
ein
Baby,
es
kann
kaum
älter
als
vier
Wochen
sein.
Mit
tränenerstickter
Stimme
erzählt
uns
die
junge
Mutter,
dass
ihr
Mann
als
Polizist
in
der
Stadt
gearbeitet
hat.
Er
kam
am
zweiten
Tag
des
Blackouts
nicht
mehr
nach
Hause.
Sie
hat
bislang
nicht
erfahren
können,
ob
ihm
etwas
zugestoßen
ist
oder
wer
ihr
Auskunft
erteilen
könnte.
Dann
ist
ihr,
als
sie
nachts
ein
Fläschchen
auf
dem
Gasherd
zubereiten
wollte,
die
Dose
mit
dem
Milchpulver
der
Tochter
heruntergefallen.
Ohne
Aussicht,
schnell
neues
besorgen
zu
können,
hat
sie
das
verstreute
Pulver
aufgesammelt
und
wieder
in
die
Dose
gepackt.
Leider
wurde
das
Pulver
wohl
verschmutzt
oder
feucht,
denn
schon
am
Abend
des
nächsten
Tages
bekam
das
Baby
Fieber
und
Bauchkrämpfe.
Schrie
es
anfangs
noch
aus
vollem
Leib,
wurde
es
zunehmend
stiller.
Obwohl
sie
die
Nachbarn
auf
dem
Dorf
schon
seit
ihrem
Zuzug
aus
der
Stadt
vor
Jahren
kennt,
konnte
oder
wollte
ihr
niemand
aus
dem
Dorf
helfen.
Außer
ein
paar
Beuteln
Fencheltee,
die
sie
von
einer
Frau
bekam,
war
keine
Hilfe
zu
finden.
Und
alle
haben
abgelehnt,
sie
in
die
Stadt
zu
fahren.
Zu
groß
war
die
Angst
vor
dem,
was
dort
geschieht,
und
niemand
wollte
sein
Auto,
sofern
überhaupt
noch
Benzin
im
Tank
war,
für
die
Fahrt
eines
anderen
Menschen
nutzen.
Da
keine
Besserung
eintrat,
hat
die
Frau
in
ihrer
Verzweiflung
beschlossen,
zu
Fuß
in
die
Stadt
zum
Krankenhaus
zu
laufen.
Wir
bringen
es
nicht
übers
Herz,
ihr
die
Wahrheit
darüber
zu
sagen,
dass
sie
in
der
Stadt
auch
nicht
mit
Hilfe
rechnen
kann,
und
so
trennen
sich
unsere
Wege
nach
kurzer
Zeit.
Ich
krame
in
meinem
Fluchtrucksack
und
kann
zumindest
ein
zweites
Feuerzeug
entbehren,
vielleicht
kann
es
der
Frau
von
Nutzen
sein
in
ihrer
misslichen
Lage.
Wenn
schon
die
Nachbarn
in
diesem
Dorf
einander
nicht
helfen,
so
werden
sie
für
uns
Fremde
wohl
erst
recht
nichts
übrig
haben.
Nur
eine
Woche,
denke
ich,
nur
eine
Woche
ohne
Strom
hat
alles
weggewischt,
das
für
uns
selbstverständlich
gewesen
war.
Was
ich
nicht
wissen
kann,
ist,
dass
sich
die
Wiederherstellung
auch
nur
einer
rudimentären
Versorgung
noch
weitere
Wochen
hinziehen
und
zigtausende
Leben
kosten
wird.
3.
Experten-Interview
mit
Sebastian
Hein
Hallo
Sebastian,
erst
mal
herzlichen
Dank,
dass
du
zugesagt
hast,
uns
ein
Interview
zu
geben.
Mit
dir
haben
wir
einen
starken
Interviewpartner
für
unser
Buch
gewonnen.
Stell
dich
doch
bitte
unseren
Lesern
kurz
vor:
Wer
bist
du,
was
machst
du
beruflich
und
was
hast
du
mit
dem
Thema
der
Krisenvorsorge
und
Blackout-Vorsorge
zu
tun?
Danke,
es
freut
mich,
dass
ich
angefragt
wurde
und
hier
einen
Teil
beitragen
darf.
Ich
bin
gelernter
Fachinformatiker
für
Systemintegration,
unter
anderem
mit
Fokus
auf
IT-Sicherheit
und
Smart
Home
mit
zusätzlicher
Fortbildung
zum
IT-Techniker
für
Computertechnik,
sowie
ausgebildete
professionelle
Sicherheitskraft
mit
breitem
Erfahrungsspektrum
aus
der
privaten
Sicherheitswirtschaft.
Ich
beschäftige
mich
auch
mit
der
Infrastruktur
und
konzipiere
autarke
Systeme,
sogenannte
Off-Grid-Systeme,
also
von
den
öffentlichen
Versorgern,
dem
Netz,
abgekapselte
Inselanlagen,
speziell
im
Energiesektor
bzgl.
Fotovoltaik.
Neben
der
privaten
Sicherheitswirtschaft
war
ich
bei
der
Polizei
tätig
und
beschäftige
mich
seit
nun
gut
dreizehn
Jahren
intensiv
mit
der
Thematik
Krisenvorsorge,
Selbstversorgung,
Prepper,
Survival
und
der
inneren
Sicherheit
—
wobei
das
Interesse
über
den
privaten
Bereich
hinausgeht
und
ich
in
diesem
Tätigkeitsfeld
auch
beruflich
tätig
bin.
Bereits
fünf
Bücher
habe
ich
über
das
Thema
veröffentlicht.
Eventuell
kennt
ja
der
ein
oder
andere
Leser
meine
Bestseller
aus
der
Serie
„Prepper,
Krisenvorsorge,
Survival
Guide:
Bereit
zum
Überleben“
Band
1
und
2.
Teil
3
ist
bereits
in
Arbeit.
Damals,
als
hier
noch
keiner
etwas
mit
dem
Wort
„Prepper“
anfangen
konnte,
betrieb
ich
ein
Forum,
anno
2008
bis
2010,
und
später
die
erste
deutschsprachige
„Prepper“-Website
www.paranoid-prepper.com,
welche
bald
durch
eine
neue
zeitgemäße
Seite
(www.krisenvorsorge-portal.de)
abgelöst
wird.
So
war
ich
maßgeblich
an
der
Verbreitung
der
Bezeichnung
„Prepper“
im
deutschsprachigen
Raum
beteiligt.
Auch
die
bekannte
3er-Regel
im
CB-Funk
und
die
dort
etablierten
„Frequenzen“
gehen
auf
eine
Initialzündung
von
mir,
„Daniel
preppt“
und
der
Community
zurück.
Denn
nur
gemeinsam
ist
man
stark
und
kann
etwas
erreichen.
Als
Survivaltrainer
gebe
ich
mein
Wissen
zum
Überleben
in
der
Natur
natürlich
auch
in
der
Praxis
in
diversen
Kursen
weiter
und
bilde
mich
selbst
kontinuierlich
fort.
Man
weiß
ja,
Stillstand
ist
immer
ein
Rückschritt.
Auf
Seminaren
halte
ich
Vorträge
über
Urban
Survival,
Survival
und
private
Krisenvorsorge.
Im
Einzelcoaching
biete
ich
ebenfalls
meine
Expertise
an
und
berate
meine
Kunden,
private
ebenso
wie
Firmen
online
oder
direkt
vor
Ort.
Du
bist
ja
quasi
Krisenvorsorgeexperte,
wie
oben
auch
bereits
eingehend
von
dir
beantwortet,
der
viele
Jahre
lang
Unternehmen
und
Menschen
dabei
unterstützt
hat,
sich
auf
unerwartete
Krisen
vorzubereiten.
Du
bist
spezialisiert
auf
Vorsorge-
und
Risikomanagement,
insbesondere
auf
die
Entwicklung
von
Strategien
und
Konzepten.
Hast
du
den
Eindruck,
dass
inzwischen
bei
diesen
Themen
mehr
Menschen
bereit
sind
zuzuhören,
als
es
früher
der
Fall
gewesen
ist?
Früher
belächelte
man
mich
und
meine
Tätigkeit
doch
recht
häufig.
Heute
ist
die
breite
Gesellschaft
nicht
nur
durch
sehr
mühsame
Aufklärungsarbeit,
sondern
auch
durch
immer
mehr
Krisen
und
Katastrophen,
welche
uns
„überraschten“,
eher
bereit
zuzuhören
und
offener
für
das
Thema.
Man
kann
sagen,
dass
sich
die
Zeiten
geändert
haben
und
das
Interesse
an
der
privaten
Krisenvorsorge
stetig
an
Bedeutung
und
Zuspruch
gewinnt.
Den
Menschen
wird
immer
klarer,
dass
die
Krisenvorsorge
notwendig
ist
und
Prepper
oder
vorsorgende
Personen
keinesfalls
Spinner
sind,
wie
man
uns
gern
in
der
Presse
darstellt.
Krisenvorsorge
ist
eine
Art
Lebensversicherung,
um
ruhiger
schlafen
zu
können,
ganz
nach
dem
Motto:
Lieber
haben
und
nicht
brauchen,
als
brauchen
und
nicht
haben!
Denn
nur
weil
ich
vorgesorgt
habe,
möchte
ich
noch
lange
nicht,
dass
etwas
passiert.
Ich
vergleiche
es
immer
gern
mit
einem
Gurt
im
Auto.
Nur
weil
ich
mich
im
Kfz
anschnalle,
um
im
Fall
eines
Unfalls
Schlimmeres
zu
vermeiden,
fahre
ich
ja
nicht
bewusst
und
mit
voller
Absicht
gegen
einen
Baum.
Ebenso
ist
es
mit
Versicherungen,
welche
man
abschließt,
um
im
Schadenfall
besser
mit
den
Folgen
klarzukommen.
Man
tut
es,
um
vorzusorgen.
Um
nichts
anderes
geht
es
bei
der
privaten
Krisenvorsorge
und
dabei
spielt
es
keine
Rolle,
wie
man
es
nennt.
Letztlich
ist
es
so:
Wer
sich
auf
den
Staat
verlässt,
ist
verlassen,
und
wer
sich
nicht
selbst
auf
Krisen
vorbereitet,
wird
in
die
Statistik
eingehen.
Es
ist
ganz
simpel.
Schafft
man
es
nicht,
vorzusorgen,
sorgt
man
vor,
es
nicht
zu
schaffen.
Genau
diesen
Fakt
erkennen
immer
mehr
Bürger,
ganz
normale
Bürger
wie
du
und
ich,
aus
allen
gesellschaftlichen
und
beruflichen
Schichten
und
sind
daher
offen
dafür,
selbst
Vorsorge
zu
betreiben.
Im
Vergleich
zu
2013
hat
sich
einiges
getan
und
der
Zulauf
ist
enorm.
Es
gibt
immer
häufiger
Stromausfälle,
bei
denen
der
Mensch
eingreifen
muss,
um
die
Stromversorgung
der
Bevölkerung
und
Industrie
wieder
herzustellen.
Beispielsweise
gab
es
in
Köln-Mülheim
Anfang
März
2023
einen
stundenlangen
Stromausfall
wegen
eines
brennenden
Trafohäuschens.
Da
bleibt
natürlich
die
Frage
offen,
wer
zündet
so
etwas
an
oder
war
es
bloß
ein
technischer
Defekt?
Wir
werden
es
wohl
nie
erfahren.
Inzwischen
ist
aber
alles
möglich.
Dabei
waren
in
Köln-Mülheim
rund
47.000
Personen
betroffen.
Der
Strom
fiel
für
sechseinhalb
Stunden
aus.
Ich
möchte
mir
nicht
vorstellen,
wie
ein
Stromausfall
von
drei
bis
fünf
Tagen
in
Köln
endet.
Sicher
würde
das
sehr
ungemütlich
ausgehen.
Geschehnisse
wie
stundenlange
Stromausfälle
häufen
sich
in
letzter
Zeit.
Im
Harz
gab
es
im
Januar
2023
gleich
zweimal
einen
Netzkollaps.
Hier
fiel
der
Strom
bei
rund
100.000
Menschen
aus.
Zunächst
konnte
der
Energieversorger
nicht
einmal
ausschließen,
dass
es
nicht
zu
weiteren
Stromausfällen
kommen
würde.
Sehr
beunruhigend
für
Meier,
Müller,
Schulze.
Die
gewohnte
Sicherheit,
immer
mit
allem
versorgt
zu
werden,
kommt
bei
vielen
Menschen
so
langsam
abhanden.
Im
Harz
gingen
dann
auch
gleich
in
einem
Krankenhaus
diverse
medizinische
Geräte
kaputt.
Wenn
eine
Kettenreaktion
an
Blackouts
ausgelöst
werden
würde,
denkst
du,
Deutschland
wäre
so
einer
Situation
gewachsen?
Ich
sage
es
ganz
ungeschönt,
direkt
und
so
wie
es
ist:
Nein
auf
keinen
Fall.
Sollte
es
zu
einer
Kettenreaktion
kommen,
was
bundesweit
zu
Blackouts
führt,
wird
es
Chaos
geben,
welches
man
in
Deutschland
noch
nie
erlebt
und
sich
noch
nicht
einmal
vorstellen
kann.
Die
Vergangenheit
hat
dies
deutlich
gezeigt
und
die
„Kompetenz“
der
Politiker
offenbart.
Man
muss
sich
nur
einmal
die
Krisen
der
vergangenen
Tage
ansehen
und
die
Glanzleistungen
der
Regierung
in
diesem
Zusammenhang
reflektieren.
Es
ist
dabei
egal,
ob
es
der
Katastrophenwinter
1978/1979,
das
Münsterländer
Schneechaos
2005,
die
Finanzkrise
2008,
die
Flüchtlingskrise
2015,
die
Flutkatastrophe
Ahrtal
2021,
die
Corona-Krise
seit
2020
oder
aktuell
die
Energiekrise
ist.
Mehr
oder
weniger
Totalversagen
seitens
der
Regierung
trifft
auf
fast
all
diese
Beispiele
zu.
Es
wird
sich
über
schwarze
Schwäne
keine
Gedanken
gemacht.
Erst
wenn
etwas
passiert
und
das
Kind
bereits
in
den
Brunnen
gefallen
ist,
wird
man
aktiv
oder
versucht
es
zumindest
kläglich,
wobei
oft
nur
sinnloser
Populismus
an
erster
Stelle
steht.
Wo
sind
zum
Beispiel
die
hundert
Milliarden
für
die
Bundeswehr,
die
vor
einem
Jahr
zugesagt
wurden?
Stellt
man
sich
unter
diesen
Aspekten
eine
bundesweite
Krise
oder
Katastrophe
vor,
mit
dem
Wissen,
dass
nur
fiir
1
%
der
Bevölkerung
vorgesorgt
wurde,
passt
das
Zitat
aus
meinem
Buch
„Es
wird
schlimmer
als
alles,
was
man
sich
vorstellen
kann“
wie
die
Faust
aufs
Auge
und
ist
sogar
noch
massiv
untertrieben.
Dass
eine
solche
Schadenslage
in
Chaos
gipfeln
wird,
ist
unter
dieser
Voraussetzung
wie
in
Stein
gemeißelt
und
sicher
wie
das
Amen
in
der
Kirche.
So
richtig
klar
kommuniziert
die
Medienlandschaft
die
Folgen
eines
Blackouts
nicht.
Im
Prinzip
wird
zwar
immer
öfter
darauf
hingewiesen,
wie
wichtig
eine
Vorbereitung
ist,
aber
mehr
auch
nicht.
Dass
es
nach
ein
paar
Tagen
in
Ballungsgebieten
sehr
wahrscheinlich
zum
totalen
Chaos
kommt,
wird
verschwiegen.
Sprich
Raub,
Brandstiftung,
keine
Hilfe
im
medizinischen
Notfall
und
so
weiter.
Was
denkst
du:
Wieso
verschweigen
Presse
und
Politik
das
landldufig?
Meiner
Meinung
nach
wird
dies
bewusst
von
der
Presse
verschleiert.
Denn
wüsste
die
Bevölkerung,
wie
schlecht
es
um
den
Katastrophen-
und
Zivilschutz
in
Deutschland
bestellt
ist
und
dass
im
Worst
Case
Millionen
Menschen
ohne
Hilfe
auf
sich
allein
gestellt
sind
und
es
wahrscheinlich
nicht
schaffen
werden,
wiirde
Chaos
ausbrechen.
Auf
welchen
Zeitraum
miissen
sich
die
Menschen
wohl
einstellen,
wenn
der
Strom
erst
einmal
richtig
weggebrochen
ist?
Was
wäre
da
aus
deiner
Expertise
gesehen
ein
realistischer
Zeitrahmen?
Ich
persönlich
würde
mindestens
für
vier
Wochen
Vorräte
empfehlen,
wobei
hier
ein
längerer
Zeitraum
immer
besser
ist.
Es
kommt
auch
immer
auf
den
eigenen
Geldbeutel
und
den
vorhandenen
Stauraum
an.
Mindestens
für
vier
Wochen
sollte
aber
für
jeden
möglich
sein.
Es
gibt
verschiedene
Szenarien,
die
sich
ereignen
können.
Was
hältst
du
in
den
nächsten
zwei
Jahren
für
am
wahrscheinlichsten?
Und
wenn,
wird
das
nur
Deutschland
oder
auch
noch
andere
Länder
betreffen?
Es
sind
eher
die
unscheinbaren
und
oft
nicht
so
spektakulären
Dinge
wie
Naturkatastrophen,
Atomunglücke,
Blackouts
und
Pandemien,
auf
die
ich
mich
vorbereite
und
die
ich
für
realistisch
halte.
Auch
die
Vorbereitungen
auf
einen
Wirtschaftszusammenbruch
bis
hin
zu
einem
Kollaps
und
einer
damit
verbundenen
Hyperinflation
stehen
hoch
auf
meiner
Agenda.
Bürgerkrieg
oder
Krieg
halte
ich
dagegen
persönlich
für
eher
sehr,
sehr
unwahrscheinlich,
würde
es
aber
niemals
ausschließen.
Denn
auch
eine
Wahrscheinlichkeit
von
nur
1
%
kann
dazu
führen,
dass
solche
Ereignisse
eintreten.
Was
sind
für
dich
die
fünf
wichtigsten
Dinge,
die
man
haben
sollte
oder
die
umgesetzt
werden
sollten,
wenn
man
mit
der
Krisenvorsorge
für
den
Fall
eines
Blackouts
beginnt?
Wasser
und
die
Möglichkeit,
Wasser
aufzubereiten
zum
Desinfizieren
und
Konservieren,
wie
zum
Beispiel
hochwertige
Filter,
Desinfektionsmittel
etc.
Dann
natürlich
haltbare
Lebensmitte,
die
man
auch
kalt
verzehren
kann,
inklusive
Camping-
oder
Gaskocher.
Eine
Möglichkeit
zum
Heizen
und
Kochen,
wie
Petroleumöfen,
einen
Holzofen
etc.
gerade
im
Winter,
und
natürlich
eine
alternative
Lichtquelle
wie
Taschenlampen
oder
chemische
Leuchtstäbe.
Eine
gute
Hausapotheke
mit
persönlichen
Medikamenten,
welche
für
mindestens
vier
Wochen
ausreichen.
Abschließend
natürlich
einen
Fluchtrucksack
für
jede
Person
im
Haushalt
mit
persönlichen
Unterlagen,
einer
Campingausrüstung,
Schlafsack
etc.
Eine
ausführliche
Packliste
biete
ich
auch
in
meinen
Büchern
oder
auf
meiner
Website
an.
Damit
sollte
man
für
das
Gröbste
gut
aufgestellt
sein.
Viele
Einwohner
dieses
Landes
denken
an
das
Auswandern,
beziehungsweise
wandern
bereits
aus.
Die
Sicherheit
im
Alltag
schwindet,
die
Energiekrise,
ein
eventueller
Krieg
aufgrund
der
Außenpolitik
und
der
drohende
flächendeckende
Stromausfall
dürften
Gründe
dafür
sein.
Ebenso
die
Inflation
und
noch
viele
andere
Faktoren,
die
zu
nennen
hier
aber
sicher
den
Rahmen
sprengen
würde.
Ich
kann
diese
Flucht
mancher
Menschen
tatsächlich
gut
verstehen.
Nun
hat
aber
nicht
jeder
die
finanziellen
Möglichkeiten,
zu
gehen,
und
viele
wollen
ja
auch
einfach
aus
familiären
Gründen
bleiben.
Glaubst
du,
es
gibt
noch
mal
ein
„zurück
zu
alten
und
besseren
Zeiten“
oder
ist
der
Drops
gelutscht,
perfide
gesagt?
Auswandern
ist
natürlich
eine
sehr
attraktive
Option
für
alle,
die
es
sich
leisten
können.
Man
merkt
bereits
deutlich
das
Verschwinden
von
Fachkompetenz,
Kapital
und
immer
mehr
Firmen
aus
Deutschland,
was
der
Politik
geschuldet
ist.
Besser
wird
es
aus
meiner
Sicht
nicht
mehr,
ganz
im
Gegenteil.
Die
„golden
Zeiten“
sind
vorbei
und
wir
müssen
als
Land
schwer
aufpassen,
nicht
als
bedeutendes
Industrieland
abzusteigen
und
im
schlimmsten
Fall
zu
einem
Entwicklungsland
abzurutschen.
Es
mag
sich
zwar
unglaubwürdig
anhören,
aber
man
möge
mal
in
zehn
Jahren
an
meine
Worte
denken.
Was
mir
völlig
unbegreiflich
ist,
sind
Aussagen
aus
der
Politik,
dass
wir
in
dem
besten
und
sichersten
Deutschland
aller
Zeiten
leben.
Ich
nenne
solche
Aussagen
reinen
Eskapismus.
Einige
denken,
dass
eine
gute
Vorsorge
wer
weiß
wie
teuer
ist,
und
fangen
deshalb
gar
nicht
erst
damit
an.
Das
ist
natürlich
falsch
gedacht.
Alles,
was
man
angeschafft
hat,
wird
in
einer
schwierigen
Situation
hilfreich
sein
und
ist
besser,
als
nichts
zu
haben.
Wie
gehst
du
mit
solchen
Aussagen
um?
Was
entgegnest
du
solchen
Leuten?
„ICh
lese
und
höre
immer
öfter:
Die
Leute
haben
keine
Zeit,
kein
Geld
und
keinen
Platz
für
eine
adäquate
Krisenvorsorge.
Dies
ist
mit
Verlaub
völliger
Schwachsinn.
Es
liegt
lediglich
an
der
Priorität.“
Es
liegt
dann
eindeutig
an
der
Zuteilung
der
eigenen
Prioritäten.
Krisenvorsorge
und
Survival
müssen
nicht
teuer
sein.
Selbst
mit
Sozialhilfe
ist
dies
kein
Problem.
Die
richtige
Aussage
müsste
lauten:
Ich
möchte
mir
keine
Krisenvorsorge
leisten,
weil
mir
andere
Dinge
wichtiger
sind.
Hier
muss
man
einfach
Prioritäten
setzen
und
sich
für
die
richtigen
Dinge
entscheiden.
Wer
die
falsche
Entscheidung
trifft,
wird
im
Zweifel
in
die
Statistik
eingehen.
In
meinen
Büchern
gehe
ich
auf
solche
Aussagen
explizit
ein,
liefere
mögliche
Lösungen,
kläre
auf
und
zerschlage
diesen
Mythos.
Wer
vorsorgen
möchte,
der
kann
auch
vorsorgen.
Alles
andere
sind
schlechte
Ausreden.
Jetzt,
wo
das
Geld
an
Wert
verliert,
also
die
Kaufkraft
deutlich
nachlässt,
und
wir
im
Prinzip
in
eine
Abwärtsspirale
aus
geringem
Wirtschaftswachstum
und
Inflation
(Stagflation)
gezogen
werden,
haben
wir
da
noch
Möglichkeiten,
unser
Vermögen
zu
retten?
Wohin
mit
dem
Bargeld?
Bitcoin
behalten
oder
besser
schnell
abstoßen?
Was
tun
mit
den
Wertpapieren
(Exchange
Traded
Funds,
ETFs)?
Wer
sein
Vermögen
durch
Krisen
retten
möchte,
sollte
in
harte
Werte
wie
Gold
und
Silber
investieren.
Immobilien
und
Land
sind
auch
immer
gut.
Bei
Edelmetallen
ist
es
wichtig,
in
physikalische
Werte
zu
investieren,
auf
die
man
Zugriff
hat,
und
niemals
in
Papiere
oder
Anteile.
ETFs,
Aktien
und
Co
kann
man
machen,
wenn
man
das
Geld
„übrig“
hat
und
es
einem
egal
sein
kann,
ob
man
sein
Geld
verliert
oder
nicht.
Für
alle
anderen
sind
Edelmetalle
die
erste
Wahl.
Kryptowährungen
sind
aus
meiner
Sicht
sehr
spekulativ
und
unterliegen
zu
starken
Schwankungen.
Natürlich
ist
dies
keine
Finanzberatung,
sondern
nur
meine
bescheidende
Meinung
zu
diesem
Thema.
Ich
denke,
wir
konnten
hier
in
diesem
kleinen
Interview
einige
Themen
anreißen.
Gibt
es
aus
deiner
Sicht
noch
etwas,
dass
du
sehr
gern
hinzufügen
möchtest?
Wir
danken
an
dieser
Stelle
bereits
für
das
Interview
und
freuen
uns
über
eine
weitere
fruchtbare
Zusammenarbeit.
Erst
mal
möchte
ich
mich
für
die
Zusammenarbeit
und
die
Möglichkeit,
hier
mitwirken
zu
dürfen,
bedanken
und
ich
wünsche
euch
für
euer
Buch
und
zukünftige
Projekte
alles
Gute
und
viel
Erfolg.
Vielleicht
verwirklichen
wir
auch
mal
ein
Projekt
zusammen.
Dann
würde
ich
jedem
Leser
ans
Herz
legen,
dass
alles
besser
ist
als
nichts,
auch
wenn
man
nicht
viel
hat.
Vorsorge
ist
wichtig,
denn
haben
und
nicht
brauchen
ist
immer
besser
als
brauchen
und
nicht
haben.
ee
N
/
ZA
In
diesem
Sinne,
Danke
und
beste
Grüße
Sebastian
Hein
Kapitel
02
-
Fachteil
Einstieg
Beginnen
wir
zunächst
damit,
uns
mit
der
Materie
des
Blackouts
zu
beschäftigen.
Um
Maßnahmen
treffen
zu
können,
muss
man
erst
einmal
wissen,
worum
es
überhaupt
geht.
1.1
Was
ist
ein
Blackout?
Andere
Experten
aus
dem
Bereich
Energieversorgung
und
Innere
Sicherheit
und
ich
reden
beim
Blackout
von
einem
plötzlichen,
überregionalen,
weite
Teile
Europas
umfassenden
und
länger
andauernden
Strom-,
Infrastruktur-
und
Versorgungsausfall.
Der
Begriff
,
Blackout"
ist
nicht
klar
definiert
und
wird
daher
auch
oft
falsch
verwendet,
in
Medien
zum
Beispiel
fiir
gewöhnliche
Stromausfalle.
Daher
sollte
man
immer
hinterfragen,
was
genau
mit
dem
Begriff
gemeint
ist.
In
der
Fachwelt
spricht
man
auch
von
einer
Großstörung.
Entscheidend
ist
hierbei,
dass
auch
andere
Infrastrukturen
betroffen
sind
und
eine
Hilfe
von
„außen“
wie
sonst
nicht
erwartbar
ist.
Alles,
was
nicht
vor
Ort
vorbereitet
und
vorgesorgt
wurde,
wird
nicht
zur
Verfügung
stehen.
Zudem
ist
der
Stromausfall
nur
der
Ausgangspunkt
für
längerfristige
Versorgungsunterbrechungen
und
-engpässe.
Die
drei
Phasen
des
Blackouts
«
Phase
1:
24
Stunden
bis
3
Wochen
je
Lagezuspitzung
e
Phase
2:
mehrere
Wochen
bis
Monate
«
Phase
3:
mehrere
Monate
bis
weit
über
einem
Jahr
Um
die
tatsächlichen
Auswirkungen
eines
Blackouts
erfassen
zu
können,
muss
das
Gesamtszenario
betrachtet
werden.
Die
meisten
Menschen
denken
nur
an
einen
Stromausfall,
also
an
die
Phase
1.
Das
greift
jedoch
deutlich
zu
kurz
und
führt
zu
einer
massiven
Unterschätzung
der
Zeitdauer
und
der
Folgen
eines
Blackouts.
Denn
auch
in
der
Phase
2,
also
bis
die
Telefon-,
Handy-
und
Datennetze
(Internet)
wieder
weitgehend
funktionieren,
wird
kaum
etwas
funktionieren.
Weder
Produktion,
Logistik
noch
Treibstoffversorgung
funktionieren,
da
es
überall
IT-Abhängigkeiten
gibt.
Damit
gibt
es
kaum
ein
Tanken
oder
Einkaufen.
Nur
die
Wasserver-
und
Abwasserentsorgung
sollten
in
Phase
2
wieder
funktionieren.
Erst
in
Phase
3
kann
dann
der
Wiederanlauf
der
Versorgung
mit
lebenswichtigen
Gütern
beginnen.
Und
das
kann
dauern.
Denke
nur
an
mögliche
Ausfälle
in
der
industrialisierten
Tierhaltung
oder
Glasproduktion.
Es
wird
zum
Teil
Jahre
dauern,
bis
sich
wieder
eine
Normalisierung
einstellt.
Wir
müssen
uns
daher
auf
längerfristige
Versorgungsunterbrechungen
und
-engpässe
einstellen.
1.2
Wie
bemerke
ich
einen
Blackout?
Das
Problem
für
uns
alle
wird
sein,
zwischen
einem
normalen
Stromausfall,
einem
Brownout
(Spannungsabfall
im
Stromnetz)
und
einem
Blackout
zu
unterscheiden.
Dies
wird
nicht
immer
so
eindeutig
sein,
wie
man
in
der
Theorie
denken
mag.
Hier
habe
ich
ein
paar
verschiedene
Guidelines
aufgeführt,
die
dabei
helfen,
das
Vorhandensein
eines
tatsächlichen
Blackouts
festzustellen.
1.
Check
der
eigenen
Stromversorgung:
Der
erste
Schritt
besteht
darin,
die
eigene
Stromversorgung
zu
überprüfen.
Hierfür
sollte
der
Sicherungskasten
bzw.
Verteilerkasten
im
Haus
oder
der
Wohnung
aufgesucht
werden.
Ein
entscheidendes
Element
im
Sicherungskasten
ist
der
Fehlerstromschutzschalter,
auch
als
FI-
Schalter
bekannt.
Ist
dieser
ausgelöst
oder
deaktiviert,
kann
dies
auf
einen
Stromausfall
hinweisen.
Es
ist
ratsam,
den
Fl-Schalter
zurückzusetzen
und
zu
überprüfen,
ob
der
Strom
wiederhergestellt
wird.
Falls
nicht,
ist
es
wahrscheinlich,
dass
nicht
nur
dein
Haus
betroffen
ist.
2.
Check
der
Umgebung:
Ein
Blick
auf
die
Umgebung
kann
ebenfalls
Hinweise
auf
einen
Blackout
geben.
Beobachte,
ob
bei
deinem
Nachbarn
oder
in
der
Straßenbeleuchtung
das
Licht
noch
funktioniert.
Wenn
es
keine
Anzeichen
von
Beleuchtung
gibt
und
die
Umgebung
im
Dunkeln
liegt,
deutet
dies
auf
eine
größere
Sache
hin.
3.
Check
der
Erreichbarkeit
anderer
Personen
aus
deiner
Umgebung:
Die
Erreichbarkeit
anderer
Personen
kann
Aufschluss
darüber
geben,
ob
ein
Blackout
eingetreten
ist.
Versuche,
deine
Familie,
Freunde
oder
Nachbarn
telefonisch
zu
kontaktieren.
Überprüfe
sowohl
das
Mobiltelefonnetz
als
auch
das
Festnetz,
da
ein
Stromausfall
die
Kommunikationsdienste
beeinträchtigen
wird.
Sollte
es
nicht
möglich
sein,
andere
Personen
zu
erreichen,
könnte
dies
ein
Anzeichen
für
einen
größeren
Stromausfall
sein.
4.
Check
des
Verkehrsfunks:
Ein
weiterer
Indikator
für
einen
Blackout
kann
der
Verkehrsfunk
sein.
Schalte
das
Autoradio
ein
und
höre
aufmerksam
den
Verkehrsnachrichten
zu.
Wenn
im
Verkehrsfunk
von
großflächigen
Stromausfällen,
Straßensperrungen
aufgrund
von
Verkehrsproblemen
oder
anderen
Hinweisen
auf
Störungen
im
Zusammenhang
mit
der
Stromversorgung
berichtet
wird,
ist
es
sehr
wahrscheinlich,
dass
etwas
Größeres
im
Argen
ist.
5.
Überregionale
Überprüfung:
Um
das
Ausmaß
des
Blackouts
abzuschätzen,
ist
es
hilfreich,
Informationen
aus
entfernten
Städten
oder
Regionen
einzuholen.
Nutze
dein
Mobiltelefon
(sollte
es
noch
funktionieren),
um
Kontakte
in
einer
anderen
Stadt
zu
erreichen,
die
weit
genug
entfernt
ist,
um
das
mögliche
Ausmaß
des
Blackouts
zu
erfassen.
Wenn
auch
in
diesen
entfernten
Gebieten
ein
Stromausfall
vorliegt,
spricht
dies
für
einen
größeren
regionalen
oder
sogar
landesweiten
Blackout.
Es
ist
wichtig
zu
beachten,
dass
diese
Guidelines
nur
erste
Anhaltspunkte
sind
und
keine
definitive
Bestätigung
für
das
Vorhandensein
eines
Blackouts
liefern.
Für
eine
genaue
Information
und
offizielle
Mitteilungen
über
einen
Blackout
solltest
du
dich
bei
den
örtlichen
Behörden,
Stromversorgungsunternehmen
oder
Notfalldiensten
informieren.
Diese
werden
jedoch
dann
im
Ernstfall
(Blackout)
genauso
schlau
bzw.
unwissend
sein
wie
du.
Dann
kannst
du
aber
zumindest
sicher
sein,
dass
es
kein
normaler
Stromausfall
und
auch
kein
Brownout
ist.
Dann
heißt
es
schnell
reagieren.
1.3
Definitionen
Bevor
wir
beginnen,
müssen
wir
erst
einmal
ein
paar
Begriffe
erläutern,
sonst
reden
wir
aneinander
vorbei
und
das
Gesagte
wird
nur
halb
verstanden.
Eine
lokale
Störung/Stromausfall
Lokale
Ausfälle
treten
häufig
auf
und
können
oft
binnen
Minuten
durch
entsprechende
Umschaltmaßnahmen
behoben
werden.
Häufiger
Auslöser
in
urbanen
Räumen
sind
dafür
Grabungsarbeiten
(„Bagger“)
oder
Tiere,
die
in
einem
Trafo
einen
Kurzschluss
auslösen.
Zunehmend
an
Bedeutung
gewinnen
auch
Extremwetterereignisse
und
Sabotage.
Eine
europäische
Großstörung
(„Blackout“)
Hier
haben
wir
einen
großflächigen
und
vollständigen
Systemzusammenbruch,
welcher
ganz
Deutschland
oder
gar
weite
Teile
Europas
betrifft,
bei
dem
eine
automatische
Regelung
und
Barrieren
nicht
mehr
ausreichen.
Der
Netzbetreiber
verliert
die
Kontrolle.
Kraftwerke
stellen
sich
zum
Eigenschutz
ab.
Die
Basis
für
ein
mögliches
Blackout
sind
die
zunehmenden
Netzeingriffe,
um
das
System
stabil
zu
halten.
2
a
nn
)
1
Lokale
/
regionale
Störungen
Abbildung
8
Lokale
/
regionale
Störungen:
Verteilnetze
und
Hunderttausende
sind
betroffen,
systemrelevante
Dinge
funktionieren
aber
noch.
=
/
A
Europaweite
|
Globale
Störungen
Abbildung
9
Europaweite
/
globale
Störungen:
Verteilnetze
und
Hunderte
Millionen
sind
betroffen,
systemrelevante
Dinge
funktionieren
nicht
mehr.
Der
letzte
Tropfen,
der
dann
das
Fass
zum
Überlaufen
bringen
kann,
kann
ganz
unterschiedliche
Ursachen
haben
wie:
»
Extremwetterereignisse
«
technisches
Versagen
«
Cyber-Angriffe
*
Komplexitätsüberlastung
+
Marktmanipulation
«
Sonnenstürme
«
Erdbeben
«
Terroranschläge
o.
A.
+
Abschaltung
konventioneller
Kraftwerke
*
Unkontrollierter
Aufbau
von
Wind-
und
Solaranlagen
Was
ist
ein
Blackout
und
was
ein
Brownout?
Und
was
ist
der
wesentliche
Unterschied?
Aussagen
der
Bundesnetzagentur
dazu:
„Ein
Blackout
ist
ein
unkontrolliertes
und
unvorhergesehenes
Versagen
von
Netzelementen.
Das
führt
dazu,
dass
größere
Teile
des
europäischen
Verbundnetzes
oder
das
gesamte
Netz
ausfallen
(sogenannter
Schwarzfall).
Ein
solches
Ereignis
könnte
beispielsweise
auftreten,
wenn
in
einer
angespannten
Last-
und
Erzeugungssituation
zusätzlich
schwere
Fehler
an
neuralgischen
Stellen
des
Übertragungsnetzes
auftreten“.
Ein
Blackout
ist
also
grundsätzlich
kein
durch
eine
Unterversorgung
mit
Energie
ausgelöstes
Ereignis,
sondern
bedingt
durch
Störungen
im
Netzbetrieb.
Demgegenüber
steht
der
sogenannte
(kontrollierte)
Brownout.
Dieser
kann
notwendig
werden,
wenn
im
Vergleich
zur
nachgefragten
Menge
zu
wenig
Strom
produziert
wird,
zum
Beispiel
aufgrund
eines
Brennstoffmangels
für
Kraftwerke
oder
einer
allgemein
zu
geringen
Erzeugung,
beispielsweise
auch
durch
Nichtverfügbarkeiten
von
Erzeugungsanlagen.
In
diesem
Fall
ist
es
notwendig,
die
Nachfrage
so
weit
zu
reduzieren,
dass
das
Angebot
die
Nachfrage
wieder
vollständig
decken
kann.
Nur
so
kann
die
Versorgung
mit
Strom
weiterhin
stabil
und
zuverlässig
gewährleistet
werden.
Was
passiert
bei
einem
rollierenden
Brownout?
Bei
einem
Brownout
ist
es
notwendig,
die
Nachfrage
nach
Strom
für
den
Zeitraum
zu
reduzieren,
in
dem
zu
wenig
Strom
zur
Verfügung
steht.
Ein
mögliches
Mittel
besteht
darin,
mit
einem
zeitlichen
Vorlauf
und
regional
sowie
zeitlich
begrenzt
einen
Teil
der
Verbraucher
von
der
Versorgung
zu
trennen,
um
die
Nachfrage
so
weit
zu
reduzieren,
dass
sie
mit
der
erzeugten
Strommenge
wieder
übereinstimmt.
Solange
der
Mangel
besteht,
erfolgt
die
Abschaltung
von
Verbrauchern
reihum
(sog.
„rollierende
Abschaltung“),
um
die
Auswirkungen
auf
einzelne
Regionen
so
gering
wie
möglich
zu
halten.
Gibt
es
im
Strom
eine
Abschaltreihenfolge?
Im
Gegensatz
zum
Gasbereich
gibt
es
bei
der
Stromversorgung
keine
„geschützten
Kunden“
oder
eine
anderweitige
Priorisierung.
Sollte
es
zu
einem
überregionalen
Versorgungsengpass
kommen,
führen
die
Übertragungsnetzbetreiber
(UNB)
als
Ultima
Ratio
die
notwendigen
Abschaltungen
von
Lasten
durch.
Das
bedeutet,
dass
einzelne
bei
den
ÜNB
angeschlossene
Kunden
und
von
den
Verteilernetzbetreibern
versorgte
Regionen
für
eine
begrenzte
Zeit
„reihum“
abgeschaltet
werden.
Dabei
findet
bislang
nur
eine
begrenzte
Differenzierung
nach
angeschlossenen
Kunden
statt.
Entscheidend
ist
die
wirksame
Reduktion
des
Stromverbrauchs
innerhalb
der
begrenzten
Reaktionszeit,
die
den
ÜNB
in
einem
solchen
Falle
zur
Verfügung
steht.
Wenn
sich
die
ÜNB
dafür
entscheiden,
Verteilnetzbetreiber
zur
vorübergehenden
Abschaltung
einzelner
Regionen
aufzufordern,
wird
eine
gezielte
Weiterversorgung
einzelner
Kunden
innerhalb
dieser
Regionen
aus
technischen
Gründen
schwierig.
In
den
Verteilnetzen
sind
bisher
nur
wenige
Netznutzer
individuell
durch
Netzbetreiber
steuerbar.
Sollte
die
Bundesregierung
einen
Notstandsfall
nach
dem
Energiesicherungsgesetz
feststellen
—
was
derzeit
unwahrscheinlich
ist
—
und
die
Bundesnetzagentur
als
Bundeslastverteiler
tätig
werden
müssen,
würden
die
Fragen,
welche
Kunden
mit
Strom
versorgt
werden,
in
ähnlicher
Weise
geregelt.
Grundsatz
bei
der
Abwägungsentscheidung
über
die
zu
erfolgenden
Abschaltungen
ist,
dass
die
Deckung
des
lebensnotwendigen
Bedarfs
so
umfangreich
wie
möglich
sichergestellt
ist.
Allerdings
enthält
die
Elektrizitätssicherungsverordnung
(ELltSV)
in
8
1
Abs.
4
eine
Regelung,
nach
der
Gebietsabschaltungen
möglichst
zu
vermeiden
sind.
Sie
dürfen
nicht
über
vier
Stunden
hinausgehen.
Eine
Abschaltreihenfolge
im
Sinne
einer
Priorisierung
einzelner
Verbraucher
oder
einzelner
Gebiete
gibt
es
nicht.
Die
Fragen
sind
stets
lageabhängig
in
der
konkreten
Situation
zu
beurteilen
und
zu
entscheiden.“1
1
Quelle:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/
Versorgungssicherheit/Strom/artikel.html
Wie
„toll“
die
Industrie
ab-
und
anschalten
finden
wird,
kann
sich
jeder
Unternehmer
oder
klar
denkende
Bürger
ausmalen.
Viele
Maschinen
können
erst
gar
nicht
in
Betrieb
genommen
werden
oder
sind
danach
kaputt
oder
zumindest
reif
für
die
Wartung.
Was
dies
für
die
Produktion
und
Lieferketten
zur
Folge
hat,
kann
sich
jeder
denken.
Der
Kaskadeneffekt
und
der
Kannibalisierungseffekt
beim
Wiedereintritt
des
Stromnetzes
Die
Sicherstellung
einer
zuverlässigen
Stromversorgung
ist
von
entscheidender
Bedeutung
für
unsere
moderne
Gesellschaft.
Es
gibt
mehrere
Faktoren,
die
wir
uns
im
Rahmen
der
Brownouts
oder
des
Wiederhochfahrens
des
Stromnetzes
nach
einem
Blackout
anschauen
sollten.
Diese
Effekte
können
auftreten,
wenn
nach
einem
Stromausfall
das
Netz
wieder
in
Betrieb
genommen
wird.
In
diesem
Kapitel
werden
wir
uns
eingehend
mit
dem
Kaskadeneffekt
und
dem
Kannibalisierungseffekt
beschäftigen
und
untersuchen,
wie
sie
die
Blackout-Gefahr
beeinflussen
können.
Der
Kaskadeneffekt:
Der
Kaskadeneffekt
bezieht
sich
auf
die
Möglichkeit,
dass
ein
lokaler
Stromausfall
aufgrund
von
Überlastungen
oder
Störungen
in
einem
Teil
des
Netzwerks
zu
einem
Ausfall
in
anderen
Teilen
führen
kann.
Dies
kann
durch
die
Wechselwirkung
zwischen
den
verschiedenen
Komponenten
des
Stromnetzes,
wie
zum
Beispiel
Übertragungsleitungen,
Transformatoren
und
Schaltanlagen,
verursacht
werden.
Wenn
ein
Teil
des
Netzes
ausfällt,
kann
dies
zu
einer
Überlastung
benachbarter
Komponenten
führen,
die
wiederum
ausfallen
können.
Dieser
Dominoeffekt
kann
sich
rasch
ausbreiten
und
zu
einem
großflächigen
Blackout
führen.
Der
Kannibalisierungseffekt:
Der
Kannibalisierungseffekt
tritt
auf,
wenn
nach
einem
Stromausfall
das
Netz
schrittweise
wieder
in
Betrieb
genommen
wird
und
dies
zu
einer
unkontrollierten
Überlastung
führt.
In
einem
solchen
Szenario
kann
der
plötzliche
Anstieg
der
Stromnachfrage
das
Netz
überfordern,
da
alle
angeschlossenen
Geräte
gleichzeitig
wieder
eingeschaltet
werden.
Wodurch
kommt
dies?
Durch
den
Egoismus
der
Menschen.
Jeder
denkt
an
sich,
muss
sofort
sein
Handy
laden,
seine
Powerbanks
befüllen
oder
sonstige
Zusatzverbraucher
aktivieren,
um
etwas
von
kostbarem
Strom
zu
erhaschen.
Die
unkoordinierte
Wiederherstellung
des
Stromnetzes
führt
dann
zu
Spitzenlasten,
die
die
verfügbare
Kapazität
überschreiten
und
das
Netz
erneut
destabilisieren.
Auswirkungen
auf
die
Blackout-Gefahr:
Der
Kaskadeneffekt
und
der
Kannibalisierungseffekt
stellen
eine
ernsthafte
Bedrohung
für
die
Sicherheit
des
Stromnetzes
dar,
insbesondere
nach
einem
großflächigen
Blackout.
Die
Wiederinbetriebnahme
des
Netzes
erfordert
daher
eine
sorgfältige
Planung
und
Koordination,
um
diese
Effekte
zu
minimieren.
Hier
sind
einige
Maßnahmen,
die
ergriffen
werden
können,
um
die
Blackout-
Gefahr
zu
verringern:
»
Netzsegmentierung:
Durch
die
Aufteilung
des
Stromnetzes
in
kleinere
Segmente
kann
verhindert
werden,
dass
sich
Störungen
und
Ausfälle
über
das
gesamte
Netz
ausbreiten.
Die
Segmentierung
ermöglicht
eine
gezieltere
Fehlererkennung
und
-behebung.
«
Phasenweiser
Wiederanlauf:
Anstatt
das
gesamte
Netz
auf
einmal
wieder
in
Betrieb
zu
nehmen,
kann
ein
phasenweiser
Wiederanlauf
durchgeführt
werden.
Dies
bedeutet,
dass
bestimmte
Gebiete
priorisiert
werden,
um
eine
übermäßige
Nachfrage
zu
vermeiden
und
die
Netzstabilität
sicherzustellen.
Durch
eine
schrittweise
Wiederinbetriebnahme
können
Spitzenlasten
vermieden
und
das
Netz
stabilisiert
werden.
+
Lastmanagement:
Eine
effektive
Laststeuerung
kann
dazu
beitragen,
die
Nachfrage
nach
der
Wiederinbetriebnahme
des
Stromnetzes
zu
regulieren.
Hierbei
werden
bestimmte
Geräte
oder
Lasten
priorisiert
hochgefahren,
während
andere
vorübergehend
reduziert
werden.
Dies
kann
dazu
beitragen,
die
Gesamtlast
zu
kontrollieren
und
Überlastungen
zu
vermeiden.
+
Frühzeitige
Fehlererkennung
und
-behebung:
Eine
kontinuierliche
Überwachung
des
Stromnetzes
ist
von
entscheidender
Bedeutung,
um
potenzielle
Störungen
oder
Fehler
frühzeitig
zu
erkennen.
Durch
den
Einsatz
von
Überwachungssystemen
und
Technologien
wie
Phasenmessungen
und
Lastflussanalysen
können
Probleme
identifiziert
und
behoben
werden,
bevor
sie
zu
einer
Kettenreaktion
führen.
*
Schulung
und
Training:
Das
Personal,
das
für
die
Wiederinbetriebnahme
des
Stromnetzes
verantwortlich
ist,
sollte
über
umfassende
Schulungen
und
Trainingsprogramme
verfügen.
Dies
gewährleistet
ein
tiefes
Verständnis
für
die
möglichen
Risiken
und
Herausforderungen
sowie
für
die
erforderlichen
Maßnahmen
zur
Vermeidung
von
Kaskaden-
und
Kannibalisierungseffekten.
Fazit:
Die
Gefahr
von
Blackouts
aufgrund
von
Kaskaden-
und
Kannibalisierungseffekten
beim
Wiedereintritt
des
Stromnetzes
ist
eine
reale
Herausforderung.
Sie
erfordert
eine
sorgfältige
Planung,
koordinierte
Maßnahmen
und
eine
effektive
Laststeuerung,
um
diese
Risiken
zu
minimieren.
Da
dies
bisher
nur
auf
dem
Papier
durchdacht
und
„geprobt“
wurde
und
hier
rein
der
,Friedensmodus”
ohne
externe
„Hindernisse“
einkalkuliert
wurde,
bin
ich
etwas
skeptisch,
um
es
mal
vorsichtig
zu
sagen,
dass
dies
so
auf
Anhieb
und
ohne
Reibung
vonstattengeht.
1.4
Großflächige
Störungen
im
Stromnetz
der
Vergangenheit
In
der
Vergangenheit
ereigneten
sich
einige
bemerkenswerte
Vorfälle,
bei
denen
großflächige
Störungen
das
Stromnetz
betrafen.
Diese
Ereignisse
hatten
erhebliche
Auswirkungen
auf
die
betroffenen
Regionen
und
verdeutlichten
die
Verwundbarkeit
unserer
modernen
Gesellschaft
gegenüber
Stromausfällen.
Lass
uns
einen
Blick
auf
einige
wenige
dieser
Ereignisse
werfen
und
ihre
Auswirkungen
untersuchen:
1.
Nordosten
der
USA,
1965:
Im
Jahr
1965
ereignete
sich
eine
großflächige
Stromstörung
im
Nordosten
der
USA,
die
als
der
„Blackout
von
1965“
bekannt
wurde.
Ein
fehlerhaftes
Relais
im
Kraftwerk
Ontario
Hydro
in
Kanada
führte
zu
einem
Dominoeffekt,
bei
dem
sich
der
Stromausfall
über
weite
Teile
des
nordöstlichen
Gebiets
der
Vereinigten
Staaten
ausbreitete.
Über
30
Millionen
Menschen
waren
betroffen,
als
die
Stromversorgung
in
Teilen
von
New
York,
Ontario
und
anderen
Städten
und
Gemeinden
zusammenbrach.
Die
Auswirkungen
waren
spürbar,
aber
die
Gesellschaft
konnte
sich
relativ
schnell
erholen,
da
es
nur
wenige
Stunden
dauerte,
bis
der
Strom
wiederhergestellt
wurde.
2.
New
York
City,
1965:
Im
selben
Jahr
wie
der
Nordost-Blackout
ereignete
sich
auch
in
New
York
City
ein
bedeutender
Stromausfall.
Ein
Feuer
in
einem
Umspannwerk
in
Manhattan
war
die
Ursache
für
den
Zusammenbruch
des
Stromnetzes
in
weiten
Teilen
der
Stadt.
Die
Auswirkungen
waren
beträchtlich,
da
der
Stromausfall
zu
einer
Welle
von
Plünderungen
und
Gewalt
führte.
Die
öffentliche
Ordnung
brach
zusammen
und
die
Bewohner
waren
tagelang
ohne
Strom.
Dieser
Vorfall
verdeutlichte
die
sozialen
Auswirkungen
eines
großflächigen
Stromausfalls
und
die
Notwendigkeit
eines
effektiven
Krisenmanagements.
3.
New
York
City,
1977:
Ein
weiterer
großer
Stromausfall
traf
New
York
City
im
Jahr
1977.
In
dieser
Zeit
war
die
Stadt
von
wirtschaftlichen
Schwierigkeiten
und
sozialen
Spannungen
geprägt.
Der
Stromausfall
verstärkte
die
bereits
bestehenden
Probleme
und
führte
zu
Plünderungen,
Bränden
und
Chaos
auf
den
Straßen.
Die
Folgen
waren
katastrophal
und
es
dauerte
Tage,
bis
die
Ordnung
und
die
Stromversorgung
vollständig
wiederhergestellt
waren.
4.
Schweiz,
2005:
Im
Jahr
2005
kam
es
in
der
Schweiz
zu
einem
großen
Stromausfall,
der
weite
Teile
des
Landes
betraf.
Die
Ursache
war
ein
Fehler
in
einer
Hochspannungsleitung,
der
zu
einem
massiven
Stromausfall
führte.
Die
Auswirkungen
waren
umfangreich,
da
der
öffentliche
Verkehr
zusammenbrach,
Flughäfen
geschlossen
wurden
und
Krankenhäuser
und
andere
wichtige
Einrichtungen
auf
Notstromaggregate
angewiesen
waren.
Es
dauerte
mehrere
Stunden,
bis
der
Strom
in
allen
betroffenen
Gebieten
wiederhergestellt
wurde.
5.
Schweden,
2004:
Im
Jahr
2004
erlebte
Schweden
einen
großflächigen
Stromausfall,
der
weite
Teile
des
Landes
betraf.
Die
Störung
wurde
durch
einen
Kaskadeneffekt
ausgelöst,
bei
dem
der
Ausfall
eines
Kraftwerks
zu
Überlastungen
in
anderen
Teilen
des
Netzes
führte.
Die
Auswirkungen
waren
spürbar,
da
Verkehrssysteme,
Kommunikationsnetze
und
andere
wichtige
Infrastrukturen
betroffen
waren.
Es
dauerte
Stunden,
bis
der
Strom
wiederhergestellt
wurde
und
die
Gesellschaft
ihre
normale
Funktionalität
zurückerlangte.
6.
Europa,
2006:
Im
Jahr
2006
erlebte
Europa
einen
großflächigen
Stromausfall,
der
mehrere
Länder
betraf.
Eine
fehlerhafte
Schutzeinrichtung
in
einem
Umspannwerk
in
Deutschland
führte
zu
einem
Kaskadeneffekt,
der
zu
Ausfällen
in
anderen
Teilen
des
Kontinents
führte.
Die
Auswirkungen
waren
erheblich,
da
Millionen
von
Menschen
ohne
Strom
waren
und
Transport-
sowie
Kommunikationssysteme
beeinträchtigt
wurden.
Es
dauerte
mehrere
Stunden
bis
Tage,
bis
der
Strom
in
allen
betroffenen
Regionen
wiederhergestellt
wurde.
7.
Berlin,
2019:
Im
Jahr
2019
kam
es
in
Berlin
zu
einem
großflächigen
Stromausfall,
der
weite
Teile
der
Stadt
betraf.
Ein
Feuer
in
einem
Umspannwerk
führte
zu
einem
Zusammenbruch
des
Stromnetzes
und
ließ
große
Teile
der
deutschen
Hauptstadt
im
Dunkeln.
Die
Auswirkungen
waren
spürbar,
da
der
öffentliche
Verkehr
lahmgelegt
wurde,
Geschäfte
und
öffentliche
Einrichtungen
schließen
mussten
und
die
Bewohner
auf
Notstromaggregate
angewiesen
waren.
Es
dauerte
mehrere
Stunden,
bis
der
Strom
wiederhergestellt
wurde
und
das
normale
Leben
in
Berlin
wieder
aufgenommen
werden
konnte.
Diese
Beispiele
verdeutlichen
die
Folgen
und
schnelle
Entstehung
von
großflächigen
Stromstörungen.
Sie
betreffen
nicht
nur
die
Stromversorgung
selbst,
sondern
haben
auch
erhebliche
Auswirkungen
auf
den
Alltag
der
Menschen,
die
Wirtschaft,
den
öffentlichen
Verkehr
sowie
die
öffentliche
Ordnung.
1.5
Einschätzung
seitens
der
europäischen
Politik
und
Energiebetreiber
Die
reale
Gefahr
eines
Blackouts
wird
von
allen
Regierungen
klar
und
deutlich
eingestuft.
Man
beteuert
zwar,
dass
man
alles
unter
Kontrolle
hat
und
die
Systeme
gewisse
Redundanzen
haben,
jedoch
haben
wir
immer
mehr
externe
sowie
interne
Faktoren,
die
das
System
schnell
zum
Kollaps
bringen
können.
Man
redet
hinter
den
Kulissen
nicht
mehr
davon,
ob,
sondern
nur
noch
wann
ein
Blackout
kommen
wird.
Bildlich
gesprochen
haben
wir
ein
Kartenhaus,
welches
auf
einem
Stehtisch
inmitten
eines
Rockkonzerts
positioniert
wurde,
geschützt
durch
ein
Trassierband,
auf
dem
steht:
Bitte
nicht
anfassen.
Wie
lange
das
gut
geht,
ob
nun
mutwillig
oder
unfreiwillig,
ist
am
Ende
auch
egal.
Gegenseitige
Schuldzuweisungen
und
Beteuerungen,
dass
man
nichts
dafür
könne
oder
es
in
Zukunft
besser
machen
werde,
welche
nach
der
Phase
3
des
Blackouts
mantraartig
gepredigt
werden,
werden
den
wirtschaftlichen,
seelischen
und
leiblichen
Schaden
der
meisten
Bürger
auch
nicht
lindern
können.
Ich
sehe
dies
mit
unseren
Experten
nicht
nur
aus
der
Perspektive
der
allgemeinen
Gefahren,
welche
durch
Unfälle,
Unwetter
oder
Überlastungen
bei
den
Peaks
etc.
passieren,
sondern
auch
aus
meiner
Perspektive
als
ehemaliger
Kommandosoldat
mit
Schwerpunkt
Öffnungstechnik,
Sprengung
und
Sabotage
und
der
genauen
Kenntnis
der
deutschen
Infrastruktur.
Wie
naiv
sämtliche
kritischen
Infrastrukturen
geschützt
sind,
möchte
ich
hier
gar
nicht
ansatzweise
ausdrücken.
Man
kann
jedoch
klar
sagen,
dass,
egal,
worum
es
geht,
sei
es
Wasser,
Strom,
Chemieanlagen,
Kraftwerke,
Raffinerien
und
alles
Weitere,
was
unsere
Gesellschaft
am
Leben
hält,
mit
wenigen
gebildeten
Kräften
kurz-
oder
langfristig
außer
Kraft
gesetzt
werden
kann,
mit
enormen
Kollateralschäden
in
den
umliegenden
Gebieten.
Auch
eine
Entwicklung,
die
schleichend
mit
dem
„gesicherten“
Wohlstand
einherging.
Bevor
wir
uns
die
kritischen
Infrastrukturen
und
die
Ursachen
für
einen
Blackout
ansehen,
betrachten
wir
zunächst
unsere
europäische
Energieversorgung
etwas
genauer,
um
ein
besseres
Bild
zu
bekommen.
1.6
Europäische
Energieversorgung
Elektrizität
spielt
seit
Beginn
ihrer
industriellen
Nutzung
im
Jahr
1879
eine
herausragende
Rolle
bezüglich
der
ökonomischen
und
sozialen
Entwicklung
von
Gesellschaften.
Ohne
eine
permanente
und
zuverlässige
Versorgung
mit
elektrischem
Strom
-
als
ein
fundamentaler
Pfeiler
des
Kapitalismus
des
20.
und
21.
Jahrhunderts
—
sowie
mit
Wärme-
und
Kraftstoffen
zur
Aufrechterhaltung
der
allgemeinen
Mobilität
könnte
die
Zivilisation,
wie
wir
sie
kennen,
nicht
aufrechterhalten
werden.
Gerade
diese
Tatsache
macht
es
so
verwunderlich,
dass
Europas
Politik
und
Wirtschaft
gleich
in
zweierlei
Hinsicht
zu
spät
auf
grundlegende
Fehlentwicklungen
im
Bereich
Energie(-versorgung)
aufmerksam
geworden
sind.
Zum
einen
lässt
sich
in
zunehmendem
Maße
ein
Konsens
darüber
erkennen,
dass
ohne
ein
rasches
Umdenken
und
Handeln
bezüglich
der
langfristigen
Sicherstellung
des
Zugangs
zu
Energieträgern
in
ausreichendem
Umfang
und
der
Erschließung
neuer
Importwege
die
Versorgungssicherheit
Europas
massiv
gefährdet
sein
wird.
Dies
kann
bei
Nichtbehebung
der
Versorgungslücken
sowie
bei
einer
Herabsetzung
der
Marktpreise
auf
Verbraucher-
und
industriefreundliche
Preise
in
absehbarer
Zeit
nicht
nur
zum
Verlust
wirtschaftlicher
Leistungsfähigkeit,
sondern
im
Extremfall
auch
zu
einer
schwerwiegenden
Störung
der
politischen
und
gesellschaftlichen
Stabilität
führen.
Schon
heute
ist
Europa
aus
Mangel
an
eigenen
Rohstoffreserven
von
umfangreichen
Öl-
und
Gasimporten
zu
stetig
steigenden
Preisen
abhängig.
Wie
lange
die
Wirtschaft
und
die
Bevölkerung
dies
durchhalten,
ist
leider
unabhängig
von
Kriegen
und
Pandemien
ein
nicht
zu
unterschätzender
Faktor.
2.
Wie
ist
unsere
Stromerzeugung
sichergestellt?
Strommix:
Woher
kommt
mein
Strom?
Der
Strommix
für
jeden
Privathaushalt
oder
Betrieb
in
Deutschland
ist
abhängig
vom
Versorger,
den
er
wählt.
Aus
welchen
Bestandteilen
sich
der
Strommix
des
jeweiligen
Stromanbieters
zusammensetzt,
fällt
unter
die
Kennzeichnungspflicht.
Sie
beinhaltet
die
anteilmäßige
Aufteilung
der
Energieträger,
aus
denen
der
Strom
erzeugt
wird,
und
ist
auf
den
Internetseiten
der
Versorger
oder
den
meisten
Stromvergleichsrechnern
einzusehen.
Strommix
2023:
In
den
ersten
sechs
Monaten
des
Jahres
2023
wurden
in
Deutschland
224
TWh
Strom
erzeugt.
Der
Anteil
erneuerbarer
Energien
an
der
Stromerzeugung
in
Deutschland
liegt
aktuell
bei
58
%
[netto]
(Stand
01.07.2023).
Mit
erzeugten
130
TWh
sind
Sonne,
Wind
&
Co.
die
wichtigsten
Energiequellen
im
deutschen
Energiemix
2023.
Für
dieses
Ergebnis
sorgte
vor
allem
die
Stromerzeugung
aus
Wind
und
Sonne
dank
günstiger
Wetterverhältnisse.
Das
bedeutet
jedoch
auch,
dass
sich
der
Energiemix
jeden
Tag
unterschiedlich
zusammensetzt,
abhängig
von
Jahreszeit,
Tageszeit
und
Wetter.
STROM-REPORT:
STROMMIX
2023
Monatliche
Stromerzeugung
in
Deutschland
[Netto]
In
den
ersten
6
Monaten
des
Jahres
2023
wurden
224
TWh
[Netto]
erzeugt,
wovon
58%
aus
Erneuerbaren
Energiequellen
stammen.
J
solor
f
wind
Jeomose
I
Wasser
||
Gas
I
Kemenergie
I
Braunkohle
{
Andere
I
Steinkohle
Januar:
44
TWh,
davon
23
TWh
Ökostrom
[53%]
NE
|
513
"EDEN
Februar:
41
TWh,
davon
19
TWh
Ökostrom
[47%]
S|
516
YEE
März:
42
TWh,
davon
24
TWh
Ökostrom
[55%]
«
[ETE
483
oa
os)
April:
35
TWh,
davon
21
TWh
Ökostrom
[59%]
5.62
hy
BB
N
0]
Mai:
32,6
TWh,
davon
22
TWh
Ökostrom
[69%]
81
a
AR
IER
Juni:
30
TWh,
davon
20
TWh
Ökostrom
[68%]
89
ry
EB
52
|
Abbildung
10
2.1
Ökostromanteil
am
Strommix
steigt
Die
Windenergie
war
mit
66
TWh
eingespeister
Strommenge
bisher
der
wichtigste
Energieträger
für
die
Stromerzeugung
2023
und
trug
fast
30
%
zum
Strommix
bei,
gefolgt
von
Kohle
mit
61
TWh
[27
%].
Drittstärkste
Energiequelle
ist
die
Fotovoltaik,
die
mit
30
TWh
auf
13,4
%
Anteil
am
Strommix
kommt.
Der
Strommix
im
ersten
Halbjahr
2023:
*
Stromerzeugung
aus
konventionellen
Energieträgern
geht
um
12,2
%
zurück.
«
Anteil
der
Stromerzeugung
aus
erneuerbaren
Energien
steigt
auf
57,7
%.
»
Windkraft
ist
mit
29,8
%
wichtigster
Energieträger
vor
Kohle
mit
27,2
%.
*
Fotovoltaik
ist
drittstärkste
Energiequelle
mit
13,4
%.
«
Kein
Strom
mehr
aus
Atomkraft
seit
Mitte
April
2023.
Die
Stromerzeugung
aus
erneuerbaren
Energien
ist
mit
knapp
130
Milliarden
Kilowattstunden
[=
TWh]
im
ersten
Halbjahr
2023
gegenüber
dem
Vorjahr
gleich
geblieben,
doch
der
Anteil
am
Strommix
stieg
um
11
%
[erstes
Halbjahr
2022:
51,8
%].
DER
STROMMIX
IN
DEUTSCHLAND
2023
[NETTO]
Anteil
der
Energieträger
an
der
Stromerzeugung
im
ersten
Halbjahr
2023
der
Energieträger
an
der
Stromerzeugung
im
1.
HJ
2023
Sonstige
59
wn
Kernenergie
6,7
TWh
Windkraft
Erdgas
66,8
TWh
23,3
TWh
10,4%
TWh[Mrd.
kWh)
|
my
Steinkohle
/
20
TWh
Pa
Photovoltaik
\N
4
30
TWh
Braunkohle
a
Biomasse
21,1
TWh
AN
Twn
Wasserkraft
h
9.4
TWh
Es
sind
die
Nettoproduktion
aller
Kraftwerke
dargestellt.
Quelle:
Fraunhofer
ISE
2023
https://strom-report.com/strom
Abbildung
11
Der
Strommix
in
Deutschland
im
ersten
Halbjahr
2023,
Stromerzeugung
nach
Energiequellen
Fast
30
%
des
erzeugten
Stroms
lieferte
die
Windenergie.
Damit
hatte
die
Windkraft
den
höchsten
Anteil
an
der
Einspeisung.
Die
Stromerzeugung
aus
Kohlekraftwerken
erreichte
mit
27,2
%
den
zweithöchsten
Anteil.
Das
aktuelle
Sommerwetter
treibt
die
Stromerzeugung
aus
Fotovoltaikanlagen
kräftig
an.
Im
Juni
wurde
in
Deutschland
so
viel
Solarstrom
ins
Netz
eingespeist
wie
nie
zuvor.
Mit
8,9
Milliarden
erzeugten
Kilowattstunden
trug
die
Fotovoltaik
im
Juni
29,6
%
zur
Stromerzeugung
bei
und
wird
drittstärkste
Energiequelle
im
Strommix
[13,4
%]
für
das
erste
Halbjahr
2023.
Kohle,
Atom
und
Erdgas
auf
dem
Rückzug
Die
aus
fossilen
und
konventionellen
Energieträgern
erzeugte
Strommenge
ging
im
ersten
Halbjahr
2023
gegenüber
dem
Vorjahreszeitraum
um
12,2
%
zurück.
Der
mit
22
%
größte
Rückgang
wurde
bei
der
Stromerzeugung
aus
Kohle
gemessen.
Kohlekraftwerke
speisten
insgesamt
17,3
Milliarden
kWh
weniger
ein
als
im
Jahr
zuvor.
Die
Stromerzeugung
aus
Kernenergie
ist
durch
die
Abschaltung
der
letzten
drei
Kernkraftwerke
ebenfalls
zurückgegangen.
Atomkraftwerke
speisten
im
ersten
Halbjahr
2023
noch
6,7
Milliarden
kWh
Strom
ins
Netz
ein
und
trugen
damit
3
%
zum
Strommix
bei.
Die
Stromerzeugung
aus
Erdgas
ging
im
Vergleich
zum
Vorjahreszeitraum
um
4,1
%
zurück.
Insgesamt
wurden
im
ersten
Halbjahr
2023
knapp
11
%
weniger
Strom
produziert
als
im
Jahr
zuvor.
Das
Statistische
Bundesamt
führt
das
auf
milde
Temperaturen,
geringere
Nachfrage
wegen
hoher
Strompreise
und
die
konjunkturelle
Entwicklung
zurück.
Der
Stromexport
Deutschlands
war
mit
30,1
Milliarden
kWh
höher
als
der
Stromimport
27,8
Milliarden
kWh.
Kleines
Fazit,
das
wir
den
offiziellen
Daten
entnehmen
können:
Ja,
die
erneuerbaren
Energien
steigen,
sind
jedoch
von
Tag
zu
Tag
unterschiedlich,
nicht
speicherbar
und
nicht
grundlastfähig
—
weswegen
viele
unserer
Partner
und
allgemein
der
Rest
der
Welt
nun
vermehrt
auf
neue
Atomkraftwerke
setzen,
welche
bis
zu
98
%
des
verwendeten
Materials
dank
Wiederaufarbeitung
wiederverwenden
können.
Die
Wiederaufarbeitung
von
Kernbrennstoffen
ist
ein
Teil
des
Brennstoffkreislaufs
in
der
Kerntechnik.
Sie
dient
der
Trennung
der
in
benutzten
Brennelementen
von
Kernreaktoren
enthaltenen,
während
des
Betriebs
entstandenen
Stoffe
in
einerseits
wiederverwertbare
Anteile
(ungenutzte
Kernbrennstoffe
und
diverse
Radionuklide)
und
andererseits
hoch-,
mittel-
und
schwachradioaktiven
Abfall.
Das
Endlagerproblem,
das
immer
vorgeschoben
wird,
könnte
so
deutlich
verringert
werden,
indem
das
zur
Verfügung
stehende
Material
wieder
dem
Brennstoffkreislauf
zugeführt
wird.
Stromerzeugung
Brutto
vs.
Netto
Unter
Bruttostromerzeugung
versteht
man
die
gesamte
in
Deutschland
erzeugte
Strommenge.
Bei
der
Nettostromerzeugung
wird
der
Eigenbedarf
der
Kraftwerke
für
die
Stromproduktion
abgezogen
(Eigenbedarf
von
Kohlekraftwerken
liegt
zwischen
7
und
8
%).
Die
Nettostromerzeugung
entspricht
dem
Strommix,
der
tatsächlich
aus
der
Steckdose
kommt.
2.2
Europäisches
Verbundsystem
Das
europäische
Verbundsystem
ist
ein
europaweites
engmaschiges
Stromnetz
aus
Hoch-
und
Höchstspannungsleitungen
zur
Verteilung
von
elektrischer
Energie.
Es
existieren
zwar
in
Europa
aufgrund
der
räumlichen
Aufteilung
mehrere
voneinander
getrennte
Verbundsysteme,
im
Allgemeinen
wird
aber
unter
dem
europäischen
Verbundsystem
das
zentraleuropäische
Verbundnetz
jener
Länder
verstanden,
welche
die
ehemalige
Union
for
the
Coordination
of
Transmission
of
Electricity
(UCTE)
umfassen
(„UCTE-Verbundnetz“).
Derzeit
sind
dies
35
Staaten,
darunter
auch
die
im
Krieg
befindliche
Ukraine.
Das
europäische
Verbundsystem
wird
mit
Dreiphasenwechselstrom
in
Form
der
Drehstrom-Hochspannungs-Übertragung
betrieben,
der
Austausch
von
elektrischer
Energie
erfolgt
auf
Transportnetzebene
mit
Hochspannung
von
220
kV
und
400
kV
zwischen
den
verschiedenen
Netzbetreibern.
Der
Vorteil
eines
solchen
Netzes
ist,
dass
Schwankungen
in
der
Erzeugung
und
im
Verbrauch
erheblich
besser
ausgeglichen
werden
können,
als
wenn
jedes
Land
oder
jede
Region
ein
alleinstehendes
Stromversorgungsnetz
hätte.
Jedes
Verbundsystem
ist
dadurch
gekennzeichnet,
dass
darin
alle
Erzeuger
wie
Kraftwerke
synchron,
also
mit
identischer
Netzfrequenz
und
entsprechender
Phasenlage,
arbeiten.
Dadurch
können
sie
über
Umspannwerke
direkt
elektrisch
zusammengeschaltet
werden.
Wäre
bei
Wechselspannung
die
Frequenz
bzw.
Phasenlage
nicht
bei
allen
Erzeugern
exakt
gleich,
wären
Kurzschlüsse
die
Folge.
Benachbarte
Verbundnetze
können
zwar
mit
nominal
gleicher
Netzfrequenz
von
beispielsweise
50
Hz
ausgestattet
sein,
durch
laufende
geringe
Schwankungen
der
Nennfrequenz
sind
die
konkreten
Werte
allerdings
nicht
identisch,
womit
kein
direkter
elektrischer
Verbund
hergestellt
werden
kann.
Jedes
Verbundsystem
ist
in
mehrere
Regelzonen
aufgeteilt.
Deutschland
umfasst
beispielsweise
vier
Regelzonen,
Österreich
und
die
Schweiz
je
eine
Regelzone
mit
je
einem
Übertragungsnetzbetreiber,
welcher
als
Regelzonenführer
auftritt.
Aufgabe
der
Regelzonenführung
ist
unter
anderem,
die
von
den
Netzbetreibern
vorzuhaltende
Regelleistung
zu
koordinieren.
Der
Grund
liegt
darin,
dass
elektrische
Stromnetze,
und
auch
Verbundnetze,
elektrische
Energie
nicht
speichern
können.
Es
muss
zu
jedem
Zeitpunkt
die
erzeugte
elektrische
Leistung
dem
nachgefragten
elektrischen
Verbrauch
entsprechen,
andernfalls
weicht
die
Netzfrequenz
im
gesamten
Verbundnetz
nach
oben
(zu
geringe
Nachfrage),
bzw.
nach
unten
(zu
hohe
Nachfrage)
ab.
Diese
Abweichungen
sind
auf
der
Transportnetzebene
durch
entsprechende
Leistungsflüsse
als
Ausgleich
gekennzeichnet
und
können
in
Extremfällen
zur
Überlastung
der
Leitungen
und
Transformatoren
führen.
Kommt
es
daher
zu
einer
Abweichung,
die
bestimmte
Toleranzschwellen
über-
oder
unterschreitet,
muss
dies
im
Rahmen
der
Netzregelung
und
über
Regelleistung
ausgeglichen
werden,
wobei
zwischen
den
Regelzonen
auch
elektrische
Energie
zwecks
Bilanzausgleich
ausgetauscht
werden
kann.
Damit
kann
in
einem
Verbundnetz
die
vorgehaltene
Regelleistung
geringer
als
in
kleinen
Inselnetzen
sein.
Im
Jahr
2010
wurden
beispielsweise
im
Mittel
im
gesamten
UCTE-Verbundnetz
ca.
3
GW
Primärregelleistung
vorgehalten,
der
Frequenzgradient
der
Regelleistung
beträgt
im
europäischen
Verbundsystem
ca.
20
GW
pro
Hz
Abweichung
der
Netzfrequenz.
Kommt
es
aufgrund
von
Bilanzdefiziten
zu
einer
starken
Abweichung
der
Netzfrequenz
von
der
Nennfrequenz,
wie
beispielsweise
bei
Unterfrequenz,
werden
Notmaßnahmen
ergriffen,
was
in
Extremfällen
neben
Stromausfällen
zum
temporären
Auftrennen
des
Verbundnetzes
in
mehrere
eigenständige
Teilnetze
führen
kann.
Polen
und
Tschechien
wollen
nicht
für
deutsche
Versäumnisse
büßen.
Der
im
Süden
Deutschlands
fehlende
Strom
muss
durch
Kapazitäten
aus
anderen
Teilen
der
Republik
ersetzt
werden,
die
größtenteils
im
Nordosten
liegen.
Doch
die
bestehenden
Leitungen
von
Nordost
nach
Süd
sind
dafür
nicht
ausgelegt
und
der
Bau
neuer
Trassen
kommt
nur
schleppend
voran.
Also
nimmt
der
Strom
den
Umweg
des
geringsten
Widerstands
über
Polen
und
Tschechien.
Das
ist
üblich,
abgesichert
durch
internationale
Verträge,
doch
die
Nachbarn
im
Osten
sind
immer
weniger
gewillt,
mit
ihren
Netzen
für
deutsche
Versäumnisse
geradestehen
zu
müssen.
Um
eine
Überlastung
zu
vermeiden,
steuern
die
Netzbetreiber
gegen.
Durch
das
Drosseln
und
Anfahren
von
Kraftwerksleistungen,
dem
sogenannten
Redispatch,
wird
der
Stromfluss
umverteilt.
Doch
das
verursacht
Kosten,
die
letztlich
polnische
und
tschechische
Verbraucher
tragen
müssen.
3.
Das
Stromnetz
wird
immer
komplexer
Deutschland
hat
vier
Netzbetreiber,
die
die
Stromversorgung
sicherstellen.
Diese
warnen
nun
schon
seit
Längerem
vor
Unterversorgung
und
raten
den
Kunden
zum
Stromsparen
(Bsp.
TransnetBW).
Einige
warnen
noch,
andere
stellen
einfach
ab.
Aber
warum
wird
es
immer
komplexer?
Früher
hatte
man
wenige
Hundert
Großkraftwerke,
die
einfach
steuerbar
und
übers
Land
verteilt
waren.
Sie
stabilisierten
zudem
das
Netz
durch
die
Generatorenschwungmassen
(Primärregelung).
Die
Ansiedlung
der
Kraftwerke
war
damals
an
den
Verbrauchern
und
der
Produktion
bedarfsorientiert
auf
kürzesten
Wegen
ausgerichtet.
Mit
Stand
Dezember
2021
waren
2.297.108
Energieerzeugungsanlagen
am
Netz,
also
nicht
nur
die
großen
Kraftwerke,
sondern
auch
Solar,
Biokraft,
Windanlagen
etc.,
welche
dann
aber
nicht
am
Bedarf,
sondern
an
der
Erzeugungslage
ausgerichtet
wurden.
Wind
bevorzugt
im
Norden
und
Sonne
im
Süden
Deutschlands.
Die
Leitungen
hierfür,
um
den
Austausch
und
den
Transport
von
Nord
nach
Süd
zu
bewerkstelligen,
gibt
es
jedoch
noch
nicht
in
ausreichender
Stückzahl.
Das
Problem
ist
hier
also
die
zufallsorientierte
Stromproduktion,
welche
keine
Rücksicht
auf
den
realen
Bedarf
nimmt.
Die
Komplexität,
diese
ganzen
Erzeuger
gleichzuschalten
und
zu
koordinieren,
ist
nun
die
Achillesferse
unserer
Versorgung.
Die
Verteilnetze,
die
hierfür
notwendig
sind,
belaufen
sich
auf
mindestens
12.000
km,
wovon
gerade
einmal
2.000
km
fertig
gebaut
wurden.
Mit
einer
Fertigstellung
ist
nicht
vor
2030
zu
rechnen.
Des
Weiteren
müssen
sämtliche
Stadtnetze
erneuert
werden,
da
diese
für
die
künftigen
Bedarfe
nicht
mehr
ausreichen,
wenn
sich
die
Anzahl
der
E-Autos
und
Wärmepumpen
noch
erhöhen
sollte.
Also
haben
wir
zum
einen
zu
wenig
Strom
und
selbst
wenn
man
ihn
hätte,
müsste
man
erst
einmal
die
Leitungen
dafür
errichten,
damit
der
Endkunde
diesen
auch
nutzen
kann.
4.
Wie
ist
das
Stromnetz
genau
aufgebaut?
Das
Stromnetz
ist
hierarchisch
aufgebaut
und
besteht
aus
verschiedenen
Spannungsebenen,
die
dafür
sorgen,
dass
elektrische
Energie
von
den
Erzeugungsquellen
zu
den
Verbrauchern
transportiert
wird.
Es
gibt
drei
Hauptspannungsebenen
im
Stromnetz:
1.
Hochspannungsebene:
Die
Hochspannungsebene
wird
für
den
Ferntransport
großer
Energiemengen
über
weite
Strecken
verwendet.
Hierbei
kommen
Hochspannungsleitungen
mit
sehr
hohen
Spannungen
zum
Einsatz,
typischerweise
im
Bereich
von
110
Kilovolt
(kV)
bis
mehreren
Hundert
kV.
Durch
die
Verwendung
hoher
Spannungen
werden
die
Verluste
beim
Transport
minimiert.
2.
Mittelspannungsebene:
Auf
der
Mittelspannungsebene
wird
die
elektrische
Energie
in
regionale
Verteilungsnetze
geleitet.
Die
Spannung
liegt
in
der
Regel
zwischen
10
kV
und
36
kV.
Die
Energie
wird
von
den
Hochspannungsleitungen
in
Umspannwerken
auf
diese
Spannungsebene
heruntertransformiert
und
dann
über
Mittelspannungsleitungen
weitertransportiert.
3.
Niederspannungsebene:
Die
Niederspannungsebene
ist
die
letzte
Ebene
des
Stromnetzes
vor
dem
Verbraucher.
Hier
wird
die
elektrische
Energie
auf
eine
Spannung
von
230/400
Volt
(in
Europa)
heruntertransformiert,
die
für
den
Einsatz
in
Haushalten,
Unternehmen
und
anderen
Verbrauchsstellen
geeignet
ist.
Die
Transformation
zwischen
den
verschiedenen
Spannungsebenen
erfolgt
in
Umspannwerken,
die
als
Schnittstelle
zwischen
den
einzelnen
Netzabschnitten
dienen.
In
Ballungsgebieten
gibt
es
oft
noch
zusätzliche
Unterstationen,
um
die
elektrische
Energie
auf
eine
noch
niedrigere
Spannung
für
lokale
Verbraucher
wie
Straßenbeleuchtung
oder
kleinere
Gewerbebetriebe
herunterzutransformieren.
4.1
Der
Zusammenhang
der
50
Hertz
im
Stromnetz
Im
Stromnetz
spielt
die
Frequenz
eine
entscheidende
Rolle,
um
einen
reibungslosen
Betrieb
zu
gewährleisten.
Die
vorherrschende
Frequenz
beträgt
in
den
meisten
Ländern
50
Hertz.
In
diesem
Kapitel
werden
wir
den
Zusammenhang
der
50
Hertz
im
Stromnetz
genauer
betrachten,
einschließlich
der
Gründe
für
diese
Frequenz,
der
Art
der
Steuerung
und
Messung
sowie
der
Auswirkungen
von
Abweichungen
von
dieser
Frequenz.
Warum
beträgt
die
Frequenz
im
Stromnetz
50
Hertz?
Die
Wahl
der
Frequenz
basiert
auf
historischen
und
technischen
Überlegungen.
In
den
Anfängen
der
Elektrizität
wurde
die
50-Hertz-Frequenz
aufgrund
der
einfachen
Umwandlung
von
Drehbewegungen
in
elektrischen
Strom
gewählt.
Dies
ermöglichte
die
effiziente
Nutzung
von
Wechselstromgeneratoren
und
-motoren.
Darüber
hinaus
wurde
die
Frequenz
von
50
Hertz
international
standardisiert,
um
die
Kompatibilität
zwischen
verschiedenen
Stromnetzen
weltweit
zu
gewährleisten.
Wie
wird
die
Frequenz
im
Stromnetz
gesteuert?
Die
Frequenz
im
Stromnetz
wird
von
den
Stromerzeugern
und
Netzbetreibern
aktiv
gesteuert,
um
ein
Gleichgewicht
zwischen
der
erzeugten
elektrischen
Energie
und
der
Nachfrage
im
Netz
zu
halten.
Die
Erzeugung
von
Strom
erfolgt
durch
Drehstromgeneratoren,
die
mit
Turbinen
oder
anderen
Antriebsmechanismen
verbunden
sind.
Die
Geschwindigkeit
dieser
Generatoren
wird
überwacht
und
gesteuert,
um
die
Frequenz
im
Netz
auf
50
Hertz
zu
halten.
Bei
einer
erhöhten
Stromnachfrage
steigern
die
Stromerzeuger
die
Energieproduktion,
um
die
Frequenz
stabil
zu
halten.
Wie
wird
die
Frequenz
im
Stromnetz
gemessen?
Die
Frequenz
im
Stromnetz
wird
kontinuierlich
überwacht
und
gemessen.
Dafür
werden
spezielle
Geräte,
sogenannte
Frequenzmessgeräte,
verwendet.
Diese
Geräte
erfassen
die
Anzahl
der
Schwingungen
pro
Sekunde
und
liefern
Echtzeitinformationen
über
die
tatsächliche
Frequenz
im
Netz.
Die
gemessene
Frequenz
wird
mit
einem
Referenzwert
von
50
Hertz
verglichen,
um
eventuelle
Abweichungen
zu
erkennen.
Was
passiert,
wenn
die
Frequenz
zu
hoch
oder
zu
niedrig
ist?
Eine
Abweichung
von
der
50-Hertz-Frequenz
kann
verschiedene
Auswirkungen
haben.
Wenn
die
Frequenz
über
50
Hertz
steigt,
bedeutet
dies,
dass
mehr
Energie
ins
Netz
eingespeist
wird
als
benötigt.
Dies
kann
Verbrauchergeräte
überlasten
und
dadurch
beschädigen.
Umgekehrt,
wenn
die
Frequenz
unter
50
Hertz
fällt,
bedeutet
dies,
dass
nicht
genügend
Energie
bereitgestellt
wird,
um
die
Nachfrage
zu
decken.
Dies
kann
zu
einem
Zusammenbruch
des
Stromnetzes
führen,
da
nicht
genügend
Leistung
zur
Verfügung
steht.
Um
solche
Situationen
zu
verhindern,
greifen
Netzbetreiber
auf
Maßnahmen
wie
das
An-
oder
Abschalten
von
Stromerzeugern
zurück,
um
die
Balance
wiederherzustellen
und
die
Frequenz
auf
den
Zielwert
von
50
Hertz
zurückzuführen.
4.2
Redispatching-Maßnahmen
in
der
Energieversorgung
Redispatching-Maßnahmen
spielen
eine
wesentliche
Rolle
bei
der
Vermeidung
von
Blackout-Situationen
und
bei
der
Aufrechterhaltung
eines
stabilen
Stromnetzes.
In
diesem
Unterkapitel
befassen
wir
uns
näher
mit
Redispatching-Maßnahmen
und
untersuchen
deren
Bedeutung
im
Zusammenhang
mit
der
Verhinderung
von
Blackouts.
Was
ist
Redispatching?
Redispatching
bezieht
sich
auf
die
kurzfristige
Anpassung
der
Stromerzeugung
und
des
Stromverbrauchs,
um
Engpässe
im
Stromnetz
zu
vermeiden
oder
zu
beheben.
Diese
Maßnahmen
werden
von
den
Netzbetreibern
ergriffen,
um
die
Netzstabilität
aufrechtzuerhalten
und
sicherzustellen,
dass
die
Nachfrage
nach
Strom
jederzeit
mit
der
Erzeugung
im
Einklang
steht.
Die
Anzahl
der
Eingriffe
in
unser
Netz
nimmt
ständig
zu.
Hier
eine
kleine
Übersicht
der
letzten
Jahre:
+
2020:
6.789
+
2021:
8.636
+2022:
12.631
+
2023:
8.686
(Stand
22.07.2023)
Warum
sind
Redispatching-Maßnahmen
wichtig?
Redispatching-Maßnahmen
spielen
eine
entscheidende
Rolle
bei
der
Verhinderung
von
Blackouts.
Sie
ermöglichen
es
den
Netzbetreibern,
auf
unvorhergesehene
Ereignisse
oder
Schwankungen
in
der
Stromnachfrage
schnell
zu
reagieren.
Durch
das
gezielte
Umleiten
von
Stromflüssen,
das
Anpassen
der
Erzeugungskapazitäten
und
das
Lastmanagement
können
Engpässe
im
Netz
vermieden
werden.
Dies
gewährleistet
eine
kontinuierliche
Stromversorgung
und
schützt
das
Netz
vor
Überlastungen,
die,
wie
wir
gelernt
haben,
zu
einem
Kaskadeneffekt
und
letztendlich
zu
einem
Blackout
führen
können.
Maßnahmen
im
Rahmen
des
Redispatchings:
a)
Steuerung
der
Erzeugung:
Bei
Engpässen
im
Netz
kann
die
Erzeugung
von
Strom
aus
bestimmten
Kraftwerken
erhöht
oder
verringert
werden,
um
den
Energiefluss
im
Netz
zu
optimieren.
Dies
kann
durch
die
Koordination
mit
den
Betreibern
von
Kraftwerken
oder
erneuerbaren
Energiequellen
erfolgen.
b)
Lastmanagement:
Eine
weitere
Maßnahme
besteht
darin,
den
Stromverbrauch
zu
steuern,
um
Überlastungen
zu
vermeiden.
Dies
kann
durch
die
Anpassung
von
Produktionsprozessen
in
der
Industrie,
die
Nutzung
von
Lastmanagement-Systemen
oder
die
Anregung
von
Verbrauchern
zur
Reduzierung
ihrer
Nachfrage
während
Engpasszeiten
erreicht
werden.
c)
Netzausbau:
In
einigen
Fällen
kann
der
Ausbau
des
Stromnetzes
erforderlich
sein,
um
Engpässe
dauerhaft
zu
beseitigen.
Dies
umfasst
den
Bau
neuer
Übertragungsleitungen
oder
den
Einsatz
von
Speichertechnologien,
um
überschüssige
Energie
zu
puffern
und
bei
Bedarf
abzurufen.
Dieser
Punkt
wurde
jedoch
bisher
absolut
vernachlässigt
und
steckt
derzeit
noch
in
den
Kinderschuhen.
Redispatching-Maßnahmen
und
Blackout-Prävention:
Die
kontinuierliche
Überwachung
des
Stromnetzes,
Echtzeit-Datenanalyse
und
moderne
Technologien
spielen
eine
entscheidende
Rolle
bei
der
effektiven
Umsetzung
von
Redispatching-Maßnahmen.
Durch
die
Integration
von
intelligenten
Systemen
und
automatisierten
Steuerungsmechanismen
können
Netzbetreiber
schnell
auf
Veränderungen
im
Stromnetz
reagieren
und
die
erforderlichen
Maßnahmen
ergreifen.
Es
ist
wichtig
anzumerken,
dass
Redispatching-Maßnahmen
allein
nicht
ausreichen,
um
das
Risiko
von
Blackouts
auch
nur
annähernd
zu
beseitigen.
Ein
ganzheitlicher
Ansatz
zur
Netzplanung,
-überwachung
und
-sicherheit
ist
erforderlich.
Dies
umfasst
die
regelmäßige
Wartung
und
Modernisierung
der
Infrastruktur,
den
Ausbau
erneuerbarer
Energiequellen
und
die
Förderung
eines
effizienten
Energiemanagements
auf
individueller
und
institutioneller
Ebene.
5.
Dezentrale
oder
Zentrale
Energieversorgung:
Vergleich,
Vor-
und
Nachteile
sowie
Hybridansätze
Eine
Frage,
die
bei
den
Blackout-Kursen
immer
gestellt
wird,
ist:
„Welche
Art
der
Energieversorgung
ist
deiner
Meinung
nach
die
bessere
Wahl
beim
Thema
der
Ausfallsicherheit?“
Die
Antwort:
„Kommt
darauf
an
...“
Die
Frage,
ob
eine
dezentrale
oder
zentrale
Energieversorgung
die
bessere
Wahl
ist,
ist
ein
wichtiges
Thema
in
der
Energiediskussion.
Deutschland
hat
in
den
letzten
Jahren
einiges
zum
Thema
Energiewende
getan,
mit
Schwerpunkt
auf
erneuerbaren,
nicht
lastfähigen
Energien.
In
diesem
Kapitel
werden
wir
die
Vor-
und
Nachteile
der
dezentralen
und
zentralen
Energieversorgung
analysieren,
die
Situation
in
Deutschland
betrachten
und
Hybridansätze
in
Betracht
ziehen,
welche
meiner
Meinung
nach
die
beste
Wahl
wären,
um
dann
eine
fundierte
Entscheidung
zu
treffen.
Dezentrale
Energieversorgung:
Die
dezentrale
Energieversorgung
bezieht
sich
auf
eine
Struktur,
bei
der
die
Energieproduktion
näher
an
den
Verbrauchern
stattfindet.
Dies
wird
oft
durch
den
Einsatz
erneuerbarer
Energiequellen
wie
Solarenergie,
Windkraft
oder
Biomasse
erreicht.
Die
Vorteile
einer
dezentralen
Energieversorgung
umfassen:
1.
Unabhängigkeit
von
großen
Energieversorgern:
Verbraucher
haben
eine
größere
Kontrolle
über
ihre
Energieproduktion
und
können
unabhängiger
von
großen
Energieversorgern
werden.
2.
Geringere
Transportverluste:
Da
die
Energie
näher
an
den
Verbrauchern
erzeugt
wird,
sind
die
Transportverluste
geringer,
was
zu
einer
höheren
Effizienz
führt.
3.
Förderung
erneuerbarer
Energien:
Dezentrale
Energieversorgung
erleichtert
die
Integration
erneuerbarer
Energien
und
reduziert
den
Bedarf
an
fossilen
Brennstoffen
(die
brauchen
nämlich
jetzt
die
zentralen
Energieversorger,
nachdem
die
letzten
Kernkraftwerke
abgestellt
wurden,
Sarkasmus
Ende).
Jedoch
gibt
es
auch
einige
Nachteile
der
dezentralen
Energieversorgung:
1.
Schwankende
Verfügbarkeit:
Erneuerbare
Energiequellen
wie
Sonne
und
Wind
sind
variabel
und
ihre
Verfügbarkeit
kann
stark
schwanken.
2.
Skalierbarkeit:
Die
dezentrale
Energieversorgung
weist
in
vielen
Fällen
begrenzte
Skalierbarkeit
auf
und
ist
nicht
ausreichend,
um
den
gesamten
Energiebedarf
zu
decken.
3.
Zentrale
Energieversorgung:
Die
zentrale
Energieversorgung
basiert
auf
wenigen
großen
Kraftwerken,
die
eine
große
Menge
an
Energie
erzeugen
und
diese
über
das
Stromnetz
an
die
Verbraucher
verteilen.
Die
Vorteile
einer
zentralen
Energieversorgung
sind:
4.
Effizienz:
Große
Kraftwerke
können
in
der
Regel
effizienter
arbeiten
als
kleinere,
dezentrale
Anlagen.
5.
Stabilität:
Die
zentrale
Energieversorgung
bietet
eine
höhere
Netzstabilität
und
eine
bessere
Kontrolle
über
die
Energieverteilung.
6.
Skalierbarkeit:
Große
Kraftwerke
können
besser
auf
die
Stromnachfrage
skalieren
und
Spitzenlasten
bewältigen.
Allerdings
gibt
es
auch
einige
Nachteile
der
zentralen
Energieversorgung:
1.
Abhängigkeit
von
fossilen
Brennstoffen:
Häufig
basiert
die
zentrale
Energieversorgung
auf
fossilen
Brennstoffen,
die
wir
für
teures
Geld
in
begrenztem
Maße
einkaufen
müssen.
2.
Hohe
Transportverluste:
Der
Transport
der
Energie
über
große
Entfernungen
kann
zu
erheblichen
Verlusten
führen
und
die
Gesamteffizienz
der
Energieversorgung
verringern.
3.
Situation
in
Deutschland:
In
Deutschland
hat
sich
in
den
letzten
Jahren
eine
verstärkte
Entwicklung
in
Richtung
dezentraler
Energieversorgung
vollzogen.
Der
Ausbau
erneuerbarer
Energien,
insbesondere
von
Solar-
und
Windkraftanlagen,
hat
dazu
beigetragen,
dass
immer
mehr
Verbraucher
ihre
eigene
Energie
erzeugen
können.
Das
Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG)
fördert
den
Ausbau
erneuerbarer
Energien
und
unterstützt
die
dezentrale
Energieerzeugung.
Hybridansätze:
Angesichts
der
Vor-
und
Nachteile
beider
Systeme
kann
ein
Hybridansatz
als
vielversprechende
Lösung
betrachtet
werden.
Hybridansätze
kombinieren
Elemente
der
dezentralen
und
zentralen
Energieversorgung,
um
deren
jeweilige
Stärken
zu
nutzen
und
Schwächen
auszugleichen.
Beispiele
für
Hybridansätze
sind:
1.
Virtuelle
Kraftwerke:
Durch
die
Vernetzung
von
dezentralen
Erzeugungsanlagen
können
virtuelle
Kraftwerke
erstellt
werden.
Sie
ermöglichen
die
koordinierte
Steuerung
und
Optimierung
der
Energieerzeugung
und
-verteilung,
um
die
Vorteile
beider
Systeme
zu
nutzen.
2.
Energiespeicher:
Der
Einsatz
von
Energiespeichern,
wie
Batterien
oder
Pumpspeicherkraftwerken,
ermöglicht
eine
bessere
Integration
erneuerbarer
Energien
in
das
Netz
und
gleicht
deren
Schwankungen
aus.
(Bis
jetzt
jedoch
kaum
vorhanden.)
3.
Smart
Grids:
Intelligente
Stromnetze
verbessern
die
Kommunikation
und
Koordination
zwischen
Erzeugern,
Verbrauchern
und
Netzbetreibern.
Sie
ermöglichen
eine
effizientere
Energieverteilung
und
-steuerung.
Fazit:
Die
Frage,
ob
eine
dezentrale
oder
zentrale
Energieversorgung
die
bessere
Wahl
ist,
hängt
von
verschiedenen
Faktoren
ab,
wie
zum
Beispiel
den
individuellen
Gegebenheiten
eines
Landes,
den
verfügbaren
Ressourcen
und
den
Umweltauswirkungen.
Ein
Hybridansatz,
der
die
Stärken
beider
Systeme
kombiniert,
ist
in
meinen
Augen
eine
vielversprechende
Lösung.
Die
Integration
von
virtuellen
Kraftwerken,
Energiespeichern
und
Smart
Grids
könnte
eine
effiziente
und
nachhaltige
Energieversorgung
ermöglichen,
die
die
Vorteile
beider
Ansätze
maximiert.
Abschließend
kann
festgehalten
werden,
dass
es
kein
„Entweder-oder“
in
der
Frage
der
Energieversorgung
gibt.
Die
Herausforderungen
der
Energiewende
erfordern
eine
differenzierte
und
ganzheitliche
Betrachtung,
bei
der
die
besten
Elemente
verschiedener
Ansätze
kombiniert
werden,
um
eine
nachhaltige
und
zuverlässige
Energiezukunft
zu
gestalten.
Die
Beachtung
von
physikalischen
Gesetzmäßigkeiten,
finanziellen
Mitteln
sowie
zeitlicher
Umsetzbarkeit
sollte
vor
blindem
Idealismus
stehen.
6.
Die
begrenzte
Reichweite
deutscher
Stromspeicher
—-
ein
kritischer
Blick
auf
die
Energiespeicherung
In
Zeiten
der
voranschreitenden
Anzahl
an
Redispatching-Maßnahmen
und
der
immer
unsicherer
werdenden
Stromerzeugung
durch
die
Abkehr
von
sicheren
Erzeugern
wie
Atomstrom
stehen
Stromspeicher
als
eine
der
vielversprechendsten
Lösungen
im
Fokus.
In
Deutschland
wurden
einige
Fortschritte
bei
der
Entwicklung
von
Stromspeichern
erzielt.
Doch
ein
entscheidendes
Problem
bleibt:
Die
begrenzte
Reichweite
der
aktuellen
Stromspeicher,
die
kaum
mehr
als
eine
Stunde
abdecken
kann.
Diese
Unzulänglichkeit
wirft
wichtige
Fragen
hinsichtlich
der
Nachhaltigkeit
und
Effektivität
der
Energiespeicherung
in
Deutschland
auf.
Die
Integration
erneuerbarer
Energiequellen
wie
Wind
und
Sonne
ins
Stromnetz
ist
ein
bedeutender
Schritt
zur
Reduzierung
der
CO2-Emissionen
und
der
Abkehr
von
fossilen
Brennstoffen.
Allerdings
unterliegen
diese
Energiequellen
den
natürlichen
Schwankungen
der
Wetterbedingungen,
was
ihre
Zuverlässigkeit
beeinträchtigt.
Daher
sind
effektive
Stromspeicherungssysteme
von
entscheidender
Bedeutung,
um
die
unregelmäßig
produzierte
Energie
zu
puffern
und
eine
kontinuierliche
Stromversorgung
zu
gewährleisten.
Aktuelle
Statistiken
zeigen,
dass
die
Stromspeicher
in
Deutschland
im
Durchschnitt
nur
etwa
eine
Stunde
lang
ausreichen.
Eine
so
geringe
Kapazität
bedeutet,
dass
der
überschüssige
Strom
aus
erneuerbaren
Quellen,
der
zu
bestimmten
Zeiten
erzeugt
wird,
nicht
ausreichend
gepuffert
werden
kann,
um
ihn
in
Zeiten
geringer
Energieproduktion
wieder
abzugeben.
Dies
führt
zu
einer
potenziellen
Verschwendung
überschüssiger
erneuerbarer
Energie
und
macht
Deutschland
immer
noch
stark
von
konventionellen
Energiequellen
abhängig.
Ein
weiteres
Problem
besteht
darin,
dass
herkömmliche
Stromspeichertechnologien
wie
Lithium-lonen-
Batterien
umweltbelastend
sind.
Die
Gewinnung
seltener
Rohstoffe
und
die
Entsorgung
der
Batterien
stellen
eine
erhebliche
Belastung
für
die
Umwelt
dar.
Es
ist
ein
Paradox,
dass
die
Reduzierung
von
Treibhausgasemissionen
durch
die
Förderung
erneuerbarer
Energien
durch
die
Auswirkungen
der
Speicherung
auf
die
Umwelt
beeinträchtigt
wird.
6.1
Was
können
Ursachen
für
einen
Blackout
sein?
Frequenzabweichungen
-
Hertz
.
I
28
|
27
Abbildung
12
Es
gibt
viele
Gründe,
wobei
der
Mix
aus
vielen
verschiedenen
schnell
zu
einem
größeren
Effekt
führen
kann.
Mutwillige
Eingriffe
können
einen
buchstäblich
schlagartigen
Effekt
haben.
Bedenke,
dass
sich
der
Auslöser
aufgrund
des
Verbundsystems
nicht
unbedingt
in
Deutschland
finden
muss
-
jedes
andere
Land
kann
den
Dominoeffekt
auslösen!
Wir
haben
eine
marode
Infrastruktur
bei
gleichzeitig
erhöhtem
Energiebedarf.
Der
Ausstieg
und
die
Verringerung
von
Kohle-
und
Atomenergie
könnten
in
Anbetracht
dessen
zu
keinem
schlimmeren
Zeitpunkt
kommen.
Manche
Kritiker
behaupten,
der
Kreml
hätte
im
Hintergrund
mitgemischt.
Gasspeicherreserven,
welche
zwar
noch
über
Umwege
(Türkei
und
Co.)
mit
russischem
Gas
(verteuert)
ankommen,
gehen
mehr
und
mehr
zur
Neige.
Alternative
Beschaffungen
liegen
fern
in
der
Zukunft
und
sind
zu
geringfügig.
Wie
lange
die
russische
Ader
noch
angezapft
werden
kann
und
wie
man
sich
intern
einigt,
steht
auf
einem
anderen
Papier.
Fakt
ist
jedoch,
dass
es
durch
die
politischen
Sanktionen
im
Import-
und
Exportbereich
zu
Lieferengpässen
kommt,
welche
nicht
von
jetzt
auf
gleich
behoben
werden
können.
Massenarbeitslosigkeit
und
Abwanderung
der
lokalen
Industrie
zeichnen
sich
jetzt
schon
ab,
was
eine
zusätzliche
Gefahr
für
unsere
Demokratie
bedeutet.
6.2
Kritischer
Blick
auf
das
aktuelle
Stromnetz:
Herausforderungen
und
Verbesserungspotenzial
Das
Stromnetz
bildet
das
Rückgrat
unserer
Gesellschaft
und
ist
von
zentraler
Bedeutung
für
die
Energieversorgung.
Trotz
seiner
entscheidenden
Rolle
stehen
wir
vor
einer
Reihe
von
Herausforderungen,
die
eine
kritische
Betrachtung
erfordern.
In
diesem
Beitrag
werden
wir
einige
der
Hauptprobleme
analysieren
und
mögliche
Verbesserungspotenziale
diskutieren.
Mangelnde
Flexibilität:
Das
heutige
Stromnetz
wurde
hauptsächlich
für
die
zentrale
Energieerzeugung
konzipiert
und
ist
daher
nicht
ausreichend
flexibel,
um
den
Anforderungen
der
zunehmend
dezentralen
und
erneuerbaren
Energieerzeugung
gerecht
zu
werden.
Die
wachsende
Anzahl
von
Fotovoltaikanlagen
und
Windparks
stellt
das
Netz
vor
Herausforderungen
hinsichtlich
der
Netzstabilität
und
des
Energieausgleichs.
Von
einst
knapp
1.000
zentralen
Kraftwerken
haben
wir
nun
mehr
als
2
Millionen,
da
jedes
Windrad
und
jede
Fotovoltaikanlage
als
eigenes
Kraftwerk
gezählt
werden.
Die
Synchronisierung
aller
Kraftwerke
auf
50
Hertz
ist
kein
leichtes
Unterfangen,
da
je
nach
Wetter
mal
mehr
oder
weniger
aus
den
dezentralen
Anlagen
kommt.
Veraltete
Infrastruktur:
Ein
weiteres
Problem
besteht
in
der
veralteten
Infrastruktur
der
meisten
deutschen
Stromnetze.
Viele
Leitungen
und
Transformatoren
sind
überlastet
und
nicht
in
der
Lage,
den
steigenden
Energiebedarf
und
die
neuen
Anforderungen
der
Energiewende
zu
bewältigen.
Dies
führt
zu
Engpässen
und
möglichen
Störungen
im
Netz.
Mangelnde
Energiespeicherung:
Das
Fehlen
effizienter
Energiespeicherungstechnologien
ist
ein
weiterer
kritischer
Punkt.
Die
fluktuierende
Natur
erneuerbarer
Energien
wie
Sonne
und
Wind
erfordert
die
Möglichkeit,
überschüssige
Energie
zu
speichern,
um
sie
in
Zeiten
geringer
Erzeugung
verfügbar
zu
machen.
Ohne
ausreichende
Energiespeicherung
bleibt
das
Stromnetz
anfällig
für
Schwankungen
und
instabilen
Energiefluss.
An
guten
Tagen
verschenken
wir
so
unseren
Strom
oder
zahlen
sogar
dafür,
dass
dieser
abgenommen
wird,
und
an
schlechten
Tagen
kaufen
wir
teuren
Atomstrom
von
den
Nachbarn
ein,
um
das
Leck
zu
stopfen.
Anfälligkeit
für
Störungen
und
Cyberangriffe:
Das
aktuelle
Stromnetz
ist
sehr
anfällig
für
Störungen
und
potenzielle
Cyberangriffe.
Eine
einzige
Störung
kann
zu
einem
großflächigen
Stromausfall
führen
und
enorme
Auswirkungen
auf
Wirtschaft,
Gesellschaft
und
die
Lebensqualität
der
Menschen
haben.
Die
Cyberabwehrfähigkeit
ist
leider
nicht
so
stark
ausgebildet
wie
in
manch
anderen
Ländern.
Man
kann
bloß
hoffen,
dass
Russland,
China
und
Co.
dies
im
aktuellen
Wirtschaftskrieg
nicht
ausnutzen
werden.
Geopolitische
Abhängigkeit
von
Gas
aus
dem
Ausland
Jetzt,
wo
ich
diese
Zeilen
tippe,
im
März
2023,
sind
die
Gasspeicher
noch
immer
gut
gefüllt.
Aber
bleibt
das
so?
Woher
sollen
wir
in
Zukunft
Gas
bekommen?
Jeder
weiß,
dass
wir
zum
jetzigen
Zeitpunkt
nicht
weiter
über
Gas
aus
Russland
nachzudenken
brauchen.
Wir
merken
jetzt,
wie
abhängig
wir
sind
und
wie
wichtig
Diplomatie
ist.
Russland,
Katar
und
der
Iran
haben
große
Gasvorkommen.
Doch
das
sind
alles
Länder
mit
großem
geopolitischem
Konfliktpotenzial.
Daher
ist
es
nicht
leicht,
Gas
aus
diesen
Quellen
zu
beziehen,
ohne
sich
politisch
zu
isolieren
beziehungsweise
nicht
mehr
dafür
zu
zahlen,
als
normalerweise
üblich.
Auch
Deutschland
hat
Gasvorkommen,
nur
spricht
kaum
jemand
darüber.
2022
wurden
5,2
Milliarden
Kubikmeter
Erdgas
in
Deutschland
gefördert.
Deutschland
verbraucht
im
Schnitt
90
bis
100
Milliarden
Kubikmeter
Erdgas.
Allein
in
Niedersachsen
sollen
22
Milliarden
Kubikmeter
Erdgas
liegen.
Und
das
ist
bloß
der
jetzige
Wissensstand.
Statt
mehr
Geld
in
die
Erschließung
von
Gasvorkommen
zu
stecken,
versuchen
wir,
an
Erdgas
aus
dem
Ausland
zu
kommen.
Besonders
die
grüne
Politik
spricht
sich
gegen
die
Erschließung
von
Erdgasvorkommen
aus.
Angeblich
wegen
der
Gefahr
für
die
Umwelt,
des
Trinkwassers
und
weil
nicht
bekannt
ist,
was
bei
einer
Bohrung
mit
dem
Untergrund
wirklich
passiert.
Wie
immer:
Viel
hätte,
würde,
könnte.
Und
deswegen
lässt
man
es
eben
ganz
sein.
Aus
utopischen
Wünschen
und
Halbwissen
heraus
wird
die
Wissenschaft
kastriert
und
die
Forschung
behindert.
Das
ist
ideologisierte
Politik,
die
sich
nicht
an
der
Lebensrealität
der
Geopolitik
orientiert,
und
wir
müssen
eben
frieren,
mehr
zahlen
und
doof
in
die
Röhre
gucken.
Zehn
Jahre
lang
könnte
sich
Deutschland
mit
eigenem
Gas
versorgen,
wenn
Fracking
erlaubt
wäre.
Fassen
wir
zusammen:
Wir
importieren
teures
Fracking-Gas,
anstatt
selbst
aktiv
zu
werden
und
das
vorhandene
Gas
zu
fördern.
Fracking?
Was
ist
das
überhaupt?
Laut
Greenpeace
„eine
unterirdisch
schlechte
Idee“.
Sachlich
betrachtet
wird
mit
Wasser,
Sand
und
Chemikalien
Gestein
aufgebrochen,
um
an
Erdgas
oder
auch
an
Öl
zu
gelangen.
Die
Grünen
haben
einen
so
großen
Einfluss
auf
die
bundesdeutsche
Politik,
dass
wir
getrost
davon
ausgehen
können,
dass
in
naher
Zukunft
weder
großartig
Erdgas
in
Deutschland
gefördert,
noch
weiter
danach
geforscht
wird.
In
Folge
kann
es
also
passieren,
dass
das
Gas
durch
die
Regulierungsbehörde,
also
die
Bundesnetzagentur,
eingeschränkt
wird.
Die
Bundesnetzbehörde
hat
hierzu
einen
Plan,
der
eine
Stufenregulierung
vorsieht.
Die
Schlüsselindustrie
soll
weiter
versorgt
werden,
die
privaten
Haushalte
im
besten
Falle
ebenso.
Hinten
rüber
fallen
würden
Industrien,
wie
etwa
die
Glasindustrie,
die
Chemieindustrie
und
die
Stahlindustrie.
Das
wird
damit
begründet,
dass
wir
diese
Güter
auch
gut
aus
dem
Ausland
beziehen
können.
Doch
wer
soll
das
zahlen?
Wenn
dadurch
die
Güter
teurer
werden,
bleibt
auch
wieder
weniger
Geld
für
den
Bürger,
um
das
überteuerte,
importierte
Gas
zu
bezahlen.
Die
Katze
beißt
sich
also
selbst
in
den
Schwanz
und
gefroren
wird
trotzdem.
7.
Wie
sehen
Alternativen
der
Versorgung
aus?
Kurzfristig?
Eher
schwierig.
Durch
die
Abschaltung
der
letzten
Kernkraftwerke
haben
wir
die
Versorgungssicherheit
aufgegeben.
Selbst
bei
allergrößten
Anstrengungen
im
Bereich
der
Speicher-
und
erneuerbaren
Energiequellen
sehen
unsere
Quellen
aus
der
Energiewirtschaft
eine
Unterversorgung
und
Engpässe
im
Bereich
von
mindestens
zehn
Jahren
voraus.
Der
Bau
der
Leitungen,
Speicher
und
Anlagen
wird
mindestens
weitere
15
bis
20
Jahre
dauern.
Welche
Firma,
welcher
Steuerzahler
da
am
Ende
noch
steht,
um
dies
bei
steigenden
Kosten
noch
mitzufinanzieren,
kann
ich
bei
allem
Optimismus
und
Ehrgeiz
nicht
sagen.
Wasserstoff
als
Energieträger?
Wasserstoff
wird
als
vielversprechender
Energieträger
der
Zukunft
angesehen.
Er
kann
als
Speichermedium
für
erneuerbare
Energien
dienen
und
eine
saubere
und
nachhaltige
Alternative
bieten.
Durch
Elektrolyse
kann
Wasser
in
Wasserstoff
und
Sauerstoff
aufgespalten
werden.
Der
erzeugte
Wasserstoff
kann
dann
zur
Stromerzeugung
in
Brennstoffzellen
oder
zur
Nutzung
in
der
Industrie
und
im
Verkehrssektor
verwendet
werden.
Wasserstoff
bietet
eine
hohe
Energiedichte
und
emittiert
bei
der
Nutzung
lediglich
Wasser.
Soweit
zur
Theorie.
Praktisch
steckt
diese
Technologie
noch
in
den
Kinderschuhen,
es
gibt
massive
Fragezeichen
hinsichtlich
der
Wasserstoffproduktion,
-speicherung
und
der
Infrastruktur.
Also
eher
eine
Lösung
für
die
Zukunft
(acht
bis
fünfzehn
Jahre
plus),
nicht
für
unser
jetziges
Problem
der
kommenden
ein
bis
sieben
Jahre.
8.
Wie
lange
dauert
es,
bis
ein
Blackout
behoben
werden
kann?
Die
Wiederherstellung
der
Stromversorgung
nach
einem
Blackout
erfordert
eine
sorgfältige
Planung
und
Koordination.
Die
Versorger
können
nicht
einfach
wieder
den
Schalter
umlegen
und
es
fließt
Strom.
Auch
die
Kraftwerke
sind
„tot“
und
müssen
fremdgestartet
werden.
Dies
nennt
man
dann
„Schwarzstart“.
Schwarzstart:
Die
erste
Phase
nach
einem
Blackout
ist
der
Schwarzstart,
bei
dem
das
Stromnetz
von
Grund
auf
neu
hochgefahren
wird.
Dabei
müssen
Kraftwerke
und
Netzinfrastruktur
wieder
in
Betrieb
genommen
werden,
um
die
benötigte
Energie
für
die
nachfolgenden
Phasen
bereitzustellen.
Die
Hauptprobleme
und
Risiken
in
dieser
Phase
sind:
«
Verfügbarkeit
von
Kraftwerken:
Es
besteht
die
Herausforderung,
dass
nicht
alle
Kraftwerke
über
eigene
Energiequellen
verfügen,
um
den
Schwarzstart
durchzuführen.
Daher
müssen
alternative
Energiequellen
(Wasserkraft)
oder
externe
Unterstützung
in
Form
von
Notstromaggregaten
zur
Verfügung
stehen.
Wobei
hier
ein
Vielfaches
an
Energie
benötigt
wird,
um
ein
Kraftwerk
anzuschmeißen.
*
Koordination
und
Kommunikation:
Eine
effektive
Kommunikation
zwischen
den
beteiligten
Akteuren,
einschließlich
der
Kraftwerksbetreiber,
Netzbetreiber
und
Regulierungsbehörden,
ist
von
entscheidender
Bedeutung.
Eine
klare
Koordinierung
ist
erforderlich,
um
den
Schwarzstart
reibungslos
und
sicher
durchzuführen.
Geht
etwas
schief,
beginnt
das
Spiel
von
vorn,
wobei
jedes
Mal
mehr
Schaden
angerichtet
wird
und
immer
weniger
Ressourcen
übrig
bleiben.
+
Netzstabilität:
Die
Wiederherstellung
der
Netzstabilität
nach
einem
Blackout
ist
eine
große
Herausforderung.
Es
besteht
das
Risiko
von
Netzinstabilitäten,
Spannungsschwankungen
und
Frequenzabweichungen,
die
vermieden
werden
müssen,
um
eine
reibungslose
Stromversorgung
sicherzustellen.
+
Zeit
bis
zum
Schwarzstart:
ein
bis
21
Tage
je
nach
Glück,
Region,
Verfügbarkeit
der
Mittel,
Mitspielen
aller
Helfer
und
Ausbleiben
zusätzlicher
externer
Störungen.
Wiederaufbau
der
Netzstruktur:
Nach
erfolgreichem
Schwarzstart
muss
die
Netzstruktur
wiederhergestellt
werden.
Dies
beinhaltet
die
Überprüfung
und
Reparatur
beschädigter
Leitungen,
Transformatoren
und
Schaltanlagen.
Die
Herausforderungen
und
Risiken
in
dieser
Phase
sind:
«
Zugänglichkeit
der
Schadensstellen:
Nach
einem
Blackout
können
Schäden
an
der
Infrastruktur
weitverbreitet
sein.
Der
Zugang
zu
den
Schadensstellen,
insbesondere
in
abgelegenen
Gebieten
oder
in
Zeiten
widriger
Witterungsbedingungen,
kann
schwierig
sein
und
die
Reparatur
verzögern.
*
Engpässe
bei
Ersatzteilen
und
Ressourcen:
Der
Bedarf
an
Ersatzteilen
und
Ressourcen
für
den
Wiederaufbau
kann
erheblich
sein.
Engpässe
bei
der
Beschaffung
von
Ausrüstung
und
Materialien
können
die
Reparatur-
und
Wiederherstellungszeit
verlängern.
«
Sicherheit
und
Verfügbarkeit
der
Arbeiter:
Bei
der
Reparatur
der
Netzinfrastruktur
besteht
das
Risiko
von
Unfällen
und
Verletzungen
auf
allen
Seiten.
Ob
jeder
in
diesen
unsicheren
Zeiten
zur
Arbeit
kommt,
wenn
er
eine
Familie
daheim
sitzen
hat,
ist
auch
noch
fraglich.
+
Zeit,
bis
die
rudimentären
Reparaturen
abgeschlossen
sind:
sieben
bis
21
Tage,
je
nach
Schwere
der
Schäden
und
Verfügbarkeit
der
Teile.
Lastwiederaufnahme:
In
dieser
Phase
wird
die
Stromversorgung
schrittweise
wieder
auf
die
Verbraucher
verteilt.
Die
Herausforderungen
und
Risiken
in
dieser
Phase
sind:
+
Laststeuerung:
Ein
plötzlicher
Anstieg
der
Last
kann
zu
Überlastungen
führen
und
das
Netz
erneut
destabilisieren.
Eine
kontrollierte
und
geordnete
Lastwiederaufnahme
ist
erforderlich,
um
eine
Überlastung
zu
vermeiden.
e
Priorisierung
von
Verbrauchern:
Bei
begrenzter
Kapazität
müssen
Verbraucher
priorisiert
werden.
Kritische
Infrastrukturen
wie
Krankenhäuser,
Polizeistationen
und
Wasseraufbereitungsanlagen
haben
Vorrang,
während
nicht
essenzielle
Verbraucher
schrittweise
wieder
an
das
Stromnetz
angeschlossen
werden.
+
Überwachung
und
Anpassung:
Eine
kontinuierliche
Überwachung
des
Netzstatus
ist
erforderlich,
um
potenzielle
Probleme
frühzeitig
zu
erkennen
und
angemessen
zu
reagieren.
Gegebenenfalls
müssen
Anpassungen
in
der
Netzsteuerung
vorgenommen
werden,
um
die
Netzstabilität
sicherzustellen.
Zeit
bis
zum
„Normalzustand“,
in
allen
Bereichen:
mehrere
Monate
bis
zu
einem
Jahr,
je
nach
Schwere
der
Schäden
und
Verfügbarkeit
der
Ersatzteile.
Wir
haben
also
einen
Best
und
einen
Worst
Case,
je
nachdem,
wie
das
Glück
den
Helfern
der
ersten
Stunde
hold
ist.
Best
Case:
ein
bis
zwei
Wochen,
bis
die
lebenswichtigen
Infrastrukturen
wieder
funktionieren.
Worst
Case:
vier
Wochen
bis
ein
Jahr
plus,
bis
alle
Schäden
beseitigt
wurden.
9.
Wasserversorgung
bei
einem
Blackout?
Jeder
Bundesbürger
sollte
laut
BBK
für
mindestens
14
Tage
24
Liter
Trinkwasser
bevorraten.
Meiner
Auffassung
nach
ist
das
noch
zu
wenig.
Du
willst
ja
schließlich
vielleicht
auch
kochen
und
die
Körperhygiene
spielt
ebenfalls
eine
Rolle.
Wenn
die
Pumpen
der
Wasserwerke
bei
einem
Stromausfall
nicht
mehr
arbeiten,
wird
das
schwierig
mit
dem
Wasser
aus
dem
Hahn.
Notbrunnen
Was
ist
ein
Notbrunnen?
Das
sind
Wasserversorgungsstellen
der
Kommunen
zur
Entnahme
von
Wasser
für
die
Bevölkerung
in
einem
Notfall.
Um
Notbrunnen
steht
es
in
Deutschland
aber
sehr
schlecht.
Erstens
gibt
es
sie
nicht
flächendeckend
und
ausreichend,
zweitens
wurden
sie
in
der
Vergangenheit
total
vernachlässigt.
Weil
es
so
erschreckend
ist,
möchte
ich
gern
darauf
aufmerksam
machen,
um
dich
zu
sensibilisieren,
damit
du
selbst
aktiv
wirst
und
dich
nicht
auf
einen
„externen
Retter“
verlässt.
Viele
Brunnen
sind
in
der
Vergangenheit
weder
gepflegt
noch
gewartet
worden.
Ich
empfehle
dir,
Testkits
zu
kaufen,
um
das
Wasser,
das
du
entnehmen
möchtest,
vorher
zu
testen,
damit
du
keine
bösen
Überraschungen
erlebst.
Seit
dem
Jahr
2022
bemüht
sich
der
Bund
wieder,
alle
5.000
Brunnen
auf
Vordermann
zu
bringen
und
Konzepte
zur
Trinkwasserversorgung
im
Krisenfall
erfolgreich
umzusetzen.
Wir
wissen
aber,
dass
die
Mühlen
in
Deutschland
langsam
mahlen
und
so
etwas
Jahre
dauern
kann.
Hier
ein
Rechenbeispiel:
Wir
haben
aktuell
83
Millionen
Einwohner
in
Deutschland
und
rund
5.000
Brunnen,
die
aber
teilweise
gar
nicht
funktionieren
—
oder
deren
Wasser
nicht
genießbar
ist.
Es
müssten
Maßnahmen
ergriffen
werden,
sie
instand
zu
setzen.
Aber
gehen
wir
einfach
mal
von
5.000
Brunnen
aus,
aus
denen
wir
trinken
können.
Dann
würden
jeden
Tag
16.600
Leute
an
den
Brunnen
stehen.
An
einem
Brunnen
wohlgemerkt.
Stell
dir
das
nur
einmal
vor.
Wer
soll
da
zusichern,
dass
es
keinen
Mord
und
Totschlag
gibt?
Bei
16.600
Personen
und
24
Stunden
am
Tag
würde
gar
nicht
jeder
Wasser
bekommen
und
die
ganz
hinten
würden
irgendwann
ungeduldig
werden.
Das
Recht
des
Stärkeren
würde
sich
hier
vermutlich
durchsetzen.
Denn
Wasser
ist
ein
wichtiges
Element,
wenn
nicht
sogar
das
allerwichtigste
Element
für
unser
aller
Überleben.
10.
Infrastrukturausfall
Ein
Blackout,
also
ein
flächendeckender
Stromausfall,
kann
erhebliche
Auswirkungen
auf
verschiedene
Bereiche
des
täglichen
Lebens
haben.
Wir
schauen
uns
mal
die
näheren
Konsequenzen
eines
Blackouts
an,
speziell
auf
die
Infrastruktur,
Lieferketten,
medizinische
Versorgung,
Wasser-
und
Müllentsorgung.
Infrastruktur:
Ein
Blackout
beeinflusst
die
gesamte
Infrastruktur
eines
Landes.
Straßenverkehrslichter,
Öffentliche
Verkehrsmittel
und
Eisenbahnsysteme
fallen
aus,
was
zu
Staus
und
Verkehrschaos
führt.
Kommunikationsnetzwerke
wie
Telefon-
und
Internetdienste
funktionieren
nicht
mehr,
was
die
Informationsverbreitung
erschwert.
Banken
und
Finanzinstitute
können
ihre
Dienste
nicht
mehr
anbieten,
was
zu
finanziellen
Engpässen
führt
und
ein
Einkaufen
für
viele
unmöglich
macht.
Lieferketten:
Lieferketten
sind
stark
von
einem
funktionierenden
Stromnetz
abhängig.
Ein
Blackout
führt
dazu,
dass
Produktionsstätten,
Lagerhäuser
und
Verteilungszentren
nicht
mehr
arbeiten
können.
Dies
hat
zur
Folge,
dass
die
Verfügbarkeit
von
Lebensmitteln,
Medikamenten
und
anderen
wichtigen
Gütern
schnell
abnimmt.
Engpässe
treten
sofort
auf,
was
zu
Preisanstiegen
und
Hamsterkäufen
führt.
Medizinische
Versorgung:
Krankenhäuser,
Arztpraxen,
Apotheken
und
andere
medizinische
Einrichtungen
sind
auf
eine
zuverlässige
Stromversorgung
angewiesen.
Bei
einem
Blackout
stehen
lebensrettende
Geräte
wie
Beatmungsgeräte,
Herzmonitore
und
Dialysemaschinen
still.
Die
Lagerung
von
Medikamenten,
die
Kühlung
erfordern,
wird
beeinträchtigt.
Chirurgische
Eingriffe
können
nur
unter
erschwerten
Bedingungen
durchgeführt
werden.
Die
medizinische
Versorgung
wird
stark
eingeschränkt,
was
zu
einer
erhöhten
Sterblichkeitsrate
führt.
Wasser-
und
Müllentsorgung:
Ein
Blackout
beeinträchtigt
die
Wasserversorgung
massiv,
da
Pumpstationen
nicht
mehr
funktionieren.
Die
Bevölkerung
steht
vor
der
Herausforderung,
sauberes
Trinkwasser
zu
bekommen.
Die
Müllentsorgung
wird
ebenfalls
beeinträchtigt,
da
Abfallentsorgungsanlagen
nicht
mehr
betrieben
werden
können.
Unbehandelter
Müll
kann
sich
ansammeln
und
zu
hygienischen
Problemen
und
Krankheitsausbrüchen
führen.
Wenn
ein
Schwarzstart
länger
als
eine
Woche
dauert,
werden
die
Auswirkungen
dramatisch
sein.
Die
Bevölkerung
steht
vor
der
Herausforderung,
ohne
Strom,
mit
begrenzten
Ressourcen
und
eingeschränkten
medizinischen
Versorgungsmöglichkeiten
zu
überleben.
Hier
sind
einige
unausweichliche
Folgen:
1.
Mangelnde
Nahrungsmittelversorgung:
Die
Lebensmittelvorräte
in
Supermärkten
und
Lagerhäusern
sind
schnell
erschöpft.
Ohne
eine
funktionierende
Lieferkette
werden
frische
Lebensmittel
knapp
und
die
Bevölkerung
ist
auf
haltbare
Lebensmittel
angewiesen.
Engpässe
und
Rationierungen
führen
zu
Unruhen
und
sozialen
Spannungen.
2.
Gesundheitsrisiken:
Die
eingeschränkte
medizinische
Versorgung
während
eines
lang
andauernden
Schwarzstarts
kann
zu
einem
Anstieg
von
Krankheiten
und
Verletzungen
führen.
Menschen
mit
chronischen
Erkrankungen
sind
besonders
gefährdet,
da
ihre
Versorgung
unterbrochen
wird.
Infektionen
könnten
sich
aufgrund
der
hygienischen
Probleme
weiter
ausbreiten,
da
keine
angemessene
Abfallentsorgung
und
Wasserreinigung
gewährleistet
sind.
3.
Sicherheitsprobleme:
Ein
lang
andauernder
Blackout
kann
zu
einer
Zunahme
von
Sicherheitsproblemen
führen.
Ohne
ausreichende
Beleuchtung
und
Überwachungssysteme
steigt
das
Risiko
von
Einbrüchen,
Plünderungen
und
Gewaltverbrechen.
Die
Öffentliche
Ordnung
ist
massiv
gefährdet,
wenn
die
Strafverfolgungsbehörden
mit
begrenzten
Ressourcen
und
Kommunikationsmöglichkeiten
konfrontiert
sind.
4.
Soziale
und
psychologische
Auswirkungen:
Ein
längerer
Blackout
kann
zu
Isolation
und
Einsamkeit
führen,
insbesondere
wenn
die
Kommunikationssysteme
zusammenbrechen.
Menschen
können
sich
verängstigt,
hilflos
und
frustriert
fühlen,
da
sie
keinen
Zugang
zu
grundlegenden
Dienstleistungen
und
Informationen
haben.
Die
psychische
Gesundheit
der
Bevölkerung
kann
unter
diesen
Bedingungen
stark
belastet
werden.
11.
Womit
rechnet
die
Bevölkerung
und
was
wird
am
Ende
realistisch
passieren?
Die
Bevölkerung
wird
aller
Wahrscheinlichkeit
nach
in
der
ersten
Phase
lethargisch
zu
Hause
sitzen
und
denken,
hoffen
oder
auch
beten,
dass
jemand
vorbeikommt
und
ihnen
Essen,
Trinken
und
medizinische
Versorgung
zukommen
lässt.
Wer
soll
dies
tun?
Größtenteils
besteht
das
Hilfssystem
in
Deutschland
aus
Ehrenamtlichen,
viele
davon
Kinder
und
Jugendliche,
die
ebenso
in
der
Klemme
sitzen
und
die
gleichen
Probleme
haben.
Die
wenigen
Ehrenamtlichen
haben
auch
weder
Essen
noch
Trinken
oder
sonstige
Güter
für
so
eine
große
Anzahl
an
Betroffenen
—
Hilfe
von
außen
ist
also
gleich
null.
Die
Kollegen
von
THW
oder
der
Feuerwehr
berichten
uns,
dass
sie
gerade
mal
ein
oder
zwei
Stromaggregate
je
Bezirk
haben,
mit
Treibstoff
von
vielleicht
48
bis
72
Stunden.
Wie
viele
Krankenhäuser,
Tankstellen
oder
andere
wichtige
Einrichtungen
damit
betrieben
werden
können,
kannst
du
dir
vorstellen.
Wenn
du
also
nicht
selbst
vorsorgst,
hast
du
leider
ein
„kleines“
Problem.
Die
Unterversorgung
der
Bevölkerung
wird
sich
je
nach
Lage
und
Zusammensetzung
der
demografischen
und
ethnischen
Gruppen
sehr
schnell
entladen.
Gefängnisse
werden
geleert,
ob
nun
von
innen
heraus
(weil
die
Verriegelungen
sich
automatisch
öffnen
bei
den
neueren
Türen)
oder
durch
außen
(durch
Clans
und
Extremisten).
Neid,
Missgunst
und
Panik
sorgen
für
einen
explosiven
Cocktail,
der
nicht
mehr
zu
bändigen
ist,
solange
der
Rechtsstaat
„offline“
ist.
Zeit,
sich
um
eine
solide
Absicherung
in
Krisenzeiten
selbst
Gedanken
zu
machen.
[Ex
AE]
~
|
5,
-
a
=
rH
a
:
ERE
x
Le
Expertengesprdch
André
Schmitt
&
Robert
Jungnischke
Kapitel
03
—-
Vorbereitung
In
diesem
Abschnitt
behandeln
wir
nun
deine
persönliche
Vorbereitung.
Zunächst
schauen
wir
uns
die
Sofortmaßnahmen
an,
wenn
du
dich
sozusagen
von
jetzt
auf
gleich
im
Blackout
wiederfinden
solltest.
Anschließend
gehen
wir
wieder
einen
Schritt
zurück
und
schauen
auf
die
Maßnahmen
und
Abläufe
in
der
Pre-
Impact-Phase,
die
deine
Lebensversicherung
für
dich
und
deine
Familie
darstellen.
Blackout-spezifische
Sofortabläufe
OO
[=]
=10%
-
hl
Vorbereitung
Du
und
deine
Familie
Im
Falle
eines
Stromausfalls
sind
einige
Maßnahmen
in
der
Familie
zu
ergreifen,
um
die
Situation
bestmöglich
zu
bewältigen.
Zunächst
sollten
alle
Familienmitglieder
über
den
Stromausfall
informiert
werden,
um
sie
auf
die
neue
Situation
vorzubereiten
—
entweder
persönlich
oder
per
Funk,
wer
es
hat.
Danach
ist
es
wichtig,
alle
Geräte,
die
gerade
in
Verwendung
waren,
wie
zum
Beispiel
das
Bügeleisen,
den
Herd
oder
die
Waschmaschine,
Computer
oder
TV,
aber
auch
Ladegeräte
etc.
vom
Stromnetz
zu
trennen
bzw.
auszustecken,
um
mögliche
Schäden
beim
Wiederkehren
des
Stroms
zu
vermeiden.
Falls
du
in
einem
Mehrparteienhaus
wohnst,
das
über
einen
Aufzug
verfügt,
sollte
überprüft
werden,
dass
keine
Personen
darin
feststecken.
Nach
erfolgter
Kontrolle
ist
es
ratsam,
im
Eingangsbereich
eine
Nachricht
zu
hinterlassen,
um
die
anderen
Bewohner
über
deine
bereits
getanen
Schritte
zu
informieren.
Zur
Informationsbeschaffung
während
des
Stromausfalls
sollte
ein
stromunabhängiges
Radio
eingeschaltet
werden.
Dies
kann
entweder
ein
batteriebetriebenes,
ein
Kurbel-
oder
ein
Autoradio
sein.
Auch
ein
Smartphone
mit
Kopfhörer
kann
als
Radiogerät
dienen,
sollte
aber
eher
vermieden
werden,
um
den
Akku
des
Gerätes
zu
schonen
-
vielleicht
brauchst
du
es
später
noch.
Je
nach
Situation
kann
es
notwendig
sein,
eine
Familienzusammenführung
zu
organisieren,
um
sicherzustellen,
dass
alle
Familienmitglieder
wohlauf
sind
und
sich
an
einem
vereinbarten
Treffpunkt
befinden.
Es
ist
ratsam,
in
der
Familie
über
die
Thematik
zu
sprechen
und
gemeinsame
Vereinbarungen
zu
treffen.
Zum
Beispiel
kann
festgelegt
werden,
dass,
wenn
jemand
die
Wohnung
oder
das
Haus
verlässt,
dies
auf
einem
Zettel
am
Eingang
notiert
wird,
um
die
Übersicht
zu
behalten.
Um
sich
auf
die
Zeit
ohne
Strom
vorzubereiten,
sollten
Taschenlampen,
Kerzen,
Streichhölzer,
Wärmequellen
und
eventuelle
Ersatzkochmöglichkeiten
bereitgestellt
und
überprüft
werden.
Dabei
ist
es
wichtig,
Kerzen
und
offenes
Feuer
stets
unter
Aufsicht
zu
verwenden
und
Löschmittel
wie
eine
Löschdecke,
einen
Feuerlöscher
oder
einen
Wasserkübel
griffbereit
zu
haben.
Ein
Kohlenmonoxid-Melder
kann
vor
Gefahren
durch
Gas
warnen.
Während
des
Stromausfalls
sollte
regelmäßig
gelüftet
werden,
um
frische
Luft
in
den
Räumen
zu
haben.
Kerzen
sollten
auf
Tellern,
Pfannen
oder
Fliesen
platziert
werden,
um
Brandgefahren
zu
minimieren.
Beim
Kochen
mit
offenem
Feuer
ist
das
Lüften
besonders
wichtig,
um
Erstickungsgefahren
vorzubeugen.
Um
mögliche
Stolperfallen
im
Dunkeln
zu
vermeiden,
sollten
diese
in
Haus
und
Wohnung
entfernt
werden,
um
Verletzungen
zu
verhindern.
Es
ist
zudem
ratsam,
die
Wasservorräte
zu
überprüfen
und
gegebenenfalls
zusätzliche
Behältnisse
wie
Kochgeschirr,
Kübel,
Kanister
und
Flaschen
mit
Wasser
zu
befüllen.
Dabei
ist
es
wichtig,
sorgsam
mit
den
Wasserreserven
umzugehen,
um
sie
möglichst
effizient
zu
nutzen.
Auch
die
Lebensmittelvorräte,
Medikamente
und
Hygieneartikel
sollten
überprüft
werden.
Du
solltest
einen
Essensplan
aufstellen
und
dabei
zuerst
die
leicht
verderblichen
Lebensmittel
verbrauchen.
Für
notwendige
Entsorgungen
sollten
Müllsäcke
vorbereitet
werden
und
es
sollten
auch
Tücher
bereitliegen,
um
das
Abtauwasser
des
Kühlschranks
und
der
Gefriertruhe
aufzufangen.
Wenn
ein
Familienmitglied
auf
lebenswichtige
Medikamente
angewiesen
ist,
wie
zum
Beispiel
Insulin,
ist
es
wichtig,
den
Vorrat
zu
überprüfen
und
gegebenenfalls
Kontakt
mit
der
nächstgelegenen
Apotheke,
Rettungsdienststelle,
einem
Arzt
oder
einer
Selbsthilfe-Basis
aufzunehmen,
um
den
Bedarf
zu
melden.
Insulin
sollte
dabei
möglichst
kühl
gelagert
werden.
Es
ist
wichtig,
sich
über
Notfalleinrichtungen
und
Nachbarschaftshilfen
in
der
Umgebung
zu
informieren
und
zu
wissen,
wie
man
die
nächste
Einsatzorganisation
erreichen
kann,
falls
dies
noch
möglich
ist.
Der
Müll
sollte
in
den
vorbereiteten
Müllsäcken
gesammelt
werden,
wobei
darauf
geachtet
werden
sollte,
Abfälle
zu
vermeiden
und
feuchten
und
trockenen
Müll
getrennt
zu
entsorgen,
um
Geruchsbildung
zu
minimieren.
Falls
die
Wasserver-
oder
Abwasserentsorgung
nicht
funktioniert,
sollte
eine
Ersatztoilette
vorbereitet
werden,
beispielsweise
indem
ein
Müllsack
in
die
Kloschüssel
oder
über
einen
Eimer
gehängt
wird.
Für
Haustiere
ist
es
wichtig,
für
ausreichende
Wärme-
und
Sauerstoffzufuhr
zu
sorgen
—
hier
wäre
auch
zu
beachten,
ob
es
Haustiere
gibt,
die
Krankheiten
haben,
Medikamente
brauchen
oder
sonstige
spezielle
Unterstützung
benötigen.
Personen,
die
keine
wichtigen
Aufgaben
in
Bereichen
wie
Infrastruktur,
Einsatzorganisation
oder
Gesundheitswesen
haben,
sollten
zu
Hause
oder
in
ihrer
unmittelbaren
Umgebung
bleiben
und
dort
Hilfe
leisten,
wo
es
möglich
ist.
Um
Langeweile
zu
vermeiden,
sollten
Spiele,
Blöcke
und
Schreibmaterial
bereitgehalten
werden.
Mit
Kindern
oder
anderen
stark
belasteten
Personen
sollte
über
die
Geschehnisse
gesprochen
werden.
Es
ist
wichtig,
sich
gegenseitig
bei
der
Verarbeitung
der
belastenden
Erlebnisse
zu
unterstützen.
Das
Führen
eines
Tagebuchs,
in
dem
Notizen
über
den
Tag
gemacht
werden,
kann
hilfreich
sein,
um
festzuhalten,
was
über
den
Tag
hinweg
gut
funktioniert
hat
und
was
weniger
gut
lief.
Auch
solltest
du
den
Kraftstoffstand
eures
Vehikels
überprüfen.
Unnötige
Fahrten
solltest
du
vermeiden,
um
Treibstoff
zu
sparen.
Falls
ein
Notstromversorgungssystem
vorhanden
ist,
sollte
dieses
aktiviert
werden,
um
zumindest
das
Nötigste
mit
Strom
zu
versorgen.
Ein
Notstromaggregat
darf
aber
keinesfalls
in
geschlossenen
Räumen
wie
der
Garage
oder
dem
Keller
aufgestellt
werden,
da
dies
eine
Erstickungsgefahr
durch
Kohlenmonoxidvergiftung
mit
sich
bringt.
Geräusche
und
Geruch
des
Aggregats
sollten
ebenfalls
beachtet
werden,
um
mögliche
Probleme
frühzeitig
zu
erkennen.
Es
ist
entscheidend,
dass
alle
Familienmitglieder
über
die
durchzuführenden
Maßnahmen
informiert
sind
und
im
Falle
eines
Stromausfalls
zusammenarbeiten,
um
die
Situation
bestmöglich
zu
bewältigen.
Durch
Vorbereitung,
Kommunikation
und
gegenseitige
Unterstützung
kann
die
Familie
während
dieser
Zeit
sicher
und
komfortabel
agieren.
Sofortmaßnahmen
in
der
Gemeinde
Es
gibt
verschiedene
Maßnahmen,
die
in
der
Gemeinschaft
ergriffen
werden
können,
um
mit
der
Situation
umzugehen.
Zunächst
ist
es
wichtig,
die
Nachbarn
auf
den
Stromausfall
aufmerksam
zu
machen,
da
nicht
jeder
sofort
davon
betroffen
sein
wird.
Es
könnten
zum
Beispiel
provisorische
Informationsstellen
eingerichtet
werden.
Des
Weiteren
sollte
überprüft
werden,
ob
es
pflegebedürftige
oder
kranke
Menschen
in
der
Nachbarschaft
gibt,
da
Pflegedienste
oder
Essenslieferungen
möglicherweise
nicht
mehr
kommen
werden.
In
solchen
Fällen
ist
es
wichtig,
Nachbarschaftshilfe
zu
organisieren
und
den
hilfsbedürftigen
Menschen
Unterstützung
anzubieten.
Ein
weiterer
wichtiger
Punkt
ist
die
Deeskalation.
Es
ist
ratsam,
in
Konfliktsituationen
besonnen
zu
handeln
und
nicht
auf
Gerüchte
zu
reagieren
oder
zu
ihrer
Verbreitung
beizutragen.
Darüber
hinaus
kann
man
mithelfen,
wichtige
Einrichtungen
wie
Supermärkte
oder
Apotheken
zu
schützen,
indem
man
seine
Unterstützung
in
der
Gemeinde
anbietet.
Ebenso
sollte
man
Personen
helfen,
die
aufgrund
des
Ereignisses
„gestrandet“
sind,
wie
beispielsweise
Pendler,
Touristen
oder
Schüler.
Es
ist
auch
empfehlenswert,
Erste-Hilfe-Kenntnisse
in
der
Nachbarschaft
anzubieten
und
sich
über
die
vorhandenen
Fähigkeiten
und
Fertigkeiten
auszutauschen.
Dies
ermöglicht
eine
bessere
Koordination
und
Hilfeleistung.
2.
Persönliche
Vorbereitung
Wie
bereite
ich
mich
nun
vor,
wenn
ich
mich
noch
in
der
Pre-Impact-Phase
befinde?
Was
muss
ich
für
meine
Familie
und
mich
bedenken,
mit
all
unseren
individuellen
Problemen
und
Fähigkeiten?
Bevor
du
dich
Hals
über
Kopf
in
die
Vorbereitung
vertiefst,
kläre
deine
„Fronten“.
Wen
von
deiner
Familie,
deinen
Freunden
und
deinem
Umkreis
kannst
du
einbeziehen
und
mit
wem
kannst
du
offen
sprechen?
Wer
ist
offen,
wer
ist
verschlossen
beim
Thema
Krisenvorsorge
und
bei
fiktiven
Blackout-Szenarien?
Wenn
jemand
verschlossen
ist,
warum?
Beginne
vorsichtig
das
Thema
anzuschneiden,
ohne
zu
viel
Druck
aufzubauen.
Viele
werden
abblocken
oder
sich
lustig
machen.
Mach
dir
nichts
daraus.
Investiere
keine
weitere
Zeit
in
Menschen,
die
nicht
den
gleichen
Weg
wie
du
gehen,
sondern
eher
ein
Hindernis
für
dich
sind.
Egal,
wie
stark
du
bist,
egal,
was
du
an
Ausrüstung
hast
oder
wie
viel
Geld
du
besitzt
—
wenn
es
losgeht,
ist
alles
egal,
wenn
man
nur
allein
ist.
Jeder
wird
hungrig,
müde
oder
ist
mal
angeschlagen.
Dann
eine
gewisse
Zeit
in
dieser
Krise
zu
überstehen
geht
nur
mit
einer
Gemeinschaft.
Damit
du
nicht
erst
beim
Eintritt
einer
Katastrophe
dein
Leben
deinen
Nachbarn
oder
Fremden
anvertrauen
musst,
solltest
du
frühzeitig
ein
solides
Netzwerk
aufbauen.
Besuche
Vereine,
lokale
Service-Clubs
oder
andere
Vereinigungen,
in
denen
sich
regelmäßig
unterschiedlichste
Bürger
treffen.
So
kannst
du
nicht
nur
gleich
gesinnte,
informierte
Bürger
finden,
sondern
auch
andere
Sichtweisen
und
Hintergründe
mitbekommen,
die
dir
sonst
in
deiner
„Filterblase“
nicht
begegnet
wären.
Sei
aber
vorsichtig,
mit
wem
du
über
das
Thema
sprichst.
Beobachte
die
Reaktionen
zunächst.
Ist
das
Gegenüber
interessiert
und
betreibt
sogar
eigene
Vorsorge?
Dann
vernetzt
euch
und
tauscht
euch
aus.
Gemeinsam
etwas
zu
machen,
spornt
nicht
nur
an,
sondern
verbindet
auch
langfristig.
Vorsorge
kann
man
auch
mit
Spaß
und
freudigen
Dingen
vorantreiben,
ohne
schlecht
gelaunt
die
Apokalypse
im
Kopf
zu
haben.
Diskretion
ist
jedoch
immer
angesagt,
um
nicht
zu
viel
Aufmerksamkeit
zu
erregen.
Mit
denen,
die
dir
folgen
oder
ähnliche
Ansichten
haben,
kannst
du
weitermachen.
Wichtig
ist:
Mache
lieber
kleine
Schritte
und
überfordere
niemanden.
Bleibe
sachlich
und
ruhig.
Zeige
realistische
Szenarien
aus
der
Vergangenheit
auf
und
erläutere
hieran
mögliche
Schlussfolgerungen
für
dich
und
deine
Familie.
Angst
ist
kein
guter
Ratgeber,
bleibe
deswegen
immer
eher
emotional
auf
Distanz
und
mache
lieber
eine
kleine
Auszeit,
bekomme
den
Kopf
frei
und
fange
dann
wieder
an,
wenn
du
beruhigt
bist.
Zu
großer
Stress
wird
dich
eher
zum
Aufhören
bewegen,
als
dich
zu
beschleunigen.
Kindern
sollte
man
altersgerecht
erklären,
was
ein
Blackout
ist.
Verwende
Bilder
und
Geschichten,
um
das
Konzept
zu
veranschaulichen.
Vermeide
jedoch,
zu
detailliert
oder
zu
technisch
zu
werden,
da
dies
Kinder
verwirren
und
überfordern
kann.
Wenn
geklärt
ist,
um
wen
du
dich
kümmerst,
ist
die
nächste
Frage,
wo
du
zum
Zeitpunkt
des
Blackouts
bist.
Im
Urlaub,
auf
der
Arbeit
oder
auf
einer
Tagung
im
Ausland?
Egal,
wo
du
bist,
du
musst
nach
Hause
kommen.
Ob
dein
Zuhause
nun
dein
Safe
House
ist
oder
eher
die
Hütte
deiner
Oma
auf
dem
Land,
liegt
an
dir,
an
deiner
Situation
und
Vorplanung.
Du
hast
Kinder
oder
pflegebedürftige
Eltern?
Wo
befinden
sie
sich
und
wie
reagieren
die
Einrichtungen
auf
die
Lage?
Dürfen
die
Kinder
von
allein
nach
Hause
kommen
oder
müssen
sie
abgeholt
werden?
Die
Pflegekräfte,
die
die
Versorgung
älterer
Menschen
sicherstellen,
haben
auch
Familien.
Bleiben
sie
da,
und
wenn
ja,
wie
lange?
Wie
kommen
deine
pflegebedürftigen
Eltern/Verwandten
zu
dir?
Wie
erreichst
du
sie
ohne
Strom?
Du
siehst:
Fragen
über
Fragen.
Und
wir
sind
erst
am
Anfang.
Wenn
du
viel
unterwegs
bist,
ist
es
spätestens
jetzt
Zeit,
dir
Gedanken
um
einen
Coming-Home-Rucksack
zu
machen.
Dieser
Rucksack
enthält
alles,
was
du
brauchst,
um
dich
beim
Blackout
schnell
und
sicher
nach
Hause
zu
bringen.
Hier
noch
einige
wichtige
Dinge,
die
du
beachten
solltest:
Zunächst
einmal
ist
es
wichtig,
ruhig
zu
bleiben
und
nicht
in
Panik
zu
geraten.
In
einer
Krisensituation
kann
es
leicht
passieren,
dass
man
überwältigt
ist
und
nicht
mehr
klar
denken
kann.
Versuche,
deine
Emotionen
zu
kontrollieren
und
dich
auf
das
zu
konzentrieren,
was
du
tun
musst,
um
sicher
nach
Hause
zu
kommen.
Denke
immer
an
dein
Ziel:
DEIN
ZUHAUSE.
Der
Wille
entscheidet.
Als
Nächstes
solltest
du
den
Rucksack
darauf
überprüfen,
dass
alles
vorhanden
ist,
was
du
brauchst.
Dies
beinhaltet
Dinge
wie
Nahrungsmittel,
Wasser,
Kleidung,
eine
Notfalldecke,
eine
Taschenlampe,
ein
Messer,
ein
Feuerzeug
und
ein
Erste-Hilfe-Set.
Stelle
sicher,
dass
alle
Gegenstände
in
gutem
Zustand
und
nicht
beschädigt
oder
abgelaufen
sind.
Wie
beim
TÜV
für
dein
Auto
musst
du
auch
hier
regelmäßig
einen
Check
machen,
ob
alles
noch
in
Ordnung
ist,
sonst
erlebst
du
Überraschungen,
die
du
nicht
brauchst.
Sobald
du
deinen
Rucksack
überprüft
hast,
solltest
du
eine
Route
planen,
um
nach
Hause
zu
gelangen.
Du
solltest
dir
vorher
mindestens
drei
alternative
Routen
für
den
Heimweg
raussuchen.
Hierbei
geht
es
aber
nicht
um
einfache
Pfade
auf
deinem
Handy
oder
GPS,
sondern
Routen,
die
du
bei
Tag
oder
Nacht
ohne
jegliche
Hilfsmittel,
maximal
mit
einem
Kompass
und
einer
Karte
wiederfindest.
Versuche,
Routen
zu
wählen,
die
sicher
sind
und
dich
nicht
in
Gefahr
bringen.
Vermeide
stark
befahrene
Straßen
und
Gebiete,
die
von
Unruhen
oder
anderen
Gefahren
betroffen
sein
könnten.
Die
Masse
wird
die
erste
Zeit
lethargisch
zu
Hause
sitzen,
nutze
diese
Zeit
der
Ungewissheit,
um
Meter
zu
machen.
Während
du
unterwegs
bist,
ist
es
wichtig,
wachsam
zu
bleiben
und
auf
deine
Umgebung
zu
achten.
Halte
dich
von
Menschenmassen
und
verdächtigen
Personen
fern
und
versuche,
wenn
möglich,
in
der
Nähe
von
Polizei
oder
Sicherheitskräften
zu
bleiben.
Nutze
alle
verfügbaren
Informationen,
um
zu
entscheiden,
ob
du
deine
Route
ändern
oder
an
einem
bestimmten
Ort
bleiben
solltest,
um
sicher
zu
sein.
Im
besten
Fall
bist
du
dann
sicher
zu
Hause
angekommen.
Gerade
noch
mal
gut
gegangen.
Alle
sind
da
und
niemand
ist
verletzt.
Nun
schauen
wir
uns
an,
wie
du
dich
vor
dem
Blackout
auf
ebendiesen
vorbereitet
hast.
In
kleinen
Schritten
oder
wie
man
bei
den
Spezialkräften
sagen
würde:
Langsam
wird
flüssig
und
flüssig
wird
schnell.
Du
musst
nicht
alles,
was
ich
dir
aufzeige,
all
deine
Lücken
und
Schwächen
an
einem
Tag,
in
einer
Woche
oder
in
einem
Monat
bewältigen!
Richte
deine
Aufmerksamkeit
auf
deine
kleinen
Gewohnheiten,
passe
diese
an,
optimiere
dich
„gesund“
und
ohne
Hast,
denn
dann
bleibst
du
auch
am
Ball.
Hast
du
zu
große
Erwartungen
und
denkst,
alles
geht
von
heute
auf
morgen,
muss
ich
dich
leider
enttäuschen
und
du
dich
schließlich
auch.
Du
wirst
den
Mut
oder
die
Lust
verlieren
und
alles
hinschmeißen,
weil
du
denkst,
du
kannst
(bzw.
willst)
es
nicht
(nicht
ehrlich
genug).
Und
um
dies
zu
verhindern,
sag
ich
dir
einfach
ganz
klar,
dass
Frust
und
Motivationsdefizite
dazugehören.
Wieder
herauskommen
und
weitermachen,
auch
wenn
es
nur
kleine
Schritte
sind,
ist
besser,
als
gar
nichts
zu
machen.
3.
Deine
private
Vorsorge
—
Beginn
deiner
Transformation
Um
diese
oder
jede
andere
Art
von
Krise
zu
überstehen,
kommt
es
auf
drei
wesentliche
Faktoren
an:
1.
Deinen
Geist
—
Bist
du
mental
nicht
voll
bei
der
Sache,
machst
du
Fehler.
Bist
du
mental
nicht
stark
genug,
Entbehrungen
und
Schmerzen
zu
ertragen,
wird
dir
die
beste
Ausrüstung
der
Welt
nichts
bringen.
Bist
du
nicht
clever
und
flexibel
im
Handeln,
bist
du
berechenbar
und
eine
leichte
Beute
für
diejenigen,
die
etwas
von
dir
haben
wollen.
Nutze
deinen
Verstand
als
Waffe.
2.
Deinen
Körper
—
Du
hast
die
geilste
Ausrüstung,
bist
aber
nach
30
km
völlig
fertig?
Was
bringt
dir
alles,
was
du
hast,
wenn
du
es
nicht
bewegen
kannst,
wenn
du
nicht
schnell
fliehen
oder
deine
Liebsten
aus
der
Gefahrenzone
tragen
kannst?
Richtig
—
gar
nichts.
Bist
du
schwach,
wirst
du
für
dich
und
deine
Umgebung
das
schwächste
Glied
in
der
Kette.
Du
gefährdest
nicht
nur
dich,
sondern
alle
anderen
um
dich
herum,
die
sich
auf
dich
verlassen.
Bist
du
fit
und
ausdauernd,
kannst
du
länger
Stress
aushalten
und
Situationen
meistern,
an
denen
andere
scheitern.
3.
Deine
Ausrüstung
—
Du
bist
also
körperlich
fit
und
mental
stabil?
Dann
fehlt
dir
nur
noch
die
perfekte
Ausrüstung.
Du
kannst
es
zwar
mit
einem
starken
Willen
weit
bringen,
aber
bequem
und
Kampfkraft
schonend
wird
es
erst
mit
den
richtigen
Tools,
welche
deine
Skills
zur
Entfaltung
bringen.
Beginnen
wir
zunächst
mit
deinem
Mindset
und
deiner
Resilienz.
4.
Resilienz
-
dein
persönliches
Krisen-Backup
Stresssituationen,
Krisen
und
Naturkatastrophen
kündigen
sich
oft
nicht
an
und
erwischen
uns
meistens
dann,
wenn
wir
nicht
mit
ihnen
rechnen.
Alles
droht
zusammenzubrechen
und
wir
wissen
kaum,
an
welcher
Stelle
wir
ansetzen
sollen,
um
aus
der
Situation
herauszukommen.
Ein
Szenario,
das
jeder
aus
persönlichen
Erlebnissen
oder
bei
entsprechenden
Berufsbildern
aus
der
Einsatzerfahrung
kennt.
Gesegnet
ist,
wer
über
eine
hohe
Resilienz
verfügt.
4.1
Was
Resilienz
bedeutet
Resilienz
ist
ein
Begriff,
der
sich
auf
die
Fähigkeit
einer
Person
bezieht,
Herausforderungen
und
Schwierigkeiten
zu
bewältigen
und
sich
von
Rückschlägen
zu
erholen.
Es
geht
darum,
widerstandsfähig
und
in
der
Lage
zu
sein,
sich
an
Veränderungen
anzupassen,
ohne
dabei
den
Mut
zu
verlieren.
Eine
resiliente
Person
hat
eine
höhere
psychische
Widerstandskraft
und
ist
in
der
Lage,
mit
schwierigen
Situationen
umzugehen.
Wir
können
auch
von
körperlicher
Resilienz
sprechen,
wenn
wir
unseren
Körper
für
herannahende
Krisen
abhärten.
Das
fängt
damit
an,
regelmäßig
kalt
zu
duschen,
um
sich
dann
bei
einem
Blackout
nicht
direkt
zu
erkälten,
wenn
es
in
der
Wohnung
kalt
bleibt.
Jeder
kann
etwas
für
sich
tun,
wenn
er
wirklich
will.
4.2
Widerstandsfähige
Gemeinschaft
Widerstandsfähigkeit
bezieht
sich
jedoch
nicht
nur
auf
die
individuelle
Ebene,
sondern
auch
auf
die
Ebene
von
Gemeinschaften
und
Organisationen.
Eine
resiliente
Gemeinschaft
ist
in
der
Lage,
auf
Krisen
zu
reagieren
und
sich
schnell
zu
erholen.
Eine
resiliente
Organisation
ist
in
der
Lage,
auf
unerwartete
Veränderungen
und
Herausforderungen
zu
reagieren
und
trotzdem
gesetzte
Ziele
zu
erreichen.
Das
können
wir
auch
ruhig
stoisch
nennen.
Das
trifft
gewissermaßen
den
Nagel
auf
den
Kopf.
Verändere
dich
selbst
und
du
veränderst
dein
Umfeld
und
deine
Gemeinschaft.
Sei
ein
Beispiel
für
andere.
Vom
Glauben,
zum
Willen,
zur
Tat.
So,
und
nur
so,
wirst
du
zu
einem
Macher
und
nicht
zu
einem
Lemming.
Eine
Gemeinschaft
ist
darüber
hinaus
nur
so
resilient
wie
ihr
schwächstes
Glied.
Bessere
persönliche
Sollbruchstellen
bei
dir
aus,
um
dich
und
damit
deine
Gruppe
zu
stärken
und
das
Bestmögliche
aus
euch
herauszuholen.
Sprich
auch
offen
darüber
—-
für
„um
den
heißen
Brei
herumreden”
bleibt
dir
keine
Zeit.
Sei
direkt
und
nimm
das
Wegbrechen
weicher
Teile
lieber
vorher
in
Kauf
als
erst
in
der
Krise,
wo
dein
oder
das
Leben
anderer
davon
abhängt.
4.3
Wie
erreichst
du
Resilienz?
Resilienz
kann
durch
verschiedene
Faktoren
beeinflusst
werden,
wie
zum
Beispiel
eine
positive
Einstellung,
die
Fähigkeit,
Unterstützung
von
anderen
anzunehmen,
die
Fähigkeit,
sich
auf
Lösungen
zu
konzentrieren,
statt
auf
Probleme,
und
die
Fähigkeit,
sich
selbst
zu
regulieren
und
Stress
zu
bewältigen.
Oder
auch
dadurch,
unnötigen
Stress
gar
nicht
erst
an
sich
heranzulassen.
Das
bedeutet,
wenn
eine
Sache
für
dich
oder
deine
Gemeinschaft
nichts
Gutes
bedeutet,
ihr
durch
sie
keinen
Mehrwert
gewinnt,
sie
euch
nur
unnötig
stresst,
dann
lasst
sie
sein.
Es
ist
wichtig,
auch
mal
zu
passen
und
„NEIN!“
sagen
zu
können.
Auch
das
bedeutet
Resilienz.
Lass
nicht
alles
an
dich
heran,
wenn
es
nicht
in
dein
Konzept
passt
oder
sogar
schaden
könnte.
Generell
ist
es
zudem
sinnvoll,
psychische
Resilienz
aufzubauen,
indem
du
dich
unangenehmen
Situationen
stellst,
anstatt
vor
ihnen
wegzulaufen.
Das
fängt
bei
der
Überbringung
von
unliebsamen
Nachrichten
an.
Ab
jetzt
wird
nichts
mehr
zurückgehalten
und
alles
kommt
auf
den
Tisch,
auch
wenn
andere
auf
dich
sauer
sind.
Unbequeme
Gespräche
zu
führen,
baut
Resilienz
auf.
Auch
Fehler
müssen
selbst
ausgebügelt
werden,
vor
nichts
darfst
du
weglaufen,
egal,
wie
unangenehm
etwas
ist.
All
das
bringt
die
eigene
Persönlichkeit
wieder
eine
Stufe
weiter
nach
oben.
So
baust
du
ein
Nervenpolster
auf,
kannst
nach
und
nach
mehr
ertragen
und
gehst
aus
Krisen
gestärkt
hervor.
Der
Teufel
ist
die
Verdrängung,
das
hat
nichts
mit
Widerstandsfähigkeit
zu
tun,
sondern
mit
Feigheit
vor
der
Realität.
4.4
Gesundheitlicher
Aspekt
Resilienz
ist
ein
wichtiger
Faktor
für
das
psychische
Wohlbefinden
und
die
Gesundheit.
Menschen,
die
resilienter
sind,
haben
in
der
Regel
ein
höheres
Selbstwertgefühl,
sind
weniger
anfällig
für
Angstzustände
und
Depressionen
und
lassen
sich
seltener
manipulieren.
Darüber
hinaus
sind
sie
in
der
Lage,
Beziehungen
aufzubauen
und
aufrechtzuerhalten
und
haben
eine
höhere
Lebenszufriedenheit.
Das
sollte
jedem
Motivation
genug
sein,
resilienter
zu
werden
und
gewisse
Stellschrauben
der
eigenen
Persönlichkeit
zu
stellen.
Resilienz
ist
auch
gut
für
deinen
Job
und
deine
Karriere
im
Allgemeinen.
Laufe
nicht
vor
Problemen
weg,
sondern
stell
dich
ihnen.
Egal,
was
passiert,
wir
müssen
trotz
allem
immer
wieder
„Ja“
zum
Leben
sagen.
So
werden
wir
erfolgreich
und
überstehen
jede
Krise.
Emmy
Werner,
eine
US-amerikanische
Entwicklungspsychologin,
hat
den
Begriff
„vulnerable
but
invincible“
(verletzlich,
doch
unbesiegbar)
geprägt
und
damit
die
Bedeutung
von
Resilienz
in
der
psychologischen
und
medizinischen
Diskussion
gestärkt.
Ihre
Arbeit
begann
vor
über
40
Jahren,
als
sie
mit
ihrem
Team
698
Menschen
begleitete,
die
1955
auf
der
hawaiianischen
Insel
Kauai
geboren
wurden.
Diese
Menschen
wuchsen
in
schwierigen
Bedingungen
auf,
die
von
Armut,
Alkoholismus
und
Misshandlung
durch
ihre
Eltern
geprägt
waren.
Obwohl
viele
von
ihnen
später
selbst
gewalttätig,
alkoholabhängig
oder
psychisch
krank
wurden,
gab
es
auch
ein
Drittel,
das
sich
zu
stabilen,
erfolgreichen
Erwachsenen
entwickelte.
Werner
identifizierte
Humor,
die
Bereitschaft,
Hilfe
anzunehmen,
Optimismus
sowie
eine
gewisse
Form
von
Spiritualität
als
entscheidende
Faktoren
für
die
positive
Entwicklung
dieser
Kinder.
Von
großer
Bedeutung
war
außerdem
die
Bindung
an
eine
konstante
Bezugsperson,
die
dem
Kind
zeigte,
dass
es
so,
wie
es
ist,
gut
und
richtig
ist.
Diese
Ergebnisse
wurden
von
zahlreichen
Studien
bestätigt.
Generell
ist
es
ratsamer,
sich
positive
Aspekte
an
Krisen
zu
suchen,
anstatt
nur
das
Schlechte
an
ihnen
zu
sehen.
Bei
Corona
hat
das
so
funktioniert:
Wir
konnten
sehen,
wer
trotz
Kontaktbeschränkungen
noch
bei
der
Stange
geblieben
ist.
Automatisch
hat
sich
die
Spreu
vom
Weizen
getrennt.
Halten
wir
also
fest,
es
gibt
immer
auch
etwas
Gutes
bei
jeder
noch
so
schlechten
Situation.
Mit
dieser
Sichtweise
stehst
du
automatisch
auf
der
Siegerseite
und
kannst
auch
zeigen,
was
in
dir
steckt.
Denn
erst
in
Krisen
zeigt
sich
der
wahre
Charakter
eines
Menschen.
Zum
Schluss
dieses
Abschnitts
zwei
Zitate:
„Das
Erleben
von
Krisen
kann
den
Menschen
widerstandsfähiger
machen.“
Leonie
Ascone
Michelis,
Universitätsklinik
Hamburg-Eppendorf
„Was
uns
nicht
umbringt,
macht
uns
nur
stärker.“
Friedrich
Nietzsche
5.
Wecke
nun
deine
verloren
geglaubten
Instinkte
und
Wahrnehmungen
wieder
auf
Vor
allem
der
Stadtmensch,
der
nichts
mehr
mit
der
Natur
an
sich
zu
tun
hat,
ist
vernebelt
von
der
Bequemlichkeit
und
der
Moderne.
Er
hat
das
Riechen,
Schmecken,
Hören
und
Sehen
verlernt,
nicht
im
übertragenen
Sinne,
sondern
in
der
Tiefe
und
Schärfe.
Geh
raus
in
die
Natur,
am
besten
allein,
ohne
Ablenkung,
ohne
Musik.
Wecke
deine
Instinkte
und
betrachte
die
Welt
nach
kurzer
Zeit
mit
anderen
Augen.
Schlafe
in
der
Natur,
atme
tief
durch,
bereite
Essen
und
Trinken
mit
einfachsten
Mitteln
zu.
Spüre,
wie
deine
Sinne
zurückkehren.
Du
riechst
einen
fremden
Jogger
(dessen
Deo,
Seife
oder
Parfüm)
auf
weite
Entfernung,
ohne
dass
du
ihn
vorher
siehst
oder
hörst.
Jeder
Soldat,
der
mehrere
Tage
im
Wald
verbracht
hat,
weiß,
wovon
ich
spreche.
Man
wird
eins
mit
der
Natur,
nimmt
den
Geruch
des
Bodens
und
der
Bäume
an
und
nimmt
jede
Bewegung
wahr,
die
vorher
verborgen
schien.
Abhärtung
durch
Kälte
Keiner
mag
Kälte.
Es
ist
unbequem
und
kostet
Überwindung,
sich
diesem
Element
auszusetzen.
Aber
auch
darum
geht
es
—
etwas
zu
machen,
das
dich
aus
der
Komfortzone
holt
und
erdet,
obwohl
du
es
nicht
tun
müsstest.
In
der
Krise
wirst
du
aller
Wahrscheinlichkeit
nach
keine
warme
Dusche
oder
heiße
Wanne
haben.
Vielleicht
wirst
du
überhaupt
keine
Möglichkeit
haben,
dich
zu
waschen.
Ein
Grund
mehr,
dich
nicht
erst
in
der
Krise
mit
der
Kälte
anzufreunden.
Es
geht
aber
nicht
nur
um
deine
mentale
Stärke.
Weitere
positive
Wirkungen
von
Kälte
für
deinen
Körper
sind
eine
massive
Senkung
von
Entzündungen
im
Körper
allgemein,
die
Steigerung
deiner
Abwehrkräfte
sowie
eine
Reduktion
deiner
Schmerzempfindlichkeit.
Ich
dusche
schon
seit
der
frühen
Jugend
nur
kalt.
Alle
meine
alten
Freunde
kennen
dies
aus
eigener
Erfahrung,
sollten
sie
mal
bei
mir
übernachtet
haben.
Damals
hatte
das
nichts
mit
Abhärtung
zu
tun,
eher
mit
einer
defekten
Heizanlage,
die
nie
repariert
wurde,
weil
ich
die
Kälte
nach
dem
Duschen
als
nicht
mehr
so
schlimm
empfand.
„Stumpf
ist
Trumpf“,
würde
man
in
der
Truppe
sagen.
So
habe
ich
diese
Gewohnheit
einfach
bis
heute
weitergeführt
und
bin
maximal
für
einen
Tag
im
Jahr
etwas
verschnupft,
ansonsten
keine
Arztbesuche
(außer
natürlich
die
Vorsorge-Checks,
die
ich
auch
für
die
Auslandsaufenthalte
benötige).
Die
Vorprägung
half
auch
später
in
der
Fallschirmjäger-Truppe,
welche
damals
noch
einen
anderen
„Feinschliff“
hatte
als
heute.
Im
Winter
nur
mit
Stiefeln
und
Unterhose
bei
Minusgraden
die
Feldhygiene
gemeinsam
mit
den
Kameraden
machen
...
Motivation
durch
Schadenfreude
ist
da
bei
allen
angesagt.
5.1
Ernstfallpsychologie
und
Stresssymptome
bei
Menschen
Um
zu
verstehen,
was
du
nun
besser
machen
musst,
beschäftigen
wir
uns
kurz
mit
Stress
allgemein,
damit
du
die
natürlichen
Abläufe
verstehst,
wie
es
zu
Stress
kommt
und
wie
man
diesem
entrinnt.
Die
Ernstfallpsychologie
beschäftigt
sich
mit
dem
Verhalten
von
Menschen
in
Krisensituationen.
Ob
nun
Corona,
der
Arbeitsplatzverlust,
Krieg
oder
ein
Blackout.
Eine
Krise
kann
einen
allein
oder
eine
ganze
Gesellschaft
betreffen.
In
dieser
Situation
geht
es
um
plötzliche
und
unerwartete
Ereignisse,
die
eine
Bedrohung
für
deine
Sicherheit
oder
dein
Wohlbefinden
darstellen.
In
der
Ernstfallpsychologie
geht
es
nun
darum,
wie
du
auf
solche
Ereignisse
reagierst
und
wie
du
dir
helfen
kannst,
mit
ihnen
umzugehen.
Wenn
du
mit
einer
Krise
konfrontiert
wirst,
reagierst
du
oft
mit
Angst
und
Unsicherheit.
Die
meisten
Menschen
haben
keine
Erfahrung
mit
solchen
Situationen
und
wissen
nicht,
wie
sie
sich
verhalten
sollen.
Eine
saubere
Lagebeurteilung,
ein
gescheiter
Plan
und
eine
Gemeinschaft,
die
an
einem
Strang
zieht,
gehören
zu
den
wichtigen
Maßnahmen,
um
überhaupt
einen
klaren
Kopf
zu
bekommen,
denn
nur
mit
sachlichen
und
pragmatischen
Entscheidungen
kannst
du
das
Beste
aus
der
Situation
machen.
Emotionen
und
Vorurteile
helfen
dir
hier
nicht
weiter.
Eine
weitere
wichtige
Komponente
der
Ernstfallpsychologie
ist
die
Vorbereitung
auf
Krisensituationen,
das
War
Gaming.
Menschen,
die
sich
auf
solche
Situationen
vorbereiten,
haben
eine
bessere
Chance,
die
Krise
zu
überleben
und
sich
schneller
zu
erholen.
Dazu
gehört
zum
Beispiel,
dass
man
sich
über
mögliche
Gefahren
informiert
und
sich
einen
Notfallplan
zurechtlegt.
In
Krisensituationen
ist
es
auch
wichtig,
dass
du
dich
auf
andere
Menschen
verlassen
kannst.
In
solchen
Situationen
kann
es
helfen,
wenn
man
sich
gegenseitig
unterstützt
und
zusammenarbeitet.
Gemeinsam
kann
man
schneller
und
effektiver
handeln
und
so
die
Krise
besser
bewältigen.
Ein
weiterer
wichtiger
Aspekt
der
Ernstfallpsychologie
ist
die
Nachsorge.
Nach
einer
Krise
kann
es
für
die
Betroffenen
schwierig
sein,
das
Erlebte
zu
verarbeiten.
Deshalb
ist
es
wichtig,
dass
diese
Unterstützung
erhalten
und
sich
Zeit
nehmen,
um
sich
zu
erholen.
Das
kann
zum
Beispiel
eine
psychologische
Betreuung
oder
ein
Gespräch
mit
Freunden
oder
Familie
sein.
Auch
das
Schaffen
von
Rückzugsmöglichkeiten
und
das
Angebot
von
Entspannungsübungen
kann
helfen,
dass
sich
die
Gruppe
schneller
erholt.
Stress
und
Angst
sind
jedoch
auch
nur
natürliche
Reaktionen
unseres
Körpers
auf
eine
Herausforderung
oder
Bedrohung.
Sie
sind
Überlebensmechanismen,
die
uns
in
die
Lage
versetzen,
schnell
und
effektiv
auf
eine
Gefahr
zu
reagieren.
Ursachen
für
Stress
können
sowohl
physischer
als
auch
psychischer
Natur
sein.
Physischer
Stress
kann
durch
eine
Verletzung,
Krankheit
oder
körperliche
Belastung
verursacht
werden.
Psychischer
Stress
kann
durch
Ängste,
Sorgen
oder
Probleme
im
Blackout
ausgelöst
werden.
Die
Auswirkungen
von
Stress
auf
den
Körper
sind
komplex
und
können
sowohl
kurz-
als
auch
langfristige
Folgen
haben.
Wenn
der
Körper
Stress
erfährt,
setzt
er
eine
Reihe
von
Hormonen
frei,
um
darauf
zu
reagieren.
Das
wichtigste
Hormon
ist
Adrenalin,
das
die
Herzfrequenz
erhöht,
den
Blutdruck
erhöht
und
die
Atmung
beschleunigt.
Dadurch
wird
dem
Körper
mehr
Sauerstoff
zur
Verfügung
gestellt,
um
schnell
auf
eine
Bedrohung
zu
reagieren.
Ein
weiteres
Hormon,
das
bei
Stress
freigesetzt
wird,
ist
Cortisol.
Cortisol
ist
für
die
Regulierung
des
Stoffwechsels
und
des
Blutzuckerspiegels
verantwortlich
und
hilft,
Entzündungen
zu
reduzieren.
Bei
akutem
Stress
kann
eine
erhöhte
Cortisol-Produktion
helfen,
den
Körper
zu
schützen.
Wenn
der
Stress
jedoch
chronisch
wird,
kann
eine
zu
hohe
Cortisol-Produktion
zu
einer
Reihe
von
gesundheitlichen
Problemen
führen,
wie
zum
Beispiel
Gewichtszunahme,
erhöhter
Blutzuckerspiegel,
Bluthochdruck
und
Schwächung
des
Immunsystems.
Diese
Mechanismen
zu
kennen
und
zu
verstehen
hilft
dir
in
der
Krise,
dich
und
andere
Gruppenmitglieder
besser
einordnen
zu
können,
um
Gegenmaßnahmen
zu
ergreifen.
Stress
kann
auch
Auswirkungen
auf
das
Nervensystem
haben.
Das
sympathische
Nervensystem
wird
aktiviert,
um
den
Körper
auf
den
Stress
vorzubereiten.
Dies
führt
zu
einer
Erhöhung
des
Blutdrucks,
der
Herzfrequenz
und
der
Atmung.
Das
parasympathische
Nervensystem
ist
für
die
Entspannung
und
Regeneration
des
Körpers
verantwortlich
und
wird
durch
den
Stress
gehemmt.
Dies
kann
zu
körperlicher
Anspannung,
Schlafstörungen
und
Erschöpfung
führen.
Eine
weitere
Auswirkung
von
Stress
auf
den
Körper
ist
die
Aktivierung
des
Immunsystems.
Bei
akutem
Stress
wird
das
Immunsystem
gestärkt,
um
den
Körper
zu
schützen.
Bei
chronischem
Stress
kann
jedoch
das
Immunsystem
geschwächt
werden,
was
zu
einem
erhöhten
Risiko
für
Infektionen
und
Krankheiten
führt,
was
bei
Nichtbehandlung
oder
schlechter
Versorgung
während
der
Krise
schwerwiegende
Folgen
haben
kann.
Zusammenfassend
lässt
sich
sagen,
dass
Stress
eine
natürliche
Reaktion
auf
eine
Herausforderung
oder
Bedrohung
ist.
Der
Körper
reagiert
darauf
mit
der
Freisetzung
von
Hormonen,
die
den
Körper
auf
den
Stress
vorbereiten.
Bei
akutem
Stress
kann
dieser
Mechanismus
hilfreich
sein,
um
den
Körper
zu
schützen.
Bei
chronischem
Stress
kann
jedoch
eine
zu
hohe
Cortisol-Produktion
zu
gesundheitlichen
Problemen
führen
und
das
Immunsystem
schwächen.
Auch
das
Nervensystem
und
die
körperliche
Anspannung
können
von
Stress
betroffen
sein.
Es
ist
wichtig
für
dich,
Stressfaktoren
zu
erkennen
und
Strategien
zu
entwickeln,
um
mit
ihnen
umzugehen.
Körperliche
Bewegung
und
ausreichend
Schlaf
können
helfen,
den
Körper
zu
entspannen
und
Stress
abzubauen.
Es
ist
auch
wichtig,
auf
eine
ausgewogene
Ernährung
zu
achten,
woran
du
in
der
Bevorratung
hoffentlich
gedacht
hast,
um
zu
vermeiden,
dass
du
an
Mangelerscheinungen
leidest.
Du
und
deine
Gruppe
sollten
auf
jeden
Fall
auf
Alkohol
und
Nikotin
verzichten
(zum
Tauschen
und
Handeln
jedoch
trotzdem
immer
parat
haben).
Auch
der
Austausch
mit
der
Gemeinschaft
im
offenen
Dialog,
wo
man
oftmals
nur
jemanden
zum
Zuhören
benötigt,
kann
helfen,
deinen
Stress
oder
den
der
Gruppe
abzubauen.
Es
ist
für
uns
wichtig,
diese
Stressfaktoren
zu
erkennen
und
entsprechende
Maßnahmen
zu
ergreifen,
um
die
Belastung
zu
reduzieren
und
langfristige
gesundheitliche
Probleme
zu
vermeiden.
5.2
Atemtechniken
für
deine
Stressreduzierung
Ein
paar
Techniken,
die
andere
Kameraden
und
ich
in
stressigen
Situationen
eingesetzt
haben,
möchte
ich
dir
hier
vorstellen.
Wichtig
ist,
hierbei
die
Gefühle
zu
kontrollieren
und
deinen
Körper
zu
beruhigen.
Die
erste
Atemtechnik
ist
die
Bauchatmung.
Bei
dieser
Technik
atmest
du
tief
in
deinen
Bauch
ein,
anstatt
flach
in
deine
Brust.
Indem
du
deine
Atmung
in
deinen
Bauchraum
ausdehnst,
kannst
du
dein
Nervensystem
beruhigen
und
deine
Herzfrequenz
senken.
Um
diese
Technik
anzuwenden,
solltest
du
dich
hinsetzen
oder
hinlegen
und
eine
Hand
auf
deinen
Bauch
legen.
Atme
tief
ein,
sodass
sich
dein
Bauch
ausdehnt,
und
atme
dann
langsam
aus.
Wiederhole
dies
für
einige
Minuten,
bis
du
dich
entspannt
fühlst.
Eine
weitere
Atemtechnik,
die
dir
helfen
kann,
Stress
abzubauen,
ist
die
progressive
Muskelentspannung.
Bei
dieser
Technik
spannst
du
bestimmte
Muskelgruppen
an
und
lässt
sie
dann
los,
um
dich
zu
entspannen.
Indem
du
deine
Muskeln
bewusst
entspannst,
kannst
du
deine
Atmung
vertiefen
und
dein
Nervensystem
beruhigen.
Um
diese
Technik
anzuwenden,
solltest
du
dich
hinsetzen
oder
hinlegen
und
deine
Augen
schließen.
Atme
tief
ein
und
spanne
dann
deine
Fußmuskeln
an,
halte
die
Spannung
für
einige
Sekunden
und
atme
dann
aus
und
lass
die
Spannung
los.
Gehe
dann
zu
den
Beinmuskeln
über,
dann
zu
den
Bauchmuskeln,
den
Brustmuskeln,
den
Armen
und
schließlich
den
Schultern.
Konzentriere
dich
auf
die
Anspannung
und
Entspannung
der
Muskeln,
bis
du
dich
entspannt
fühlst.
Diese
Technik
wurde
mir
von
unseren
Medics
und
Psychologen
als
besonders
wirksam
beschrieben.
Eine
weitere
Technik,
die
du
ausprobieren
solltest,
ist
die
4-7-8-Atmung.
Bei
dieser
Technik
atmest
du
vier
Sekunden
lang
ein,
hältst
die
Luft
sieben
Sekunden
lang
an
und
atmest
dann
acht
Sekunden
lang
aus.
Indem
du
deine
Atmung
kontrollierst
und
verlangsamst,
kannst
du
deinen
Geist
und
Körper
beruhigen.
Um
diese
Technik
anzuwenden,
solltest
du
dich
hinsetzen
oder
hinlegen
und
deine
Augen
schließen.
Atme
tief
ein,
zähle
bis
vier,
halte
die
Luft
sieben
Sekunden
lang
an,
zähle
bis
acht
und
atme
dabei
langsam
aus.
Wiederhole
dies
für
einige
Minuten,
bis
du
dich
entspannt
fühlst.
Es
gibt
noch
viele
weitere
Atemtechniken,
die
du
ausprobieren
kannst,
um
Stress
abzubauen.
Welche
deine
persönlich
beste
Methode
ist,
kannst
nur
du
allein
herausfinden.
Übe
jetzt,
um
nicht
erst
in
der
Krise
deine
persönliche
Methode
zu
perfektionieren,
weil
in
der
Krise
musst
du
funktionieren
und
nicht
kollabieren!
Weitere
Techniken
neben
den
Atemtechniken,
die
dir
helfen
können,
Stress
abzubauen:
Die
erste
Technik
ist
die
Visualisierung.
Dabei
stellst
du
dir
in
Gedanken
eine
beruhigende
Szene
oder
einen
Ort
vor,
an
dem
du
dich
sicher
und
entspannt
fühlst.
Das
kann
zum
Beispiel
ein
Strand
oder
ein
ruhiger
Wald
sein.
Durch
die
Vorstellung
dieser
Szene
kannst
du
dich
emotional
beruhigen
und
entspannen.
Du
rettest
dich
gedanklich
sozusagen
in
eine
schöne
Erinnerung
und
ziehst
dich
an
dieser
hoch.
Was
ist,
wenn
du
keine
hattest
oder
dich
an
keine
erinnern
kannst?
Dann
stell
dir
imaginär
eine
vor.
Der
Glaube
und
die
Wiederholung
dieser
„fiktiven
Realität“
wird
irgendwann
eins
mit
deiner
Wahrnehmung
sein.
Du
kannst
nach
einer
gewissen
Zeit
eine
reale
von
einer
erdachten
Erinnerung
nicht
mehr
unterscheiden.
Ein
weiterer
Ansatz
ist
die
achtsame
Wahrnehmung.
Dabei
konzentrierst
du
dich
auf
den
gegenwärtigen
Moment
und
versuchst,
deine
Gedanken
nicht
zu
bewerten
oder
zu
beurteilen.
Du
nimmst
einfach
wahr,
was
in
deinem
Körper
und
in
deiner
Umgebung
geschieht.
Diese
Technik
kann
dir
helfen,
dich
zu
beruhigen
und
dein
Gedankenkarussell
zu
stoppen
—
zum
Beispiel,
indem
du
fünf
Dinge
aufzählst,
die
du
riechen
kannst,
fünf
Dinge,
die
du
hören
kannst
usw.
Außerdem
kann
auch
körperliche
Bewegung
helfen,
Stress
abzubauen.
Geh
durch
den
Wald,
spaziere
etwas
(sofern
es
sicher
ist)
oder
powere
dich
sinnvoll
aus,
um
deine
Gedanken
auf
etwas
anderes
zu
lenken.
Zudem
kann
Bewegung
helfen,
Endorphine
freizusetzen,
die
dich
glücklicher
und
entspannter
machen.
Ruhe
und
Einsamkeit
werden
deine
Probleme
und
Sorgen
nur
noch
verstärken,
sei
also
aktiv
und
überlasse
dich
nicht
deinen
dunklen
Gedanken.
Ein
weiterer
Ansatz
zur
Stressreduktion
ist
das
Journaling.
Schreibe
deine
Gedanken
und
Gefühle
auf
und
reflektiere
über
bestimmte
Situationen,
die
dich
gestresst
haben.
Diese
Technik
kann
dir
helfen,
dich
zu
beruhigen
und
deine
Gedanken
zu
sortieren.
Du
gehst
sozusagen
in
die
Vogelperspektive
und
betrachtest
die
Situation
von
„außerhalb
deines
Körpers“.
6.
Was
kannst
du
von
deinen
Eltern
und
Urgroßeltern
lernen?
Diese
Generationen
haben
viele
Herausforderungen
und
Krisen
erlebt,
darunter
Weltkriege,
Naturkatastrophen,
wirtschaftliche
Depressionen
und
politische
Instabilität.
Ihre
Erfahrungen
können
dir
helfen,
besser
auf
zukünftige
Krisen
vorbereitet
zu
sein,
und
dich
inspirieren,
in
schwierigen
Zeiten
durchzuhalten.
Das
Hauptproblem
der
(ungebildeten)
Menschen
ist,
leider
nie
aus
der
Geschichte
gelernt
zu
haben.
Man
vergisst,
dass
die
Freiheiten
und
die
Rechte,
die
man
heute
genießt,
gestern
noch
durch
Blut
und
Schweiß
erkämpft
werden
mussten.
Eine
der
wichtigsten
Lektionen,
die
wir
von
den
Älteren
lernen
können,
ist
die
Bedeutung
der
Vorbereitung.
Während
viele
im
profanen
Leben
dazu
neigen,
sich
auf
ihr
tägliches
Leben
zu
konzentrieren
und
nicht
an
mögliche
Krisensituationen
zu
denken,
waren
unsere
Vorfahren
darauf
vorbereitet,
sich
schnell
an
Veränderungen
anzupassen.
Sie
hatten
oft
einen
Vorrat
an
Lebensmitteln,
Wasser
und
anderen
notwendigen
Gütern,
um
eine
Krise
zu
überstehen.
Sie
waren
auch
in
der
Lage,
kreative
Lösungen
für
unerwartete
Herausforderungen
zu
finden,
wie
zum
Beispiel
das
Reparieren
von
Dingen
anstatt
sie
wegzuwerfen.
In
einer
Wegwerfgesellschaft
wie
unserer
vergisst
man
schnell,
dass
in
der
Krise
kein
Amazon
oder
ADAC
mehr
kommt.
Eine
weitere
wichtige
Lektion,
die
wir
von
den
Älteren
lernen
können,
ist
die
Bedeutung
von
Gemeinschaft
und
Zusammenhalt.
In
Zeiten
der
Krise
waren
unsere
Vorfahren
oft
gezwungen,
enger
zusammenzuarbeiten
und
sich
gegenseitig
zu
unterstützen,
um
zu
überleben.
Sie
wussten,
dass
sie
sich
aufeinander
verlassen
konnten
und
dass
sie
gemeinsam
stärker
waren.
Diese
Art
der
Solidarität
und
Unterstützung
kann
auch
in
unserer
modernen
Welt
sehr
wertvoll
sein.
Leider
erlernen
viele
dieses
solidarische
Verhalten
erst
in
der
Krise
wieder,
dann
jedoch
aus
egoistischen
statt
ehrlichen,
mitmenschlichen
Beweggründen.
Unsere
Vorfahren
hatten
nicht
den
Luxus,
sich
mit
unnützen
und
zeitfressenden
Sachen
auseinanderzusetzen.
Die
Konzentration
auf
das
Wesentliche,
im
Hier
und
Jetzt
ist
daher
eine
der
weiteren
Erfolgslektionen
unserer
Ahnen.
Während
wir
von
den
neuesten
Technologien
und
Materialgütern
fasziniert
sind,
hatten
unsere
Vorfahren
oft
nur
das
Nötigste.
Sie
schätzten
die
einfachen
Dinge
im
Leben
und
waren
dankbar
für
das,
was
sie
hatten.
Diese
Einstellung
kann
uns
helfen,
uns
auf
das
Wesentliche
zu
konzentrieren
und
uns
daran
zu
erinnern,
was
wirklich
wichtig
ist.
Nach
dem
Motto
eines
befreundeten
Fremdenlegionärs:
„Was
ich
nicht
habe,
brauche
ich
auch
nicht“.
Zusammenfassend
können
wir
von
unseren
Eltern
und
Großeltern
viele
wichtige
Lektionen
lernen,
die
uns
in
Krisensituationen
helfen
können.
Die
Bedeutung
der
Vorbereitung,
des
Zusammenhalts
und
der
Anpassungsfähigkeit
sind
nur
einige
der
Lektionen,
die
wir
von
dieser
Generation
lernen
können.
Indem
wir
uns
auf
ihre
Erfahrungen
und
Weisheit
stützen,
können
wir
besser
auf
zukünftige
Krisen
vorbereitet
sein
und
schwierige
Zeiten
durchstehen.
Denn
auch
wenn
die
jüngere
Generation
heute
auf
die
„bösen
Alten“
schimpft,
sei
eins
gesagt:
„Sie
waren
wie
du
und
du
wirst
wie
sie".
Das
ist
der
natürliche
Lauf
und
das
Kontroverse
aller
Generationen,
ob
in
der
Vergangenheit,
heute
oder
in
der
Zukunft.
Statt
zu
spalten
und
gespaltet
zu
werden,
sollte
man
lieber
gemeinsam
von
jedem
lernen,
für
eine
bessere
Zukunft.
Jetzt
kennst
du
einige
Methoden
und
Techniken,
um
dich
mental
auf
die
Situation
einzustellen,
die
deine
Familie
und
dich
womöglich
ereilen
kann.
Nun
müssen
wir
unser
Bewusstsein
und
Mindset
schärfen,
um
im
Hier
und
Jetzt
Gefahren
und
Risiken
zu
minimieren.
7.
Der
Cooper
Color
Code
Elin]
ORT
ccc
Der
Cooper
Color
Code
ist
ein
psychologisches
System
zur
Bewertung
der
Gefahrenstufe
in
verschiedenen
Situationen.
Es
wurde
von
Jeff
Cooper,
einem
ehemaligen
Marineoffizier
und
Griinder
des
American
Pistol
Institute,
entwickelt,
um
Menschen
in
kritischen
Situationen
zu
helfen,
ihre
Reaktionen
zu
verbessern
und
effektiver
zu
handeln.
Das
System
basiert
auf
vier
Farben,
die
verschiedene
Stufen
der
Wachsamkeit
und
Vorbereitung
darstellen:
+
Weiß:
entspannt
und
unvorbereitet
«
Gelb:
entspannt,
aber
aufmerksam
«
Orange:
gefahrenbewusst
und
vorbereitet
auf
eine
Bedrohung
«
Rot:
bereit
für
den
Angriff
oder
die
Verteidigung
Die
Idee
hinter
dem
Cooper
Color
Code
ist,
dass
durch
die
Bewertung
der
aktuellen
Situation
und
die
Anpassung
der
eigenen
Wachsamkeit
und
Vorbereitung
auf
die
drohende
Bedrohung
bessere
Entscheidungen
getroffen
und
schnellere
Reaktionszeiten
erreicht
werden.
In
unsicheren
Zeiten
oder
Krisensituationen
kann
der
Cooper
Color
Code
besonders
nützlich
sein,
um
eine
schnelle
und
angemessene
Reaktion
auf
Bedrohungen
zu
ermöglichen.
Durch
das
Einschätzen
der
Situation
und
die
Bewertung
des
Gefahrenniveaus
kannst
du
deine
Wachsamkeit
und
Vorbereitung
an
die
drohende
Bedrohung
anpassen
und
schnell
und
effektiv
reagieren.
Zum
Beispiel
kannst
du
dich
während
des
Blackouts
in
einem
unsicheren
Bereich
befinden,
wie
zum
Beispiel
in
einer
dunklen
Gasse
oder
auf
einem
verlassenen
Parkplatz.
Du
musst
deine
Wachsamkeit
erhöhen,
indem
du
in
den
gelben
Zustand
wechselst.
Dies
könnte
bedeuten,
dass
du
dein
Umfeld
genauer
beobachtest,
auf
potenzielle
Bedrohungen
achtest
und
dich
auf
eine
mögliche
Konfrontation
vorbereitest
—
zum
Beispiel
mit
einem
unauffälligen
Griff
in
die
Jackentasche
zum
Pfefferspray.
Wenn
die
Bedrohung
konkret
wird,
musst
du
in
den
orangenen
Zustand
wechseln,
was
bedeutet,
dass
du
dich
auf
eine
konkrete
Bedrohung
gefasst
machst
und
bereit
bist,
angemessen
zu
handeln.
Dies
bedeutet,
dass
du
deine
Umgebung
aktiv
scannst,
einen
Fluchtplan
erstellst
oder
dich
auf
einen
möglichen
Angriff
vorbereitest.
Im
roten
Zustand
musst
du
bereit
sein,
zu
handeln
und
schnell
und
effektiv
auf
die
Bedrohung
zu
reagieren,
sei
es
durch
Flucht
oder
Selbstverteidigung.
Insgesamt
kann
der
Cooper
Color
Code
dazu
beitragen,
dass
du
in
unsicheren
Zeiten
oder
Krisensituationen
ruhiger
und
sicherer
agierst.
Durch
die
Bewertung
der
Gefahrenlage
und
die
Anpassung
der
eigenen
Wachsamkeit
und
Vorbereitung
kannst
du
schnelle
und
angemessene
Entscheidungen
treffen,
die
letztlich
dazu
beitragen
können,
dein
Leben
zu
retten
oder
Verletzungen
zu
vermeiden.
Warum
schreibe
ich
nur
können?
Weil:
Bist
du
zur
falschen
Zeit
am
falschen
Ort,
werden
dir
alle
Skills
der
Welt
und
alle
Materialien
nichts
mehr
bringen.
Dies
nennt
man
dann
Schicksal,
Dummheit
oder
Pech,
je
nach
Situation.
Ein
weiteres
Konzept,
das
ich
dir
vorstellen
möchte,
stammt
auch
wieder
aus
dem
militärischen
Bereich:
8.
Der
OODA-Loop
Der
OODA-Loop
ist
ein
Konzept,
das
von
dem
amerikanischen
Luftwaffenpiloten
und
Strategen
John
Boyd
entwickelt
wurde.
OODA
steht
fiir
Observation,
Orientation,
Decision,
and
Action,
was
auf
Deutsch
Beobachtung,
Orientierung,
Entscheidung
und
Handlung
bedeutet.
Boyd
beschrieb
den
OODA-Loop
als
einen
kontinuierlichen
Prozess
des
Sammelns
von
Informationen,
Analysierens,
Entscheidens
und
Handelns,
der
schnell
und
effektiv
durchlaufen
werden
muss,
um
erfolgreich
zu
sein.
Die
Anwendung
des
OODA-Loops
kann
in
Krisen
oder
unsicheren
Zeiten
wie
einem
Blackout
sehr
niitzlich
sein,
da
er
es
ermöglicht,
schnell
auf
Veränderungen
zu
reagieren
und
Entscheidungen
zu
treffen.
In
unsicheren
Zeiten
ist
es
oft
schwierig,
eine
klare
Sicht
auf
die
Situation
zu
haben
und
die
Auswirkungen
von
Entscheidungen
vorauszusehen.
Der
OODA-Loop
hilft
dabei,
schnell
und
effektiv
auf
neue
Informationen
zu
reagieren
und
Entscheidungen
zu
treffen,
um
eine
schnellere
Reaktionszeit
und
ein
besseres
Ergebnis
zu
erzielen.
Der
erste
Schritt
des
OODA-Loop
ist
die
Beobachtung.
Im
Blackout
ist
es
wichtig,
genau
zu
beobachten,
was
vor
sich
geht
und
welche
Informationen
verfügbar
sind.
Beobachtung
kann
durch
verschiedene
Mittel
erfolgen,
zum
Beispiel
durch
die
Überwachung
von
Nachrichten
aus
dem
Kurbelradio
oder
durch
Gespräche
mit
anderen
Menschen.
Es
ist
wichtig,
dass
die
Beobachtung
kontinuierlich
ist,
um
auf
Veränderungen
und
Entwicklungen
reagieren
zu
können.
Der
zweite
Schritt
ist
die
Orientierung.
In
diesem
Schritt
müssen
die
gesammelten
Informationen
analysiert
werden,
um
ein
Verständnis
für
die
Situation
zu
entwickeln.
Die
Orientierung
beinhaltet
auch
die
Berücksichtigung
von
Faktoren
wie
der
eigenen
Stärken
und
Schwächen
sowie
der
Stärken
und
Schwächen
anderer
Parteien.
Eine
genaue
Orientierung
ermöglicht
es,
eine
fundierte
Entscheidung
zu
treffen.
In
der
Privatwirtschaft
ist
dies
auch
als
SWOT-Analyse
(Strengths,
Weaknesses,
Opportunities
und
Threats
/
Stärken,
Schwächen,
Chancen
und
Bedrohungen)
bekannt,
um
Chancen
und
Risiken
am
Markt,
in
unserem
Fall
im
Blackout,
zu
erkennen.
Der
dritte
Schritt
ist
die
Entscheidung.
Hier
muss
eine
Entscheidung
auf
der
Grundlage
der
gesammelten
Informationen
und
der
Situationsanalyse
getroffen
werden.
Es
ist
wichtig,
dass
die
Entscheidung
schnell
getroffen
wird,
um
Zeit
zu
sparen
und
die
Chancen
auf
Erfolg
zu
erhöhen.
Es
ist
jedoch
auch
wichtig,
dass
die
Entscheidung
sorgfältig
abgewogen
wird,
um
unerwünschte
Konsequenzen
zu
vermeiden.
Der
letzte
Schritt
ist
die
Handlung.
Sobald
eine
Entscheidung
getroffen
wurde,
muss
gehandelt
werden,
um
das
Ziel
zu
erreichen.
Handlung
kann
verschiedene
Formen
annehmen,
wie
zum
Beispiel
die
Umsetzung
von
Maßnahmen,
die
Kommunikation
mit
anderen
oder
die
Anpassung
an
neue
Bedingungen.
Es
ist
wichtig,
dass
die
Handlung
schnell
und
effektiv
umgesetzt
wird,
um
den
Erfolg
zu
sichern.
Etwas
einfach
ausgedrückt:
„Wenn
schon
Scheiße,
dann
zumindest
Scheiße
mit
Schwung“.
Entscheidungen
müssen
rasant
umgesetzt
werden,
ohne
zu
zögern
oder
ohne
lange
Diskussionen.
Diese
verlorene
Zeit
kann
Leben
kosten.
Der
OODA-Loop
ist
in
Krisensituationen
sehr
nützlich,
da
er
dir
eine
strukturierte
Methode
zur
Bewältigung
von
Unsicherheiten
und
eine
schnelle
Reaktionszeit
bietet,
indem
du
kontinuierlich
Informationen
sammelst
und
analysierst,
Entscheidungen
schnell
und
fundiert
triffst
und
schnell
handelst.
In
der
jetzigen
Welt,
die
von
Unsicherheit
und
Volatilität
geprägt
ist,
ist
es
wichtig,
sich
schnell
an
Veränderungen
anzupassen
und
sich
auf
neue
Situationen
vorzubereiten.
Du
kannst
den
OODA-Loop
allein
oder
als
Überlebensgemeinschaft
in
verschiedenen
Situationen
gemeinsam
anwenden.
Was
ist
jedoch,
wenn
es
bei
dir
in
der
Familie,
Nachbarschaft
und
Gemeinde
zu
Verwerfungen
kommt?
Schauen
wir
uns
die
gruppendynamischen
Verhaltensweisen
etwas
genauer
an
und
überlegen,
wie
wir
hier
die
Wogen
etwas
glätten.
9.
Das
Hinckley
Face
und
seine
Bedeutung
im
Desaster
Management
OFS:
A
[=]
x
Ik
ry
[ERs
:
bh
Hinckley
Face
Als
ausgebildeter
Profiler
und
Mimikresonanz-Spezialist
gehort
es
fiir
mich
zum
Alltag,
die
Emotionen
und
Gefühle
meines
Gegeniibers
zu
decodieren
und
mit
diesen
in
Resonanz
zu
gehen,
damit
die
Zusammenarbeit
noch
besser
klappt.
In
der
Welt
des
Desaster-Managements,
in
die
du
dich
hineinbegeben
musst,
gibt
es
viele
Herausforderungen
und
Aspekte,
die
erforscht
und
verstanden
werden
müssen,
um
effektiv
in
der
Notsituation
handeln
zu
können.
Eine
oft
{ibersehene,
aber
äußerst
wichtige
Facette
dieses
Bereichs
ist
das
sogenannte
„Hinckley
Face.“
Der
Begriff
mag
auf
den
ersten
Blick
rätselhaft
erscheinen,
aber
er
verweist
auf
ein
faszinierendes
Phänomen,
das
einen
entscheidenden
Einfluss
auf
die
Prävention
und
das
Management
von
Katastrophen
hat.
Das
Hinckley
Face:
ein
unheimliches
Phänomen
Das
Hinckley
Face
bezieht
sich
auf
das
auffällige,
aber
subtile
Gesicht
eines
potenziellen
Attentäters
oder
Täters,
das
vor
oder
während
eines
kritischen
Vorfalls
beobachtet
werden
kann.
Der
Name
leitet
sich
von
John
Hinckley
Jr.
ab,
dem
Attentäter,
der
1981
versuchte,
Präsident
Ronald
Reagan
zu
ermorden.
Die
Aufnahmen
von
Hinckleys
Gesicht
kurz
vor
der
Tat
zeigten
eine
bemerkenswerte
Veränderung
in
seinem
Ausdruck
und
seiner
Körpersprache,
die
später
als
„Hinckley
Face“
bekannt
wurde.
Psychologische
Aspekte
des
Hinckley
Face
Psychologen
und
Verhaltensforscher
haben
das
Hinckley
Face
genauer
untersucht,
um
seine
Bedeutung
zu
verstehen.
Es
ist
wichtig
zu
betonen,
dass
das
Erkennen
eines
Hinckley
Face
keine
Garantie
für
kriminelle
Absichten
ist,
sondern
lediglich
ein
potenzielles
Alarmsignal
darstellt.
Die
psychologischen
Aspekte
hinter
dem
Hinckley
Face
sind
vielschichtig
und
können
Folgendes
umfassen:
1.
Stress
und
emotionale
Veränderungen:
Ein
Hinckley
Face
kann
auf
starken
emotionalen
Stress
hinweisen,
der
den
Täter
belastet.
Dieser
Stress
kann
Angst,
Wut
oder
Verzweiflung
einschließen.
2.
Kognitive
Verzerrungen:
Täter,
die
sich
auf
ein
kriminelles
Vorhaben
vorbereiten,
können
Gedanken
und
Überzeugungen
entwickeln,
die
zu
einem
veränderten
Gesichtsausdruck
führen.
Dies
kann
dazu
führen,
dass
sie
in
sich
gekehrter
oder
ungewöhnlich
fokussiert
wirken.
3.
Das
„Maskieren“
von
Emotionen:
Einige
Täter
sind
geschickt
darin,
ihre
wahren
Emotionen
zu
verbergen
und
ein
falsches
Image
zu
präsentieren.
Das
Hinckley
Face
kann
jedoch
subtile
Hinweise
auf
diese
Maskerade
geben.
Die
Vorteile
des
Erkennens
eines
Hinckley
Face
Die
Identifizierung
des
Hinckley
Face
kann
für
dich
von
unschätzbarem
Wert
sein.
Obwohl
es
keine
Gewissheit
für
kriminelle
Absichten
gibt,
kann
das
frühzeitige
Erkennen
verdächtiger
Veränderungen
im
Verhalten
und
im
Ausdruck
eines
Individuums
dazu
beitragen,
rechtzeitige
Maßnahmen
zu
ergreifen
und
potenzielle
Gefahren
zu
verhindern
oder
abzumildern.
Hier
ein
Beispiel,
wie
das
Hinckley
Face
zu
erkennen
ist:
Voll-Expression
von
Ärger
«
Zusammengezogene
Augenbrauen,
nach
innen
vertikale
Stimfalte
*
Unteres
Augenlid
ist
angespannt
(“zusammengekniffen”)
*
Zusammengepresste
A
N
R
Hinckley
Face
+
Zusammen-
gezogene
Augenbrauen
+
Oberlider
gehen
nach
oben
+
Stechender
Blick
Abbildung
13
10.
Gruppendynamiken
In
Stress-
und
Krisenzeiten
können
Gruppen
dynamische
Verhaltensweisen
zeigen,
die
sowohl
Vor-
als
auch
Nachteile
haben.
Diese
zu
kennen
und
zu
lenken,
macht
dich
zum
Anführer
innerhalb
der
Krise.
Gruppendynamik
bezieht
sich
auf
die
Art
und
Weise,
wie
sich
die
Mitglieder
deiner
Gruppe
oder
auch
anderer
Gruppen
gegenseitig
beeinflussen
und
wie
sie
als
Einheit
interagieren.
In
Stress-
und
Krisenzeiten
kann
die
Gruppendynamik
dazu
führen,
dass
die
Mitglieder
enger
zusammenrücken
und
sich
unterstützen,
was
zu
einer
erhöhten
Gruppensolidarität
führt
und
euch
länger
am
Leben
hält.
Dies
kann
ein
positiver
Effekt
sein,
da
es
den
Mitgliedern
helfen
kann,
sich
gegenseitig
zu
unterstützen
und
gemeinsam
Herausforderungen
zu
bewältigen.
In
diesen
Situationen
kann
eine
Gruppe
ein
hohes
Maß
an
Zusammenhalt
und
Solidarität
entwickeln,
vor
allem,
wenn
jeder
von
jedem
lernt.
Jeder
hat
einen
Background
und
seine
Hobbys.
Diese
in
der
Krise
zu
erkennen
und
zu
managen,
obliegt
dir
oder
demjenigen,
der
vor
Ort
das
Sagen
hat.
Allerdings
kann
die
Gruppendynamik
in
Stress-
und
Krisenzeiten
auch
negative
Auswirkungen
haben.
Wenn
eine
Gruppe
unter
Stress
gerät,
können
Mitglieder
beginnen,
unangemessene
Verhaltensweisen
zu
zeigen,
wie
zum
Beispiel
Aggressionen
oder
übermäßige
Dominanz.
Diese
Verhaltensweisen
können
die
Gruppenleistung
beeinträchtigen
und
zu
Spannungen
zwischen
den
Mitgliedern
führen.
Als
Verantwortlicher
der
Gruppe
ist
es
wichtig,
die
Anzeichen
für
eine
negative
Gruppendynamik
zu
erkennen.
Einige
mögliche
Anzeichen
können
sein:
Konflikte
oder
Spannungen
zwischen
Mitgliedern,
Abneigung
oder
Aggression
gegenüber
bestimmten
Mitgliedern,
ständige
Kritik
oder
Beschuldigungen,
Schwierigkeiten
bei
der
Entscheidungsfindung
oder
fehlende
Unterstützung
für
bestimmte
Mitglieder.
Es
gibt
jedoch
Möglichkeiten,
die
negativen
Auswüchse
der
Gruppendynamik
in
Stress-
und
Krisenzeiten
zu
mildern.
Eine
Möglichkeit
besteht
darin,
als
Verantwortlicher
aktiv
Maßnahmen
zu
ergreifen,
um
die
Gruppendynamik
positiv
zu
beeinflussen.
Dazu
gehört
beispielsweise,
klare
Regeln
und
Erwartungen
für
das
Verhalten
innerhalb
der
Gruppe
aufzustellen
und
zu
kommunizieren,
Konfliktlösungsstrategien
zu
entwickeln
und
regelmäßige
Feedbackschleifen
zu
schaffen,
um
die
Gruppenleistung
zu
evaluieren.
Führen
durch
Transparenz!
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
bei
der
Eindämmung
negativer
Auswüchse
der
Gruppendynamik
ist
die
Unterstützung
und
Förderung
von
Offenheit
und
Empathie
innerhalb
der
Gruppe.
Durch
die
Förderung
von
Vertrauen
und
Offenheit
können
Mitglieder
sich
gegenseitig
besser
verstehen
und
unterstützen,
was
zu
einem
besseren
Zusammenhalt
und
einer
positiven
Gruppendynamik
führen
kann.
Einen
unabhängigen
Mediator
oder
Schiedsgerichte
durch
neutrale
Personen
in
Krisenzeiten
sollten
Streitereien
entschärfen,
bevor
sie
zum
Problem
aller
werden.
Bevor
du
aber
die
Schwäche
bei
den
anderen
suchst,
was
ist
mit
dir?
Hast
du
deine
Hausaufgaben
erledigt,
um
nicht
selbst
zum
Problem
zu
werden?
11.
Gesundheits-TÜV
für
dich
Regelmäßige
Vorsorgeuntersuchungen
sind
von
entscheidender
Bedeutung,
um
deine
Gesundheit
zu
erhalten
und
Krankheiten
frühzeitig
zu
erkennen.
Dies
gilt
auch
für
die
Zahnmedizin.
Die
regelmäßige
Kontrolle
und
Pflege
der
Zähne
und
des
Zahnfleisches
sind
nicht
nur
wichtig
für
ein
schönes
Lächeln,
sondern
auch
für
die
allgemeine
Gesundheit.
Ein
regelmäßiger
Besuch
beim
Zahnarzt
kann
dazu
beitragen,
Zahnprobleme
frühzeitig
zu
erkennen
und
zu
behandeln,
bevor
sie
sich
zu
größeren
und
schmerzhafteren
Problemen
entwickeln.
Jeder
kennt
so
etwas
und
weiß,
wie
unangenehm
es
werden
kann.
Die
Vorsorge
umfasst
auch
die
Erkennung
von
Parodontitis,
Karies
und
anderen
Zahnerkrankungen.
Darüber
hinaus
kann
der
Zahnarzt
eine
allgemeine
Untersuchung
des
Mundraums
durchführen,
um
mögliche
Anzeichen
von
Mundkrebs
oder
anderen
ernsthaften
Erkrankungen
zu
erkennen.
Was
du
als
Letztes
in
einer
Notlage
brauchst,
sind
Zahnschmerzen.
Diese
tun
nicht
nur
weh,
sondern
lenken
dich
auch
ab
und
vernebeln
deine
Sinne.
Neben
der
Zahnmedizin
sind
auch
andere
Vorsorgeuntersuchungen
wichtig,
um
die
allgemeine
Gesundheit
zu
erhalten.
Dazu
gehören
beispielsweise
Blutdruckmessungen,
Cholesterin-
und
Blutzuckertests
sowie
Krebsvorsorgeuntersuchungen.
Diese
Untersuchungen
können
dazu
beitragen,
potenzielle
Gesundheitsprobleme
frühzeitig
zu
erkennen
und
gezielte
Maßnahmen
zur
Vermeidung
oder
Behandlung
von
Krankheiten
zu
ergreifen.
In
Krisensituationen
kann
die
Vernachlässigung
von
Vorsorgeuntersuchungen
noch
schwerwiegendere
Folgen
haben.
In
einer
Krise
kann
es
schwieriger
sein,
eine
geeignete
medizinische
Versorgung
zu
erhalten
und
das
Risiko
von
Gesundheitsproblemen
kann
sich
erhöhen.
Wenn
ein
Gesundheitsproblem
auftritt,
kann
dies
auch
zu
höheren
Kosten
(100er-Regel)
und
einem
größeren
Aufwand
führen,
um
es
zu
behandeln.
Ein
Beispiel
hierfür
waren
die
Maßnahmen
bei
COVID-19,
die
es
schwieriger
gemacht
haben,
medizinische
Versorgung
zu
erhalten
und
andere
Krankheiten
zu
behandeln.
In
dieser
Zeit
wurden
viele
Vorsorge-
und
Routineuntersuchungen
aufgeschoben,
was
zu
schwerwiegenden
gesundheitlichen
Auswirkungen
geführt
hat.
Es
ist
daher
wichtig,
dass
du
regelmäßige
Vorsorgeuntersuchungen
in
der
Pre-Impact-Phase
durchführst,
um
potenzielle
Gesundheitsprobleme
frühzeitig
zu
erkennen
und
zu
behandeln.
Zu
den
wichtigsten
Vorsorgeuntersuchungen
gehören:
1.
Zahnmedizinische
Untersuchungen
zur
Erkennung
von
Karies,
Parodontitis
und
anderen
Zahnerkrankungen
2.
Blutdruckmessungen
zur
Erkennung
von
Bluthochdruck
3.
Cholesterin-
und
Blutzuckertests
zur
Erkennung
von
Diabetes
und
Herzerkrankungen
4.
Krebsvorsorgeuntersuchungen,
einschließlich
Mammografie,
Darmspiegelung
und
Pap-Tests
5.
Impfschutz-Auffrischung
(Tollwut,
Tetanus
und
Hepatitis
A
und
B)
Insgesamt
ist
es
wichtig,
regelmäßige
Vorsorgeuntersuchungen
als
Gesundheits-TUV
zu
sehen,
um
potenzielle
Gesundheitsprobleme
friihzeitig
zu
erkennen
und
zu
behandeln.
Durch
die
Durchfiihrung
dieser
Untersuchungen
kannst
du
sicherstellen,
dass
du
gesund
bleibst
und
bei
möglichen
Krisensituationen
entspannter
leben
kannst
als
so
mancher
Artgenosse,
der
dann
nicht
an
den
Primarfolgen
der
Krise
zugrunde
geht,
sondern
durch
die
Sekundarfolgen
in
lebensbedrohliche
Situationen
gerät.
11.1
Rauchst
du
noch?
Abgesehen
davon,
dass
es
gesundheitsschadlich
und
teuer
ist,
raubt
es
dir
deine
Kondition.
Zusätzlich
kannst
du
nicht
so
viele
Zigaretten
auf
der
Flucht
mitnehmen,
wie
du
vielleicht
brauchst.
Das
bedeutet,
du
bist
mitten
in
der
Krise
nicht
nur
tausend
Sorgen
und
Gefahren
ausgesetzt,
sondern
du
musst
auch
noch
einen
kalten
Entzug
durchmachen.
Wie
reagierst
du
dann?
Hast
du
einen
klaren
Kopf,
wirst
du
aggressiv,
bleibst
du
fokussiert?
11.2
Trinke
stilles
Wasser
Wasser
ist
ein
wichtiger
Teil
des
Lebens.
Ohne
ausreichend
Wasser
im
Körper
bist
du
nicht
ganz
auf
der
Höhe.
Du
bist
unkonzentriert
und
anfällig
für
parallele
Entzugserscheinungen
wie
Kopfschmerzen,
Migräne
und
Schwindel.
Einer
der
häufigsten
Tipps,
die
mir
meine
Mentoren
geben,
ist:
Trinke
nach
dem
Aufstehen
direkt
zwei
bis
drei
Gläser
warmes
Wasser
(ohne
Sprudel).
Warum
warmes
Wasser?
Weil
warmes
Wasser
schneller
vom
Körper
angenommen
werden
kann,
da
es
nicht
erst
auf
Körpertemperatur
erhitzt
werden
muss.
Es
kommt
also
schneller
in
deinen
Kreislauf,
dahin,
wo
es
benötigt
wird.
Gleichzeitig
hilft
das
Wasser
auch
zu
entgiften,
indem
es
die
Nierenfunktion
fördert
und
den
Körper
bei
der
Ausscheidung
von
Abfallprodukten
unterstützt.
Deine
Haut,
die
Verdauung
und
die
Fettverbrennung
werden
es
dir
zusätzlich
danken.
Beginne
gesund
zu
leben,
nicht
nur
für
die
Krise,
sondern
auch
für
deine
persönlichen
Erfolge.
In
Bezug
auf
die
Menge
an
Wasser,
die
du
trinken
solltest,
wird
zwar
empfohlen,
mindestens
anderthalb
bis
zwei
Liter
Wasser
pro
Tag
zu
trinken,
jedoch
musst
du
dies
am
Ende
für
dich
selbst
entscheiden.
Ich
habe
Bekannte,
die
trinken
zweieinhalb
Liter,
und
welche,
die
trinken
drei
Liter.
Je
nachdem,
was
du
machst,
wie
aktiv
du
bist
und
wie
warm
es
ist,
passe
den
Konsum
an,
sodass
du
dich
wohlfühlst.
11.3
Eiserner
Wille
und
Disziplin
Was
ist
mit
deiner
Einstellung
los?
Hast
du
das
Mindset
eines
Kommandosoldaten
in
dir?
Mit
der
passenden
Einstellung
zur
Situation,
zum
Leben
und
zu
den
Problemen
findest
du
immer
eine
Lösung.
Das
Hauptproblem,
das
viele
haben,
ist
ihr
Geist,
ihre
Einstellung
und
eine
begrenzte
Sicht
der
Dinge.
Jeder
von
uns
ist
sein
größter
Begrenzer
und
Gegner
des
eigenen
Erfolgs.
Jeder
von
uns
ist
in
der
Lage,
sich
selbst
zu
transformieren,
indem
wir
uns
bewusst
und
absichtlich
herausfordern
und
uns
dadurch
stärker
machen
-
sei
es
körperlich
oder
mental.
Die
Komfortzone
hält
dich
davon
ab,
das
zu
tun,
was
du
gern
möchtest
oder
was
du
einfach
könntest,
würdest
du
es
nur
probieren.
Obwohl
wir
uns
wahrscheinlich
nicht
kennen,
lieber
Leser,
nehme
ich
mal
an,
dass
du
derzeit
keine
50
%
deiner
Fähigkeiten
und
Stärken
richtig
zur
Entfaltung
bringst.
Wie
du
diese
Grenzen
überwinden
kannst?
Ganz
einfach:
Machen.
Kleine
Schritte,
immer
weiter.
Fällst
du
hin?
Steh
wieder
auf
und
mach
es
beim
nächsten
Mal
besser.
Scheitern
ist
nicht
schlimm.
Heutzutage
wird
man
direkt
ausgelacht
oder
als
Loser
angesehen,
wenn
etwas
daneben
geht,
wenn
man
ein
Projekt
versaut
oder
einen
Deal
nicht
hinbekommen
hat.
Die
Angst
vor
dem
Verlieren
lähmt
dich,
es
dennoch
zu
versuchen.
Akzeptiere:
Fehler
sind
wichtig
und
gut,
sie
zeigen
dir,
dass
du
in
Bewegung
bist.
Wer
keine
Fehler
macht,
der
macht
auch
gar
nichts
in
seinem
Leben.
Deswegen
auch
mein
persönliches
Motto,
das
ich
vor
knapp
20
Jahren
erfunden
habe:
„Wenn
du
erst
gar
nicht
um
Erlaubnis
fragst,
kann
dir
auch
niemand
ein
Nein
geben.“
Ja,
natürlich
hat
mir
diese
Einstellung
auch
oftmals
Probleme
im
Nachhinein
eingebracht,
aber
sollte
ich
deswegen
aufhören,
weiter
an
meinen
persönlichen
Träumen
zu
arbeiten?
Nein.
Mir
ist
egal,
was
andere
Menschen
über
mich
denken.
Wichtig
ist,
dass
du
stärker
und
widerstandsfähiger
gegen
Stress
und
Herausforderungen
(hört
sich
positiver
an
als
Probleme)
wirst.
Es
ist
wichtig,
deine
Gedanken
und
Überzeugungen
zu
kontrollieren
und
negative
Selbstgespräche
durch
positive
und
selbstmotivierende
Gedanken
zu
ersetzen.
Sprich
mit
dir
selbst
und
sage
dir,
dass
du
alles
schaffen
kannst,
dann
ist
das
auch
so.
Kämpfe
gegen
deinen
inneren
Schweinehund
an,
der
dich
lieber
auf
dem
Sofa
als
im
Fitnessstudio
oder
im
Wald
liegen
sieht.
Ein
weiterer
wichtiger
Punkt
bei
deiner
Einstellung
ist
das
Thema
Verantwortung.
Als
erfolgreicher
Unternehmer
oder
auch
Krisenmanager
musst
du
für
jede
Handlung
geradestehen,
egal,
ob
von
dir
oder
deinem
Team,
deiner
Gruppe
oder
der
Gemeinschaft.
Fehler
bei
anderen
zu
suchen,
wird
dich
oder
die
Gruppe
nicht
weiterbringen.
Als
Führungskraft,
egal
ob
beruflich
oder
privat,
musst
du
bereit
sein,
für
alles,
was
in
deinem
Team
passiert,
die
Verantwortung
zu
übernehmen.
Dies
bedeutet,
dass
du
auch
die
Verantwortung
für
die
Entwicklung
deiner
Mitglieder
und
unterstellten
Kräfte,
die
Qualität
der
Umsetzung,
die
Zielerreichung
und
alle
anderen
Aspekte
der
Gruppenleistung
übernehmen
solltest.
Auch
wenn
es
schwierig
ist,
Fehler
einzugestehen
und
Verantwortung
für
andere
zu
übernehmen,
kann
dies
letztendlich
zu
einer
besseren
Leistung
und
einem
besseren
Zusammengehörigkeitsgefühl
führen.
Selbstreflexion
und
das
Lernen
aus
Fehlern
sind
enorm
wichtig.
Indem
du
deine
eigenen
Entscheidungen
und
Handlungen
kritisch
hinterfragst
und
dich
selbst
verbesserst,
kannst
du
deiner
Gruppe
als
Vorbild
dienen.
Abschließend
sei
gesagt:
Lass
dich
nicht
von
deinen
Ängsten
und
Schwierigkeiten
entmutigen.
Stattdessen
konzentriere
dich
auf
deine
innere
Stärke
und
deinen
Glauben
an
dich
selbst,
um
deine
Träume
und
Ziele
zu
erreichen,
auch
wenn
es
schwierig
wird.
Wenn
es
dennoch
schwierig
bleibt
und
du
nicht
weiterkommst,
kannst
du
auch
Hilfe
annehmen.
Niemand
muss
mit
sich
und
seinen
Ängsten
allein
dastehen.
Hole
dir
Unterstützung
bei
Kollegen,
der
Familie
oder
Kameraden.
Es
ist
in
Ordnung,
um
Hilfe
zu
bitten.
Es
ist
keine
Schwäche,
sondern
eher
eine
Stärke,
über
seinen
eigenen
Schatten
zu
springen
und
auf
andere
zuzugehen.
11.4
Lies
viel
mehr!
OFS
A
ra[=]
sbi
3
a
1
wok
[=]
ge
Lies
viel
mehr
Wissen
ist
Macht,
sagt
man.
Grundsätzlich
spricht
nichts
dagegen,
wenn
man
dieses
Wissen
auch
praktisch
anwendet!
Getreu
dem
alten
Bundeswehr-Motto,
das
ich
mir
schon
2004
als
Fallschirmjager
vom
Ausbilder
anhören
durfte:
„Machen
ist
wie
wollen,
nur
krasser".
Du
kannst
nicht
alles
wissen,
niemand
kann
es,
jedoch
kannst
du
versuchen
so
viele
Lücken
wie
möglich
zu
schließen.
Solltest
du
in
eine
Gefahrensituation
kommen
und
wie
beim
hiesigen
Beispiel
„Blackout“
dein
gewohntes
Leben
aus
den
Angeln
heben,
kannst
du
nicht
googeln
oder
jemanden
anrufen,
keinen
Notruf
wählen
oder
abwarten,
dass
sich
alles
von
allein
fügt.
Deine
Skills
entscheiden
dann
über
Leben
und
Tod.
Deswegen
lerne,
lese,
probiere
aus.
Mache
jetzt
Fehler
und
werde
besser.
In
der
Pre-Impact-Phase
kannst
du
dir
das
noch
erlauben.
Wenn
du
große
Wissenslücken
hast,
empfehle
ich
dir,
ein
breites
Wissen
mit
bedingtem
Tiefgang
anzulegen.
Was
meine
ich
damit?
Du
liest
dir
alles
an,
was
über
normales
Laienwissen
hinausgeht
und
archivierst
zusätzliches
Wissen
oder
komplizierte
Anweisungen
auf
Taschenkarten
und
in
Büchern.
Das
Wichtigste
ist
optimalerweise
einlaminiert
und
griffbereit
(in
der
Krise).
Noch
mal
erklärt
am
Beispiel
Notfallmedizin:
Du
solltest
wissen,
welche
Medikamente
für
welche
Probleme
geeignet
sind.
Das
genaue
Volumen,
die
Wiederholungen
und
mögliche
Nebenwirkungen
kannst
du
dann
auf
eine
Taschenkarte
schreiben,
wo
du
nachschlagen
kannst.
Du
musst
also
nicht
alles
wissen,
du
musst
nur
wissen,
wo
es
steht
(nicht
digital).
Ich
lese
viel,
obwohl
ich
als
Unternehmer
nicht
selten
eine
80-
bis
90-
Stunden-Woche
habe
—-
kein
Wochenende,
kein
Urlaub,
vollkommen
„selbst
und
ständig“.
Trotzdem
schaffe
ich
es,
jede
Woche
ein
Sachbuch
zu
lesen,
das
mich
im
täglichen
Geschehen
unterstützt
oder
mir
neue
Eindrücke
vermittelt.
Eine
Studie,
die
ich
vor
vielen
Jahren
einmal
las,
bestätigte
mir,
dass
alle
großen
Unternehmer,
erfolgreiche
Macher,
egal
in
welcher
Branche,
30
bis
50
Bücher
im
Jahr
lesen,
um
sich
immer
weiter
zu
optimieren.
Es
ist
eine
Einstellung
zum
Lernen
und
die
Demut
vor
dem
Wissen,
dass
man
am
Ende
doch
nie
alles
wissen
kann,
was
alle
antreibt.
Wenn
du
dich
also
auf
einen
Blackout
vorbereiten
möchtest,
gibt
es
verschiedene
Fachgebiete,
die
dir
helfen
können,
dein
Wissen
und
deine
Fähigkeiten
zu
erweitern.
Hier
sind
einige
Empfehlungen:
1.
Erste
Hilfe:
Es
ist
wichtig,
grundlegende
Kenntnisse
in
Erster
Hilfe
zu
besitzen,
um
im
Notfall
schnell
und
effektiv
handeln
zu
können.
Ein
gutes
Handbuch
für
Erste
Hilfe
oder
ein
Kurs
in
Erster
Hilfe
kann
hier
hilfreich
sein.
2.
Survival-Techniken:
Kenntnisse
in
Survival-Techniken
können
in
einer
Krise
von
unschätzbarem
Wert
sein.
Lies
Bücher
oder
besuche
Kurse,
die
sich
mit
Themen
wie
Überleben
in
der
Wildnis,
Nahrungsbeschaffung,
Wassergewinnung
und
Feuermachen
befassen.
3.
Krisenmanagement:
Das
Wissen,
wie
man
eine
Krise
effektiv
bewältigt
und
sich
auf
sie
vorbereitet,
ist
ebenfalls
von
großer
Bedeutung.
Beschäftige
dich
mit
Themen
wie
Krisenmanagement,
Risikomanagement,
Katastrophenvorsorge
und
-bewältigung.
4.
Psychologie:
Krisen
können
eine
enorme
Belastung
für
die
Psyche
sein.
Kenntnisse
in
Psychologie
können
dazu
beitragen,
mit
Stress,
Angst
und
anderen
emotionalen
Belastungen
umzugehen.
Hier
spielen
vor
allem
die
Themen
Stressmanagement,
Angstbewältigung
und
Traumabewältigung
eine
Rolle.
5.
Kommunikation:
In
einer
Krise
ist
eine
effektive
Kommunikation
von
entscheidender
Bedeutung.
Bücher
oder
Kurse,
die
sich
mit
Krisenkommunikation,
Konfliktlösung,
Notfallfunk,
Antennenbau
und
Verhandlungsführung
befassen,
sind
für
dich
besonders
interessant.
6.
Selbstverteidigung:
In
einer
Krise
kann
es
auch
wichtig
sein,
sich
und
seine
Familie
zu
verteidigen.
Mache
dich
Selbstverteidigungstechniken
und
Selbstbehauptung
vertraut.
7.
Notfallvorsorge:
Schließlich
ist
es
auch
wichtig,
Vorsorge
zu
treffen
und
sich
auf
mögliche
Krisen
vorzubereiten.
Bücher
oder
Kurse,
die
sich
mit
Themen
wie
Notfallvorsorge,
Pflanzenkunde,
Vorratshaltung
und
Überlebensausrüstung
befassen,
können
hier
besonders
nützlich
sein.
Im
Anhang
werde
ich
noch
einige
Links
und
Bücher
empfehlen,
die
für
deine
weitere
Recherche
sicherlich
sinnvoll
sind.
Wenn
du
bei
null
anfängst,
was
deine
persönlichen
Überlebensfähigkeiten
angeht,
rate
ich
dir,
dir
zumindest
folgendes
,Minimal-Paket"
anzueignen:
Erste-Hilfe-Kenntnisse
Es
ist
wichtig,
dass
du
in
der
Lage
bist,
grundlegende
Erste-Hilfe-Maßnahmen
durchzuführen,
um
im
Notfall
helfen
zu
können.
Es
gibt
fast
in
jeder
größeren
Stadt
Kurse
für
Erste
Hilfe.
Frische
deine
Kenntnisse
auf
und
vertiefe
diese
mit
taktischer
präklinischer
Notfall-Medizin.
Praxisnahe
Kurse
von
„richtigen“
Combat
Medics
wären
natürlich
die
beste
Wahl.
Alles
wie
immer
eine
Frage
des
Geldbeutels.
Bitte
vorher
genaustens
recherchieren,
um
nicht
auf
Betrüger
hereinzufallen.
Selbstverteidigung:
In
einer
Krise
ist
es
wichtig,
sich
selbst
verteidigen
zu
können,
da
im
Ernstfall
niemand
zu
Hilfe
kommt.
Deshalb
ist
es
sinnvoll,
ein
paar
Grundlagen
der
Selbstverteidigung
zu
erlernen.
Hier
geht
es
nicht
um
filigrane
Kampfstile,
sondern
einfache,
brutale
Maßnahmen,
die
schnell
zu
einer
Lösung
des
Problems
führen.
Keine
langen
Bodenkämpfe
oder
verrückten
Hiebe
und
Würfe,
die
eher
unter
,Laborbedingungen”
funktionieren,
vorausgesetzt,
der
Trainingspartner
macht
mit.
Jeder
Kampfstil
hat
seine
Vor-
und
Nachteile
und
Fakt
ist,
alle
haben
ihre
Berechtigung,
jedoch
benötigt
man
für
sie
Jahre,
sogar
Jahrzehnte
des
intensiven
Trainings.
Zeit,
die
du
nicht
mehr
hast.
Lebensmittel-
und
Wasserversorgung
In
einer
Krise
kann
es
zu
Engpässen
bei
der
Versorgung
mit
Lebensmitteln
und
Wasser
kommen.
Du
solltest
daher
wissen,
wie
du
dich
selbst
und
deine
Familie
in
diesem
Bereich
versorgst.
Outdoor-Fähigkeiten
Wenn
es
zu
einer
Krise
kommt,
kann
es
sein,
dass
du
gezwungen
bist,
für
eine
längere
Zeit
im
Freien
zu
überleben.
Deshalb
solltest
du
wissen,
wie
du
Feuer
machst,
Nahrung
suchst
und
Schutz
vor
der
Witterung
findest.
Solltest
du
Material
hierfür
erwerben,
bitte
alles
vorher
testen
und
auf
Praktikabilität
prüfen.
11.5
Informationsdiät
AH
Elzire
ri
=
:
ra
EE
ina
~~
Ablenkung
Egal,
ob
du
es
möchtest
oder
nicht,
die
Medienflut,
sei
es
in
sozialen
Medien,
Nachrichten,
TV
und
Radio,
beschießt
dich
den
ganzen
Tag
lang
mit
Informationen.
Ob
du
diese
brauchst
und
ob
diese
wahr
oder
falsch
sind,
kannst
du
jedoch
nicht
verifizieren.
Jeder
Sender
hat
eine
Absicht,
kein
Sender
ist
neutral,
er
möchte
seinen
Willen
bei
dir
durchsetzen,
unterbewusst
in
dich
einpflanzen
und
das
wahrscheinlich
nicht
zu
deinem
Vorteil.
Du
bekommst
gesagt,
ob
du
etwas
kaufen
oder
jemanden
fiir
böse
halten
sollst,
ob
du
deinen
Fokus
auf
dieses
Geschehen
richten
oder
auch
fernhalten
sollst
usw.
Man
möchte
deine
Zeit
und
deine
Meinung
bestimmen.
Du
denkst,
du
bist
frei
im
Denken
und
Handeln?
Leider
muss
ich
dem
widersprechen.
Du
kannst
Informationen
nicht
nicht-verarbeiten.
Alles
wird
von
deinem
Verstand
aufgenommen,
abgespeichert
und
verankert.
Meinungen,
Vorurteile
und
Einstellungen
werden
so
systematisch
erzeugt.
Dieses
Themenfeld
der
Psychologie
und
Massenmanipulation
ist
zu
groß,
um
die
Auswirkungen
auf
dich
und
dein
Umfeld
in
nur
wenigen
Sätzen
zu
erklären.
Wie
immer
gebe
ich
dir
nur
Hinweise,
damit
du
selbst
die
Initiative
ergreifst
und
selbstkritisch
Nachforschungen
anstellst.
Ich
habe
keinen
Fernseher
und
höre
seit
2004
kein
Radio
mehr.
Ich
habe
keinen
Social-Media-Kanal
wie
Instagram
oder
Facebook.
Ich
brauche
das
alles
nicht,
um
an
die
richtigen
Informationen
zu
kommen.
Du
brauchst
nur
deinen
Verstand,
ein
gutes
Netzwerk
und
wie
schon
erwähnt,
viele
gute
Fachbücher,
die
dir
die
Abläufe,
Prozesse
und
Schemata
der
Welt
erklären.
Jegliche
anderen
Informationen
über
Mode,
Promis,
Skandale
und
Co.
sind
nutzlos.
Was
bringen
die
dir?
Wirst
du
damit
erfolgreicher
oder
kannst
dein
Leben
mehr
genießen?
Was
ist
eine
Informationsdiät?
Eine
Informationsdiät
bedeutet
den
bewussten
und
begrenzten
Konsum
von
Informationen
aus
verschiedenen
Quellen
wie
Fernsehen,
sozialen
Medien,
Online-Nachrichtenseiten,
Radio
etc.
Diese
Diät
kann
auch
den
Verzicht
auf
bestimmte
Arten
von
Informationen
beinhalten,
die
du
als
irrelevant
oder
unproduktiv
ansiehst.
Informationsdiäten
können
viele
Vorteile
bieten,
von
denen
die
meisten
speziell
auf
die
persönliche
Entwicklung
abzielen.
Eine
der
Hauptursachen
von
Informationsüberlastung
ist
die
heutige
schnelllebige
Welt,
in
der
wir
leben.
Informationen
kommen
aus
verschiedenen
Quellen
in
hoher
Geschwindigkeit
und
Menge
auf
uns
zu,
was
zu
einem
Gefühl
von
Überwältigung
und
Stress
führen
kann.
Durch
eine
Informationsdiät
kannst
du
das
Informationsvolumen
kontrollieren
und
dich
auf
die
Informationen
konzentrieren,
die
wirklich
wichtig
für
dich
sind.
Dies
hilft
dir,
deinen
Stress
zu
reduzieren
und
dein
Leben
effektiver
zu
gestalten.
Eine
Informationsdiät
kann
auch
dazu
beitragen,
deine
geistige
Gesundheit
zu
verbessern.
Der
ständige
Konsum
von
negativen
oder
alarmierenden
Nachrichten
kann
Angstzustände
und
Depressionen
verursachen.
Eine
Informationsdiät
kann
dazu
beitragen,
den
Konsum
solcher
Nachrichten
zu
reduzieren
und
dich
in
eine
positive
Stimmung
zu
versetzen.
Eine
Informationsdiät
kann
auch
deine
kognitive
Leistungsfähigkeit
verbessern.
Indem
du
dich
auf
relevante
Informationen
konzentrierst,
kannst
du
deine
Fähigkeit
verbessern,
komplexe
Aufgaben
zu
bewältigen.
Du
kannst
auch
deine
Kreativität
verbessern,
indem
du
mehr
Zeit
hast,
über
Ideen,
Projekte
und
die
Vorsorge
besser
nachzudenken
und
dich
auf
die
wichtigsten
Aspekte
zu
konzentrieren.
Durch
eine
Informationsdiät
kannst
du
Zeit
sparen
und
dich
auf
deine
persönlichen
Ziele
und
Prioritäten
konzentrieren.
Eine
Informationsdiät
kann
dir
helfen,
deine
Perspektiven
zu
erweitern
und
deine
Sicht
auf
die
Welt
zu
verändern.
Indem
du
dich
auf
verschiedene
Quellen
konzentrierst,
lernst
du
verschiedene
Perspektiven
und
Meinungen
kennen
und
erweiterst
dein
Verständnis
für
neue
Themen.
Du
kannst
auch
deine
kulturelle
Bildung
verbessern,
indem
du
dich
auf
relevante
Informationen
aus
verschiedenen
Kulturen
konzentrierst.
Egal,
was
du
aus
deiner
neuen
Zeit
und
Lebenskraft
machst,
es
geht
um
deine
geistige
und
emotionale
Gesundheit.
Es
geht
um
die
Verbesserung
deiner
kognitiven
Leistungsfähigkeit.
Es
ist
jedoch
wichtig
zu
betonen,
dass
eine
Informationsdiät
keine
vollständige
Abkehr
von
Informationen
bedeutet.
Es
geht
vielmehr
darum,
bewusst
zu
wählen,
welche
Informationen
du
konsumieren
und
welche
du
ignorieren
möchtest,
um
dich
auf
das
Wesentliche
zu
konzentrieren.
12.
Lerne,
Nein
zu
sagen,
und
halte
dich
fern
von
Menschen,
die
nur
deine
Energie
und
Zeit
rauben!
Lerne,
Nein
zu
sagen
zu
den
Dingen,
die
dich
nicht
weiterbringen
oder
dir
die
Zeit
stehlen.
Weil
man
höflich
sein
möchte
oder
aus
Gewohnheit
gewisse
Sachen
mitmacht,
heißt
das
nicht,
dass
diese
sinnvoll
sind
oder
dass
man
es
dir
später
einmal
dankt.
Jede
Unterbrechung
deiner
produktiven
Arbeit
muss
gestoppt
werden.
Die
Arbeit
muss
von
Anfang
bis
Ende
durchgeführt
werden.
Jede
Unterbrechung
sorgt
dafür,
dass
du
erst
wieder
eine
„Aufwärmphase“
benötigst,
um
wieder
reinzukommen.
12.1
Wo
sollst
du
Nein
sagen?
Gewohnheitstätigkeiten:
«
Parties
und
Familienfeiern,
auf
die
du
keine
Lust
hast
«
Kollegen,
die
am
Wochenende
oder
nach
Dienst
noch
„ein
paar
Bier
zischen
wollen“
+
Perfekt
geputztes
Auto
und
gemähter
Rasen
immer
und
überall,
um
wie
der
Vorzeigebürger
Nummer
1
dazustehen
«
Immer
die
gleiche
Talkshow
oder
das
gleiche
Fernsehprogramm
schauen,
obwohl
du
weißt,
dass
nichts
Neues
kommt
*
Stoppe
alle
Tätigkeiten,
die
nicht
sein
müssen
und
dich
nicht
weiterbringen
oder
dir
kein
persönliches
Glücksgefühl
geben
12.2
Zeitfresser
Dazu
gehören
ewige
Diskussionen
mit
Menschen,
die
überall
nur
Probleme
satt
Lösungen
sehen.
Meetings
mit
Kollegen
oder
privat,
in
denen
man
sich
ständig
im
Kreis
dreht
und
außer
heißer
Luft
nichts
fabriziert
hat.
Löse
dich
von
Menschen,
die
ihre
Probleme
zu
deinen
machen
wollen.
Umgebe
dich
stattdessen
mit
Menschen,
die
dich
unterstützen,
die
dich
antreiben,
die
als
Inspiration
und
Vorbild
gelten
können.
Suche
dir
Menschen,
die
es
ehrlich
meinen
und
nicht
nur
an
deiner
Seite
stehen,
wenn
es
mal
gerade
gut
läuft.
Suche
dir
einen
oder
besser
noch
mehrere
Mentoren,
die
dich
in
deiner
Entwicklung
begleiten
und
sich
an
deinen
Erfolgen
mitfreuen
können,
statt
neidisch
zu
sein.
Suche
dir
erfolgreiche
Menschen
und
lerne
demütig
ihre
Stärken
und
auch
Schwächen
kennen,
um
dich
selbst
zu
optimieren.
Ich
selbst
habe
und
hatte
immer
Mentoren,
welche
mir
über
die
Schulter
geschaut
haben
und
von
denen
ich
mir
Rat
für
Herausforderungen
im
Leben
holen
konnte,
sei
es
in
kaufmännischer,
kultureller,
psychologischer,
taktischer
oder
strategischer
Hinsicht.
12.3
Nutze
deine
Zeit
weise!
Das
Pareto-Prinzip
oder
auch
die
80/20-Regel,
die
du
sicherlich
schon
kennst,
besagt,
dass
80
%
der
Ergebnisse
durch
20
%
der
Ursachen
erzielt
werden.
In
Bezug
auf
die
persönliche
Entwicklung
bedeutet
dies,
dass
du
dich
auf
die
20
%
der
Dinge
konzentrieren
solltest,
die
dir
die
größten
Ergebnisse
bringen,
anstatt
dich
auf
die
80
%
der
Dinge
zu
konzentrieren,
die
nur
geringe
bis
keine
Ergebnisse
bringen.
Hier
sind
einige
Möglichkeiten,
wie
du
das
Pareto-Prinzip
sinnvoll
anwenden
kannst,
um
das
Beste
aus
dir
herauszuholen:
1.
Identifiziere
die
20
%
deiner
Fähigkeiten
und
Stärken,
die
dir
die
größten
Ergebnisse
bringen:
Konzentriere
dich
auf
deine
Stärken
und
nutze
diese,
um
deine
Ziele
zu
erreichen,
anstatt
Zeit
und
Energie
in
Bereiche
zu
investieren,
in
denen
du
weniger
begabt
bist.
2.
Priorisiere
deine
Aufgaben
nach
ihrem
Beitrag
zu
deinen
Zielen:
Identifiziere
die
Aufgaben,
die
dir
am
meisten
helfen,
deine
Ziele
zu
erreichen,
und
konzentriere
dich
darauf,
sie
zu
erledigen,
bevor
du
dich
den
weniger
wichtigen
Aufgaben
widmest.
3.
Setze
realistische
Ziele:
Fokussiere
dich
auf
die
Ziele,
die
dir
die
größten
Ergebnisse
bringen
und
setze
realistische
Ziele,
um
diese
zu
erreichen.
4.
Konzentriere
dich
auf
die
20
%
der
Informationen,
die
dir
am
meisten
helfen:
Identifiziere
die
Informationen,
die
für
dich
am
wichtigsten
sind,
und
konzentriere
dich
darauf,
diese
zu
lernen
und
zu
verstehen.
5.
Vermeide
Ablenkungen
und
unnötige
Aktivitäten:
Identifiziere
die
Aktivitäten,
die
dir
Zeit
stehlen
und
keine
großen
Ergebnisse
bringen,
und
vermeide
sie,
um
dich
auf
die
wichtigeren
Aufgaben
zu
konzentrieren.
6.
Nutze
das
Pareto-Prinzip
zur
Verbesserung
deiner
Beziehungen:
Identifiziere
die
20
%
der
Menschen
in
deinem
Leben,
die
dir
am
meisten
helfen,
und
investiere
Zeit
und
Energie
in
diese
Beziehungen.
12.4
Verzweifle
nicht,
vertraue
darauf,
dass
alles
gut
wird,
glaube
an
das
Gute
und
an
deinen
Erfolg
Wer
ständig
zweifelt
und
sich
einredet,
dass
er
es
nicht
schaffen
kann,
wird
auch
genau
dies
erreichen
...
er
schafft
es
nicht,
egal
ob
in
der
Krise
oder
im
Alltag.
Du
programmierst
dich
unterbewusst
zum
Verlierer.
Denk
positiv.
Egal,
ob
du
Atheist,
Christ
oder
Muslim
bist
oder
einen
anderen
Glauben
hast,
bedenke,
dass
alles
gut
wird
und
wir
alle
nur
ein
Staubkorn
im
Universum
sind.
Wir
sollten
uns
nicht
zu
ernst
nehmen
und
stattdessen
entspannter
statt
verkrampft
mit
dem
Leben
umgehen.
Gib
dein
Bestes
und
verhalte
dich
aufrichtig
(nicht
naiv),
dann
kannst
du
alles
schaffen.
12.5
Noch
mal,
damit
du
es
verinnerlichst:
Lerne
deine
Nachbarn
und
Umgebung
besser
kennen
DE
Nachbarn
Einer
der
wichtigsten
Punkte,
den
es
beim
Thema
Vorsorgemaßnahmen
im
Bereich
Einstellung,
Mindset
und
Wissen
anzusprechen
gilt,
ist
der
Bereich
der
Analyse
und
Erstgespräche
mit
deinen
Nachbarn.
Sieh
es
ein:
Egal,
wie
gut
du
bist
oder
deine
Familie
und
Freunde
sind,
ein
Blackout
wird
das
ganze
Land
oder
sogar
mehrere
Länder
für
eine
längere
Zeit
beschäftigen.
Er
wird
das
Schlimmste
im
Menschen
hervorbringen
und
in
der
Verzweiflung
und
im
Tod
vieler
enden.
Nur
zusammen,
unter
einer
klaren
Struktur,
solidarisch
mit
einer
Gemeinschaft
aus
Gleichgesinnten,
wirst
du
es
schaffen,
entspannter
und
sicherer
durch
diesen
Zeitraum
der
Ungewissheit
zu
kommen.
Kennst
du
also
dein
Umfeld?
Was
arbeiten
deine
Nachbarn,
welche
Fähigkeiten
und
Hobbys
haben
sie?
Sind
Werkzeuge,
Baumaschinen
vorhanden?
Ist
jemand
Jäger,
Sportschütze,
Polizist
oder
sonstiger
Fachmann?
Egal,
was
jemand
kann,
in
einer
Krise
gibt
es
für
jeden
etwas
zu
tun.
Viel
Zeit,
sich
jetzt
erst
kennenzulernen
und
auszutauschen,
gibt
es
dann
eher
weniger.
Nutze
also
die
Zeit
jetzt
und
gehe
mit
offenen
Armen
und
ohne
Vorurteile
auf
deine
Umgebung
zu.
Du
wirst
dich
wundern,
wie
einfach
es
sein
wird.
Wir
Menschen
sind
soziale
Wesen.
Fördere
das
Beste
in
den
Menschen
in
deiner
Nachbarschaft
und
schaffe
neue
Freunde.
Heiraten
musst
du
sie
nicht,
ihr
sollt
euch
nur
den
Rücken
decken,
wenn
es
darauf
ankommt.
13.
Die
perfekte
Vermögenssicherung
in
Krisenzeiten
Bevor
wir
mit
deiner
körperlichen
Ertüchtigung
weitermachen,
schauen
wir
uns
mal
ein
Thema
an,
das
gern
unterschätzt
wird:
die
Vermögenssicherung.
Es
ist
zwar
„schön
und
gut“,
dass
du
überlebt
hast
mit
all
deinem
Wissen
und
Können,
wenn
du
aber
alles
an
Werten
verloren
hast,
das
du
dir
vielleicht
über
Jahrzehnte
aufgebaut
hast,
ist
das
der
bittere
Nachgeschmack
des
„Lebens“
und
die
Folgen
für
deine
weitere
Zukunft
sehen
nicht
so
rosig
aus.
Für
dieses
Thema
konnte
ich
einen
der
führenden
Experten
aus
dem
Bereich
der
Vermögenssicherung
gewinnen:
Marc
Friedrich.
Er
ist
unter
anderem
ausgewiesener
Finanzexperte,
gefragter
Redner,
YouTube-Star,
bekannt
aus
Funk
und
TV,
Vordenker,
Freigeist
und
Honorarberater.
Wir
konnten
ihn
für
einen
Bericht
in
unserem
Buch
begeistern.
Viel
Spaß
beim
Lesen.
Diversifikation
—
nicht
alle
Eier
in
ein
Nest
legen!
Von
Marc
Friedrich
(friedrich-partner.de)
Nie
war
es
essenzieller
als
aktuell,
sich
aktiv
um
das
eigene
Geld
zu
kiimmern.
Jetzt
gilt
es,
als
Anleger
die
Weichen
richtig
zu
stellen
bei
der
Frage,
in
was
man
investiert
und
wie
man
es
verwahrt.
Leider
sind
die
meisten
Deutschen
relativ
einseitig
aufgestellt
und
besitzen
hauptsächlich
Papierwerte
wie
Lebensversicherungen,
Riester-,
Rürup-Produkte
und
Ähnliches
oder
eine
Immobilie,
die
zumeist
mit
Schulden
behaftet
ist.
Es
fehlt
in
Deutschland
an
finanzieller
Intelligenz.
Nach
wie
vor
fordere
ich
ein
Schulfach
zu
diesem
Thema
und
aus
diesem
Grund
habe
ich
auch
den
YouTube-Kanal
(youtube.com/marcfriedrich7)
gegründet,
um
finanzielle
Bildung
zu
fördern.
Denn
erst,
wenn
die
Menschen
das
Geldsystem,
die
Hintergründe
und
die
Zyklen
verstehen,
können
sie
sich
wehren
und
richtig
positionieren.
Frage
an
dich:
Würdest
du
ins
Casino
gehen
und
all
dein
Geld
oder
sogar
noch
zusätzliches
geliehenes
Geld
am
Roulettetisch
auf
die
Zahl
23
setzen?
Vermutlich
nicht,
oder?
Die
meisten
Deutschen
investieren
aber
exakt
auf
diese
Weise.
Sie
setzen
alles
auf
eine
Karte:
nämlich
zumeist
auf
eine
Immobilie,
für
die
sie
sich
heutzutage
enorm
verschulden
müssen,
da
die
Preise
auf
einem
historischen
Hoch
angekommen
sind.
Da
darf
dann
aber
nichts
schiefgehen,
weder
mit
der
Arbeitsstelle
noch
mit
der
Gesundheit,
der
Wirtschaft
oder
mit
dem
Partner
—
ansonsten
ist
die
Immobilie
ganz
schnell
weg
und
die
Schulden
bleiben.
Dieses
Klumpenrisiko
solltest
du
vermeiden.
Schon
seit
mehr
als
2.000
Jahren
hat
sich
die
Drei-Speichen-Regel
bewährt:
ein
Drittel
in
Land,
ein
Drittel
in
Gold
und
ein
Drittel
in
Immobilien
zu
investieren.
Ich
nenne
es
das
Eichhörnchenprinzip
oder
die
Wurzelstrategie.
Da
habe
ich
mich
an
der
Natur
orientiert.
Ein
Baum
ist
nur
so
stabil
wie
seine
weit
ins
Erdreich
reichenden
Wurzeln.
Ein
Eichhörnchen
überlebt
den
bitterkalten
Winter
nur
mit
Vorräten,
die
es
an
unterschiedlichen
Orten
versteckt
hat,
weil
die
Konkurrenten
das
eine
oder
andere
Lager
aufstöbern
und
leer
räumen
könnten.
Wenn
das
Eichhörnchen
all
seine
mühsam
gesammelten
Nüsse
und
Samen
in
einem
einzigen
Loch
verbuddeln
und
dieses
Lager
dann
von
einem
anderen
Eichhörnchen
gefunden
würde,
wäre
das
fatal
für
das
Tier.
Genau
so
musst
du
mit
deinem
Vermögen
umgehen.
Du
musst
mehrere
Vermögensstandbeine
haben
und
auch
mehrere
Lagerorte.
Dann
bist
du
stabil
aufgestellt,
falls
ein
Standbein
wegbrechen
sollte.
Parallel
droht
aber
noch
Gefahr
für
dein
Vermögen
(egal
ob
groß
oder
klein)
durch
Besteuerung
und
Inflation
sowie
in
der
Zwischenzeit
durch
Enteignung.
Mehr
denn
je
gilt
es,
sich
monetär
breit
aufzustellen
und
mental
vorzubereiten
auf
Ereignisse,
die
sich
zuvor
niemand
hätte
ausdenken
können.
Dies
ist
der
Paradigmenwechsel,
von
dem
ich
spreche.
Doch
wie
sieht
die
perfekte
Vermögenssicherung
aus?
Die
zeige
ich
im
folgenden
Abschnitt
exklusiv
für
dich
auf.
Die
perfekte
Vermögenssicherung
Punkt
1
bis
3
sind
die
Werte,
die
das
größte
Potenzial
haben
und
die
du
besitzen
musst!
1.)
Bis
zu
20
%
in
Bitcoin
und
Co.
Bitcoin
ist
das
Fundament,
der
Platzhirsch,
und
sollte
auch
für
jeden
Anleger
der
Einstieg
in
die
Kryptowährungen
sein.
Wenn
du
dich
unsicher
fühlst
oder
Bedenken
hast,
dann
kaufe
nur
Bitcoin,
und
das
bitte
immer
schrittweise
mit
einer
Summe,
mit
der
du
dich
wohlfühlst
—
egal,
ob
es
50
Euro
sind
oder
5.000
Euro.
Da
ein
Bitcoin
in
100
Millionen
Teile
gestückelt
werden
kann,
kann
man
auch
nur
0,003
Bitcoin
erwerben.
Wenn
du
dir
zum
Beispiel
für
1.000
Euro
Bitcoin
kaufen
möchtest,
teilst
du
den
Kauf
in
mehrere
Tranchen,
also
in
mehrere
Investmentschritte
auf.
Da
Bitcoin
ein
volatiler
und
neuer
Vermögenswert
ist
und
auch
mal
stark
fallen
kann,
nimm
fünf
Tranchen
a
200
Euro
und
investiere
die
erste
Tranche
a
200
Euro
sofort,
damit
du
dabei
bist,
falls
der
Kurs
weiter
steigt.
Die
anderen
vier
Tranchen
a
200
Euro
investiere
dann
aber
schrittweise,
und
zwar
immer
dann,
wenn
der
Kurs
von
Bitcoin
nach
unten
korrigiert.
So
erhältst
du
im
Endeffekt
einen
guten
Durchschnittspreis.
Empfehlenswert
sind
Börsen
oder
Marktplätze
wie
zum
Beispiel
die
deutschen
Anbieter
bitcoin.de,
Bitwala
oder
die
US-Firma
Kraken.com.
Bedenke
immer,
dass
du
von
diesen
Zwischenhadndlern
dann
auch
abhängig
bist,
das
heißt,
diese
Firmen
verwahren
fiir
dich
die
Bitcoins.
Du
bist
erst
Eigentümer,
wenn
du
den
Bitcoin
„abhebst“
und
nur
du
Zugriff
darauf
hast
(„Not
your
keys,
not
your
bitcoins!").
Das
ist
genauso
mit
dem
Geld
auf
deinem
Konto.
Geld
auf
dem
Konto
steht
im
Besitz
der
Bank
und
nicht
in
deinem
Besitz.
Erst
wenn
du
es
abheben
und
ins
SchlieRfach
legst
oder
unter
deine
Matratze
stopfst,
ist
es
juristisch
gesehen
allein
dir
zuzuordnen
und
kann
dir
nicht
mehr
genommen
werden.
Um
den
Zugang
zu
Bitcoin
zu
erlangen,
musst
du
dir
eine
Hardware-Wallet
kaufen
und
die
Schlüssel
fiir
deine
Bitcoins
darauf
speichern.
Wer
sein
Portfolio
im
Kryptobereich
diversifizieren
möchte,
hat
zwar
die
Auswahl
aus
über
10.000
verschiedenen
Kryptowdhrungen,
doch
nach
tiefgreifender
Analyse
kann
man
lediglich
eine
Handvoll
tatsächlich
als
Investment
ansehen.
Viele
sind
hochspekulativ.
Es
stellt
sich
stets
die
Frage
nach
dem
„Use
Case“,
also
dem
Mehrwert,
den
der
jeweilige
„Coin“
tatsächlich
liefert.
Und
da
versagen
99,9
%
der
Kryptowährungen.
Die
meisten
sind
zentrale
Coins,
die
dafür
geschaffen
wurden,
die
Entwickler
reich
zu
machen.
Kryptowährungen
mit
Potenzial
und
einer
Eignung
als
spekulative
Beimischung
sind
Ethereum,
Cardano,
Litecoin,
Monero,
Aave,
Chainlink,
Polkadot,
Uniswap
und
Avalanche.
Das
Fundament
deines
Kryptoinvestments
sollte
aber
Bitcoin
sein
(90
%).
Achte
auch
darauf,
den
richtigen
Bitcoin
zu
kaufen.
Es
gibt
viele
Varianten,
die
sich
vom
echten
Bitcoin
abgespalten
haben.
Sie
nennen
sich
etwa
Bitcoin
Cash,
Bitcoin
Gold,
Bitcoin
Diamond
und
so
weiter.
Auch
wenn
dir
der
Preis
für
einen
Bitcoin
momentan
hoch
vorkommt,
keine
Sorge,
du
kannst
auch
nur
ein
100-
Millionstel
Bitcoin
erwerben,
das
ist
ein
Satoshi
und
kostet
wenige
Cent.
Ein
jeder
kann
also
tatsächlich
in
dieses
demokratische,
dezentrale
und
revolutionäre
neue
Geld
investieren.
Die
Ausrede,
dass
der
Preis
zu
hoch
wäre,
gilt
nicht
mehr.
Lies
hierzu
auch
das
Kapitel
Bitcoin.
Eine
Anleitung,
wo
du
sicher
Bitcoin
kaufen
kannst
und
wie
du
Bitcoins
richtig
lagerst,
findest
du
kostenlos
auf
meiner
Webseite
www.friedrich-partner.de.
2.)
Bis
zu
30
%
in
Edelmetalle
(Gold,
Silber
und
Platin)
Für
den
konservativen
Anleger:
+
Gold:
60
bis
80
%
«
Silber:
15
bis
35
%
«
Platin:
bis
zu
5
%
Für
den
etwas
mutigeren
Anleger:
«
Gold:
15
bis
30
%
«
Silber:
50
bis
75
%
«
Platin:
bis
zu
15
%
Gold
ist
noch
von
der
Mehrwertsteuer
befreit
und
es
eignen
sich
sowohl
Anlagemiinzen
als
auch
Barren.
Miinzen
haben
den
Vorteil,
dass
sie
auch
zumeist
eine
offizielle
Wahrung
darstellen,
daher
wiirde
ich
sie
bevorzugen.
Bei
Silber
fallen
19
%
Mehrwertsteuer
an.
Aus
dem
Grund
bietet
sich
ein
Zollfreilager
fiir
Silber,
Platin
und
Palladium
in
der
Schweiz
an.
Hier
fallen
namlich
bei
Kauf
und
Verkauf
keine
Mehrwertsteuer
an.
Empfehlenswert
ist
zum
Beispiel
https://www.goldsilbershop.de/wertelager-mf.html
Barren:
Empfehlenswert
sind
Gold-
und
Silberbarren
von
Degussa,
Valcambi,
Umicore,
Haeffner,
Heareus
sowie
von
Schweizer
Banken.
Miinzen:
Ratsam
sind
folgende
Gold-
und
Silbermiinzen:
der
weltbekannte
Kriigerrand,
das
australische
Kanguru
oder
Nugget,
der
kanadische
Maple
Leaf,
der
Wiener
Philharmoniker,
der
britische
Souvereign
sowie
das
Schweizer
Vreneli
(nur
Gold).
Bei
Silber
wiirde
ich
mich
auf
die
kanadische
Maple
Leaf
konzentrieren,
da
diese
Münze
seit
2018
mit
einem
speziellen
Herstellungsverfahren
namens
„Mintshield“
produziert
wird,
das
die
Oxidation
des
Silbers
verhindert.
Platin
und
Palladium
sind
ebenso
als
Barren
und
Münzen
erwerbbar.
In
Sachen
Mehrwertsteuer
gilt
hier
das
Gleiche
wie
bei
Silber
—
normal
sind
19
%
Mehrwertsteuer,
bei
Münzen
gibt
es
jedoch
auch
die
günstigere
Differenzbesteuerung.
Alternativ
kannst
du
stattdessen
physisch
besicherte
ETCs,
also
börsengehandelte
Rohstoffe,
kaufen,
um
die
Mehrwertsteuer
zu
sparen.
Wer
ein
größeres
Vermögen
besitzt,
kann
auch
den
Erwerb
und
eine
Lagerung
in
einem
sogenannten
Zollfreilager
in
Betracht
ziehen.
Lass
die
Finger
von
Exoten
und
Sonderangeboten
vor
allem
aus
dem
Internet.
Es
gibt
bei
Edelmetallen
keine
Schnäppchen!
Meine
Faustregel
beim
Investieren
lautet:
Wenn
etwas
zu
gut
klingt,
um
wahr
zu
sein,
ist
es
zumeist
nicht
wahr.
Edelmetalle
können
in
Deutschland
noch
im
sogenannten
Tafelgeschäft
anonym
erworben
werden
bis
zu
einer
Höhe
von
2.000
Euro
pro
Person.
3.)
Bis
zu
25
%
in
Aktien/ETFs
und
Fonds
Hier
sollte
der
Schwerpunkt
auf
Minen
(Gold,
Silber,
Uran,
Zinn,
Nickel,
Kupfer
usw.),
Rohstoffe
(Wasser,
Zucker,
Kaffee,
Sojabohnen,
Holz
usw.)
und
ausgewählte
Branchen
gelegt
werden.
Siehe
hierzu
die
Kapitel
„Rohstoffe“
und
„Uran“.
4.)
Bis
zu
10
%
in
Diamanten
Diamanten
sind
seit
jeher
von
den
Menschen
begehrt
und
beliebte
Wertspeicher.
Der
Diamant
ist
der
härteste
natürliche
Stoff
und
verfügt
über
die
höchste
Wertdichte
auf
kleinstem
Raum.
1
Karat
(CT)
sind
gerade
mal
0,2
Gramm.
Ein
solcher
Stein
in
der
höchsten
Qualitdtsstufe
nach
dem
von
mir
empfohlenen
GIA-Standard
(dem
Standard
des
Gemological
Institute
of
America)
kostet
circa
20.000
Euro.
Diamanten
sind
nahezu
unverwiistlich
und
portabel,
sie
sind
seit
jeher
die
ideale
Fluchtwährung.
Diamanten
können
ebenso
wie
Edelmetalle
noch
anonym
im
Tafelgeschift
erworben
werden
—
mit
einem
Vor-
und
einem
Nachteil.
Der
Vorteil:
Bei
Diamanten
liegt
die
Barzahlungsgrenze
bei
9.999,99
Euro
—
im
Gegensatz
zu
Edelmetallen,
bei
denen
sie
auf
2.000
Euro
reduziert
wurde.
Der
Nachteil
ist
die
Mehrwertsteuer
von
19
%,
die
beim
Diamantenkauf
anfällt.
Deshalb
ist
es
umso
wichtiger,
günstig
einzukaufen,
am
besten
bei
einem
Großhändler.
Kaufe
nur
Steine
mit
GIA-Zertifikat.
Dieses
Institut
ist
der
weltweit
renommierte
Diamanten-TUV.
Jeder
einzelne
Stein
wird
mit
einem
Zertifikat
und
einer
eigenen
Seriennummer
versehen,
die
sogar
in
den
Stein
eingelasert
ist.
Achte
auf
die
vier
Cs:
Carat
(Gewicht):
Sinnvoll
sind
Steine
ab
1,01
Karat.
«
Color
(Farbe):
Empfehlenswert
sind
die
Farben
D
(Champions
League,
farblos)
bis
H
(fast
farblos).
e
Cut
(Schliff):
Nur
„excellent“
ist
empfehlenswert.
e
Clarity
(Reinheit):
Akzeptiere
nur
lupenreine
Steine
(IF
=
internally
flawless
oder
FL
=
flawless).
Zudem
sollten
die
Steine
keine
Fluoreszenz
aufweisen,
also
bei
UV-Bestrahlung
kein
Licht
emittieren
(auf
dem
Zertifikat
sollte
bei
Fluoreszenz
„None“
stehen).
Und
sowohl
die
Politur
als
auch
die
Symmetrie
sollten
ebenfalls
„excellent“
sein.
Mit
diesen
Attributen
erwirbst
du
einen
hochkarätigen,
erstklassigen
Qualitätsstein,
der
jederzeit
wieder
veräußerbar
ist.
Tafelgeschäft
Edelmetalle,
aber
auch
Edelsteine
können
in
physischer
Form
noch
im
Tafelgeschäft
anonym
via
Barzahlung
erworben
werden.
Das
heißt,
als
Käufer
musst
du
keinen
Ausweis
vorzeigen
und
dich
auch
nicht
registrieren
lassen.
Diese
Möglichkeit
wurde
in
den
letzten
Jahren
immer
weiter
eingeschränkt.
Bis
2017
waren
es
15.000
Euro,
seit
2019
dann
10.000
Euro
und
seit
dem
1.
Januar
2020
nur
noch
2.000
Euro,
bis
zu
denen
ein
Edelmetallkauf
in
bar
bezahlt
werden
darf
(bei
Edelsteinen
gilt
die
Barzahlungsgrenze
von
9.999,99
Euro).
Ich
gehe
davon
aus,
dass
auch
dieses
Fenster
irgendwann
komplett
geschlossen
und
das
Tafelgeschäft
abgeschafft
wird.
Aus
diesem
Grund
solltest
du
dieses
Zeitfenster
noch
nutzen,
um
dein
Geld
legal
und
anonym
aus
dem
Banken-
und
Geldkreislauf
zu
ziehen
und
somit
dein
Vermögen
in
die
Anonymität
zu
überführen,
um
es
für
die
Politik
unsichtbar
zu
machen.
5.)
Bis
zu
5
%
in
Land
(Wald,
Wiese,
Ackerland)
6.)
Bis
zu
5
%
in
Exoten
(Whisky,
Kunst,
Oldtimer,
Uhren)
7.)
Bis
zu
10
%
in
Cash
zum
Nachkauf
und
für
den
deflationären
Schock
8.)
Bis
zu
30
%
in
eine
schuldenfreie
Immobilie
Große
Wertsteigerungen
sehe
ich
nicht
mehr
bei
den
Immobilien.
Gegenüber
den
anderen
von
mir
empfohlenen
Werten
wird
die
Immobilie
eher
ins
Hintertreffen
geraten.
Falls
die
Immobilie
mit
einem
Kredit
finanziert
wurde
und
jetzt
abbezahlt
ist,
solltest
du
die
Grundschuld
löschen
lassen,
mit
der
die
Bank
noch
als
Gläubiger
im
Grundbuch
steht.
Erst
dann
ist
die
Immobilie
tatsächlich
in
deiner
Hand
und
in
deinem
Eigentum
und
es
ist
ausgeschlossen,
dass
die
Bank
später
noch
Ansprüche
geltend
macht.
Zudem
solltest
du
im
Hinterkopf
behalten,
dass
Immobilien
immer
gern
zuerst
besteuert
werden,
wenn
der
Staat
neue
Finanzierungsquellen
sucht.
Du
könntest
die
Immobilie
nicht
mit
ins
Ausland
nehmen,
nicht
vergraben
oder
verstecken.
Die
Eigentumsverhältnisse
bei
Immobilien
sind
perfekt
dokumentiert.
Damit
sind
Immobilien
ein
Einfallstor
für
neue
Steuern,
eine
einmalige
Vermögensabgabe
oder
noch
schlimmer
eine
jährliche
Vermögenssteuer.
Das
heißt,
hier
brauchst
du
auf
jeden
Fall
Gegenpositionen,
um
die
betreffenden
Steuern
dann
im
Notfall
zahlen
zu
können.
Oder
wäre
ein
Leben
in
Miete
für
dich
eine
Alternative?
Fremdwährungen
und
Staatsanleihen
habe
ich
im
Gegensatz
zum
letzten
Buch
von
der
Liste
gestrichen
und
den
Anteil
für
diese
Assets
auf
null
gesetzt.
Papiergeld,
egal
in
welcher
Währung,
wird
durch
schlichtes
Gelddrucken
immer
weiter
entwertet.
Der
berühmte
Hedgefonds-Manager
Ray
Dalio
stellte
völlig
richtig
fest:
„Cash
is
Trash!“
(„Geld
ist
Müll!“)
Bei
den
Staatsanleihen,
der
Mutter
aller
Blasen,
befinden
wir
uns
meiner
Ansicht
nach
kurz
vor
einem
historischen
Wendepunkt.
Diese
größte
aller
Blasen
wird
in
Kürze
platzen.
Das
Zeitalter
der
durch
die
Natur
oder
durch
die
Mathematik
limitierten
Sachwerte
hat
begonnen
und
wir
stehen
vor
einer
goldenen
Dekade,
den
goldenen
Zwanzigerjahren.
Fazit
und
Empfehlung/Rat
Ich
gehe
davon
aus,
dass
die
von
mir
empfohlenen
Anlagen
(Bitcoin,
Minen,
Uran,
Rohstoffe,
Gold,
Silber,
Platin)
in
den
nächsten
Jahren
überproportional
stark
an
Wert
steigen,
ein
sicherer
Hafen
für
dein
Vermögen
sind
und
deine
Kaufkraft
erhalten
werden.
Wer
sich
hier
jetzt
richtig
positioniert,
wird
nicht
nur
Vermögen
für
sich
und
sein
Leben,
sondern
voraussichtlich
auch
Vermögen
für
künftige
Generationen
erhalten
und
erschaffen.
Aus
diesem
Grund
habe
ich
Deutschlands
ersten
physisch
hinterlegten
Sachwertefonds
mit
initiiert,
der
in
physisches
Gold,
Silber,
Minenaktien
und
Bitcoin
investiert:
den
SOLIT
Wertefonds
(WKN
A2AQ95).
Zum
Autor:
=
A
Marc
Friedrich
ist
sechsfacher
Bestsellerautor,
Finanzexperte,
gefragter
Redner,
Vordenker,
Freigeist
und
Gründer
der
Honorarberatung
Friedrich
Vermégenssicherung
GmbH
fiir
Privatpersonen
und
Unternehmen.
Sein
letzter
Bestseller
ist
das
erfolgreichste
Wirtschaftsbuch
2021:
Die
größte
Chance
aller
Zeiten
—
Was
wir
jetzt
aus
der
Krise
lernen
müssen
und
wie
Sie
vom
größten
Vermogenstransfer
der
Menschheit
profitieren
Mehr
Informationen
unter
https://friedrich-partner.de
sowie
bei
YouTube:
https://www.youtube.com/
MarcFriedrich7,
Twitter
und
Instagram:
@marcfriedrich7
14.
Stärke
deinen
Körper
-
körperliche
Resilienz
In
Zeiten
der
Not
kommt
man
oft
an
seine
Grenzen,
sowohl
mental
als
auch
physisch.
Um
diese
Grenzen
bestmöglich
nach
oben
zu
verschieben,
gilt
es,
sich
vorzubereiten.
Natürlich
gibt
es
viele
Möglichkeiten,
um
eine
Vorbereitung
bestmöglich
zu
gestalten.
Nachfolgend
möchte
ich
auf
ein
paar
davon
eingehen.
14.1
Wanderungen
und
Märsche
Um
eine
grundlegende
körperliche
Tauglichkeit
auszubauen
und
zu
erhalten,
sind
Wanderungen
und
Märsche
eine
Möglichkeit,
deinen
Körper
zu
trainieren
und
dem
Geist
Raum
zur
Entfaltung
zu
geben.
Natürlich
sollte
jede
Art
von
Training
in
kleinen
Schritten
erfolgen.
Am
besten
eignen
sich
anfangs
einfache
Pfade.
Kurze
Fünf-
Kilometer-Märsche,
mit
etwas
Proviant,
um
das
Ende
zu
zelebrieren,
sind
ein
idealer
Einstieg.
Hierbei
solltest
du
darauf
achten,
eine
angepasste
Ausrüstung
zu
verwenden.
Du
solltest
genau
das
tragen
und
nutzen,
was
du
am
meisten
nutzt
und
was
der
Situation
angepasst
ist.
Eine
Steigerung
in
Form
einer
Variation
der
Höhenmeter
wäre
eine
erste
Form
der
Trainingsanpassung.
Fortführend
bestünde
ein
Ausbau
der
Leistungsfähigkeit
in
der
Anpassung
der
Strecke
und
später
der
Höhe.
Nachdem
du
alle
variablen
Parameter
durchgespielt
hast,
kannst
du
dich
daran
machen,
die
Zeit
für
eine
bestimmte
Strecke
zu
verbessern
und
die
Menge
an
zu
tragender
Ausrüstung
und
somit
das
Gewicht
zu
steigern
und
dich
dadurch
mental
und
körperlich
stetig
weiterzuentwickeln.
Diese
Form
der
körperlichen
Ertüchtigung
lässt
sich
problemlos
in
den
Alltag
integrieren
und
passt
sich
stets
an
persönliche,
räumliche
und
zeitliche
Parameter
an.
14.2
Cardio
Eine
gewisse
Grundlagenausdauer
ist
von
essenzieller
Bedeutung
für
die
Leistungsfähigkeit
und
das
Durchhaltevermögen.
Diese
kannst
du
über
viele
Methoden
trainieren.
Am
besten
in
den
Alltag
integrieren
lassen
sich
Fahrradfahren,
Schwimmen
oder
Laufen.
Fahrradfahren
kann
täglich
integriert
werden,
anfängliche
kurze
Strecken
können
schrittweise
verlängert
werden,
um
final
in
eine
Fahrradwanderung
mit
Variablen
überzugehen.
Beim
Schwimmen
ist
die
Ausdauermaximierung
und
Maximierung
der
Lungenkapazität
ebenfalls
gegeben
und
kann
ganzjährig
sowohl
indoor
als
auch
outdoor
praktiziert
werden.
Hierbei
ist
eine
korrekte
Ausführung
der
Technik
wichtig,
um
Komorbiditäten
zu
verhindern.
Das
wohl
gängigste
und
am
häufigsten
genutzte
Mittel
zur
Steigerung
der
Ausdauer
ist
das
klassische
Laufen.
Welche
Trainingsmethoden
sind
für
den
Resilienzaufbau
sinnvoll?
Es
gibt
zwei
Trainingsmethoden,
um
die
Grundlagenausdauer
zu
verbessern:
Dauermethode
und
Intervallmethode.
Zu
vermeiden
sind
(allzu)
intensive
Belastungen.
Es
sollte
weitgehend
im
aeroben
Bereich
trainiert
werden,
die
Pulsfrequenz
sollte
also
ungefähr
im
Bereich
von
140
bis
170
Schlägen
liegen.
14.3
Die
Dauermethode
Es
handelt
sich
um
eine
kontinuierliche
Belastung
über
längere
Zeit
bei
gleichbleibender
oder
wechselnder
Intensität.
Sinnvoll
in
Bezug
auf
die
Entwicklung
der
Grundlagenausdauer
sind
die
extensive
und
die
variable
Dauermethode.
Diese
können
in
allen
klassischen
Ausdauersportarten
wie
Laufen,
Schwimmen,
Radfahren,
Inlineskating
etc.
angewendet
werden.
Extensive
Dauermethode
Gleichmäßige,
lockere
bis
mittlere
Intensität
über
eine
Zeitdauer
von
20
Minuten
bis
mehrere
Stunden
je
nach
Sportart.
Der
Dauerlauf
ist
das
klassische
Beispiel
der
Dauermethode.
Variable
Dauermethode
Lockere
bis
mittlere
Intensität
über
eine
Zeitdauer
von
20
Minuten
bis
mehrere
Stunden
je
nach
Sportart.
Die
Belastungsintensität
wird
planmäßig
oder
frei
variiert.
Die
extensive
Intervallmethode
Charakteristisch
für
die
extensive
Intervallmethode
sind
neben
dem
wiederholten,
planmäßigen
Wechsel
zwischen
Belastung
und
Erholung
ein
hoher
Umfang
und
eine
lockere
bis
mittlere
Intensität.
Die
Erholung
besteht
jeweils
aus
einer
lohnenden
Pause,
das
heißt
nach
der
Belastung
wird
nicht
bis
zur
vollständigen
Erholung
gewartet.
Das
Spektrum
reicht
von
einer
hohen
Zahl
kurzer
Belastungen
mit
kurzen
Pausen
(je
ca.
eine
Minute)
bis
zu
mehrminütigen
Belastungen
mit
Pausen
von
zwei
bis
drei
Minuten.
Als
Faustregel
für
die
Pausenlänge
gilt
das
Erreichen
einer
Pulsfrequenz
von
etwa
120
Schlägen.
Die
Pausen
werden
aktiv
(gehen,
locker
traben
etc.)
gestaltet.
14.4
Parameter
für
den
Ausbau
der
Resilienz
Wichtige
Parameter
für
einen
Ausbau
der
Resilienz
sind
deine
eigenen
Grenzen
und
das
Wissen
darüber,
diese
zu
überwinden.
Der
Körper
wird
durch
den
Geist
angetrieben
und
kann
über
eine
Vielzahl
an
Möglichkeiten
zu
Höchstleistungen
und
darüber
hinausgetrieben
werden.
Aufgrund
dieser
Tatsache
ist
es
wichtig,
über
die
Psyche
und
deren
Möglichkeiten
zu
reden.
Eine
wichtige
Tatsache
ist,
dass
man
dem
Körper
über
positive
Formulierungen,
sogenannte
„Placebos“,
Signale
sendet,
aufgrund
derer
der
Körper
mit
einem
höheren
und
positiveren
Outcome
reagiert.
Betrachtet
man
nun
die
negative
Seite
der
Medaille,
die
sogenannten
„Nocebos“,
wird
einem
klar,
dass
man
über
schlechte,
negierende
Kommunikation,
sei
es
mit
sich
selbst
oder
in
der
Gruppe,
enorme
Auswirkungen
auf
die
Leistungsfähigkeit
und
Leistungsbereitschaft
erzielen
kann.
Wir
alle
kennen
den
Placeboeffekt,
dieser
ist
schon
lange
in
aller
Munde.
Wenn
Worte
positiv
wirken
können,
können
sie
auch
negativ
wirken?
JA!
An
einem
kleinen
Beispiel
möchte
ich
dir
erklären,
wie
man
mit
Kommunikation
Stimmungen,
Schmerzen,
Ängste
etc.
schüren
oder
negieren
kann:
Herr
M.
aus
H.
(25
Jahre
alt)
kam
eines
Tages
zu
seinem
Orthopäden,
um
seine
Rückenschmerzen
abzuklären.
Nach
einem
kurzen
Gespräch
und
minimaler
Untersuchung
ging
es
direkt
zum
Röntgen.
Wieder
beim
Arzt
wurde
das
Ergebnis
begutachtet.
«
Arzt:
Oh,
das
sieht
aber
nicht
gut
aus!
+
Herr
M.:
Was
ist
denn,
ist
es
schlimm?
e
Arzt:
Ihre
Wirbelsäule
gleicht
der
eines
60-Jdhrigen,
Ihre
Bandscheiben
sind
viel
zu
dünn
und
Sie
haben
Arthrose!
«
Herr
M.:
Das
ist
aber
nicht
gut,
was
können
wir
da
machen?
e
Arzt:
Wir
können
erst
mal
spritzen
und
dann
gucken,
wie
es
weitergeht,
Sie
sollten
starke
Belastungen
und
intensiven
Sport
meiden
...
Wie
wiirdest
du
dich
fiihlen,
wenn
ein
Arzt/Therapeut
so
kommuniziert?
Es
entsteht
eine
Abhängigkeit,
eine
passive
Therapie
wird
forciert
und
die
eigene
Kompetenz
wird
hintangestellt.
Als
Betroffener
ist
man
von
der
Leistungsfähigkeit
seines
Körpers
nicht
mehr
überzeugt
und
gerät
in
eine
Abwärtsspirale
aus
Ängsten,
Schmerzen
und
auferlegten
Einschränkungen.
Wie
hätte
das
Gespräch
auch
verlaufen
können?
«
Arzt:
Ihr
Röntgenbild
ist
nicht
auffälliger
als
bei
anderen
in
Ihrem
Alter,
dieselben
Befunde
treten
häufiger
auf
und
sind
so
normal
wie
Falten
im
Gesicht,
eventuell
liegt
ein
anderes
Problem
zugrunde.
+
Herr
M.:
Welches
Problem
könnte
das
sein
und
wie
kann
ich
dieses
beheben?
o
Arzt:
Es
könnte
ein
muskuläres
Problem
sein,
haben
Sie
in
letzter
Zeit
neuen
Sport
gemacht
oder
sich
anderweitig
belastet?
+
Herr
M.:
Nein,
dazu
fehlte
mir
die
Zeit.
«
Arzt:
Okay,
dann
verschreibe
ich
Ihnen
ein
Rezept
für
Physiotherapie
und
dort
müssen
Sie
aktiv
an
Ihren
Beschwerden
arbeiten,
weiterhin
wäre
es
ratsam,
aktiv
zu
werden
und
Ihre
Leistungsfähigkeit
zu
steigern.
«
Herr
M.:
Okay,
danke
schön,
dann
werde
ich
an
mir
selbst
und
meinem
Aktivitätsgrad
arbeiten.
Anhand
dieses
Beispiels
erkennt
man,
welche
Kraft
Kommunikation
hat
und
von
welchem
immensen
Wert
unser
Wille
ist.
Wie
nutzen
wir
dieses
Wissen
für
uns
in
Stresssituationen
aus?
Extremsituationen
oder
auch
nur
zehrende
Situationen
belasten
uns
zunehmend
psychisch
und
physisch.
Dabei
ist
es
sehr
wichtig,
die
eigene
Psyche
einschätzen
und
nutzen
zu
können.
Positive
Gedanken
hinsichtlich
der
Ziele,
die
man
sich
selbst
setzt,
sind
wichtig.
Eine
reelle
Einschätzung
der
eigenen
Fähigkeiten
ist
dann
meist
nicht
mehr
möglich,
man
schaltet
in
den
Alles-oder-Nichts
Modus.
Hier
gibt
es
nur
zwei
Varianten:
«
Flucht
(was
in
diesem
Falle
eher
kontraproduktiv
wäre,
wir
wollen
ja
unser
Ziel
erreichen)
Angriff
und
(hier
im
Sinne
von
körperlichen
Grenzen)
angreifen
Um
die
Situation
so
positiv
wie
möglich
zu
nutzen,
bedarf
es
einer
innerlichen
Überzeugung
zur
Erfüllung
des
Ziels.
Es
bedarf
Kameraden,
die
einen
fordern
und
fördern.
Nur
so
schafft
man
es,
seine
selbstgesetzten
Grenzen
zu
überwinden.
Um
ein
Ziel
zu
erreichen,
gilt
das
Motto:
„Facit
Omnia
Voluntas“,
denn
nur
der
Wille
entscheidet
über
Sieg
oder
Niederlage.
Um
daran
anzuknüpfen,
ist
es
wichtig
zu
verstehen,
wie
Bewegung
auf
unseren
Körper
wirkt.
Bewegung
ist
der
Schlüssel
zur
körpereigenen
Apotheke,
denn
neben
den
bekannten
Effekten
wie
Beweglichkeitssteigerung,
Kraftzuwachs
und
Ausdauersteigerung
sorgen
hemmende
Hormone
im
Gehirn
für
eine
Schmerzlinderung.
Bewegungen
schütten
unter
anderem
folgende
„Schmerzmittel“
aus:
«
Serotonin
»
Dopamin
+
Noradrenalin
*
Endogene
Opioide
Diese
Stoffe
werden
durch
die
Hypophyse
und
den
Hypothalamus
ausgeschüttet
und
schwächen
Gefahrensignale
des
Körpers
ab.
Bewegung
bietet
außerdem
folgende
Vorteile:
«
rezeptfrei
«
ohne
Zuzahlung
*
IMMER
verfügbar,
auch
an
Sonn-
und
Feiertagen
«
im
Grunde
braucht
man
nichts
außer
den
eigenen
Körper
Bewegung
wirkt
über
eine
absteigende
Hemmung
und
blockiert
somit
den
Schmerz.
Außerdem
lenkt
Bewegung
über
den
Herzschlag
und
die
Konzentration
vom
Schmerz
ab.
Um
mit
Bewegung
und
Training
zu
starten,
braucht
es
nichts
weiter
als
den
Willen
und
etwas
Platz,
um
sich
zu
bewegen.
Damit
der
innere
Schweinehund
etwas
gezähmt
wird,
gebe
ich
dir
nachfolgend
ein
paar
Pläne
zur
individuellen
Gestaltung
deines
Trainings.
Meine
Empfehlung
wäre,
zwei-
bis
dreimal
pro
Woche
einen
Trainingsplan
durchzuführen.
14.5
Beispielplan
1
DET
Goch
Ah
Lo
ot
Operator
Fit
1.
Stand
breite
Beine,
Knie
gebeugt,
Kniehebelauf
dreimal
30
Sekunden
2.
Stand
breite
Beine,
Knie
gebeugt,
Arme
nach
vorn,
Rotation
nach
rechts
und
links
dreimal
20
je
Seite,
gern
mit
Gewicht
in
den
Handen.
Achtung:
Beine
und
Becken
nicht
mitbewegen!
3.
Stand
extrem
breite
Beine,
gebeugte
Knie,
Knie
drehen
nach
außen
und
innen,
Oberkörper
so
aufrecht
wie
möglich,
dreimal
20
Wiederholungen
4.
Stand
Rücken
an
Wand,
nach
vorn
laufen
und
Beine
beugen
(Rücken
rutscht
an
Wand
herunter),
unten
ca.
30
bis
60
Sekunden
halten,
drei
bis
vier
Wiederholungen
5.
Rückenlage,
Beine
gestreckt
zur
Decke,
versuchen,
mit
den
Händen
die
Füße
zu
berühren,
dreimal
20
Wiederholungen
inklusive
Gewicht
in
Händen
6.
Rückenlage,
Beine
gestreckt
nach
oben,
Beine
nach
links
und
rechts
sinken
lassen,
dreimal
acht
bis
zehn
je
Seite.
Achtung:
langsame
Ausführung
und
nicht
den
Boden
berühren
7.
Bauchlage,
Beine
gebeugt,
gleichzeitig
abheben,
dreimal
15
Wiederholungen
8.
Bauchlage,
Beine
gestreckt,
Beine
abheben
und
auseinander-
und
zusammenführen,
dreimal
20
Wiederholungen
9.
Bauchlage,
Füße
aufstellen,
Knie
abheben,
Arme
zum
U
formen
und
Oberkörper
abheben,
Oberkörper
nach
rechts
und
links
bewegen,
dreimal
10
je
Seite,
gern
mit
Gewicht
10.
Bauchlage,
Füße
aufstellen,
Knie
abheben,
Gewicht
um
Körper
kreisen,
zehn
Kreise
je
Richtung
14.6
Schulterprogramm
Allgemein:
acht
bis
zwölf
Wiederholungen,
Gewicht
bei
65
bis
80
%,
drei
bis
vier
Serien,
60
bis
90
Sekunden
Pause
zwischen
den
Serien,
exzentrischer
Fokus
3/0/1,
zwei-
bis
viermal
pro
Woche,
immer
vier
Übungen
auswählen
(bei
jedem
Training
Übung
wechseln)
1.
Anziehen
mit
Gewicht,
Ellenbogen
oberhalb
Schulter,
Handinnenfläche
zum
Körper
und
2.
Körpernahe
Bewegung
(upright
rows)
3.
Gekippte
reverse
Butterfly
4.
Seitwärts
liegen,
oben
liegender
Arm
angewinkelt,
vor
Körper
ablegen,
Außenrotation
5.
Sitz
am
Tisch,
Gewicht
in
die
Hand,
Arm
90°
im
Schultergelenk,
Gewicht
nach
vorn
schieben
und
zurückziehen
(alles
mit
gestrecktem
Arm;
Fokus
Schulterblatt)
6.
Shrugs
7.
Seitheben
gleichzeitig
beide
Seiten
8.
Bauchlage,
Arme
vor-
und
zurückschieben
9.
Negatives
Bankdrücken
14.7
Trainingsplan
Beine
1.
Etwas
mehr
als
hüftbreit
stehen,
Knie
beugen,
Oberkörper
nach
rechts
und
links
rotieren
2.
Ausgangsstellung
wie
1.,
Fersen
heben
und
senken,
Kniebeugung
wird
beibehalten
3.
Ausfallschritt,
Oberkörper
nach
rechts
und
links
rotieren
4.
Rückwärtiger
Ausfallschritt,
Oberkörper
nach
rechts
und
links
rotieren
5.
Langsitz,
maximale
Oberkörperaufrichtung,
mit
Händen
abstützen,
Bein
gestreckt
abheben
und
auf-
und
abbewegen,
dreimal
20
je
Seite,
danach
seitwärts
hin-
und
herbewegen,
dreimal
20
je
Seite
6.
Rückenlage,
Bein
auf
Stuhl/Erhöhung,
einbeiniges
Bridging,
Gesäß
maximal
senken
und
maximal
heben,
nicht
aktives
Bein
gestreckt
auf
Höhe
des
anderen
Knies
halten
14.8
Trainingsplan
Rücken
1.
Jefferson
Curls
dreimal
zehn
Wiederholungen,
breitbeinig
stehen,
Oberkörper
aufrecht,
Arme
nach
oben,
Oberkörper
nach
rechts-links
drehen,
dreimal
acht
je
Seite
2.
Breitbeinig
stehen,
Oberkörper
abkippen,
Arme
Richtung
Boden,
Oberkörper
rechts-links
hochdrehen,
dreimal
fünf
je
Seite
3.
Rückenlage,
Beine
anstellen,
Hüfte
abheben,
Arme
hoch,
Beine
im
Wechsel
strecken,
dreimal
15
4.
Rückenlage,
Beine
anstellen,
Hand
auf
gegenüberliegendes
Knie
legen,
Oberkörper
abheben
(Seitenwechsel),
dreimal
zehn
5.
Wie
4.
Becken
nach
rechts-links
schieben,
dreimal
zehn
6.
Bauchlage,
Beine
anstellen,
im
Wechsel
abheben,
dreimal
dreizehn
7.
Wie
7.
beide
Beine
abheben,
dreimal
sechs
8.
Vorgebeugtes
Rudern,
dreimal
zehn
Dazu
gern
stets
Kreuzheben.
Hier
dann
leicht
anfangen
und
Gewicht
mit
verbesserter
Technik
steigern.
Jede
freie
Kraftübung
schult
die
Muskulatur
des
Rumpfes
und
generiert
Belastbarkeit.
Diese
Trainingspläne
sind
für
deine
grundlegende
Fitness
geeignet
und
du
benötigst
dafür
nahezu
keine
Geräte
und
nur
wenig
Platz.
Zu
beachten
ist,
dass
du
in
deinem
Tempo
beginnst
und
dich
langsam
steigerst.
Für
einen
steten
Ausbau
der
Leistungsfähigkeit
ist
eine
konsequente
und
geplante
Belastung
vonnöten.
Um
dir
zu
helfen,
mit
Erscheinungen
der
Überbelastung
etc.
umzugehen
und
diese
richtig
einzuschätzen,
beleuchte
ich
nachfolgend
für
dich
das
Thema
Rückenschmerzen
und
Wundheilung
etwas
näher.
Einige
haben
oder
hatten
schon
Probleme
mit
der
Wirbelsäule,
ob
nun
Bandscheibenprobleme,
Gleitwirbel
etc.
Viele
steigen
deswegen
um
und
versuchen,
bei
der
Ausrüstung
Gewicht
zu
sparen.
Ist
das
verhältnismäßig,
bringt
es
einen
Mehrwert
oder
ist
es
ein
psychologischer
Faktor?
Eine
geringere
Last
hat
grundsätzlich
eine
geringere
muskuläre
Aktivität
zur
Folge.
Dadurch
werden
Druck
und
Zugkomponenten
auf
diverse
Strukturen
minimiert.
Ist
dies
hilfreich?
Ja,
zu
Beginn
verbessert
es
die
Beschwerden,
doch
im
Laufe
der
Zeit
bauen
sich
Muskulatur
und
Bindegewebe
um
und
passen
sich
an
die
neue,
leichtere
Situation
an.
Die
Folge:
Abschwächung
der
wichtigen
Strukturen
für
eine
gute
Stabilität
und
daraus
resultierende
erneute
Beschwerdewelle
und
der
Fall
in
eine
Abwärtsspirale.
Was
wäre
der
richtige
Weg?
Der
richtige
Weg
wäre,
dem
Problem
auf
den
Grund
zu
gehen
und
daran
zu
arbeiten.
Hier
ist
Selbstdisziplin
gefragt.
Nur
durch
richtiges
(bitte
anleiten
lassen)
Training
und
den
richtigen
zeitlichen
Aufbau
kannst
du
eine
Situation
erschaffen,
um
Stress
und
Belastung
etwas
entgegenzusetzen.
Du
baust
die
Muskulatur
auf,
Bindegewebe,
Bandscheiben
etc.
passen
sich
an
und
werden
„resistenter“
gegenüber
Faktoren,
welche
zuvor
zu
Schmerzen
führten.
Es
dauert
länger
und
ist
anstrengender,
als
einfach
das
Gewicht
zu
ändern
und
somit
die
Last
und
Belastung
herabzusetzen,
aber
es
ist
ein
dauerhafter
Umbau
und
mit
einem
neuen
Körpergefühl
verbunden.
Man
fühlt
sich
dadurch
befähigt,
wieder
mehr
Lebensqualität
zu
genießen.
Das
Ziel
ist
also
mittelfristig
und
langfristig,
die
Belastbarkeit
zu
erhöhen
und
die
Variabilität
des
Körpers
zu
stärken.
Hier
nun
noch
zehn
Fakten
über
Rückenschmerzen,
die
du
so
vielleicht
nicht
kanntest:
1.
Rückenschmerzen
sind
weitverbreitet.
Weltweit
leiden,
unabhängig
vom
Alter,
mehr
als
84
%
der
Menschen
innerhalb
ihres
Lebens
an
Rückenschmerzen.
Diese
gehen
meist
ohne
Therapie
von
allein
weg.
2.
Bildgebende
Befunde
sind
nur
selten
hilfreich.
Die
meisten
Befunde
lassen
sich
auch
bei
Menschen
ohne
Beschwerden
finden.
3.
Der
Rücken
ist
geschaffen
für
vielseitige
Bewegungen
und
Anpassung
an
verschiedene
Aktivitäten.
4.
Rückenschmerzen
sind
auch
ohne
Verletzungen
oder
Verschleiß
möglich.
Vielmehr
spielt
eine
Summation
von
vielen
Faktoren
eine
Rolle.
5.
Rückenschmerzen
sollte
nicht
mit
Reduktion
von
Bewegungen
oder
vorschnellen
OPs
entgegengetreten
werden.
6.
Das
Mittel
der
Wahl
bei
Rückenschmerzen
ist
Bewegungen.
Sie
schadet
nicht.
7.
Starke
Medikamente
haben
keinen
starken
Vorteil.
Falls
eine
Einnahme
unumgänglich
ist,
sollte
mit
einfachen,
schwach
dosierten
Medikamenten
begonnen
werden.
8.
Mit
Leid
und
Schmerz
lässt
sich
auf
dem
Markt
gutes
Geld
verdienen,
also
Vorsicht
mit
Trends
und
angepriesenen
Produkten.
Diese
sind
meist
nicht
wissenschaftlich
belegt
(Matten
etc.).
9.
Rückenschmerzen
können
gut
behandelt
werden.
Eine
auf
dich
abgestimmte
aktive
Therapie
kann
helfen.
14.9
Wundheilungsphasen
Hier
jetzt
noch
mal,
wie
versprochen,
ein
kleiner
Exkurs
in
die
medizinische
Richtung,
speziell
zum
Thema
Wundheilung.
Wundheilungsphasen:
«
Latenzphase
(Ruhephase,
Gerinnungsphase):
ab
dem
Zeitpunkt
der
Verletzung
bis
wenige
Tage
danach
*
Exsudationsphase
(Reinigungsphase):
Bildung
von
Wundsekret
zur
Reinigung
der
Wunde,
wenige
Tage
nach
der
Verletzung
bis
zum
vierten
Tag
danach
*
Granulationsphase
(Proliferationsphase):
Neubildung
von
Bindegewebe
ab
dem
ca.
vierten
Tag
bis
zum
zwölften
Tag
»
Regenerationsphase
(Reparationsphase):
Verstärkte
Bildung
von
kollagenen
Fasern
durch
Granulation,
ab
dem
ca.
dreizehnten
Tag
bis
zu
mehreren
Wochen
»
Maturationsphase
(Reifungsphase):
Verstärkung
des
Vernetzungsprozesses
der
kollagenen
Faserstrukturen
(Neubildung)
bis
zu
20
Monate
Trew
[www
7
rtuskelfaseriss
Grad
128
TT
[riskelfasenissörad2
usm]
EE
TT
Grad3
PR
7
|
Bänderriss
Grad2
Juve
|
[Bänderriss
Grad3_|
3sbis368
|
|
|
TS
CTS
15.
Ausrüstung
und
Tools:
Was
solltest
du
unbedingt
haben
und
was
ist
eher
nice
to
have?
af
fice
Aw]
nd
hy
ok
a
ra
of
op
ria
01
2
:
ia
Ausrüstung
Nun
bist
du
fit
und
dein
Mindset
strotzt
nur
so
vor
Entschlossenheit
und
Willensstärke,
nun
fangen
wir
an
mit
dem
letzten
Part
deiner
persönlichen
Vorbereitung
für
die
Krise,
der
Ausrüstung.
Die
YouTube-„Experten“
der
Outdoor-
und
Survivalszene
fangen
meist
hier
an,
da
sie
denken,
man
kann
sich
Fähigkeiten
und
Einstellungen
einfach
kaufen.
Nach
dem
Motto:
Ich
kaufe
eine
Kommandohose
von
Marke
XY
und
bin
nun
auch
ein
Kommandosoldat.
Dass
dies
mit
der
Realität
nichts
zu
tun
hat,
sollte
jedem
bewusst
sein.
Ich
gebe
dir
hier
angepasst
an
das
Spezialkräfte-Bekleidungsschema
einen
gewissen
Fahrplan,
den
du
abarbeiten
kannst
—-
ein
Schema,
das
je
nach
Situation
auf-
und
abgebaut
werden
kann,
je
nach
Eskalationsstufe.
Dieses
Schema
passe
ich
natürlich
so
an,
dass
es
rein
für
dich
als
Schutz
und
passend
zur
Überlebenssituation
geeignet
ist.
Angriffstypische
Besonderheiten
und
paramilitärische
Raffinessen
lasse
ich
hier
gezielt
aus.
Wir
bauen
dich
und
deine
Gruppe,
Familie
und
Freunde
wie
eine
Zwiebel
auf.
Von
innen
nach
außen,
vom
Überlebenswichtigen
zum
reinen
Luxus.
1.
First
Line:
Die
First
Line
umfasst
deine
persönliche
Grundausstattung,
die
du
immer
trägst.
Egal,
ob
im
Schlafsack,
beim
Erkunden
oder
wenn
du
„nur
mal
schnell“
duschen
oder
einkaufen
gehen
möchtest.
Dieses
Material
und
die
Kleidung
sind
deine
zweite
Haut,
deine
Lebensversicherung,
wenn
alles
andere
daneben
geht.
Du
sollst
nur
überleben,
nicht
im
Luxus
schwelgen.
Dazu
gehören
unter
anderem
deine
„Uniform“
bzw.
Outdoor-Bekleidung,
deine
robusten
Stiefel,
eine
Kopfbedeckung,
ein
ordentlicher
Gürtel
und
weitere
nützliche
Dinge,
die
dich
mindestens
24
Stunden
lang
am
Leben
halten.
2.
Second
Line:
Die
Second
Line
ist
die
erweiterte
Schutzausstattung
und
dein
kleiner
Fluchtrucksack.
Hierzu
gehört
beispielsweise
eine
Schutzweste,
erweiterte
Erste-Hilfe-Kits
und
viele
andere
Dinge,
die
dich
im
Alltag,
sei
es
auf
der
Flucht,
im
Kampf
oder
bei
Besorgungen
begleiten.
3.
Third
Line:
Die
Third
Line
ist
die
zusätzliche
Schutzausstattung,
die
bei
besonders
gefährlichen
Einsätzen
getragen
wird
oder
wenn
du
weite
Distanzen
mit
deinem
großen
„Hinkelstein“
(Rucksack
80+
Liter)
zurücklegen
musst.
Gasmaske,
ABC-Schutzanzug,
Tarnnetze
und
weiteres
Equipment,
das
du
brauchst,
um
im
Feld
zu
überleben,
egal
ob
nun
urban
oder
in
der
Wildnis.
Je
nach
Gebiet
und
Gefahrenpotenzial
kannst
du
auch
noch
weitere
Schutz-
oder
Bekleidungsstufen
definieren,
die
dann
zusätzliche
Bekleidungsstücke
und
Ausrüstung
umfassen.
Wie
immer
gibt
es
keine
Musterlösungen,
da
jeder
Mensch
mit
seinem
Umfeld
(Natur
und
Menschen)
angepasst
interagieren
muss.
Jedoch
gibt
es
Dinge,
die
du
immer
brauchst,
egal,
wo
du
wohnst
und
wie
deine
persönliche
Situation
aussieht.
Diese
werden
wir
jetzt
nach
und
nach
abhandeln.
15.1
First
Line
LH
I
DES
eh
2
N
ae
IE,
a
Ep
[=]
I
a
-
="
Ausriistungsstruktur
Hier
gehen
wir
jetzt
alles
durch,
was
du
permanent
tragen
wirst.
Wer
hier
billig
(schlechte
Qualität)
kauft,
zahlt
nicht
nur
zweimal,
wie
man
so
schön
sagt,
sondern
riskiert
auch
seine
Gesundheit
und
womöglich
sein
Leben.
In
der
Krise
kann
man
nicht
stoppen,
nicht
einkaufen
oder
wechseln
(wenn
man
nicht
vorgesorgt
hat).
Was
alles
enthalten
sein
sollte:
«
Socken
«
Unterwäsche
(Shorts
und
Shirt)
+
Mütze
+
Buff/Schlauchschal
«
Schuhe
«
Handschuhe
e
IFAK
(Individual
First
Aid
Kit)
*
Kompass
+
Multitool
+
Gürtel
*
Robuste
Hose
*
Robustes
Hemd
«
Stirnlampe
*
Energieriegel
Schutzbrille
+
Ersatzbrille
für
Brillenträger
Socken
Trekking-
oder
Outdoor-Socken
sind
spezielle
Socken,
die
für
das
Wandern,
Trekking
oder
andere
Outdoor-
Aktivitäten
entwickelt
wurden
und
vielleicht
von
denen
abweichen,
die
du
normalerweise
auf
der
Arbeit
oder
in
der
Freizeit
trägst.
Sie
unterscheiden
sich
durch
ihre
Materialien,
Konstruktion
und
Eigenschaften,
die
speziell
auf
die
Anforderungen
dieser
Aktivitäten
und
damit
deiner
Krise
abgestimmt
sind.
Die
besonderen
Merkmale
dieser
Socken
sind
eine
gute
Passform,
Dämpfung
und
Unterstützung,
Feuchtigkeitsmanagement,
Atmungsaktivität
sowie
Haltbarkeit.
Diese
Eigenschaften
sind
wichtig,
um
den
Füßen
Komfort
und
Schutz
während
deiner
längeren
Flucht-
oder
Versteckphase
zu
bieten.
Trekking-
und
Outdoor-Socken
sind
in
der
Regel
aus
hochwertigen
Materialien
wie
Merinowolle,
synthetischen
Fasern
wie
Polyester
oder
Nylon
oder
einer
Mischung
aus
beiden
hergestellt.
Merinowolle
hat
natürliche
antibakterielle
Eigenschaften,
ist
geruchsresistent,
weich
und
kratzfrei.
Synthetische
Fasern
bieten
Feuchtigkeitsmanagement
und
Haltbarkeit.
Eine
Kombination
aus
beiden
Materialien
bietet
oft
eine
gute
Balance
zwischen
den
Vorteilen
von
Merinowolle
und
Synthetik.
Trekking-
und
Outdoor-Socken
sind
auch
speziell
konstruiert,
um
den
Anforderungen
des
Wanderns
gerecht
zu
werden.
Sie
haben
oft
gepolsterte
Sohlen,
um
die
Belastung
der
Füße
beim
Wandern
zu
reduzieren,
und
sind
an
den
Fersen,
Zehen
und
Ballen
verstärkt,
um
die
Haltbarkeit
zu
verbessern
und
Blasenbildung
zu
verhindern.
Einige
Trekking-Socken
haben
auch
Kompressionsbereiche,
um
die
Durchblutung
zu
verbessern
und
die
Müdigkeit
der
Beine
zu
reduzieren.
Jedoch
Vorsicht
vor
reinen
Kompressionssocken!
Diese
sind
nicht
für
tage-
oder
gar
wochenlanges
Tragen
konzipiert.
Mangelnde
Durchblutung,
Taubheitsgefühle
und
fehlende
Durchblutung
bei
Abschnürung
kann
schwerwiegende
Folgen
haben.
Trekking-
und
Outdoor-Socken
schützen
auch
vor
verschiedenen
Witterungsbedingungen
und
Umweltbedingungen.
Zum
Beispiel
bieten
wasserdichte
Socken
Schutz
vor
Nässe
und
Feuchtigkeit,
während
isolierte
Socken
Schutz
vor
Kälte
bieten
können.
Andere
Socken
haben
antimikrobielle
Eigenschaften,
um
Bakterienwachstum
und
Geruchsbildung
zu
reduzieren.
Welche
Marke
und
genaues
Produkt
für
dich
am
besten
sind,
musst
du
herausfinden.
Es
gibt
genügend
gute
Hersteller,
die
sich
hierauf
spezialisiert
haben.
Unterwäsche
DA
Unterwäsche
Die
Unterwäsche
ist
ein
besonders
wichtiger
Bestandteil
deiner
First
Line.
Sie
muss
den
hohen
Anforderungen
der
Aktivitäten
und
Entbehrungen
sowie
der
permanenten
Beanspruchung
im
Freien
gerecht
werden
und
dich
vor
den
Elementen
schützen.
Wer
hier
die
falsche
Wahl
trifft,
hat
bald
andere
Probleme
als
einen
wütenden
Mob
von
Plünderern
oder
Hungergefühl.
Entzündungen
im
Schrittbereich
durch
falsche
Unterwäsche
versauen
dir
buchstäblich
den
Tag
und
machen
dich
langsam
und
anfällig
für
weitere
Erkrankungen.
Eine
der
wichtigsten
Eigenschaften
deiner
Unterwäsche
ist
ihre
Atmungsaktivität.
Da
sie
direkt
auf
der
Haut
getragen
wird,
muss
sie
Feuchtigkeit
und
Schweiß
schnell
ableiten,
um
den
Körper
trocken
und
komfortabel
zu
halten.
Dafür
sind
oft
Materialien
wie
Merinowolle
oder
synthetische
Fasern
wie
Polyester
oder
Nylon
im
Einsatz.
Merinowolle
hat
den
Vorteil,
dass
sie
natürliche
antibakterielle
Eigenschaften
aufweist
und
geruchsneutral
ist,
während
synthetische
Fasern
in
der
Regel
sehr
strapazierfähig
und
langlebig
sind.
Der
Geruch
nach
ein
paar
Tagen
bei
synthetischen
Stoffen
ist
nicht
zu
unterschätzen,
aber
wegen
Gestank
ist
noch
keiner
gestorben,
wegen
eines
entzündeten
„Wolfs“,
den
man
sich
gelaufen
hat,
wahrscheinlich
eher.
Deswegen
sollte
die
Unterwäsche
auch
immer
eine
eng
anliegende
Passform
besitzen,
um
Reibungen
und
Scheuerstellen
zu
vermeiden.
Achte
auch
auf
Nähte,
diese
sollten
nicht
im
Schrittbereich
entlanggehen.
Es
ist
auch
wichtig,
dass
die
Kleidung
und
Ausrüstung
locker
und
bequem
sitzt
und
nicht
zu
eng
anliegt.
Auch
zu
enge
Kleidung
und
Ausrüstung
können
Reibungen
und
Scheuerstellen
an
empfindlichen
Stellen
verursachen.
Zusätzlich
kann
das
Auftragen
von
speziellen
Cremes
oder
Salben
(Vaseline)
helfen,
Reibung
zu
reduzieren
und
die
Haut
zu
schützen.
Es
gibt
spezielle
Anti-Reibungs-Produkte
auf
dem
Markt,
die
genau
dafür
entwickelt
wurden.
Auch
hier
bitte
erst
ausgiebig
testen,
ehe
man
sich
auf
ein
Produkt
im
Ernstfall
verlässt.
Regelmäßige
Pausen
beim
Marschieren
sind
wichtig,
wenn
die
Zeit
und
die
Sicherheit
es
zulassen,
um
dem
Körper
und
der
Haut
Zeit
zum
Erholen
zu
geben.
In
diesen
Pausen
solltest
du
darauf
achten,
dass
die
Haut
trocken
bleibt,
und
gegebenenfalls
Kleidungsstücke
wechseln,
um
Feuchtigkeit
von
der
Haut
zu
entfernen.
a
=
a
aa
Ss
\W
aE
SS
|
*
urn»
=>
N
UNDER
armour
&
§
co
VE
pt}
:
IB
-
Abbildung
14
Schließlich
ist
es
wichtig,
die
richtige
Technik
beim
Gehen
und
Marschieren
zu
verwenden.
Eine
gute
Technik
umfasst
eine
aufrechte
Haltung,
kurze
und
schnelle
Schritte
sowie
das
Tragen
von
gut
sitzenden
Schuhen
mit
ausreichender
Dämpfung.
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
bei
Trekking-
oder
Outdoor-Unterwäsche
ist
ihre
Fähigkeit,
den
Körper
vor
Kälte
und
Wärme
zu
schützen.
Im
Winter
muss
sie
Wärme
isolieren
und
den
Körper
vor
Erfrierungen
schützen,
während
sie
im
Sommer
Schutz
vor
UV-Strahlung
und
Überhitzung
bieten
sollte.
Hierfür
sind
oft
spezielle
Materialien
im
Einsatz,
die
eine
hohe
Isolationsfähigkeit
und
einen
guten
UV-Schutz
aufweisen.
Kopfbedeckung
Ex:
nn]
Ha
Kopfbedeckung
Den
Großteil
der
Korperwarme
verliert
der
Mensch
über
den
Kopf.
Warme
Glieder
halten
den
Kérperkern
warm
und
sichern
das
Uberleben.
Du
brauchst
eine
gescheite
Miitze,
die
speziell
fiir
den
Einsatz
in
der
Natur
entwickelt
wurde
und
Schutz
und
Komfort
fiir
die
unterschiedlichsten
Wetterbedingungen
bietet.
Diese
Mützen
sind
in
der
Regel
aus
strapazierfahigen
Materialien
gefertigt
und
bieten
Schutz
vor
Sonne,
Wind,
Kälte
und
Feuchtigkeit.
Eine
der
besonderen
Eigenschaften
deiner
Miitze
sollte
sein,
Feuchtigkeit
schnell
abzuleiten
und
den
Kopf
trocken
zu
halten.
Dies
ist
wichtig,
um
Überhitzung
zu
vermeiden
und
den
Körper
im
Sommer
kiihl
zu
halten.
Die
meisten
Trekking-Miitzen
sind
aus
Materialien
wie
Nylon
oder
Polyester
hergestellt,
die
schnell
trocknen
und
Feuchtigkeit
ableiten
können.
Eine
weitere
wichtige
Funktion
von
Trekking-Miitzen
ist
der
Schutz
vor
schädlichen
UV-Strahlen
der
Sonne.
Viele
Outdoor-Mützen
bieten
UPF-Schutz,
um
die
Haut
vor
Sonnenschäden
zu
schützen.
Einige
Trekking-Mützen
haben
auch
einen
langen
Nackenschutz,
der
den
Nacken
und
die
Ohren
schützt,
die
bei
langen
Wanderungen
besonders
der
Sonne
ausgesetzt
sind.
Bei
extremer
Kälte
empfehle
ich
die
Kombination
mit
einer
Sturmhaube
um
Nase,
Lippen
und
Halsbereich
zu
schützen.
Ein
Buff/
Schlauchschal
wäre
auch
noch
eine
Option.
Trekking-Mützen
sind
Abbildung
15
in
der
Regel
auch
sehr
leicht
und
einfach
zu
transportieren.
Viele
Mützen
sind
faltbar
oder
zusammenrollbar
und
können
in
einer
Tasche
oder
einem
Rucksack
verstaut
werden,
wenn
sie
nicht
getragen
werden.
Einige
Trekking-Mützen
bieten
auch
zusätzliche
Funktionen
wie
integrierte
Ohrenklappen
oder
Belüftungsöffnungen,
die
den
Luftstrom
durch
die
Mütze
erhöhen
können.
Diese
Funktionen
können
je
nach
Klima
und
Aktivität
variieren
und
sollten
sorgfältig
ausgewählt
werden,
um
deinen
Bedürfnissen
gerecht
zu
werden.
Handschuhe
«0
Re
Ezir
am
=
es
a
[mB]
=
hes
hl
Handschuhe
Egal,
ob
du
am
Arbeiten,
am
Klettern
oder
in
einen
Strallenkampf
verwickelt
bist,
was
du
nicht
brauchst,
sind
kaputte
oder
verletzte
Hände.
Deine
Hände
und
der
Körper
allgemein
sind
deine
Lebensversicherung
in
der
Krise.
Hier
ein
paar
Tipps,
worauf
du
achten
solltest,
wenn
du
dir
Handschuhe
fiir
die
Krise
zulegst.
a“,
XU
{
A
~
AUS
17
Pa
oe
Ber
NEO
A
>
a
oy
®
Lk
STE
NS
a
1
EE
=
"Re
TFT
Sana
|
SS
Abbildung
16
Material
Der
Handschuh
sollte
aus
einem
haltbaren
Material
wie
Nylon,
Leder
oder
Gore-Tex
hergestellt
sein,
das
vor
Rissen,
Abrieb
und
Schnitten
schützt.
Passform:
Der
Handschuh
sollte
eine
enge
Passform
besitzen,
um
einen
guten
Griff
und
Fingerfertigkeit
zu
gewährleisten.
Er
sollte
jedoch
auch
nicht
zu
eng
sein,
um
deine
Durchblutung
nicht
zu
stören.
Eine
zu
lockere
Passform
kann
dazu
führen,
dass
der
Handschuh
verrutscht
oder
den
Halt
verliert,
vor
allem
beim
Schießen
kann
dies
zu
Störungen
und
fehlerhaften
Treffern
führen.
Griffigkeit
Der
Handschuh
muss
über
eine
gute
Griffigkeit
verfügen,
um
ein
Abrutschen
von
Gegenständen
zu
verhindern.
Eine
rutschfeste
Oberfläche
oder
ein
Profilmuster
auf
der
Handfläche
kann
hier
hilfreich
sein.
Flexibilität
Der
Handschuh
sollte
ausreichend
flexibel
sein,
um
eine
gute
Fingerfertigkeit
zu
gewährleisten
und
um
auch
bei
starker
Beanspruchung
nicht
zu
reißen,
um
zum
Beispiel
Waffen
oder
andere
Gegenstände
effektiv
handhaben
zu
können.
Isolierung:
In
kälteren
Umgebungen
sollte
der
Handschuh
über
eine
ausreichende
Isolierung
verfügen,
um
die
Hände
warmzuhalten.
Kalte
Finger
sind
genauso
wie
kalte
Füße
der
Anfang
vom
Ende.
Atmungsaktivität
Der
Handschuh
sollte
atmungsaktiv
sein,
um
Feuchtigkeit
von
den
Händen
abzuleiten
und
ein
Überhitzen
zu
verhindern.
Schutz
Der
Handschuh
sollte
die
Hände
vor
Schnitten,
Stößen
und
anderen
Verletzungen
schützen.
Knöchelschutz
für
Schläge
oder
zum
Abwehren
von
Schlaggegenständen
ist
zu
empfehlen.
Allgemein
gesagt,
gibt
es
natürlich
nicht
den
Allheilsbringer
bei
Handschuhen.
Jeder
Handschuh
ist
für
ein
gewisses
Szenario
hergestellt
worden.
Investiere
also
weise
in
mehrere
Handschuhe
für
die
Arbeit,
für
die
Kälte
und
den
Überlebenskampf.
Jeder
Handschuh
hat
seine
Vor-
und
Nachteile.
Am
Mann
bzw.
an
der
Frau
solltest
du
immer
die
haben,
die
kurzfristig
am
leichtesten
als
Allrounder
dienen
können.
Outdoorhemd
und
Jacke
[=]
iE
m]
HE
yk
[=]
2a
Oberteile
Jetzt
gehen
wir
langsam
mehr
von
innen
nach
außen.
Ein
gutes
Outdoorhemd
und
eine
gute
Jacke
sind
ein
absolutes
Muss
für
deine
potenziellen
Szenarien.
Egal,
ob
taktische
oder
reine
Outdooraktivitdten
—
Die
Produkte
sollten
aus
robusten,
langlebigen
und
witterungsbestdndigen
Materialien
hergestellt
sein,
die
den
Anforderungen
des
Geländes
und
der
Aktivität
unter
widrigsten
Bedingungen
standhalten
können.
Einige
Materialien,
die
für
solche
Outdoorhemden
und
Jacken
häufig
verwendet
werden,
sind
Nylon,
Polyester
und
Gore-Tex.
Diese
Materialien
sind
bekannt
für
ihre
Haltbarkeit
und
ihre
Fähigkeit,
Feuchtigkeit
abzuweisen
und
den
Träger
trocken
und
komfortabel
zu
halten.
Dein
Allround-Hemd
und
Jacke
sollten
über
funktionale
Taschen
und
Befestigungspunkte
verfügen,
die
es
dir
ermöglichen,
wichtige
Ausrüstung,
Tools
und
Werkzeuge
griffbereit
zu
halten.
Sie
sollten
darüber
hinaus
auch
eine
bequeme
Passform
haben,
die
dir
volle
Bewegungsfreiheit
ermöglicht.
Du
bist
jedoch
nicht
auf
einem
Camping-Trip,
deswegen
ist
es
wichtig,
dass
das
Hemd
und
die
Jacke
auch
eine
gewisse
Tarnung
und
Tarnfähigkeit
bieten
(nicht
zu
verwechseln
mit
Tarnmuster),
die
dich
vor
potenziellen
Bedrohungen
schützen.
Optimalerweise
ist
das
Material
zudem
noch
flammhemmend
und
wasserabweisend,
um
dich
vor
Feuer
und
Wasser
zu
schützen.
Je
nachdem,
was
für
Material
du
hast,
verschmelzen
vor
allem
die
synthetischen
bei
Flammen
mit
deiner
Haut
—
kein
schöner
Anblick
und
ohne
Fachkräfte
schwer
zu
behandeln
und
zu
lösen.
+
N
oy
A
\
iY
v
%
|
hal
|
.
|
1
|
-
Af
J
»
3
)
Wu
m
€
/
|
N
)
Abbildung
17
Outdoor-Hose
Eine
gute
Outdoor-Hose,
die
du
teilweise
über
Wochen
trägst,
sollte
einige
wichtige
Eigenschaften
aufweisen,
die
sie
funktional
und
robust
machen.
Für
eine
Krise
sollte
die
Hose
zusätzlich
auch
schnell
trocknen
können,
um
bei
Bedarf
schnell
wieder
einsatzbereit
zu
sein.
Hier
sind
einige
Merkmale,
die
meiner
Meinung
nach
eine
gute
Outdoor-Hose
auszeichnen
Material:
Die
Hose
sollte
aus
einem
robusten
und
strapazierfähigen
Material
wie
Ripstop-Nylon
oder
Polyestermischungen
hergestellt
sein,
das
gegen
Abrieb,
Risse
und
Verschleiß
beständig
ist.
v
7
7
\
>a
7
a
2
7
7
i
%
\
Abbildung
18
Wetterschutz
Eine
gute
Outdoor-Hose
sollte
wind-
und
wasserabweisend
(nicht
unbedingt
wasserdicht)
sein,
um
dich
vor
den
Elementen
zu
schützen.
Eine
Beschichtung
oder
Membran
kann
hierbei
helfen.
Selbst
Nachhelfen
und
Pflegen
dieser
Materialien
sorgt
für
zusätzlichen
Schutz
und
Haltbarkeit.
Bewegungsfreiheit
Eine
Hose
sollte
eine
gute
Bewegungsfreiheit
bieten,
um
schnelle
und
dynamische
Bewegungen
zu
ermöglichen.
Knien,
liegen,
über
Hindernisse
springen
und
durch
den
Schlamm
robben
sollten
möglich
sein,
ohne
dass
du
danach
nackt
dastehst.
Ein
elastischer
Bund
und
flexibles
Material
können
hierbei
sehr
hilfreich
sein.
Taschen
Eine
gute
Outdoor-Hose
sollte
über
ausreichend
Taschen
verfügen,
um
deine
Ausrüstung
(IFAK,
Handschuhe
etc.)
und
Tools/Messer
aufzubewahren
und
zu
transportieren.
Hierbei
ist
es
auch
wichtig,
dass
die
Taschen
gut
platziert
und
leicht
zugänglich
sind,
egal,
ob
du
stehst,
liegst
oder
kniest.
Verstärkte
Knie-
und
Gesäßbereiche
Um
deine
Knie
beim
Klettern
etc.
zu
schonen,
sollten
die
Knie-
und
Gesäßbereiche
der
Hose
verstärkt
sein.
Dies
kann
auch
verdeckt
geschehen
und
sollte
nicht
offensichtlich
sein.
Farbwahl
allgemein
1
|
Fie
A]
Lg
=
|
1
=F
=
Hr,
Ofen
Farbwahl
Deine
äußerliche
Bekleidung,
egal,
ob
Hose,
Hemd
oder
Jacke,
sollte
eine
unauffällige
Farbe
haben,
um
im
Gelände
nicht
aufzufallen
und
somit
ein
Ziel
darzustellen.
Erdtöne
wie
Beige,
Grün,
Grau
oder
Braun
machen
hier
mehr
Sinn.
Schwarz
fällt
auch
auf!
Du
musst
in
der
Umgebung
verschmelzen,
jedoch
nicht
in
Tarnuniform
rumlaufen.
Warum
nicht?
Uniformen
mit
Tarnmustern
machen
dich
immer
zum
Ziel.
1.
Weil
dich
alle
Gegner
oder
Menschen
mit
bösen
Absichten
als
Bedrohung
wahrnehmen
und
bekämpfen
wollen.
Uniform
steht
für
diese
Klientel
stellvertretend
für:
«
Er
ist
bewaffnet.
«
Er
ist
kampffähig
und
hat
Informationen,
die
wichtig
sein
könnten.
e
Er
hat
Lebensmittel
und
Funk.
2.
Alle
panischen
und
Hilfe
suchenden
Menschen
sehen
dich
als
Hoffnungsträger.
Sie
kleben
dir
an
der
Backe,
ob
du
das
willst
oder
nicht.
Uniform
steht
für
diese
Klientel
stellvertretend
für:
«
Er
weiß,
was
er
tut.
e
Er
hat
Essen
und
Trinken.
e
Er
beschützt
mich
und
hilft
mir.
Gürtel
el
o
-
Ry"
mu
[|
pr
RT
™
Gürtel
Ein
guter
Einsatzgürtel
ist
ein
wesentlicher
Bestandteil
der
Ausrüstung
in
Krisensituationen.
Es
gibt
eine
Vielzahl
von
Materialien
und
Eigenschaften,
die
bei
der
Auswahl
des
richtigen
Gürtels
berücksichtigt
werden
sollten.
Ein
wichtiger
Faktor
bei
der
Wahl
des
richtigen
Materials
ist
die
Robustheit.
Der
Gürtel
sollte
in
der
Lage
sein,
schwere
Ausrüstung
wie
Waffen,
Werkzeuge
oder
Vorräte
zu
tragen,
ohne
dass
er
reißt
oder
sich
verbiegt.
Materialien
wie
Nylon,
Leder
oder
strapazierfähige
synthetische
Stoffe
eignen
sich
gut
für
diesen
Zweck.
Sie
sind
nicht
nur
widerstandsfähig,
sondern
auch
leicht
und
bequem
zu
tragen.
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
ist
die
Breite
des
Gürtels.
Ein
breiter
Gürtel
verteilt
das
Gewicht
der
Ausrüstung
besser
und
bietet
zusätzliche
Unterstützung
und
Stabilität.
Ein
Gürtel
mit
einer
Breite
von
etwa
3,5
bis
4,5
cm
ist
in
der
Regel
ausreichend.
(bitte
vorher
nachmessen
bei
den
Hosen).
Eine
weitere
wichtige
Eigenschaft
ist
die
Verstellbarkeit.
Ein
guter
Outdoor-
und
Einsatzgürtel
sollte
in
der
Lage
sein,
an
die
Taille
des
Trägers
angepasst
zu
werden,
um
eine
bequeme
und
sichere
Passform
zu
gewährleisten.
Eine
Schnalle,
die
leicht
zu
öffnen
und
zu
schließen
ist,
ist
ebenfalls
von
Vorteil,
um
den
Gürtel
schnell
an-
und
ablegen
zu
können.
Die
Cobra-Schnallensysteme
finde
ich
hierfür
sehr
gut
geeignet.
Ein
weiteres
wichtiges
Merkmal
ist
die
Möglichkeit,
Zubehör
und
Taschen
an
dem
Gürtel
zu
befestigen.
Eine
Vielzahl
von
Taschen,
Haltern
und
Schlaufen
kann
nützlich
sein,
um
zusätzliche
Ausrüstung
und
Vorräte
griffbereit
zu
haben.
Eine
Kombination
aus
Molle-Schlaufen
und
D-Ringen
kann
eine
gute
Option
sein,
um
das
Befestigen
von
Zubehör
und
Taschen
zu
erleichtern.
Eine
besondere
Empfehlung,
die
ich
persönlich
machen
kann,
ist
ein
Gürtelsystem,
das
aus
zwei
Gürteln
besteht:
einem
weichen
und
zugleich
leichten
Unter-
oder
Innengürtel
und
einem
robusten
Ober-
oder
Außengürtel.
Dieses
System
bietet
eine
Reihe
von
Vorteilen
und
Besonderheiten.
Einer
der
wichtigsten
Vorteile
eines
solchen
Systems
ist,
dass
es
eine
bessere
Lastverteilung
ermöglicht.
Der
Unter-
oder
Innengürtel
trägt
das
Gewicht
der
Hose
und
der
Unterbekleidung,
während
der
robuste
Ober-
oder
Außengürtel
das
Gewicht
der
Ausrüstung
und
anderer
schwerer
Gegenstände
trägt.
Dies
verteilt
das
Gewicht
gleichmäßig
auf
den
Körper
und
verringert
das
Risiko
von
Verletzungen
oder
Ermüdung.
Der
robuste
Außengürtel
ist
jederzeit
schnell
und
einfach
abgelegt,
ohne
dass
man
ständig
seine
Hose
oder
andere
Kleidungsstücke
ausziehen
muss.
Dies
kann
besonders
nützlich
sein,
wenn
schnelle
Bewegungen
oder
schnelle
Handlungen
erforderlich
sind,
bei
denen
ein
Gürtel
im
Weg
sein
könnte.
Oder
einfach
nur
beim
Schlafen
im
Schlafsack,
die
Hose
bleibt
an,
aber
der
Einsatzgürtel
kann
innen
an
den
Rand
gelegt
werden,
ohne
dass
man
ihn
lange
suchen
muss.
Das
Zwei-Gürtel-System
bietet
auch
eine
höhere
Flexibilität
und
Anpassungsfähigkeit
als
ein
einzelner
Gürtel.
Der
Träger
kann
den
Unter-
oder
Innengürtel
separat
von
dem
robusten
Ober-
oder
Außengürtel
anpassen,
um
eine
bessere
Passform
und
Tragekomfort
zu
erreichen.
Schließlich
ist
das
Zwei-Gürtel-System
aufgrund
seines
modularen
Designs
und
seiner
Vielseitigkeit
ideal
für
den
Einsatz
in
Krisensituationen
und
bei
taktischen
Anwendungen.
Es
ermöglicht
eine
schnelle
Anpassung
und
Rekonfiguration
der
Ausrüstung
und
bietet
eine
hohe
Strapazierfähigkeit
und
Leistungsfähigkeit
in
unterschiedlichen
Einsatzszenarien.
Multitool
und
Messer
[m]
7m]
Ela
Tools
Das
Lieblingsthema
vieler
Outdoor-
und
Survivalbegeisterten.
Ein
gutes
Outdoor-Multitool
sowie
ein
Arbeitsmesser
sind
einfach
unverzichtbare
Werkzeuge
fiir
jedes
Abenteuer
und
jede
Krise,
egal,
ob
im
Urbanen
oder
in
der
Natur.
Es
gibt
viele
verschiedene
Arten
von
Multitools
und
Messern
auf
dem
Markt,
aber
es
ist
wichtig,
dass
das
ausgewählte
Werkzeug
bestimmte
Eigenschaften
aufweist,
um
den
Anforderungen
der
Krise
gerecht
zu
werden.
Zunächst
einmal
sollte
ein
gutes
Outdoor-Multitool
und
Messer
aus
hochwertigen
Materialien
hergestellt
sein,
um
Langlebigkeit
und
Zuverlässigkeit
zu
gewährleisten.
Gängige
Materialien
sind
rostfreier
Stahl,
Titan
und
Kohlenstoffstahl.
Jedes
Material
hat
seine
eigenen
Vor-
und
Nachteile,
aber
im
Allgemeinen
sollten
die
Klingen
und
Werkzeuge
aus
Materialien
bestehen,
die
korrosionsbeständig,
leicht
zu
schärfen
und
robust
sind.
Ein
weiteres
wichtiges
Merkmal
eines
guten
Outdoor-Multitools
und
Messers
ist
seine
Vielseitigkeit.
Ein
gutes
Multitool
sollte
eine
Vielzahl
von
Werkzeugen
und
Funktionen
haben,
wie
zum
Beispiel
eine
Säge,
Zange,
Schere,
Schraubenzieher
und
Flaschenöffner.
Diese
Werkzeuge
sollten
einfach
zugänglich
und
einfach
zu
verwenden
sein,
um
schnell
und
effektiv
reagieren
zu
können.
Die
Größe
und
das
Gewicht
sind
ebenfalls
wichtige
Überlegungen
bei
der
Auswahl
eines
Outdoor-Multitools
und
Messers.
Es
sollte
klein
und
leicht
genug
sein,
um
bequem
in
einer
Tasche
oder
am
Gürtel
getragen
zu
werden,
aber
groß
genug,
um
eine
angemessene
Griffigkeit
zu
bieten
und
eine
ausreichend
lange
Klinge
zu
haben.
Wichtig
ist
beim
Thema
Messer,
dass
es
in
erster
Linie
zum
Arbeiten
und
zweiter
Linie
als
Selbstverteidigungsmittel
genutzt
werden
sollte.
Wir
reden
bei
der
First
Line
Ausstattung
von
einem
minimalen
Ansatz
zum
Überleben.
Rambo-Messer
oder
Macheten,
wenn
du
welche
mitnehmen
möchtest,
gehören
wenn
überhaupt
in
die
Second
oder
Third
Line.
Ein
weiterer
Faktor,
den
es
zu
berücksichtigen
gilt,
ist
die
Sicherheit
bei
der
Verwendung
des
Werkzeugs.
Das
Werkzeug
sollte
eine
zuverlässige
Verriegelung
haben,
um
versehentliches
Schließen
oder
Öffnen
zu
verhindern.
Die
Klingen
sollten
eine
scharfe
Spitze
und
eine
solide
Basis
haben,
um
ein
Abrutschen
oder
Verrutschen
zu
verhindern.
Schließlich
ist
es
wichtig,
dass
das
Werkzeug
einfach
zu
reinigen
und
zu
warten
ist.
Ein
gutes
Outdoor-Multitool
und
Messer
sollten
einfach
zu
zerlegen
sein,
um
es
gründlich
zu
reinigen
und
zu
schmieren.
Eine
gute
Pflege
und
Wartung
des
Werkzeugs
wird
seine
Langlebigkeit
und
Zuverlässigkeit
sicherstellen.
Ob
du
dir
nun
ein
Tool
von
Leatherman,
Victorinox
etc.
holst
oder
bei
den
Messern
von
Böker,
Extrema
Ratio
etc.
liegt
ganz
bei
dir.
Finde
deinen
eigenen
Weg.
Es
sollte
jedoch
nicht
zu
übertrieben
sein
und
nicht
über
mehr
Funktionen
verfügen,
als
du
eigentlich
nicht
brauchst,
denn
du
musst
alles
mitschleppen
...
Kleinvieh
macht
beim
Thema
Gewicht
auch
Mist.
AN
N
348
SL
3
Ba
ATE
NE
N
x
VE
SD
Ss
N
EN
Toe
NIC
n
TY
N
N
N
N
DAB
SAN
a,
NG
ya
A
>
Wy
xe
LS
a
N
NX
&
®
RN
X
N
AN
N
A
Ns
ASS
iS
SEN
Raa
ds
NN
N
/
ES.
NEN
NK
Abbildung
19
Stirnlampe
a.
DE
PAD
Sen
mar
al
=
WAR
ok
[=]
pans
Lampe
Licht
ist
immer
wichtig,
nicht
nur
nachts
kannst
du
es
gebrauchen.
Ob
du
durch
dunkle
Keller
und
eingestiirzte
Wohnungen
kriechen
musst,
als
Signalgeber
an
deine
Gruppe
auf
weitere
Entfernung
oder
beim
Navigieren
in
der
Wildnis
bei
Nacht
—
Licht,
gutes
Licht,
das
lange
hält,
ist
enorm
wichtig.
Hier
sind
einige
der
besonderen
Merkmale,
Materialien
und
Eigenschaften,
auf
die
du
bei
der
Auswahl
einer
Stirnlampe
achten
solltest:
1.
Helligkeit:
Eine
der
wichtigsten
Eigenschaften
einer
guten
Stirnlampe
ist
die
Helligkeit.
Eine
hochwertige
Stirnlampe
sollte
mindestens
800
Lumen
an
Helligkeit
bieten,
um
eine
ausreichende
Sicht
zu
gewährleisten.
Alles
darüber
wäre
eher
zu
empfehlen.
2.
Leuchtdauer:
Eine
gute
Stirnlampe
sollte
eine
ausreichende
Leuchtdauer
bieten.
Eine
Batterielebensdauer
von
mindestens
20
Stunden
ist
empfehlenswert.
3.
Batterieart:
Eine
weitere
wichtige
Eigenschaft
ist
die
Batterieart.
Lithium-lonen-Akkus
sind
empfehlenswert,
da
sie
länger
halten
als
herkömmliche.
Stromversorgung
deswegen
immer
im
Hinterkopf
haben,
sowie
immer
mehrere
Wechsel-Akkus
mit
dabeihaben.
4.
Gewicht:
Eine
leichte
Stirnlampe
ist
ideal
für
den
Einsatz
im
Freien
und
kann
auch
bei
längeren
Aktivitäten
bequem
getragen
werden.
Ein
Gewicht
von
unter
150
Gramm
ist
empfehlenswert.
5.
Wasserdichte:
Eine
wasserdichte
Stirnlampe
ist
wichtig,
um
auch
bei
Regen
oder
Schnee
eine
ausreichende
Sicht
zu
gewährleisten.
Eine
IPX4-Zertifizierung
ist
empfehlenswert.
6.
Verstellbarkeit:
Eine
gute
Stirnlampe
sollte
verstellbar
sein,
um
die
Sicht
auf
die
Umgebung
zu
verbessern.
Eine
verstellbare
Halterung
ist
empfehlenswert,
sodass
du
arbeiten,
klettern
etc.
kannst
und
die
Hände
immer
frei
sind.
7.
Zusätzliche
Funktionen:
Deine
Stirnlampe
muss
zusätzliche
Funktionen
wie
eine
rote
LED
zur
Erhaltung
der
Nachtsicht
und
einen
SOS-Modus
für
Notfälle
bieten.
Der
Gegner
darf
dich
nicht
sehen,
wenn
du
unterwegs
bist.
Aber
Achtung
bei
Navigation
mit
Rotlicht
bei
Karten:
Höhenlinien
werden
oftmals
übersehen.
Kompass
[=]
zi
Hm]
[=]
fo
2s
Kompass
Der
Kompass
ist
ein
unverzichtbares
Instrument
fiir
dich,
vor
allem
da
kein
Navi,
egal,
ob
beim
Auto
oder
Handy,
funktionieren
wird.
Es
ist
ein
einfaches,
aber
unglaublich
niitzliches
Instrument,
das
dir
hilft,
deine
Position
auf
der
Karte
zu
bestimmen
und
die
Richtung
zu
bestimmen,
wenn
du
dich
in
unbekanntem
Gelände
befindest.
Auch
hier
würde
ich
dir
ein
sich
ergdnzendes
System
vorschlagen.
Einen
kleinen
Richtungskompass
am
Handgelenk
fiir
die
schnelle
Orientierung
und
ein
hochwertigen
mit
Gradzahlen
und
Anpeilvorrichtung
fiir
die
genaue
Ausrichtung.
Es
ist
wichtig
zu
beachten,
dass
ein
Kompass
immer
in
Verbindung
mit
einer
Karte
verwendet
werden
sollte.
Eine
Karte
gibt
dir
eine
visuelle
Darstellung
der
Umgebung,
in
der
du
dich
befindest,
während
ein
Kompass
dir
die
genaue
Richtung
gibt,
in
die
du
gehen
musst.
Wenn
du
eine
Karte
und
einen
Kompass
verwendest,
kannst
du
deine
Route
planen
und
sicherstellen,
dass
du
zumindest
in
die
richtige
Richtung
gehst.
Es
ist
natürlich
auch
wichtig,
den
Kompass
richtig
zu
verwenden.
Du
solltest
immer
sicherstellen,
dass
du
den
Kompass
auf
einer
flachen
Oberfläche
hältst
und
ihn
horizontal
ausrichtest,
um
eine
genaue
Richtungsbestimmung
zu
gewährleisten.
Du
solltest
auch
darauf
achten,
dass
du
den
Kompass
von
elektronischen
Geräten
fern
hältst
und
nicht
auf
einer
Motorhaube
oder
anderen
metallischen
Gegenständen
deine
Richtung
bestimmen
möchtest,
da
diese
den
Kompass
stark
beeinträchtigen.
IFAK
[zie
am]
mr
oe
Tre
ol
Er
[ER
IFAK
Ein
IFAK,
oder
,Individual
First
Aid
Kit",
ist
ein
medizinisches
Kit,
welches
in
erster
Linie
fiir
deine
Wundversorgung
im
praklinischen
Umfeld
gedacht
ist.
Da
medizinische
Hilfe
entweder
gar
nicht
oder
sehr
stark
verzögert
eintreffen
wird
oder
du
gar
über
einen
längeren
Zeitraum
erst
selbst
oder
eine
andere
verwundete
Person
zu
einer
Einrichtung
tragen
oder
fahren
musst,
ist
es
wichtig,
lebenserhaltende
Maßnahmen
selbst
durchzuführen.
Hierfür
wurde
das
IFAK
entwickelt.
Ein
typisches
IFAK
sollte
enthalten:
Ein
blutstillendes
Mittel
wie
QuickClot
oder
Celox
«
Ein
Tourniquet,
um
starke
Blutungen
zu
stoppen
«
Ein
Paar
sterile
Handschuhe
*
Einen
Beutel
mit
verschiedenen
Verbandsmaterialien,
einschließlich
Mullbinden,
sterilen
Kompressen,
Klebeband
und
Dreieckstiichern
«
Druckverband
vom
Typ
Israeli
Bandage
«
Eine
CPR-Maske
oder
Beatmungsbeutel
«
Eine
Schere,
um
Kleidungsstücke
aufzuschneiden
oder
Verbandsmaterial
zu
schneiden
«
Eine
Rettungsdecke
zur
Erhaltung
der
Kérperwdrme
+
Wendel-Tubus
fiir
die
Atemwege
«
Entliiftungsnadel
«
Chest
Seal
fiir
Verletzungen
im
Thorax-Bereich
»
Medical
Tape
(Klebeband)
und
Stift
Es
ist
natiirlich
wichtig
zu
wissen,
wie
man
jedes
Element
des
IFAK
anwendet.
Das
beste
Material
bringt
dir
nichts,
wenn
du
und
deine
Gruppe
es
nicht
bedienen
könnt.
Anmerkung:
Bei
der
Schere
empfehlen
wir
die
Raptor
Rescue
von
Leatherman,
super
Teil
und
robust
für
alle
Fälle.
Bargeld
und
Dokumente
Wenn
du
dich
auf
einen
Blackout
oder
eine
Flucht
allgemein
vorbereitest,
ist
es
wichtig,
dass
du
dein
Bargeld
und
die
wichtigsten
Dokumente
gut
vorbereitest.
Du
kannst
kein
Geld
abheben
und
deine
EC-
oder
Kreditkarte
ist
wertlos.
Alles,
was
du
nicht
bei
dir
hast
oder
worauf
du
nicht
schnell
zugreifen
könntest,
ist
für
dich
buchstäblich
gestorben.
Hier
sind
ein
paar
Dinge,
die
du
beachten
solltest,
wenn
du
dich
vorbereitest:
«
Du
solltest
immer
genügend
Bargeld
haben,
um
für
deine
Bedürfnisse
in
einer
Krise
oder
auf
der
Flucht
zu
bezahlen.
Pro
Person
sollten
es
mindestens
500
Euro
sein.
«
Versuche,
verschiedene
Währungen
dabei
zu
haben,
falls
du
das
Land
verlassen
musst.
Dollar
gehen
eigentlich
immer,
aber
auch
Schweizer
Franken
oder
Englische
Pfund
sind
sicherlich
noch
vertrauenswürdig.
«
Bewahre
dein
Bargeld
an
einem
sicheren
Ort
auf,
an
dem
es
nicht
gestohlen
werden
kann.
Oder
teile
es
auf,
damit
du,
wenn
du
überfallen
wirst,
nur
einen
Teil
herausgibst
und
den
Rest
sicher
versteckst.
*
Kopien
von
Dokumenten:
Mache
Kopien
von
wichtigen
Dokumenten
wie
Reisepässen,
Führerscheinen,
Geburtsurkunden
und
Versicherungspolicen.
Bewahre
die
Kopien
an
einem
sicheren
Ort
auf,
getrennt
von
den
Originalen,
damit
sie
im
Notfall
leicht
zu
erreichen
sind.
Es
ist
auch
eine
gute
Idee,
elektronische
Kopien
auf
einem
verschlüsselten
USB-Stick
mitzuführen.
«
In
einigen
Fällen
kann
es
sinnvoll
sein,
wertvolle
Gegenstände
wie
Schmuck
oder
elektronische
Geräte
gegen
Bargeld
zu
verkaufen,
um
dich
in
Sicherheit
zu
bringen.
+
Achte
darauf,
dass
du
bei
der
Verwendung
von
Bargeld
oder
der
Weitergabe
von
Dokumenten
immer
sicher
und
vorsichtig
bist,
um
dich
und
deine
Familie
vor
Diebstahl
oder
Betrug
zu
schützen.
Schutzbrille
+
Ersatzbrille
für
Brillenträger
aan
Tp
Ee
|
tt
|)
.
ur
oy
*
-
Ly
C1
[Ph
cc
Brille
Das,
was
du
dir
nicht
erlauben
kannst
in
einer
Krise,
ist
es,
blind
zu
sein
bzw.
zu
werden.
Augenschdden
sind
eine
der
häufigsten
Verletzungen
in
diversen
Kriegs-
und
Krisensituationen.
Sei
es
durch
Staub,
Schmutz,
Trimmer
und
andere
Gefahren,
die
bei
solchen
Ereignissen
auftreten
können.
Deswegen
musst
du
dein
Augenlicht
schützen!
Abbildung
20
Eine
besondere
Eigenschaft,
die
eine
gute
Outdoor-
und
Einsatz-Schutzbrille
aufweisen
sollte,
ist
die
Verwendung
von
Materialien,
die
robust,
langlebig
und
dennoch
leicht
sind.
In
Krisensituationen
ist
es
oft
notwendig,
sich
schnell
zu
bewegen,
und
eine
schwere
oder
unbequeme
Brille
kann
hierbei
hinderlich
sein.
Aus
diesem
Grund
ist
es
wichtig,
dass
die
Schutzbrille
aus
leichten,
aber
dennoch
widerstandsfähigen
Materialien
wie
Polycarbonat
hergestellt
ist,
die
den
Anforderungen
standhalten.
Ballistische
Gläser
wie
die
von
WileyX
sind
hier
nicht
nur
für
den
Soldaten,
sondern
auch
für
jeden
anderen
outdoor-affinen
Menschen
zu
empfehlen.
Eine
weitere
wichtige
Eigenschaft
ist
die
Widerstandsfähigkeit
der
Schutzbrille
gegen
Kratzer
und
Beschädigungen.
Eine
zerkratzte
oder
beschädigte
Schutzbrille
kann
die
schützende
Wirkung
verlieren.
Eine
gute
Schutzbrille
sollte
daher
mit
einer
kratzfesten
Beschichtung
versehen
sein,
die
ihre
Langlebigkeit
und
Schutzwirkung
erhöht.
Besonders
wichtig
für
Brillenträger
ist
die
Möglichkeit,
eine
Ersatzbrille
mitzuführen.
Wenn
du
deine
einzige
Brille
in
einer
Krise
verlierst,
kannst
du
keinen
Termin
beim
Optiker
machen.
Und
je
nachdem,
wie
deine
Sehstärke
ohne
Brille
ist,
bist
du
somit
eine
Schwachstelle
in
der
Gruppe,
für
dich
und
alle
anderen.
Deswegen
schaue
nach
günstigen
Ersatzbrillen
in
deiner
Sehstärke.
Müssen
nicht
gut
aussehen
und
brauchen
nur
paar
Euro
zu
kosten,
Hauptsache
du
hast
eine.
Schuhe
ma)
AZ
EL
EEE
Schuhe
Wenn
es
um
einen
guten
Outdoor-
und
Einsatzstiefel
für
Krisensituationen
geht,
gibt
es
verschiedene
Faktoren,
die
berücksichtigt
werden
müssen.
Der
richtige
Stiefel
kann
den
Unterschied
zwischen
Komfort
und
Sicherheit
ausmachen,
besonders
wenn
du
in
einer
Situation
steckst,
in
der
du
über
lange
Zeit
auf
deine
Beine
angewiesen
bist.
Eine
der
wichtigsten
Eigenschaften
eines
guten
Outdoor-
und
Einsatzstiefels
ist
das
Material,
aus
dem
er
hergestellt
ist.
Das
Obermaterial
des
Stiefels
sollte
aus
einem
robusten
und
widerstandsfähigen
Material
bestehen,
das
äußere
Einflüsse
abwehrt
und
den
Fuß
schützt.
Leder
ist
eine
beliebte
Wahl
aufgrund
seiner
Haltbarkeit
und
Wasserdichte.
Allerdings
gibt
es
auch
andere
Materialien
wie
Gore-Tex
oder
Nylon,
die
ebenfalls
wasserabweisend
und
atmungsaktiv
sind.
p
’
>”
KR
xa,
.
re
f
SF
he
A
w
L
a
Be
3
PS
a
bh
=
w
"
/
v,
A
[=
Se
Qo
;
-
IAL
A
a
AR
a:
SF
ow
AL
SE
CALs
—
\
Abbildung
21
Wichtig
ist
auch,
dass
der
Stiefel
eine
stabile
und
robuste
Sohle
hat,
die
einen
guten
Grip
bietet.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Stiefeln,
die
jeweils
für
unterschiedliche
Zwecke
geeignet
sind.
Wanderschuhe
sind
zum
Beispiel
auf
Komfort
und
Stabilität
ausgelegt
und
haben
oft
eine
Vibram-Sohle,
die
eine
gute
Traktion
bietet.
Kampfstiefel
sind
hingegen
robuster
und
bieten
einen
höheren
Schutz
gegen
Verletzungen.
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
ist
die
Passform
des
Stiefels.
Ein
guter
Outdoor-
und
Einsatzstiefel
sollte
eng
am
Fuß
anliegen
und
genügend
Platz
für
die
Zehen
bieten.
Es
ist
wichtig,
dass
der
Stiefel
nicht
zu
groß
oder
zu
klein
ist,
da
dies
zu
Blasen
und
Unbehagen
führen
kann.
Deine
Füße
werden
sich
aufgrund
der
Hitze
und
Anstrengung
ausdehnen.
Sollte
der
Stiefel
jetzt
zu
eng
sein,
wird
es
schmerzhaft.
Neben
Passform
und
Material
sind
auch
die
Dämpfung
und
die
Unterstützung
des
Fußes
wichtige
Faktoren.
Ein
guter
Stiefel
sollte
eine
ausreichende
Dämpfung
bieten,
um
Stöße
zu
absorbieren
und
den
Fuß
zu
schützen.
Die
Unterstützung
des
Fußes
ist
ebenfalls
wichtig,
um
Verletzungen
zu
vermeiden.
Dazu
gleich
mehr.
Ein
Stiefel
soll
dich
nämlich
vor
allem
schützen.
Welche
verschiedenen
Schutzfunktionen
für
deinen
Körper
es
gibt,
um
den
Fuß
vor
Verletzungen
und
anderen
Schäden
zu
schützen,
sehen
wir
uns
jetzt
mal
näher
an.
1.
Schutz
vor
äußeren
Einflüssen:
Dein
Stiefel
schützt
den
Fuß
vor
äußeren
Einflüssen
wie
spitzen
Steinen
oder
scharfkantigen
Objekten
mit
dem
Geröllschutzrand.
Ein
hoher
Schaft
wehrt
Dornen
und
Stacheln
etc.
ab.
2.
Stabilität
und
Unterstützung:
Ein
guter
Stiefel
bietet
auch
eine
gewisse
Stabilität
und
Unterstützung
beim
Gehen,
Laufen
oder
Stehen.
Eine
stabile
Sohle
und
ein
guter
Halt
im
Fersenbereich
verringern
das
Risiko
von
Verletzungen
durch
Verstauchungen,
Verrenkungen
oder
Stürze.
3.
Isolation:
Wenn
du
in
einer
kalten
oder
feuchten
Umgebung
unterwegs
bist,
kann
dein
Stiefel
den
Fuß
warm
und
trocken
halten.
Ein
wasserabweisendes
Obermaterial
und
eine
isolierte
Innensohle
können
dabei
helfen,
die
Füße
vor
Nässe
und
Kälte
zu
schützen.
4.
Dämpfung:
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
ist
die
Dämpfung
des
Stiefels,
um
Stöße
und
Erschütterungen
beim
Gehen
oder
Laufen
zu
absorbieren.
Eine
gute
Dämpfung
kann
dazu
beitragen,
das
Risiko
von
Verletzungen
durch
Stoßbelastungen
zu
minimieren
und
den
Komfort
beim
Tragen
des
Stiefels
zu
erhöhen.
Dein
Rücken
wird
es
dir
danken.
Welcher
Stiefel
ist
nun
ideal
für
dich?
Leichte
Wanderstiefel
vs.
Schwere
Einsatzstiefel.
Leichte
Wanderstiefel
sind
für
kurze
bis
mittlere
Distanzen
in
normalem
Gelände
ausreichend.
Hiermit
kommst
du
schnell
voran.
Für
alle
längeren
und
anspruchsvolleren
Geländeabschnitte
würde
ich
dir
jedoch
die
schwereren
Stiefel,
welche
ca.
eine
Handbreit
über
dem
Knöchel
enden,
empfehlen.
Für
welche
Marke
du
dich
entscheidest,
liegt
auch
wieder
an
dir.
Laufe
diese
gut
ein
und
spüre
deine
Füße
dabei.
Bei
längeren
Märschen
ab
50
km
solltest
du
herausfinden,
welcher
Schuh
ideal
zu
dir
passt.
Ob
Lowa,
Hanwag,
Haix
oder
Meindl
(meine
persönlichen
Favoriten),
jede
Marke
hat
ihre
Besonderheiten
und
alle
sind
je
nach
Gelände
und
Dauer
gut
geeignet.
Teste
es
selbst
aus,
jeder
Fuß
ist
individuell.
Schuhzubehör
Dein
Stiefel
kann
in
Sachen
Fußhygiene
und
Dämpfung
mittels
guter
Einlegesohle
zum
verbesserten
Fußklima
und
Komfort
beitragen.
Prüfe
dies
beim
Kauf.
Die
meisten
Stiefel
sollten
bereits
eine
gute
Einlegesohle
integriert
haben,
muss
aber
nicht
sein.
Ein
zweites
Paar
zum
Wechseln
schadet
auch
nicht,
um
Geruchsbildung,
aber
vor
allem
trockene
Füße
über
eine
längere
Zeit
zu
gewährleisten
(die
Wechselsohlen
hast
du
in
der
Third
Line
...
einen
Wechsel
machst
du,
wenn
überhaupt,
nur
in
Zeiten
der
Ruhe
und
Sicherheit).
Solltest
du
orthopädische
Probleme
haben,
dann
besorge
dir
durch
ein
Fachgeschäft
bitte
vorher
für
dich
angepasste
Einlegesohlen.
Schäden
an
deinen
Gelenken
und
am
Bewegungsapparat
selbst
können
so
minimiert
werden.
Auch
wenn
du
vielleicht
glaubst,
so
etwas
nicht
zu
brauchen,
vertraue
mir,
probiere
es
einfach
aus
und
laufe
mehrere
Tage
hintereinander
über
größere
Distanzen.
Lerne
deinen
Körper
kennen
(vor
allem
die
Schwachstellen,
die
jeder
persönlich
hat).
Sei
nicht
zu
stolz,
dir
einzugestehen,
dass
du
vielleicht
da
oder
dort
ein
Problem
hast.
Nur
durch
die
Erkenntnis
und
das
Eingeständnis
dieses
Defizits
kannst
du
es
auch
lösen.
Exkursion
in
die
Schuhpflege
Deine
Stiefel
sind
die
wahrscheinlich
wichtigsten
„Werkzeuge“
auf
deiner
Reise
durch
die
Krise.
Diese
gilt
es
so
lange
es
geht
zu
pflegen
und
zu
schützen.
Vor
dem
Marsch,
in
der
Pre-Impact-Phase:
Bevor
du
loslegst,
solltest
du
sicherstellen,
dass
deine
Stiefel
in
gutem
Zustand
sind.
Überprüfe
diese
auf
Risse,
Abnutzung
oder
andere
Schäden.
Wenn
du
feststellst,
dass
sie
beschädigt
sind,
solltest
du
sie
vorher
reparieren
oder
ersetzen.
Eine
gründliche
Reinigung
und
Imprägnierung
ist
ebenso
wichtig
für
die
Dichtungsfähigkeit
gegen
Nässe
und
sonstige
Witterungsbedingungen.
Lederwachs,
den
du
auf
den
erwärmten
Stiefel
reibst,
ist
einer
meiner
persönlichen
Tipps.
Achte
vor
allem
auf
die
Knickstellen
beim
Stiefel.
Sollte
der
Lederstiefel
hier
zu
„trocken“
sein,
kann
er
brüchig
und
spröde
werden,
was
ihn
undichter
macht.
Durch
eine
gründliche
Reinigung
können
Schmutz,
Sand
und
andere
Verunreinigungen
entfernt
werden.
Imprägnierspray
hilft
dir
zusätzlich,
eine
höhere
Dichtigkeit
zu
erzielen.
Lederfett
würde
ich
nicht
empfehlen,
den
dieses
verschließt
wirklich
alle
Poren,
was
eine
Atmungsfähigkeit
komplett
verhindert.
Dies
sorgt
für
sehr
schwitzige
Füße,
welche
zusätzliche
Reibungen
allgemein
und
eine
Schwächung
der
Stabilisierungsaufgaben
der
Stiefel
im
Speziellen
hervorrufen.
Während
des
Marsches:
Während
des
Marsches
können
Schmutz
und
Sand
in
deine
Stiefel
gelangen,
was
zu
unangenehmen
Scheuerstellen
und
Blasen
führen
kann.
Um
dies
zu
vermeiden,
solltest
du
regelmäßig
prüfen,
ob
sich
etwas
in
deinen
Stiefeln
angesammelt
hat.
Wenn
ja,
solltest
du
sie
leeren
und
gegebenenfalls
reinigen.
Außerdem
solltest
du
sicherstellen,
dass
du
deine
Stiefel
richtig
schnürst,
um
ein
Verrutschen
zu
vermeiden.
Wenn
du
längere
Pausen
einlegst
und
Sicherheit
vorherrscht,
kannst
du
deine
Stiefel
ausziehen
und
sie
an
der
Sonne
trocknen
lassen.
Dadurch
wird
verhindert,
dass
sich
Feuchtigkeit
und
Schimmel
bilden.
Dies
solltest
du
jedoch
nur
machen,
wenn
die
Lage
unter
Kontrolle
und
die
Wege
im
Blick
sind,
um
schnell
reagieren
zu
können.
Nach
dem
Marsch
/
im
Lager
oder
Safehouse:
Wenn
du
nach
dem
Marsch
zurück
bist,
solltest
du
deine
Stiefel
gründlich
reinigen
und
trocknen.
Entferne
alle
Verunreinigungen
und
achte
darauf,
dass
sie
vollständig
trocken
sind,
bevor
du
sie
verstaust.
Wenn
deine
Stiefel
nass
geworden
sind
und
du
die
Idee
hast,
deine
Stiefel
an
einem
Feuer
zu
trocknen,
Vorsicht!
Bei
zu
starker
Hitze
kann
sich
die
Sohle
lösen,
die
Materialien
ziehen
sich
zusammen,
werden
hart
und
brüchig
und
du
kommst
im
dümmsten
Fall
kaum
rein,
die
Membranen
nehmen
massiven
Schaden
an,
was
zu
Undichtigkeiten
oder
mangelnder
Atmungsaktivität
führen
kann.
Exkursion
Ersatzschuhe
Bei
tage-
oder
wochenlanger
Nutzung
der
Stiefel,
vor
allem
beim
normalen
Tagesgeschäft
wie
dem
Leben
in
einer
Schutzzone
(Feldlager,
Safe
Häuser
etc.),
ist
es
ratsam,
leichte
Ersatzschuhe
zu
haben,
mit
denen
du
deine
Füße
schonst.
Diese
gehören
jedoch
auch
erst
in
die
Third
Line,
ich
wollte
dies
nur
am
Rande
erwähnen,
um
keine
falschen
Eindrücke
zu
erwecken.
Turnschuhe
sind
hierfür
besonders
geeignet
(bitte
immer
auf
die
Jahreszeit
achten).
15.2
Second
Line
-
dein
nächster
Schritt
zur
Sicherheit
Nun
schauen
wir,
wie
wir
dich
überlebensfähiger
machen.
Dein
kleiner
Flucht-
oder
Coming
Home
Rucksack
bietet
hier
eine
gute
Basis.
Es
geht
bei
dieser
Stufe
der
Ausrüstung/Bekleidung
darum,
dich
für
einige
Tage
überlebensfähiger
zu
machen.
Zu
deiner
First
Line
kommen
jetzt
Gegenstände
dazu,
die
deine
Einsatzdauer
und
den
Einsatzzweck
erweitern.
Ob
du
diese
eher
anpasst
auf
taktische
Elemente
oder
reines
Survival,
liegt
ganz
bei
dir,
deiner
Lage
und
deinem
persönlichen
Auftrag.
Wir
gehen
hier
schwerpunktmäßig
auf
die
reine
Überlebenssituation
ein.
Wenn
es
um
die
Vorbereitung
auf
Notsituationen
geht,
gibt
es
zwei
Hauptansätze:
Bug-Out
und
Bug-In.
Im
Folgenden
werde
ich
dir
erklären,
was
diese
beiden
Konzepte
bedeuten,
was
ihre
Unterschiede
sind
und
was
eine
Bug-Out-Bag
ausmacht.
Bug-Out
bezieht
sich
auf
die
Idee,
in
einer
Notsituation
einen
vorbereiteten
Ort
zu
verlassen
und
sich,
allein
oder
in
der
Gruppe,
an
einen
sicheren
Ort
zu
begeben.
Dies
kann
beispielsweise
der
Fall
sein
bei
einer
Naturkatastrophe
wie
einem
Erdbeben
oder
einem
Waldbrand,
oder
auch
bei
einer
politischen
Krise
wie
Unruhen
oder
Krieg,
die
dich
dazu
zwingen,
deinen
sicheren
Unterschlupf/Zuhause
zu
verlassen.
Bei
einem
Blackout
in
einer
Stadt
mit
mehr
als
40.000
Einwohnern
wird
es
schnell
ungemütlich,
wenn
nach
mehreren
Tagen
niemand
mehr
Essen
und
Trinken
hat,
da
willst
du
niemandem
in
die
Quere
kommen.
Du
hast
also
keine
Wahl,
bleibst
du,
wo
du
bist,
wirst
du
es
wahrscheinlich
nicht
überstehen.
In
einer
solchen
Situation
ist
es
wichtig,
schnell
zu
handeln
und
das
Notwendigste
mitnehmen
zu
können,
um
zu
überleben.
Hier
kommt
die
Bug-Out-Bag
ins
Spiel.
Eine
Bug-Out-Bag,
auch
BOB
genannt,
ist
ein
Rucksack
oder
eine
Tasche,
die
mit
allen
notwendigen
Gegenständen
gefüllt
ist,
die
man
braucht,
um
für
einige
Tage
zu
überleben,
bis
eine
sicherere
Unterkunft
gefunden
wird.
Eine
BOB
sollte
leicht
und
einfach
zu
tragen
sein,
da
man
ihn
möglicherweise
längere
Zeit
auf
dem
Rücken
tragen
muss.
Typischerweise
enthält
ein
BOB
Gegenstände
wie
Wasserfilter,
Feuerstarter,
Nahrungsmittel,
Medikamente,
Kleidung,
eine
Überlebensdecke
und
ein
Notfallradio.
Der
Inhalt
kann
je
nach
individuellem
Bedarf
variieren,
aber
die
Idee
ist,
dass
alles,
was
man
braucht,
kompakt
und
bereit
zum
Mitnehmen
ist.
Bug-In
hingegen
bedeutet,
dass
man
in
seiner
aktuellen
Unterkunft
bleibt
und
sich
auf
eine
längere
Zeit
ohne
externe
Hilfe
vorbereitet.
Dies
kann
beispielsweise
bei
einem
Blackout
das
eigene
Haus
auf
dem
Land
sein.
In
dieser
Situation
ist
es
wichtig,
genügend
Vorräte
und
Ausrüstung
zu
haben,
um
eine
längere
Zeit
ohne
Hilfe
von
außen
überleben
zu
können.
Wir
empfehlen
hier
Vorräte
für
mindestens
drei
Monate,
besser
wären
sechs
Monate,
da
jede
Krise
noch
unkalkulierbare
Kettenreaktionen
und
Folgeschäden
mit
sich
bringen
kann.
X
\
J
PP
i
Ue
Pia
S|
at,
20
j
OP
Lg
J
1.
/
-
A
&
v
E
:
AN
=
tp
A
0:0
(EE
=
Abbildung
22
Reserven
schaden
da
nicht.
Im
Gegensatz
zur
Bug-Out-Bag
umfasst
ein
Bug-In-Set
eine
umfassendere
Vorbereitung,
da
man
sich
darauf
vorbereitet,
länger
an
einem
Ort
zu
bleiben.
Man
sollte
genügend
Nahrungsmittel
und
Wasser
haben,
sowie
eine
Möglichkeit
zur
Wasseraufbereitung
und
zur
Warmeerzeugung.
Auch
sollte
man
über
eine
ausreichende
Menge
an
Medikamenten
und
Erste-Hilfe-Ausriistung
verfügen,
um
im
Falle
von
Verletzungen
oder
Krankheiten
behandelt
werden
zu
können.
Ein
Bug-In-Set
sollte
auch
Werkzeuge,
Ausrüstung
zur
Selbstverteidigung
und
Kommunikationsmittel
enthalten,
um
Kontakt
zur
Außenwelt
aufrechtzuerhalten.
Dazu
aber
später
mehr.
Zusammenfassend
kann
man
sagen,
dass
eine
Bug-
Out-Bag
für
eine
kurzfristige
Überlebenssituation
gedacht
ist
(ca.
72
Stunden),
während
ein
Bug-In-Set
für
eine
längere
Überlebenssituation
gedacht
ist.
Beide
Ansätze
haben
ihre
Vor-
und
Nachteile
und
es
hängt
von
der
individuellen
Situation
und
Lage
ab,
welcher
Ansatz
angemessen
ist.
Deine
BOB
sollte
nicht
allzu
schwer
sein,
weil
jeder
seine
eigene
tragen
muss,
über
mehrere
Tage,
außer
vielleicht
bei
Kindern,
wo
die
Eltern
zusätzliches
Material
mitführen
müssen.
Die
Größe
der
Bug-Out-Bag
hängt
von
den
individuellen
Bedürfnissen
und
Anforderungen
ab,
sowie
von
der
geplanten
Dauer
und
Art
der
Krise.
Eine
BOB
sollte
groß
genug
sein,
um
alle
notwendigen
Überlebensausrüstungen
zu
transportieren,
aber
auch
leicht
und
handlich
genug,
um
bequem
getragen
werden
zu
können.
Die
meisten
Bug-Out-Bags
haben
eine
Kapazität
von
30
bis
50
Litern
und
sind
in
der
Regel
groß
genug,
um
die
wichtigste
Überlebensausrüstung
zu
transportieren.
Du
solltest
jedoch
bedenken,
dass
ein
größerer
Rucksack
auch
mehr
Gewicht
bedeutet,
was
den
Transport
erschwert
und
dich
verlangsamen
kann.
Ein
zu
kleiner
Rucksack
wiederum
könnte
nicht
ausreichend
Platz
für
alle
notwendigen
Überlebensausrüstungen
bieten.
Was
sollte
enthalten
sein?
«
Kälteschutzbekleidung
»
Nässeschutzbekleidung
«
Kleiner
Schlafsack
oder
Decke
(Minimalansatz)
*
Feuerzeug
und
Feuerstein
+
etwas
Zunder
»
Medikamente
des
persönlichen
Bedarfs
»
Wasser
+
kleiner
Wasserfilter
«
Tarp
(Plane)
«
Vier
Expander
e
Schnur
«
Gefriergetrocknetes
Essen
für
mindestens
zwei,
eher
drei
Tage
+
Heather
Bag
(erhitzt
das
Essen
ohne
andere
Hilfsmittel
und
Feuer)
*
Energieriegel
e
Taschenlampe
e
Kartenmaterial
+
Kompass
«
Seife,
Toilettenpapier
und
Zahnbürste
(Kurzhygiene)
Packe
deine
BOB
immer
so
in
Fluchtrichtung,
dass
du
diese
sofort
mitnehmen
kannst,
ohne
ewig
zu
suchen
—-
egal,
ob
bei
Dunkelheit
oder
Rauch
in
der
Wohnung.
Wenn
du
viel
im
Auto
unterwegs
bist,
nimm
sie
am
besten
auch
dort
mit,
da
du
nie
weißt,
wann
es
losgeht.
Bist
du
Zuhause
auf
dem
Sofa
oder
in
einer
fremden
Stadt,
im
Urlaub
oder
geschäftlich
unterwegs,
egal
wie,
du
musst
nach
Hause
oder
zu
deinem
Safe-House
kommen.
Ist
das
Gepäck
erst
einmal
gepackt,
bleibt
es
unberührt
und
sicher
verstaut.
Solltest
du
zum
Selbstschutz
Messer,
Beil,
Pfefferspray
oder
andere
Sachen
in
deine
BOB
gepackt
haben,
so
stelle
sicher,
dass
keine
Kinder
oder
Fremden
Zugang
zu
deiner
BOB
haben.
Zwiebelschalenprinzip
Zum
Schutz
vor
Witterungen
wie
Kälte
und
Regen
benötigst
du
dringend
Schutzbekleidung,
ohne
die
du
die
angepeilten
72
Stunden
nicht
überstehen
kannst
bzw.
dies
dann
eher
ein
Überlebenskampf
wird.
Auch
hier
gilt
wieder:
Benutze
nur
hochwertige
Materialien,
egal,
ob
chic
oder
nicht,
sie
müssen
zweckmäßig
sein
und
einen
hohen
Tragekomfort
bieten.
Das
Zwiebelschalensystem
ist
eine
Strategie
für
die
Bekleidung
in
der
Outdoor-
bzw.
Militärbranche,
bei
der
mehrere
Schichten
von
Kleidung
übereinander
getragen
werden,
um
sich
bei
wechselnden
Wetterbedingungen
optimal
anpassen
zu
können.
Die
Idee
ist,
dass
man
je
nach
Bedarf
eine
Schicht
ausziehen
oder
hinzufügen
kann,
um
immer
die
richtige
Menge
an
Wärme
und
Schutz
zu
haben.
Die
eingeschlossenen
Luftschichten
zwischen
den
einzelnen
Schichten
isolieren
dich
zusätzlich.
TSN
Lued'ze
Abbildung
22
Das
Zwiebelschalensystem
besteht
in
der
Regel
aus
drei
Schichten:
1.
Basisschicht:
Diese
Schicht
liegt
direkt
auf
der
Haut
und
soll
Schweiß
von
der
Haut
weg
transportieren,
um
ein
Überhitzen
zu
vermeiden.
Typischerweise
bestehen
Basisschichten
aus
synthetischen
Materialien
wie
Polyester
oder
aus
Merinowolle,
die
für
ihre
feuchtigkeitsabweisenden
Eigenschaften
bekannt
sind.
2.
Mittlere
Schicht:
Diese
Schicht
ist
für
die
Isolierung
verantwortlich
und
soll
Wärme
speichern,
ohne
dass
der
Körper
überhitzt.
Dazu
werden
Materialien
wie
Fleece
oder
Softshell
verwendet,
die
eine
gute
Isolierung
bieten
und
gleichzeitig
atmungsaktiv
sind.
3.
Äußere
Schicht:
Diese
Schicht
soll
vor
Wind
und
Wasser
schützen
und
gleichzeitig
atmungsaktiv
sein.
Sie
besteht
typischerweise
aus
einer
wasserdichten
und
winddichten
Jacke
oder
einem
Mantel,
der
bei
Bedarf
über
der
mittleren
Schicht
getragen
wird.
Indem
man
mehrere
Schichten
übereinander
trägt,
kann
man
leicht
die
Anzahl
der
Schichten
anpassen,
je
nach
Wetterbedingungen
und
Aktivitätsniveau.
Wenn
es
beispielsweise
warm
und
sonnig
ist,
kann
man
die
äußere
Schicht
ausziehen
und
nur
die
Basis-
und
mittlere
Schicht
tragen.
Wenn
es
kälter
und
windiger
wird,
kann
man
eine
zusätzliche
Schicht
hinzufügen,
um
warm
und
trocken
zu
bleiben.
Synthetische
Fasern
haben
hierbei
einen
besonders
hohen
Nutzen,
da
diese
den
Feuchtigkeitstransport
von
der
Haut
nach
außen
an
die
Umgebungsluft
gewährleisten.
Es
bildet
sich
so
keine
Staunässe,
die
dich
bei
Pausen
oder
Ruhephasen
frieren
lässt.
Was
im
Sommer
vielleicht
noch
zu
händeln
wäre,
ist
im
Frühling,
Herbst
und
Winter
tödlich.
Die
synthetischen
Stoffe
trocknen
zudem
schneller
als
Baumwollprodukte.
Der
strenge
Geruch
nach
kurzer
Zeit
und
die
Anfälligkeit
bei
Funkenflug
und
Feuer
allgemein
sollten
zwar
mitbedacht
werden,
spielen
hier
im
Überlebenskampf
aber
eher
eine
untergeordnete
Rolle.
Je
nachdem,
wie
viele
Zwischenschichten
du
zusätzlich
zu
den
drei
Standardschichten
trägst,
kannst
du
selbst
bittere
Minusgrade
bei
jeglichem
Wetter
einigermaßen
für
eine
längere
Zeit
ertragen.
Abschließend
zu
deiner
Second
Line
für
die
Krise
könntest
du
natürlich
noch
einen
Schutzhelm,
eine
Schutzweste,
Knieschützer
etc.
integrieren.
Fühl
dich
frei,
selbst
deine
persönliche
Überlebensausstattung
anzupassen.
15.3
Third
Line
-
deine
Überlebensversicherung,
wenn
du
dein
Zuhause
für
längere
Zeit
verlassen
musst
DO
a
i
Xo
O
Pa
-
X
BOB
Wir
wollen
nun
nicht
nur
wie
bei
der
BOB
für
eine
kurze
Phase
überleben,
sondern
in
der
Natur
oder
auf
der
Straße
für
mehrere
Wochen
oder
gar
Monate
ausharren,
ohne
an
Mangelerscheinungen
und
Krankheiten
zu
leiden
—
und
dies
bei
allen
Jahreszeiten.
Dein
großer
Fluchtrucksack
wiegt
um
die
30
kg,
je
nachdem,
was
du
alles
mitnehmen
möchtest.
Neue
Materialien,
welche
ergänzend
zur
kleinen
BOB
dazukommen,
sind
vor
allem
erweiterte
Witterungsschutz-Ausstattung
und
zusätzliche
spezifische
Produkte
für
Wasser-
und
Nahrungsmittel.
Das
Gewicht
kann
auch
locker
höher
sein,
je
nachdem,
wie
lange
man
vorhat,
in
der
Wildnis
zu
bleiben.
Ein
regelmäßiges
Training
ist
hier
Voraussetzung,
um
nicht
am
Tag
der
Tage
nach
fünf
Kilometern
umzufallen
oder
erst
dann
zu
merken,
dass
die
Träger
falsch
eingestellt
sind.
Prinzipiell
gilt:
Alle
Gegenstände
in
diesem
Rucksack
müssen
vorher
getestet
werden,
um
die
Bedienung
auch
im
Notfall
ohne
Stress
hinzubekommen,
stressig
ist
es
nämlich
schon
genug.
Wie
viel
kann
so
etwas
kosten?
Nur
der
Rucksack
allein,
angefangen
von
500
Euro
bis
1.300
Euro,
je
nach
Hersteller.
Wenn
du
jetzt
denkst,
dass
das
aber
schon
viel
für
einen
Rucksack
ist,
dann
hast
du
recht.
Aber
im
dümmsten
Fall
hängt
dein
Leben
von
genau
diesem
Rucksack
ab.
Verzichte
lieber
auf
sinnfreien
Luxus,
mit
dem
du
im
Ernstfall
nichts
anfangen
kannst,
und
hole
dir
dafür
einmal
einen
ordentlichen
Rucksack,
der
dein
„Zuhause“
in
der
Krise
beherbergt.
Doch
Vorsicht
beim
Kauf!
Viele
Modelle
heutzutage
unterscheiden
sich
optisch
nicht
mehr
von
den
hochwertigeren
Modellen,
sind
jedoch
aus
minderwertigen
Materialien
hergestellt,
welche
im
Ernstfall
schnell
ihr
wahres
Gesicht
zeigen.
Hinweis:
Bitte
auch
hier
nur
bodenfarbene
Stoffe
wählen,
kein
Gelb,
Rot
etc.
Sollte
eigentlich
klar
sein,
aber
ich
spreche
es
lieber
nochmals
an.
Hier
einige
Marken,
die
ich
selbst
im
Dienst
und
in
der
Freizeit
zur
Genüge
getestet
habe
und
von
denen
ich
weiß,
dass
sie
dich
nicht
enttäuschen
werden:
«
Savotta
*
Berghaus
+
Bergans
«
Tasmanian
Tiger
Rucksackvolumen
Wie
viel
kannst
du
tragen,
wie
viel
musst
du
individuell
mitnehmen?
Du
darfst
dich
nicht
iberfordern,
zugleich
sollte
alles
dabei
sein,
was
du
zum
Uberleben
brauchst.
Mindestens
90
Liter
sollte
dein
Rucksack
haben.
130
Liter
habe
ich
bei
meinem
Rucksack.
Mehr
als
140
Liter
sind
wahrscheinlich
übertrieben
und
klobig.
Finde
also
dein
Maß,
mit
dem
du
dich
am
wohlsten
fühlst.
Bei
der
Wahl
des
Materials
fiir
einen
Krisen-
und
Notfallrucksack
gibt
es
einige
wichtige
Faktoren
zu
berücksichtigen.
Als
Erstes
solltest
du
darauf
achten,
dass
das
Material
robust
und
widerstandsfahig
ist,
um
den
Anforderungen
einer
möglichen
Krisensituation
standzuhalten.
Dazu
könnte
zum
Beispiel
ein
widerstandsfdhiges
Nylonmaterial
oder
Cordura
etc.
geeignet
sein.
Die
ReiRfestigkeit
und
Abriebfestigkeit
der
Nähte
sowie
die
Beständigkeit
auch
gegen
Schweiß
sollte
vom
Hersteller
bestätigt
werden.
Des
Weiteren
ist
es
wichtig,
dass
das
Material
wasserabweisend
oder
sogar
wasserdicht
ist,
um
den
Inhalt
des
Rucksacks
bei
Regen
oder
anderen
nassen
Bedingungen
zu
schützen.
Einige
Rucksäcke
bieten
auch
spezielle
Versiegelungen
oder
beschichtete
Stoffe
an,
um
das
Eindringen
von
Wasser
zu
verhindern.
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
ist
das
Tragesystem
des
Rucksacks.
Hier
solltest
du
darauf
achten,
dass
der
Rucksack
ein
gutes
und
bequemes
Tragesystem
hat,
das
eine
gleichmäßige
Gewichtsverteilung
ermöglicht
und
die
Belastung
auf
deinen
Rücken
und
Schultern
minimiert.
Ein
gepolstertes
Rückenteil,
gepolsterte
Schultergurte
und
eine
gepolsterte
Hüftgurtunterstützung
können
hierbei
helfen.
Vor
allem
die
Hüftgurte
sind
nicht
zu
unterschätzen,
da
diese
die
Schultern
entlasten
und
so
ein
Einschlafen
der
Arme
verhindern
und
zugleich
die
Rückenschmerzen
bei
längeren
Märschen
weitestgehend
minimieren.
Ein
Brustgurt,
welcher
die
beiden
Schultergurte
verbindet,
ist
zusätzlich
sehr
nützlich,
da
er
einen
sicheren
Halt
und
kein
Verrutschen
garantiert.
Bei
den
modernen
Rucksäcken
kannst
du
die
Höhe
der
Schulter
und
Hüftgurte
an
deinen
Körper
anpassen,
um
eine
optimale
Lastverteilung
für
deinen
Körper
zu
erreichen.
Eine
gute
Durchlüftung
im
Rückenbereich
verhindert
einen
Wärmestau.
Tragegestell
Wenn
du
einen
Notrucksack
in
einer
Krise
tragen
musst,
ist
es
wichtig,
dass
du
ein
geeignetes
Tragegestell
verwendest,
um
das
Gewicht
des
Rucksacks
zu
verteilen
und
deine
Belastung
zu
minimieren.
Ein
schlecht
konzipiertes
Tragegestell
kann
zu
Schmerzen
und
Verletzungen
führen
und
deine
Fähigkeit
einschränken,
schnell
zu
handeln,
wenn
es
darauf
ankommt.
Ein
gutes
Gestell
entlastet
zudem
deine
Tragegurte
und
schützt
vor
dem
Zusammenknicken
deines
Rucksacks,
wenn
du
diesen
abstellst.
Ob
du
ein
Innen-
oder
Außengestell
bevorzugst,
liegt
ganz
bei
dir.
Bedenke
nur
bei
aller
zusätzlicher
Stabilität,
dass
damit
auch
wieder
Gewicht
einhergeht.
Vas
Abbildung
24
Packsystem
und
Taschen
Zunächst
einmal
ist
es
wichtig
zu
verstehen,
dass
du
während
einer
Krise
immer
schnell
an
deinen
Inhalt
des
Notrucksacks
herankommen
solltest
und
dass
du
das
Wichtige
von
den
eher
unwichtigen
Materialien
trennen
kannst.
Daher
ist
es
unerlässlich,
dass
du
deinen
Rucksack
mit
Bedacht
packst
und
alles
gut
organisiert
hältst.
Ein
falscher
Packverschluss
oder
ein
unzureichendes
Taschensystem
können
das
Risiko
erhöhen,
dass
wichtige
Gegenstände
verloren
gehen,
du
keinen
Überblick
hast
oder
zu
lange
brauchst,
um
an
das
Nötigste
heranzukommen.
Bei
der
Wahl
des
richtigen
Packverschlusses
gibt
es
verschiedene
Optionen,
aber
ich
empfehle
einen
Toploader
mit
Rollverschluss
oder
einen
Backloader
mit
einem
wasserdichten
Reißverschluss.
Der
Rollverschluss
ist
ideal,
um
deinen
Inhalt
vor
Feuchtigkeit
und
Schmutz
zu
schützen.
Du
rollst
einfach
den
oberen
Teil
der
Tasche
herunter
und
befestigst
ihn
mit
einer
Schnalle.
Wasserdichte
Reißverschlüsse
sind
eine
gute
Option,
um
den
Inhalt
(bspw.
Schlafsack
im
Backloader-Bereich)
zu
schützen.
Ein
solcher
Reißverschluss
ist
oft
mit
einer
speziellen
Beschichtung
versehen,
die
verhindert,
dass
Wasser
in
die
Tasche
eindringen
kann.
Das
nötigste
Material
für
einen
schnellen
Halt
kannst
du
unter
der
Deckklappe
des
Toploaders
verstauen,
um
nicht
alles
rauszukramen
oder
gar
den
Rucksack
abzusetzen.
Frage
ein
Gruppenmitglied,
um
hier
schnell
Abhilfe
zu
schaffen.
Im
Deckel
hast
du
oftmals
auch
kleinere
Fächer
für
wichtige
Dinge
wie
Schnüre,
Expander,
Knicklichter,
Kabelbinder,
Karabinerhaken
etc.
Bedenke,
dass
du
„blind“
alles
jederzeit
finden
musst,
ohne
ewig
suchen
zu
müssen.
Des
Weiteren
machen
Außentaschen
an
den
Seiten
durchaus
Sinn,
um
zügig,
während
des
Marsches
oder
der
Rast,
notwendiges
Material
zu
verstauen,
sei
es
ein
Kälte-
oder
Nässeschutz,
den
man
schnell
überwerfen
kann,
oder
Wasser
oder
kleinere
Snacks
für
zwischendurch
Probiere
es
aus
und
finde
deinen
Weg.
Je
nach
Rucksack
hast
du
Molle-Systeme
an
den
Seiten,
um
vertikale
und
horizontale
Taschen
anzubringen.
Überlege
gut
und
übertreibe
nicht,
denn
du
musst
alles
tragen.
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
bei
der
Wahl
des
richtigen
Taschensystems
für
deinen
Notrucksack
ist
die
Organisation.
Du
solltest
Taschen
und
Fächer
wählen,
die
den
Inhalt
klar
voneinander
trennen,
um
Durcheinander
zu
vermeiden
und
schnell
auf
das
benötigte
Zubehör
zugreifen
zu
können.
Ein
gutes
Taschensystem
sollte
auch
robust
genug
sein,
um
den
Anforderungen
einer
Krise
standzuhalten,
labbrige
Stoffwände
und
schlechte
Nähte
werden
schnell
reißen
und
die
Stabilität
des
gesamten
Rucksacks
einschränken.
il
Abbildung
25
Zubehör
Egal,
wie
gut
dein
Rucksack
ist,
es
kann
vorkommen,
dass
Nässe
und
Kälte
ihn
durchdringen.
Es
macht
nicht
nur
alles
viel
unangenehmer
und
teilweise
lebensbedrohlich
in
kalten
Jahreszeiten,
es
macht
auch
alles
schwerer,
da
sich
deine
Materialien
vollsaugen
und
wie
ein
Schwamm
Feuchtigkeit
binden.
Nutze
deswegen
immer
eine
Rucksackhülle
und
Packsäcke,
um
den
Rucksack
von
außen
und
innen
abzuriegeln.
So
kannst
du
auch
jederzeit
durch
Bäche
und
Flüsse
schwimmen,
ohne
dass
dein
Rucksack
sich
vollsaugt
und
untergeht.
Die
Packsäcke
sorgen
auch
dafür,
dass
du
deine
Ausrüstung
gut
nach
Kategorien
wie
Wechselwäsche,
Dreckwäsche,
Zunder
und
Brennmaterialien
oder
Kochutensilien,
sowie
Hygieneprodukte
und
Toilettenpapier
sortierst.
Du
hast
also
nun
deinen
Rucksack,
schauen
wir
jetzt
hinein,
was
alles
enthalten
sein
sollte.
Zelt
oder
Tarp/Plane
El:
A
vA]
.
wa
Tarp
Ein
Grundproblem,
das
ich
dir
nicht
abnehmen
kann,
ist
das
Thema
deiner
Notunterkunft.
Ein
Zelt
für
dich
allein
oder
mehrere
Menschen
im
Rucksack
mitzuführen,
kann
sehr
sperrig
und
schwer
sein.
Zudem
muss
es
schnell
auf-
und
auch
wieder
abgebaut
werden
können,
ohne
große
Hilfsmittel.
Schutz
vor
der
Witterung
und
gute
Ruhephasen
sind
jedoch
entscheidend
für
deine
Resilienz
in
der
Krise.
Deswegen
kann
ich
dir
nur
sagen,
was
ich
und
andere
Fachleute
machen,
die
sich
mit
diesem
Thema
beschäftigen.
Ich
verzichte
auf
Bequemlichkeit
und
Ruhe
zugunsten
besserer
Wahrnehmung,
Flexibilität
und
Leichtigkeit.
Ein
Tarp
ist
ein
vielseitiges
Stück
Material,
das
dir
in
vielen
Überlebenssituationen
nützlich
sein
kann.
Ein
Tarp
ist
normalerweise
aus
robustem
Material
wie
Nylon
oder
Polyester
hergestellt
und
hat
in
der
Regel
verstärkte
Ösen
an
den
Ecken.
Es
ist
dazu
gedacht,
schnell
und
einfach
aufgebaut
zu
werden,
um
dir
Schutz
vor
den
Elementen
zu
bieten,
wenn
du
draußen
übernachten
musst.
Die
besonderen
Merkmale
von
Tarps
zum
Zelten
sind
ihre
Vielseitigkeit
und
ihre
leichte
Handhabung.
Im
Gegensatz
zu
einem
traditionellen
Zelt,
das
in
der
Regel
schwer
und
sperrig
ist,
kann
ein
Tarp
kompakt
gefaltet
und
in
deinem
Notrucksack
aufbewahrt
werden.
Das
bedeutet,
dass
du
es
leicht
tragen
und
schnell
aufbauen
kannst,
wenn
du
es
brauchst.
Darüber
hinaus
kannst
du
Tarps
auf
verschiedene
Arten
aufbauen,
je
nach
deinen
Bedürfnissen
und
der
Umgebung,
in
der
du
dich
befindest.
Du
kannst
es
beispielsweise
als
einfaches
Dach
über
deinem
Kopf
aufbauen,
um
dich
vor
Regen
oder
Schnee
zu
schützen.
Oder
du
kannst
es
als
Schutzwand
verwenden,
um
dich
vor
dem
Wind
zu
schützen
und
deine
Wärme
zu
speichern.
Wenn
du
den
Inhalt
deines
Notrucksacks
zusammenstellst,
solltest
du
sicherstellen,
dass
du
ein
oder
mehrere
Tarps
in
angemessener
Größe
dabeihast.
Einige
Tarps
sind
groß
genug,
um
mehrere
Personen
aufzunehmen,
während
andere
klein
genug
sind,
um
als
improvisierter
Poncho
verwendet
zu
werden.
Wenn
du
dein
Tarp
zum
Zelten
aufbaust,
solltest
du
sicherstellen,
dass
du
die
notwendigen
Werkzeuge
dabeihast,
um
es
richtig
zu
befestigen.
Karabinerhaken,
Seile,
Expander
oder
Schnüre
helfen
dir,
das
Tarp
an
Bäumen
oder
anderen
natürlichen
Merkmalen
zu
befestigen.
Die
negativen
Aspekte
eines
Tarps
möchte
ich
hier
jedoch
nicht
verheimlichen.
Da
die
Seiten
offen
sind,
ist
man
dem
Wind
oder
auch
seitlichem
Regen
ausgesetzt
(wenn
man
es
falsch
spannt).
Bei
starkem
Regen
kann
das
Wasser
je
nach
Neigung
auch
durch
dein
„Schlafzimmer“
fließen,
blöd
für
dich.
Denke
hierbei
an
einen
kleinen
Graben
oder
Furchen,
die
das
Wasser
seitlich
ablenken
können.
Biwaksack
Ein
Biwaksack
ist
eine
Schutzhülle
für
deinen
Schlafsack,
die
wind-
und
wasserdicht
ist.
Zusammengerollt
sollte
er
gut
unter
den
Backloader
(Bodenfach)
passen.
Wenn
es
schnell
gehen
muss,
oder
die
Witterung
angenehm
ist,
reicht
dieser
sogar
als
kompletter
Zeltersatz.
Wichtig
ist
hierbei,
dass
die
Materialien
Kondenswasser
von
innen
nach
außen
abtransportieren.
Zu
empfehlen
ist
hier
die
Marke
Carinthia,
die
sehr
gute
Produkte
im
Angebot
hat.
Isomatte
Jeder,
der
schon
einmal
in
der
Natur
auf
dem
blanken
Boden
geschlafen
hat,
wird
gemerkt
haben,
wie
gerädert
er
nach
dem
Aufwachen
ist.
Egal,
wie
fit
du
bist,
ohne
Schlaf
und
ausreichend
Erholung
wirst
du
früher
oder
später
eingehen.
Eine
gute
Isolation
und
Schutz
vor
Kälte
und
Unebenheiten
sind
hier
das
A
und
O.
Hier
ist
eine
klassische
Schaumstoff-Isomatte,
die
zusammengerollt
leicht
am
Rucksack
befestigt
werden
kann,
eine
praktische
Lösung.
Bitte
keine
Isomatten,
die
man
aufpumpen
oder
aufblasen
muss.
Erstens
hast
du
dafür
keine
Zeit
und
zweitens
muss
es
schnell
gehen,
wenn
man
innerhalb
von
Sekunden
sein
Lager
räumen
muss.
Die
Isomatte
sollte
deine
Körpergröße
haben,
um
nicht
entweder
mit
dem
Kopf
oder
den
Füßen
auf
den
kalten
Boden
zu
gelangen.
Zudem
sollte
die
Isomatte
mindestens
60
cm
breit
sein
oder
grob
10
cm
mindestens
größer
sein
als
deine
Schulterbreite,
damit
du
dich
im
Schlaf
bewegen
kannst
und
Kleidungen
mit
in
den
Schlafsack
packen
kannst.
Die
Isomatte
sollte
mindestens
1,5
cm,
wenn
nicht
eher
2
cm
dick
sein,
eine
zusätzliche
Schaumstoff-Schicht
würde
ich
je
nach
Jahreszeit
empfehlen,
lieber
dicker
als
zu
dünn.
Schlafsack
\
x
"
|
“rm
Abbildung
26
[Elz
A=
17
[=]
;
:
r,
.
=
Schlafsack
Wenn
du
einen
Notrucksack
fiir
den
Ernstfall
packst,
solltest
du
auch
einen
guten
Schlafsack
einplanen.
Ein
guter
Schlafsack
kann
den
Unterschied
zwischen
einer
unangenehmen
Nacht
und
einem
erholsamen
Schlaf
ausmachen.
Doch
was
gibt
es
beim
Kauf
eines
Schlafsacks
für
das
Zelten
zu
beachten?
Zunächst
einmal
ist
es
wichtig,
dass
der
Schlafsack
für
die
Bedingungen
geeignet
ist,
unter
denen
du
ihn
verwenden
möchtest.
Wenn
du
in
einem
kalten
Klima
zelten
möchtest,
solltest
du
einen
Schlafsack
wählen,
der
für
niedrige
Temperaturen
ausgelegt
ist.
Wenn
du
hingegen
in
einem
warmen
Klima
zelten
möchtest,
brauchst
du
einen
Schlafsack,
der
für
höhere
Temperaturen
geeignet
ist.
Ich
empfehle
hierbei
aber
immer
lieber
einen
dickeren
als
einen
dünneren
Schlafsack.
Ist
dir
zu
warm,
kannst
du
ihn
einfach
öffnen,
ist
dir
hingegen
zu
kalt,
kannst
du
ihn
nicht
noch
mehr
schließen
als
bis
ganz
nach
oben.
Es
gibt
verschiedene
Formen
von
Schlafsäcken.
Ein
Mumienschlafsack
ist
eine
gute
Wahl,
da
er
enger
am
Körper
anliegt
und
dadurch
mehr
Wärme
speichert.
Allerdings
sind
sie
auch
weniger
bequem
als
andere
Formen.
Wenn
du
es
etwas
geräumiger
magst,
solltest
du
einen
rechteckigen
Schlafsack
in
Betracht
ziehen.
Dieser
bietet
mehr
Bewegungsfreiheit,
ist
jedoch
weniger
wärmeisolierend.
Materialien
sind
ein
weiterer
wichtiger
Faktor
bei
der
Wahl
eines
Schlafsacks.
Da
du
den
Schlafsack
für
das
Zelten
in
der
Krise
verwenden
möchtest,
solltest
du
ein
Material
wählen,
das
strapazierfähig
und
langlebig
ist
und
zudem
schnell
trocknet.
Nylon
und
Polyester
sind
in
der
Regel
gute
Optionen,
da
sie
widerstandsfähig
und
leicht
sind.
Daunen
oder
Kunstfasern
als
Füllung
bieten
Vor-
und
Nachteile
in
Bezug
auf
Volumen
und
Wärmeerhalt
sowie
Trocknung.
Informiere
dich
deshalb
vorher
bei
einem
Fachgeschäft,
welcher
Schlafsack
ideal
für
dich
ist.
Beim
Kauf
solltest
du
auf
die
Leistungsangaben
achten.
Leistungsangaben
auf
Schlafsäcken
beziehen
sich
in
der
Regel
auf
den
Komfort-,
Grenz-
und
Extrembereich.
Der
Komfortbereich
gibt
die
Temperatur
an,
bei
der
ein
durchschnittlicher
Schläfer
eine
angenehme
Nachtruhe
hat.
Der
Grenzbereich
gibt
die
Temperatur
an,
bei
der
ein
durchschnittlicher
Schläfer
noch
gerade
so
eine
Nacht
überstehen
kann,
ohne
zu
frieren.
Der
Extrembereich
gibt
die
Temperatur
an,
bei
der
ein
durchschnittlicher
Schläfer
dem
Risiko
einer
Unterkühlung
ausgesetzt
ist.
Ziel
sollte
also
bei
deiner
Planung
sein,
immer
im
Komfortbereich
zu
bleiben,
wenn
du
über
längere
Zeit
ausharren
möchtest.
Ersatzschuhe
Auch
wenn
ich
das
Thema
bereits
oben
angesprochen
habe
bei
der
First
Line,
kommt
es
ordnungsgemäß
hier
in
den
großen
Fluchtrucksack,
deine
Third
Line.
Zur
Erholung
deiner
Füße
von
den
Stiefeln,
im
Lager
oder
als
Alternative
bei
Gewässerüberquerungen.
Ein
paar
leichte
Turnschuhe
oder
Sandalen,
je
nach
Jahreszeit,
sind
immer
sinnvoll.
Wechselwäsche
Deine
Wechselwäsche
kann
für
deine
Krise
sehr
nützlich
sein,
um
dich
sauber
und
trocken
zu
halten,
und
sie
kann
helfen,
das
Risiko
von
Infektionen
und
Krankheiten
zu
reduzieren.
Im
Folgenden
einige
Überlegungen
und
Dinge,
auf
die
du
achten
solltest,
wenn
du
deine
Wechselwäsche
für
den
Notrucksack
auswählst.
Berücksichtige
die
Jahreszeit
und
das
Klima.
Wenn
du
in
einer
kalten
Umgebung
lebst
oder
dich
für
den
Winter
vorbereitest,
solltest
du
warme
Kleidung
wie
Thermounterwäsche
und
eine
warme
Jacke
einpacken.
Wenn
du
dich
für
eine
heiße
Jahreszeit
vorbereitest,
solltest
du
leichte
und
atmungsaktive
Kleidung
wählen,
um
Überhitzung
zu
vermeiden.
Eine
weitere
wichtige
Überlegung
ist
die
Größe
und
das
Gewicht
der
Wechselwäsche.
Du
möchtest
nicht
zu
viel
unnötiges
Gewicht
in
deinem
Notrucksack
haben,
aber
du
möchtest
auch
sicherstellen,
dass
du
genug
Kleidung
hast,
um
dich
sauber
und
trocken
zu
halten.
Es
kann
hilfreich
sein,
Kleidung
aus
leichten
und
komprimierbaren
Materialien
auszuwählen,
um
Platz
im
Rucksack
zu
sparen.
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
bei
der
Auswahl
deiner
Wechselwäsche
ist
die
Menge,
die
du
einpacken
möchtest.
Es
kann
hilfreich
sein,
mindestens
ein
komplettes
Set
an
Wechselwäsche
zu
haben,
einschließlich
Unterwäsche,
Socken,
Hose
und
Oberteil.
Du
solltest
auch
zusätzliche
Unterwäsche
und
Socken
einpacken,
da
diese
Teile
oft
am
schnellsten
schmutzig
oder
nass
werden.
Zusätzlich
zur
Auswahl
der
richtigen
Kleidung
solltest
du
daran
denken,
andere
wichtige
Artikel
einzupacken,
wie
zum
Beispiel
ein
kleines
Handtuch
oder
Waschlappen,
um
dich
sauber
zu
halten,
und
eine
Plastiktüte
oder
einen
gesonderten
Packsack,
um
deine
schmutzige
Kleidung
zu
verstauen.
Kochen
und
Besteck
uo
0S
hy
[=]
[=]
"gl
fal
fog
rp
02
0
[2
Ae
Kochen
Egal,
ob
du
auf
der
Flucht
bist
oder
in
einem
abgelegenen
Gebiet
überleben
musst,
das
Kochen
von
Nahrungsmitteln
wird
eine
entscheidende
Rolle
spielen.
Daher
ist
es
wichtig,
dass
du
das
richtige
Kochgeschirr,
Kocher
und
Besteck
in
deinem
Notrucksack
hast.
Fangen
wir
an
mit
dem
Kocher.
Ob
nun
Gas,
mit
Esbitwiirfeln,
mit
Holz
oder
Benzin,
es
sollte
in
jedem
Fall
kompakt,
leicht
und
wartungsarm
sein.
Bedenke
die
Witterungseinfliisse,
die
ein
Entziinden
deines
Kochers
beeinträchtigen
können.
Ich
persönlich
empfehle
hier
die
Gaskocher
der
Marke
Optimus
von
der
Katadyn
Group
mit
ihren
Kochsystemen,
da
diese
speziell
fiir
den
Trekking-
und
Expeditionsbereich
ausgelegt
sind.
aia
prt
RES,
rok,
3
er
ME
1
A
Sy
ee
ng
Fn
Bn
-
Phe.
5
Oe
)
na
LT
N
bs
-
gel
KS
5
4
7a
:
Abbildung
27
Do
Love
“hE
.
a
NE
ae
AA]
€
oe
Ne
)
a
Tp
Abbildung
28
Besonderheiten
des
Kochgeschirrs
Das
Kochgeschirr
in
deinem
Notrucksack
muss
langlebig,
leicht
und
einfach
zu
transportieren
sein.
Du
musst
es
tragen
oder
in
deinem
Rucksack
verstauen
können,
während
du
dich
bewegst.
Es
ist
daher
ratsam,
sich
fiir
Kochgeschirr
aus
Aluminium
oder
Titan
zu
entscheiden,
da
diese
Materialien
leicht
und
robust
sind.
Es
gibt
auch
spezielle
Camping-Kochgeschirr-Sets,
die
alles
enthalten,
was
du
brauchst,
einschließlich
Töpfen,
Pfannen,
Deckeln
und
Griffe.
Alles
natürlich
entklappernd
gelagert
im
Rucksack
und
mit
dem
Kocher
griffbereit.
Worauf
ist
zu
achten?
Wenn
du
dein
Kochgeschirr
auswählst,
musst
du
darauf
achten,
dass
es
nicht
nur
langlebig
und
leicht,
sondern
auch
groß
genug
ist,
um
ausreichend
Nahrung
zuzubereiten.
Es
ist
auch
wichtig,
dass
das
Kochgeschirr
leicht
zu
reinigen
ist
und
keine
Rückstände
hinterlässt,
die
dich
oder
andere
krank
machen
können.
Besonderheiten
des
Bestecks
Das
richtige
Besteck
ist
ebenfalls
wichtig,
wenn
es
um
das
Überleben
in
Krisensituationen
geht.
Das
Besteck
sollte
robust,
leicht
und
einfach
zu
transportieren
sein.
Es
gibt
spezielle
Camping-Bestecksets,
die
Messer,
Gabeln
und
Löffel
enthalten,
die
alle
aus
leichten
und
robusten
Materialien
hergestellt
sind.
Du
hast
nun
je
nach
Fitness
und
Komfortempfinden
zwei
Möglichkeiten:
«
Luxusversion:
Gaskocher
mit
Kochtopf
und
integrierter
Pfanne
mit
Klappgriff
sowie
dreiteiliges
Essbesteck
aus
Edelstahl
oder
hochwertigem
Industriekunststoff
«
Survivalversion:
Heater
Bag
mit
chemischem
Heizelement
und
einem
Spork
oder
Göffel
(einteiliges
Besteck,
das
Löffel,
Gabel
und
Messer
zugleich
ist)
Essen
Du
bist
auf
der
Flucht.
Du
hast
es
eilig.
Du
sollst
nur
überleben,
kein
5-Gänge-Menü
mit
Creme
brülge
zaubern.
Bedeutet,
es
sollte
leicht
und
aufwandsarm
sein.
In
den
Fluchtrucksack
gehören
keine
Dosen
oder
Gläser.
Gefriergetrocknetes
Essen,
bei
dem
du
nur
Wasser
dazugeben
musst,
oder
Fertignahrung
wie
die
typischen
Einmannpackungen
der
Bundeswehr
sind
hier
die
favorisierte
Art
der
Nahrungsaufnahme.
Der
Vorteil
beim
gefriergetrockneten
Essen
ist
das
Ultra-Leichtgewicht.
In
Kombination
mit
den
chemischen
Heizelementen
brauchst
du
auch
noch
nicht
mal
Feuer
für
die
Zubereitung
(so
sieht
und
riecht
dich
auch
keiner).
Tr
oe
Tree
‘10
[m0]
Ss
Essen
BOB
Für
mindestens
fünf
Tage
solltest
du
etwas
dabeihaben.
Energieriegel
und
Notnahrung
in
Wiirfelform
(wie
NRG-5)
strecken
deine
Uberlebensfihigkeit
um
noch
weitere
drei
bis
vier
Tage,
ehe
du
nach
Alternativen
suchen
musst.
Später
mehr
dazu.
Wasser
und
Wasserfilter
HLA
{|
ee
7
ETA
ry
Won
u.
ope
1
Etat
Tır
Wasserfilter
Wenn
du
einen
Notfallrucksack
packst,
ist
es
wichtig,
dass
du
auch
an
ausreichend
Wasser
und
einen
Wasserfilter
denkst.
Ohne
sauberes
Trinkwasser
wirst
du
in
deiner
Notsituation
schnell
dehydrieren
und
deine
Überlebenschancen
sinken
drastisch.
Zunächst
einmal
solltest
du
sicherstellen,
dass
du
genügend
Wasser
in
deinem
Rucksack
hast,
um
dich
selbst
und
gegebenenfalls
andere
Personen
für
mindestens
drei
Tage
versorgen
zu
können.
Das
bedeutet,
dass
du
mindestens
drei
Liter
Wasser
pro
Person
pro
Tag
einplanen
solltest.
Wenn
du
weißt,
dass
du
in
einem
Gebiet
unterwegs
bist,
in
dem
es
schwer
ist,
an
sauberes
Wasser
zu
kommen,
solltest
du
entsprechend
mehr
Wasser
einpacken.
“hd
A
A
i
al
.
5
A
ol
vr
A
a
A
A.
:
4
+
-
»
Y
ye
i
a
ie
~~
oo
"
nN
“at
7
3
vs
3
|
70
Don,
FT
%
x
-
d
oa
A!
a
=
bor
i
Fa
a
os
a
©
an
oh
p>
Di
CE
ht,
A
-
Ts
RR
ing
oS
A
Fal
7S
Ee
LF,
Abbildung
20
Ein
Wasserfilter
ist
gleichzeitig
ein
sehr
wichtiger
Bestandteil
deines
Notfallrucksacks,
weil
du
nicht
hunderte
Liter
Wasser
mit
dir
herumtragen
mochtest
und
kannst.
Du
kannst
auch
nicht
davon
ausgehen,
dass
ringsumher,
auf
deiner
Fluchtroute
nur
saubere
Quellen
aus
allen
Ecken
sprudeln.
Mit
einem
Wasserfilter
kannst
du
unsauberes
Wasser
filtern
und
trinkbar
machen.
Es
gibt
viele
verschiedene
Arten
von
Wasserfiltern
auf
dem
Markt,
aber
in
deinem
Notfallrucksack
solltest
du
auf
jeden
Fall
einen
Filter
haben,
der
Bakterien,
Viren
und
Protozoen
ausfiltern
kann.
Einige
der
besten
Wasserfilter
auf
dem
Markt
sind
tragbar
und
können
einfach
in
deinem
Rucksack
verstaut
werden.
Sie
sind
leicht,
langlebig
und
eignen
sich
daher
hervorragend
für
den
Einsatz
in
einer
Notsituation.
Beim
Kauf
eines
Wasserfilters
solltest
du
darauf
achten,
dass
er
zu
deinem
Einsatzgebiet
passt.
Wenn
du
beispielsweise
in
einer
Gegend
unterwegs
bist,
in
der
es
viele
Bakterien
gibt,
solltest
du
einen
Filter
wählen,
der
Bakterien
filtern
kann.
Wenn
du
in
einer
Gegend
unterwegs
bist,
in
der
es
viele
Viren
gibt,
solltest
du
einen
Filter
wählen,
der
auch
Viren
filtern
kann.
Es
gibt
auch
Wasserfilter,
die
speziell
für
den
Einsatz
in
extremen
Temperaturen
oder
Höhenlagen
entwickelt
wurden,
also
achte
darauf,
dass
du
den
passenden
Filter
wählst.
Wenn
du
einen
Wasserfilter
benutzt,
ist
es
wichtig,
dass
du
ihn
regelmäßig
wartest
und
reinigst.
Ein
verschmutzter
Filter
kann
seine
Wirksamkeit
verlieren
und
das
gefilterte
Wasser
kann
ungenießbar
werden.
Achte
darauf,
dass
du
den
Filter
gemäß
den
Anweisungen
des
Herstellers
reinigst,
und
lagere
ihn
immer
an
einem
trockenen
Ort.
Auch
hier
empfehle
ich
die
Marke
Katadyn
aus
der
Schweiz,
welche
hier
Weltmarktführer
ist.
Ich
persönlich
besitze
zwei
Filter
dieser
Marke,
die
ich
regelmäßig
nutze:
den
BeFree
Filter
für
unterwegs,
wenn
es
mal
schnell
gehen
muss,
und
den
Hiker
Pro,
wenn
ich
mich
stationär
aufhalte
oder
längere
Pausen
mache.
Alles
rund
ums
Feuer
Es
gibt
nichts
Ursprünglicheres
als
Feuer.
Die
Kontrolle
dieses
Elements
sorgte
für
die
bahnbrechende
Entwicklung
von
uns
Menschen.
Wenn
du
dir
also
deinen
Notfallrucksack
zusammenstellst,
solltest
du
auf
jeden
Fall
auch
an
die
Möglichkeit
denken,
ein
Feuer
zu
machen.
In
manchen
Situationen
kann
das
nämlich
lebensrettend
sein.
In
manchen
taktischen
Szenarien
kann
dies
jedoch
auch
deine
Sicherheit
kosten,
dazu
später
aber
mehr.
Hier
nun
ein
paar
Tipps,
was
du
dazu
in
deinen
Rucksack
packen
solltest
und
worauf
du
achten
musst.
Als
Erstes
solltest
du
immer
einen
Feuerstarter
dabeihaben.
Das
kann
ein
Feuerzeug,
Streichhölzer
oder
ein
Feuerstein
mit
Stahl
sein
(am
besten
alles,
bedenke
die
Redundanz
aller
wichtigen
Dinge).
Wichtig
ist,
dass
du
dir
im
Vorfeld
überlegst,
welche
Variante
am
besten
zu
dir
und
deinen
Bedürfnissen
passt.
Neben
dem
Feuerstarter
solltest
du
auch
immer
etwas
dabeihaben,
das
du
als
Brennmaterial
verwenden
kannst.
Ideal
sind
trockene
Zweige
oder
Baumrinde.
Wenn
du
in
einem
feuchten
Wald
unterwegs
bist,
kann
es
allerdings
schwieriger
sein,
geeignetes
Material
zu
finden.
In
diesem
Fall
solltest
du
auf
jeden
Fall
ein
paar
Feueranzünder
oder
spezielles
Brennmaterial
wie
zum
Beispiel
Watte
mit
Wachs,
Harz
oder
gleich
Esbitwürfel
in
deinen
Rucksack
packen.
Wenn
du
ein
Feuer
machen
willst,
solltest
du
außerdem
darauf
achten,
dass
du
es
an
einer
sicheren
Stelle
entzündest.
Das
bedeutet,
dass
du
darauf
achten
solltest,
dass
keine
trockenen
Zweige
oder
Pflanzen
in
der
Nähe
sind,
die
schnell
Feuer
fangen
könnten.
Auch
auf
den
Wind
solltest
du
achten,
damit
Funken
oder
Glut
nicht
unkontrolliert
davongetragen
werden.
Besonders
wichtig
ist
es
zudem,
dass
du
das
Feuer
immer
im
Auge
behältst.
Feuerwache
während
der
Ruhephasen
ist
ratsam,
solltest
du
in
einer
Gruppe
unterwegs
sein.
Lass
es
niemals
unbeaufsichtigt
brennen
und
sorge
dafür,
dass
es
vollständig
gelöscht
und
abgedeckt
ist,
bevor
du
weitergehst.
Deine
Spuren
sollten
immer
verwischt
werden.
Es
werde
Licht
-
deine
Energiegewinnung
Wenn
du
einen
Notfallrucksack
packst,
solltest
du
sicherstellen,
dass
du
genügend
Energieversorgungsoptionen
hast,
um
im
Notfall
auf
alles
vorbereitet
zu
sein.
Wofür
brauchst
du
Strom?
Lampen,
Funkgeräte,
Signalmittel
und
GPS
(sollte
es
noch
gehen),
alles
andere
brauchst
du
nicht
zum
Überleben.
Es
gibt
einige
Dinge,
die
du
bei
der
Wahl
der
richtigen
Energiequellen
beachten
solltest.
Zunächst
einmal
ist
es
wichtig,
dass
du
eine
Vielzahl
von
Optionen
zur
Verfügung
hast.
Du
solltest
nicht
nur
auf
eine
Energiequelle
setzen,
sondern
auf
mehrere,
um
sicherzustellen,
dass
du
im
Notfall
genug
Energie
zur
Verfügung
hast.
Eine
Möglichkeit
wäre
zum
Beispiel
eine
Kurbellampe
oder
ein
Solarladegerät,
das
du
an
deine
Ausrüstung
anschließen
kannst.
Kurbelradio
mit
integrierter
Powerbank
und
Lampe
wäre
ein
sinnvoller
Hybrid.
Ultraleichte
Powerbanks
(welche
vorher
aufgeladen
sind)
machen
ebenfalls
Sinn.
Eine
andere
Option
wäre,
Batterien
mitzunehmen.
Hier
solltest
du
jedoch
darauf
achten,
dass
du
sie
regelmäßig
überprüfst
und
bei
Bedarf
austauschst,
um
sicherzustellen,
dass
sie
voll
funktionsfähig
sind,
wenn
du
sie
brauchst.
Du
könntest
auch
eine
wiederaufladbare
Batterie
mitnehmen
und
ein
kleines
tragbares
Solarpanel,
um
sie
im
Notfall
aufzuladen.
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
bei
der
Wahl
der
richtigen
Energiequellen
sind
die
Größe
und
das
Gewicht
deiner
Ausrüstung.
Alles,
was
du
mitnimmst,
sollte
nicht
zu
viel
Platz
in
deinem
Notfallrucksack
einnehmen
und
nicht
zu
schwer
sein,
um
getragen
zu
werden.
Einige
besondere
Dinge,
die
du
beachten
solltest,
sind
die
Temperaturbeständigkeit
deiner
Energiequellen
sowie
deren
Haltbarkeit.
Wenn
du
in
einem
Gebiet
mit
extremen
Temperaturen
unterwegs
bist,
sollten
deine
Batterien
und
Solarladegeräte
auch
unter
diesen
Bedingungen
funktionieren.
Trage
die
Batterien
unter
der
Kleidung,
um
sie
warmzuhalten.
Kälte
ist
für
alle
elektronischen
Geräte
das
Kryptonit
schlechthin.
Wenn
deine
Energiequelle
eine
begrenzte
Haltbarkeit
hat,
solltest
du
sicherstellen,
dass
du
genügend
Ersatz
mitnimmst
(also
kaufe
lieber
gleich
etwas
Ordentliches,
als
zu
viel
tragen
zu
müssen).
Navigation
leicht
gemacht
Wann
hast
du
das
letzte
Mal
eine
Karte
genutzt,
um
von
A
nach
B
zu
kommen?
Wahrscheinlich
vor
dem
Smartphone
und
den
Navigationsgeräten.
Wenn
dem
so
ist,
hast
du
zumindest
etwas
Erfahrung.
Gehörst
du
jedoch
zur
jüngeren
Generation
und
hast
nicht
gedient
oder
bist
kein
Hobby-Pfadfinder
...
bist
du
am
Arsch,
sorry.
Zeit,
dich
damit
auseinanderzusetzen.
Karte
und
Kompass
sind
unverzichtbare
Werkzeuge
für
jeden,
der
sich
in
einer
Krise
sicher
bewegen
möchte.
Wenn
du
einen
Notfallrucksack
zusammenstellst,
solltest
du
auch
immer
eine,
eher
zwei
Karten
(wasserdicht)
und
einen
Kompass
einpacken,
um
im
Notfall
die
Orientierung
zu
behalten.
Bevor
du
dich
auf
deine
Reise
begibst,
solltest
du
die
Karte
studieren
und
dir
einen
Überblick
über
die
Gegend
verschaffen,
in
der
du
dich
bewegen
wirst.
Achte
dabei
auf
markante
Landschaftsmerkmale
wie
Flüsse,
Berge,
Wälder
oder
auch
urbane
Merkmale
wie
Kirchen
und
Co.,
die
dir
später
als
Orientierungspunkte
dienen
können.
Wenn
du
dir
unsicher
bist,
welche
Route
du
nehmen
sollst,
solltest
du
vorher
eine
Route
planen
und
diese
auf
der
Karte
markieren
(nicht
auf
der
Karte
schreiben,
lieber
auf
einer
Folie,
wo
du
zur
Not
Eintragungen
wegwischen
kannst).
Beim
Kauf
eines
Kompasses
solltest
du
darauf
achten,
dass
er
robust
und
zuverlässig
ist.
Ein
Kompass
mit
einer
beweglichen
Nadel,
die
sich
schnell
ausrichtet,
ist
in
der
Regel
die
beste
Wahl.
Außerdem
solltest
du
sicherstellen,
dass
du
weißt,
wie
man
den
Kompass
verwendet
und
wie
man
Karten
liest,
um
die
Orientierung
zu
behalten.
Wenn
du
dich
im
Freien
bewegst,
solltest
du
die
Karte
und
den
Kompass
immer
griffbereit
haben.
Es
ist
sinnvoll,
die
Karte,
wie
oben
bereits
erwähnt,
in
einer
wasserdichten
Hülle
aufzubewahren,
um
sie
vor
Feuchtigkeit
zu
schützen.
Du
solltest
auch
immer
einen
Stift
oder
Marker
dabeihaben,
um
auf
der
Karte
Markierungen
oder
Notizen
machen
zu
können.
Wenn
du
dich
verläufst
oder
die
Orientierung
verlierst,
solltest
du
als
Erstes
versuchen,
auf
der
Karte
zu
erkennen,
wo
du
dich
befindest
und
welche
Route
du
nehmen
musst,
um
zum
Ziel
zu
gelangen.
Verwende
den
Kompass,
um
deine
Ausrichtung
zu
bestimmen
und
eine
Richtung
zu
wählen,
die
dich
zurück
auf
den
richtigen
Weg
führt.
Hinweis:
In
Krisen
werden
Wege,
Straßen
und
Kreuzungen
oftmals
überwacht
und
sind
somit
sehr
gefährlich.
Du
musst
dich
damit
auseinandersetzen,
dich
auch
abseits
der
Wege,
nur
mit
dem
Kompass,
durchzuschlagen.
Körperpflege
in
der
Krise
—
Was
sollte
alles
dabei
sein?
Auch
wenn
wir
uns
in
einer
Notsituation
befinden,
sollte
man
aus
Motivations-
und
Gesundheitsaspekten
immer
die
Hygiene
im
Kopf
behalten.
Bei
Pflege-
und
Hygienematerialien
im
Notfallrucksack
gibt
es
einiges
zu
unbedingt
beachten.
Zunächst
einmal
ist
es
wichtig,
dass
du
Materialien
auswählst,
die
möglichst
platzsparend
sind,
da
der
Notfallrucksack
nur
begrenzten
Platz
bietet.
Andererseits
sollten
sie
aber
auch
für
den
Ernstfall
ausreichen.
In
Bezug
auf
Hygiene
solltest
du
auch
an
Zahnbürste
und
Zahnpasta
denken,
um
bei
Bedarf
den
Mundraum
reinigen
zu
können.
Auch
Einwegrasierer
können
sinnvoll
sein,
um
bei
Bedarf
Haare
entfernen
zu
können.
Seife
zur
Reinigung
der
Kleidung
und
dir
selbst
in
kleinen
Plastikflaschen
oder
als
Kernseife
machen
Sinn.
Es
gibt
hervorragende
18-in-1
Naturseifen,
die
geruchsneutral
alles
abdecken,
was
du
benötigst.
Feuchttücher
und
Toilettenpapier,
die
wasserdicht
verpackt
sein
sollten,
sind
ebenfalls
wichtig
für
dein
Wohlbefinden.
Eine
Pinzette,
um
Dornen
oder
andere
Fremdkörper
aus
dem
Körper
zu
ziehen,
schadet
auch
nicht.
Werkzeuge
Du
möchtest
etwas
bauen
oder
reparieren?
Kein
Problem,
mit
den
passenden
Werkzeugen
und
Tools.
Auch
hier
gibt
es
einige
wichtige
Dinge
zu
beachten.
Zunächst
einmal
sollten
die
Werkzeuge
von
hoher
Qualität
und
langlebig
sein,
um
im
Notfall
zuverlässig
zu
funktionieren.
Es
ist
auch
wichtig,
dass
sie
leicht
und
kompakt
genug
sind,
um
in
den
Rucksack
zu
passen
und
nicht
zu
viel
zusätzliches
Gewicht
zu
verursachen.
Optimalerweise
sind
die
Werkzeuge
multifunktional,
um
mehrere
Fähigkeiten
in
einem
Tool
zu
vereinen.
An
deiner
First
Line
Bekleidung
hast
du
bereits
ein
Multitool,
nun
schauen
wir
uns
an,
was
du
in
der
Third
Line
alles
dabeihaben
könntest.
Klappsägen
sind
ein
wichtiger
Bestandteil
des
Notfallrucksacks,
da
sie
in
der
Wildnis
oder
in
einem
anderen
Outdoor-Notfall
sehr
nützlich
sein
können.
Eine
gute
Klappsäge
sollte
eine
scharfe,
langlebige
Klinge
haben,
die
auch
bei
grober
Verwendung
nicht
leicht
bricht
oder
sich
verbiegt.
Wenn
man
sich
für
eine
Klappsäge
entscheidet,
sollte
sie
leicht
zu
falten
und
zu
transportieren
sein.
Mit
der
Säge
aus
dem
Multitool
möchtest
du
sicherlich
keinen
Unterstand
bauen
...
Ein
Klappspaten
ist
ein
weiteres
nützliches
Werkzeug,
das
in
einem
Notfallrucksack
nicht
fehlen
sollte.
Ein
guter
Klappspaten
sollte
stabil
und
robust
sein,
um
den
harten
Bedingungen
im
Freien
standzuhalten.
Er
sollte
auch
eine
scharfe
Kante
haben,
um
beim
Graben
von
Schnee
oder
Erde
effektiv
zu
sein.
Ein
Klappspaten
kann
auch
als
Waffe
oder
als
Hammerersatz
verwendet
werden,
wenn
es
nötig
ist.
Eine
Axt
ist
ein
Werkzeug,
das
in
einem
Notfallrucksack
zwar
nicht
unbedingt
unverzichtbar
ist,
aber
dennoch
sehr
nützlich
sein
kann.
Eine
gute
Axt
sollte
eine
scharfe,
robuste
Klinge
haben,
die
sich
gut
zum
Schneiden
von
Holz
eignet.
Sie
sollte
auch
bequem
zu
halten
sein
und
ein
gutes
Gleichgewicht
haben,
um
präzise
Schläge
zu
ermöglichen.
Ein
kleines
Fiskars-Beil
mit
Kunststoffgriff
habe
ich
zum
Beispiel
immer
dabei.
Bei
der
Verwendung
von
Werkzeugen
im
Notfallrucksack
ist
es
wichtig,
sicherzustellen,
dass
man
weiß,
wie
man
sie
richtig
verwendet
und
sich
selbst
oder
andere
nicht
versehentlich
verletzt.
Werkzeuge
solltest
du
nach
jedem
Gebrauch
reinigen
und
pflegen,
um
sicherzustellen,
dass
sie
in
einem
guten
Zustand
bleiben
und
beim
nächsten
Gebrauch
zuverlässig
funktionieren,
da
du
nicht
einfach
einkaufen
gehen
kannst,
um
Ersatz
zu
besorgen.
PI-Kit,
dein
mobiler
Baumarkt
Dein
Pionier-Päckchen
oder
kurz
PI-Kit
genannt
ist
dein
mobiler
Baumarkt
für
die
Krise,
ob
in
einer
kleinen
Plastik-
oder
Blechdose
eingepackt,
befinden
sich
darin
alle
Dinge,
die
du
benötigst,
um
zu
jagen,
Fallen
zu
bauen
oder
einfach
Sachen
zu
reparieren.
Das
könnte
enthalten
sein:
«
Schnur
«
Draht
»
Angelhaken
und
Sehne
+
Nägel
*
Krampen
+
Nähzeug
«
Sicherheitsnadeln
«
Tarnschminke
+
Etc.
Lass
deiner
Fantasie
freien
Lauf.
Dies
sind
nur
einige
Beispiele.
Not
macht
erfinderisch,
nutze
deswegen
das
wenige,
was
du
hast,
komplett
aus.
Erweiterte
Erste
Hilfe
Zunächst
einmal
ist
es
wichtig
zu
betonen,
dass
der
Notfallrucksack
für
den
Einsatz
in
akuten
Notfällen
gedacht
ist
und
nicht
für
eine
langfristige
Versorgung
von
Verletzungen
oder
Krankheiten.
Deshalb
ist
es
auch
nicht
sinnvoll,
den
Rucksack
mit
zu
vielen
Gegenständen
zu
überladen.
Es
geht
darum,
die
wichtigsten
Dinge
dabei
zu
haben,
die
im
Notfall
wirklich
gebraucht
werden.
Beginnen
wir
mit
den
Materialien.
Im
Notfallrucksack
sollten
mindestens
folgende
Dinge
enthalten
sein:
«
Ein
Set
an
Handschuhen:
Diese
schützen
dich
vor
einer
möglichen
Infektion
und
verhindern,
dass
du
selbst
Keime
überträgst.
*
Eine
Beatmungsmaske:
Sollte
eine
Person
nicht
mehr
selbstständig
atmen
können,
ist
sie
unverzichtbar.
+
Eine
Schere:
Mit
der
Schere
kannst
du
Kleidung
oder
Verbände
durchschneiden.
Empfehlung
von
meiner
Seite
wäre
hier
die
Raptor
Rescue
von
Leatherman.
«
Ein
Dreiecktuch:
Das
Dreiecktuch
kann
als
Armschlinge
oder
Kopfverband
genutzt
werden.
«
Mehrere
Rettungsdecken:
Die
Rettungsdecke
schützt
vor
Unterkühlung
und
ist
besonders
wichtig
bei
schweren
Verletzungen
oder
einem
Schock.
«
Mehrere
Verbände:
mindestens
einige
sterile
Kompressen,
Pflaster,
Wundauflagen
und
Mullbinden
sollten
enthalten
sein.
»
Taschenkarten:
Hier
findest
du
alle
wichtigen
Informationen
zu
Erste-Hilfe-Maßnahmen
und
kannst
im
Notfall
schnell
nachschlagen.
+
Neben
den
Materialien
sind
auch
bestimmte
Medikamente
im
Notfallrucksack
sinnvoll.
Allerdings
sollten
diese
nur
von
geschultem
Personal
angewendet
werden.
Im
Rucksack
sollten
deshalb
keine
verschreibungspflichtigen
Medikamente
enthalten
sein.
*
Folgende
Medikamente
können
jedoch
sinnvoll
sein:
Schmerzmittel:
Schmerzen
können
im
Notfall
sehr
belastend
sein.
Ein
Schmerzmittel
kann
hier
helfen,
die
Schmerzen
zu
lindern.
Augentropfen:
Bei
Verletzungen
am
Auge
oder
bei
Reizungen
können
Augentropfen
helfen.
Fieber
und
Hustenmittel:
Du
musst
fit
bleiben
während
der
Krise.
Ein
Fieber
oder
allgemeine
Erkältungssymptome
können
schneller
auftreten
durch
den
Stress
und
Witterungseinflüsse,
die
man
vorher
nicht
gewohnt
war.
Desinfektionsmittel:
Mit
einem
Desinfektionsmittel
kannst
du
Wunden
reinigen
und
Keime
abtöten.
Du
solltest
Medikamente
nur
in
begrenzter
Menge
im
Notfallrucksack
mitnehmen
und
sie
regelmäßig
auf
ihre
Haltbarkeit
hin
überprüfen.
Besonderheiten
gibt
es
bei
der
Auswahl
der
Materialien
und
Medikamente
je
nach
Einsatzgebiet.
Wenn
du
beispielsweise
in
einer
ländlichen
Gegend
unterwegs
bist,
kann
es
sinnvoll
sein,
eine
Zeckenzange
und
ein
Insektenschutzmittel
dabei
zu
haben.
Zusätzlich
solltest
du
den
Notfallrucksack
regelmäßig
auf
seine
Vollständigkeit
hin
überprüfen.
Die
Materialien
und
Medikamente
sollten
regelmäßig
auf
ihre
Haltbarkeit
und
Funktionsfähigkeit
hin
überprüft
werden.
Auch
eine
kurze
Einweisung
in
die
Handhabung
der
Materialien
und
Medikamente
ist
sinnvoll.
Du
hast
nun
alles
beisammen,
um
in
der
Wildnis
zu
überleben.
Was
nun
folgt,
ist
die
Anpassung
der
Rucksäcke
oder
des
einzelnen
Rucksacks
an
deine
persönlichen
Lebensumstände:
Kinder?
+
Ältere
Personen
mit
dabei?
«
Tiere
mit
dabei?
«
Behinderungen
körperlicher
oder
geistiger
Natur?
+
Medikamentenabhängigkeiten?
Du
und
deine
Situation
können
nicht
durch
eine
Musterliste
abgearbeitet
werden,
du
musst
die
Lücken
der
Versorgung
und
auch
des
Verpackungsplans
selbst
bestimmen.
Wer
trägt
was?
Wer
ist
fit
und
wer
muss
gestützt
werden?
Der
Part
deiner
persönlichen
Vorbereitung
mit
Körper,
Geist
und
Ausrüstung
ist
nun
beendet.
Als
Nächstes
gehen
wir
über
zu
deinem
Zuhause,
deinem
Fort
Knox
für
die
Krise.
Wir
sehen
uns
an,
was
du
machen
kannst
und
wie
du
dich
verhältst,
wenn
es
losgeht.
Abschließend
noch
zu
dem
Thema
der
persönlichen
Vorbereitung:
Wenn
du
dieses
Buch
nur
liest
und
weglegst,
ohne
zu
handeln,
hättest
du
es
auch
gar
nicht
erst
anzufangen
brauchen.
Packe
also
zunächst
deinen
Rucksack.
Kleiner
gedanklicher
Ausflug
in
die
Ukraine:
Die
Kämpfe
gehen
jetzt
mittlerweile
mehr
als
ein
Jahr
und
immer
noch
sieht
man
Menschen
bei
der
„plötzlichen“
Flucht
nur
mit
ein
paar
„Aldi“-Tüte
herumlaufen.
Das
Problem
ist
die
Verdrängung.
Keiner
möchte
sich
mit
schlimmen
Dingen
auseinandersetzen,
bevor
diese
nicht
unmittelbar
an
die
Haustüre
klopfen.
Man
hofft
bis
zur
letzten
Minute,
dass
es
doch
nicht
schlimm
wird
oder
eher
einen
Nachbarn
als
sich
selbst
betrifft.
Bei
ehrlicher
und
genauer
Betrachtung
hätten
sich
die
Bewohner
jedoch
schon
bei
den
ersten
Anzeichen
vorbereiten
müssen.
Nichts
war
geheim,
es
hat
bloß
nicht
in
die
persönlichen
Wünsche
und
Bedürfnisse
gepasst.
In
meinem
Umkreis
war
im
Herbst
2021
der
Angriff
Russlands
auf
die
Ukraine
im
Frühjahr
2022
schon
längst
klar,
die
Anzeichen
und
Absprachen
auf
allen
Seiten
waren
unmissverständlich
—
genauer
wurde
als
Zeitpunkt
sogar
die
Beendigung
der
Olympischen
Spielen
in
China
genannt.
Also
eine
Prognose
mit
+-
ein
bis
zwei
Tagen
ein
halbes
Jahr
im
Voraus.
Die
Teilnehmer
des
regelmäßig
stattfindenden
Desaster-Management-Kurses,
die
wir
im
Herbst
2021
informiert
hatten,
können
dies
zu
ihrem
Erstaunen
noch
sehr
gut
bestätigen.
Wer
also
behauptet,
man
hätte
es
nicht
sehen
können,
ist
entweder
sehr
naiv
oder
hat
keine
Ahnung
vom
Fach,
oder
—
und
das
sollte
dir
zu
denken
geben
—
man
hat
es
dir
verschwiegen.
Die
Ukraine
stellt
jedoch
nur
einen
kleinen
Teil
der
noch
folgenden
Probleme
für
dich
und
deine
Familie
dar.
Sie
hatten
ihre
Vorlaufzeit,
viele
haben
sie
nicht
genutzt,
nun
läuft
deine
Zeit.
Nutze
sie!
15.4
Bevorratung
und
Tauschhandel
In
diesem
Kapitel
sollst
du
verstehen,
wie
du
dich
vor
einer
Krise
richtig
eindeckst,
damit
du
dich
und
deine
Familie
in
der
Krise
ernähren
und
Tauschhandel
mit
der
Gemeinschaft
betreiben
kannst.
Warum
Vorsorge
und
Einlagerung?
*
100er-Regel:
Alles
dauert
grob
hundertmal
länger
als
vor
der
Krise.
«
Preise
schießen
um
das
10-
bis
100-fache
in
die
Höhe
in
der
Krise.
«
Kein
Nachfiillen
möglich
oder
schwer
verzögert.
Zeit
und
Geld
sparen,
um
das
Leben
erträglicher
zu
machen.
Ursachen
können
kurz
sein,
Dauer
der
Minderversorgung
oder
Ausfall
können
jedoch
zwischen
zwei
Wochen
bis
zu
einem
Jahr
andauern!
Sei
also
schlau
und
lege
dir
einen
Puffer
zu.
Es
muss
nicht
immer
die
Apokalypse
sein,
eine
Preiserhöhung
in
unverschämte
Höhe
für
eine
kurze
Zeit
kann
dich
auch
schon
aus
der
Bahn
werfen.
Deine
Bevorratung
ist
hierbei
dein
Ruhepol,
um
ohne
Hast
und
Panik
denken
und
handeln
zu
können.
Wir
bereiten
uns
also
auf
ein
Bug-In-Szenario
vor
(ohne
das
Bug-Out-Szenario
zu
vergessen).
Bug-In
ist
deutlich
komfortabler
als
die
Wildnis
oder
Straße,
jedoch
kann
es
ohne
Strom
und
Wasser
schnell
ungemütlich
werden,
wenn
man
nicht
richtig
vorgesorgt
hat.
Ein
Dach
über
dem
Kopf
zu
haben
ist
schon
viel
wert,
nun
musst
du
dich
aber
um
die
Versorgung
kümmern.
Ein
großes
Problem,
das
du
haben
wirst,
im
Gegensatz
zu
der
Natur
und
der
Witterung,
ist
der
Mensch.
Du
musst
mit
Menschen
handeln,
leben
und
interagieren.
Menschen
arbeiten
mit
Emotionen
wie
Gier,
Lust
und
Neid.
Also
solltest
du
Fähigkeiten
wie
Psychologie,
Rhetorik
und
Mimikresonanz
noch
mit
auf
deinen
Vorbereitungszettel
schreiben.
Du
musst
auf
alles
gefasst
sein.
Es
gibt
keine
Gnade
und
alles
ist
erlaubt
im
Kampf
um
das
Überleben.
16.
Der
Beton-Dschungel
Im
Kern
sind
die
Überlebensregeln
die
gleichen,
sei
es
in
der
Wildnis
oder
in
der
Stadt.
Du
brauchst
immer
noch
Essen
und
Trinken
und
eine
gut
ausgestattete
Bug-Out-Tasche
für
den
Notfall,
solltest
du
dein
Zuhause
verlassen
müssen.
Der
große
Unterschied
zwischen
urbanem
und
ländlichem
Überleben
besteht
jedoch
darin,
dass
du
deine
eigenen
Ressourcen
aus
der
Umgebung
beschaffen
musst,
anstatt
das
zu
nutzen,
was
die
Natur
zu
bieten
hat.
Überlebensfähigkeiten,
die
du
dir
aneignen
musst,
sind:
e
Lerne
die
Kunst
des
Recyclings
und
der
Nachhaltigkeit
«
Lerne,
wie
man
Kräuter
und
Gemüse
anbaut
e
Lerne
mehr
wie
ein
Bauer
zu
leben
und
nutze
deine
Umgebung
«
Lerne,
aktiv
eine
Gemeinschaft
zu
bilden!
Möglichkeiten
zur
Aufbewahrung
von
Lebensmitteln
in
deinem
Zuhause,
für
eine
urbane
Überlebenssituation
oder
längerfristige
Krise
mit
eingeschränkter
Versorgung.
Egal,
ob
bei
schlechtem
Wetter,
Blackout
oder
Unruhen
sowie
wirtschaftlichen
Einbrüchen
-
essen
und
trinken
muss
der
Mensch
immer.
Hier
einige
Tipps
zur
richtigen
Lagerung,
WAS
man
überhaupt
horten
sollte
und
wie
man
das
Ganze
lange
haltbar
macht.
Übersicht
und
Transparenz
Bewahre
die
Lebensmittel,
die
dem
Verfallsdatum
am
nächsten
sind,
vorn
in
den
Regalen
auf
und
bereite
diese
zur
nächsten
Mahlzeit
zu.
Kaufe
und
lagere
also
nur
das,
was
du
auch
tatsächlich
nutzt
und
kennst.
Eine
gute
Inventur
deiner
Materialien
für
eine
Krise
ist
von
entscheidender
Bedeutung,
um
sicherzustellen,
dass
du
im
Ernstfall
über
alle
notwendigen
Ressourcen
verfügst.
Hier
sind
einige
Tipps,
wie
du
eine
effektive
Inventur
deiner
Vorräte
durchführen
und
verwalten
kannst:
«
Liste
alle
Materialien
auf:
Beginne
damit,
eine
umfassende
Liste
aller
Materialien
zu
erstellen,
die
du
für
eine
Krise
benötigst.
Hierzu
gehören
unter
anderem
Nahrungsmittel,
Wasser,
Medikamente,
Verbandsmaterialien,
Werkzeuge
und
sonstige
Ausrüstung.
Vergiss
auch
nicht,
andere
wichtige
Elemente
wie
Batterien,
Stromgeneratoren
und
Brennstoffe
aufzulisten.
e
Bestimme
die
Menge:
Sobald
du
alle
benötigten
Materialien
aufgelistet
hast,
solltest
du
bestimmen,
wie
viel
von
jedem
Element
du
benötigst,
um
für
einen
bestimmten
Zeitraum
(mindestens
drei
Monate)
ausreichend
versorgt
zu
sein.
Achte
hierbei
darauf,
dass
du
genügend
Vorräte
für
eine
Krise
von
mindestens
zwei
Wochen
hast.
Je
nach
individuellem
Bedarf
kann
dies
auch
länger
sein.
«
Uberpriife
regelmäßig
deine
Vorräte:
Regelmäßige
Überprüfungen
deiner
Vorräte
sind
von
entscheidender
Bedeutung,
um
sicherzustellen,
dass
du
immer
über
ausreichend
Materialien
verfügst.
Überprüfe
deine
Vorräte
daher
mindestens
einmal
im
Monat
und
notiere
die
Menge
der
vorhandenen
Materialien.
«
Achte
auf
Haltbarkeitsdaten:
Achte
darauf,
dass
du
nur
Materialien
auf
Lager
hast,
die
innerhalb
ihrer
Haltbarkeitsdauer
liegen.
Markiere
die
Materialien
mit
den
jeweiligen
Haltbarkeitsdaten
und
sortiere
sie
entsprechend.
Vergiss
nicht,
regelmäßig
abgelaufene
Materialien
auszusortieren
und
durch
frische
zu
ersetzen.
+
Verwalte
deine
Inventur
mit
Software:
Es
gibt
verschiedene
Anbieter
von
Software-Lösungen
zur
Inventarverwaltung,
die
dir
bei
der
Überwachung
und
Verwaltung
deiner
Vorräte
helfen
können.
Diese
Software-Lösungen
bieten
oft
Funktionen
wie
automatische
Bestellung
von
Materialien,
Erinnerungen
an
Haltbarkeitsdaten
und
Bestandsüberwachung.
Insgesamt
ist
eine
effektive
Inventur
deiner
Vorräte
von
entscheidender
Bedeutung,
um
sicherzustellen,
dass
du
im
Notfall
über
ausreichend
Ressourcen
verfügst
und
keinen
Mangel
an
einer
Stelle
zu
haben.
17.
Improvisieren
Viele
Menschen
sagen
immer,
sie
hätten
in
der
Stadt
wenig
Platz,
um
Essen
in
größeren
Mengen
zu
lagern.
Aber
wie
ich
dir
weiter
oben
dargelegt
habe,
musst
du
einfach
nur
die
Gegebenheiten
ausnutzen,
die
du
hast.
Wenn
es
nicht
horizontal
geht,
dann
mach
es
vertikal,
nutze
die
Raumhöhe.
Denk
immer
dran:
Two
is
one
and
one
is
none.
Lieber
mehr
haben,
als
man
zu
brauchen
glaubt.
Krisen
haben
ihre
eigenen
Gesetze
und
halten
sich
wenig
an
Planbarkeiten.
Seit
Ende
2004,
dem
Beginn
meiner
Bundeswehrzeit,
befasse
ich
mich
mit
dem
Thema
Selbstvorsorge
und
habe
mich
durch
hunderte
Bücher
und
Kurse
gekämpft,
um
einen
für
mich
praktischen
und
verständlichen
roten
Faden
zu
ermitteln
und
mich
von
den
Panikmachern
zu
unterscheiden.
Das
Thema
Selbst-
und
Eigenvorsorge
soll
dir
auch
Spaß
machen,
weil
nur
dann
wirst
du
es
auch
gern
und
genauer
machen,
als
wenn
du
es
aus
Druck
oder
Zwang
machen
musst.
Es
geht
um
längst
verloren
gegangenes
Wissen,
das
unseren
Ahnen
das
Überleben
gesichert
hat.
So
kann
es
Spaß
machen,
wieder
Obst
einzukochen
oder
Fleisch
zu
räuchern,
um
seine
Abhängigkeit
vom
Supermarkt
zu
verlieren.
Zudem
ist
vieles
Selbstgemachte
wesentlich
günstiger,
geschmackvoller
und
nährstoffreicher
als
fertige
Supermarktnahrung
mit
aufgepumpter,
chemischer
Langzeithaltbarkeit.
Im
Lebensmitteleinzelhandel
ist
die
Umschlagsrate
der
Waren
bis
zu
sechsmal
die
Woche,
teilweise
häufiger
in
urbanen
Bereichen.
Was
bedeutet
das
für
dich?
Wenn
der
Nachschub
an
Waren
durch
den
Wegfall
der
Lieferketten
nicht
mehr
gewährleistet
ist,
ist
dein
Einkaufsladen
um
die
Ecke
bis
vielleicht
auf
ein
paar
Non-Food-Artikel
innerhalb
von
drei
Tagen
mit
größter
Sicherheit
leer.
Ich
persönlich
denke
sogar,
dass
die
Läden
bei
einer
Krise
bereits
am
zweiten
Tag
leer
geplündert
sind
(zumindest
in
den
Brennpunktbezirken)!
Folgende
Fragen
solltest
du
dir
für
den
Fall
einer
Krise
stellen:
«»
Wie
lange
kannst
du
dich
und
deine
Familie
ernähren
und
dem
gewohnten
Alltagsrhythmus
(Arbeit,
Familie,
Gesundheit)
noch
nachkommen?
+
Wie
lange
reicht
dein
Grundvorrat
an
Lebensmitteln,
Hygiene
und
Waschpulver?
Wie
weiter
vorn
im
Buch
schon
berichtet,
kann
sich
nur
ca.
ein
Drittel
der
Bevölkerung
etwas
mehr
als
eine
Woche
ohne
Strom
versorgen.
Dann
ist
alles
aufgebraucht!
Was
dann,
wenn
vor
allem
noch
eine
Lücke
von
mehr
als
einer,
vielleicht
sogar
mehreren
Wochen
und
Monaten
besteht?
In
der
Krisenvorsorge
ist
alles
ab
spätestens
der
ersten
Woche,
also
alles
ab
Tag
acht,
sehr
bedrohlich.
Denn
„spätestens“
dann
finden
die
großen
Plünderungen
statt,
weil
dann
fast
95
%
der
Bevölkerung
die
Vorräte
ausgehen.
Es
gilt
also,
genau
diese
Zeit
zu
„überbrücken“!
Ich
persönlich
würde
dir
raten,
direkt
einen
Schritt
weiterzugehen,
überbrücke
am
besten
die
ersten
drei
Monate
nach
Ausbruch
eines
Blackouts,
um
auch
die
Nachwehen
zu
umgehen.
18.
Nahrungsvorsorge
Im
Checklistenteil
dieses
Buches
habe
ich
dir
ein
Beispiel
zusammengestellt,
was
du
alles
bevorraten
könntest.
Dies
soll
dir
jedoch
nur
als
Orientierung
dienen.
Bitte
lagere
nur
Lebensmittel
ein,
die
du
auch
jetzt
schon
konsumierst.
Wenn
du
zum
Beispiel
nur
gefriergetrocknete
Langzeitnahrung
einlagerst,
stehst
du
vor
dem
Problem,
dass
dein
Körper,
der
in
einer
Krise
erhöhtem
Stress
ausgesetzt
ist,
zusätzlich
ein
Stoffwechselproblem
bewältigen
muss.
Dies
äußert
sich
meistens
durch
Verstopfungen
oder
Durchfall
sowie
Erbrechen,
Krankheit
und
Leistungsabfall.
Nimm
also
nur
das,
was
du
ohnehin
schon
kennst.
Binde
jetzt
schon
deine
Lagernahrung
in
den
Alltag
ein.
Das
ist
sehr
wichtig
und
macht
keinen
zusätzlichen
Aufwand
im
Alltag.
Was
du
unbedingt
jetzt
bevorraten
solltest:
Reis,
Nudeln,
Getreide
(bei
Mehl
bitte
Ablaufdatum
beachten),
Instantmilch,
Zucker,
Salz.
Getreide
ist
außerdem
(bei
richtiger
Lagerung)
mindestens
zehn
Jahre
haltbar!
Einlagern
Wenn
du
dir
eine
Getreidemühle,
optimalerweise
mit
Handkurbel
anschaffst,
ist
dies
ein
weiterer
guter
Schritt
zu
einer
autarken
Versorgung.
In
einem
Monat
verzehrt
jede
Person
im
Durchschnitt
mehr
als
zehn
Kilo
Brot.
Das
brauchst
du
nur
hochzurechnen,
dann
kannst
dir
pro
Person
und
geplanter
Pufferzeit
die
entsprechende
Menge
Getreide
direkt
einlagern
—
zehn
Kilo
Getreide
je
Monat
und
Person
jedoch
mindestens,
wenn
du
auf
Nummer
sicher
gehen
möchtest.
Stellen
wir
uns
zum
Einlagern
wieder
einige
wichtige
Fragen:
«
Welche
Faktoren
bestimmen
die
Haltbarkeit
von
Weizen,
Getreide,
Hülsenfrüchten,
Bohnen,
Reis,
Nudeln?
»
Was
macht
unsere
Nahrungsmittel
ungenießbar,
verderblich
oder
unappetitlich?
Entweder
entdeckt
Ungeziefer
unsere
Lebensmittel
als
sein
persönliches
Schlaraffenland
oder
Pilzkulturen
und
Bakterien
zersetzen
sie.
Diese
Tiere,
Bakterien
und
Mikroorganismen
benötigen
genauso
wie
wir
Menschen
ein
spezielles
Umfeld
zum
Überleben.
Wir
können
ihnen
also
ihre
Lebensgrundlage
von
vornherein
entziehen
und
sie
somit
„ausladen“,
an
unserer
Tafelrunde
teilzunehmen.
Im
Falle
von
Insekten
entziehen
wir
den
Sauerstoff,
ohne
den
sie
nicht
überleben
können,
im
Fall
von
Mikroorganismen
das
nötige
warme,
speziell-feuchte
Klima,
welches
sie
benötigen,
um
sich
fortzupflanzen.
Deshalb
Lebensmittel
immer
so
lagern:
«
so
trocken
wie
möglich
«
in
sauerstoffarmer
Umgebung
(einschweißen,
salzen
oder
in
Alkohol
einlegen)
«
vor
Sonnenlicht
geschützt,
«
bei
niedrigen
Temperaturen
«
in
dichten
Luft-
oder
Wasserbehältnissen
Thema
Feuchtigkeitsgehalt:
Der
Feuchtigkeitsgehalt
in
essenziellen
Nahrungsmitteln
wie
Getreide
oder
Bohnen
spielt
eine
entscheidende
Rolle
in
Bezug
auf
ihre
Langlebigkeit.
Die
Harrington-Regeln,
entwickelt
aus
den
Forschungsergebnissen
von
James
F.
Harrington
(1916
bis
2002),
geben
Richtlinien
für
das
Verhältnis
von
Feuchtigkeitsgehalt
und
Haltbarkeit
vor.
Gemäß
einer
dieser
Regeln
reduziert
sich
die
Haltbarkeit
von
Saatgut
(unter
Beibehaltung
der
Keimfähigkeit)
um
die
Hälfte
mit
jedem
Anstieg
des
Feuchtigkeitsgehalts
um
1
%
(Harrington,
1972).
Diese
Regel
findet
Anwendung
bei
einem
Feuchtigkeitsgehalt
zwischen
5
%
und
13
%
und
ist
ebenso
umkehrbar:
Eine
Reduktion
des
Feuchtigkeitsgehalts
um
1
%
verdoppelt
die
Haltbarkeit.
Ab
einem
Feuchtigkeitsgehalt
von
13
%
führen
Pilzkulturen
und
erhöhte
Selbstwärme
durch
Atmung
zu
einem
übermäßigen
Verlust
der
Keimfähigkeit.
Unser
Hauptinteresse
gilt
zwar
nicht
primär
der
Keimfähigkeit,
sondern
der
Genießbarkeit,
dennoch
dienen
diese
Werte
als
Basis.
Getreide
sollte
nicht
mehr
als
13
%
Feuchtigkeit
aufweisen
(obwohl
in
Deutschland
auch
Getreide
mit
einem
Feuchtigkeitsgehalt
von
unter
14
%
als
„lagerfest”
gilt,
ist
dieser
Wert
für
die
Lagerung
in
speziellen
Silos
ausgelegt
und
nicht
für
Langzeitlagerung
über
viele
Jahre).
Bei
einem
Feuchtigkeitsgehalt
von
11
bis
12
%
kann,
unter
Berücksichtigung
anderer
Faktoren,
bereits
eine
beachtliche
Haltbarkeit
von
vielen
Jahren
erreicht
werden,
insbesondere
bei
Lagerung
bei
niedrigen
Temperaturen
(maximal
12
°C).
Ein
Feuchtigkeitsgehalt
von
10
%
oder
weniger
ist
optimal
für
die
Langzeitlagerung,
auch
über
einen
Zeitraum
von
zehn
bis
dreißig
Jahren.
Feuchtigkeit
messen
Die
Bestimmung
des
Feuchtigkeitsgehalts
von
Getreide
erfolgt
präzise
mithilfe
von
Feuchtigkeitsmessern,
die
sowohl
im
Fachhandel
als
auch
online
erhältlich
sind.
Um
die
Trocknung
zu
beschleunigen,
kann
das
Getreide
auf
dem
Boden
verteilt
werden.
Eine
effektive
Methode
zur
Feuchtigkeitsreduzierung
ist
der
Einsatz
von
Trocknungsmitteln,
die
die
Umgebungsfeuchtigkeit
absorbieren.
Indem
man
das
Trocknungsmittel,
beispielsweise
Silikagel,
gemeinsam
mit
dem
Getreide
in
einen
luftdichten
Eimer
gibt,
entzieht
es
diesem
die
Feuchtigkeit.
Nach
ein
bis
zwei
Wochen
wird
das
erschöpfte
Trocknungsmittel
entfernt
und
das
feuchtigkeitsreduzierte
Getreide
wird
nach
einer
Kontrollmessung
versiegelt
gelagert.
Viele
Trocknungsmittel
sind
wiederverwendbar,
indem
man
sie
im
Ofen
erhitzt
und
reaktiviert.
Die
Lebensdauer
von
Saatgut
verlängert
sich
durch
eine
Temperatursenkung
um
jeweils
5,6
°C
im
Bereich
von
0
°C
bis
50
°C.
Frostschäden
treten
bei
einem
Feuchtigkeitsgehalt
von
weniger
als
14
%
nicht
auf.
Zum
Beispiel
kann
Hartweizen
mit
etwa
10
%
Feuchtigkeitsgehalt
unter
Sauerstoffausschluss
und
Beachtung
anderer
Faktoren
bei
20
°C
eine
Haltbarkeit
von
acht
bis
zwölf
Jahren
haben.
Senkt
man
die
Lagertemperatur
von
20
°C
auf
10
°C,
verlängert
sich
die
Haltbarkeit
noch
weiter.
Die
Werte
basieren
auf
der
Annahme,
dass
Getreide
unter
Ausschluss
von
Sauerstoff,
mit
einem
Feuchtigkeitsgehalt
unter
10
%,
in
einem
luft-
und
wasserdichten
Behälter
in
dunkler
Umgebung
gelagert
wird.
Unter
diesen
Bedingungen
kann
eine
Haltbarkeit
von
mindestens
zehn
Jahren
erreicht
werden.
Erfahrungen
deuten
darauf
hin,
dass
bei
konstanter
Lagertemperatur
von
etwa
21
°C
eine
Haltbarkeit
von
mindestens
zehn
Jahren
möglich
ist.
Gemäß
der
Harrington-Faustformel
ergeben
sich
folgende
Werte:
Temperatar
[save
|
Diese
Werte
können
nicht
als
abwegig
betrachtet
werden,
da
zahlreiche
Berichte
von
über
zehn
Jahren
gelagertem
Getreide
existieren,
das
als
„absolut
konsumierbar“
eingestuft
wurde.
Die
Lagerung
im
Erdreich
oder
im
kühlen
Keller,
vorzugsweise
auf
der
Nordseite
eines
Gebäudes,
maximiert
die
Haltbarkeit.
Es
ist
zu
beachten,
dass
nicht
nur
die
Temperatur
selbst,
sondern
auch
das
Ausmaß
und
die
Häufigkeit
von
Temperaturschwankungen
die
Haltbarkeit
beeinflussen.
Eine
konstante,
niedrige
Temperatur
ist
optimal
für
maximale
Haltbarkeit.
Das
sorgfältige
Management
der
Lagerumgebung
beeinflusst
maßgeblich
die
Haltbarkeit
von
Getreide.
Idealerweise
sollte
die
Lagerung
in
einem
luft-
und
wasserdichten
Behälter
erfolgen,
um
Sauerstoffausschluss
zu
gewährleisten.
Dunkelheit
ist
ebenso
von
Bedeutung,
da
Licht
die
Qualität
des
Getreides
beeinträchtigen
kann.
Die
Lagerung
im
Erdreich
oder
in
einem
kühlen
Keller,
insbesondere
auf
der
Nordseite
eines
Gebäudes,
ist
daher
äußerst
vorteilhaft.
Zusätzlich
zur
Temperatur
und
Umgebungseinflüssen
ist
die
Feuchtigkeit
ein
kritischer
Faktor.
Ein
Feuchtigkeitsgehalt
von
weniger
als
10
%
ist
entscheidend,
um
Schimmelbildung
und
Keimverderb
zu
verhindern.
Der
Einsatz
von
Trocknungsmitteln,
wie
Silikagel,
kann
auch
dazu
beitragen,
die
Feuchtigkeit
auf
einem
optimalen
Niveau
zu
halten.
Regelmäßige
Kontrollmessungen
sind
unerlässlich,
um
sicherzustellen,
dass
die
Lagerbedingungen
konstant
bleiben
und
die
Haltbarkeit
maximiert
wird.
In
sauerstoffarmer
Umgebung
Vor
einigen
Jahren
hat
man
in
der
Krisenvorsorge
noch
zu
einer
recht
aufwendigen
Methode
gegriffen,
um
Behältnissen
mit
Grundnahrungsmitteln
den
Sauerstoff
zu
„entziehen“:
Der
Sauerstoff
wurde
mit
Stickstoff
ersetzt,
indem
man
von
unten
Stickstoff
in
den
Behälter
leitete.
Der
Sauerstoff
wurde
aufgrund
seines
höheren
molekularen
Gewichtes
auf
diese
Weise
nach
und
nach,
aus
dem
Behältnis
gedrückt.
Eine
weitere
Methode
war
der
Einsatz
von
Trockeneis
(festes
Kohlendioxid),
das,
im
Behälter
unter
das
Getreide
gelegt,
zu
Kohlendioxid
sublimiert
und
so
Stück
für
Stück
den
Sauerstoff
nach
oben
aus
dem
Behältnis
drückt.
Schließlich
bahnten
sich
die
Sauerstoff-Absorber
ihren
Weg
in
die
Lebensmittelbevorratung,
bzw.
-haltbarmachung.
Diese
nach
außen
hin
lebensmittelechten
Päckchen
sind
vor
allem
mit
Eisenpulver
gefüllt,
das
in
Gegenwart
von
Sauerstoff
oxidiert,
diesen
also
bindet,
indem
es
mit
ihm
reagiert.
Sauerstoff-Absorber
ersetzen
also
nicht
den
Sauerstoff
in
der
Luft,
sondern
binden
diesen.
In
einem
geschlossenen
Behälter
erzeugt
dies,
im
Gegensatz
zum
o.g.
Befüllen
mit
Stickstoff,
ein
Teil-Vakuum.
Der
Sauerstoffanteil
der
Luft
von
ca.
21
%
wird
—
sofern
ausreichend
Absorber
vorhanden
sind
—
regelrecht
entzogen.
Zwar
unterliegt
auch
die
erfolgreiche
Verwendung
von
Sauerstoff-Absorbern
einigen
entscheidenden
Faktoren,
dennoch
bieten
sie
dem
unerfahrenen
Privatmann
eine
unkomplizierte
und
effektive
Lösung.
Zu
beachten
ist
natürlich
die
Verwendung
eines
stabilen
oder
auch
flexiblen
Behältnisses.
Schließlich
kann
das
entstehende
Teil-Vakuum
die
Wände
eines
instabilen
oder
nicht
komplett
gefüllten
Eimers/Containers
nach
innen
ziehen
und
so
einknicken
lassen.
So
kommt
es
gegebenenfalls
zum
Riss
in
der
Eimerwand
oder
zu
einer
Verformung,
welche
wiederum
die
Luft-
und
Wasserdichtheit
des
Behälters
am
Deckel
beeinträchtigt.
In
dichten
Luft-
oder
Wasserbehältnissen
lagern
Habe
ich
dem
Getreide
Feuchtigkeit
entzogen
bzw.
einen
niedrigen
Feuchtigkeitsgehalt
sichergestellt
und
zudem
durch
Sauerstoff-Absorber
den
Sauerstoff
entzogen,
so
sollen
diese
Bedingungen,
im
Sinne
der
Langzeitlagerung,
selbstverständlich
auch
so
aufrechterhalten
bleiben.
Das
Behältnis
für
die
Aufbewahrung
sollte
also
zwingend
luft-
und
wasserdicht
sein.
Natürlich
kann
ich
mein
Getreide
in
Dosen,
Eimer
oder
Tonnen
füllen.
Diese
Variante
findet
auch
beim
Einsatz
von
Sauerstoff-Absorbern
eine
breite
Anwendung
in
der
Langzeitlagerung
von
Getreide
und
anderen
Grundnahrungsmitteln.
Im
Falle
der
Abfüllung
in
Dosen
ist
jedoch
eine
entsprechende
Verschließmaschine
erforderlich.
Bei
Eimern
oder
Tonnen
musst
du
sicherstellen,
dass
es
sich
um
lebensmittelechte
Behälter
mit
Gummidichtungsdeckeln
handelt.
Bei
der
direkten
Abfüllung
in
Dosen
oder
Fässern
bleibt
nach
wie
vor
das
Risiko
des
Einknickens
durch
das
entstehende
Teil-Vakuum
des
Sauerstoffentzugs.
Andere
Empfehlung
für
Verpackungen
sind
Alu-Verbund-Beutel,
denn
diese
sind
flexibel
sowie
luft-
und
wasserdicht
und
lassen
sich
leicht
verschließen.
Normale
Plastiktüten
oder
-säcke
eignen
sich
hierfür
nicht,
denn
sie
verfügen
nicht
über
eine
ausreichende
Luft-
und
Wasserdampf-Barriere.
Der
Vorteil
dieser
Beutel
liegt
darin,
dass
sie
schon
ab
einer
Beutelstärke
von
etwa
110
um
(Mikron
oder
Mikrometer)
eine
sehr
hohe
Luft-,
Licht-
und
Wasserdampf-Barriere
bieten
und
sich
obendrein
bei
der
Anwendung
von
Sauerstoff-Absorbern
und
dem
daraus
resultierenden
Teil-Vakuum
flexibel
anpassen
können.
Nicht
ohne
Grund
werden
genau
diese
Beutel
als
Verpackung
von
gefriergetrockneten
Mahlzeiten
wie
Trek
and
Eat
von
Katadyn
oder
Tactical
Foodpack
aus
Estland
und
in
diversen
anderen
Notrationen
oder
anderen
Nahrungsmitteln
für
die
Langzeitlagerung
verwendet.
Die
Beutel
sind
grundsätzlich
sehr
belastbar,
punktuell
aber
natürlich
anfällig
für
spitze
Gegenstände.
Gerade
bei
großen
Füllmengen
sollte
man
die
Beutel
also
in
entsprechend
resistenten
Behältern
aufbewahren.
Die
befüllten
Beutel
selbst
lassen
sich
nur
schwer
stapeln.
Nun
müssen
es
allerdings
keine
absolut
wasser-
und
luftdichten
Eimer
oder
Tonnen
mehr
sein.
Die
Firma
Ready
to
Eat
aus
den
USA
hat
genau
dieses
Prinzip
angewandt.
Weitere
Kosten
entstehen
gegebenenfalls,
wenn
du
dir
für
das
Versiegeln
der
Beutel
ein
professionelles
Folienschweißgerät
zulegst
(könnte
man
aber
auch
einmal
innerhalb
einer
Gruppe
machen).
19.
Deine
heimische
Vorratskammer
Ideal
ist
ein
Kellerraum
mit
ausreichender
Luftzufuhr,
jedoch
bitte
darauf
achten,
dass
in
diesem
Raum
nicht
die
Zentralheizungsrohre
durchlaufen
und
somit
den
Raum
erhitzen.
Der
Dunst
der
Küche
schadet
ebenfalls,
weshalb
der
Raum
in
oder
neben
der
Küche
nicht
am
besten
geeignet
ist.
Sollten
Fenster
vorhanden
sein,
dann
tagsüber
abdunkeln
und
nur
nachts
lüften.
Solltest
du
Platz
haben,
dann
baue
viele
Regale
zur
Übersicht
und
Trennung
der
einzelnen
Produktbereiche
auf.
Bitte
keine
Billigregale,
die
nach
dem
Einräumen
zusammenkrachen
(ist
mir
einmal
passiert,
mit
Kunststoffregalen,
die
nach
einem
Jahr
Ermüdungsbrüche
hatten).
In
der
Stadtwohnung
kann
ein
Schrank
in
der
Küche
die
Vorratskammer
ersetzen
(notgedrungen).
Bitte
nicht
nur
auf
deinen
Kühlschrank
und
Truhe
verlassen.
Beides
kann
für
längere
Zeit
ausfallen,
hab
deswegen
immer
Ausweichmöglichkeiten
parat.
Ideal
wären:
Eine
Kühltruhe,
da
diese
die
Kälte
selbst
nach
dem
Stromausfall
noch
eine
gewisse
Zeit
binden
kann,
ein
fliegensicherer
Schrank,
eine
Brotdose,
ein
Eierständer,
Drahtkörbe
oder
Drahtboxen
für
Obst,
Gemüse
und
Kartoffeln,
Netzsäcke
für
Zwiebeln,
Dörrgemüse
und
altbackenes
Brot.
Tipp
für
die
Kühltruhe:
Die
freien
Bereiche
mit
dreiviertel
vollen
(nicht
voll,
sonst
platzen
diese)
Plastikflaschen
mit
Wasser
ausfüllen.
Das
gefrorene
Wasser
kühlt
die
Umgebung
noch
nach
und
kann
nach
dem
Tauen
natürlich
auch
als
Trinkwasser
genutzt
werden.
Haltbarmachung
ohne
Kühlschrank
und
Tiefkühltruhe
Hier
ein
paar
Empfehlungen,
wenn
du
verderbliche
Ware
hast,
die
kühl
gehalten
werden
muss:
«
Speisereste
niemals
in
Emaille-
oder
Metallgeschirr
aufbewahren
—
gesundheitsschädlich!
«
Speisen,
die
einander
im
Geruch
stören,
sollen
nie
nebeneinanderstehen!
Besonders
Butter
und
Milch.
«
Grundsätzlich
alles
zudecken.
Butter
mit
einer
Glasglocke
bedecken.
Butter
kann
man
auch,
mit
abgekochtem
Salzwasser
bedeckt,
gut
aufbewahren.
*
Knuspriges
Naschwerk
in
Glas-,
Porzellan-
oder
Blechbehältern
aufbewahren;
jedoch
kein
Salz-
oder
Schokoladengebäck.
»
Angeschnittenen
Braten
immer
mit
der
Schnittseite
nach
oben
lagern,
damit
der
Saft
nicht
ausläuft.
«
Brot
in
einem
Tontopf
aufbewahren
und
mit
einem
feuchten,
ausgewrungenen
Tuch
abdecken.
Wer
Brot
selbst
backt,
kann
es
nach
dem
Backen
in
einem
angestaubten
Mehlsack
direkt
an
einen
luftigen
Ort
hängen.
Eier
«
Eier
im
Eiergestell
an
einem
kühlen
Ort
aufbewahren
und
alle
vier
Tage
mit
etwas
Speck
einreiben.
«
Gefrorene
Eier
werden
wieder
genießbar,
wenn
du
klares
Wasser,
in
dem
Kochsalz
aufgelöst
wurde,
darüber
gießt.
«
Eigelb
hält
sich
zwei
Tage,
wenn
es
mit
kaltem
Wasser
bedeckt,
aber
nicht
dicht
verschlossen
wird.
+
Aufgeschlagene
Eier
halten
durch
Verquirlen
mit
Zugabe
von
etwas
Wasser
und
Salz
länger.
Anschließend
zudecken.
Fleisch
und
Wurst
«
Fleisch
zuerst
in
Backpapier
und
zusätzlich
in
ein,
in
Essig
getränktes,
ausgewrungenes
Tuch
einwickeln.
Schaffleisch
und
Kalbfleisch
lagert
man
in
Milch,
sodass
es
ganz
bedeckt
ist.
Rindfleisch
und
Wild
in
Essigtücher
einwickeln.
«
Grundsätzlich
kann
man
ohne
Kühlschrank
und
Tiefkühltruhe
Fleisch
bei
größter
Sommerhitze
zwei
Tage
lang
frisch
halten,
wenn
man
es
in
einen
Tontopf
legt,
mit
kochendem
Wasser
bedeckt
und
etwas
Öl
darauf
gießt.
«
Geräucherte
Fleischwaren
einzeln
in
ein
Stück
sauberes
Papier
wickeln
und
sie
dann
in
eine
Kiste
zwischen
Torfmull
oder
Holzasche
legen.
«
Speck
und
Würste
können
in
Leinensäcken,
frei
hängend,
aufbewahrt
werden.
«
Geräucherter
Schinken
hält
sehr
lange,
wenn
du
ihn
mit
verquirltem
Eiweiß
und
fein
zerstoßenem
Pfeffer
bestreichst.
«
Einen
Schinkenanschnitt
mit
geöltem
Papier
bedecken
oder
dünn
mit
Butter
bestreichen.
Käse
Käse
bleibt
lange
frisch,
wenn
man
ein
feuchtes
Tuch
über
die
Käseglocke
hängt.
+
Niemals
in
Kupfer,
Zinn
oder
Zink
aufbewahren!
«
Hartkäse
in
ein
Tuch
wickeln,
das
in
Salzwasser
getaucht
wurde.
Immer
wieder
anfeuchten.
Statt
Salzwasser
kann
man
auch
Bier,
Wein
oder
Milch
verwenden.
Sonstiges
«
Kopfsalat
als
Ganzes
waschen
und
mit
den
Blättern
nach
oben
in
ein
Sieb
legen
und
ins
Kühle
stellen.
+
Mehl
nicht
in
dem
Papiersack,
in
dem
es
gekauft
wurde,
aufbewahren.
Schütte
es
in
Holzgefäße
und
rühr
es
öfter
um.
«
Grüne
Petersilie
niemals
ins
Wasser
geben.
In
eine
verschließbare
Glasbüchse
geben.
«
Seefischstiicke
mit
feinem
Salz
und
etwas
Rohrzucker
bestreuen
und
in
ein
sauberes
Leinentuch
wickeln.
«
Spargel
legt
man
in
eine
Schachtel
voll
Torfmull.
Besonders
lange
hält
er,
wenn
er
luftdicht
mit
Pergament
eingewickelt
und
an
einem
kühlen
Ort
gelagert
wird.
«
Zitronen
in
eine
Kiste
mit
Sand
legen.
Die
Früchte
dürfen
einander
nicht
berühren.
»
Angeschnittene
Zwiebel
in
ein
Leinensäckchen
wickeln
und
mit
Wasser
besprühen.
Mein
Tipp:
Lagere
unbedingt
auch
eine
größere
Menge
an
Salz,
Gewürzen,
Alkohol
und
Tabak
ein.
Spätestens
nach
zehn
Tagen
werden
die
Menschen
aus
der
Stadt
aufs
Land
ziehen,
da
die
Notreserven
in
der
Stadt
aufgebraucht
sind.
Dass
die
Menschen
dort
anklopfen
und
betteln
werden,
halte
ich
eher
für
ein
Gerücht,
denn
die
Gewalthemmschwelle
ist
extrem
niedrig
—
wie
wir
es
in
der
Geschichte
zu
häufig
miterlebt
haben.
Später
dazu
mehr
beim
Kapitel
über
Tauschmittel.
Anlegen
von
Langzeitnahrungsmitteln
Die
laufende
Versorgung
und
Haltbarmachung
deiner
Lebensmittel
kannst
du
über
diverse
Methoden
hinbekommen.
Zum
Beispiel
durch
Einkochen,
Salzen,
Räuchern,
Trocknen,
Fermentieren
usw.
Einmachen
deiner
Ernte
Wenn
du
deine
Ernte
einmachst,
tu
dies
mit
frischen
und
unverdorbenen
Lebensmitteln.
Entferne
alle
Fäulnisstellen.
Wasche
die
Lebensmittel
gründlich
in
sauberem
Wasser.
Halte
kalte
Lebensmittel,
insbesondere
Fleisch,
kühl,
bis
du
sie
einmachen
kannst.
Wie
du
deine
Lebensmittel
einmachst,
hängt
von
ihrem
pH-Wert
ab.
Je
saurer
die
Lebensmittel
sind,
desto
kürzer
ist
die
Erhitzungszeit
oder
desto
weniger
Hitze
ist
erforderlich,
um
die
Bakterien
abzutöten.
Lebensmittel
mit
geringerem
Säuregehalt
brauchen
mehr
Zeit
oder
mehr
Hitze.
Die
meisten
Früchte
haben
einen
höheren
Säuregehalt
und
können
im
Wasserbad
eingelegt
werden.
Gemüse
wie
Mais
und
Bohnen
haben
jedoch
einen
geringeren
Säuregehalt
und
müssen
daher
in
einem
Schnellkochtopf
eingemacht
werden.
Es
ist
wichtig,
dass
du
deine
Lebensmittel
zur
richtigen
Zeit
und
auf
die
richtige
Weise
einmachst.
Andernfalls
kannst
du
dir
eine
Lebensmittelvergiftung
zuziehen.
Botulismus
ist
eine
seltene,
aber
lebensbedrohliche
Vergiftung,
die
durch
den
Verzehr
von
unsachgemäß
haltbar
gemachten
Lebensmitteln
entsteht,
insbesondere
von
Fleisch-
und
Wurstwaren.
Botulismus-Toxin
ist
eines
der
tödlichsten
bekannten
Gifte
der
Welt.
Wenn
du
nur
einen
Finger
zum
Probieren
an
die
Lippen
führst,
könntest
du
genug
Toxine
aufnehmen,
um
dich
zu
töten.
Glücklicherweise
ist
die
Zahl
der
Botulismus-Fälle
selten,
aber
nicht
auszuschließen.
Dies
sollte
dich
aber
nicht
abhalten,
denn
jedes
Jahr
konservieren
Hunderttausende
von
Menschen
erfolgreich
ihre
Produkte.
Es
soll
dich
nur
daran
erinnern,
dass
du
keine
halben
Sachen
machen
darfst,
wenn
es
um
die
Konservierung
deiner
Lebensmittel
geht.
Bevor
du
mit
dem
Einmachen
beginnst,
solltest
du
dir
deine
Ausrüstung
ansehen,
insbesondere
deine
Einmachgläser.
Die
meisten
Einmachgläser
sind
dafür
gemacht,
Jahr
für
Jahr
verwendet
zu
werden.
Werfe
alle
zerbrochenen
oder
gesprungenen
Gläser
weg.
Dosendeckel
sind
nur
für
den
einmaligen
Gebrauch
bestimmt.
Wirf
alte
Konservendeckel
weg.
Ringe
können
immer
wieder
verwendet
werden,
es
sei
denn,
sie
sitzen
nicht
mehr
fest.
Einmachen
im
Wasserbad
Für
das
Einmachen
im
Wasserbad
oder
im
Dampfbad
benötigst
du
Gläser,
Deckel,
Ringe,
einen
Einmachkessel,
ein
Gestell
und
einen
Heber
für
Einmachgläser.
Gib
die
vorbereiteten
Früchte
in
sterile,
saubere,
heiße
Gläser,
je
nach
Rezept
entweder
mit
Wasser
oder
Sirup
bedeckt.
Setz
den
Deckel
und
den
Ring
sofort
auf
und
verschließe
das
Glas.
Senke
das
Glas
in
den
Kessel
mit
kochendem
Wasser.
Du
benötigst
ein
Gestell
auf
dem
Boden
des
Wasserkochers,
auf
dem
die
Gläser
stehen
können.
Ohne
ein
Gestell
könnten
die
Gläser
zerbrechen.
Der
Kessel
muss
hoch
genug
sein
und
das
Wasser
tief
genug,
damit
das
Wasser
die
Gläser
immer
mindestens
2
bis
5
cm
bedeckt.
Wenn
die
Verarbeitung
lange
dauert,
halte
einen
zusätzlichen
Topf
mit
kochendem
Wasser
bereit,
um
das
verdunstete
Wasser
zu
ersetzen.
Sobald
du
den
Kessel
mit
den
Gläsern
gefüllt
hast,
stelle
sicher,
dass
das
Wasser
kocht.
Schließe
den
Kessel
und
stelle
die
Stoppuhr
ein.
Sobald
die
Zeitspanne
verstrichen
ist,
nimm
die
Gläser
mit
einem
Heber
heraus
und
stelle
sie
auf
ein
Handtuch
oder
ein
Holzbrett
auf
den
Tisch.
Die
Gläser
ploppen
während
des
Abkühlens,
daran
erkennst
du,
dass
sie
versiegelt
sind.
Beginne
mit
der
Zeitmessung
für
die
nächste
Charge,
sobald
das
Wasser
wieder
kocht.
Einkochen
im
Schnellkochtopf
Druckkonserven
sind
nicht
nur
eine
wunderbare
Methode,
um
Gemüse
zu
konservieren,
auch
Fleisch,
Geflügel
und
Fisch
lassen
sich
so
hervorragend
einmachen.
Anders
als
beim
Einmachen
im
Wasserbad
müssen
die
Gläser
beim
Einmachen
unter
Druck
nicht
vollständig
mit
Wasser
bedeckt
sein.
In
der
Gebrauchsanweisung
deines
Schnellkochtopfes
findest
du,
wie
viele
Tassen
Wasser
hinzugegeben
werden
müssen,
damit
die
richtige
Menge
an
Druck
erzeugt
wird.
Die
angegebene
Wassermenge
zusammen
mit
dem
Gestell
in
den
Einkochtopf
geben.
Stelle
den
Topf
auf
den
Brenner
und
bringe
das
Wasser
zum
Kochen.
Stelle
die
gefüllten
Gläser
auf
das
Gestell
im
Einmachglas.
Setze
den
Dosendeckel
auf
und
drehe
ihn
zu,
um
ihn
zu
verschließen.
Lass
anfangs
das
Druckgewicht
von
der
Entlüftungsöffnung
ab,
bis
das
Wasser
kocht
und
der
Dampf
aus
der
offenen
Entlüftungsöffnung
entweicht.
Lass
den
Dampf
zehn
Minuten
lang
strömen.
Setz
das
Gewicht
auf
die
Entlüftungsöffnung.
Sobald
das
Manometer
den
richtigen
Druck
anzeigt
oder
das
Gewicht
zu
rasseln
beginnt,
kannst
du
mit
der
Zeitmessung
beginnen.
Stell
die
Herdtemperatur
so
ein,
dass
der
gewünschte
Druck
aufrechterhalten
wird.
Sobald
die
Zeit
abgelaufen
ist,
schalte
den
Herd
aus
und
lass
den
Einkochtopf
abkühlen,
bis
der
Druck
abgelassen
ist.
Trocknen
von
Lebensmitteln
Die
vielleicht
älteste
Methode,
Lebensmittel
zu
konservieren,
ist
das
Trocknen.
Trocknen
ist
der
Prozess,
bei
dem
den
Lebensmitteln
Wasser
entzogen
wird,
um
das
Wachstum
von
Mikroorganismen
und
Fäulnis
zu
verhindern.
Das
Lufttrocknen
von
Lebensmitteln
ist
eher
für
Menschen
geeignet,
die
in
einem
warmen
und
trockenen
Klima
leben,
aber
mit
den
heutigen
Dörrautomaten
können
sogar
Reste
in
kleinere
Stücke
geschnitten,
in
den
Trockner
gelegt
und
für
später
verpackt
werden.
Das
Trocknen
von
Lebensmitteln
ist
nicht
so
präzise
wie
das
Einmachen
und
Einfrieren,
weil
so
viele
Faktoren
eine
Rolle
spielen,
darunter
die
Art
der
Lebensmittel,
der
Wassergehalt,
das
Klima
und
die
Luftfeuchtigkeit.
Es
gibt
jedoch
einige
grundlegende
Richtlinien,
die
befolgt
werden
sollten.
Beginne
mit
frischen,
makellosen,
unverdorbenen
Lebensmitteln.
Schneide
die
Lebensmittel
in
kleine,
dünne
Scheiben.
Lege
die
Lebensmittel
so,
dass
sie
sich
nicht
überlappen.
Wende
die
Lebensmittel
häufig,
um
eine
gleichmäßige
Entwässerung
zu
gewährleisten.
Lagere
die
fertig
getrockneten
Lebensmittel
in
einem
geschlossenen
Behälter
bei
Raumtemperatur
und
verbrauche
sie
innerhalb
eines
Jahres.
Du
kannst
viele
verschiedene
Arten
von
Obst,
Gemüse,
Kräutern
und
sogar
Fleisch
trocknen.
Die
Lebensmittel
sollten
von
sich
aus
schon
nicht
so
viel
Wasser
enthalten.
Es
ist
eine
gute
Idee,
mit
einer
kleinen
Menge
des
Lebensmittels,
das
du
trocknen
willst,
zu
beginnen,
um
zu
sehen,
ob
du
mit
dem
Geschmack,
der
Textur
und
der
Farbe
des
fertigen
Produkts
zufrieden
bist.
Schaue
dir
an,
welche
Lebensmittel
im
Handel
getrocknet
werden,
zum
Beispiel
Kirschen,
Äpfel,
Kräuter
und
Rindfleisch.
Dann
kannst
du
dein
Wissen
nutzen
und
beginnen,
mit
anderen
Lebensmitteln
zu
experimentieren.
Lufttrocknung
Das
Lufttrocknen
ist
sehr
einfach.
Hänge
die
Lebensmittel
an
sauberen,
trockenen
Ort
mit
guter
Luftzirkulation
auf
und
schaue
gelegentlich
nach,
um
den
Fortschritt
zu
beobachten.
Zum
Trocknen
von
Kräutern
sammle
die
sauberen
Kräuter
an
den
Stängeln
und
lege
sie
in
einen
Papierbeutel,
in
den
Löcher
für
die
Luftzirkulation
gestanzt
wurden,
und
hänge
sie
kopfüber
in
einen
warmen,
luftigen
Raum.
Pökeln
Das
Pökeln
ist
eine
der
ältesten
Methoden
zur
Konservierung
von
Lebensmitteln
und
ein
Verfahren,
das
für
Gemüse,
Fleisch,
Eier
und
Obst
angewendet
werden
kann.
Pökeln
ist
die
Konservierung
von
Lebensmitteln
in
einer
Lake,
zum
Beispiel
Essig
oder
Salz.
Diese
saure
Umgebung
verhindert
das
Wachstum
unerwünschter
Bakterien.
Haltbarmachung
mit
Alkohol
Bei
der
Haltbarmachung
von
Obst
mit
Alkohol
gibt
es
ein
paar
Dinge
zu
beachten,
damit
dein
Obst
sicher
und
lecker
bleibt.
Zunächst
einmal
muss
das
Obst
sauber
und
frei
von
Schmutz
und
Verunreinigungen
sein.
Du
solltest
es
gründlich
waschen
und
abtrocknen,
bevor
du
es
in
das
Einmachglas
gibst.
Dann
solltest
du
sicherstellen,
dass
das
Glas,
das
du
verwendest,
sauber
und
sterilisiert
ist.
Es
ist
am
besten,
es
in
heißem
Wasser
zu
waschen
und
dann
in
einem
Ofen
bei
einer
Temperatur
von
mindestens
100
°C
für
etwa
zehn
Minuten
zu
sterilisieren.
Sobald
das
Obst
und
das
Glas
bereit
sind,
kannst
du
den
Alkohol
hinzufügen.
Hier
solltest
du
darauf
achten,
einen
hochprozentigen
Alkohol
zu
verwenden,
der
mindestens
40
%
Alkohol
enthält,
um
sicherzustellen,
dass
dein
Obst
haltbar
bleibt.
Du
kannst
verschiedene
Arten
von
Alkohol
wie
Rum,
Wodka
oder
Gin
verwenden,
abhängig
von
deinem
Geschmack.
Als
Nächstes
solltest
du
sicherstellen,
dass
das
Obst
vollständig
mit
Alkohol
bedeckt
ist,
um
es
zu
konservieren.
Wenn
es
nicht
vollständig
bedeckt
ist,
kann
es
verderben.
Du
kannst
auch
Zucker
oder
Sirup
hinzufügen,
um
den
Geschmack
zu
verbessern.
Schließlich
ist
es
wichtig,
das
Einmachglas
an
einem
kühlen,
dunklen
Ort
aufzubewahren,
um
die
Haltbarkeit
zu
verlängern.
Wenn
du
es
richtig
gelagert
hast,
kann
es
mehrere
Monate
oder
sogar
Jahre
haltbar
bleiben.
Insgesamt
ist
die
Haltbarmachung
von
Obst
mit
Alkohol
eine
großartige
Möglichkeit,
um
in
Krisenzeiten
vorbereitet
zu
sein.
Dörrapparat
Es
ist
eine
kluge
Idee,
Obst
mittels
eines
Dörrapparats
für
die
Krisenzeiten
haltbar
zu
machen.
Du
solltest
einige
wichtige
Dinge
beachten,
damit
dein
getrocknetes
Obst
sicher
und
lecker
ist.
Zunächst
einmal
musst
du
sicherstellen,
dass
dein
Obst
frisch
und
von
guter
Qualität
ist.
Verwende
nur
reife
Früchte
und
schneide
sie
in
gleichmäßige
Stücke,
damit
sie
gleichmäßig
trocknen
können.
Es
ist
auch
wichtig,
dass
du
deinen
Dörrapparat
sorgfältig
reinigst,
bevor
du
ihn
benutzt.
Reinige
die
Gitter
und
Abtropfschalen
gründlich
mit
heißem
Seifenwasser
und
spüle
sie
gut
ab.
Achte
darauf,
dass
der
Dörrapparat
vollständig
trocken
ist,
bevor
du
ihn
benutzt.
Sobald
dein
Obst
vorbereitet
und
dein
Dörrapparat
gereinigt
ist,
kannst
du
mit
dem
Trocknen
beginnen.
Stelle
sicher,
dass
du
die
Anweisungen
deines
Geräts
genau
befolgst,
da
die
Trocknungszeit
und
Temperatur
je
nach
Gerät
variieren
können.
Du
solltest
auch
regelmäßig
überprüfen,
ob
das
Obst
trocken
genug
ist.
Es
sollte
fest
und
knusprig
sein,
aber
nicht
so
trocken,
dass
es
brüchig
wird.
Wenn
dein
Obst
vollständig
getrocknet
ist,
kannst
du
es
in
luftdichten
Behältern
oder
Beuteln
aufbewahren.
Achte
darauf,
dass
du
es
an
einem
kühlen,
trockenen
Ort
lagerst,
um
Feuchtigkeit
und
Schimmelbildung
zu
vermeiden.
Getrocknetes
Obst
kann
mehrere
Monate
haltbar
bleiben.
Insgesamt
ist
die
Haltbarmachung
von
Obst
mittels
eines
Dörrapparats
eine
einfache
und
effektive
Möglichkeit,
um
in
Krisenzeiten
eine
gesunde
und
nahrhafte
Nahrungsquelle
zu
haben.
Indem
du
sicherstellst,
dass
du
dein
Obst
richtig
vorbereitest,
deinen
Dörrapparat
gründlich
reinigst
und
das
getrocknete
Obst
richtig
aufbewahrst,
kannst
du
sicher
sein,
dass
dein
Obst
sicher
und
lecker
ist,
wenn
du
es
brauchst.
Tischräucherofen
Wenn
du
Lebensmittel
auf
diese
Weise
zu
konservieren
willst,
gibt
es
einige
wichtige
Dinge
zu
beachten,
damit
deine
Nahrungsmittel
sicher
und
hygienisch
sind
und
vor
allem
lange
haltbar
bleiben.
Zunächst
einmal
solltest
du
nur
frische,
hochwertige
Lebensmittel
verwenden.
Wenn
die
Lebensmittel
verdorben
oder
abgelaufen
sind,
können
sie
nicht
durch
das
Räuchern
gerettet
werden
und
können
sogar
gesundheitsschädlich
sein.
Als
Nächstes
solltest
du
sicherstellen,
dass
dein
Tischräucherofen
richtig
gereinigt
und
gewartet
wird.
Alle
Oberflächen
und
Roste
sollten
sauber
und
hygienisch
sein,
bevor
du
den
Räucherprozess
beginnst.
Achte
auch
darauf,
dass
der
Ofen
während
des
Räucherns
nicht
überhitzt
oder
beschädigt
wird,
da
dies
die
Qualität
der
Lebensmittel
beeinträchtigen
kann.
Damit
deine
Lebensmittel
lange
haltbar
sind,
müssen
sie
richtig
geräuchert
werden.
Je
nach
Art
des
Lebensmittels
und
der
gewünschten
Haltbarkeit
variiert
die
Räucherzeit
und
-temperatur.
Für
Fleisch
und
Fisch
gilt
beispielsweise,
dass
sie
mindestens
70
°C
erreichen
müssen,
um
alle
Bakterien
abzutöten
und
somit
lange
haltbar
zu
bleiben.
Schließlich
ist
es
wichtig,
dass
die
konservierten
Lebensmittel
richtig
gelagert
werden,
um
ihre
Haltbarkeit
zu
maximieren.
Dazu
gehört,
dass
sie
trocken
und
kühl
gelagert
werden,
um
Schimmelbildung
zu
verhindern.
Eier
über
längere
Zeit
genießbar
machen
Es
gibt
mehrere
Möglichkeiten,
Eier
ohne
Kühlschrank
haltbar
zu
machen,
besonders
in
einer
Krise.
Hier
sind
ein
paar
wichtige
Dinge,
die
du
beachten
solltest,
wenn
du
Eier
haltbar
machen
möchtest:
1.
Frische
Eier
verwenden:
Um
Eier
zu
haltbar
zu
machen,
ist
es
wichtig,
dass
du
mit
frischen
Eiern
beginnst.
Je
älter
ein
Ei
ist,
desto
dünner
wird
seine
Schale,
was
das
Risiko
von
Bakterien
erhöht.
Verwende
also
am
besten
Eier,
die
höchstens
eine
Woche
alt
sind.
2.
Reinigen
der
Eier:
Bevor
du
beginnst,
die
Eier
haltbar
zu
machen,
solltest
du
sie
gründlich
reinigen.
Verwende
dazu
am
besten
lauwarmes
Wasser
und
ein
mildes
Reinigungsmittel.
Achte
darauf,
dass
du
die
Eier
nicht
zu
hart
schrubbst,
da
dies
die
Schale
beschädigen
kann.
3.
Trocknen
der
Eier:
Nach
dem
Reinigen
musst
du
die
Eier
gründlich
trocknen,
damit
keine
Feuchtigkeit
auf
der
Schale
bleibt.
Verwende
dazu
am
besten
ein
sauberes
Geschirrtuch
oder
Küchenpapier.
4.
Haltbarmachung
durch
Kochen:
Eine
Möglichkeit,
Eier
haltbar
zu
machen,
ist
das
Kochen.
Hierfür
füllst
du
einen
Topf
mit
Wasser
und
bringst
es
zum
Kochen.
Gib
die
Eier
dann
vorsichtig
in
den
Topf
und
koche
sie
für
etwa
zehn
Minuten.
Anschließend
nimmst
du
sie
aus
dem
Wasser
und
lässt
sie
abkühlen.
Durch
das
Kochen
werden
die
Eier
haltbarer
und
können
ohne
Kühlschrank
für
mehrere
Wochen
aufbewahrt
werden.
5.
Haltbarmachung
durch
Einölen:
Eine
weitere
Möglichkeit,
Eier
haltbar
zu
machen,
ist
das
Einölen.
Hierfür
trägst
du
einfach
eine
dünne
Schicht
Speiseöl
auf
die
Schale
des
Eies
auf.
Das
Öl
bildet
eine
Barriere,
die
das
Eindringen
von
Luft
und
Bakterien
verhindert.
Die
Eier
sollten
dann
an
einem
kühlen,
dunklen
Ort
aufbewahrt
werden.
6.
Haltbarmachung
durch
Einlegen:
Eine
weitere
Möglichkeit
ist
das
Einlegen
von
Eiern
in
einer
Lösung
aus
Wasser,
Salz
und
Essig.
Die
Eier
sollten
dafür
in
ein
sterilisiertes
Glas
gelegt
und
mit
der
Lösung
bedeckt
werden.
Das
Einlegen
erhöht
die
Haltbarkeit
der
Eier
und
verleiht
ihnen
einen
leicht
salzigen
Geschmack.
So
konservierst
du
mit
Salz
Beim
Haltbarmachen
von
Lebensmitteln
mit
Salz
gilt
es,
das
richtige
Verhältnis
von
Salz
zu
Lebensmittel
zu
finden.
Zu
viel
Salz
kann
das
Essen
ungenießbar
machen
und
zu
wenig
Salz
kann
dazu
führen,
dass
das
Essen
schneller
verdirbt.
Eine
gute
Faustregel
ist,
etwa
1
bis
2
%
Salz
pro
Kilogramm
Lebensmittel
zu
verwenden.
Beim
Salzen
von
Lebensmitteln
solltest
du
darauf
achten,
dass
das
Salz
gleichmäßig
verteilt
ist
und
alle
Teile
des
Lebensmittels
abgedeckt
sind.
Dies
hilft,
das
Wachstum
von
Bakterien
und
anderen
schädlichen
Organismen
zu
hemmen.
Das
Einlegen
von
Lebensmitteln
in
Salzlake
ist
eine
weitere
Möglichkeit,
um
sie
länger
haltbar
zu
machen.
Hierbei
solltest
du
darauf
achten,
dass
das
Verhältnis
von
Salz
und
Wasser
stimmt
und
du
das
Lebensmittel
ausreichend
lange
in
der
Lake
belässt.
Zusätzlich
solltest
du
die
Lebensmittel
kühl
und
trocken
lagern.
Auch
hier
sind
Hygiene
und
Sauberkeit
wichtig,
um
das
Risiko
einer
Kontamination
zu
minimieren.
Haltbarmachung
mit
Essig
Essig
ist
eine
großartige
Möglichkeit,
um
viele
Lebensmittel
länger
haltbar
zu
machen.
Wenn
du
Lebensmittel
mit
Essig
haltbar
machen
möchtest,
solltest
du
zunächst
sicherstellen,
dass
du
die
richtige
Art
von
Essig
verwendest.
Essig
mit
einem
hohen
Säuregehalt
wie
Weißwein-
oder
Apfelessig
eignet
sich
am
besten,
um
Lebensmittel
zu
konservieren.
Andere
Arten
von
Essig
wie
Balsamico-Essig
oder
roter
Essig
haben
nicht
genügend
Säure
und
sollten
daher
nicht
zur
Haltbarmachung
von
Lebensmitteln
verwendet
werden.
Sobald
du
den
richtigen
Essig
ausgewählt
hast,
solltest
du
die
Lebensmittel
vorbereiten,
die
du
haltbar
machen
möchtest.
Hierbei
ist
es
wichtig,
dass
sie
sauber
und
trocken
sind,
um
das
Wachstum
von
Bakterien
zu
verhindern.
Du
solltest
auch
darauf
achten,
dass
du
nur
frische
Lebensmittel
verwendest.
Als
Nächstes
musst
du
den
Essig
in
ein
steriles
Glas
oder
eine
Flasche
geben
und
die
Lebensmittel
hinzufügen.
Es
ist
wichtig,
dass
die
Lebensmittel
vollständig
von
Essig
bedeckt
sind,
um
sicherzustellen,
dass
sie
richtig
konserviert
werden.
Die
meisten
Lebensmittel
sollten
mindestens
einen
Monat
lang
haltbar
sein,
wenn
sie
mit
Essig
konserviert
werden.
Einige
Lebensmittel
wie
eingelegte
Gurken
oder
Paprika
können
sogar
bis
zu
einem
Jahr
lang
haltbar
sein.
Es
ist
jedoch
wichtig
zu
beachten,
dass
es
bei
der
Haltbarmachung
von
Lebensmitteln
mit
Essig
einige
Dinge
gibt,
auf
die
du
achten
musst.
Zum
Beispiel
solltest
du
sicherstellen,
dass
du
saubere
Hände
und
Werkzeuge
verwendest,
um
eine
Kontamination
zu
vermeiden.
Außerdem
solltest
du
darauf
achten,
dass
du
die
Lebensmittel
an
einem
kühlen,
dunklen
und
trockenen
Ort
aufbewahrst,
um
sicherzustellen,
dass
sie
nicht
verderben.
Welche
Produkte
eignen
sich
besonders
zum
Lagern?
Es
gibt
einige
Lebensmittel,
die
sich
besonders
gut
zum
Lagern
für
eine
Krise
eignen,
da
sie
eine
lange
Haltbarkeit
haben
und
eine
gute
Nährstoffdichte
aufweisen.
Hier
sind
einige
Beispiele:
1.
Getreide
und
Hülsenfrüchte:
Getreide
und
Hülsenfrüchte
wie
Reis,
Quinoa,
Haferflocken,
Linsen
und
Bohnen
sind
lange
haltbar
und
liefern
wichtige
Nährstoffe
wie
Kohlenhydrate,
Proteine
und
Ballaststoffe.
2.
Trockenfrüchte
und
Nüsse:
Trockenfrüchte
und
Nüsse
wie
Rosinen,
Datteln,
Mandeln
und
Walnüsse
sind
eine
gute
Quelle
für
Energie
und
Nährstoffe
wie
Proteine,
Fette
und
Ballaststoffe.
Sie
können
lange
gelagert
werden
und
sind
eine
gute
Ergänzung
zu
anderen
Lebensmitteln.
3.
Konserven:
Konserven
wie
Tomaten,
Bohnen,
Mais
und
Thunfisch
haben
eine
lange
Haltbarkeit
und
liefern
wichtige
Nährstoffe
wie
Vitamine,
Mineralien
und
Proteine.
Sie
sind
einfach
zu
lagern
und
können
vielseitig
verwendet
werden.
4.
Trockenmilch
und
Milchprodukte:
Trockenmilch
und
Milchprodukte
wie
Käse
und
Joghurtpulver
haben
eine
lange
Haltbarkeit
und
liefern
wichtige
Nährstoffe
wie
Calcium
und
Proteine.
Sie
können
als
Zutaten
für
viele
verschiedene
Gerichte
verwendet
werden.
5.
Öle
und
Fette:
Öle
und
Fette
wie
Olivenöl,
Kokosöl
und
Butter
haben
eine
lange
Haltbarkeit
und
liefern
wichtige
Nährstoffe
wie
Fette
und
Vitamin
E.
Sie
können
zum
Kochen
und
Backen
verwendet
werden
und
sind
eine
gute
Quelle
für
Energie.
Eine
ausgewogene
Ernährung
ist
auch
in
Krisenzeiten
wichtig.
Daher
solltest
du
versuchen,
eine
Vielzahl
von
Lebensmitteln
zu
lagern,
um
eine
ausgewogene
Ernährung
zu
gewährleisten.
Solltest
du
dennoch
in
die
Verlegenheit
kommen,
Konserven
essen
zu
müssen,
die
bereits
abgelaufen
sind,
dann
bedenke,
dass
das
Mindesthaltbarkeitsdatum
bei
Lebensmitteln
auch
deutlich
überschritten
werden
kann.
Essen
und
Getränke
sind
häufig
mindestens
eine
Woche
länger
haltbar,
manchmal
sogar
deutlich
länger.
Beispiele
laut
einer
Untersuchung
von
Greenpeace:
«
Im
Kühlschrank
gelagerte
Eier:
112
Tage
«
Verpackte
Salami
—
sowohl
die
klassische
als
auch
die
vegane
Variante:
85
Tage
«
Eingeschweißte
Falafel-Bällchen:
49
Tage
+
Eingeschweißter
Käse
in
Scheiben:
22
Tage
Bevor
du
aber
etwas
Abgelaufenes
isst,
mach
am
besten
einen
SRS-Test:
e
Sehen:
Wenn
du
Schimmel
erkennst,
Flüssigkeit
in
der
Verpackung,
eine
Verfärbung
oder
einen
aufgewölbten
Deckel
bei
einer
Konserve,
könnte
das
Essen
bereits
verdorben
sein.
«
Riechen:
Entsorge
das
Lebensmittel
sofort,
wenn
es
komisch
oder
unangenehm
riecht.
e
Schmecken:
Probiere
ein
klein
bisschen.
Ist
der
Geschmack
seltsam
oder
die
Konsistenz
ungewöhnlich,
solltest
du
das
Essen
wegwerfen.
Das
Bäckerkistenbeet
Das
Bäckerkistenbeet
ist
eine
Möglichkeit,
in
Krisenzeiten
die
Selbstversorgung
mit
Nahrungsmitteln
zu
unterstützen.
Eine
Möglichkeit,
in
der
Krise
unabhängiger
zu
sein,
ist
der
Anbau
von
eigenen
Nahrungsmitteln.
Das
Bäckerkistenbeet
ist
eine
einfache
und
effektive
Methode,
um
in
einem
urbanen
Umfeld
Gemüse
und
Kräuter
anzubauen
und
somit
einen
Teil
der
eigenen
Nahrungsmittelversorgung
zu
gewährleisten.
Das
Bäckerkistenbeet
ist
ein
Hochbeet,
das
aus
alten
Bäckerkisten
oder
anderen
Behältern
gebaut
wird.
Es
kann
auf
kleinen
Flächen,
wie
Balkonen
oder
Terrassen,
platziert
werden
und
benötigt
nur
wenig
Platz.
Die
Kisten
werden
aufeinandergestapelt,
mit
Erde
gefüllt
und
mit
Pflanzen
bestückt.
Durch
die
erhöhte
Lage
des
Beetes
ist
es
einfacher
zu
pflegen
und
es
können
auch
Pflanzen
angebaut
werden,
die
normalerweise
nicht
für
den
Anbau
in
urbanen
Gebieten
geeignet
sind.
Beim
Anbau
im
Bäckerkistenbeet
gibt
es
einiges
zu
beachten.
Die
Auswahl
der
richtigen
Pflanzen
ist
entscheidend,
um
eine
erfolgreiche
Ernte
zu
erzielen.
Es
sollten
Pflanzen
ausgewählt
werden,
die
für
den
Anbau
in
Containern
geeignet
sind
und
nicht
zu
viel
Platz
benötigen.
Auch
sollte
darauf
geachtet
werden,
dass
die
Pflanzen
die
gleichen
Anforderungen
an
Licht,
Wasser
und
Nährstoffe
haben.
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
ist
die
Qualität
der
Erde.
Da
die
Pflanzen
in
einem
begrenzten
Raum
wachsen,
ist
es
wichtig,
dass
die
Erde
genügend
Nährstoffe
enthält.
Es
empfiehlt
sich,
eine
spezielle
Mischung
aus
Kompost,
Torf
und
Sand
zu
verwenden,
um
optimale
Wachstumsbedingungen
zu
gewährleisten.
Es
ist
auch
wichtig,
das
Bäckerkistenbeet
regelmäßig
zu
pflegen.
Dazu
gehört
das
Gießen
der
Pflanzen,
die
Überprüfung
auf
Schädlinge
und
Krankheiten
sowie
das
Entfernen
von
Unkraut.
Auch
sollten
die
Pflanzen
regelmäßig
gedüngt
werden,
um
eine
gesunde
und
kräftige
Ernte
zu
erzielen.
Insgesamt
ist
das
Bäckerkistenbeet
eine
einfache
und
kostengünstige
Methode,
um
in
urbanen
Gebieten
Nahrungsmittel
anzubauen
und
somit
einen
Teil
der
eigenen
Nahrungsmittelversorgung
sicherzustellen.
In
Krisenzeiten
kann
dies
ein
wichtiger
Faktor
für
das
Überleben
sein
und
eine
sinnvolle
Ergänzung
zur
Notfallvorsorge
darstellen.
Das
Zimmergewächshaus
Ein
Zimmergewächshaus
ist
eine
großartige
Option
für
die
Selbstversorgung
in
der
Krise.
Es
bietet
die
Möglichkeit,
Nahrungsmittel
in
begrenztem
Raum
anzubauen
und
somit
die
Abhängigkeit
von
Supermärkten
und
Lieferungen
zu
reduzieren.
Besonders
in
städtischen
Gebieten
kann
ein
Zimmergewächshaus
eine
praktikable
Lösung
sein.
Wenn
du
dich
dazu
entscheidest,
ein
Zimmergewächshaus
anzulegen,
solltest
du
einige
Dinge
beachten.
4
ı
+
*
|
Fr
©
EN
Abbildung
30
Zunächst
einmal
musst
du
den
Platzbedarf
und
die
geeignete
Größe
deines
Gewächshauses
bestimmen.
Ein
Zimmergewächshaus
kann
in
vielen
verschiedenen
Größen
und
Formen
kommen,
daher
solltest
du
sicherstellen,
dass
es
in
den
zur
Verfügung
stehenden
Raum
passt.
Als
Nächstes
musst
du
das
richtige
Licht
für
dein
Zimmergewächshaus
wählen.
Pflanzen
benötigen
Sonnenlicht
oder
künstliches
Licht,
um
zu
wachsen.
Wenn
du
kein
natürliches
Sonnenlicht
zur
Verfügung
hast,
solltest
du
über
den
Kauf
von
künstlichem
Licht
nachdenken.
Es
gibt
spezielle
Wachstumslampen,
die
für
den
Indoor-Anbau
geeignet
sind
und
das
benötigte
Spektrum
an
Licht
bieten,
um
das
Wachstum
der
Pflanzen
zu
fördern
(Strombedarf
bedenken).
Wähle
Pflanzen
aus,
die
gut
in
einem
Zimmergewächshaus
wachsen
und
die
benötigten
Bedingungen
erfüllen.
Pflanzen,
die
gut
in
einem
Zimmergewächshaus
gedeihen,
sind
zum
Beispiel
Kräuter,
Salate,
Tomaten,
Paprika
und
Gurken.
Achte
darauf,
den
richtigen
Boden
zu
verwenden.
Er
sollte
nährstoffreich
sein
und
gut
drainiert,
um
das
Wachstum
der
Pflanzen
zu
unterstützen.
Du
kannst
entweder
fertige
Blumenerde
verwenden
oder
deine
eigene
Mischung
aus
Kompost
und
Sand
herstellen.
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
ist
die
Kontrolle
der
Temperatur
und
Luftfeuchtigkeit
in
deinem
Zimmergewächshaus.
Pflanzen
benötigen
eine
bestimmte
Temperatur
und
Luftfeuchtigkeit,
um
zu
wachsen.
Einige
Pflanzen
benötigen
höhere
Temperaturen,
während
andere
bei
niedrigeren
Temperaturen
besser
wachsen.
Die
Luftfeuchtigkeit
sollte
ebenfalls
kontrolliert
werden,
um
das
Wachstum
der
Pflanzen
zu
unterstützen
und
die
Ausbreitung
von
Schimmel
und
Pilzen
zu
verhindern.
Mach
dich
also
vorher
schlau,
was
wie
„umsorgt“
werden
muss.
Die
Permakultur
In
Krisenzeiten
wird
der
Zugang
zu
Nahrungsmitteln
oft
schwierig,
insbesondere
in
urbanen
Gebieten.
Permakultur
bietet
eine
nachhaltige
Lösung
für
den
Anbau
von
Nahrungsmitteln
in
kleinem
Maßstab
und
kann
eine
wichtige
Rolle
im
Urban
Survival
spielen.
Permakultur
ist
eine
Methode
des
Gartenbaus,
die
auf
den
Prinzipien
der
Nachhaltigkeit
und
des
ökologischen
Gleichgewichts
basiert.
Es
geht
darum,
eine
Art
von
Landwirtschaft
zu
schaffen,
die
auf
natürliche
Weise
im
Einklang
mit
der
Umwelt
funktioniert
und
gleichzeitig
den
Bedarf
an
menschlichen
Bedürfnissen
erfüllt.
Permakultur
geht
davon
aus,
dass
die
Erde
aus
einem
Netzwerk
von
Beziehungen
besteht
und
wir
als
Teil
dieses
Netzwerks
handeln
müssen,
um
ökologische
Nachhaltigkeit
und
menschliche
Bedürfnisse
zu
erreichen.
Ein
wichtiger
Teil
der
Permakultur
ist
der
Anbau
von
Nahrungsmitteln
in
kleinem
Maßstab.
Die
Idee
ist,
eine
Vielzahl
von
Nutzpflanzen
auf
engstem
Raum
anzubauen,
um
eine
ausgewogene
Ernährung
zu
gewährleisten.
Dies
kann
auf
Balkonen,
Terrassen
und
sogar
in
Innenräumen
geschehen.
Durch
den
Anbau
von
Obst,
Gemüse,
Kräutern
und
anderen
Pflanzen
wird
nicht
nur
die
Nahrungsversorgung
gesichert,
sondern
auch
die
Selbstversorgung
und
Unabhängigkeit
gestärkt.
Ein
weiterer
wichtiger
Aspekt
der
Permakultur
ist
die
Verwendung
von
natürlichen
Ressourcen
und
die
Minimierung
des
Abfalls.
Durch
die
Verwendung
von
Kompost
und
organischen
Düngemitteln
wird
der
Boden
auf
natürliche
Weise
ernährt,
ohne
die
Umwelt
zu
belasten.
Darüber
hinaus
fördert
die
Verwendung
von
Regenwasser,
Sonnenenergie
und
anderen
erneuerbaren
Ressourcen
eine
nachhaltige
Landwirtschaft
und
minimiert
den
Bedarf
an
externen
Ressourcen.
In
Krisenzeiten
kann
der
Anbau
von
Nahrungsmitteln
durch
Permakultur
eine
wichtige
Rolle
im
Urban
Survival
spielen.
Durch
die
Schaffung
von
Gemeinschaftsgärten
oder
die
Zusammenarbeit
mit
Nachbarn
können
Ressourcen
und
Wissen
geteilt
werden.
Die
Selbstversorgung
und
Unabhängigkeit
können
gestärkt
werden,
während
gleichzeitig
der
Bedarf
an
Nahrungsmitteln
aus
externen
Quellen
minimiert
wird.
Permakultur
bietet
eine
nachhaltige
Lösung
für
den
Anbau
von
Nahrungsmitteln
in
Krisenzeiten
und
trägt
zur
Schaffung
von
resilienten
und
nachhaltigen
Gemeinschaften
bei.
Fischteich
selbst
anlegen
Eine
improvisierte
Fischzucht
kann
dich
mit
Proteinen
versorgen.
Es
gibt
verschiedene
Möglichkeiten,
eine
Fischzucht
zu
improvisieren,
abhängig
von
den
verfügbaren
Ressourcen
und
der
Umgebung.
Eine
Möglichkeit
ist
die
Verwendung
von
vorhandenen
Wasserressourcen
wie
beispielsweise
Flüssen,
Seen
oder
Teichen.
In
stehenden
Gewässern
können
Fische
wie
Karpfen
gezüchtet
werden,
während
fließende
Gewässer
für
die
Zucht
von
Flussfischen
wie
Lachs
oder
Forellen
geeignet
sind.
Es
ist
jedoch
wichtig,
die
Wasserqualität
zu
überprüfen
und
sicherzustellen,
dass
sie
für
die
Fischzucht
geeignet
ist.
Wenn
kein
Zugang
zu
Wasserressourcen
besteht,
kann
eine
improvisierte
Fischzucht
auch
in
Behältern
oder
Fässern
durchgeführt
werden.
Hierfür
eignen
sich
insbesondere
Regentonnen
oder
große
Plastikbehälter.
Um
das
Wasser
für
die
Fische
aufzubereiten,
kann
eine
Kombination
aus
Leitungswasser
und
natürlichem
Wasser
wie
Regenwasser
oder
Quellwasser
verwendet
werden.
Es
ist
jedoch
wichtig,
das
Wasser
regelmäßig
zu
wechseln
und
zu
filtern,
um
eine
gesunde
Umgebung
für
die
Fische
zu
schaffen.
Eine
erfolgreiche
Fischzucht
erfordert
auch
eine
angemessene
Fütterung
der
Fische.
In
der
Krise
können
kommerzielle
Futtermittel
schwer
zu
bekommen
sein,
daher
kann
auf
natürliche
Futterquellen
wie
Algen,
Insekten
oder
Würmer
zurückgegriffen
werden.
Alternativ
kannst
du
Pflanzenreste
oder
Abfälle
von
anderen
Nahrungsmitteln
zerkleinern
und
den
Fischen
als
Futter
geben.
Es
ist
wichtig
zu
betonen,
dass
die
improvisierte
Fischzucht
in
der
Krise
eine
Herausforderung
darstellt
und
eine
gewisse
Vorbereitung
und
Planung
erfordert.
Es
ist
notwendig,
sich
über
die
verschiedenen
Aspekte
der
Fischzucht
zu
informieren,
um
ein
erfolgreiches
Projekt
zu
gewährleisten.
2
Send
p=
er
Bt
a
Abbildung
31
Die
Wursttheke
ist
leer?
Wie
kommst
du
dennoch
an
Fleisch?
Wenn
du
in
einer
Krise
bist
und
kein
Fleisch
mehr
kaufen
kannst,
kann
die
Jagd
eine
Option
sein,
um
an
Nahrung
zu
gelangen.
Dabei
gibt
es
einige
Dinge
zu
beachten,
um
sicherzustellen,
dass
du
gesundes
Fleisch
erlegst
und
es
auch
sicher
zubereitest:
1.
Waffenauswahl
und
Jagdmethoden:
Wenn
du
jagen
möchtest,
benötigst
du
eine
geeignete
Waffe
und
Kenntnisse
über
die
Jagdmethoden.
Die
Wahl
der
Waffe
hängt
von
der
Größe
des
Wildes
und
deinen
persönlichen
Vorlieben
ab.
2.
Tierbeobachtung:
Bevor
du
ein
Tier
erlegst,
solltest
du
es
gründlich
beobachten,
um
sicherzustellen,
dass
es
gesund
aussieht
und
nicht
krank
ist.
Achte
auf
Anzeichen
von
Krankheiten
wie
Husten,
Durchfall,
Lethargie
oder
Verhaltensänderungen.
Auch
die
Körperform
und
der
Zustand
des
Fells
können
Hinweise
auf
den
Gesundheitszustand
geben.
3.
Erlegung
und
Transport:
Wenn
du
ein
Tier
erlegst,
solltest
du
es
schnell
und
präzise
töten,
um
unnötiges
Leid
zu
vermeiden.
Achte
darauf,
dass
das
Fleisch
sauber
bleibt,
und
vermeide
unnötiges
Blutvergießen.
Du
solltest
das
Tier
so
schnell
wie
möglich
aus
dem
Wald
bringen
und
es
kühl
und
trocken
lagern.
4.
Fleischzubereitung:
Wenn
du
das
Fleisch
zubereiten
möchtest,
solltest
du
es
gründlich
waschen
und
säubern,
um
mögliche
Krankheitserreger
zu
entfernen.
Achte
darauf,
dass
das
Fleisch
ausreichend
gekühlt
wird,
um
Verderbnis
zu
verhindern.
Wenn
du
das
Fleisch
aufbewahren
möchtest,
solltest
du
es
trocknen.
5.
Zubereitungsmethoden:
Es
gibt
viele
verschiedene
Methoden,
um
Fleisch
zu
kochen,
zu
braten
oder
zu
grillen.
Du
solltest
in
jedem
Fall
darauf
achten,
dass
das
Fleisch
vollständig
durchgegart
ist,
um
mögliche
Krankheitserreger
abzutöten.
Achte
auch
darauf,
dass
du
saubere
Kochutensilien
und
Oberflächen
verwendest,
um
Kreuzkontamination
zu
vermeiden.
6.
Überprüfung
auf
Krankheiten:
Da
du
in
einer
Krise
nicht
auf
professionelle
Tierärzte
oder
Schlachter
zurückgreifen
kannst,
ist
es
wichtig,
dass
du
weißt,
worauf
du
bei
der
Überprüfung
von
Fleisch
auf
Krankheiten
achten
musst.
Achte
auf
Anzeichen
von
Erkrankungen
wie
Flecken
auf
dem
Fleisch,
Schwellungen,
Gerüche
oder
abnormale
Konsistenz.
Wenn
du
unsicher
bist,
ob
das
Fleisch
sicher
zu
essen
ist,
solltest
du
es
entsorgen.
7.
Wenn
du
in
einer
Krise
bist
und
auf
die
Jagd
gehen
musst,
um
an
Fleisch
zu
kommen,
solltest
du
auch
bedenken,
dass
Wildtiere
oft
Parasiten
und
Krankheitserreger
in
sich
tragen
können,
die
auf
den
Menschen
übertragbar
sind.
Aus
diesem
Grund
solltest
du
das
Fleisch
vor
dem
Verzehr
immer
sorgfältig
prüfen
und
hygienisch
zubereiten.
Insgesamt
ist
die
Jagd
eine
nützliche
Fähigkeit,
die
in
einer
Krise
sehr
wertvoll
sein
kann,
um
an
Nahrung
zu
gelangen.
Wenn
du
also
jetzt
noch
Zeit
hast,
mach
einen
Jagdschein
oder
sprich
mit
erfahrenen
Jägern
und
besorge
die
Fachbücher
zu
diesem
Thema,
um
deinen
Horizont
zu
erweitern.
Hinweis:
Hast
du
genügend
Platz
bei
dir?
Züchte
Hühner
und
sichere
dir
so
dein
„tägliches
Ei“.
Selbst
auf
Vordächern
und
Balkonen
ist
dies
in
der
Krise
möglich.
Wenn
du
dich
zusätzlich
auf
die
Suche
nach
Nahrung
begibst,
kann
der
Bau
von
Fallen
eine
lebensrettende
Fähigkeit
sein.
Hier
sind
einige
Tipps
und
Empfehlungen,
die
dir
helfen
können:
Auswahl
des
Standorts
Wähle
einen
Ort,
an
dem
Wildtiere
häufig
auftauchen,
wie
in
der
Nähe
von
Wasserquellen,
Futterstellen
oder
Spuren.
Es
ist
auch
wichtig,
dass
du
dich
in
der
Nähe
des
Standorts
aufhältst,
um
sicherzustellen,
dass
du
schnell
handeln
kannst,
wenn
ein
Tier
in
die
Falle
geraten
ist.
Auswahl
der
Falle
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Fallen,
je
nachdem,
welche
Tiere
du
fangen
möchtest.
Die
gängigsten
Arten
von
Fallen
sind
Fallen
mit
Schlingen,
Fussel-Fallen
und
Kastenfallen.
Der
Bau
der
Falle
hängt
von
der
Art
der
Falle
ab,
die
du
bauen
möchtest.
Stell
sicher,
dass
die
Falle
stabil
und
sicher
ist,
damit
das
Tier
sich
nicht
losreißen
kann
und
deine
„Falle“
einfach
mitschleppt.
Überwachung
der
Falle
Wenn
du
eine
Falle
aufgestellt
hast,
ist
es
wichtig,
dass
du
sie
regelmäßig
überwachst.
Du
solltest
darauf
achten,
dass
du
keine
Haustiere
oder
Wildtiere
fängst,
die
du
nicht
essen
und
zerlegen
kannst.
Wenn
dir
ein
Tier
in
die
Falle
geraten
ist,
solltest
du
es
schnell
und
schmerzfrei
töten,
um
unnötiges
Leiden
zu
vermeiden.
Sicherheit
Es
ist
wichtig,
dass
du
die
Falle
sicher
aufstellst,
damit
du
oder
andere
Personen
nicht
versehentlich
hineinlaufen
und
somit
deine
Arbeit
zunichtemachen
oder
gar
jemand
zu
Schaden
kommt.
Kleine
Markierungen
in
der
Nähe,
die
nur
dir
und
der
Gruppe
bekannt
sind,
solltest
du
sicherheitshalber
nutzen,
um
die
Falle
auch
wiederzufinden.
Honig,
das
Heilmittel
schlechthin
Honig
ist
erfahrungsgemäß
in
jeder
Krise
ein
gutes
Tauschobjekt.
In
einer
Krise
kann
Honig
eine
wichtige
Nahrungsquelle
sein.
Er
hat
eine
hohe
Konzentration
an
Kohlenhydraten
und
liefert
somit
schnell
Energie.
Honig
enthält
auch
Antioxidantien
und
antibakterielle
Eigenschaften,
die
das
Immunsystem
stärken
und
vor
Infektionen
schützen
können.
~~
A
A
«J
N
/
oH)
Abbildung
32
Honig
kann
als
Ersatz
fiir
Zucker
verwendet
werden
und
ist
auch
fiir
Menschen
mit
Diabetes
geeignet,
da
er
den
Blutzuckerspiegel
nur
geringfügig
erhöht.
Honig
hat
zudem
medizinische
Anwendungen.
Er
kann
bei
der
Behandlung
von
Husten
und
Halsschmerzen
helfen
und
ist
ein
wirksames
Mittel
bei
der
Behandlung
von
Wunden
und
Verbrennungen.
Jede
noch
so
starke
Verkühlung
kannst
du
sofort
mit
Honig
und
einer
Prise
Zimt
bewältigen.
Diese
Mischung
gegen
Krankheiten
nutzten
schon
Kelten
und
Römer.
Bevorrate
deshalb
immer
mindestens
fünf
Kilogramm
Honig
und
lagere
ihn
dunkel.
Honig
gegen
Halsschmerzen
und
Husten
Honig
über
eine
halbe
Zwiebel
gießen
und
ein,
zwei
Stunden
warten.
Der
Saft
der
Zwiebel
verbindet
sich
mit
dem
Honig
und
ergibt
einen
ausgezeichneten,
hausgemachten
Hustensaft,
der
sofort
wirkt.
20.
Wie
bereitest
du
dein
Essen
vor?
Kochen
und
Backen
in
einer
Krisensituation
ohne
Strom
kann
eine
Herausforderung
darstellen,
aber
es
gibt
viele
Möglichkeiten,
um
auch
ohne
Stromversorgung
köstliche
Mahlzeiten
zuzubereiten.
Hier
sind
einige
Tipps,
die
dir
helfen
können.
Nutze
Brennstoffe:
In
einer
Stromkrise
kann
ein
Lagerfeuer
oder
Grill
eine
gute
Alternative
sein,
um
zu
kochen.
Beachte
dabei
aber
die
Windrichtung
und
Luftzufuhr.
Weder
solltest
du
daran
ersticken,
noch
sollten
es
deine
Nachbarn
oder
gar
Fremde
mitbekommen.
«
Gas-
oder
Holzofen:
Wenn
du
einen
Gas-
oder
Holzofen
hast,
kannst
du
auch
ohne
Strom
kochen.
Du
benötigst
lediglich
Gas
oder
Brennholz
und
ein
Feuerzeug
oder
Streichholzer.
*
Feuerstelle:
Wenn
du
im
Freien
bist
oder
Zugang
zu
einem
Garten
hast,
kannst
du
auch
eine
Feuerstelle
nutzen,
um
zu
kochen.
Dazu
benötigst
du
Holz,
Kohle
oder
Holzkohle,
um
ein
Feuer
zu
entfachen.
«
Grill:
Ein
Grill
kann
auch
als
Kochstelle
genutzt
werden,
um
Speisen
zu
grillen
oder
zu
braten.
«
Campingkocher:
Ein
Campingkocher
ist
eine
tragbare
und
kompakte
Kochstelle,
die
mit
Gas,
Benzin
oder
anderen
Brennstoffen
betrieben
wird.
Es
gibt
verschiedene
Modelle,
die
fiir
den
Einsatz
in
einer
Krisensituation
geeignet
sein
können.
«
Kaltes
Essen:
In
einer
Stromkrise
kann
es
auch
notwendig
sein,
auf
kalte
Mahlzeiten
zurückzugreifen.
Du
kannst
zum
Beispiel
Salate,
Sandwiches,
Wraps
oder
Aufschnitt
zubereiten.
Aber
auch
Lebensmittel
aus
Dosen
und
Trockenfleisch
kannst
du
kalt
einnehmen.
(Du
sollst
nicht
genießen,
sondern
nur
überleben.)
Es
gibt
viele
Möglichkeiten,
um
Mahlzeiten
ohne
Strom
zu
kochen,
aber
dabei
gibt
es
einiges
zu
beachten,
damit
du
sicher
bleibst:
1.
Sicherheit:
Wenn
du
einen
offenen
Brennstoff
wie
Holz
oder
Kohle
verwendest,
achte
auf
die
richtige
Handhabung
und
sichere
Lagerung.
Achte
auch
darauf,
dass
das
Feuer
oder
der
Grill
ausreichend
gelöscht
ist,
bevor
du
ihn
verlässt.
2.
Hygiene:
Hygiene
ist
besonders
wichtig,
wenn
es
keine
Elektrizität
gibt.
Achte
darauf,
dass
du
sauberes
Wasser
zur
Verfügung
hast,
und
wasche
deine
Hände
und
Kochutensilien
gründlich.
3.
Du
kannst
praktisch
alles
kochen,
solange
du
die
richtigen
Kochmethoden
verwendest.
Du
kannst
zum
Beispiel
Fleisch
und
Gemüse
grillen,
Suppen
und
Eintöpfe
in
Töpfen
auf
dem
Lagerfeuer
kochen
oder
sogar
Brot
und
Kuchen
im
Dutch
Oven
backen.
21.
Deine
Hausapotheke
Deine
Hausapotheke
ist
wichtig,
um
in
Krisensituationen
auf
eine
medizinische
Grundversorgung
zugreifen
zu
können.
In
diesem
Kapitel
möchte
ich
dir
daher
zeigen,
welche
Arzneimittel
und
medizinischen
Hilfsmittel
du
in
deiner
Hausapotheke
aufbewahren
solltest,
um
für
den
Ernstfall
gerüstet
zu
sein.
1.
Schmerzmittel
und
fiebersenkende
Medikamente:
Schmerzmittel
wie
Ibuprofen,
Paracetamol
und
Aspirin
sollten
in
ausreichender
Menge
vorhanden
sein,
um
bei
Schmerzen
und
Fieber
schnell
Abhilfe
schaffen
zu
können.
Hierbei
ist
es
wichtig,
die
Dosierungsempfehlungen
zu
beachten
und
die
Medikamente
nicht
über
einen
längeren
Zeitraum
einzunehmen.
Fieberthermometer
sollten
auch
mindestens
zweifach
vorhanden
sein.
2.
Verbandsmaterial
und
Desinfektionsmittel:
Verbandsmaterial
wie
sterile
Kompressen,
Pflaster,
Mullbinden,
Schere
und
Pinzette
sind
in
der
Haushaltsapotheke
unverzichtbar,
um
Wunden
schnell
und
effektiv
zu
versorgen.
Zusätzlich
solltest
du
auch
Desinfektionsmittel
wie
beispielsweise
Octenisept
oder
Alkohol
zur
Reinigung
von
Wunden
bereithalten.
3.
Medikamente
gegen
Magen-Darm-Probleme:
In
der
Hausapotheke
sollten
auch
Medikamente
gegen
Magen-Darm-Probleme
wie
Durchfall,
Übelkeit
und
Sodbrennen
enthalten
sein.
Hierbei
sind
beispielsweise
Kohletabletten,
Elektrolytpulver,
Probiotika
und
Antazida
hilfreich,
um
Beschwerden
schnell
zu
lindern.
4.
Salben
und
Cremes:
Salben
und
Cremes
wie
beispielsweise
eine
Wund-
und
Heilsalbe,
eine
Hautcreme
gegen
Juckreiz
und
eine
kühlende
Salbe
gegen
Schmerzen
und
Entzündungen
sollten
in
der
Haushaltsapotheke
nicht
fehlen.
Diese
können
bei
Verletzungen,
Hautirritationen
und
Schmerzen
schnell
Linderung
verschaffen.
5.
Allergie-
und
Asthmamedikamente:
Wenn
du
oder
ein
Familienmitglied
unter
Allergien
oder
Asthma
leidest,
sollten
auch
die
entsprechenden
Medikamente
in
der
Haushaltsapotheke
enthalten
sein.
Hierbei
können
beispielsweise
Antihistaminika
und
Inhalatoren
gegen
Asthma
helfen,
um
bei
akuten
Beschwerden
schnell
handeln
zu
können.
Eine
Zeckenzange
ergibt
auch
Sinn,
je
nachdem,
wo
man
lebt.
Es
ist
wichtig,
regelmäßig
die
Verfallsdaten
der
Medikamente
zu
überprüfen
und
diese
gegebenenfalls
auszutauschen.
Zudem
sollten
alle
Medikamente
in
einem
verschließbaren
und
trockenen
Behälter
aufbewahrt
werden,
um
sie
vor
Feuchtigkeit
und
Licht
zu
schützen.
Wenn
du
dich
auf
eine
längere
Krise
vorbereiten
möchtest,
ist
es
ratsam,
ausreichend
Vorräte
anzulegen,
um
im
Notfall
nicht
auf
eine
Versorgung
von
außen
angewiesen
zu
sein.
Tiefer
steigen
wir
später
im
Kapitel
über
die
medizinische
Versorgung
ein,
da
gehen
wir
nicht
nur
auf
die
Medikamente,
sondern
auch
auf
die
Behandlung
von
Verletzungen
ein.
Hygieneartikel
Bedenke,
Essen
und
Trinken
ist
nicht
alles,
wenn
es
etwas
länger
dauert
als
erwartet.
Decke
dich
mit
den
Hygieneartikeln
ein,
die
du
für
die
nächsten
drei
bis
sechs
Monate
brauchen
könntest.
Pflegeartikel
sowie
Frauenbedarfsartikel
und
Baby-
bzw.
Kleinkindwaren
sind
hier
allesamt
mitzubetrachten.
Zum
einen
sind
die
Artikel
je
Stückzahl
in
großen
Mengen
günstiger,
als
wenn
du
sie
immer
einzeln
kaufst,
was
sich
rein
kaufmännisch
auch
ohne
Krise
schon
lohnen
würde,
und
zum
anderen
kannst
du
die
übrigen
Waren
gegen
Lebensmittel
oder
Medikamente
eintauschen.
Haushaltsmittel
Kaufe
wie
beim
obigen
Thema
immer
mehr,
als
du
brauchst,
kaufe
gleich
mehrere
Großpackungen
ein
und
spare
schon
jetzt.
Das
gilt
für
Toilettenpapier
und
Taschentücher
ebenfalls.
Spül-
und
Waschmittel,
egal
was,
die
meisten
Produkte
haben
kein
Ablaufdatum
und
können
somit
langfristig
verbraucht
werden.
Du
wirst
es
kaum
glauben,
was
wir
so
alles
im
täglichen
Gebrauch
an
Artikeln
benötigen,
die
es
dann
in
der
Krise
nicht
geben
wird.
Alufolie
und
Müllbeutel
in
ausreichender
Anzahl
bitte
nicht
vergessen!
22.
Wasser
ist
Leben
Wer
denkt,
dass
Wasser
sowieso
aus
der
Leitung
kommt,
hat
sich
gewaltig
getäuscht.
Ohne
Strom
ist
schnell
Schluss
damit.
Wenn
man
noch
Glück
hat,
ist
man
einer
von
denen,
die
durch
ein
höher
gelegenes
Wasserbecken
noch
eine
kurze
Zeit
Wasser
erhalten,
für
die
Masse
ist
nach
Ablauf
der
ersten
zwölf
Stunden,
wenn
die
Notstromaggregate
schlapp
machen,
nur
noch
Ebbe
angesagt.
Ohne
Nahrung
kannst
du
schon
mal
eine
Woche
überleben,
nicht
schön
und
gut,
aber
es
geht.
Ohne
Wasser
allerdings
keine
drei
Tage!
Schon
nach
dem
ersten
Tag
hast
du
die
Masse
deiner
Kräfte
und
Konzentration
verloren.
Beim
Blackout
stehen
die
Pumpen
der
Wasserwerke
in
der
Stadt
still.
Bei
Hamsterkäufen
ist
Wasser
die
erste
Ware,
die
ausverkauft
ist!
Wenn
du
eine
eigene
Quelle
besitzt
oder
wie
ich
mit
zwei
Bächen
auf
dem
Grundstück
gesegnet
bist,
sei
froh.
Du
solltest
dich
aber
nicht
darauf
ausruhen
und
dennoch
bei
Gefahr
sofort
an
Bevorratung
denken
...
Du
weißt
nicht,
ob
du
dich
frei
bewegen
kannst
oder
ob
du
dein
Grundstück
über
Nacht
verlierst.
Ich
persönlich
habe
zehn
Kästen
stilles
Wasser
zuhause,
welche
ich
ständig
rotiere,
und
mehrere
1000-Liter-l
IBC-Container,
welche
ich
direkt
nach
dem
Impact
befiille
(mit
Wasser
aus
der
Leitung,
sollte
es
noch
da
sein,
oder
dem
Quellwasser
vor
der
Tür).
Wenn
du
auf
Nummer
sicher
gehen
willst,
filtere
das
Regen-
oder
Bachwasser
aus
deiner
Umgebung.
Pumpfilter
sind
derzeit
noch
gut
erhältlich
und
können
sogar
direkt
10.000
Liter
Regenwasser
zu
keimfreiem
Trinkwasser
machen
(Bsp.
Hiker
Pro
von
Katadyn).
Wenn
du
zu
spät
reagierst,
musst
du
dich
im
Impact
etwas
beeilen.
Hier
ein
paar
Tipps,
wenn
es
schnell
gehen
muss:
«
Sofort
alle
Behältnisse
mit
Wasser
füllen.
Untere
Stockwerke
haben
noch
Wasser,
wenn
die
oberen
schon
längst
vertrocknet
sind.
Am
besten
in
Garage,
Garten
oder
Keller
eilen.
Dort
findet
sich
meist
noch
eine
Menge
Trinkwasser.
«
Im
Spülkasten
der
Toilette
findet
sich
noch
Trinkwasser.
(Ab
jetzt
auch
nicht
mehr
aufs
Klo
gehen,
bzw.
nicht
abziehen!)
«
Im
Eisfach
der
Tiefkühltruhe
das
Eis
herausnehmen
und
in
einen
Stahltopf
geben.
«
Im
Schlauch
zur
Waschmaschine
findet
sich
noch
Trinkwasser.
«
Den
Boiler
ausschalten,
abkühlen
lassen
und
aufschrauben.
Wasser
kann
als
Trinkwasser
verwendet
werden.
«
Im
Schlauch
der
Dusche
findet
sich
noch
reichlich
Wasser.
e
Selbst
aus
den
Heizungen/Rohren
und
im
Kühler
des
Autos
kann
mit
dem
Katadyn
Camp-Filter
noch
Trinkwasser
gewonnen
werden.
Du
merkst
jetzt
aber
schon,
dass
es
ziemlich
MacGyver-mäßig
wird.
In
diese
Situation
solltest
du
gar
nicht
erst
kommen,
wenn
du
vorher
mitgedacht
hast.
Ich
erwähne
es
dennoch,
da
du
durch
einen
dummen
Zufall
vielleicht
im
Urlaub
oder
auf
einer
Dienstreise
sein
könntest,
wenn
der
Blackout
eintritt.
Plan
B:
Regenwasser
Regenwasser
ist
eine
gute
Quelle
für
kostenloses
Wasser,
wenn
die
normale
Wasserversorgung
versiegt.
Erwarte
nicht,
dass
in
einem
Szenario
des
gesellschaftlichen
Zusammenbruchs
regelmäßige
Versorgungsketten,
d.
h.
Versorgungsunternehmen
wie
Strom,
Gas
oder
Wasser,
effizient
arbeiten,
wenn
überhaupt.
Es
liegt
daher
am
Ende
an
jedem
selbst,
für
sein
Überleben
zu
sorgen,
während
der
Phase,
in
der
die
Ordnung
von
der
Regierung
wiederhergestellt
wird.
Jetzt
kannst
du
sehen,
wie
das
Sammeln
von
Regenwasser
zu
einem
Überlebensproblem
werden
kann.
In
normalen
Zeiten
liegt
der
durchschnittliche
Verbrauch
zwischen
150
und
250
Liter
pro
Tag
pro
Haushalt.
In
Wirklichkeit
brauchst
du
jedoch
nur
etwa
zwei
bis
drei
Liter
am
Tag,
um
zu
überleben,
wenn
es
nur
um
das
reine
Trinken
geht.
Plane
deshalb
aus
hygienischen
Gründen
weitere
vier
bis
acht
Liter
ein,
um
unter
anderem
kochen
und
waschen
zu
können.
Dies
sind
nicht
die
großen
Mengen
wie
vorher,
jedoch
ist
das
immer
noch
eine
Menge
Wasser,
das
erst
einmal
gelagert
und
verwahrt
werden
muss,
um
eine
Woche
oder
gar
Monate
auszukommen.
Das
Sammeln
und
Speichern
von
Regenwasser
mag
für
alle,
die
an
Verschwendung
gewöhnt
sind,
seltsam
klingen,
da
Wasser
derzeit
eine
reichlich
vorhandene
Ressource
zu
sein
scheint.
Wenn
jedoch
eine
Krise
eintritt,
ist
das
Regenwassersammelsystem
eine
ausgezeichnete
(und
vielleicht
die
einzige)
Alternative,
um
dich
und
deine
Familie
mit
einigermaßen
sauberem
Wasser
für
Trinken,
Kochen
und
Hygiene
zu
versorgen.
Du
kannst
Regenwasser
für
verschiedene
Zwecke
verwenden:
«
Kleidung
waschen
«
Vieh
und
Haustiere
tränken
«
Toiletten
spülen
(bitte
Abfluss
beachten)
Wenn
du
dich
jetzt
für
ein
spezielles
Regenwassersammelsystem
entscheidest,
ist
das
unkompliziert
und
vor
allem
noch
erschwinglich.
In
der
Krise
selbst
sind
solche
einfachen
Produkte
wie
Regentonnen
entweder
kaum
noch
erschwinglich
oder
schon
längst
vergriffen.
Eigene
Systeme
sind
leicht
nachzubauen,
wenn
du
das
hierfür
benötigte
Material
besitzt.
Die
Einfachheit
ist
der
Schlüssel
zum
Erfolg.
Wartungsarm
und
einfach
zu
reparieren.
Obwohl
es
so
klingen
mag,
ist
das
Sammeln
und
Aufbereiten
von
Regenwasser
nicht
damit
getan,
einen
Eimer
unter
deiner
Dachrinne
aufzustellen.
Die
Luft
ist
heutzutage
voller
Schadstoffe,
ganz
zu
schweigen
von
dem
Dreck,
der
auf
dem
Dach
liegt.
Tote
Käfer,
Vogelkot,
Staub,
Arsen,
Blei
und
eine
Vielzahl
anderer
nicht
so
leckerer
Giftstoffe
sammeln
sich
dort
oben
an
und
laufen
zusammen
mit
dem
Regenwasser
direkt
in
deinen
Eimer
oder
dein
Fass.
ERST
FILTERN!
Unabhängig
von
der
Beschaffenheit
deines
Daches
musst
du
das
Regenwasser
gründlich
filtern.
Solltest
du
ein
Stahl-/Glasziegeldach
haben,
kannst
du
das
Regenwasser
sammeln
und
musst
weniger
filtern
als
bei
Dächern
aus
Asphaltschindeln,
Dachziegeln
oder
verzinkten
Metallen.
Ich
empfehle,
das
Wasser
unabhängig
davon,
welches
Dach
du
hast,
zu
filtern.
Neben
der
Regenwasserauffanganlage
solltest
du
in
eine
hochwertige
Wasserfilteranlage
investieren
oder
du
verwendest
natürliche
Wasserreinigungsmethoden,
wenn
du
dich
damit
auskennst.
Kleiner
Hinweis
zu
natürlichen
Filtern:
Hierfür
benötigst
du
nur
ein
Stück
Rohr
oder
Schlauch,
Holzkohle
und
etwas
Moos.
In
das
Rohr
füllst
du
eine
Lage
Moos,
Holzkohle
und
wieder
Moos.
Das
sorgt
für
eine
natürliche
Filtrierung.
Das
Wasser
ist
nach
dem
Filtern
klar
und
genießbar.
Wenn
du
beginnst,
das
Wasser
vom
ersten
Auffangbecken
in
dein
internes
Lager
zu
transportieren,
solltest
du
ein
Sieb
verwenden,
um
die
größeren
Partikel
wie
Blätter
und
Käfer
aus
dem
Wasser
einzufangen.
Im
nächsten
Schritt
verwendest
du
bei
Bedarf
vor
der
Lagerung
ein
spezielles
Wasserfiltersystem,
um
das
Regenwasser
dann
in
einem
150-
bis
240-Liter-Fass
zu
speichern.
Es
braucht
nicht
sonderlich
schick
zu
sein,
nur
ein
normales
Fass,
das
schwarz
lackiert
ist,
um
das
Algenwachstum
zu
minimieren
und
das
Sonnenlicht
zu
blockieren.
In
einer
Krisensituation
wäre
es
auch
eine
gute
Idee,
deine
Regentonne
vor
den
Nachbarn
oder
Passanten
zu
verstecken,
zum
Beispiel
mit
Pflanzen
oder
Sträuchern.
Das
saubere
Wasser
solltest
du
immer
im
Haus
oder
Keller
lagern,
um
es
vor
Fremdzugriff
zu
schützen.
Für
die
längere
Lagerung
empfehle
ich
die
Produkte
von
Micropur,
welche
je
nach
Produkt
haltbar
machen
oder
desinfizieren.
Vergiss
deine
Haustiere
nicht!
Hast
du
ein
Haustier?
Wenn
ja,
möchtest
du
auch,
dass
dein
treuer
Begleiter
die
Krise
übersteht.
Haustiere
können
zur
Abschreckung,
als
Frühwarnsystem
oder
als
Motivationsspender
dienen.
Haustiere
fördern
die
Harmonie
und
reduzieren
Stress.
Haustiere
sind
einfach
ein
Teil
der
Familie.
Deswegen
lagere
auch
für
sie
genügend
Wasser,
Medikamente
sowie
Trocken-
oder
Nassfutter,
um
eine
Versorgungsunterbrechung
von
drei
Monaten
zu
überbrücken.
23.
Energieversorgung
Stromerzeugung
durch
Fotovoltaik-Anlage
Stromerzeugung
im
Eigenheim
mittels
Fotovoltaik-Anlage
ist
eine
großartige
Möglichkeit,
um
unabhängig
vom
lokalen
Stromnetz
zu
sein.
Besonders
in
Krisenzeiten,
in
denen
die
Versorgung
mit
Strom
unterbrochen
wird,
kann
eine
solche
Anlage
das
Zünglein
an
der
Waage
sein,
um
den
Alltag
reibungslos
zu
gestalten.
Doch
bevor
du
eine
Fotovoltaik-Anlage
installierst,
gibt
es
einige
wichtige
Aspekte
zu
beachten.
Zunächst
solltest
du
sicherstellen,
dass
dein
Haus
für
eine
Fotovoltaik-Anlage
geeignet
ist.
Dazu
benötigst
du
eine
ausreichend
große
Dachfläche,
die
nach
Süden
ausgerichtet
ist
und
möglichst
wenig
Verschattung
durch
Bäume,
Gebäude
oder
andere
Hindernisse
aufweist.
Zudem
solltest
du
prüfen,
ob
das
Dach
stabil
genug
ist,
um
die
zusätzliche
Last
der
Fotovoltaik-Anlage
zu
tragen.
Eine
gründliche
Dachinspektion
durch
einen
Fachmann
ist
daher
sehr
empfehlenswert.
Des
Weiteren
solltest
du
dich
über
die
rechtlichen
Rahmenbedingungen
für
den
Betrieb
einer
Fotovoltaik-Anlage
informieren.
In
Deutschland
benötigst
du
beispielsweise
eine
Genehmigung
für
den
Bau
der
Anlage
sowie
eine
Anmeldung
beim
örtlichen
Netzbetreiber.
Zudem
musst
du
dich
mit
den
Vorschriften
für
den
Anschluss
der
Anlage
ans
Stromnetz
und
für
die
Einspeisung
des
erzeugten
Stroms
ins
Netz
vertraut
machen.
Ein
weiterer
wichtiger
Aspekt
ist
die
Auswahl
der
richtigen
Fotovoltaik-Anlage.
Hierbei
solltest
du
dich
von
einem
Fachmann
beraten
lassen,
der
deine
individuellen
Bedürfnisse
und
Voraussetzungen
berücksichtigt.
Zu
den
wichtigsten
Kriterien
bei
der
Auswahl
einer
Anlage
gehören
Leistung,
Effizienz,
Qualität
der
Komponenten
und
Garantiebedingungen.
Auch
die
Kosten
sind
ein
entscheidender
Faktor.
Hierbei
solltest
du
jedoch
nicht
nur
auf
den
Kaufpreis
der
Anlage
achten,
sondern
auch
die
langfristigen
Kosten
für
Wartung,
Reparatur
und
Versicherung
berücksichtigen.
Zudem
gibt
es
verschiedene
Förderprogramme
und
Finanzierungsmöglichkeiten,
die
dir
bei
der
Finanzierung
deiner
Fotovoltaik-Anlage
helfen
können.
Sobald
du
deine
Anlage
installiert
hast,
solltest
du
darauf
achten,
sie
regelmäßig
zu
warten
und
zu
reinigen,
um
eine
optimale
Leistung
zu
gewährleisten.
Zudem
solltest
du
dich
mit
der
Speicherung
des
erzeugten
Stroms
befassen,
um
auch
bei
einer
Unterbrechung
der
Stromversorgung
autark
zu
sein.
Hierfür
gibt
es
verschiedene
Speichersysteme
wie
Batterien
oder
Wasserstoff.
Batteriespeicher
sind
die
gängigste
und
einfachste
Lösung.
Sie
speichern
den
überschüssigen
Strom
aus
der
Fotovoltaik-Anlage
und
geben
ihn
bei
Bedarf
ab.
Die
Größe
des
Batteriespeichers
sollte
dabei
so
gewählt
werden,
dass
er
genug
Energie
für
den
Bedarf
während
der
Nacht
und
bei
schlechtem
Wetter
bereithält.
Eine
andere
Möglichkeit
ist
die
Insellösung.
Hierbei
wird
die
Fotovoltaik-
Anlage
so
dimensioniert,
dass
sie
den
gesamten
Strombedarf
des
Haushalts
decken
kann.
Ein
Netzanschluss
ist
dabei
nicht
erforderlich.
Die
überschüssige
Energie
wird
in
einem
Batteriespeicher
gespeichert
und
bei
Bedarf
abgerufen.
Eine
Insellösung
ist
besonders
dann
sinnvoll,
wenn
der
Anschluss
ans
Stromnetz
nicht
möglich
ist
oder
wenn
man
bewusst
auf
eine
Abhängigkeit
vom
Stromnetz
verzichten
möchte.
Allerdings
birgt
eine
Insellösung
auch
einige
Herausforderungen.
Zum
einen
müssen
die
Fotovoltaik-Anlage
und
der
Batteriespeicher
so
dimensioniert
werden,
dass
sie
auch
bei
schlechtem
Wetter
und
im
Winter
genug
Energie
liefern
können.
Zum
anderen
müssen
alle
Verbraucher
im
Haushalt
auf
einen
möglichst
effizienten
Stromverbrauch
optimiert
werden,
um
den
Strombedarf
möglichst
gering
zu
halten.
Zudem
sollte
man
bedenken,
dass
eine
Insellösung
in
der
Regel
teurer
ist
als
eine
netzgekoppelte
Fotovoltaik-Anlage.
Auch
die
Wartung
und
Reparatur
der
Anlage
sowie
des
Batteriespeichers
erfordert
spezielles
Know-how
und
kann
entsprechend
kostenintensiv
sein.
Zusammenfassend
kann
man
sagen,
dass
die
Vorbereitung
auf
eine
Krise
und
die
Unabhängigkeit
vom
lokalen
Stromnetz
mit
einer
Fotovoltaik-Anlage
und
einem
Batteriespeicher
oder
einer
Insellösung
durchaus
möglich
sind.
Wichtig
ist
dabei
eine
sorgfältige
Planung
und
Beratung
durch
Fachleute,
um
eine
optimale
Leistung
und
Wirtschaftlichkeit
zu
gewährleisten.
Möchtest
du
es
ein
wenig
flexibler
gestalten,
kann
ich
dir
die
Koffer-Versionen
bzw.
die
faltbare
Solarpanels
empfehlen.
Diese
gibt
es
je
nach
Hersteller
von
40
bis
100
Watt
und
mehr.
Mit
einer
Speichereinheit
und
vielleicht
noch
paar
Powerbanks
kannst
du
somit
zumindest
deine
Minimalversorgung
für
Funk,
Lampe
und
Radio
sicherstellen.
Der
Vorteil
hierbei
ist,
dass
du
je
nach
Sicherheitslage
sofort
mit
dem
Solarpanel
verschwinden
kannst,
ob
im
Auto
oder
zu
Fuß.
Stromerzeugung
mittels
Generator
Wenn
du
dich
darauf
vorbereitest,
unabhängig
vom
lokalen
Stromnetz
zu
sein,
ist
die
Stromerzeugung
mittels
Generators
eine
schnelle
und
einfachere
Option
als
eine
Fotovoltaik-Anlage.
Ein
Generator
wandelt
mechanische
Energie
in
elektrische
Energie
um
und
kann
daher
zur
Erzeugung
von
Strom
verwendet
werden.
Generatoren
gibt
es
in
vielen
verschiedenen
Ausführungen,
Größen
und
Leistungsstufen,
daher
ist
es
wichtig
zu
wissen,
auf
welche
Faktoren
du
achten
solltest,
um
die
für
deine
Bedürfnisse
beste
Option
zu
finden.
Denke
daran,
dass
du
nicht
alles
versorgen
musst!
Es
kommt
auf
die
wesentlichen
Dinge
an.
Der
erste
Faktor,
den
du
beachten
solltest,
ist
die
Art
des
Generators.
Es
gibt
zwei
Haupttypen:
Wechselstromgeneratoren
und
Gleichstromgeneratoren.
Wechselstromgeneratoren
sind
am
häufigsten
und
werden
für
den
normalen
Haushaltsgebrauch
verwendet.
Sie
erzeugen
eine
Wechselspannung,
die
mit
der
des
öffentlichen
Stromnetzes
übereinstimmt.
Gleichstromgeneratoren
erzeugen
hingegen
eine
Gleichspannung
und
werden
häufig
für
spezielle
Anwendungen
wie
Batterieladung
verwendet.
Der
nächste
Faktor,
den
du
berücksichtigen
solltest,
ist
die
Leistung
des
Generators.
Die
Leistung
wird
in
Watt
gemessen
und
gibt
an,
wie
viel
Strom
der
Generator
erzeugen
kann.
Um
die
richtige
Leistung
für
deine
Bedürfnisse
zu
finden,
musst
du
wissen,
wie
viel
Strom
du
benötigst.
Eine
Möglichkeit,
dies
zu
bestimmen,
ist
die
Überprüfung
der
Leistungsaufnahme
deiner
elektrischen
Geräte.
Eine
weitere
Möglichkeit
ist
die
Verwendung
eines
Wattmeters,
um
den
tatsächlichen
Stromverbrauch
zu
messen.
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
ist
der
Kraftstofftyp,
den
der
Generator
verwendet.
Die
meisten
Generatoren
verwenden
Benzin
oder
Diesel
als
Kraftstoff.
Es
ist
auch
wichtig
zu
überprüfen,
wie
lange
der
Generator
betrieben
werden
kann,
bevor
er
nachgetankt
werden
muss.
Dies
wird
als
Laufzeit
bezeichnet
und
hängt
von
der
Größe
des
Kraftstofftanks
und
der
Effizienz
des
Generators
ab.
Einige
Generatoren
können
nur
wenige
Stunden
betrieben
werden,
während
andere
bis
zu
24
Stunden
oder
mehr
laufen
können.
Die
Lautstärke
des
Generators
kann
auch
ein
Faktor
sein,
der
berücksichtigt
werden
sollte,
besonders
wenn
du
planst,
ihn
in
einem
Wohngebiet
zu
betreiben.
Einige
Generatoren
sind
sehr
laut
und
können
Beschwerden
von
Nachbarn
verursachen
oder
Plünderer
auf
die
Tagesordnung
rufen.
Es
gibt
jedoch
auch
leisere
Generatoren
auf
dem
Markt,
die
speziell
für
den
Einsatz
in
Wohngebieten
konzipiert
sind.
Ein
weiterer
wichtiger
Aspekt
ist
die
Wartung
des
Generators.
Regelmäßige
Wartung
ist
entscheidend,
um
sicherzustellen,
dass
der
Generator
ordnungsgemäß
funktioniert
und
eine
lange
Lebensdauer
hat.
Dazu
gehört
die
Überprüfung
des
Ölstands,
der
Kraftstofffilter,
des
Luftfilters
und
der
Zündkerzen.
Auch
sollte
der
Generator
regelmäßig
gereinigt
werden,
um
Schmutz
und
Ablagerungen
zu
entfernen,
die
die
Effizienz
beeinträchtigen
könnten.
Wenn
du
dich
auf
eine
Krise
vorbereitest,
solltest
du
auch
darauf
achten,
dass
der
Generator
robust
und
langlebig
ist.
Einige
Generatoren
sind
besser
für
den
gelegentlichen
Einsatz
geeignet,
während
andere
für
den
Dauereinsatz
ausgelegt
sind.
Es
ist
wichtig,
dass
du
einen
Generator
wählst,
der
deinen
Anforderungen
entspricht
und
in
der
Lage
ist,
über
einen
längeren
Zeitraum
zuverlässig
zu
arbeiten.
24.
Vitamine
und
Nahrungsergänzungsmittel
Hr
pics
rA
fa]
=
rk
„HR
'
ai
=
Vitamine
Du
wirst
in
der
Krisenzeit
nicht
so
ausreichend
essen
und
trinken,
wie
du
es
gern
hättest.
Jedoch
kannst
du
die
Lücken
in
deiner
Versorgung
durch
einige
Vitamine
und
Nahrungsergdanzungsmittel
überbrücken,
um
dein
Immunsystem
zu
stärken
und
dich
gesund
zu
halten.
Vitamin
C
ist
eines
der
wichtigsten
Vitamine
zur
Stärkung
des
Immunsystems.
Es
trägt
dazu
bei,
Infektionen
zu
bekämpfen
und
die
Genesung
zu
beschleunigen.
Eine
tägliche
Dosis
von
500
bis
1.000
mg
Vitamin
C
kann
sinnvoll
sein.
Es
kann
in
Kapselform
oder
als
Pulver
eingenommen
werden.
Achte
jedoch
darauf,
dass
du
nicht
zu
viel
einnimmst,
da
zu
hohe
Dosen
zu
Magen-Darm-Problemen
führen
können.
Vitamin
D
ist
ein
weiteres
Vitamin,
das
in
der
Krise
besonders
wichtig
ist.
Es
kann
dazu
beitragen,
dass
unser
Immunsystem
effektiver
arbeitet
und
uns
vor
Infektionen
schützt.
Vitamin
D
wird
normalerweise
durch
Sonneneinstrahlung
produziert,
aber
wenn
du
nicht
genug
Sonnenlicht
bekommst,
weil
du
eher
im
Dunkeln
aktiv
bist
oder
dich
tagsüber
verstecken
musst,
kann
es
sinnvoll
sein,
es
als
Nahrungsergänzungsmittel
einzunehmen.
Eine
tägliche
Dosis
von
1.000
bis
2.000
IE
(Internationale
Einheiten)
ist
empfehlenswert.
Zink
ist
ein
Mineral,
das
unser
Immunsystem
ebenfalls
stärkt.
Es
kann
dazu
beitragen,
dass
unser
Körper
Antikörper
bildet
und
Entzündungen
besser
bekämpft.
Eine
tägliche
Dosis
von
15
bis
30
mg
Zink
kann
sinnvoll
sein.
Magnesium
ist
ein
weiterer
wichtiger
Nährstoff.
Es
hilft
bei
der
Regulierung
von
Muskel-
und
Nervenfunktionen,
trägt
zur
Knochengesundheit
bei
und
kann
Stress
und
Angst
reduzieren.
Eine
tägliche
Dosis
von
200
bis
400
mg
Magnesium
kann
sinnvoll
sein.
Es
gibt
verschiedene
Formen
von
Magnesiumpräparaten,
wie
Magnesiumcitrat,
Magnesiumglycinat
oder
Magnesiumoxid.
Magnesiumcitrat
und
Magnesiumglycinat
werden
im
Allgemeinen
als
die
am
besten
absorbierbaren
Formen
angesehen.
Wenn
du
Magnesium
als
Nahrungsergänzungsmittel
einnimmst,
achte
darauf,
dass
es
nicht
zu
Durchfall
führt,
da
dies
ein
häufiges
Problem
bei
zu
hohen
Dosen
ist.
Probiotika
sind
Nahrungsergänzungsmittel,
die
unser
Verdauungssystem
stärken.
Sie
können
auch
unser
Immunsystem
stärken,
indem
sie
die
Anzahl
der
guten
Bakterien
in
unserem
Körper
erhöhen.
Eine
tägliche
Dosis
von
10
bis
20
Milliarden
KBE
(koloniebildende
Einheiten)
ist
empfehlenswert.
Omega-3-Fettsäuren
sind
essenzielle
Fettsäuren,
die
unser
Körper
nicht
selbst
produzieren
kann.
Sie
sind
wichtig
für
die
Gesundheit
des
Gehirns
und
tragen
dazu
bei,
Entzündungen
im
Körper
zu
reduzieren.
Eine
tägliche
Dosis
von
1.000
bis
2.000
mg
Omega-3-Fettsäuren
kann
sinnvoll
sein.
Bewahre
alles
an
einem
kühlen,
trockenen
Ort
auf
und
halte
es
von
direktem
Sonnenlicht
und
Feuchtigkeit
fern.
Überschreite
die
empfohlene
Dosierung
nicht,
um
Nebenwirkungen
zu
vermeiden.
Eiweißpulver?
Du
brauchst
mehr
Proteine
in
deinem
täglichen
Essen
in
der
Krise.
Dann
streu
doch
etwas
Eiweißpulver
hinzu.
Hält
einigermaßen
lange
und
ist
einfach
zu
lagern.
Bitte
auf
das
Verfallsdatum
achten.
25.
Die
Notdurft,
die
nicht
ausbleiben
wird
BIS
A
i
C1
irk
FR,
Pr
AL
=
A
aa
Lo
wll
-L
|
Toilette
Viele
Menschen,
die
sich
auf
die
Krise
vorbereiten,
denken
an
alles
Mögliche,
aber
nicht
an
das
Simpelste:
den
Toilettengang.
Auch
wenn
es
sich
banal
anhören
mag,
wird
genau
dies
ein
großes
Problem
darstellen,
mehr
in
den
Städten
als
auf
dem
Land.
Kiimmern
muss
sich
jedoch
jeder
darum,
wenn
er
nicht
Gerüche
und
Krankheiten
zu
sich
nach
Hause
einladen
möchte.
In
deiner
Krise
kann
es
vorkommen,
dass
die
normale
Toilettennutzung
nicht
mehr
möglich
ist.
Strom-
und
Wasserausfdlle
können
dazu
führen,
dass
Abwasser-
und
Abfallentsorgungssysteme
nicht
mehr
funktionieren.
In
solchen
Situationen
ist
es
wichtig,
Alternativen
zu
haben,
um
Hygiene
und
Gesundheit
aufrechtzuerhalten.
Hier
sind
einige
Optionen
für
die
Toilettennutzung
in
einer
Krise:
1.
Eimer-Toiletten:
Eine
einfache
Möglichkeit,
eine
Toilette
zu
improvisieren,
besteht
darin,
einen
Eimer
mit
einer
Mülltüte
zu
versehen
und
ihn
als
Toilette
zu
verwenden.
Die
Mülltüte
kann
dann
entweder
in
einen
Müllcontainer
oder
eine
spezielle
Komposttoilette
entleert
werden.
Es
ist
wichtig,
den
Eimer
und
die
Tüte
regelmäßig
zu
reinigen,
um
die
Hygiene
aufrechtzuerhalten.
2.
Komposttoiletten:
Komposttoiletten
sind
eine
umweltfreundliche
Option
für
die
Entsorgung
von
Abfallprodukten.
Sie
nutzen
organische
Materialien
wie
Sägemehl
oder
Kompost,
um
den
Geruch
zu
reduzieren
und
das
Material
zu
kompostieren.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Komposttoiletten,
einschließlich
Toiletten
mit
oder
ohne
Wasserzufuhr.
Es
ist
wichtig,
die
Anweisungen
für
die
jeweilige
Toilette
zu
befolgen,
um
eine
ordnungsgemäße
Entsorgung
zu
gewährleisten.
3.
Trenntoiletten:
Trenntoiletten
sind
eine
spezielle
Art
von
Toilette,
die
den
Urin
und
den
Kot
getrennt
auffangen.
Der
Kot
wird
in
einem
separaten
Behälter
gesammelt
und
kann
dann
entweder
als
Kompost
verwendet
oder
entsorgt
werden.
Der
Urin
kann
als
Dünger
für
Pflanzen
verwendet
werden.
Trenntoiletten
sind
umweltfreundlich
und
können
auch
in
Wohnungen
oder
kleinen
Häusern
verwendet
werden.
Einige
grundlegende
Hygieneregeln
sollten
bei
jeder
improvisierten
Toilette
beachtet
werden:
Wasche
deine
Hände
regelmäßig
mit
Seife
und
Wasser
oder
verwende
ein
Desinfektionsmittel.
Halte
die
Toilette
sauber
und
vermeide
das
Verstreuen
von
Abfallprodukten.
Wenn
du
jetzt
noch
Katzenstreu
als
Bindemittel
nach
jedem
Toilettengang
dazu
gibst,
verminderst
du
die
Gerüche
noch
besser.
26.
Körperpflege
In
einer
Krisensituation
kann
es
schwierig
sein,
sich
zu
duschen
oder
eine
angemessene
Körperpflege
aufrechtzuerhalten.
Es
gibt
jedoch
einige
Möglichkeiten,
wie
du
sauber
und
gepflegt
bleiben
kannst.
Hier
sind
einige
Tipps
und
Vorschläge:
1.
Wasser
sparen:
Wasser
ist
in
einer
Krise
oft
knapp
und
wertvoll.
Daher
solltest
du
versuchen,
so
wenig
Wasser
wie
möglich
zu
verwenden,
wenn
du
dich
wäschst.
Verwende
einen
Eimer
oder
eine
Schüssel,
um
Wasser
aufzufangen
und
es
mehrmals
zu
verwenden.
2.
Trocken-Shampoo:
Wenn
du
keine
Möglichkeit
hast,
deine
Haare
zu
waschen,
kann
Trocken-Shampoo
eine
gute
Alternative
sein.
Es
gibt
verschiedene
Marken
und
Varianten,
die
einfach
auf
das
Haar
gesprüht
werden
und
das
Haar
von
überschüssigem
Fett
und
Schmutz
befreien.
3.
Feuchttücher:
Feuchttücher
können
eine
gute
Option
sein,
um
den
Körper
zu
reinigen,
wenn
Wasser
knapp
ist
oder
du
keine
Dusche
oder
Badewanne
zur
Verfügung
hast.
Es
gibt
spezielle
Körperpflegetücher,
die
ohne
Wasser
verwendet
werden
können
und
den
Körper
erfrischen
und
säubern.
Die
Outdoor-Shower-Packs
von
Tactical
Foodpack
sind
eine
gute
Alternative
zu
den
herkömmlichen
Feuchttüchern,
da
diese
den
kompletten
Körper
mit
einem
Lappen
abdecken
können.
4.
Seife
und
Wasser:
Wenn
du
Zugang
zu
Wasser
hast,
solltest
du
immer
versuchen,
dich
mit
Seife
und
Wasser
zu
waschen.
Verwende
eine
milde
Seife,
um
den
Körper
zu
reinigen,
und
achte
darauf,
alle
Bereiche
gründlich
abzuspülen.
Spüle
das
Wasser
nicht
in
einen
Bach
oder
Fluss.
Andere
wollen
daraus
noch
trinken
und
außerdem
verrätst
du
deine
Position
Menschen,
die
sich
flussabwärts
am
Wasser
aufhalten.
Campingduschen,
welche
wie
ein
großer
Sack
mit
Löchern
fungieren,
können
zusätzlich
überall
im
Freien
aufgebaut
werden.
5.
Feuchtigkeitscreme:
In
einer
Krise
kann
es
schwierig
sein,
die
Haut
angemessen
zu
pflegen.
Eine
Feuchtigkeitscreme
kann
jedoch
helfen,
die
Haut
geschmeidig
und
hydratisiert
zu
halten.
Wähle
eine
milde
und
natürliche
Variante,
die
frei
von
Duftstoffen
und
Parabenen
ist.
6.
Zahnpflege:
Die
Zahnpflege
sollte
auch
in
einer
Krise
nicht
vernachlässigt
werden.
Verwende
eine
Zahnbürste
und
Zahnpasta,
um
die
Zähne
zu
reinigen
und
zu
schützen.
Wenn
du
keine
Zahnbürste
zur
Hand
hast,
kannst
du
auch
eine
kleine
Menge
Zahnpasta
auf
deine
Finger
auftragen
und
die
Zähne
damit
putzen.
7.
Deodorant:
Auch
die
Verwendung
von
Deodorant
kann
helfen,
den
Körpergeruch
zu
reduzieren
und
frisch
zu
bleiben.
Es
gibt
verschiedene
natürliche
und
duftfreie
Varianten,
die
auch
für
empfindliche
Haut
geeignet
sind.
27.
Baby
an
Bord?
Wenn
du
Babys
oder
Kleinkinder
hast,
Gratulation,
jedoch
in
der
Krise
kein
Zuckerschlecken.
Du
solltest
einige
zusätzliche
Dinge
beachten.
Stelle
sicher,
dass
du
genügend
Vorräte
für
dein
Baby
oder
Kleinkind
hast.
Dazu
gehören
Nahrung,
Windeln,
Feuchttücher,
Medikamente
und
andere
wichtige
Artikel.
Versuche,
genügend
Vorräte
für
mindestens
eine
Woche
zu
bevorraten.
Wenn
dein
Baby
noch
gestillt
wird,
solltest
du
versuchen,
die
Stillzeit
aufrechtzuerhalten.
Wenn
das
nicht
möglich
ist
oder
wenn
du
zusätzliche
Nahrung
benötigst,
solltest
du
sicherstellen,
dass
du
genügend
Babynahrung
auf
Vorrat
hast.
Wenn
du
das
gleiche
Produkt
über
einen
längeren
Zeitraum
verwendest,
solltest
du
das
Verfallsdatum
überprüfen
und
sicherstellen,
dass
es
noch
gültig
ist.
Wenn
du
Windeln
und
Feuchttücher
auf
Vorrat
hast,
solltest
du
sicherstellen,
dass
sie
in
der
richtigen
Größe
für
dein
Baby
oder
Kleinkind
sind.
Wenn
du
wiederverwendbare
Stoffwindeln
verwendest,
solltest
du
genügend
Ersatzteile
haben.
Wenn
dein
Kind
regelmäßig
Medikamente
einnimmt,
solltest
du
sicherstellen,
dass
du
genügend
Vorräte
hast.
Überprüfe
die
Verfallsdaten
und
achte
darauf,
dass
du
immer
genügend
Medikamente
für
mindestens
eine
Woche
auf
Vorrat
hast.
Auch
für
Babys
und
Kleinkinder
ist
es
wichtig,
sauber
und
gepflegt
zu
bleiben.
Stelle
sicher,
dass
du
genügend
Vorräte
für
die
Körperpflege
hast,
wie
zum
Beispiel
Babyseife,
Feuchttücher,
Shampoo
und
Lotion.
Ist
dein
Kleinkind
schon
einigermaßen
selbstständig
und
kann
sich
selbst
beschäftigen,
dann
sorge
für
ausreichend
Stifte,
Blätter
und
Brettspiele.
Ablenkung
und
„Normalität“
sind
für
alle
wichtig,
nicht
nur
für
die
Kinder,
sondern
auch
die
besorgten
Eltern.
28.
Sonstige
Dinge,
an
die
du
bei
deiner
Bevorratung
denken
solltest
Ta
be
GR
x
ol
ad
Pers.-Kiste
Du
solltest
rechtzeitig
handeln,
wenn
es
um
die
weitere
Versorgung
von
dir
und
deiner
Gruppe
geht.
Wenn
du
zu
spät
beginnst,
bist
du
im
selben
Boot
wie
die,
die
von
Anfang
an
nichts
hatten.
Warte
nicht
lethargisch
Zuhause,
bis
alles
aufgebraucht
ist.
Halte
auch
dein
Gehirn
beschäftigt
mit
Büchern
und
Spielen.
Alltag
und
Routine
vernebeln
deine
Sinne
und
stumpfen
dich
ab.
Bleib
immer
am
Ball
und
sei
neugierig.
Entsorge
oder
lagere
deinen
Müll
so
effektiv
wie
möglich,
bedenke,
es
kommt
keine
Müllabfuhr
mehr.
Krankheiten,
Ungeziefer
und
Seuchen
aller
Art
haben
hier
ihren
Herd.
Lerne
alles,
was
geht,
zu
recyceln
und
anderweitig
nutzbar
zu
machen.
Denke
auch
an
genügend
Sprit,
Kerzen,
Feuerzeuge
und
trockenes
Holz,
um
sicher
und
bequem
die
Krise
zu
überbrücken,
ohne
dich
großartig
auf
Wanderschaft
begeben
zu
müssen.
Deine
Schatzkiste
Egal,
ob
es
die
Fotoalben
sind,
deine
wichtigsten
Dokumente
und
Zeugnisse
oder
dein
privater
„Goldschatz“.
Du
kannst
weder
alles
mitnehmen,
noch
möchtest
du
dieses
Material
sich
selbst
überlassen.
Deine
persönliche
Schatzkiste
ist
eine
wasser-
und
im
besten
Fall
feuerfeste
Kiste
oder
Truhe,
die
du
versteckst,
wenn
es
losgeht.
Weder
sollen
Plünderer
Zugang
zu
dieser
erhalten,
noch
soll
diese
durch
ein
unkontrollierbares
Feuer
zerstört
werden.
“7
Tk
N
BER
NG
a)
\
»
N
\
|
N\
SS
Abbildung
33
Deine
persönliche
Kiste
versteckst,
verbuddelst
oder
mauerst
du
ein,
wenn
du
merkst,
dass
es
losgeht.
Solltest
du
fliehen
müssen
und
überlebst
es,
kannst
du
anschließend
zurückkommen
und
deinen
Schatz
bergen,
ohne
dass
du
Angst
haben
musst,
dass
dieser
gestohlen
wurde.
Solltest
du
nicht
wiederkommen,
freuen
sich
Archäologen
und
es
gibt
eine
interessante
Story
für
die
Nachwelt
—
egal
wie,
es
ist
nicht
verloren.
29.
Dokumente
Es
ist
wichtig,
dass
du
in
einer
Krise
alle
wichtigen
Dokumente
als
Kopie
bei
dir
hast
und
die
Originale
sicher
aufbewahrt
sind.
Hier
sind
einige
Tipps:
Wichtige
Dokumente:
Zu
den
wichtigen
Dokumenten,
die
du
in
einer
Krise
bei
dir
haben
solltest,
gehören
unter
anderem
dein
Perso,
Reisepass,
Führerschein,
Versicherungspolicen,
Geburtsurkunde,
Zeugnisse
und
medizinische
Unterlagen.
Grundstücksbeglaubigungen
etc.
Diese
Dokumente
können
im
Ernstfall
lebenswichtig
sein.
Kopien
machen:
Es
ist
immer
ratsam,
Kopien
aller
wichtigen
Dokumente
zu
machen
und
sie
an
mehreren
sicheren
Orten
aufzubewahren.
Diese
Kopien
können
dir
im
Notfall
helfen,
wenn
du
das
Originaldokument
verloren
hast
oder
es
gestohlen
wurde.
Es
ist
auch
sinnvoll,
digitale
Kopien
auf
einem
USB-Stick
oder
in
der
Cloud
zu
speichern.
Transport:
Wenn
du
in
eine
Krisensituation
gerätst,
musst
du
sicherstellen,
dass
du
alle
wichtigen
Dokumente
bei
dir
hast.
Es
ist
daher
ratsam,
eine
Kopie
der
Dokumente
in
deiner
Tasche
oder
deinem
Rucksack
aufzubewahren,
damit
du
im
Notfall
schnell
darauf
zugreifen
kannst.
Wenn
du
Originaldokumente
mit
dir
trägst,
solltest
du
dafür
sorgen,
dass
sie
sicher
aufbewahrt
werden,
zum
Beispiel
in
einer
verschließbaren
Plastiktüte
oder
einem
wasserdichten
Beutel,
den
du
unter
deiner
Kleidung
trägst.
Sicherheit:
Es
ist
wichtig,
dass
du
deine
Dokumente
sicher
aufbewahrst,
um
Diebstahl
oder
Verlust
zu
vermeiden.
Trage
deine
wichtigen
Dokumente
immer
bei
dir
und
achte
darauf,
dass
sie
nicht
gestohlen
werden.
Wenn
du
Originaldokumente
zu
Hause
aufbewahrst,
solltest
du
sicherstellen,
dass
sie
an
einem
sicheren
Ort
gelagert
werden,
zum
Beispiel
in
einem
feuerfesten
Safe
oder
in
deiner
„Schatzkiste“.
30.
Tauschmittel
BLE
DES
1.
Ae
he)
a
Orin
Tauschen
Du
möchtest
einkaufen,
hast
aber
kein
Bargeld
oder
es
ist
nun
absolut
wertlos
geworden?
Ohne
Strom
finden
keine
Transaktionen
statt.
Wie
kannst
du
nun
die
Dinge
des
täglichen
Bedarfs
kaufen?
Tauschmittel
können
in
solchen
Situationen
sehr
nützlich
sein,
um
Dinge
zu
bekommen,
die
du
benötigst.
Das
hat
schon
seit
Jahrtausenden
geklappt,
sollte
also
auch
in
deiner
Krise
die
Lösung
fiir
deine
Probleme
sein.
Was
kann
man
als
Tauschmittel
nutzen?
Tauschmittel
können
alles
sein,
was
in
einer
Krise
nützlich
sein
kann,
wie
beispielsweise:
«
Zigaretten
«
Alkohol
+
Munition
+
Kaffee
«
Batterien
+
Medikamente,
Neo
Angin
«
Fieberthermometer
«
Silber
und
Gold
+
Klopapier
+
Hygieneartikel
+
Zahnpasta
«
Schokolade
und
Nüsse
*
Hustenbonbons
«
Bargeld
(500
bis
1.000
Euro
und
Dollar,
Pfund)
+
Nahrungsmittel
+
Wasser
+
Brennstoffe
+
Werkzeuge
«
Kleidung
oder
auch
Wissen
und
Fähigkeiten.
Es
ist
wichtig,
dass
du
Dinge
hast,
die
andere
in
einer
Krise
benötigen
könnten,
um
Tauschgeschäfte
zu
machen.
Was
ist
zu
beachten:
Beim
Tauschen
ist
es
wichtig,
dass
beide
Parteien
zufrieden
mit
dem
Tausch
sind.
Es
ist
auch
wichtig,
dass
du
den
Wert
der
Dinge,
die
du
tauschen
möchtest,
realistisch
einschätzen
kannst.
Mache
dazu
am
besten
alles
immer
so
klein
wie
möglich.
Wenn
du
zum
Beispiel
eine
ganze
Schnapsflasche
hast
(0,7
Liter),
dann
fülle
den
Inhalt
in
mehrere
kleine
Plastikflaschen
zu
je
250
oder
330
ml
um.
So
bist
du
flexibel
und
kannst
besser
verhandeln.
Wie
sollst
du
tauschen?
Beim
Tausch
solltest
du
immer
vorsichtig
sein
und
auf
deine
Sicherheit
achten.
Tausche
nur
mit
vertrauenswürdigen
Personen,
die
du
kennst
oder
die
von
anderen
empfohlen
wurden.
Es
ist
auch
wichtig,
dass
du
Tauschgeschäfte
an
einem
sicheren
Ort
machst
und
nicht
allein
bist.
In
einer
Krise
kann
es
gefährlich
sein,
mit
Fremden
zu
tauschen,
also
sei
vorsichtig
und
halte
dich
an
bewährte
Kontakte.
Wie
sollst
du
dich
vorbereiten:
Es
ist
wichtig,
dass
du
dich
auf
eine
Krise
vorbereitest
und
Dinge
bevorratest,
die
du
als
Tauschmittel
nutzen
kannst.
Es
ist
auch
sinnvoll,
sich
Fähigkeiten
anzueignen,
die
in
einer
Krise
nützlich
sein
können,
wie
beispielsweise
handwerkliche
Fähigkeiten
oder
medizinisches
Wissen.
Wenn
du
weißt,
wie
man
etwas
repariert
oder
herstellt,
kannst
du
dies
als
Tauschmittel
nutzen.
Horte
auch
Sachen
zuhause,
die
jetzt
billig
sind
und
die
du
selbst
nie
verbrauchen
wirst
(wie
Toilettenpapier).
In
der
Krise
kannst
du
damit
super
handeln
und
musst
nicht
dein
letztes
Hemd
geben.
Wenn
du
jetzt
noch
richtig
pfiffig
bist
und
etwas
Zeit
und
Geld
in
beispielsweise
eine
Destille
investierst,
kannst
du
in
der
Krise
mit
selbsterzeugtem
Schnaps
einen
regionalen
Handel
betreiben,
um
so
gar
nicht
erst
an
deine
Bedarfsgüter
gehen
zu
müssen,
sondern
für
dich
wertlose
Produkte
in
für
dich
sinnige
Produkte
wie
Medikamente
etc.
umzuwandeln.
Im
Durchschnitt
steigt
der
Alkoholkonsum
in
der
Krise
um
das
Zehnfache.
Hinweis
zu
Gold
und
Silber:
Diese
Edelmetalle
können
zwar
dein
Vermögen
in
physischer
Form
speichern,
bezüglich
des
Handels
in
einer
Krisensituation
wäre
ich
damit
jedoch
vorsichtig.
Wenn
du
Tafeln
zum
Abbrechen
von
kleinen
Stücken
hast,
ist
das
zumindest
besser,
als
mit
ganzen
Barren
um
die
Ecke
zu
kommen.
Aber
selbst
die
Tafeln
mit
Bruchgold
und
Silber
können
eher
im
Überfall
und
Raub
enden
als
im
fairen
Tauschhandel.
Denke
und
hoffe
nicht
zu
sehr,
dass
alle
lieb
und
nett
sind
und
sich
an
deine
Regeln
oder
die
Moral
halten.
Der
Mensch
wird
sich
von
seiner
übelsten
Seite
zeigen,
wenn
ihm
nur
die
Gelegenheit
dazu
gegeben
wird.
31.
Zeit,
etwas
die
Gegend
zu
erkunden
-
Werde
zum
Grey
Man
HCY
|
CE
Am]
-
i.
1
©
Xa
3
x
a0
Grey
Man
Du
hast
nun
deine
Ausrüstung,
bist
topfit
oder
arbeitest
zumindest
daran
und
hast
einigermaßen
Vorräte
Zuhause.
Jetzt
könntest
du
ausharren
und
die
temporäre
Krise
gemütlich
bei
einem
heißen
Kakao
durchstehen.
Etwas
zu
viel
Romantik
und
Naivität,
nicht
wahr?
Was
ist
mit
den
anderen
Menschen,
was
ist,
wenn
es
nicht
nur
vier
Tage,
sondern
vier
Monate
dauert?
Es
kann
vorkommen,
dass
du
deine
sichere
Unterkunft
verlassen
musst.
Es
gibt
verschiedene
Gründe,
warum
dies
notwendig
sein
kann.
Naturereignisse:
Überschwemmungen,
die
durch
fehlendes
Abpumpen
bei
Deichen
und
Dämmen
oder
Abwasseranlagen
auftreten
können.
Oder
ein
Sturm
beschädigt
deine
Unterkunft
schwer
und
du
bist
da
erst
einmal
nicht
mehr
sicher.
In
solchen
Fällen
kann
es
notwendig
sein,
zu
evakuieren
und
eine
vorübergehende
Unterkunft
zu
suchen.
Gewalt:
Ein
anderer
Grund
können
die
gewalttätigen
Übergriffe
während
eines
Blackouts
sein,
bei
dem
deine
Unterkunft
nicht
mehr
sicher
ist
und
du
dich
in
Gefahr
befindest.
In
solchen
Fällen
kann
es
notwendig
sein,
an
einen
anderen
Ort
zu
fliehen,
um
deine
Sicherheit
zu
gewährleisten.
Ressourcen:
Es
gibt
auch
Situationen,
in
denen
deine
Ressourcen
aufgebraucht
sind
und
du
keine
andere
Wahl
hast,
als
deine
sichere
Unterkunft
zu
verlassen,
um
neue
Ressourcen
zu
beschaffen.
Dies
kann
der
Fall
sein,
wenn
deine
Vorräte
an
Nahrung,
Wasser
oder
medizinischen
Versorgungsmitteln
aufgebraucht
sind
und
du
keine
andere
Möglichkeit
hast,
um
an
Nachschub
zu
gelangen.
Du
musst
Tauschhandel
betreiben
oder
Sachen
anderweitig
besorgen.
Informationen:
Dir
geht
es
soweit
gut,
aber
du
hast
keine
Ahnung,
was
außerhalb
deiner
vier
Wände
vor
sich
geht.
Du
brauchst
Informationen,
eine
Lageentwicklung
und
einen
möglichst
sicheren
Weg
raus
aus
der
Stadt,
da
du
weißt,
dass
deine
Vorräte
nicht
ewig
halten.
In
jedem
Fall
ist
es
wichtig,
dass
du
auf
eine
solche
Situation
vorbereitet
bist
und
einen
Plan
hast,
um
im
Notfall
schnell
handeln
zu
können.
Du
solltest
deine
First
Line
mit
deiner
Notfallausrüstung
und
wichtige
Dokumente
nun
bei
dir
haben.
Bist
du
allein?
Dann
führe
deine
Bug-
Out-Bag
noch
mit
dir,
da
du
nicht
weißt,
ob
du
von
deiner
„Erkundung“
so
schnell
wieder
zurückkommen
wirst.
Platziere
auch
an
einem
sicheren
Ort
(nicht
deinem
Safehouse)
noch
etwas
Essen
und
Trinken,
um
nicht
vor
dem
Nichts
zu
stehen,
sollte
jemand
dein
Haus/Unterkunft/Versteck
einnehmen,
wenn
du
weg
bist.
Seid
ihr
mehrere
Leute,
umso
besser.
Das
Haus
wird
ständig
bewacht
und
verriegelt
und
du
kannst
dich
allein
oder
mit
einem
Partner
zu
deiner
Mission
aufmachen.
Warum
eine
Graue
Maus
sein?
Jeder
von
uns
strebt
danach,
einzigartig,
individuell
und
auffällig
zu
sein.
Das
liegt
in
unserer
menschlichen
Natur
begründet.
In
unserer
evolutionären
Entwicklung
spielte
das
Auffallen
eine
wichtige
Rolle,
sei
es,
um
einen
potenziellen
Partner
anzuziehen
oder
um
eine
begehrte
Position
zu
ergattern.
Wir
wollen
nicht
unbemerkt
bleiben,
sondern
als
bedeutende
Persönlichkeit
wahrgenommen
werden.
Doch
es
gibt
Situationen,
in
denen
es
entscheidend
ist,
nicht
aufzufallen.
Dies
geschieht,
wenn
eine
Notsituation
eintritt
und
du
als
vorausschauender
und
gut
vorbereiteter
Mensch
inmitten
von
panischen,
aggressiven
und
verzweifelten
Menschen
erwachst.
In
solchen
Momenten
repräsentieren
mindestens
66
%
der
Bevölkerung
innerhalb
der
ersten
Woche
nach
dem
Eintritt
des
Impacts
diese
Zustände
und
dieser
Anteil
steigt
auf
über
90
%
in
den
ersten
zehn
Tagen.
Während
Chaos,
Ordnungsverlust
und
zunehmende
Übergriffe
durch
Gruppen,
Plünderer
oder
einfach
verzweifelte
Menschen
die
Norm
sind,
ist
es
jetzt
besonders
wichtig,
nicht
aufzufallen,
insbesondere
wenn
du
gut
vorbereitet
bist.
Denn
in
solchen
Situationen
wirst
du
schnell
zum
Ziel,
einfach
weil
du
im
Besitz
von
Fähigkeiten
oder
Ressourcen
bist,
die
andere
dringend
benötigen,
um
ihre
Bedürfnisse
zu
decken.
Als
Kommandosoldat
trainiert
man
das
Verhalten
des
Grey
Man
in
Aufklärungseinsätzen.
Man
lernt,
sich
anzupassen,
mit
der
Masse
zu
schwimmen
und
unterzutauchen.
In
meinen
Aufklärungs-
und
Mediationseinsätzen
in
Afrika,
Südamerika
und
Ostasien
habe
ich
jedoch
schnell
erkannt,
dass
allein
die
Kleidung
oder
ein
schäbiges
Fahrzeug
noch
keinen
Grey
Man
ausmachen.
Wie
man
riecht,
wie
man
sich
bewegt
und
was
man
sagt,
spielt
hier
auch
eine
enorme
Rolle.
Verwandeln
wir
dich
in
einen
Grey
Man.
Auf
geht's.
Konzept
des
Grey
Man
Das
Ziel
des
„Grey
Man“
oder
der
„Grey
Woman"
ist
es,
sich
selbst
zu
tarnen:
«
Damit
tauchst
du
als
graue
Maus
in
der
Menge
unter.
«
Als
grauer
Mann
bist
du
keine
potenzielle
„Goldmine“
für
andere.
«
Niemand
glaubt,
bei
dir
wäre
Ausrüstung
oder
Essen
zu
finden.
«
Keiner
kann
von
dir
Informationen
beschaffen.
Wer
Selbstsicherheit
ausstrahlt
und
Bereitschaft
demonstriert,
macht
Opportunisten
auf
sich
aufmerksam,
die
versuchen
werden,
von
dem
Einfallsreichtum
zu
profitieren,
zum
deutlichen
Nachteil
der
eigenen,
persönlichen
Fähigkeit
zum
Überleben.
Regel
1
des
Grey
Man:
Bereite
dich
heimlich
auf
den
Notfall
vor
und
erzähle
es
nicht
jedem.
Wie
man
ein
Grey
Man
wird
Wenn
du
ein
Grey
Man
werden
möchtest,
solltest
du
dich
auf
eine
unauffällige
und
diskrete
Art
und
Weise
kleiden.
Das
bedeutet,
dass
du
hauptsächlich
gedeckte
Farben
tragen
solltest
und
darauf
achtest,
keine
Uniformen
oder
taktische
Ausrüstung
zu
tragen.
Bewege
dich
so
normal
wie
möglich
und
passe
dich
der
Menge
an,
wenn
du
unter
Menschen
bist.
Vermeide
es,
auffällige
Ausrüstung
oder
Waffen
zu
tragen,
und
sei
unauffällig,
wenn
du
erkundest
oder
Informationen
sammelst.
Verzichte
auf
Parfüm,
Make-up
oder
schicke
Kleidung,
um
nicht
aufzufallen.
Um
deine
Survival-Ausrüstung
und
-Fähigkeiten
zu
verbergen,
solltest
du
dich
auf
vier
Eigenschaften
konzentrieren:
«
wie
du
handelst,
«
wie
du
dich
bewegst,
+
wie
du
aussiehst
und
«
wie
du
deine
Ausrüstung
trägst.
Du
solltest
unauffällig
und
ungefährlich
erscheinen,
vorsichtig
sein,
mit
wem
du
sprichst
und
was
du
sagst,
und
so
wenig
Eindrücke
wie
möglich
hinterlassen.
Bleib
bei
Gesprächen
in
der
Norm
der
Gruppe
und
vermeide
es,
gegen
andere
vorzugehen
oder
eine
eigene
politische
Meinung
zu
haben,
da
dies
dich
in
den
Augen
anderer
auffällig
machen
könnte.
Die
wichtigste
erlernbare
Fähigkeit
für
einen
Grey
Man
ist
die
Fähigkeit,
seine
Heimlichkeit
zu
bewahren,
ohne
übervorsichtig
oder
offenkundig
distanziert
zu
wirken.
Wenn
du
mit
anderen
sprichst,
solltest
du
den
Augenkontakt
auf
ein
Minimum
reduzieren,
da
direkter
Augenkontakt
stärker
wahrgenommen
und
somit
ins
Gedächtnis
des
Beobachters
zurückgebracht
werden
kann.
Selbst
kurzer
Augenkontakt
beim
Vorbeilaufen
auf
der
Straße
kann
eine
gedankliche
Verbindung
auslösen,
die
dich
auffälliger
macht
als
alle
anderen
um
dich
herum.
Um
ein
Grey
Man
zu
werden,
musst
du
auch
lernen,
deine
Ausrüstung
auf
unauffällige
Weise
zu
tragen.
Achte
darauf,
dass
deine
Ausrüstung
nicht
auffällig
ist
und
du
sie
so
trägst,
dass
sie
nicht
leicht
zu
sehen
ist.
Du
solltest
lernen,
wie
man
Rucksäcke,
Gürtel
oder
Taschen
auf
eine
unauffällige
Weise
trägt,
um
nicht
aufzufallen.
Was
du
während
der
Erkundigungen
gedeckt
bei
dir
tragen
kannst
als
Werkzeug:
+
Bolzenschneider
(im
Rucksack)
+
Multitool
«
Brecheisen
(im
Rucksack)
«
Picklocking-Set
und
Schaltschrankschlüssel-Set
Ein
wichtiger
Faktor
ist,
dass
du
dich
vor
Ort
auskennst.
Je
besser
du
die
Umgebung
kennst,
in
der
du
dich
bewegst,
desto
besser
kannst
du
Probleme
und
potenzielle
Gefahrenzonen
vermeiden.
Wenn
du
eine
Gegend
erkundest,
solltest
du
vorsichtig
sein,
damit
du
nicht
auffillst.
Wenn
du
beispielsweise
Fluchtrouten
oder
Sicherheitsschwachstellen
suchst,
kann
das
sehr
verdächtig
wirken.
Leute
werden
Fragen
stellen
und
wissen
wollen,
was
du
suchst.
Versuche,
so
unauffällig
wie
möglich
zu
sein,
und
nutze
den
Strom
der
Menschen,
um
dich
fortzubewegen.
Laufe
zielstrebig
mit
und
lasse
es
nicht
wirken,
als
ob
du
es
offensichtlich
eilig
hättest.
Jede
schnelle
Bewegung
wird
Aufmerksamkeit
auf
dich
lenken
und
kann
die
Gefahr,
verdächtig
zu
wirken,
nur
erhöhen.
Folge
dem
Schwerpunkt
der
Masse.
Wenn
du
eine
Menge
durchqueren
musst,
solltest
du
versuchen,
in
Etappen
voranzukommen.
Versuche
nicht,
mit
scharfen
Wendungen
oder
extremen
Richtungswechseln
durch
die
Menge
zu
gehen,
da
das
Aufmerksamkeit
auf
dich
ziehen
und
dich
verdächtig
machen
kann.
Egal,
ob
du
dabei
als
potenzieller
Retter
oder
als
mögliche
Bedrohung
wahrgenommen
wirst,
beides
verlangsamt
dein
Vorankommen
und
gefährdet
dich.
Solange
deine
eigene
Sicherheit
nicht
beeinträchtigt
wird,
solltest
du
immer
so
scheinen,
als
ob
du
mit
der
Masse
läufst.
Wenn
alle
sich
zum
Beispiel
nach
einem
explosiven
Knall
umdrehen,
solltest
du
genauso
handeln.
Es
empfiehlt
sich
nicht,
jene
Person
zu
sein,
die
sich
nicht
für
ein
außergewöhnliches
Ereignis
im
direkten
Umfeld
interessiert.
Wenn
du
dich
von
der
Masse
trennen
möchtest,
solltest
du
dich
einer
kleineren
Gruppe
anschließen,
die
genügend
Abstand
zur
Masse
hält,
um
nicht
als
Einzelgänger
aufzufallen,
aber
dennoch
nahe
genug
ist,
um
nicht
als
Außenseiter
wahrgenommen
zu
werden.
So
kannst
du
einen
weniger
verwundbaren
Eindruck
erwecken.
Wenn
du
eine
Umgebung
sondieren
oder
aufklären
musst,
ist
es
wichtig,
so
diskret
wie
möglich
vorzugehen.
Vermeide
auffälliges
Verhalten
und
nutze
Hilfsmittel
wie
ein
Blatt
Papier,
auf
das
du
zu
blicken
scheinst,
um
unauffällig
eine
Gegend
zu
beobachten.
Eine
Sonnenbrille
kann
auch
eine
gute
Wahl
sein,
um
ungestört
schauen
zu
können,
ohne
Aufmerksamkeit
zu
erregen.
Allerdings
solltest
du
darauf
achten,
dass
Sonnenbrillen
nachts
genau
das
Gegenteil
bewirken
und
Aufmerksamkeit
erregen
können.
Wenn
du
Tätigkeiten
verrichten
musst,
die
Geräusche
verursachen
oder
Aufmerksamkeit
erregen,
solltest
du
die
Vorteile
einer
möglicherweise
vorhandenen
Geräuschkulisse
nutzen.
Eine
Geräuschkulisse
beinhaltet
alle
„alltäglichen“
Geräusche,
die
Leute
in
einer
bestimmten
Gegend
kennen
und
die
kaum
Beachtung
erregen.
Vergiss
auch
nicht,
deine
Ausrüstung
zu
entklappern
und
zu
dämpfen,
um
unnötige
Aufmerksamkeit
zu
vermeiden.
In
Bezug
auf
dein
Aussehen
solltest
du
eher
gedeckte
Farben
wählen,
die
die
Natur
wiedergeben,
wie
Braun,
Grau,
Dunkelblau,
Oliv
und
Kaki.
Vermeide
auffällige
Farben
wie
Schwarz
und
wähle
eher
einen
Mix
aus
verschiedenen
Farben,
um
eine
Verzerrung
auf
weite
Distanz
zu
erzeugen.
Grelle
Farben,
reflektierende
Materialien
oder
große
Beschriftungen
(Logos
und
Motive)
auf
der
Kleidung
sollten
vermieden
werden.
Alles,
was
auffällt,
behindert
nur
den
Versuch,
in
der
Masse
unterzutauchen.
Wenn
möglich,
solltest
du
Wechselkleidung
mitnehmen,
um
das
eigene
Aussehen
schnell
verändern
zu
können.
Auch
der
Geruch
kann
ein
wichtiger
Faktor
sein,
da
er
eine
starke
Erinnerung
auslösen
kann.
Daher
solltest
du
auf
auffällige
Düfte
verzichten.
Die
Ausrüstung,
die
du
täglich
mitführst,
sollte
ebenfalls
diskret
sein.
Eine
simple
EDC-Tasche
oder
Messenger
Bag,
die
zur
typischen
Tagesroutine
passt,
ist
eine
gute
Wahl.
Auch
Handtaschen
mit
einem
unterteilten
Innenleben
sind
eine
Option.
Dabei
solltest
du
darauf
achten,
dass
die
Tasche
sich
deinem
Style
anpasst,
ohne
Aufmerksamkeit
zu
erregen.
Als
Grey
Man
solltest
du
auf
kompakte
und
diskrete
Ausrüstungsgegenstände
setzen,
wie
etwa
einen
taktischen
Stift
oder
ein
diskretes
Klappmesser.
Auch
eine
Taschenlampe,
ein
Leatherman,
eine
Schnur,
ein
Kompass,
ein
Feuerzeug,
eine
Uhr
und
eine
Powerbank
können
hilfreich
sein
(siehe
First
Line).
Fazit
des
Grey-Man-Konzepts
Als
Grey
Man
bezeichnet
man
eine
Person,
die
sich
in
einer
Notsituation
unauffällig
verhält
und
sich
als
Teil
der
Masse
tarnt.
Diese
Überlebensstrategie
ist
entscheidend,
um
nicht
zum
Ziel
von
plündernden
Banden
oder
anderen
Bedrohungen
zu
werden.
Es
ist
wichtig
zu
verstehen,
dass
das
„Preppen“
allein
nicht
ausreichend
ist,
um
in
einer
Krisensituation
zu
überleben.
Wenn
man
als
gut
vorbereiteter
Bürger
wahrgenommen
wird,
kann
man
schnell
zum
Ziel
von
gewalttätigen
Personen
werden,
die
es
auf
die
Vorräte
abgesehen
haben.
Deshalb
ist
es
unerlässlich,
die
Fähigkeit
zu
erlernen,
sich
unauffällig
zu
verhalten.
Um
die
Grey-Man-Fähigkeiten
zu
trainieren,
kann
man
im
Alltag
beobachten,
wie
andere
Menschen
sich
kleiden
und
verhalten.
Dadurch
kann
man
erkennen,
welche
Verhaltensweisen
und
Kleidungsstücke
auffällig
sind
und
wie
man
sich
besser
in
die
Masse
einfügen
kann.
Es
ist
auch
ratsam,
seine
eigene
Ausrüstung
und
Erfahrungen
zu
überprüfen
und
gegebenenfalls
anzupassen,
um
nicht
unnötig
Aufmerksamkeit
zu
erregen.
Die
Grey-Man-Theory
umfasst
vier
Schlüsselbereiche:
Verhalten,
Erscheinungsbild,
Kommunikation
und
Ausrüstung.
Wenn
man
diese
Bereiche
beherrscht
und
in
der
Lage
ist,
sie
in
einer
Notsituation
anzuwenden,
kann
man
seine
Überlebenschancen
erheblich
steigern.
Das
Verhalten
umfasst
das
Vermeiden
von
Aufmerksamkeit
und
das
Verhalten
wie
alle
anderen.
Man
sollte
seine
Umgebung
aufmerksam
beobachten
und
darauf
achten,
welche
Verhaltensweisen
unauffällig
sind.
Das
Erscheinungsbild
umfasst
die
Kleidung
und
das
Äußere.
Es
ist
ratsam,
auf
neutrale
Farben
und
unauffällige
Kleidung
zu
achten,
um
nicht
unnötig
Aufmerksamkeit
zu
erregen.
Kommunikation
ist
ein
weiterer
wichtiger
Faktor,
um
sich
als
Grey
Man
zu
tarnen.
Es
ist
wichtig,
ruhig
und
sachlich
zu
sprechen
und
keine
unnötigen
Informationen
preiszugeben.
Auch
der
Umgang
mit
anderen
Menschen
sollte
unauffällig
und
höflich
sein,
um
nicht
unnötig
Aufmerksamkeit
auf
sich
zu
ziehen.
Die
Ausrüstung
sollte
ebenfalls
unauffällig
und
praktisch
sein.
Es
ist
ratsam,
auf
hochwertige
Ausrüstung
zu
achten,
die
unauffällig
ist
und
sich
leicht
transportieren
lässt.
Die
Ausrüstung
sollte
so
gewählt
werden,
dass
sie
den
eigenen
Bedürfnissen
entspricht
und
nicht
unnötig
Aufmerksamkeit
erregt.
Zusammenfassend
ist
die
Fähigkeit,
sich
als
Grey
Man
zu
tarnen,
eine
entscheidende
Überlebensfähigkeit
in
einer
Notsituation
oder
einem
postapokalyptischen
Szenario.
Durch
das
Training
und
die
Verbesserung
der
Grey-Man-Fähigkeiten
kann
man
seine
Überlebenschancen
erhöhen
und
sich
vor
Bedrohungen
schützen.
Alles
hat
nicht
geklappt
—
du
wurdest
entdeckt
Auch
wenn
du
dich
bemüht
hast,
hast
du
irgendeinen
kleinen
Fehler
gemacht,
der
nun
das
Interesse
anderer
auf
dich
lenkt.
Man
verfolgt
dich.
Du
brauchst
nun
effektive
Techniken,
um
Verfolger
abzuschütteln
und
weiterhin
unerkannt
zu
bleiben.
Wenn
du
zu
Fuß
unterwegs
bist,
kannst
du
Techniken
wie
das
„Absetzen“
oder
das
„Verdecken“
verwenden,
um
Verfolger
abzuschütteln.
Das
Absetzen
bedeutet,
schnell
und
unvorhersehbar
in
eine
andere
Richtung
zu
laufen
oder
zu
rennen,
um
deinen
Verfolger
zu
überraschen
und
zu
desorientieren.
Das
Verdecken
bedeutet,
Objekte
wie
Laternenpfähle
oder
Bäume
zu
nutzen,
um
dich
vor
den
Augen
des
Verfolgers
zu
verbergen.
Eine
weitere
Möglichkeit,
Verfolger
abzuschütteln,
ist
es,
verschiedene
Transportmittel
zu
kombinieren.
Wenn
du
beispielsweise
zu
Fuß
unterwegs
bist
und
ein
Fahrrad
in
der
Nähe
hast,
kannst
du
schnell
auf
das
Fahrrad
springen
und
davonfahren.
Dies
kann
Verfolger
verwirren
und
dich
schneller
von
der
Gefahrenzone
entfernen.
Es
ist
auch
ratsam,
regelmäßig
deinen
Standort
und
deine
Routen
zu
ändern,
um
Vorhersehbarkeit
zu
vermeiden.
Verfolger
können
Muster
in
deinen
Bewegungen
erkennen
und
dich
so
leichter
verfolgen.
Indem
du
deine
Routen
und
deinen
Standort
regelmäßig
änderst,
kannst
du
Verfolger
überraschen
und
deine
Chancen
erhöhen,
unentdeckt
zu
bleiben.
Eine
der
wichtigsten
Taktiken
zur
Tarnung
im
urbanen
Umfeld
ist
das
Tragen
von
Wechselkleidung.
Es
ist
ratsam,
Kleidungsstücke
mitzunehmen,
die
unauffällig
sind
und
sich
schnell
wechseln
lassen.
Wenn
du
zum
Beispiel
in
einer
dunklen
Jacke
und
Jeans
bekleidet
bist
und
bemerkst,
dass
du
verfolgt
wirst,
kannst
du
schnell
in
eine
helle
Jacke
und
Shorts
wechseln.
Das
erschwert
deinen
Verfolgern
das
Wiedererkennen
und
erleichtert
es
dir,
dich
in
der
Masse
zu
verstecken.
Kopfbedeckungen
und
Wendejacken
gehen
hier
am
schnellsten.
Verwende
dabei
auch
Kleidung,
die
nicht
deinem
bevorzugten
Stil
oder
deiner
Größe
entspricht,
um
dich
noch
unauffälliger
zu
machen.
In
einem
urbanen
Umfeld
kann
es
jedoch
schwierig
sein,
sich
vor
Verfolgern
zu
verstecken.
Es
ist
daher
wichtig,
Techniken
der
Gegenaufklärung
zu
beherrschen.
Du
solltest
immer
aufmerksam
sein
und
deine
Umgebung
im
Auge
behalten,
um
potenzielle
Bedrohungen
zu
erkennen.
Es
ist
auch
ratsam,
dich
mit
den
Verhaltensweisen
von
Verfolgern
vertraut
zu
machen
und
zu
lernen,
wie
du
ihre
Absichten
erkennst.
Es
gibt
verschiedene
Techniken
und
Methoden,
um
Verfolger
abzuschütteln.
Wenn
du
zu
Fuß
unterwegs
bist,
kannst
du
versuchen,
Abkürzungen
durch
Hinterhöfe
machen
oder
dich
zügig
durch
dichtes
Gebüsch
durchzuzwängen.
Du
solltest
verschiedene
Routen
kennen
und
alternative
Wege
zu
finden,
um
dich
schnell
und
effektiv
zu
bewegen.
Wenn
du
zum
Beispiel
weißt,
dass
eine
Straße
blockiert
ist,
kannst
du
eine
alternative
Route
nehmen,
um
deinen
Verfolgern
zu
entkommen.
Eine
weitere
Technik,
um
Verfolger
abzuschütteln,
ist
die
Verwendung
von
Tricks
und
Täuschungen,
um
sie
in
die
Irre
zu
führen.
Dies
kann
beispielsweise
durch
das
plötzliche
Verlassen
eines
Gebäudes
oder
das
Ändern
der
Richtung
auf
der
Straße
geschehen.
Du
kannst
auch
vortäuschen,
dass
du
einen
anderen
Ort
besuchst,
um
den
Verfolger
davon
abzulenken,
dass
du
dich
tatsächlich
auf
dem
Weg
zu
deinem
Ziel
befindest.
Wenn
du
vermutest,
dass
du
verfolgt
wirst,
solltest
du
auf
mögliche
Hinweise
achten,
die
dir
helfen
könnten,
den
Verfolger
zu
identifizieren.
Dies
kann
beispielsweise
Kleidung
oder
Accessoires
sein,
die
der
Verfolger
trägt,
oder
auch
bestimmte
Verhaltensmuster.
Wenn
du
diese
Hinweise
bemerkst,
solltest
du
versuchen,
ihnen
auszuweichen
oder
dich
ihnen
zu
entziehen.
Du
wirst
angesprochen?
Ruhe
bewahren.
Es
ist
wichtig,
sich
zurückhaltend
zu
verhalten
und
sich
vielleicht
ein
wenig
zu
„verwahrlosen“.
So
kann
man
potenzielle
Angreifer/Bettler
abschrecken
und
verhindern,
dass
diese
dich
als
ein
lohnendes
Ziel
betrachten.
Deswegen
kann
es
auch
hilfreich
sein,
um
Hilfe
zu
bitten
und
einen
Tauschhandel
mit
„wertlosem
Material“
vorzuschlagen.
Wenn
man
glaubhaft
machen
kann,
dass
man
selbst
in
Gefahr
ist
oder
nichts
besitzt,
verlieren
die
Verfolger
schnell
das
Interesse.
Eine
weitere
Möglichkeit,
sich
als
Grey
Man
zu
tarnen,
ist
das
Erfinden
einer
glaubhaften
Story,
die
nah
an
der
Realität
ist
und
von
den
eigentlichen
Zielen
und
Aktivitäten
ablenkt.
Dabei
sollte
man
jedoch
darauf
achten,
dass
die
Story
konsistent
ist
und
nicht
zu
viele
Fragen
aufwirft.
Zu
viel
Auffälligkeit
kann
schnell
Verdacht
erregen.
Was
für
dich
als
Person
gilt,
gilt
auch
für
dein
Zuhause
Ein
wichtiger
Aspekt
für
den
Grey
Man
ist
auch
das
Zuhause.
Hierbei
handelt
es
sich
um
einen
Ort,
an
dem
du
dich
im
Notfall
zurückziehen
und
dich
in
Sicherheit
bringen
kannst.
Es
ist
wichtig,
dass
dein
Zuhause
möglichst
unauffällig
und
nicht
leicht
zu
finden
ist.
Eine
Möglichkeit
ist,
das
Licht
sparsam
zu
nutzen
und
dich
nach
dem
natürlichen
Rhythmus
zu
richten.
Das
bedeutet,
mit
der
Sonne
aufzustehen
und
bei
Einbruch
der
Dunkelheit
schlafen
zu
gehen.
Es
ist
jedoch
immer
mindestens
einer
wach,
um
die
Zu-
und
Abwege
zum
Gebäude
zu
beobachten.
Licht
heißt
nämlich,
du
hast
Strom,
du
hast
Strom
heißt,
du
hast
womöglich
Essen
und
Wärme.
Nutze
Batterien
und
Kerzen
nur
im
Notfall,
um
keine
ungewollte
Aufmerksamkeit
zu
erregen.
Auch
Geräusche
und
Gerüche
können
ein
Problem
darstellen,
wenn
es
darum
geht,
dich
als
Grey
Man
zu
tarnen.
Ein
Generator,
der
in
der
ganzen
Nachbarschaft
zu
hören
ist,
und
ein
leckeres
Steak
auf
dem
Grill,
welches
man
noch
500
m
gegen
den
Wind
riecht,
ist
dein
sicheres
Ende,
wenn
alle
um
dich
herum
nichts
mehr
haben.
Gleichzeitig
solltest
du
jedoch
auch
darauf
achten,
nicht
zu
offensichtlich
vorzugehen
und
durch
offene
Abschreckung
oder
allzu
offensichtliche
Vorbereitungen
andere
anzulocken.
Alarmanlagen,
Stacheldrahtzaun
und
verbarrikadierte
Bereiche
sagen
dem
Außenstehenden
genau
das
gleiche,
wie
wenn
du
mit
einer
Uniform
rumlaufen
würdest:
Ich
bin
vorbereitet,
ich
habe
Essen,
ich
habe
Medikamente,
ich
komme
durch
die
Krise!
Wie
sieht
es
mit
deinem
Auto
aus?
Besitzt
du
ein
Kfz,
das
auf
deine
Vorbereitung
schließen
lässt?
Ein
Jeep,
SUV
oder
sonstiges
Kfz,
das
eher
nach
Survival
und
Outdoor
aussieht
als
der
klassische
Familien-Van?
Wo
parkst
du?
Kann
man
Kfz
und
Wohnung
direkt
kombinieren?
Parke
möglichst
unauffällig
und
decke
dein
Fahrzeug
ab,
um
nicht
als
potenzielles
Ziel
aufzufallen.
Hierbei
können
auch
verschiedene
Tarnungstechniken
genutzt
werden,
um
das
Fahrzeug
möglichst
unsichtbar
zu
machen.
Lass
den
Tankdeckel
geöffnet,
wenn
möglich,
um
Außenstehenden
zu
signalisieren:
Hier
war
schon
jemand,
der
den
Kraftstoff
erbeutet
hat.
Zusammenfassend
lässt
sich
sagen,
dass
das
Grey-Man-Konzept
auf
verschiedenen
Faktoren
beruht,
die
dazu
beitragen,
in
Krisensituationen
möglichst
unauffällig
und
sicher
zu
agieren.
Dazu
gehört
ein
unauffälliges
Verhalten
bei
Kontakt
mit
anderen
Menschen,
die
Fähigkeit,
glaubwürdige
Geschichten
zu
erfinden
und
ein
sicheres
Safehouse,
das
möglichst
unsichtbar
ist.
Nun
drehst
du
den
Spieß
um:
Verfolge
den
Gegner
und
besorge
Informationen
über
ihn.
Du
bist
einigermaßen
sicher
bei
dir.
Du
hast
eine
kleine
Community,
die
sich
gegenseitig
hilft.
Jedoch
besteht
die
Stadt
nun
aus
vielen
kleinen
Clans
und
Gangs,
die
je
nach
Lust
und
Laune
ihr
Unwesen
treiben.
Um
mit
den
verbleibenden
guten
Bürgern
gegen
diese
vorzugehen,
fehlen
dir
zu
viele
Informationen.
Ein
sinnloser
Angriff
ohne
Plan
kann
deine
Situation
schnell
verschlimmern,
statt
sie
zu
verbessern.
Zeit
für
Gegenobservierungen
und
Informationsgewinnung.
Was
musst
du
in
Erfahrung
bringen:
+
Anzahl
der
Gegner
*
Bewaffnung
der
Gegner
«
Verhalten
und
Abläufe
der
Gegner
«
Ressourcen
und
Ausbildungsstand
der
Gegner
+
Wo
befindet
sich
was
bei
denen?
+
Wie
sind
die
Sicherungen?
+
Wo
sind
mögliche
Eindringstellen?
Dies
und
vieles
mehr
benötigst
du,
um
erst
mal
objektiv
einen
Plan
in
der
Gemeinde
machen
zu
können.
Eine
Gemeinde,
die
zudem
einen
erhöhten
Altersdurchschnitt
hat
und
selbst
kaum
genügend
Lebensmittel
besitzt
für
eine
adäquate
Zeit.
Vorbereitung
Wähle
ein
fähiges
und
fittes
Team
aus,
das
zur
Not
schnell
ausweichen
kann.
Wenn
es
darum
geht,
jemanden
zu
verfolgen
oder
zu
beobachten,
kann
es
schwierig
sein,
unentdeckt
zu
bleiben.
Es
erfordert
viel
Vorbereitung
und
Übung.
Hier
sind
einige
Techniken
und
Methoden,
um
jemanden
unauffällig
zu
verfolgen
und
zu
observieren.
Die
Wahl
der
richtigen
Kleidung
ist
der
erste
Schritt,
um
unauffällig
zu
bleiben.
Du
solltest
bequeme
Kleidung
wählen,
die
sich
gut
anpasst
und
dich
nicht
einschränkt.
Vermeide
auffällige
Kleidungsstücke
oder
Accessoires,
die
dich
in
der
Menge
herausstechen
lassen
könnten.
Wenn
du
eine
Kappe
oder
Sonnenbrille
trägst,
solltest
du
darauf
achten,
dass
sie
nicht
zu
auffällig
ist
und
deinem
Gesicht
ausreichend
Schatten
gibt,
um
dich
zu
tarnen.
Die
nächste
Überlegung
ist
die
Wahl
der
Verfolgungsformation.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Formationen,
um
unauffällig
zu
bleiben.
Eine
Möglichkeit
ist
die
„Single-File“-Formation,
bei
der
alle
Mitglieder
der
Gruppe
hintereinanderlaufen,
auch
bekannt
als
ABC-Methode.
Diese
Formation
ist
besonders
nützlich,
um
sich
in
engen
Räumen
oder
schmalen
Straßen
durchzubewegen.
Dabei
wechseln
sich
die
Hintermänner
nacheinander
ab
und
rotieren
im
Kreis,
um
nicht
zu
lange
an
der
Zielperson
dranzubleiben.
Eine
andere
Formation
ist
die
„Wedge“-Formation,
bei
der
sich
die
Mitglieder
in
einer
dreieckigen
Formation
bewegen.
Diese
Formation
ist
besonders
nützlich,
um
größere
Bereiche
zu
überwachen
und
mehrere
Blickwinkel
zu
haben.
Eine
dritte
Möglichkeit
ist
die
„Diamond“-Formation,
bei
der
die
Mitglieder
in
einer
rautenförmigen
Formation
angeordnet
sind.
Diese
Formation
bietet
eine
gute
Balance
zwischen
Abdeckung
von
großen
Flächen
und
der
Möglichkeit,
schnell
zu
reagieren
und
abzubrechen,
falls
nötig.
Die
vierte
Möglichkeit
ist
die
Glocken-Formation.
Eine
Taktik,
die
bei
der
Verfolgung
von
Verdächtigen
verwendet
wird.
Dabei
bilden
die
Verfolger
eine
Art
Glocke
um
den
Verdächtigen
herum,
um
ihn
in
der
Mitte
zu
halten
und
seine
Flucht
zu
verhindern
bzw.
um
auch
nicht
zu
nah
an
ihm
dran
zu
sein.
Diese
Formation
ist
besonders
nützlich,
wenn
sich
der
Verdächtige
in
einem
offenen
Gebiet
wie
einem
Feld
oder
einem
Park
bewegt.
Die
Verfolger
bewegen
sich
langsam
und
koordiniert,
um
den
Verdächtigen
in
der
Mitte
zu
umgeben.
Die
Glocken-Formation
erfordert
ein
hohes
Maß
an
Koordination
und
Kommunikation
zwischen
den
Verfolgern.
Bei
der
Verfolgung
oder
Beobachtung
einer
Person
solltest
du
auch
darauf
achten,
dass
du
nicht
zu
nahe
an
sie
herankommst
oder
zu
offensichtlich
bist.
Vermeide
es,
ständig
auf
die
Person
zu
starren
oder
sie
anzusprechen,
es
sei
denn,
es
ist
unbedingt
erforderlich.
Halte
einen
sicheren
Abstand
und
beobachte
sie
aus
den
Augenwinkeln
heraus.
Wenn
du
eine
Zielperson
verfolgst,
solltest
du
auch
darauf
achten,
dass
du
die
gleiche
Geschwindigkeit
beibehältst
wie
die
Zielperson.
Vermeide
es,
schneller
oder
langsamer
zu
laufen
als
das
Ziel,
da
dies
dich
verdächtig
machen
kann.
Insgesamt
erfordert
die
Verfolgung
oder
Beobachtung
einer
Person
viel
Geduld
und
Aufmerksamkeit
für
Details.
Durch
die
Wahl
der
richtigen
Kleidung
und
Verfolgungsformation,
das
Einhalten
eines
sicheren
Abstands
und
das
Vermeiden
von
Verdächtigungen
kannst
du
unauffällig
bleiben
und
dein
Ziel
erfolgreich
beobachten
oder
verfolgen,
um
somit
deinem
Team
die
nötigen
Informationen
zu
beschaffen,
die
es
für
eine
objektive
Lagebeurteilung
benötigt.
32.
Selbstschutz
Die
Aggressivität
steigt
von
Tag
zu
Tag
an.
In
einer
Krise
ist
es
wichtig,
dass
du
dich
und
eine
Familie
verteidigen
kannst.
Hier
sind
einige
grundlegende
Verhaltensregeln
und
effektive
Techniken,
die
in
einer
Krisensituation
nützlich
sein
können:
Vermeide
Konflikte:
Der
beste
Weg,
um
sich
in
einer
Krise
zu
schützen,
ist
es,
Konflikte
zu
vermeiden.
Vermeide
Orte,
an
denen
es
zu
gewalttätigen
Auseinandersetzungen
kommen
könnte,
und
halte
dich
von
Menschen
fern,
die
aggressiv
wirken
oder
sich
bedrohlich
verhalten
—
höre
auf
dein
Bauchgefühl.
Laufe
weg:
Wenn
du
merkst,
dass
du
in
eine
gefährliche
Situation
geraten
bist,
laufe
weg,
sobald
es
sicher
ist.
Du
solltest
immer
einen
Fluchtweg
im
Auge
behalten
und
wissen,
wie
du
schnell
aus
der
Gefahrenzone
fliehen
kannst.
Egal,
wie
gut
du
ausgebildet
bist,
wenn
der
Mob
willens
genug
ist,
wird
er
dich
und
deine
Familie
ohne
Gnade
besiegen.
Bring
zur
Not
Opfer,
in
dem
du
dein
Essen
oder
Rucksack
liegen
lässt.
Wende
Selbstverteidigungstechniken
an:
Mir
ist
klar,
dass
man
nicht
von
heute
auf
morgen
nur
durch
das
Lesen
oder
Üben
von
ein
paar
Techniken
und
Gelegenheitstricks
zu
Chuck
Norris
werden
kann.
Deswegen:
Wenn
du
dich
in
einer
Situation
befindest,
in
der
du
nicht
fliehen
kannst,
musst
du
schnell,
skrupellos
und
ohne
Gnade
vorgehen.
Reden
hilft
ab
einem
gewissen
Punkt
nichts
mehr.
Die
effektivsten
Punkte
am
Körper,
um
einen
Angreifer
außer
Gefecht
zu
setzen,
sind
die
Augen,
die
Kehle,
der
Solarplexus
und
die
Leistengegend.
Ein
Schlag
oder
Tritt
in/auf
diese
Bereiche
kann
ausreichen,
um
den
Angreifer
zu
stoppen
oder
zu
verlangsamen
und
dir
die
Chance
zur
Flucht
zu
geben.
Sei
nicht
zaghaft,
der
Gegner
ist
es
auch
nicht.
Nutze
Waffen:
Wenn
du
weißt,
was
du
tust,
kannst
du
aus
vielen
Dingen
eine
Waffe
basteln.
Ob
Pfefferspray,
Schlagstock,
Kubotan,
ein
Messer
oder
Hammer,
egal,
was
du
hast,
nutze
es
in
einer
Krise,
wenn
Leib
und
Leben
davon
abhängen,
ohne
Zögern.
Wenn
du
natürlich
über
richtige
Waffen
verfügst,
als
Jäger,
Sportschütze
oder
Behördenmitglied,
solltest
du
diese
im
absoluten
Notfall
ebenfalls
einsetzen.
Es
ist
aber
auch
wichtig,
dass
du
weißt,
wie
du
eine
Waffe
sicher
handhabst,
und
damit
umgehen
kannst.
Sonst
sorgst
du
im
dümmsten
Fall
für
mehr
Verletzte
und
Tote,
als
dir
lieb
war.
Besonderheiten
für
Frauen
und
Kinder:
Frauen
und
Kinder
sind
in
Krisensituationen
oft
besonders
gefährdet.
Frauen
sollten
immer
darauf
achten,
in
Begleitung
zu
sein
und
sich
optisch
eher
als
Mann
statt
als
attraktive
Frau
zu
geben.
Kopfbedeckungen
und
weite
Kleidung
sind
hier
die
bessere
Wahl,
auch
im
Sommer.
Kinder
sollten
darüber
aufgeklärt
werden,
wie
sie
sich
im
Notfall
verhalten
sollten,
und
gelehrt
werden,
wie
sie
um
Hilfe
rufen
und
fliehen
können.
Binde
wirklich
jeden
in
deiner
Gemeinschaft
ein,
wenn
es
um
Ausbildungen
geht.
Nicht
nur
kräftige
Männer
müssen
wissen,
was
zu
tun
ist.
Auch
Kinder,
Frauen
und
alte
Menschen
müssen
Teil
der
resilienten
Gemeinschaft
werden,
um
das
Überleben
aller
zu
sichern.
Freilaufende
Hunde
Als
liebender
Hundebesitzer,
der
schon
seit
seiner
Kindheit
mit
Hunden
aufgewachsen
ist,
kenne
ich
natürlich
die
verschiedenen
Besonderheiten
im
Umgang
mit
den
Vierbeinern.
Jedem
Hundebesitzer
ist
zudem
klar:
Es
gibt
keine
bösen
Hunde,
so
wie
es
keine
rein
bösen
Menschen
gibt.
Eine
falsche
Erziehung,
Not
und
Gewalt
sorgen
für
psychische
Probleme
bei
Mensch
und
Tier.
Es
ist
es
ganz
normal,
dass
diese
Tiere
auch
Angst,
Panik,
Hunger
und
Durst
haben.
Auch
hier
werden
viele
Tiere
nicht
mehr
versorgt,
werden
ausgesetzt
und
misshandelt.
Dass
sich
hier
Hunde
zusammentun,
ist
auch
wieder
nur
ein
normaler
Zustand.
Wer
in
schon
einmal
in
Entwicklungsländern
unterwegs
war,
wird
dies
kennen
—
wilde
Straßenhunderudel,
die
nachts
umherstreunen
und
alles
und
jeden
angreifen,
der
in
ihr
Territorium
vordringt.
Hunde
dienen
als
Alarmanlage
und
Abwehreinrichtung
nicht
nur
in
Afghanistan,
sondern
auch
in
Mittel-
und
Südamerika,
wenn
man
in
den
Slums
unterwegs
ist,
oder
überall,
wo
Menschenansammlungen
und
Armut
aufeinandertreffen.
Nun
kann
es
also
vorkommen,
dass
wild
umherlaufende
Hunde
bei
dir
in
der
Gegend
eine
zusätzliche
Bedrohung
darstellen.
Deswegen
ist
es
wichtig,
dich
selbst
schützen
zu
können.
Hier
sind
einige
Tipps
dazu
(auch
auf
Wölfe
anwendbar):
1.
Vermeide
Gebiete,
in
denen
Hunde
bekanntermaßen
herumlaufen
(wenn
du
sie
kannst).
2.
Wenn
du
einen
Hund
siehst,
bleib
ruhig
stehen.
Wenn
du
weglaufen
willst,
renne
nicht,
sondern
gehe
langsam
und
ruhig
zurück.
Hunde
haben
ein
instinktives
Bedürfnis,
Beute
zu
jagen
und
zu
verfolgen,
und
dein
schnelles
Laufen
kann
sie
dazu
anregen,
dich
zu
jagen.
3.
Vermeide
direkten
Blickkontakt
mit
dem
Hund.
Wenn
du
den
Hund
anstarrst,
kann
er
dies
als
Herausforderung
oder
Bedrohung
empfinden
und
dich
angreifen.
4.
Wenn
der
Hund
anfängt,
aggressiv
zu
werden,
versuche,
eine
Barriere
zwischen
dir
und
ihm
zu
schaffen,
wie
zum
Beispiel
einen
Stock,
ein
Stück
Holz
oder
einen
Gegenstand,
den
du
in
der
Nähe
hast.
5.
Wenn
der
Hund
dich
angreift,
versuche,
dein
Gewicht
auf
einen
Fuß
zu
verlagern
und
den
anderen
Fuß
nach
vorn
zu
bringen,
um
dich
zu
verteidigen.
Schütze
deinen
Kopf
(Hals)
und
Nacken
mit
deinen
Armen
und
Fäusten.
6.
Trage
während
des
Laufens
Schutzkleidung,
insbesondere
feste
Schuhe,
um
dich
vor
einem
Hundebiss
zu
schützen
(siehe
First
Line).
7.
Führe
immer
eine
Abwehrwaffe
wie
Pfefferspray
oder
ein
Taschenmesser
mit
dir,
um
dich
im
Notfall
verteidigen
zu
können.
Auch
hier
gilt
wie
beim
Menschen:
Kehle,
Augen
und
Weichteile.
Ein
selbstgebastelter
Speer
(Langer
Stock,
Besenstiel
mit
einer
Klinge
am
Ende)
ist
hier
das
Non-Plus-Ultra,
solltest
du
fest
mit
solchen
Angriffen
rechnen.
Es
ist
auch
wichtig
zu
beachten,
dass
wild
umherlaufende
Hunde
oft
einen
Besitzer
haben
und
möglicherweise
ist
dieser
in
der
Nähe.
Versuche,
vorher
irgendwie
mit
diesem
in
Kontakt
zu
treten,
bevor
du
einen
Kampf
mit
dem
Hund
in
Erwägung
ziehst.
Im
dümmsten
Fall
musst
du
sonst
nämlich
auch
noch
gegen
den
verärgerten
Hundebesitzer
kämpfen.
Home
Defense
AH
0
Tihs
=
=
[ms
Defense
Wenn
der
Impact,
der
Blackout
eintritt,
ist
es
wichtig,
dass
du
dein
Zuhause
effektiv
schiitzt,
um
dich
und
deine
Familie
vor
Gefahren
von
außen
zu
bewahren.
Du
hast
vielleicht
genügend
Essen
und
Trinken,
um
über
die
Runden
zu
kommen,
dies
bringt
dem
hungrigen
Mitbürger
jedoch
wenig,
um
selbst
nicht
zu
verhungern.
Er
wird
das
tun,
was
auch
immer
er
tun
muss,
um
an
dein
Essen
zu
gelangen!
Das
ist
die
Natur,
du
musst
es
akzeptieren
(nicht
mögen).
Die
effektivste
Verteidigung
ist,
zunächst
erst
gar
nicht
vom
plündernden
Mob
in
Betracht
gezogen
zu
werden.
Wie
dies
geht,
hast
du
im
Grey-Man-Part
gelesen.
Nun
müssen
wir
uns
damit
beschäftigen,
wie
du
dich
auf
die
Konfrontation
einstellst.
Du
musst
dir
dazu
Folgendes
überlegen:
»
Wie
kannst
du
ein
Eindringen
verhindern?
+
Was
kannst
du
tun,
um
den
Gegner
zu
verlangsamen?
»
Was
kannst
du
tun,
um
den
Gegner
kampfunfähig
zu
machen?
+
Wie
kannst
du
dich
im
Haus
einrichten?
«
Wie
ist
dein
Plan
B,
wenn
du
das
Haus/Wohnung
verlassen
musst?
Hier
sind
einige
wichtige
Dinge,
die
du
beachten
solltest:
Erstelle
einen
Plan
Bevor
der
Impact
eintritt,
solltest
du
einen
Plan
für
die
Verteidigung
deines
Hauses
erstellen.
Überlege
dir,
wie
du
das
Eindringen
von
Gegnern
verhindern
und
welche
Maßnahmen
du
ergreifen
kannst,
wenn
diese
dennoch
eindringen.
Hast
du
genügend
Material
wie
Holzbretter,
Nägel,
Schrauben,
Metallriegel
und
Keile?
Verfügst
du
über
eine
solide
Bewaffnung,
die
dich
und
deine
Familie
schützen
kann?
Wenn
du
legale
scharfe
Waffen
besitzen
darfst,
prima,
dann
denke
aber
auch
an
genügend
Munition
aller
Kaliber-Sorten,
über
die
du
verfügst.
Bei
einem
Gefecht
kannst
du
locker
mal
fünf
oder
sechs
Magazine
mit
30
Schuss
innerhalb
von
fünf
Minuten
verbrauchen
...
Wie
lange
willst
du
also
überleben?
Bedenke
hier:
Die
Gangs
und
Clans,
die
vor
allem
im
urbanen
Umfeld
ihr
Unwesen
treiben,
haben
genügend
Waffen
und
Munition,
um
als
eigenständige
Armee
agieren
zu
können
(und
dies
ohne
Waffenschein
und
verpflichtende
Gesetze).
Wenn
du
nicht
den
Luxus
einer
legalen
scharfen
Waffe
hast,
dann
solltest
du
dich
mit
der
Thematik
der
freien
Waffen
auseinandersetzen:
«
Schreckschusspistolen
«
Druckluftwaffen
mit
Stahl,
Pfeffer
und
Gummigeschossen
(RAM-Waffe)
«
Armbrustpistolen
und
Magazinarmbrüste
«
Pfeil
und
Bogen
+
Harpune
«
Zwille
mit
Stahl
und
Glaskugeln
«
Kampfmesser,
Schwerter
und
Speere
«
Macheten,
Äxte
und
Hammer
Als
Angreifer
brauchst
du
im
normalen
Feld-,
Wald-
und
Wiesenkampf
eine
Uberlegenheit
von
vier
zu
eins,
im
urbanen
Umfeld
teilweise
10:1.
Du
siehst
also,
je
nachdem,
wie
du
dich
vorbereitest,
kannst
du
deine
wenigen
Kräfte
enorm
potenzieren,
wenn
der
Gegner
kanalisiert
wird
und
gegen
stark
ausgebaute
Vorrichtungen
ankämpfen
muss.
Das
Überraschungsmoment
ist
auf
deiner
Seite.
Eindringen
verhindern
Als
Teil
deiner
Home-Defense-Strategie
ist
es
wichtig,
Maßnahmen
zu
ergreifen,
um
das
Eindringen
von
unerwünschten
Personen
in
dein
Zuhause
zu
verhindern.
Hier
sind
einige
wichtige
Aspekte,
die
du
beachten
solltest:
Zugänge
von
außen
nach
innen
zumachen:
Überprüfe
alle
Türen,
Fenster
und
sonstigen
Eingänge
zu
deinem
Zuhause
und
sorge
dafür,
dass
sie
sicher
verschlossen
und
geschlossen
sind.
Verwende
robuste
Schlösser
und
Riegel,
um
sicherzustellen,
dass
sie
nicht
einfach
aufgebrochen
werden
können.
Türen
und
Fenster
sind
die
wichtigsten
Zugänge
für
Eindringlinge.
Sorge
dafür,
dass
sie
verstärkt
und
gesichert
sind.
Verwende
zum
Beispiel
dicke
Schrauben,
die
die
Tür
oder
das
Fenster
fester
in
den
Rahmen
ziehen,
und
einbruchhemmende
Schutzbeschläge
und
-scharniere.
Vergiss
auch
nicht,
die
Garagentore
und
andere
Zugänge,
die
oft
übersehen
werden,
zu
sichern.
Vernagle
oder
verbarrikadiere
von
innen
alles,
aber
so,
dass
man
es
von
außen
nicht
unbedingt
sieht.
Halte
auch
Türkeile
je
Tür
griffbereit,
um
diese
für
temporäre
Blockaden
zu
nutzen.
Oftmals
geht
es
nur
um
Zeitgewinnung,
um
den
Plünderer
entweder
müde
zu
machen
oder
ihn
zu
einem
anderen
Objekt
zu
locken,
das
weniger
gut
geschützt
ist.
Bedenke:
Ein
Täter
sucht
ein
Opfer,
keinen
fairen
Kampf
oder
gleichwertigen
Feind.
Stelle
sicher,
dass
kein
Licht
aus
deiner
Wohnung
nach
außen
gelangt,
wenn
du
es
denn
nutzen
musst:
Wenn
du
in
einer
Krise
Licht
benötigst,
um
in
deinem
Zuhause
zu
navigieren,
stelle
sicher,
dass
das
Licht
nicht
nach
außen
dringt.
Verwende
Vorhänge
und
Jalousien,
um
das
Licht
zu
blockieren
und
die
Sichtbarkeit
zu
minimieren.
Überprüfe
dies
von
außen
selbst,
um
mögliche
Schwachstellen
zu
finden.
Erdgeschoss
dicht
machen:
Das
Erdgeschoss
deines
Hauses
ist
am
anfälligsten
für
Eindringlinge.
Stelle
sicher,
dass
alle
Fenster
und
Türen
gut
gesichert
sind,
und
verwende
gegebenenfalls
zusätzliche
Sicherheitsmaßnahmen
wie
Gitter
oder
Rollläden.
Querstangen
und
Riegel:
Verwende
Querstangen
und
Riegel,
um
Türen
und
Fenster
zusätzlich
zu
sichern.
Diese
Maßnahmen
machen
es
schwieriger,
die
Türen
und
Fenster
aufzubrechen
oder
zu
öffnen
und
können
Eindringlinge
abschrecken.
Zugang
zum
Obergeschoss
erschweren:
Wenn
möglich,
blockiere
den
Zugang
zum
Obergeschoss
deines
Hauses,
um
es
schwieriger
zu
machen,
dorthin
zu
gelangen.
Verwende
beispielsweise
eine
Leiter
oder
eine
Stiege,
die
du
bei
Bedarf
entfernen
kannst.
Treppen
kannst
du
schnell
mit
Sofas
oder
Nagelbrettern
dicht
machen.
Besenstiele
mit
Klingen
oder
angeschrägten
Fahrradspeichen
sorgen
für
den
nötigen
Abstand,
sollte
es
jemand
wagen,
deine
„Burg“
zu
erklimmen.
Möglichkeiten
zum
Löschen
von
Feuer:
Ein
Feuer
kann
schnell
zur
Katastrophe
werden,
daher
solltest
du
immer
darauf
vorbereitet
sein.
Stelle
sicher,
dass
du
Feuerlöscher
und
andere
Löscheinrichtungen
in
deinem
Zuhause
hast
und
übe
regelmäßig,
wie
man
sie
benutzt.
Der
Gegner
wird
versuchen,
dich
auszuräuchern,
wenn
er
schon
nicht
reinkommt.
Sei
deswegen
auf
alles
gefasst
und
habe
auch
Atemschutzmasken
in
ausreichender
Stückzahl
daheim,
um
auch
im
Rauch
noch
kämpfen
oder
fliehen
zu
können.
Weg
von
Fenstern
und
Türen:
Wenn
du
dich
in
deinem
Zuhause
aufhältst,
versuche
dich
von
Fenstern
und
Türen,
Fluren
und
Treppenhäusern
fernzuhalten,
um
das
Risiko
einer
Schussverletzung
aus
der
Entfernung
zu
minimieren
(oder
um
der
gegnerischen
Aufklärung
keine
Informationen
zu
liefern).
Wenn
du
beobachtest
oder
absicherst,
dann
tue
dies
immer
aus
der
Tiefe
des
Raums
mit
ausreichend
Deckung.
Vergittere
die
Fenster
mit
Hasendraht,
um
das
Eindringen
von
Wurfgeschossen
und
Brandbomben
zu
verhindern.
Obwohl
es
verlockend
sein
mag,
deine
Vorbereitungen
und
Ausrüstung
zu
zeigen,
um
deine
Fähigkeit
zu
demonstrieren,
dich
zu
verteidigen,
ist
es
oft
besser,
dies
zu
vermeiden.
Es
könnte
das
Interesse
von
Eindringlingen
nur
allzu
sehr
wecken.
Priorität
sollte
zunächst
auf
der
Behinderung
oder
Verlangsamung
deines
Gegners
außerhalb
deiner
Wohnung
liegen.
Es
gibt
viele
verschiedene
Arten
von
Fallen
und
du
solltest
je
nach
Situation
und
Lage
des
Hauses
entscheiden,
welche
Art
von
Falle
am
besten
geeignet
ist.
1.
Nagelbretter:
Nagelbretter
sind
eine
einfache,
aber
effektive
Möglichkeit,
den
Feind
zu
stoppen.
Sie
bestehen
aus
einer
Platte
mit
Nägeln
oder
scharfen
Gegenständen,
die
darauf
befestigt
sind,
und
können
auf
Straßen
oder
Wegen
platziert
werden.
2.
Stolperdrähte:
Stolperdrähte
sind
dünne
Drahtseile,
die
auf
Bodenhöhe
gespannt
werden.
Sie
sind
schwer
zu
erkennen
und
können
dazu
führen,
dass
der
Feind
stolpert
und
fällt,
wodurch
er
verwundbar
wird.
3.
Fallgruben:
Fallgruben
sind
Gruben,
die
in
den
Boden
gegraben
werden
und
mit
Spikes,
Stacheln
oder
anderen
scharfen
Gegenständen
gefüllt
sind.
Sie
sind
besonders
effektiv
im
Waldkampf
und
können
dazu
führen,
dass
der
Feind
in
eine
Falle
tritt
und
sich
verletzt.
4.
Glassplitter:
Glassplitter
können
als
Bodenbelag
auf
Wegen
oder
um
Häuser
herum
platziert
werden.
Sie
können
dazu
führen,
dass
der
Feind
sich
Schnittverletzungen
zufügt
und
dadurch
langsamer
wird.
Es
gibt
viele
weitere
Fallenarten,
mit
denen
du
dich
und
deine
Familie
schützen
kannst.
Alles
Weitere
überlasse
ich
jedoch
deinem
Selbststudium.
Ein
weiterer
wichtiger
Aspekt
ist
das
Kanalisieren
von
Gegnern.
Dies
kann
durch
die
Platzierung
von
Hindernissen
in
Fluren,
Treppen
und
Eingängen
erreicht
werden,
um
den
Gegner
zu
zwingen,
einen
bestimmten
Weg
zu
gehen.
So
kannst
du
den
Feind
in
eine
Falle
locken
oder
ihn
in
eine
Position
bringen,
in
der
du
ihn
besser
kontrollieren
und
angreifen
oder
umzingeln
kannst.
Dunkelheit
ist
ebenfalls
ein
mächtiges
Instrument
im
Kampf
gegen
Eindringlinge.
Indem
du
das
Licht
minimierst
oder
ausschaltest,
kann
der
Gegner
desorientiert
werden,
was
dir
den
Vorteil
gibt,
dich
besser
zu
verstecken
oder
dich
auf
den
Angriff
vorzubereiten.
Stell
dir
vor,
du
bist
Zuhause
und
wirst
um
zwei
Uhr
von
einer
vollen
Blase
geweckt.
Du
wirst
ohne
das
Licht
einzuschalten
mühelos
ins
Bad
finden
und
wieder
zurück.
Warum?
Weil
du
den
Raum
kennst
und
den
Weg
hunderte
Male
gelaufen
bist.
Der
Gegner
jedoch
nicht.
Er
wird
sich
blind
nach
vorn
tasten
müssen,
jeder
Schritt
ist
ein
neuer
Schritt
ins
Unbekannte.
Nutze
dies
aus,
um
ihm
Fallen
zu
stellen.
Selbst
wenn
er
eine
Schusswaffe
hat,
mit
einer
Axt
im
Kopf
oder
einem
Messer
im
Hals
lässt
es
sich
bestimmt
nicht
so
gut
leben.
Werde
zum
Guerilla-Kämpfer
in
deinen
eigenen
vier
Wänden.
Schließlich
solltest
du
auch
in
Schutzkleidung
investieren.
In
Krisensituationen
ist
es
wichtiger,
dass
du
länger
durchhalten
kannst,
als
schnell
zu
laufen.
Eine
starke
und
widerstandsfähige
Schutzkleidung
kann
dir
einen
großen
Vorteil
geben,
da
du
dir
weniger
Sorgen
um
Verletzungen
machen
musst
und
dich
stattdessen
auf
deine
Verteidigung
konzentrieren
kannst.
Bist
du
stationär,
kannst
du
ruhig
wie
ein
Michelin-Männchen
herumlaufen.
Musst
du
viel
laufen,
rennen
und
klettern,
musst
du
eher
beweglich
und
leicht
sein.
Das
ewige
Dilemma
des
Kampfes,
die
Qual
der
Wahl
zwischen
Verteidigung
und
Angriffsfähigkeiten.
Mögliche
Schutzkleidung
besteht
aus:
«
First
Line
+
Helm
«
Ballistische
Brille
+
Handschuhe
*
Knieschoner
«
Ballistische
Weste
»
Gehörschutz
Alarmanlage?
Eine
Alarmanlage
(wenn
diese
ohne
externen
Strom
funktioniert)
kann
bei
einem
normalen
Einbruchsversuch
vor
dem
Impact
schnell
Alarm
schlagen
und
so
den
Angreifer
abschrecken
oder
Nachbarn
und
Sicherheitsdienste
alarmieren.
Problem
in
der
Krise:
«
Es
kommt
keiner,
da
es
keine
Ordnungsmacht
mehr
gibt
oder
die
Anderes
zu
tun
hat.
«
Es
interessiert
niemanden,
da
jeder
betroffen
ist.
«
Es
funktioniert
wahrscheinlich
gar
nicht
mehr
(da
kein
Strom).
«
Es
lockt
nur
noch
weitere
Pliinderer
an,
da
es
sich
hier
anscheinend
um
ein
lohnendes
Objekt
handelt.
Es
gibt
jedoch
Alarmanlagen,
die
mit
Batterie
und
Funk
stillen
Alarm
auslösen,
dieser
wiederum
kann
dir
helfen,
dich
frühzeitig
vorzubereiten.
Trainiere
deine
Fähigkeiten
Egal,
wer
mit
dir
in
deinem
Haus
oder
in
deiner
Wohnung
lebt,
jeder
Handgriff
und
jede
Lage
muss
durchgesprochen
und
trainiert
werden.
Bei
Tag
und
Nacht.
Wer
macht
was,
wann,
wie,
wozu?
Sind
Schichtpläne
erstellt?
Bilde
eine
Nachbarschaftswache
Eine
Nachbarschaftswache
kann
eine
effektive
Möglichkeit
sein,
um
dein
Zuhause
und
deine
Nachbarschaft
zu
schützen.
Zusammen
mit
deinen
Nachbarn
kannst
du
ein
Netzwerk
aufbauen,
um
verdächtige
Aktivitäten
zu
melden
und
aufeinander
aufzupassen.
Denke
immer
daran:
Gemeinsam
ist
man
stark,
allein
ist
es
nur
eine
Frage
der
Zeit,
bis
man
erledigt
wird.
Neben
der
Verwendung
von
bestimmten
Sicherheitstechnologien
und
der
Anlage
von
Fallen
gibt
es
auch
einige
Verhaltensregeln,
die
man
beachten
sollte.
Eine
dieser
Regeln
ist
es,
niemals
bei
offener
Tür
mit
unbekannten
Personen
zu
verhandeln.
Es
kann
auch
vorkommen,
dass
Clans
oder
Gauner
geheime
Zeichen
an
den
Türrahmen
malen,
um
nachfolgende
Mitglieder
zu
informieren
oder
zu
signalisieren,
dass
sich
hinter
der
Tür
etwas
Lohnendes
befindet.
Es
ist
daher
wichtig,
aufmerksam
zu
sein
und
solche
Zeichen
zu
erkennen,
um
potenzielle
Gefahren
zu
vermeiden.
Eine
weitere
wichtige
Regel
ist
es,
die
Tür
im
Rücken
immer
geschlossen
und
bewacht
zu
halten.
Ein
Eindringling
kann
schnell
und
unerwartet
zuschlagen,
wenn
er
eine
Gelegenheit
dazu
bekommt.
Es
ist
daher
wichtig,
die
Tür
immer
geschlossen
zu
halten
und
gegebenenfalls
zu
sichern.
Auch
ein
Notfallplan
ist
sinnvoll,
der
im
Vorfeld
mit
der
Familie
oder
Mitbewohnern
abgesprochen
wird.
Wer
sichert
die
Tür,
wer
wehrt
ab
und
wer
verhandelt
im
Ernstfall?
Überlass
niemals
dem
Gegner
die
Initiative.
Um
das
Risiko
von
unerwünschtem
Besuch
und
Übergriffen
in
Krisensituationen
zu
minimieren,
ist
es
wichtig,
dich
auf
mögliche
Szenarien
vorzubereiten
und
entsprechende
Maßnahmen
zu
ergreifen.
Ein
wichtiger
Aspekt
der
Home
Defense
ist
das
Verhindern
von
Eindringlingen,
sei
es
von
Fremden
oder
von
Menschen,
die
du
kennst.
Wenn
jemand
betteln
kommt,
ist
es
wichtig,
ruhig
und
besonnen
zu
reagieren.
Es
ist
verständlich,
dass
man
in
einer
Krise
das
Bedürfnis
hat,
anderen
zu
helfen,
aber
man
sollte
auch
darauf
achten,
dass
man
nicht
selbst
in
Gefahr
gerät.
Dies
könnte
im
Ernstfall
auch
Nachbarn
oder
Verwandte
betreffen.
Das
könnte
passieren,
wenn
du
hilfst:
«
Die
Personen
könnten
es
weitersagen
und
weitere
Personen
mitbringen.
«
Die
Personen
könnten
Späher
sein,
die
zu
einer
Plündergruppe
gehören.
«
Die
Personen
immer
wieder
kommen
und
dich
erpressen,
wenn
du
ihnen
nichts
mehr
gibst.
Hier
sind
einige
Maßnahmen,
die
du
ergreifen
solltest:
Vermeide
es,
Aufmerksamkeit
zu
erregen:
Wenn
du
schon
jemandem
hilfst,
der
in
Not
ist,
sollte
es
niemand
mitbekommen.
Vermeide
es,
Aufmerksamkeit
zu
erregen.
Wenn
es
sich
um
eine
große
Gruppe
handelt,
die
auf
dich
zukommt,
solltest
du
es
tunlichst
lassen.
Die
Situation
kann
schnell
eskalieren.
Halte
dich
an
einen
Plan:
Wenn
du
dich
auf
die
Krise
vorbereitest,
solltest
du
einen
Plan
haben,
was
du
tun
wirst,
wenn
jemand
um
Hilfe
bittet.
Stelle
sicher,
dass
du
diesen
Plan
mit
anderen
in
deinem
Haushalt
besprichst
und
dass
alle
wissen,
was
sie
tun
müssen,
wenn
sie
mit
einem
bettelnden
Fremden
oder
Nachbarn
konfrontiert
werden.
Entwickle
vorher
eine
Strategie,
um
zu
ergründen,
wie
vertrauenswürdig
jene
Personen
sind,
die
in
guter
Absicht
an
deine
Türe
klopfen.
*
Erzähle,
du
hast
nur
wenig
Zigaretten
und
Gewürze
übrig
und
selbst
nichts
mehr
zum
Essen.
*
Frage
nach,
ob
die
Person
jemanden
kennt,
der
damit
etwas
anfangen
kann
-
Motivation
zum
Handeln
signalisieren.
«
Frage
nach,
ob
die
Person
jemanden
kennt,
den
man
gemeinsam
besuchen
kann,
der
noch
Vorrat
hat.
Auf
die
Reaktion
hin
gebe
ich
dann
entweder
das
„letzte“
Stück
Brot,
wenn
ich
etwas
im
gleichen
Wert
bekomme
-
oder
gar
nichts!
Mit
dieser
Strategie
nutzt
du
wieder
die
Grey-Man-Technik,
um
dich
unbrauchbar
und
wertlos
erscheinen
zu
lassen.
Halte
dich
informiert:
Es
ist
wichtig,
dass
du
dich
über
die
Situation
in
deiner
Umgebung
informiert
hältst.
Wenn
es
Plünderungen
oder
Übergriffe
gibt,
solltest
du
sicherstellen,
dass
du
informiert
bist,
und
entsprechende
Vorsichtsmaßnahmen
ergreifen.
33.
Brandschutz
Brandschutz
ist
ein
entscheidender
Faktor
in
Krisensituationen,
da
sich
Brände
schnell
ausbreiten
und
verheerende
Auswirkungen
auf
Leben,
Eigentum
und
Infrastruktur
haben
können,
vor
allem,
da
diese
von
Plünderern
oftmals
mutwillig
als
Mittel
gegen
widerspenstige
Hausbewohner
eingesetzt
werden.
Da
durch
den
Wegfall
von
Strom
auch
keine
automatischen
Löschanlagen
funktionieren
und
selbst
die
Feuerwehr
entweder
nicht
mehr
vorhanden
ist
oder
zu
viel
um
die
Ohren
hat,
ist
es
von
entscheidender
Bedeutung,
dass
man
in
der
Krise
gut
auf
den
Brandschutz
vorbereitet
ist.
Materialien
und
Ausrüstung
Es
gibt
mehrere
Materialien
und
Ausrüstungen,
die
zur
Vorbereitung
auf
einen
möglichen
Brand
benötigt
werden.
Diese
Materialien
und
Ausrüstungen
sollten
an
einem
leicht
zugänglichen
Ort
aufbewahrt
werden,
um
im
Notfall
schnell
zugänglich
zu
sein.
Folgendes
sollte
vorhanden
sein:
1.
Feuerlöscher:
Ein
Feuerlöscher
ist
das
erste
und
wichtigste
Material
in
der
Brandbekämpfung.
Es
ist
wichtig,
dass
der
Feuerlöscher
vollständig
aufgeladen
und
betriebsbereit
ist.
Es
sollten
mindestens
ein
oder
zwei
Feuerlöscher
je
Raum
vorhanden
sein.
2.
Rauchmelder:
Rauchmelder
warnen
rechtzeitig
vor
einem
Brand
und
geben
den
Bewohnern
die
Möglichkeit,
schnell
zu
handeln
und
den
Brand
zu
löschen
oder
zu
fliehen.
Es
sollte
mindestens
ein
Rauchmelder
in
jedem
Raum
des
Hauses
installiert
werden.
3.
Löschdecke:
Eine
Löschdecke
ist
ein
weiteres
wichtiges
Material
zur
Brandbekämpfung.
Sie
kann
verwendet
werden,
um
kleine
Brände
zu
ersticken
oder
um
Menschen
zu
schützen,
indem
sie
sich
in
eine
Löschdecke
einwickeln.
4.
Wasservorräte:
Wasser
ist
entscheidend
bei
der
Brandbekämpfung.
Es
sollten
ausreichend
Wasserbehälter
im
Haus
gelagert
werden,
um
einen
möglichen
Brand
löschen
zu
können.
Es
kann
auch
sinnvoll
sein,
eine
Handpumpe
zu
haben,
um
Wasser
aus
nahegelegenen
Quellen
und
Bächen
zu
ziehen.
5.
Werkzeug:
Werkzeuge
wie
eine
Axt
oder
eine
Säge
können
verwendet
werden,
um
Materialien
zu
entfernen
oder
um
Wege
zu
öffnen,
um
Fluchtwege
zu
schaffen.
Maßnahmen
Zusätzlich
zu
der
notwendigen
Ausrüstung
gibt
es
bestimmte
Maßnahmen,
die
zur
Vorbereitung
auf
einen
Brand
ergriffen
werden
können.
Diese
Maßnahmen
können
das
Risiko
von
Bränden
reduzieren
oder
im
Falle
eines
Brandes
helfen:
1.
Brandschutzmaßnahmen
Es
ist
wichtig
sicherzustellen,
dass
alle
elektrischen
Geräte
und
Anschlüsse
ordnungsgemäß
installiert
sind.
Es
sollte
sichergestellt
werden,
dass
alle
Feuerquellen
wie
Kerzen
und
Öfen
auf
stabilen,
nicht
brennbaren
Oberflächen
platziert
sind.
Rauchen
sollte
im
Haus
vermieden
werden.
2.
Fluchtplan
Es
ist
wichtig,
einen
Fluchtplan
für
den
Notfall
zu
haben.
Der
Fluchtplan
sollte
mit
allen
Familienmitgliedern
besprochen
und
regelmäßig
geübt
werden.
3.
Schutzkleidung
und
Atemmasken
Schutzkleidung
und
Atemmasken
können
im
Falle
eines
Brandes
oder
eines
anderen
Notfalls,
bei
dem
es
zu
Rauchentwicklung
kommt,
lebensrettend
sein.
Stelle
sicher,
dass
du
und
deine
Familie
über
Schutzkleidung
und
Atemmasken
verfügen,
die
im
Notfall
getragen
werden
können.
4.
Feuerfeste
Dokumententaschen
Feuerfeste
Dokumententaschen
können
dabei
helfen,
wichtige
Dokumente
wie
Pässe,
Geburtsurkunden
und
Versicherungspolicen
zu
schützen,
falls
es
zu
einem
Brand
kommt.
Stelle
sicher,
dass
du
über
eine
oder
mehrere
feuerfeste
Dokumententaschen
verfügst,
um
diese
wichtigen
Unterlagen
zu
schützen.
Insgesamt
ist
der
Brandschutz
bei
einem
Blackout
von
entscheidender
Bedeutung.
Es
ist
wichtig,
dass
du
über
die
notwendigen
Materialien
und
Kenntnisse
verfügst,
um
dein
Zuhause
und
deine
Familie
im
Falle
eines
Brandes
oder
anderen
Notfalls
zu
schützen.
34.
Plan
B
Im
Falle
eines
Einbruchs
oder
Überfalls
mit
Geiselnahme
durch
die
Plünderer
ist
es
wichtig,
dass
du
an
die
Vorbereitung
auf
eine
mögliche
Flucht
gedacht
hast.
Zunächst
solltest
du
alle
möglichen
Fluchtwege
im
Haus
im
Kopf
durchgehen
und
sicherstellen,
dass
diese
frei
zugänglich
sind.
Im
Idealfall
solltest
du
immer
mindestens
einen
Fluchtweg
parat
haben,
der
nicht
vom
Angreifer
blockiert
werden
kann.
Es
ist
auch
wichtig,
dass
du
schon
vorher
weißt,
wo
du
im
Falle
einer
Flucht
hinwillst.
Im
Idealfall
hast
du
hierfür
schon
mindestens
zwei
Sammelpunkte
in
sicherer
Entfernung
gefunden,
die
du
mit
einem
Kennwort
belegst,
um
dieses
schnell
bei
Gefahr
auszurufen.
Ab
dann
ist
keine
Zeit
mehr
zu
reden,
jetzt
heißt
es
rennen.
Führe
Übungen
und
Tests
durch,
sowohl
tagsüber
als
auch
nachts,
um
sicherzustellen,
dass
alle
wissen,
was
im
Notfall
zu
tun
ist.
Es
kann
auch
hilfreich
sein,
ein
kleines
Fluchtgepäck
außerhalb
des
Hauses
zu
haben,
das
schnell
mitgenommen
werden
kann.
Packe
Dinge
ein,
die
du
im
Notfall
benötigst,
wie
zum
Beispiel
Ausweise,
Bargeld,
Wasser,
Snacks,
Medikamente,
Kleidung
und
eine
Taschenlampe
(siehe
Bug-Out-Bag).
Du
möchtest
ja
nicht
mit
leeren
Händen
dastehen,
wenn
du
schon
dein
Heim
verlassen
musst.
Jetzt
musst
du
mit
deiner
Familie
dein
Zuhause
verlassen.
Du
hast
es
lange
geschafft,
doch
der
Druck
war
zu
hoch.
Wohin
jetzt?
Jetzt
ist
Bug-Out-Time.
Du
brauchst
eine
neue
Bleibe,
eine
Bug-Out-Location
für
den
Rest
der
Krise.
Es
handelt
sich
hierbei
meistens
um
ein
abgelegenes
Anwesen,
welches
fernab
von
Städten
und
größeren
Ansiedlungen
liegt.
Eine
BOL
kann
auch
direkt
am
Anfang
einer
Krise
von
Nutzen
sein,
wenn
man
in
einer
Stadt
oder
einem
anderen
dicht
besiedelten
Gebiet
wohnt,
da
diese
Gebiete
im
Krisenfall
oft
zu
gefährlichen
Orten
werden.
Die
Auswahl
der
richtigen
BOL
ist
von
entscheidender
Bedeutung.
Im
Folgenden
sind
einige
Faktoren
aufgeführt,
die
bei
der
Auswahl
einer
BOL
berücksichtigt
werden
sollten:
Lage:
Eine
BOL
sollte
abgelegen
und
fernab
von
größeren
Ansiedlungen
liegen.
Eine
gute
Lage
wäre
beispielsweise
ein
abgelegenes
Anwesen
in
den
Bergen
oder
in
ländlichen
Gebieten.
Hier
ist
die
Chance,
von
Unruhen
oder
Plünderern
heimgesucht
zu
werden,
wesentlich
geringer
als
in
städtischen
Gebieten.
Eine
weitere
wichtige
Überlegung
ist
die
Nähe
zu
natürlichen
Ressourcen
wie
Wasserquellen
und
Waldgebieten.
Zugänglichkeit:
Eine
BOL
sollte
so
gewählt
werden,
dass
sie
leicht
zugänglich
ist.
In
einer
Krise
ist
es
wichtig,
schnell
und
sicher
an
den
Ort
zu
gelangen.
Es
sollte
darauf
geachtet
werden,
dass
die
Zufahrtsstraßen
in
gutem
Zustand
sind
und
dass
die
BOL
auch
bei
schlechtem
Wetter
erreichbar
bleibt.
Sicherheit:
Eine
BOL
sollte
in
der
Lage
sein,
dich
und
deine
Familie
zu
schützen.
Ein
wichtiges
Kriterium
ist
die
Fähigkeit
der
BOL,
gegen
Einbruch
und
Eindringen
gesichert
zu
sein.
Es
ist
auch
wichtig,
dass
die
BOL
gut
versteckt
ist,
um
unerwünschte
Aufmerksamkeit
zu
vermeiden.
Zäune,
Mauern
und
verdeckte
Überwachungskameras
und
stille
Alarmanlagen
sind
nützliche
Elemente,
die
zur
Sicherheit
der
BOL
beitragen
können.
Versorgung:
Eine
BOL
sollte
über
ausreichende
Ressourcen
verfügen,
um
das
Überleben
zu
gewährleisten.
Dies
schließt
die
Verfügbarkeit
von
Wasser,
Lebensmitteln
und
Brennstoffen
ein.
Es
ist
wichtig,
dass
diese
Ressourcen
auf
Vorrat
gehalten
und
regelmäßig
aufgefüllt
werden.
Es
ist
also
ratsam,
dein
BOL
vorab
schon
auszustatten
und
nicht
erst
auf
der
Flucht.
Kommunikation:
Es
ist
wichtig,
dass
eine
BOL
über
eine
effektive
Kommunikationseinrichtung
verfügt,
um
im
Notfall
mit
anderen
Gruppen
und
Behörden
interagieren
zu
können.
Eine
BOL
sollte
mit
einem
Notfallfunkgerät
ausgestattet
sein,
um
bei
Bedarf
mit
der
Außenwelt
in
Verbindung
zu
bleiben
(dazu
später
mehr
unter
dem
Punkt
Kommunikation).
Jetzt
hast
du
in
der
Friedensphase
(Pre-Impact-Phase)
deine
BOL
gefunden
und
ausgebaut.
Du
wohnst
und
arbeitest
jedoch
natürlich
weiterhin
bei
dir
Zuhause.
Du
hast
weder
die
Zeit
noch
das
Geld,
um
in
der
BOL
auszuharren
bis
zu
dem
Tag,
an
dem
es
losgeht.
Dauert
es
zwei
Monate,
ein
Jahr
oder
kommt
es
nie
zum
Impact
(was
wir
ja
alle
hoffen)?
Du
musst
also
normal
weiterleben,
jedoch
deinen
Weg
von
Punkt
A
(Zuhause,
Arbeit,
Urlaub
etc.)
zu
Punkt
B
(BOL,
Zuhause
oder
Safehouse)
planen
und
die
Reise
optimalerweise
mit
deinem
Bug-Out-Vehicle
planen
(schlecht
gefahren
ist
immer
besser
als
gut
gelaufen.
Nutze
alle
Fortbewegungsmittel,
die
du
hast,
um
alles
zum
BOL
zu
bringen).
35.
Notfall-Medizin
Die
Krise
im
Gesundheitssystem,
sei
es
in
der
Versorgung,
Pflege
und
Medikamentenlieferketten
etc.,
zeigt
jetzt
schon
deutlich,
dass
wir
uns
an
der
äußersten
Grenze
befinden
...
und
dies
vor
dem
eigentlichen
Impact,
der
im
Schatten
auf
alle
wartet.
Jeder
sollte
sich
also
selbst
fragen,
ob
er
wirklich
wegen
jedem
Hüsteln
zum
Hausarzt
oder
gar
in
die
Notfallaufnahme
muss,
um
dann
ein
bisschen
Nasenspray
und
Hustentabletten
zu
erhalten.
Wir
sind
hier
in
Deutschland
in
der
wunderbaren
Situation,
sehr
viel
Wissen
für
die
Laienmedizin
oder
besser
gesagt
Hausmedizin
erlangen
zu
können.
Bevor
eine
gute
Vorsorge
für
mehr
Unabhängigkeit
oder
schwierige
Zeiten
beginnt,
sollte
jeder
eine
Selbstkontrolle
über
nachfolgend
aufgeführte
Themengebiete
durchführen.
+
Wie
ist
mein
tatsächlicher
Gesundheitsstatus?
»
Welches
Wissen/Ausbildung
habe
ich
im
Bereich
der
Laienheilkunde/Hausmedizin
und
kann
ich
mich
oder
meine
Familie
damit
durch
schwierige
Zeiten
bringen?
»
Wo
bekomme
ich
medizinische
Ausstattung
her?
»
Was
habe
ich
an
medizinischer
Ausstattung
zu
Hause?
«
Ist
meine
Ausstattung
zu
Hause
noch
aktuell?
+
Was
brauche
ich
wirklich?
Somit
startet
ein
Teil
der
Vorsorge
mit
der
persönlichen
Gesunderhaltung
und
Kontrolle
durch
den
Arzt
des
Vertrauens,
nicht
Dr.
Google.
Zu
einer
guten
Vorsorge
im
eigenen
Haus
gehört
eine
gut
gepflegte
Hausapotheke
und
Kenntnisse
darüber,
in
welchem
Zustand
diese
sich
befindet.
Die
groben
Inhalte
haben
wir
bereits
in
den
vergangenen
Kapiteln
gestreift,
jetzt
gehen
wir
tiefer
in
die
Materie.
Die
Hausapotheke
sollte
neben
den
üblichen
Verbandstoffen,
um
kleine
Verletzungen
selbstständig
zu
versorgen,
auch
wichtige
Medikamente
beinhalten.
Manchmal
muss
es
eben
schnell
gehen,
und
so
sollte
auch
die
Hausapotheke
ausgelegt
bzw.
sortiert
sein.
Empfohlen
wird
die
Einrichtung
eines
kleinen
Schranks
mit
abschließbarem
Fach
für
Medikamente,
im
Fall,
dass
Kinder
im
Haushalt
wohnen.
Die
Hausapotheke
sollte
nicht
im
Bad
untergebracht
werden.
Die
Unterbringung
empfiehlt
sich
in
einem
kühlen,
trockenen
und
gut
erreichbaren
Raum.
Ergänzend
dazu
sollte
eine
Erste-Hilfe-Tasche
(Medic-Rucksack)
greifbar
sein,
in
der
die
Hausapotheke,
zum
Beispiel
auch
für
den
Urlaub
oder
in
besonderen
Situationen,
ihren
Platz
findet.
Damit
stellt
man
die
eigene
Versorgung
sicher
und
muss
nicht
erst
auf
die
Suche
gehen,
wenn
man
etwas
braucht
—
nicht
zu
verwechseln
mit
eurem
IFAK,
das
du
bei
dir
trägst.
Wie
sollte
der
Inhalt
der
Hausapotheke
aussehen?
Es
gibt
auch
dafür
keine
Goldstandardlösung,
aber
aus
Sicht
des
BBK
ergibt
sich
die
nachfolgend
aufgeführte
Empfehlung,
die
natürlich
individuell
ergänzt
werden
kann.
«
Persönliche,
vom
Arzt
verschriebene
Medikamente
«
Erkältungsmittel
«
Entzündungshemmende
Mittel/Spülungen
für
den
Mund-Rachen-Raum
«
Schmerz-
und
fiebersenkende
Mittel
«
Mittel
gegen
Durchfall,
Übelkeit,
Erbrechen
«
Mittel
gegen
Insektenstiche
und
Sonnenbrand
«
Elektrolyte
zum
Ausgleich
bei
Durchfallerkrankungen
«
Fieberthermometer
«
Splitterpinzette
*
Hautdesinfektionsmittel
+
Wunddesinfektionsmittel
+
Verbandsmaterial
inhaltlich
wie
der
Inhalt
in
einem
Kfz-Kasten
Hinweis:
Abgelaufene
Verbandmittel
miissen
nicht
weggeworfen
werden.
Man
kann
diese
fiir
sich
selbst
hernehmen
und
in
besonderen
Situationen
fragt
keiner
nach
dem
Verfallsdatum.
Sind
die
Verpackungen
der
Verbandstoffe
unbeschädigt,
ist
davon
auszugehen,
dass
diese
zwar
nicht
mehr
steril,
aber
immerhin
noch
keimarm
sind.
Die
Ausstattung
an
Medikamenten
hängt
davon
ab,
was
jeder
Einzelne
verträgt
bzw.
nicht
verträgt,
und
sollte
gegebenenfalls
mit
dem
Hausarzt,
nicht
Dr.
Google,
abgesprochen
werden.
Viele
der
oben
genannten
Medikamente
sind
in
der
Apotheke
zu
bekommen,
dort
kann
bei
Unsicherheiten
auch
eine
entsprechende
Beratung
in
Anspruch
genommen
und
nach
alternativen
Produkten
gefunden
werden.
Ergänzend
ist
es
empfehlenswert,
gewisse
Produkte
aus
der
Naturheilkunde
daheim
zu
haben,
die
zuerst
verwendet
werden
können,
bevor
man
an
den
eigentlichen
Medikamentenvorrat
rangeht.
Jeder
sollte
sich
grundsätzlich
damit
befassen
und
ausprobieren,
um
für
sich
selbst
die
verträglichsten
und
wirksamsten
Mittel
zu
finden.
Nachfolgend
ein
paar
Vorschläge
für
Naturheilmittel:
«
Tees,
zum
Beispiel
Weidenrindentee
enthält
natürliche
Acetylsalicylsäure,
auch
bekannt
als
Aspirin
«
Heilerde
zum
Beispiel
bei
Durchfallerkrankungen
«
Getrocknete
Kräuter-
bzw.
Heilpflanzen,
zum
Beispiel
Ingwer,
Kurkuma,
Thymian,
Brennnessel
Ein
weiterer
Punkt
im
Bereich
der
Vorsorge
ist
die
persönliche
Körperhygiene.
Dazu
gehören
das
tägliche
Waschen
und
die
persönliche
Zahnhygiene.
Für
das
Waschen
reicht
sauberes
Wasser
und
idealerweise
ein
Stück
Seife.
Das
regelmäßige
Waschen
dient
nicht
nur
dem
Entfernen
von
Dreck
und
Schweiß,
sondern
auch
der
Sichtkontrolle
bezüglich
kleiner
Verletzungen,
Parasiten
auf
der
Haut
bzw.
in
der
Haut
(zum
Beispiel
Zecken)
und
dem
Vorbeugen
von
Entzündungen
der
Haut.
Die
Haut
ist
genau
wie
der
Mund
ein
wichtiges
Element
im
Schutz
vor
Erkrankungen
und
muss
entsprechend
pfleglich
behandelt
werden.
Wenn
die
Zähne
zum
Beispiel
nicht
regelmäßig
geputzt
werden,
ist
es
nicht
nur
eklig,
sondern
kann
auch
richtig
krank
machen.
Schon
wenn
48
Stunden
lang
nicht
die
Zähne
geputzt
werden,
muss
mit
gesundheitlichen
Folgen
gerechnet
werden.
Die
gesunde
Mundflora
besteht
aus
bis
zu
tausend
verschiedenen
Bakterienarten.
Ihre
Zusammensetzung
variiert
je
nach
Alter
und
Gesundheitszustand.
Besonders
die
Lebensweise
hat
Einfluss
die
Mundflora:
*
Ungesunde
Ernährung
»
Medikamente
«
Starke
Schwankungen
des
pH-Werts
innerhalb
der
Mundhöhle,
etwa
durch
zuckerreiche
Nahrung,
können
sowohl
die
Vielfalt
als
auch
die
Anzahl
an
nützlichen
Bakterien
reduzieren
«
Zähne
nicht
putzen
In
Folge
entsteht
ein
Ungleichgewicht,
was
dazu
führt,
dass
die
Mundflora
ihre
Aufgaben
in
der
Immunabwehr
nicht
mehr
vollständig
erfüllen
kann.
Schädliche
Keime
können
sich
so
im
Mundraum
und
von
dort
aus
weiter
im
Körper
ausbreiten.
Entzündungsreaktionen
sind
häufig
die
Folge.
Somit
haben
Störungen
der
Mundflora
nicht
nur
Auswirkungen
auf
Zähne
und
Zahnfleisch.
Da
die
Mundflora
weitreichenden
Einfluss
auf
den
gesamten
Mund-,
Nasen-
und
Rachenraum
hat,
und
obendrein
auch
noch
die
körpereigene
Immunabwehr
unterstützt,
kann
sich
durch
die
geschwächte
Mundflora
die
Anfälligkeit
für
Infekte
im
gesamten
Hals-Nasen-
Ohrenbereich
erhöhen.
Die
Unterstützung
der
Mundflora
durch
gesunde
Ernährung,
die
Aufrechterhaltung
eines
neutralen
pH-Werts
in
der
Mundhöhle
durch
Zähneputzen
ist
daher
schon
äußerst
sinnvoll.
Somit
sollten
auch
entsprechende
Zahnhygieneartikel
und
Spülungen
in
der
Hausapotheke
und
im
Notfallrucksack
nicht
fehlen.
Genauso
wenig
sollten
die
Bedürfnisse
der
Frauen
vernachlässigt
werden.
Entsprechende
Hygieneartikel,
zum
Beispiel
Tampons,
Binden
und
gegebenenfalls
spezielle
Medikamente
sind
in
ausreichender
Menge
vorzuhalten
und
mitzuführen,
immer
abhängig
von
der
jeweiligen
Situation.
In
Vorbereitung
auf
eine
Krise
solltest
du
hier
mit
einem
Vorrat
für
drei
Monate
rechnen.
Orientieren
kannst
du
dich
hierbei
am
aktuellen
durchschnittlichen
Monatsverbrauch.
35.1
IFAK
Individual
First
Aid
Kit
(IFAK).
Wir
sind
oben
schon
in
der
First
Line
grob
auf
das
IFAK
und
die
Inhalte
eingegangen,
hier
gehen
wir
nun
weiter
in
die
Materie,
damit
du
dir
mehr
darunter
vorstellen
kannst,
vor
allem,
wie
du
es
verstauen
und
transportieren
kannst.
Das
IFAK
ist,
wie
der
Name
schon
sagt,
ein
auf
die
jeweilige
Person
abgestimmtes
Erste-Hilfe-Set
und
begleitet
dich
überall
hin.
Das
IFAK
ist
eine
kompakte,
leicht
zu
transportierende,
aber
wichtige
Sammlung
lebensrettender
Ausrüstungsgegenstände,
die
jeder
mit
sich
führt.
Der
Inhalt
eines
IFAK
orientiert
sich:
«
am
jeweiligen
Geldbeutel
«
an
dem,
was
für
die
jeweilige
Person
als
wichtig
erachtet
wird
«
am
jeweiligen
tatsächlichen
Ausbildungsstand
des
Benutzers
«
an
der
Einsatzumgebung
(zum
Beispiel
Klimazone),
in
der
man
sich
befindet
«
an
den
Umständen,
denen
die
jeweilige
Person
ausgesetzt
ist
«
an
dem
ausgegebenen
Missionsziel
Das
IFAK
sollte
die
Dinge
enthalten,
mit
deren
Einsatz
du
vertraut
bist.
So
musst
du
nicht
darüber
nachdenken,
wie
die
Dinge
zu
handhaben
sind,
wenn
es
drauf
ankommt.
Das
IFAK
ist
regelmäßig
zu
öffnen,
um
zu
kontrollieren,
ob
die
zu
verwendenden
Materialien
noch
einsatzfähig
sind
und
gegebenenfalls
getauscht
werden
müssen.
Das
IFAK
sollte
immer
leicht
zu
öffnen
und
zu
schließen
sein.
Du
solltest
deshalb
eine
nicht
zu
kleine
Tasche
für
dein
IFAK
wählen.
Bedenke,
dass
auch
das
IFAK,
wie
du
selbst,
anpassungsfähig
bleiben
muss,
es
gibt
keine
Standardlösung
für
alle.
Bei
den
Taschen
für
ein
IFAK
gibt
es
mittlerweile
genügend
Anbieter,
sodass
wirklich
das
gesamte
Spektrum
abgedeckt
werden
kann.
Kenntnisse
und
Themen
für
das
Selbststudium
In
der
heutigen
Zeit
ist
sehr
viel
Wissen
im
Internet
verfügbar.
Es
gibt
viele
Anbieter
—
offline
sowie
online
—
die
Ausbildungen
in
allen
medizinischen
Bereichen
anbieten.
Es
ist
zum
Teil
sehr
schwierig,
das
Richtige
für
sich
zu
finden,
ohne
ein
Vermögen
auszugeben,
quer
durch
die
Republik
zu
reisen
oder
irgendwelchen
Quatschköpfen
zu
begegnen.
Jeder
Laie
(also
jeder
nicht
medizinisch
Ausgebildete)
sollte
sich
somit
genau
fragen,
was
er
persönlich
oder
für
seine
Lieben
wirklich
an
Ausbildung
benötigt.
Für
das
Erlangen
einer
gewissen
Unabhängigkeit
und
Vorbereitung
auf
schwierige
Zeiten
bieten
sich
folgende
Wissensthemen
an:
«
Aktuelle
Erste-Hilfe-Kurse
+
Wiederholungskurse
Erste-Hilfe
«
Erste
Hilfe
am
Kind
«
Stop-the-Bleed-Kurs
*
Umgang
mit
Standardmedikamenten
«
Regionale
Krauterkunde
«
Naturheilkunde
—
Hausmedizin
+
Hygiene
in
Krisenzeiten,
Wundreinigung
und
-desinfektion
«
Einfache
Salbenherstellung
Die
ersten
drei
genannten
Kurse
werden
durch
viele
Institutionen
wie
Deutsches
Rotes
Kreuz
(DRK),
BRK,
Malteser
usw.
regional
angeboten.
Sie
sind
kostentechnisch
überschaubar,
teilweise
sogar
kostenfrei,
und
gut
erreichbar.
Zu
den
genannten
Themenbereichen
gibt
es
immer
mehr
Anbieter,
wobei
die
Qualität
sehr
schwankt.
Eine
gewisse
Hintergrundprüfung
empfiehlt
sich
daher.
Im
Offline-Bereich,
also
mit
der
Lektüre
eines
guten
alten
Buchs,
kannst
du
dich
ebenso
gut
vorbereiten.
Bücher
haben
auch
den
Vorteil,
dass
du
sie
überall
mit
hinnehmen
kannst
und
keinen
Strom
dafür
benötigst.
Als
Grundlage,
um
auch
die
Laienmedizin
besser
zu
verstehen,
solltest
du
dich
mit
der
Anatomie
und
der
Physiologie
des
Körpers
auseinandersetzen.
Im
Anschluss
findest
du
erste
allgemeine
Erläuterungen,
um
einen
leichten
Einstieg
zu
ermöglichen.
Wichtig
hierbei
ist,
dass
du
zwei
Dinge
vorab
akzeptierst:
+
Du
wirst
auf
dich
allein
gestellt
sein.
Es
kommt
niemand,
um
dir
oder
deiner
Familie
zu
helfen.
Abwarten
bringt
nichts,
du
musst
handeln,
sofort!
+
Du
wirst
als
medizinischer
Laie
nicht
alles
machen
können,
egal,
wie
viel
Mühe
du
dir
gibst.
Du
kannst
nur
die
ersten
(aber
wichtigen)
Maßnahmen
treffen
und
musst
den
Verwundeten
dann
zügig
einer
verbesserten
Versorgungskette
zuführen.
Gib
dein
Bestes,
akzeptiere
jedoch,
dass
du
den
Tod
nicht
überlisten
kannst,
wenn
er
bereits
sein
Urteil
gefällt
hat.
Wir
schauen
uns
nun
an,
was
DU
tatsächlich
noch
machen
kannst
in
den
ersten
Minuten
nach
dem
Unfall
oder
Angriff.
35.2
Der
Blutkreislauf
Lebenszeichen
Eine
der
Aufgaben
des
Blutes
ist
der
ständige
Transport
von
Sauerstoff
zu
allen
Körperzellen.
Um
diese
Aufgabe
zu
erfüllen,
muss
das
Blut
ununterbrochen
im
Blutgefäßsystem
kreisen.
Der
Blutkreislauf
wird
durch
die
Pumpwirkung
des
Herzens
in
Gang
gehalten.
Der
tastbare
Puls
ist
die
bei
der
Herzaktion
entstehende
Druckwelle
an
den
Arterienwänden.
Er
ist
abhängig
von
der
Schlagkraft
des
Herzens
sowie
der
kreisenden
Blutmenge.
Pulskontrolle
am
Handgelenk
(bei
Nicht-Bewusstlosen)
Wenn
der
Verletzte/Betroffene
noch
ansprechbar
ist,
ist
die
Pulskontrolle
am
Handgelenk
üblich.
Die
Pulskontrolle
sollte
mit
den
Fingerspitzen
des
Zeige-,
Mittel-
und
Ringfingers
erfolgen,
da
hier
die
größte
Empfindsamkeit
besteht.
Von
der
Daumenseite
kommend
ertastest
du
mit
drei
Fingerspitzen
den
Puls
am
liegenden
Arm.
Wenn
der
Arm
hochgehalten
wird,
ist
automatisch
der
Blutdruck
am
Handgelenk
geringer.
Der
Daumen
eignet
sich
zum
Pulsfühlen
nicht,
da
der
Ersthelfer
durch
seinen
eigenen,
starken
Daumenpuls
getäuscht
werden
kann!
Die
Anzahl
der
Pulsschläge
pro
Minute
ergibt
die
Pulsfrequenz.
Normalerweise
schlägt
das
Herz
60-
bis
80-mal
pro
Minute.
Bei
Anstrengung
oder
Erregung
steigt
die
Pulsfrequenz
auch
bei
gesunden
Menschen.
Weiterhin
solltest
du
beim
Pulsfühlen
hierauf
achten:
«
Pulsstärke
(kräftigt,
schwach,
kaum
fühlbar)
«
Pulsrhythmus
(regelmäßig,
teilweise
oder
vollkommen
unregelmäßig)
Pulskontrolle
an
der
Halsschlagader
(bei
Bewusstlosen)
Das
Gehirn
gehört
zu
den
Organen,
die
aufgrund
ihrer
besonderen
Bedeutung
sehr
intensiv
mit
Blut
versorgt
werden.
Daher
ist
unter
Umständen
an
der
Halsschlagader
auch
dann
noch
der
Puls
tastbar,
wenn
am
Handgelenk
bereits
keine
Kreislauftätigkeit
mehr
festgestellt
werden
kann.
Sollte
also
eine
Kreislauftätigkeit
vorhanden
sein,
so
ist
das
im
Regelfall
durch
die
Pulskontrolle
an
den
Halsschlagadern
feststellbar.
Taste
mit
drei
Fingerspitzen
seitlich
neben
dem
Kehlkopf
(„Adamsapfel“)
und
rutsche
dann
mit
den
Fingern
in
die
seitliche
Halsgrube.
Solltest
du
keinen
Puls
fühlen,
überprüfe,
ob
er
an
der
anderen
Halsseite
zu
spüren
ist.
Vorsicht!
Du
darfst
nicht
zu
fest
auf
die
Halsschlagader
drücken
oder
an
beiden
Halsschlagadern
gleichzeitig
tasten,
da
sonst
Kreislaufstörungen
auftreten
können.
Herzkreislaufsystem
Das
Herz
befindet
sich
im
Mittelfellraum
schräg
hinter
der
unteren
Brustbeinhälfte
und
der
angrenzenden
Brustkorbwand.
Seine
Spitze
liegt
auf
dem
Zwerchfell,
welches
den
Brustraum
zum
Bauchraum
hin
abgrenzt,
auf.
Wenn
das
Herz
das
Blut
nicht
mehr
richtig
durch
die
Blutgefäße
pumpen
kann,
wird
von
einem
Herz-
Kreislauf-Stillstand
gesprochen.
Ursachen
für
einen
Herz-Kreislauf-Stillstand
Ursachen
für
einen
Herz-Kreislauf-Stillstand
können
beispielsweise
sein:
«
Durchblutungsstörung
der
Herzkranzgefäße
(Herzinfarkt)
«
Sauerstoffmangel
infolge
nicht
ausreichender
Atmung,
Atemstillstand
oder
Vergiftung
«
Elektro-Unfall
«
Starker
Blutverlust
(Schock)
Der
Verletzte
kann
bei
einem
Herz-Kreislauf-Stillstand
blau
oder
weißlich
blass
aussehen.
35.3
Funktionen
der
Atmung
Durch
die
Atmung
werden
alle
Zellen
deines
Körpers
mit
lebensnotwendigem
Sauerstoff
versorgt.
Gleichzeitig
wird
Kohlendioxid
aus
deinem
Körper
ausgeschieden.
Das
Atemzentrum
steuert
die
Atemtätigkeit
und
damit
die
Ein-
und
Ausatmung;
es
sitzt
im
verlängerten
Rückenmark.
Einatmung
(äußere
und
innere
Atmung)
Bei
der
Einatmung
strömt
Luft
durch
deine
Nase
(Mund),
Rachen,
Kehlkopf,
Luftröhre,
Bronchien
in
deine
Lungen.
Dort
findet
dann
der
Gasaustausch
(äußere
Atmung)
statt;
d.
h.
Sauerstoff
wird
in
das
Blut
aufgenommen.
Über
deinen
Kreislauf
wird
er
zu
den
Zellen
transportiert
und
an
diese
abgegeben
(innere
Atmung).
Im
Austausch
geben
die
Zellen
dafür
Kohlendioxid
in
das
Blut
ab,
was
von
diesem
transportiert
und
über
deine
Lunge
und
die
Atemwege
in
deine
Umgebungsluft
abgeatmet
wird.
Ausatmung
Die
Atembewegungen
sind
äußerlich
an
deinem
Brustkorb
und
dem
Bauch
erkennbar.
Ein
hoher
Anteil
des
eingeatmeten
Sauerstoffs
wird
wieder
ausgeatmet,
das
heißt
nicht
der
gesamte
Anteil
des
in
der
eingeatmeten
Luft
vorhandenen
Sauerstoffs
wird
durch
das
Blut
aufgenommen.
Der
Sauerstoffanteil
der
Ausatemluft
reicht
also
dazu
aus,
einen
anderen
durch
die
Atemspende
mit
Sauerstoff
zu
versorgen.
Bestandteile
der
Luft
(u.
a.):
«
Einatemluft:
21
%
Sauerstoff,
0,03
%
Kohlendioxid
«
Ausatemluft:
17
%
Sauerstoff,
4
%
Kohlendioxid
Der
Sauerstoff
wird
für
die
Stoffwechselprozesse
in
den
Zellen
gebraucht.
Bei
diesen
Prozessen
entsteht
als
„Abfallprodukt“
Kohlendioxid.
Atembedarf
je
Lebensabschnitt
Atemvolumen
und
Atemfrequenz
werden
durch
den
Sauerstoffbedarf
bestimmt.
Bei
Körperbelastung
wird
die
Atmung
beschleunigt.
.
Atemvolumen
-
eingeatmete
?
_
Atemfrequenz
-
Atemzug/Minute
Luft
/Atemzug
Jugendlicher
15
bis
20
300
bis
400
ml
Säugling
ca.
30
20
bis
40
ml
Früh-/Neugeborene
ca.
40
bis
60
Erste
Hilfe
bei
Sauerstoffmangel
Besonders
empfindlich
reagiert
das
Gehirn
auf
Sauerstoffmangel.
Bereits
nach
wenigen
Minuten
ohne
Sauerstoff
treten
bleibende
Schäden
der
Hirnzellen
ein.
1.
Ohne
Sauerstoff
keine
Hirntätigkeit
2.
Ohne
Hirntätigkeit
keine
Atmung
3.
Ohne
Atmung
kein
Leben
Durch
Sauerstoffmangel
im
Gehirn
kommt
es
zu
Atem-
und
Kreislaufstillstand.
Sauerstoffmangel
ist
erkennbar
an:
1.
Keine
Atembewegungen
sicht-
bzw.
fühlbar
2.
Keine
Atemgeräusche
hörbar
3.
Sichtbare
Verlegung
der
Atemwege
Feststellung
der
Atmung
Ist
der
Betroffene
bewusstlos,
erschlaffen
seine
Muskeln.
Liegt
der
Betroffene
in
Rückenlage,
kann
die
Zunge
in
den
Hals
zurücksinken
und
die
Atemwege
blockieren.
Es
ist
daher
unbedingt
notwendig,
dass
du
bei
dem
Bewusstlosen
die
Atmung
überprüfst.
Zur
Atemkontrolle
muss
zunächst
der
Hals
des
Verletzten
überstreckt
sowie
der
Mund
leicht
geöffnet
werden.
Atmung
prüfen
»
Atemwege
freimachen
durch
Neigen
des
Kopfes
nach
hinten
bei
gleichzeitigem
Anheben
des
Kinns.
In
dieser
Position
wird
die
Atemkontrolle
durch
Sehen,
Hören
und
Fühlen
durchgeführt:
«
Sehen,
ob
der
Brustkorb
sich
hebt
und
senkt.
+
Ohr
über
Mund
und
Nase
des
Betroffenen
legen
und
hören,
ob
Atemgeräusche
vorhanden
sind.
+
Dabei
mit
der
Wange
prüfen,
ob
Luftstrom
des
Betroffenen
fühlbar
ist.
+
Die
Atmung
wird
längstens
zehn
Sekunden
kontrolliert.
Wenn
keine
normale
Atmung
feststellbar
ist
oder
daran
Zweifel
bestehen,
ist
bei
einer
bewusstlosen
Person
von
einem
Kreislaufstillstand
auszugehen.
Dann
muss
umgehend
mit
einer
Herz-Lungen-Wiederbelebung
begonnen
werden.
Beatmung
von
Säuglingen
und
Kindern
Säuglinge
und
Kinder
legst
du
zur
Kontrolle
der
Atmung
sowie
zur
Atemspende
(Beatmung)
in
die
Rückenlage,
auf
eine
harte
Unterlage
(bspw.
auf
einen
Tisch),
sodass
du
den
Kopf
des
Kindes
mit
deiner
Hand
in
der
jeweils
erforderlichen
Position
halten
kannst.
Atemkontrolle
sowie
Beatmung
erfolgen
beim
Säugling
in
der
sogenannten
Neutralposition,
bei
Kindern
wird
der
Kopf
hierzu
leicht
nach
hinten
gebeugt.
Sichtbare
Fremdkörper
werden
entfernt.
Atmung
kontrollieren
Kontrolliere
die
Atmung.
Verspürst
du
keinen
Atemzug
(ist
an
der
eigenen
Wange
zu
fühlen),
erkennst
du
keine
Atembewegungen
(Heben
und
Senken
des
Brustkorbs
ist
zu
sehen),
und
vernimmst
du
keine
Atemgeräusche
(ist
zu
hören),
so
liegt
ein
Atemstillstand
vor
und
du
musst
sofort
beatmen.
Die
kindliche
Lunge
ist
jedoch
sehr
klein,
sie
kann
nicht
so
viel
Luft
aufnehmen
wie
die
eines
Erwachsenen.
Bei
Säuglingen
und
Kleinkindern
musst
du
deshalb
behutsam
vorgehen.
Die
Luft
wird
vorsichtig
und
gleichmäßig
über
eine
Sekunde
lang
abgegeben,
sodass
sich
der
Brustkorb
sichtbar
hebt
und
senkt.
Was
tun
bei
Fremdkörpern
in
der
Luftröhre?
Ist
die
Luftröhre
verstopft,
kann
es
schnell
lebensbedrohlich
werden,
da
Erstickungsgefahr
droht.
Als
Ersthelfer
gehst
du
am
besten
so
vor:
«
Der
Betroffene
steht.
»
Den
Oberkörper
des
Betroffenen
so
weit
wie
möglich
vorniiberbeugen.
+
Der
Helfer
schlägt
mit
der
flachen
Hand
dem
Betroffenen
kräftig
zwischen
die
Schulterblätter.
«
Bei
Atemstillstand:
Atemspende.
Ist
die
Speiseröhre
verstopft,
ist
schnelles
Handeln
wichtig,
um
Panik
zu
vermeiden.
Schlucken
ist
in
diesem
Fall
nahezu
unmöglich
und
sollte
vermieden
werden.
Fordere
den
Betroffenen
auf,
seinen
Finger
in
den
Hals
zu
stecken,
um
ihn
dadurch
zum
Würgen
und
Erbrechen
zu
reizen.
«
Bei
Atemstillstand:
Atemspende.
Bei
verstopfter
Speiseröhre
ist
zu
beachten:
Bei
einem
Insektenstich
im
Mundraum
und
insbesondere
im
Rachenraum
können
die
Atemwege
durch
schnelles
Anschwellen
der
Schleimhaut
oder
der
Zunge
blockiert
werden.
Das
kannst
du
tun:
«
Den
Betroffenen
ständig
Eis
lutschen
lassen
(sollte
noch
welches
vorhanden
sein).
«
Kalte
Umschläge
um
den
Hals
legen.
«
Bei
Atemstillstand:
Atemspende.
e
Letzte
Maßnahme
wäre
der
Luftröhrenschnitt,
der
aber
durch
fachkundige
Kräfte
erfolgen
sollte.
35.4
Bedrohliche
Blutungen
Fast
jede
Blutung
aus
einer
Wunde
lässt
sich
durch
genügend
starken
Druck
von
außen
auf
die
Blutungsquelle
zum
Stillstand
bringen.
Unter
Umständen
musst
du
auch
in
eine
Wunde
hineindrücken.
Verwende
hierzu
möglichst
keimarmes
Material,
zum
Beispiel
Mullkompressen
oder
geöffnete
Verbandpäckchen.
Notfalls
können
auch
saubere
Tücher
verwendet
werden.
Da
jede
starke
Blutung
zum
Schock
führen
kann,
müssen
im
Anschluss
an
die
Blutstillung
stets
die
Maßnahmen
der
Schockbekämpfung
durchgeführt
werden.
Bei
einer
starken
Blutung
ist
die
Blutstillung
vorrangig.
Eine
mögliche
Infektion
des
Betroffenen
muss
in
Kauf
genommen
werden.
Beim
Erwachsenen
bedeutet
ein
Verlust
von
ca.
einem
Liter
Blut
bereits
Lebensgefahr.
Bei
Kindern
und
Kleinkindern
besteht
diese
Gefahr
wegen
der
insgesamt
geringeren
Blutmenge
schon
erheblich
früher.
+
Die
Blutstillung
ist
daher
grundsätzlich
möglichst
schnell
durchzuführen,
um
einen
größeren
Blutverlust
zu
vermeiden.
«
Die
Blutstillung
wird
immer
am
liegenden
Betroffenen
durchgeführt.
+
Seitlich
am
Kopf
des
Betroffenen
knien,
je
nach
Lage
der
Verletzung
Hand
bzw.
Handgelenk
fassen
und
Arm
hochhalten.
+
Mit
vier
Fingern
die
Arterie
in
der
Muskellücke
auf
der
Oberarminnenfläche
gegen
den
Oberarmknochen
drücken.
+
Wunde
durch
einen
zweiten
Helfer
verbinden
lassen.
+
Beim
Abdrücken
wird
die
Blutung
dadurch
zum
Stillstand
gebracht,
dass
die
zur
Wunde
führende
Arterie
an
der
dafür
geeigneten
Stelle
gegen
den
darunter
liegenden
Knochen
gedrückt
wird.
Auf
diese
Weise
wird
die
Blutzufuhr
zur
Blutungsstelle
unterbrochen.
*
Starke
Blutungen
am
Bein
—
Aufpressen
möglichst
keimfreien
Materials
auf
die
Blutungsstelle,
bzw.
Hineindrücken
in
die
Wunde.
«
Ggf.
Druckverband
anlegen.
+
Starke
Blutungen
an
Kopf
und
Rumpf
-
Möglichst
keimfreies,
weiches
Material
auf
die
Blutungsstelle
aufpressen.
+
Wenn
es
die
Platzierung
der
Wunde
zulässt,
legt
man
einen
Druckverband
an,
ansonsten
weiter
auf
die
Wunde
drücken,
bis
die
Blutung
steht.
Blutung
aus
der
Nase
Bei
starker
Blutung
kann
es
zu
einem
mehr
oder
weniger
großen
Blutverlust
mit
nachfolgendem
Schock
kommen.
«
Kopf
leicht
vornüberbeugen
lassen.
«
Stirn
in
die
Hände
stützen
lassen.
«
Einen
kalten
Umschlag
in
den
Nacken
des
Betroffenen
legen.
Amputationsverletzungen
Bei
Abtrennung
von
Körperteilen
wie
zum
Beispiel
Fingern,
Händen
oder
Armen
infolge
eines
Unfalls,
Explosion
oder
gegnerischen
Angriffs
kann
heute
durch
rechtzeitige
chirurgische
Maßnahmen
(Replantation)
oftmals
eine
weitgehende
oder
sogar
völlige
Wiederherstellung
der
früheren
Funktionen
erreicht
werden.
Dies
gilt
auch
für
Hautteile
und
Zähne.
Voraussetzung
für
den
Erfolg
der
Operation
ist
ein
möglichst
gering
geschädigtes
Amputat
und
eine
kurze
Zeitspanne
zwischen
Aktion
und
Replantation.
Die
Versorgungswege
müssen
deswegen
in
einer
Krise
zügig
und
sicher
aufgebaut
werden.
Blutstillung
und
Sicherstellung
des
Amputats
Keimfreies
Material
auf
die
Blutung
pressen,
bis
Hilfe
eintrifft
und
die
Blutung
gestillt
ist.
Nach
Möglichkeit
einen
Druckverband
anlegen.
1.
Gegebenenfalls
weitere
lebensrettende
Maßnahmen
durchführen.
2.
Das
Amputat
in
einem
trockenen
und
sterilen
Tuch
sichern.
3.
Das
Amputat
nicht
abwaschen,
sondern
am
besten
in
einem
wasserdichten
Beutel
auf
Eis
bzw.
kühl
legen.
4.
Lebensrettende
Maßnahmen
fortführen.
35.5
Erste
Hilfe
bei
Erfrierungen
Bei
Erfrierungen
handelt
es
sich
um
örtliche
Gewebeschäden,
die
durch
anhaltende
Kälteeinwirkungen
(meist
in
Zusammenarbeit
mit
Feuchtigkeit
und
Wind)
entstehen.
Es
kommt
zu
einer
Mangeldurchblutung
des
Gewebes.
Das
Gewebe
wird
geschädigt
oder
stirbt
sogar
ab.
Erfrierungen
erkennt
man
an
folgenden
Symptomen:
+
Gefühllosigkeit/Taubheitsgefühl
in
den
betroffenen
Körperteilen
«
Betroffene
Körperteile
(häufig
Finger,
Zehen,
Nase,
Ohren
und
Wangen)
sind
bläulich-rot,
später
weiß-gelb
oder
weiß-grau
*
Gefühl
eines
zu
kleinen
Schuhwerks
+
Betroffene
Körperteile
sind
kalt,
zunächst
weich
und
schmerzhaft,
später
hart
und
gefühllos
+
Gelegentlich
blaurote
Flecken
e
Später
kommt
es
zu
Blasenbildung
Maßnahmen
bei
Erfrierungen
+
Schutzhandschuhe
anziehen
«
Erfrorene
Körperregionen
nicht
bewegen
*
Enganliegende
Kleider
und
Schuhwerk
öffnen
+
Durch
Körperwärme
des
Helfers
eine
Erwärmung
versuchen
(jedoch
nicht
bei
hart
gefrorenen
Körperteilen)
«
Betroffenen
auffordern,
Gliedmaßen
zu
bewegen;
passive
Bewegung
durch
Dritte
muss
unterbleiben
«
KEINE
aktive
Wärme
(zum
Beispiel
durch
Reiben
oder
Wärmflasche)
zuführen.
«
Erfrorene
Körperteile
möglichst
locker
mit
keimfreiem
Material
bedecken
(zum
Beispiel
Verbandstuch)
*
Erneute
Kälteeinwirkung
vermeiden
+
Warme,
gezuckerte
Getränke
zu
trinken
geben
+
Keinen
Alkohol!
«
Blasen
nicht
öffnen,
keimfreie
Bedeckung,
dabei
Druck
vermeiden
Liegt
gleichzeitig
mit
der
Erfrierung
eine
Unterkühlung
vor,
ist
die
Behebung
der
Unterkühlung
vorrangig.
Erste
Hilfe
bei
Unterkühlungen
Zu
einer
Unterkühlung
kommt
es,
wenn
die
Wärmeabgabe
des
Körpers
über
einen
anhaltenden
Zeitraum
größer
ist
als
die
Wärmeproduktion.
Die
Unterkühlung
wird
in
zwei
Stadien
oder
Schweregrade
unterteilt.
Unterkühlung
im
Stadium
I
Eine
Unterkühlung
im
Stadium
|
erkennt
man
in
kurzer
Zeit
an
folgenden
Symptomen:
«
Kaltezittern
«
Atmung
und
Kreislauf
sind
gesteigert
«
Betroffener
ist
bei
Bewusstsein
erregt,
später
ruhiger
Maßnahmen
+
Schutzhandschuhe
anziehen.
«
Betroffenen
an
einen
warmen
Ort
bringen
und
langsam
aufwärmen.
«
Nasse,
kalte
Kleidung
entfernen
und
Körper
in
warme
(Rettungs-)
Decken
wickeln,
weitere
Kälteeinwirkung
vermeiden.
*
KEINE
aktive
Wärme,
zum
Beispiel
durch
Reiben
oder
Wärmflasche)
zuführen.
«
Wenn
Betroffener
bei
Bewusstsein
ist,
warme,
gut
gezuckerte
Getränke
wie
zum
Beispiel
Tee
verabreichen,
jedoch
keine
alkoholischen
Getränke!
Unterkühlung
im
Stadium
II
Eine
Unterkühlung
im
Stadium
Il
ist
an
folgenden
Symptomen
erkennbar:
+
Atmung
verlangsamt
sich.
+
Muskelstarre
tritt
ein.
e
Das
Schmerzempfinden
lässt
nach.
«
Zunehmende
Müdigkeit,
Bewusstlosigkeit.
Maßnahmen
*
KEINE
Aufwärmversuche
mehr
unternehmen.
*
KEINE
aktive
Wärme
(zum
Beispiel
durch
Reiben
oder
Wärmflasche)
zuführen.
«
Stabile
Seitenlage.
«
Betroffenen
zudecken.
+
Bei
vorhandener
Bewusstlosigkeit
und
fehlender
normaler
Atmung
Herz-Lungen-Wiederbelebung
durchfiihren.
Decke
unterlegen
/
Zudecken
eines
Betroffenen
Eine
Verletzung
stellt
fiir
den
Betroffenen
immer
eine
Ausnahmesituation
dar
und
wird
meist
als
sehr
belastend
empfunden.
Bedingt
durch
die
Verletzung/Erkrankung
und
psychische
Belastung
friert
der
Betroffene
selbst
bei
normalen
Temperaturen,
vor
allem
wenn
durch
die
Einschränkungen
der
Kreislauf
beeinträchtigt
ist.
Oft
liegt
der
Betroffene
auch
auf
dem
(kalten)
Boden,
wodurch
es
ebenfalls
zu
weiterem
Warmeverlust
kommt.
Um
dies
zu
verhindern,
ist
der
Warmeerhalt
durch
das
Unterlegen
einer
(Rettungs-)
Decke
und
das
Zudecken
des
Betroffenen
eine
der
wohl
wichtigsten
Erste-Hilfe-Malinahmen.
Hierzu
dienen
auch
warme
Kleidungsstücke
wie
ein
Mantel,
Jacke
u.
Ä.
35.6
Erste
Hilfe
bei
Erstickungsgefahr
Durch
Fremdkörper
in
Luft-
und
Speiseröhre,
Schwellungen
im
Mund-
und
Rachenraum,
beispielsweise
durch
Insektenstiche
und
Ertrinken,
besteht
die
Gefahr
des
Erstickens.
Was
tun
bei
drohender
Erstickung?
Schnelles
Handeln
ist
bei
drohender
Erstickung
entscheidend.
Welche
Maßnahmen
zur
Anwendung
kommen,
ist
davon
abhängig,
ob
der
Betroffene
noch
sprechen,
atmen
und
husten
kann.
Erstickungsgefahr
erkennen
+
Atemnot
«
Evtl.
starker
Hustenreiz
«
Pfeifendes
Atemgeräusch
«
Blau-/Rotfärbung
des
Gesichtes
«
Evtl.
fehlende
Atmung
Erste-Hilfe-Maßnahmen
bei
Ersticken
Fall
1:
Der
Betroffene
kann
sprechen,
atmen
und
husten
*
Fordere
den
Betroffenen
auf,
kräftig
zu
husten.
Fall
2:
Der
Betroffene
kann
nicht
sprechen,
atmen
und
husten
«
Dem
nach
vorn
gebeugten
Betroffenen
bis
zu
fünfmal
zwischen
die
Schulterblätter
schlagen,
um
den
Fremdkörper
zu
entfernen.
«
Nach
jedem
Schlag
überprüfen,
ob
der
Fremdkörper
sich
gelöst
hat.
Fall
3:
Wenn
der
Betroffene
zu
ersticken
droht
«
Der
Helfer
stellt
sich
hinter
den
Betroffenen.
«
Den
nach
vorn
gebeugten
Betroffenen
mit
beiden
Armen
von
hinten
um
den
Bauch
fassen.
«
Eine
geballte
Faust
in
den
Oberbauchbereich
unterhalb
des
Brustbeins
(zwischen
Nabel
und
Brustbeinende)
platzieren.
«
Mit
der
anderen
Hand
Faust
umfassen
und
bis
zu
fünfmal
kräftig
nach
hinten
oben
ziehen.
«
Lässt
sich
die
Atemwegsverlegung
nicht
beseitigen,
müssen
Rückenschläge
und
Oberbauchkompression
im
Wechsel
so
lange
durchgeführt
werden,
bis
der
Fremdkörper
entfernt
wurde
«
Bei
eintretender
Bewusstlosigkeit
und
fehlender
normaler
Atmung
Herz-Lungen-Wiederbelebung
beginnen.
Insektenstiche
im
Mund-
bzw.
Rachenbereich
entstehen
oft
durch
das
versehentliche
Verschlucken
von
zum
Beispiel
Wespen
oder
Bienen.
Durch
das
Insektengift
schwellen
die
Schleimhäute
oder
auch
die
Zunge
an;
die
Atemwege
verengen
sich
oder
drohen
vollständig
zu
verschließen.
Es
besteht
akute
Erstickungsgefahr!
*
Den
Betroffenen
Speiseeis
oder
Eiswürfel
lutschen
lassen,
wenn
er
schlucken
kann.
«
Kühlung
des
Halses
mit
kalten
Umschlägen
oder
in
Tuch
eingeschlagenen
Eisbeutel
bzw.
Kühlkompressen.
«
Bis
zum
Eintreffen
ausgebildeter
Mediziner
beruhigen,
betreuen,
trösten
und
beobachten.
«
Bei
eintretender
Bewusstlosigkeit
und
fehlender
normaler
Atmung
Herz-Lungen-Wiederbelebung
beginnen.
«
Sollte
eine
Hilfe
von
außen
nicht
möglich
sein,
Luftröhrenschnitt
durchführen
lassen
durch
eine
medizinisch
ausgebildete
Person.
35.7
Fremdkörper
im
Auge
Fremdkörper
führen
zu
einer
Reizung
der
Bindehaut
im
Bereich
der
Lider.
In
den
meisten
Fällen
handelt
es
sich
dabei
um
kleinste
Fremdkörper
wie
zum
Beispiel
Insekten,
Staub,
Ruß,
Glas
oder
Metallsplitter.
Was
tun
bei
Fremdkörpern
im
Auge?
Wo
können
Fremdkörper
auftreten?
«
auf
der
Bindehaut
eines
Auges
«
auf
der
Augenoberfläche
«
im
Augapfel
Wie
macht
sich
ein
Fremdkörper
im
Auge
bemerkbar?
e
Brennender
Schmerz
«
Tränenfluss
+
Rötung
«
Sehstörungen
Worauf
sollte
ich
achten?
Durch
zusätzliches
Hineinreiben
des
Fremdkörpers
im
Augapfel
oder
in
der
Bindehaut
kann
sich
der
Zustand
deutlich
verschlimmern.
Folgende
Maßnahmen
helfen
im
Notfall:
+
Verbinden
beider
Augen
(Augenverband)
«
Beruhigender
Zuspruch
35.8
Gelenkverletzungen
Durch
mechanische
und
enorme
Einwirkung
von
Kräften
kann
es
bei
einem
Unfallgeschehen
zu
Verletzungen
von
Gelenken
und
Weichteilen
kommen.
Einmal
umgeknickt
und
schon
ist
es
passiert:
verstaucht,
verrenkt,
dick
angeschwollen
oder
gar
etwas
gebrochen.
Was
tun
bei
Gelenkverletzungen?
Gelenkverletzungen
erkennen
«
Unmittelbar
eintretende,
oft
starke
Schmerzen
«
Kraftlosigkeit
der
betroffenen
Region
«
Bewegungseinschränkung
und/oder
Bewegungsunfähigkeit
e
Schwellung
mit
Druckempfindlichkeit
Erste-Hilfe-Maßnahmen
+
Betroffenen
ansprechen,
beruhigen
und
trösten
+
Schutzhandschuhe
anziehen
PECH-Formel
beachten:
Pause,
Eis,
Compression,
Hochlagerung
«
Pause:
Bewegung
sofort
unterbrechen.
Verletztes
Gelenk
ruhig
stellen
und
nicht
mehr
belasten,
auf
Wunsch
vom
Betroffenen
eingenommene
Schonhaltung
unterstützen.
«
Eis:
Möglichst
schnell
mit
Kühlung
der
betroffenen
Körperregion
beginnen:
kalte
Umschläge,
in
ein
Tuch
eingeschlagene
(Sofort-)
Kältekompressen
oder
Eisbeutel.
Kühlung
anhaltend
(30-45
Min)
durchführen.
*
Kompression:
Anlegen
eines
Kompressionsverbandes
unterstützt
den
verletzten
Bereich,
dient
der
Entlastung
und
somit
der
Schmerzreduktion,
kann
auch
zum
Befestigen
der
Kühlelemente
dienen.
*
Hochlagerung:
Zur
Unterstützung
der
Blutstillung
(Verletzungen
kleiner
Blutgefäße
führen
zu
Hämatombildung
und
Schwellung
des
betroffenen
Bereichs)
und
Entlastung
soll
der
verletzte
Körperteil
anhaltend
hochgelagert
werden.
35.9
Gewalteinwirkung
auf
den
Kopf
Symptome
bei
Störungen
des
Bewusstseins
Durch
äußere
Gewalteinwirkung
auf
den
Kopf
kann
es
zu
Störungen
des
Bewusstseins
kommen.
Der
Grad
der
Schädigung
bestimmt
die
Tiefe
und
die
Dauer
der
Bewusstlosigkeit.
Erkennungsmerkmale,
die
auf
Gewalteinwirkung
schließen
lassen,
sind
zum
Beispiel:
*
Kurzzeitiger
Bewusstseinsschwund
*
Erinnerungsliicken
nach
Wiederkehr
des
Bewusstseins
+
Übelkeit
»
Kopfschmerz
Nach
einer
äußeren
Gewalteinwirkung
auf
den
Kopf
ist
eine
wiederholte
Kontrolle
von
Bewusstsein,
Atmung
und
Lebenszeichen
notwendig.
35.10
Herzinfarkt
Der
Herzinfarkt
ist
eine
der
häufigsten
Herzerkrankungen.
Ursache
ist
der
plötzliche
Verschluss
einer
Herzkranzarterie
(Koronararterie).
Der
Herzmuskel
wird
über
diese
Gefäße
mit
Sauerstoff
und
Nährstoffen
versorgt.
Wie
entsteht
ein
Herzinfarkt?
Ein
solcher
Verschluss
entsteht
durch
jahrelange
Einwirkung
der
„Risikofaktoren“
wie:
+
Übergewicht
«
Bluthochdruck
(Stress
in
der
Krise)
*
Rauchen
«
Bewegungsmangel
«
zu
hohe
Cholesterinwerte
Beim
Herzinfarkt
handelt
es
sich
um
eine
lebensbedrohliche
Erkrankung,
bei
der
es
durch
den
Verschluss
einer
oder
mehrerer
Herzkranzarterien
zu
einer
anhaltenden
Minderversorgung
des
Herzmuskels
mit
Blut
kommt.
Ohne
rasche
und
wirksame
Hilfe
stirbt
infolgedessen
der
nicht
mehr
durchblutete
Teil
des
Herzmuskels
ab.
Je
nach
Größe
der
betroffenen
Herzkranzarterie
ist
ein
mehr
oder
weniger
großer
Teil
des
Herzmuskels
betroffen.
Somit
sind
auch
die
Auswirkungen
unterschiedlich:
Ein
Herzinfarkt
kann,
wenn
das
betroffene
Gefäß
sehr
klein
ist,
von
der
betroffenen
Person
unbemerkt
ablaufen.
Er
kann
aber
auch
zu
einem
sofortigen
Herzstillstand
führen,
wenn
das
verschlossene
Gefäß
sehr
groß
ist
oder
ein
Herzinfarkt
wiederholt
auftritt.
Medizinische
Behandlung
eines
Herzinfarkts
Die
Medizin
hat
heute
gute
Möglichkeiten,
Betroffenen
zu
helfen.
Voraussetzung
ist
aber,
dass
der
betroffene
Mensch
die
Klinik
lebend
erreicht.
Hierzu
kann
eine
ersthelfende
Person
beitragen.
Symptome
eines
Herzinfarkts
«
Die
betroffene
Person
hat
starke
Schmerzen
hinter
dem
Brustbein,
oft
mit
Ausstrahlung
in
den
linken
Arm,
die
Schulter,
den
Unterkiefer
oder
den
Oberbauch.
«
Die
betroffene
Person
kann
sehr
unruhig
(Todesangst)
sein.
«
Das
Gesicht
ist
blass-grau.
«
Die
betroffene
Person
ist
geschwächt.
«
Da
ein
Herzinfarkt
unterschiedlich
stark
ausgeprägt
auftreten
kann,
sind
auch
die
Anzeichen
unterschiedlich
intensiv
ausgeprägt.
Im
schlimmsten
Fall
tritt
ein
Herz-Kreislauf-Stillstand
ein.
Erste-Hilfe-Maßnahmen
beim
Herzinfarkt
*
Bewusstsein,
Atmung
und
Lebenszeichen
prüfen.
Bei
einem
Kreislaufstillstand
muss
sofort
die
Herz-Lungen-
Wiederbelebung
begonnen
werden.
«
Ist
die
betroffene
Person
bei
Bewusstsein,
ist
sie
schonend
zu
lagern,
d.
h.
bequem
mit
erhöhtem
Oberkörper.
Dies
entlastet
das
geschwächte
Herz.
*
Enge
Kleidung
bitte
öffnen
und
die
betroffene
Person
von
der
Umgebung
abschirmen.
Unruhe,
Aufregung
und
Anstrengung
sind
unbedingt
zu
vermeiden.
«
Die
betroffene
Person
wird
vom
Ersthelfer
ständig
betreut
und
ihr
Kreislauf
wird
überwacht.
35.11
Hirnbedingte
Krampfanfälle
Erste
Hilfe
bei
hirnbedingten
Krampfleiden
Ein
hirnbedingtes
Krampfleiden
ist
zum
Beispiel
die
Epilepsie.
Erkennungsmerkmale
für
den
hirnbedingten
Krampfanfall
sind
u.
a.:
«
Plötzliches
Hinfallen
«
Zuckende
Bewegungen/Verkrampfungen
*
Bewusstlosigkeit
Während
des
Krampfes
kann
sich
der
Betroffene
durch
die
unkontrollierten
Bewegungsabläufe
weitere
Verletzungen
zuziehen.
Erste-Hilfe-Maßnahmen
Die
krampfenden
Arme
und
Beine
nicht
festhalten.
Entferne
Gegenstände,
an
denen
sich
der
Betroffene
verletzen
könnte,
aus
seinem
Umfeld.
Nach
dem
„Anfall“
bei
andauernder
Bewusstlosigkeit
und
vorhandener
Atmung
lagere
ihn
in
der
stabilen
Seitenlage.
Bleib
beim
Betroffenen
und
kontrolliere
ständig
Bewusstsein,
Atmung,
Lebenszeichen.
Hinweis:
Der
Betroffene
kann
sich
an
den
Anfall
nicht
erinnern.
35.12
Innere
Erkrankungen
und
Verletzungen
Symptome
und
Maßnahmen
bei
inneren
Verletzungen
Welche
Symptome
zeigen
sich?
+
Bauchschmerzen
und
schmerzhaft
gespannte
Bauchdecke
+
Gefahr
von
inneren
Blutungen,
wenn:
+
Prellungen
an
Bauch/Rücken
Ständig
verschlechternder
Allgemeinzustand
und
*
Entwicklung
eines
Schocks
«
Sichtbare
Prellmarken
oder
offene
Wunde
am
Brustkorb
+
Zunehmende
Atemnot
«
Bei
Lungenverletzung
hustet
der
Betroffene
unter
Umständen
Blut
aus!
Erste-Hilfe-Maßnahmen
«
Vom
Betroffenen
eingenommene
Schonhaltung
unterstützen,
nach
Wunsch
lagern.
+
Aufregung
und
Unruhe
unbedingt
vermeiden
(Betroffenen
bei
Bedarf
abschirmen).
«
Bei
Bauchschmerzen
Knierolle
zur
Entlastung
der
Bauchdecke
unterlegen.
«
Bei
Brustkorbwunde
Wundbedeckung.
*
Bei
Verlagerung
des
Verletzten
oder
Kranken
mit
Atemnot
den
Brustkorb
nicht
umfassen,
sondern
stattdessen
unter
den
Achselhöhlen
anheben
und
wegziehen.
«
Stabile
Seitenlage.
«
Bei
Bewusstlosigkeit
und
fehlender
normaler
Atmung
Herz-Lungen-Wiederbelebung.
Akute
Erkrankungen
der
Bauchorgane
Plötzlich
auftretende
akute
Erkrankungen
im
Bereich
des
Bauchraumes
können
viele
Ursachen
haben,
zum
Beispiel
Entzündungen
der
Bauchspeicheldrüse,
der
Gallenblase,
der
Eierstöcke,
oft
auch
des
Blinddarms.
Symptome
und
Ursachen
Häufig
sind
solche
Entzündungen
von
Schüttelfrost,
Fieber,
Appetitlosigkeit,
Übelkeit
und
Erbrechen
begleitet.
Geschwüre
im
Magen-Darm-Bereich,
Steineinklemmungen
in
den
Gallen-
und
Harnwegen
sowie
Darmverschlüsse
verursachen
oft
sehr
starke
Bauchschmerzen.
Manchmal
schwellen
die
Schmerzen
periodisch
an
und
wieder
ab.
Solche
Schmerzen
werden
als
Koliken
bezeichnet.
Die
Bauchdecke
ist
gespannt,
der
Betroffene
auffallend
blass.
Er
hat
Schockanzeichen
mit
Blutdrucksenkung,
eventuell
schwachen
Puls
und
Schweißausbrüche.
Der
Betroffene
nimmt
meist
eine
„Schonhaltung“
mit
angezogenen
Knien
ein.
Er
liegt
dabei
häufig
auf
der
Seite.
Die
Bauchdecke
wird
dabei
entspannt,
was
die
Schmerzen
lindert.
Das
kannst
du
tun:
+
Zu
den
wichtigsten
Maßnahmen
bei
allen
akuten
Kranken
gehört
es,
den
Betroffenen
zu
beruhigen
und
ihn
zu
betreuen.
«
Den
Kranken
warm
zudecken
und
Unruhe
und
Hektik
vermeiden.
«
Den
Kranken
nach
seinen
eigenen
Wünschen
lagern,
wobei
meist
nur
die
vom
Kranken
schon
eingenommene
„Schonhaltung“
durch
eine
bequeme
Knierolle
unterstützt
werden
muss.
«
Bei
Atemnot
den
Oberkörper
erhöht
lagern.
«
Der
Betroffene
darf
auf
keinen
Fall
etwas
essen
oder
trinken
(wegen
der
oft
notwendigen
sofortigen
Operation).
Auch
Medikamente
wie
Schmerzmittel
sind
verboten,
da
sie
die
ärztliche
Diagnose
erschweren.
Knochenbrüche
Knochenbrüche
und
Gelenkverletzungen
sind
Verletzungszustände,
die
fast
immer
mit
Schmerzen
verbunden
sind.
Daher
vermeidet
die
verletzte
Person
Bewegungen
der
betroffenen
Gliedmaßen.
Du
als
Ersthelfer
solltest
grundsätzlich
keine
Bewegungsversuche
unternehmen!
Erkennen
von
Knochenbrüchen/Frakturen
«
Schonhaltung
des
Betroffenen
*
Unnatürliche
Lage
betroffener
Gliedmaßen
«
Bewegungseinschränkung
oder
Bewegungsunfähigkeit
«
Schmerz
im
Bereich
des
Bruches
Wunde,
gegebenenfalls
sichtbarer
Knochen
Erste
Hilfe
bei
Knochenbrüchen
«
Ruhigstellen.
«
Bruchstelle
nicht
bewegen.
+
Auf
Schmerzäußerungen
des
Betroffenen
achten.
*
Keine
Einrenkungs-
oder
Bewegungsversuche
unternehmen.
+
Offenen
Bruch
mit
Wundauflage
bedecken.
+
Schockbekämpfung.
«
Bei
geschlossenem
Knochenbruch
mit
nassen
Tüchern
oder
Wasser
kühlen.
+
Umpolstern
der
verletzten
Gliedmaßen
mit
geeignetem
Material,
zum
Beispiel
fest
gerollten
Kleidungsstücken,
Decken,
Kissen,
Sandsäcken
oder
Ähnlichem
+
Wünsche
des
Betroffenen
nach
Möglichkeit
berücksichtigen.
Knochenbrüche
im
Bereich
Wirbelsäule/Becken
Beckenbruch
»
Schmerzen
im
Beckenbereich
«
Unvermögen,
sich
aufzurichten
Das
kannst
du
tun:
+
Nach
den
Wünschen
des
Betroffenen
richten.
«
Evtl.
Entspannen
der
Bauchdecke
durch
Unterlegen
einer
Knierolle.
*
Bei
Bewusstlosigkeit
und
vorhandener
Atmung
stabile
Seitenlage.
Schädigung
der
Wirbelsäule/Wirbelbruch
e
Schmerzen
im
Rückenbereich
*
Gegebenenfalls
Unvermögen,
sich
aufzurichten
+
Kribbeln
oder
Gefühllosigkeit
in
Armen
und
Beinen
+
Abgang
von
Stuhl
und
Urin
möglich
Das
kannst
du
tun:
«
Bewegung/Transport
nur
bei
lebensbedrohender
Zusatzgefahr:
Betroffenen
in
vorgefundener
Lage
vorsichtig
wegziehen.
«
Lagerung,
ohne
die
Körperhaltung
zu
verändern.
«
Bei
Bewusstlosigkeit
und
vorhandener
Atmung
stabile
Seitenlage.
+
Wiederholte
Kontrolle
der
Lebenszeichen.
Knochenbrüche
im
Bereich
des
Beines/Armes/Gelenkes
«
Schonhaltung
des
Betroffenen
*
Unnatürliche
Lage
betroffener
Gliedmaßen
+
Bewegungseinschränkung
oder
Bewegungsunfähigkeit
»
Schmerz
im
Bereich
des
Bruches
+
Wunde,
gegebenenfalls
sichtbarer
Knochen
Das
kannst
du
tun:
+
Ruhigstellung
«
Umpolstern
der
verletzten
Gliedmaßen
mit
geeignetem
Material,
zum
Beispiel
fest
gerollten
Kleidungsstiicken,
Decken,
Kissen,
Sandsdcken
oder
Ahnlichem
«
Auf
SchmerzauRerungen
des
Betroffenen
achten
«
Kein
Einrenkungsversuch
«
Kein
Bewegungsversuch
Speziell
bei
Knochenbriichen
im
Bereich
des
Arms:
es
Schlage
den
unteren
Teil
der
Jacke
(Weste,
Blouson)
um
den
gebrochenen
Arm
bzw.
Hand
nach
oben,
befestige
diesen
Teil
mit
einer
Sicherheitsnadel
o.
A.
Verletzungen
der
Gelenke:
«
Für
dich
unterscheiden
sich
die
Erste-Hilfe-MaRnahmen
bei
Gelenkverletzungen
und
Knochenbriichen
nicht.
«
Jede
Gelenkverletzung
ist
wie
ein
Knochenbruch
zu
betrachten.
35.13
Rauschzustände
Drogenabhängigkeit
und
Hilfsmaßnahmen
Was
ist
Drogenabhängigkeit?
Die
Weltgesundheitsorganisation
(WHO)
definiert
sie
wie
folgt:
Drogenabhängigkeit
bezeichnet
einen
körperlichen
und/oder
seelischen
Zustand,
der
sich
aus
der
Wechselbeziehung
zwischen
einem
bestimmten
Stoff
und
dem
Organismus
entwickelt
und
der
mit
dem
Zwang
der
fortlaufenden
Einnahme
des
Mittels
verbunden
ist.
Jeder,
der
suchterzeugende
Stoffe
anwendet,
läuft
Gefahr,
abhängig
zu
werden.
Suchtgefährdende
Stoffe,
mit
denen
wir
konfrontiert
werden
können,
sind
Alkohol,
Medikamente,
Nikotin
und
Rauschgift.
Es
gibt
kein
ungefährliches
Suchtmittel!
Warum
sind
Drogen
so
gefährlich?
«»
Weil
sie
die
Gesundheit
schädigen
und
den
Menschen
physisch
und
psychisch
zerstören.
+
Weil
die
Suchtgefahr
nicht
bemerkt
wird.
Weil
wir
uns
überschätzen
und
glauben,
mit
der
Abhängigkeit
fertigzuwerden.
Weil
wir,
wenn
wir
die
Abhängigkeit
erkennen,
nicht
wissen,
wie
wir
ihr
erfolgreich
begegnen
können.
Übrigens
...
*
Aus
ganz
„normalen
Familien“
kommen
ganz
„normale
Süchtige“.
«
Eine
spezielle
Erste
Hilfe
für
den
akuten
Rauschgiftnotfall
gibt
es
nicht.
+
Es
gelten
die
während
des
Erste-Hilfe-Lehrgangs
allgemein
erlernten
Maßnahmen.
Allerdings
sind
einige
Besonderheiten
zu
beachten.
Man
muss
beispielsweise
damit
rechnen,
dass
die
Betroffenen
die
angebotenen
Hilfen
ablehnen
oder
sich
gegen
diese
wehren.
Hier
kann
unter
Umständen
energisches
Handeln
den
notwendigen
Erfolg
bringen.
«
Hilfe
fängt
bei
Drogen
schon
viel
früher
an,
nämlich
bei
der
Vorbeugung.
Warum
ich
dieses
Thema
bei
der
Krisenvorsorge
anspreche?
Weil
der
Mensch
in
der
Krise
alles
tun
wird,
um
sich
sein
Leben
so
schön
wie
möglich
zu
machen
bzw.
vor
diesem
Leben
durch
einen
Rauschzustand
zu
entfliehen.
Dass
du
also
auf
betrunkene
Menschen
und
andere
Gruppen
treffen
wirst,
die
unter
Drogeneinfluss
stehen,
ist
sehr
wahrscheinlich.
Es
ist
sinnvoll,
zwischen
nicht
akuten
und
akuten
Zuständen
zu
unterscheiden.
Akute
Rauschzustände
Zu
den
akuten
Rauschzuständen
zählen
u.
a.:
*
Erwünschter
Rauschzustand
*
Angenehmer
Rauschzustand
«
Verlangsamung
der
Denkabläufe,
„High-Gefühl“
(Morphin-Typ)
«
Intensivierung
von
akustischen
und
optischen
Wahrnehmungen
(Musik/Farben)
+
Veränderungen
des
Zeit-
und
Raumerlebens
(Cannabis-Typ)
+
Minderung
von
Ermüdungsgefühl,
Steigerung
von
Antrieb
und
subjektivem
Kraftgefühl
(Amphetamin-Typ)
«
Vergiftung
(beabsichtigte
oder
unbeabsichtigte
Überdosierung)
*
Entzugserscheinungen
*
Folge-/Begleiterscheinungen
(zum
Beispiel
Sturz)
Woran
können
akute
Rauschzustände
erkannt
werden?
Es
können
an
dieser
Stelle
nicht
alle
Vergiftungs-
oder
Entzugserscheinungen
nach
Einnahme
der
verschiedenen
Rauschmittel
(Drogen)
aufgeführt
werden.
Im
akuten
Einzelfall
können
Vergiftungsmerkmale
des
einen
Rauschgifts
den
Entzugserscheinungen
einer
anderen
Droge
sehr
ähneln.
Beispiel:
Akute
Vergiftung
bei
Amphetaminmissbrauch
(Überdosierung)
«
Optische
und
akustische
Sinnestäuschungen
(Halluzinationen)
«
Unruhe,
Angstzustände,
Zittern
«
Pulsbeschleunigung,
Blutdruckanstieg
»
Kopfschmerzen
Hinweis
Diese
Symptome
können
den
Entzugserscheinungen
bei
Schlafmittelsucht
sehr
ähneln:
«
ängstlicher
Überwachheit
«
deliranten
Zuständen
mit
Halluzinationen
«
Zittern
«
Kollaps-Erscheinungen
+
Magen-Darm-Störungen
«
gegebenenfalls
epileptische
Anfälle
Umgekehrt
führt
ein
Entzug
bei
der
Drogenabhängigkeit
vom
Amphetamin-Typ
zu
Müdigkeit
und
Abgeschlagenheit.
Eine
akute
Überdosierung
von
Schlafmitteln
äußert
sich
ebenfalls
in
der
Verlangsamung
aller
seelischen
und
psychomotorischen
Abläufe,
zum
Beispiel
ist
die
Denk-
und
Sprachgeschwindigkeit
herabgesetzt.
Bei
ausgeprägter
Vergiftung
kommt
es
zu
Bewusstseinsstörungen.
Beispiel
für
eine
besonders
bedrohliche
Vergiftung
Morphin-Vergiftung:
*
Bewusstseinstrübung
bis
zur
Bewusstlosigkeit
*
max.
enge
Pupillenstellung
+
Atemstörung
bis
zum
Atemstillstand
Erste
Hilfe
bei
Entzugs-
oder
Vergiftungserscheinungen
+
Ruhig
und
freundlich
bleiben
(ruhige,
besonnene
Einflussnahme).
«
Plötzliche
Bewegungen
vermeiden
(zum
Beispiel
dichtes
Herantreten).
+
Keine
Hektik
um
den
Betroffenen,
damit
Angstzustände
vermieden
werden.
«
Schutz
der
Betroffenen
vor
Zusatzverletzungen
und
gegebenenfalls
Schutz
der
Umgebung.
«
Selbstschutz
bei
Panikreaktionen
der
Betroffenen.
*
Bei
Bewusstseinstrübung
oder
Bewusstlosigkeit:
stabile
Seitenlage.
«
Bei
Atemstillstand:
Atemspende.
«
Bei
Herzstillstand:
Herz-Lungen-Wiederbelebung.
Nicht
akute
Rauschzustände
Zu
den
nicht
akuten
Zuständen
zählen
Langzeitauswirkungen
der
Sucht,
allgemeine
seelische
Auswirkungen,
oft
mit
Änderungen
in
der
Lebensführung,
wie
zum
Beispiel
+
Abweichen
von
bisherigen
Gewohnheiten
«
Isolieren
vom
Freundes-/Bekanntenkreis
+
Neigung
zu
Selbstentschuldigungen
«
Interessenverlust
«
Initiativverlust
+
Antriebsarmut
«
Gleichgiiltigkeit
«
Personlichkeits-
und
Wesensanderung
mit
Abnahme
des
Pflichtgefiihls
+
Nachlassigkeit
«
gegebenenfalls
Verwahrlosungstendenz
«
häufiger
Wechsel
von
euphorischer
und
depressiver
Stimmungslage
«
gegebenenfalls
Entwicklung
von
Schizophrenie
ähnlichen
Psychosen
Woran
können
nicht
akute
Rauschzustände
erkannt
werden?
«
Vegetative
Störungen
wie
Schwitzen
«
Pulsunregelmäßigkeiten
(zum
Beispiel
Pulsanstieg
bei
Amphetaminmissbrauch,
Abnahme
der
Pulsfrequenz
bei
Schlafmittelsucht)
«
Pupillenstörungen
(zum
Beispiel
enge
Pupillen
bei
chronischer
Einnahme
von
Amphetaminpräparaten)
«
Störungen
des
Blutdrucks
(zum
Beispiel
erhöht
bei
Amphetaminmissbrauch,
niedrig
bei
Schlafmittelsucht)
«
Schlafstörungen
*
Gewichtsverlust
«
Durchfälle/Verstopfungen
«
Koordinationsstörungen
(Gangunsicherheit,
Zittern)
«
Lebererkrankungen
(Fixer,
Alkoholiker)
+
Nierenerkrankungen
35.14
Schlaganfall
Bei
einem
Schlaganfall
werden
die
Blutversorgung
und
die
Sauerstoffversorgung
zu
einem
Teil
des
Gehirns
unterbrochen.
Es
kommt
zu
entsprechenden
Funktionsausfällen.
Was
sind
die
Symptome
bei
einem
Schlaganfall?
«
Plötzliche,
heftige
Kopfschmerzen,
steifer
Nacken
«
Ubelkeit/Erbrechen
»
Plötzlich
einsetzende
Lähmungen
an
Armen
und
Beinen
(Halbseitenldhmung)
+
Gesichtslahmung
mit
herabhangendem
Mundwinkel
und
einseitig
geschlossenem
Augenlid
«
Seh-
und
Sprachstörungen
und
Schluckbeschwerden
Schlaganfall
—
Erste-Hilfe-Maßnahmen
e
Betroffenen
ansprechen
und
anfassen
(Kontrolle
des
Bewusstseins
durch
deutliche
Ansprache
und
vorsichtiges
Rütteln
an
den
Schultern).
«
Bei
vorhandenem
Bewusstsein
bequem
und
mit
erhöhtem
Oberkörper
lagern.
«
Die
gelähmten
Körperteile
umpolstern.
+
Aufregung
und
Unruhe
unbedingt
vermeiden
(Betroffenen
bei
Bedarf
abschirmen).
«
Betroffenen
zudecken.
«
Stabile
Seitenlage
auf
die
gelähmte
Seite.
«
Bei
Bewusstlosigkeit
und
fehlender
normaler
Atmung
Herz-Lungen-Wiederbelebung
durchführen.
35.15
Schockzustand
Unabhängig
von
den
Ursachen
(beispielsweise
starke
Blutungen,
Fliissigkeitsverlust,
Angst/Erschrecken)
beruht
ein
Schock
immer
auf
einem
Missverhältnis
zwischen
erforderlicher
und
tatsächlicher
Blutversorgung
des
Körpers.
Durch
frühzeitige
Erste-Hilfe-Maßnahmen
kann
einem
Schock
und
seinen
Ursachen
wirksam
begegnet
werden.
Für
den
Betroffenen
kann
das
möglicherweise
lebensrettend
sein.
Die
Symptome
eines
Schocks
*
Unruhe,
Angst,
Nervosität
+
blasse
Hautfarbe
+
kalte,
oft
schweißnasse
Haut
«
Frieren,
Zittern
«
im
späteren
Verlauf
Ruhe,
Teilnahmslosigkeit,
gegebenenfalls
Bewusstlosigkeit
Erste
Hilfe
für
den
Schockzustand
e
Betroffenen
ansprechen
und
anfassen
(Kontrolle
des
Bewusstseins
durch
deutliche
Ansprache
und
vorsichtiges
Rütteln
an
den
Schultern).
«
Bei
vorhandenem
Bewusstsein
Betroffenen
hinlegen,
Beine
erhöht
lagern,
zudecken.
Aus
erhöhten
Beinen
fließt
Blut
zum
Gehirn
und
zu
den
Organen.
+
Aufregung
und
Unruhe
unbedingt
vermeiden
(Betroffenen
bei
Bedarf
abschirmen).
«
Stabile
Seitenlage
ausführen.
«
Betroffenen
zudecken.
«
Bei
Bewusstlosigkeit
und
fehlender
normaler
Atmung
Herz-Lungen-Wiederbelebung.
35.16
Sonnenstich
Du
und
deine
Familie/Gruppe
seid
nun
durch
die
Krise
öfter
an
der
„frischen
Luft“.
Die
längere
direkte
Sonneneinstrahlung
auf
dünnem
Haar
oder
unbehaarten
Kopf
führt
zur
Reizung
der
Hirnhaut,
die
im
Allgemeinen
„Sonnenstich“
genannt
wird.
Dabei
sind
besonders
Kleinkinder
gefährdet.
Häufige
Ursache
eines
Sonnenstichs
ist
bei
diesen
die
geringe
Kopfbehaarung,
die
dünne
Schädeldecke
und
die
offene
Fontanelle
(Fontanellen
sind
Knochenlücken
am
kindlichen
Schädel).
Vor
allem
Kleinkinder
bekommen
nach
längerem
Sonnenaufenthalt
hohes
Fieber,
welches
häufig
erst
nach
längerer
Zeit
auftritt.
Ein
Sonnenstich
ist
jedoch
auch
bei
Erwachsenen
möglich.
Gefährdet
sind
insbesondere
Erwachsene
mit
geringem
Haarwuchs.
Sonnenstich
—
Symptome
und
Anzeichen
Sonnenstich-Symptome
können
erst
recht
spät
auftreten
und
werden
nicht
immer
sofort
erkannt.
Erste
Anzeichen
werden
meist
nur
als
harmlose
Kopfschmerzen
oder
leichter
Schwindel
angesehen,
da
die
Symptome
eines
Sonnenstichs
auch
erst
auftreten
können,
wenn
der
Betroffene
schon
längst
keiner
direkten
Sonneneinstrahlung
mehr
ausgesetzt
ist.
Die
häufigsten
Sonnenstich-Symptome
sind:
e
Kopfschmerzen
und
Nackenschmerzen
bzw.
Nackensteifigkeit
*
Schwindel
«
Hochroter,
heißer
Kopf
«
kühle
Körperhaut
«
Unruhe
+
Übelkeit
«
Erbrechen
*
Bewusstseinsschwund
Bestehende
Gefahr:
»
Bewusstlosigkeit
Erste-Hilfe-MaRRnahmen
beim
Sonnenstich
«
Den
Betroffenen
aus
der
direkten
Sonne
holen
und
an
einen
kühlen
Ort
bringen.
«
Seinen
Oberkörper
erhöht
lagern
und
seinen
Kopf
mit
nassen
Tiichern
kühlen.
«
Wiederholte
Kontrolle
von
Bewusstsein,
Atmung,
Lebenszeichen
durchführen.
«
Bei
Bewusstsein
sollte
dem
Betroffenen
Flüssigkeit
zugeführt
werden.
Sonnenstich
vorbeugen
+
Dauer
der
Sonneneinwirkung
begrenzen.
*
Lange
Aufenthalte
in
der
Sonne,
soweit
es
geht,
zur
Mittagszeit
vermeiden.
«
Kopf-
und
Nackenbedeckung
verwenden.
«
Säuglinge
und
Kleinkinder
generell
nicht
ohne
Kopfbedeckung
der
direkten
Sonneneinwirkung
aussetzen.
35.17
Stromschlag
Auch
wenn
beim
Blackout
kein
Strom
mehr
in
der
Leitung
ist,
birgt
ein
Hochfahrversuch
des
Systems
Risiken.
Ebenso
können
Eigenkreationen
in
der
Krise
zur
Gefahr
werden,
wenn
diese
kein
Fachmann
errichtet
hat.
Leichtsinniger
Umgang
mit
elektrischen
Geräten
in
Feuchträumen
oder
unsachgemäße
Bastel-
und
Reparaturarbeiten
führen
oft
zu
Unfällen
und
Verletzungen
durch
Strom.
Was
tun
bei
einem
Stromschlag?
Vorsicht
ist
im
Umgang
mit
elektrischen
Geräten
besonders
dort
geboten,
wo
Wasser
bzw.
Feuchtigkeit
vorhanden
ist.
Defekte
Geräte
sollten
grundsätzlich
nur
von
Fachleuten
repariert
werden.
Der
eigenen
Sicherheit
kommt
bei
Notfällen
durch
elektrischen
Strom
eine
große
Bedeutung
zu:
Bei
Hochspannungsunfällen
sind
dem
Ersthelfer
grundsätzlich
die
ersten
Hilfsmaßnahmen
verboten.
Hilfeleistungen
können
erst
nach
dem
Eintreffen
von
Fachpersonal
erfolgen.
Bei
Unfällen
im
Haushalt
kann
eine
Unterbrechung
der
Stromzuleitung
direkt
durch
Herausziehen
des
Steckers
oder
Betätigung
der
Sicherung
bzw.
des
Hauptschalters
erfolgen.
Symptome
eines
Stromschlags
+
Muskelverkrampfung,
solange
die
Stromeinwirkung
besteht.
o
„Strommarken“:
An
den
Stromeintritts-
und
-austrittsstellen
entstehen
beim
Durchströmen
des
Körpers
Verbrennungen
mit
Brandwunden.
*
Unter
Umständen
kommt
es
zur
Bewusstlosigkeit
und
Herz-Kreislauf-Stillstand.
Erste
Hilfe
bei
Unfällen
durch
elektrischen
Strom
«
Eigene
Sicherheit
beachten.
Du
darfst
keinesfalls
in
den
Stromkreis
gelangen.
«
Stromkreis
unterbrechen:
Gerät
oder
Sicherung
ausschalten
/
Stecker
ziehen.
Betroffenen
mit
nicht
leitenden
Hilfsmitteln
(Decke,
Holzstiel)
von
der
Stromquelle
wegziehen.
«
Den
Betroffenen
ansprechen,
beruhigen
und
trösten.
e
Schutzhandschuhe
anziehen.
«
Brandwunden
keimfrei
bedecken.
«
Bei
Bewusstlosigkeit
und
vorhandener
Atmung
stabile
Seitenlage
ausführen.
«
Bei
Bewusstlosigkeit
und
fehlender
normaler
Atmung
Herz-Lungen-Wiederbelebung
durchführen.
35.18
Verätzungen
Verätzungen
sind
Gewebezerstörungen,
die
durch
Einwirkung
von
ätzenden
Stoffen
(zum
Beispiel
Laugen
oder
Säuren)
hervorgerufen
werden.
Der
Grad
der
Schädigung
ist
abhängig
von
der
Konzentration,
der
Menge
und
der
Dauer
der
Einwirkung
der
ätzenden
Stoffe.
Es
gibt
eine
Vielzahl
von
chemischen
Stoffen
und
Flüssigkeiten,
die
gleichzeitig
Vergiftungen
und
Verätzungen
bewirken
können.
Verätzungen
im
Bereich
des
Mundes,
der
Speiseröhre
und
des
Magen-Darm-Bereiches
Symptome:
«
Der
Betroffene
hat
heftige
Schmerzen.
«
Der
Speichelfluss
ist
infolge
der
Schluckstörung
vermehrt.
«
Die
Schleimhäute
sind
durch
Beläge,
häufig
weißliche
Verquellung
oder
durch
Blutung
verändert.
Erste-Hilfe-Maßnahmen:
«
Selbstgefährdung
vermeiden.
*
Reichlich
Flüssigkeit,
zum
Beispiel
Leitungswasser
oder
Tee
in
kleinen
Schlucken
trinken
lassen
(Verdünnungseffekt).
+
Niemals
zum
Erbrechen
bringen,
Erbrechen
bedeutet
nochmalige
Verätzung
von
Speiseröhre
und
Mund
e
Schockbekämpfung.
«
Vorgefundene
Ätzmittel
zur
Identifizierung
in
das
Krankenhaus
mitgeben.
Augenverätzungen
Zu
Augenverätzungen
kommt
es,
wenn
ätzende
Stoffe,
zum
Beispiel
Kalk,
als
Staub
oder
Spritzer
(Markierungen
auf
Sportplätzen
sind
häufig
aus
Kalkstaub)
ins
Auge
sowie
auf
die
umgebende
Haut
gelangen.
Symptome:
*
Krampfartiges
Zukneifen
der
Augenlider
wegen
starker
Schmerzen
im
verätzten
Auge.
Erste-Hilfe-Maßnahmen:
«
Der
Betroffene
liegt
auf
dem
Boden.
*
Kopf
zur
Seite
des
verätzten
Auges
wenden.
«
Gieße
aus
ca.
10
cm
Höhe
Wasser
in
den
inneren
Augenwinkel,
sodass
es
über
den
Augapfel
und
äußeren
Augenwinkel
nach
außen
abfließt.
*
Gesundes
Auge
schützen.
e
Keimfreier
Verband
über
beide
Augen.
Verätzungen
der
Haut
Symptome:
+
Zunehmende
Schmerzen,
solange
die
ätzenden
Stoffe
einwirken
Erste-Hilfe-Maßnahmen:
*
Eigene
Sicherheit
beachten
(Schutzhandschuhe
tragen).
«
Bei
Verätzungen
durch
Chemikalien
alle
benetzten
Kleider,
auch
Schuhe
und
Strümpfe,
sofort
vorsichtig
entfernen.
«
Sofort
den
betroffenen
Bereich
unter
fließendem
Wasser
spülen.
«
Achte
dabei
darauf,
dass
das
Wasser
den
kürzesten
Weg
über
die
Haut
nimmt.
«
Falls
kein
fließendes
Wasser
vorhanden
ist,
musst
du
ständig
frisches
Wasser
nehmen.
«
Wenn
kein
Wasser
vorhanden
ist,
Zellstoffmull-Kompressen
nehmen
und
ätzende
Stoffe
damit
abtupfen.
«
Jeder
Tupfer
darf
nur
einmal
benutzt
werden.
«
Verband
anlegen.
35.19
Verbrennungen,
Verbrühungen
und
Brandwunden
Verbrennungen
und
Verbrühungen
erzeugen
beim
Betroffenen
stärkste
Schmerzen
und
gehen
oft
mit
einem
Schock
einher.
Was
tun
bei
Verbrennungen?
Aktuelle
wissenschaftliche
Erkenntnisse
zeigen,
dass
man
durch
das
Kühlen
von
Verbrennungen
lediglich
einen
sehr
kurzfristigen
schmerzlindernden
Effekt
erzielt,
bei
großflächigen
Verbrennungen
aber
die
Gefahr
der
Unterkühlung
groß
ist.
Die
dadurch
entstehende
Kreislaufbelastung
kann
dann
im
Weiteren
(klinischen)
Behandlungsverlauf
sehr
viel
problematischer
sein
als
die
durch
die
Verbrennung
entstandenen
Haut-
und
Gewebeschäden.
Durch
den
Verlust
der
Haut
und
ihrer
Schutzfunktion
ist
bei
Verbrennungsopfern
die
Wärmeregulation
des
Körpers
gestört,
daher
muss
bei
der
Erstversorgung
eine
weitere
Auskühlung
unbedingt
vermieden
werden.
Vorbeugung
gegen
Brandverletzungen:
«
Verzichte
beim
Grillen
(Kochen
in
der
Krise)
auf
nicht
geeignete
Brandbeschleuniger.
«
Fülle
kein
kochendes
Wasser
in
Wärmflaschen,
wickel
diese
in
ein
Tuch,
um
direkten
Hautkontakt
zu
vermeiden.
«
Beaufsichtige
dein
Kind
in
der
Nähe
von
offenem
Feuer
(zum
Beispiel
Kerze,
Kamin,
Grill).
«
Gehe
besonnen
mit
Feuer
um,
sei
ein
Vorbild
für
dein
Kind.
«
Erkläre
deinem
Kind
frühzeitig
die
Gefahren
im
Umgang
mit
Feuer.
Verbote
nützen
meist
nichts,
sondern
erhöhen
eher
die
kindliche
Neugier.
«
Nichts
Heißes
essen
oder
trinken,
solange
dein
Kind
auf
dem
Schoß
sitzt.
»
Gefäße
mit
heißen
Flüssigkeiten
so
platzieren,
dass
Kinder
diese
nicht
erreichen
können.
«
Keine
herunterhängenden
Tischdecken
verwenden.
Schmerzlinderung
bei
Verbrennungen:
+
Zur
Schmerzlinderung
nur
kleinflächige
Verbrennungen
sofort
mit
möglichst
fließendem
(Leitungs-)Wasser
oder
Bachwasser
kühlen.
Da
Wasser
aus
der
Leitung
eher
Mangelware
darstellen
wird,
solltest
du
dir
für
solch
einen
Fall
schon
einmal
Gedanken
machen.
Als
Maßeinheit
für
kleinflächige
Verbrennungen
gilt
hier
die
Größe
der
Handfläche
des
Betroffenen.
Die
Hand
ist
wohl
die
am
häufigsten
betroffene
Körperstelle.
«
Eine
Schmerzlinderung
wird
allerdings
nur
dann
wahrgenommen,
wenn
die
Überspülung
mit
Wasser
tatsächlich
sofort
erfolgt.
Dabei
ist
es
weniger
bedeutsam,
welche
Temperatur
das
Wasser
hat.
«
Kühlen
auf
die
verbrannte
Körperstelle
begrenzen.
Am
Körperstamm
darf
nicht
gekühlt
werden.
+
Im
Gesicht
kann
mit
feuchten
Tüchern
gekühlt
werden,
wobei
die
Atemwege
immer
frei
bleiben
müssen.
+
Anschließend
die
Wunde
keimfrei
bedecken.
+
Wärmeerhalt
/
Betroffenen
zudecken.
Wie
erkenne
ich
eine
Verbrennung?
*
Rötung
der
betroffenen
Hautareale
«
Blasenbildung
Starke
Schmerzen
Was
tun
bei
Verbrennungen
und
Verbrühungen?
«
Eigene
Sicherheit
beachten.
+
Den
Betroffenen
ansprechen,
beruhigen.
«
Die
verbriihte
Kleidung
rasch,
aber
vorsichtig
entfernen.
+
Bei
Kleiderbränden
sofort
löschen:
Person
möglichst
aufhalten,
mit
Wasser
übergießen,
die
Flammen
mit
einer
Decke
ersticken,
oder
den
Betroffenen
auf
dem
Boden
wälzen.
e
Feuer
löschen.
+
Schutzhandschuhe
anziehen.
«
Kleinflächige
Verbrennungen
(nicht
größer
als
die
Handfläche
des
Betroffenen)
können
zur
„gefühlten“
Schmerzlinderung
sofort
mit
möglichst
fließendem
Wasser
gekühlt
werden.
Das
Kühlen
ist
in
jedem
Fall
auf
die
verbrannte
Körperstelle
zu
begrenzen.
+
Im
Gesicht
kann
mit
feuchten
Tüchern
gekühlt
werden,
wobei
die
Atemwege
immer
freigehalten
werden
müssen.
«
Größere
verbrannte
Körperoberflächen/Brandwunden
sollen
aufgrund
der
daraus
resultierenden
Gefahr
einer
Unterkühlung
nicht
gekühlt
werden.
«
Brandwunden
locker
und
keimfrei
bedecken
(zum
Beispiel
mit
einem
Verbandstuch).
+
Wärmeerhalt
/
Betroffenen
zudecken.
+
Schockbekämpfung.
«
Stabile
Seitenlage
ausführen.
«
Bei
Bewusstlosigkeit
und
fehlender
normaler
Atmung
Herz-Lungen-Wiederbelebung.
Bei
Brandwunden
beachten!
+
Brandblasen
nicht
öffnen!
«
Mit
der
Haut
verkrustete
Kleidung
nicht
ausziehen.
+
Schmerzlinderung
kann
nur
dann
wahrgenommen
werden,
wenn
die
Uberspiilung
der
kleinflächigen
Verbrennung
mit
Wasser
tatsächlich
sofort
erfolgt.
«
Die
Gefahr
bei
einer
anhaltenden
oder
großflächigeren
Kühlung
ist
die
Unterkühlung
des
Körpers,
welche
den
Kreislauf
(zusätzlich)
belastet
und
in
ihren
Auswirkungen
weit
problematischer
als
die
durch
die
Verbrennung
verursachten
Haut-
und
Gewebeschäden
sein
kann.
Daher
werden
größere
verbrannte
Körperoberflächen
nicht
gekühlt.
Am
Körperstamm
darf
nicht
gekühlt
werden.
«
Bei
Verbrennungen
ist
ein
Arztbesuch
empfehlenswert.
Verbandstuch
nutzen
Bei
Verbrennungen
am
Körperstamm
und
sonstigen
großflächigen
Verbrennungen
wird
die
Wunde
mit
dem
Verbandstuch
oder
Metallinetuch
bedeckt.
Metallinetücher
sind
keimfreie
Tücher,
die
eine
aufgedampfte
Aluminiumschicht
besitzen
und
mit
der
Wunde
nicht
verkleben.
Sie
sind
nicht
Bestandteil
eines
Verbandkastens,
können
aber
in
jeder
Apotheke
für
wenig
Geld
gekauft
werden.
Wenn
du
kein
Verbandstuch
oder
Metallinetuch
zur
Verfügung
hast,
kannst
du
die
Wunde
mit
frischem,
sauberem
Leinentuch
bedecken.
Andernfalls
lass
die
Brandwunde
unbedeckt.
«
Verbandstuch/Metallinetuch
aus
der
Umhüllung
entnehmen;
um
die
Keimfreiheit
zu
erhalten,
nur
am
Rand
anfassen.
Verbandstuch/Metallinetuch
auf
die
Wundfläche
auflegen.
Verbandstuch/Metallinetuch
im
unverletzten
Bereich
der
Haut
mit
Mullbinde,
Heftpflaster
oder
Dreiecktuchkrawatte
befestigen.
Was
tun
bei
Gesichtsverbrennungen?
Bei
Gesichtsverbrennungen
musst
du
immer
damit
rechnen,
dass
Flammen
eingeatmet
wurden.
Symptome:
+
Schwellung
der
Mund-
und
Rachenschleimhäute
+
Atemnot
Erste-Hilfe-Maßnahmen:
«
Atmung
kontrollieren
+
Atemerleichterung
durch
besondere
Sitzhaltung
+
Schockbekämpfung
«
Vorsicht
bei
Kaltwasseranwendung
im
Gesicht
«
Vorsichtige
Wundbedeckung
(Sichtbehinderung)
Was
tun
bei
Verbrennungen
durch
heiße
oder
brennende
Materialien?
«
Bekleidung,
die
mit
heißen
Ölen
oder
Fetten,
Teer,
Bitumen,
Asphalt
und
anderen
Brandstoffen
behaftet
ist,
soweit
möglich
entfernen.
+
Heiße
oder
brennende
Stoffe,
die
unmittelbar
auf
die
Haut
gelangt
sind,
nicht
entfernen;
dennoch
sofort
Kaltwasseranwendung.
In
die
Haut
eingebrannte
Materialien
dürfen
nicht
entfernt
werden,
da
beim
Entfernen
Haut
und
Gewebe
mit
abgerissen
werden
könnten.
35.20
Vergiftungen
und
Hilfe
bei
Erbrechen
Vergiftungen
und
Hilfsmaßnahmen
Allgemeine
Erkennungsmerkmale
bei
Vergiftungen
«
Übelkeit,
Erbrechen,
Durchfall
«
Plötzlich
auftretende
Schmerzen
im
Bauch
e
Kopfschmerzen,
Schwindelgefühl
«
Erregungszustände
+
Schock
*
Bewusstseinseintrübung
*
Bewusstlosigkeit
«
Atemstörung
+
Atemstillstand
*
Herz-Kreislauf-Stillstand
Hinweise
von
Augenzeugen
sowie
das
Auffinden
von
Medikamenten,
Behältnissen
und
Giftresten
geben
dir
weiteren
Aufschluss
über
einen
Vergiftungsnotfall.
Es
müssen
nicht
immer
alle
Erkennungsmerkmale
auftreten.
Es
muss
immer
die
gesamte
Situation
berücksichtigt
werden!
Erste-Hilfe-Maßnahmen:
+
Kontrolle
der
Lebenszeichen
«
Bei
vorhandener
Atmung:
Stabile
Seitenlage
«
Sicherstellung
von
Giftresten
und
Erbrochenem
Unter
Umständen
sind
bei
einigen
Vergiftungen
weitere
Maßnahmen
erforderlich.
Einige
Beispiele
dazu
sollen
im
Folgenden
erläutert
werden.
Vergiftungen
über
die
Atemwege
Das
kannst
du
tun:
«
Eigene
Sicherheit
beachten.
+
Betroffenen
so
schnell
wie
möglich
aus
dem
Gefahrenbereich
bringen.
Hilfe
beim
Erbrechen
*
Beim
Liegenden
den
Kopf
des
Erbrechenden
zur
Seite
wenden.
Mit
der
freien
Hand
ein
Gefäß
(Schale,
Schüssel)
unter
den
Mund
halten.
*
Beim
Sitzenden
Kopf
nach
vorn
beugen
und
dabei
die
Stirn
mit
einer
Hand
halten.
Mit
der
freien
Hand
ein
Gefäß
(Schale,
Schüssel)
dicht
unter
den
Mund
halten.
Vergiftung
durch
Kohlendioxid
Kohlendioxid
ist
schwerer
als
Luft
und
bildet
daher,
wenn
es
sich
in
Räumen
sammelt,
einen
unsichtbaren
„See“.
Kohlendioxid
ist
nicht
explosiv,
der
Geruch
wird
nicht
wahrgenommen.
Kohlendioxid
tritt
u.
a.
in
Gärkellern,
Futtersilos,
Brunnenschächten,
Höhlen
und
Bergwerksschächten
auf.
Völliges
Fehlen
von
Sauerstoff
im
„Kohlendioxid-See“
führt
zum
Tod
durch
Ersticken.
Erkennungsmerkmale:
+
Vorfinden
des
Verunglückten
in
entsprechender
Umgebung
oder
in
einer
Situation,
die
Suizid
vermuten
lässt
«
Mitunter
Krämpfe
des
Betroffenen
Erste-Hilfe-Maßnahmen:
«
Eigene
Sicherheit
beachten.
*
Keinen
eigenmächtigen
Rettungsversuch
unternehmen.
*
Rettung
nur
durch
Fachpersonal,
das
mit
Atemschutzgeräten
ausgerüstet
ist.
Vergiftung
durch
Kontaktgifte
(Kontaktgifte
sind
insbesondere
Pflanzenschutz-
und
Schädlingsbekämpfungsmittel)
Erkennungsmerkmale:
«
Vorfinden
des
Verunglückten
in
entsprechender
Umgebung
oder
in
einer
Situation,
die
Suizid
vermuten
lässt
Erste-Hilfe-Maßnahmen:
«
Eigene
Sicherheit
beachten
(Beatmen
des
Betroffenen
nicht
möglich).
35.21
Verletzungen
am
Körperstamm
Gewalteinwirkung
von
außen
auf
den
Brustkorb
kann
zu
Knochen-
und
Rippenbrüchen
sowie
zur
Verletzung
innerer
Organe
führen.
Bei
Brustkorbverletzungen
kann
Luft
von
außen
oder
innen
in
die
Lunge
eindringen.
Die
Lunge
wird
in
ihrer
Ausdehnungsfähigkeit
behindert.
Beim
Eindringen
von
Blut
in
den
Brustkorb
können
die
gleichen
Auswirkungen
auftreten!
Die
Folge
ist
eine
Behinderung
der
Atmung.
Verletzungen
des
Brustkorbs
Symptome:
«
Zunehmende
Atemnot,
der
Betroffene
ringt
nach
Luft.
+
Der
Betroffene
versucht,
sich
aufzurichten,
um
besser
atmen
zu
können.
«
Zunehmende
Atembehinderung;
evtl.
Aushusten
hellen,
schaumigen
Blutes.
«
Zunehmende,
auffallende
Verstärkung
der
Schockanzeichen.
Erste-Hilfe-MaBnahmen
+
Der
Helfer
kniet
hinter
dem
Betroffenen
(Betroffener
ist
bei
Bewusstsein).
«
Den
Betroffenen
so
hinsetzen,
dass
er
sich
mit
gestreckten
Armen
nach
hinten
abstiitzen
und
anlehnen
kann.
«
Zusätzlich
kann
beim
Betroffenen
beengende
Kleidung
geöffnet
werden.
Abtransport
zur
nächsten
Versorgungsstation.
Offene
Brustkorbverletzung
Symptome:
«
Die
Erkennungsmerkmale
sind
grundsätzlich
dieselben
wie
bei
geschlossenen
Brustkorbverletzungen.
Erste-Hilfe-Maßnahmen:
«
Chest
Seal
auf
die
Wunde
kleben
(Ein-
und
Austritt
beachten).
+
Wunde
keimfrei
bedecken.
*
Für
Ruhe
sorgen.
«
Verbot
von
Essen,
Trinken,
Rauchen.
«
Sofortiger
Abtransport
zur
nächsten
Versorgungsstelle.
Dabei
wiederholte
Kontrolle
der
Lebenszeichen.
Akute
Erkrankungen
im
Brust-
und/oder
Bauchbereich
Etwa
zwei
Drittel
aller
Notfälle
sind
durch
akute
Erkrankungen
bedingt,
zum
Beispiel
Herzinfarkt,
Angina
pectoris
(Herzkranzgefäßverengung),
akute
„Blinddarm-Entzündung“,
Gallensteine
oder
Nierensteine.
Symptome:
«
Heftige
Schmerzen
im
Brust-
und/oder
Bauchraum
«
Starkes
Angstgefühl
«
Unter
Umständen
auffallende
Blässe
«
Schonhaltung
+
Atemnot
+
Übelkeit
e
Schockanzeichen
Erste-Hilfe-Maßnahmen:
+
Schockbekämpfung
«
Unterstützung
der
Schonhaltung
des
Betroffenen
»
Wärme
erhalten
»
Wiederholte
Kontrolle
der
Lebenszeichen
«
Für
Ruhe
sorgen
«
Verbot
von
Trinken,
Essen,
Rauchen
Achtung:
Langzeitkranke
(Herzkranke,
Asthmatiker)
haben
in
vielen
Fällen
verordnete
Arzneimittel
für
Notfälle
bei
sich.
Die
Einnahme
dieser
Arzneimittel
darf
im
Gegensatz
zum
allgemeinen
Grundsatz
des
Verbots
von
Arzneimitteln
nicht
verwehrt
werden.
Der
Ersthelfer
muss
gegebenenfalls
bei
der
Einnahme
behilflich
sein.
Verletzung
im
Bauchraum
Symptome:
+
Zerrissene,
evtl.
auch
blutdurchtränkte
Kleidung
+
Angabe
von
Schmerzen
nach
Gewalteinwirkung
im
Bauchbereich
+
Schonhaltung
(häufig
angezogene
Knie)
«
Schockanzeichen,
die
sich
unter
Umständen
rasch
verstärken
*
Unter
Umständen
Prellmarken,
die
Anzeichen
für
innere
Verletzungen
sein
können
«
Starkes
Durstgefiihl
Erste-Hilfe-MaRnahmen:
e
Ggf.
Wundbedeckung:
Verbandstuch
locker
über
die
Wunde
legen,
vorsichtig
befestigen
+
Schockbekämpfung
«
Unterstützung
der
Schonhaltung
des
Betroffenen
»
Wärme
erhalten
»
Wiederholte
Kontrolle
der
Lebenszeichen
«
Für
Ruhe
sorgen
«
Verbot
von
Essen,
Trinken
und
Rauchen
Bei
der
Schonhaltung
versucht
der
Betroffene,
eine
Entspannung
der
Bauchdecke
zu
erreichen.
Du
als
Ersthelfer
kannst
ihn
dabei
unterstützen,
indem
du
eine
Knierolle
unter
die
Knie
legst.
Eine
tatsächliche
Entspannung
der
Bauchdecke
tritt
jedoch
nur
dann
ein,
wenn
der
Betroffene
zusätzlich
zur
Knierolle
auch
die
Gelegenheit
erhält,
seine
Füße
abzustützen.
35.22
Wundversorgung,
Verbände
und
Hilfsmittel
Wunden
entstehen
durch
Gewalt,
Hitze
und
Kälte
oder
auch
durch
chemische
Stoffe.
Die
Haut
wird
teilweise
oder
vollständig
zerstört.
Damit
wird
die
Schutzfunktion
der
Haut
aufgehoben,
sodass
zum
Beispiel
Keime
leichter
in
den
Körper
eindringen
können.
Gefahren
durch
Wunden
Je
nach
Art
der
Wunden
können
auch
größere
Blutgefäße
sowie
Nerven,
Muskeln,
Knochen
und
Organe
mitverletzt
sein.
Bei
jeder,
auch
bei
einer
„harmlos“
erscheinenden
Wunde
(zum
Beispiel
hervorgerufen
durch
Holzsplitter
oder
Dornen,
bzw.
durch
Verschmutzung)
besteht
die
Gefahr
einer
Infektion
mit
dem
Tetanuserreger.
Einzige
Vorbeugung
hiergegen
ist
eine
Schutzimpfung.
Zur
Vorbeugung
sind
unterschiedliche
Schutzimpfungen
möglich,
die
in
einem
Impfpass
eingetragen
werden.
In
Zweifelsfällen
sollte
man
einen
Arzt
befragen.
Wunden
bedeuten
für
den
Betroffenen:
«
Blutung
«
Infektion
e
Schmerz
Für
den
Helfer
gilt
daher,
seine
Hilfe
genau
auf
diese
Merkmale
auszurichten.
Die
betroffene
Person
soll
je
nach
Zustand
sitzen
oder
liegen.
Du
stehst
oder
kniest
so
vor
dem
Verletzten,
dass
du
ihn
ständig
beobachten
kannst.
Auch
bei
geringfügigen
Wunden
sollte
man
dem
Betroffenen
die
Möglichkeit
geben
sich
zu
setzen
(Schockgefahr
durch
Blutung
oder
Schmerz).
Jede
Wunde
wird
wegen
der
zusätzlichen
Infektionsgefahr
so,
wie
sie
vorgefunden
wird,
keimfrei
bedeckt.
Jeder
Verband
besteht
aus
einer
keimfreien
Wundauflage
und
deren
Befestigung.
Die
Art
des
Verbandes
richtet
sich
nach
dem
Ausmaß
der
Wunde
bzw.
nach
der
Stärke
der
Blutung
und
der
Eigenart
der
betroffenen
Körperstelle.
Zum
Schutz
vor
einer
möglichen
Infektion
sollte
ein
Ersthelfer
bei
der
Versorgung
blutender
Wunden
grundsätzlich
Einmalhandschuhe
tragen,
die
zum
Beispiel
in
den
Verbandkästen
zu
diesem
Zweck
enthalten
sind.
In
diesem
Zusammenhang
solltest
du
dich
auch
mit
den
Inhalten
der
Verbandkästen
vertraut
machen.
Arten
von
Verbänden
Anhand
verschiedener
Verbände
(Verletzungen)
zeigen
wir
die
Möglichkeiten
der
Wundversorgung
durch
den
Ersthelfer.
Dabei
kommt
es
für
den
Helfer
nicht
darauf
an,
dass
die
„Verbände“
schön
aussehen,
sondern
dass
Blutung,
Infektion
und
Schmerz
wirksam
bekämpft
werden.
Augenverband
Lege
die
Wundbedeckung
behutsam
auf
das
verletzte
Auge.
Falte
aus
einem
Dreiecktuch
eine
Krawatte,
lege
diese
auf
beide
Augen
und
verbinde
sie
seitlich
am
Kopf,
dabei
musst
du
darauf
achten,
dass
der
Verband
nicht
auf
das
verletzte
Auge
drückt.
Beide
Augen
müssen
verbunden
werden,
da
nur
so
eine
Ruhigstellung
der
Augen
erreicht
wird.
Selbstverständlich
muss
eine
entsprechende
Betreuung,
zum
Beispiel
Erklären
der
Maßnahme
und
ständiger
Zuspruch
der
verletzten
Person
erfolgen.
Merke:
Durch
den
Augenverband
können
in
der
verletzten
Person
Ängste
entstehen.
Aus
diesem
Grund
darfst
du
sie
niemals
alleinlassen.
Fremdkörper
in
Wunden
«
Alle
Fremdkörper
werden
nur
vom
Arzt
entfernt!
e
Länger
aus
der
Wunde
herausragende
Fremdkörper
sind
bei
der
Wundbedeckung
so
zu
umpolstern,
dass
keine
zusätzlichen
Verletzungen
entstehen
können.
Stauungen
Eine
Stauung
entsteht
durch
Unterbrechen
oder
starkes
Vermindern
des
venösen
Rückflusses
bei
erhaltenem
arteriellem
Zufluss.
Du
erkennst
diese
an
dem
Hervortreten
der
Venen
und
der
rotblauen
Verfärbung
der
Gliedmaßen
unterhalb
des
Verbandes.
Streifenverband
Die
Wundauflage
am
Rand
mit
zwei
Fingern
vorsichtig
anfassen
und
direkt
auflegen.
Dann
ein
Heftpflaster
in
der
notwendigen
Länge
von
der
Rolle
abziehen
und
abschneiden
oder
abreißen.
Über
die
Wundauflage
hinweg
Pflasterstreifen
in
der
erforderlichen
Anzahl
parallel
zueinander
auf
die
Haut
kleben.
Druckverband
anlegen
Druckverband
mit
Verbandspäckchen
«
Wundauflage
mit
zwei
bis
drei
kreisförmigen
Bindengängen
befestigen.
«
Druckpolster
auf
den
Wundbereich
legen.
Weitere
Bindengange
über
das
Druckpolster
legen.
Druckverband
mit
Dreiecktuchkrawatte
+
Wundlauflage
auf
die
Wunde
legen.
«
Danach
die
bereits
gefaltete
Krawatte
so
auf
die
Wundauflage
legen,
dass
ein
kurzes
und
ein
langes
Ende
herunterhdngen,
und
das
Druckpolster
auf
den
Wundbereich
legen.
+
Das
lange
Ende
der
Krawatte
wird
nun
über
das
Druckpolster
wickeln
und
mit
dem
anderen
Ende
verknoten.
«
Verbundene
Körperteile
sollten
hochgelagert
werden.
Ellenbogenverband
mit
Wundauflage
und
Mullbinde:
+
Schritt
1:
Zum
Schutz
des
Helfers
und
des
Betroffenen
vor
Infektionen
Einweghandschuhe
tragen.
Verbandpäckchen
in
der
Nähe
der
Wunde
aus
seiner
Hülle
entnehmen.
«
Schritt
2:
Sterile
Wundauflagenseite
des
Verbandpäckchens
auf
die
Wunde
legen,
dabei
den
Unterarm
des
Betroffenen
leicht
anwinkeln.
«
Schritt
3:
Die
folgenden
Bindengänge
führen
durch
die
Ellenbeuge
des
Betroffenen
abwechselnd
vom
Ober-
zum
Unterarm
und
zurück,
bis
die
Wundauflage
völlig
bedeckt
ist.
Der
Verband
wird
so
beendet,
dass
er
sich
nicht
wieder
lösen
kann.
Möglichkeiten
hierzu:
Pflasterstreifen,
Unterstecken
des
Bindenendes,
Knoten
«
Schritt
4:
Ein
genügend
langes
Bindenende
auf
der
gleichen
Armseite
entgegen
der
Wickelrichtung
zurückführen.
«
Schritt
5:
Die
dabei
entstehende
Schlaufe
zusammenfassen
und
mit
dem
Bindenende
verknoten.
Fingerkuppen-Verband:
«
Ein
ausreichend
großes
Stück
Wundschnellverband
(ca.
8
bis
10
cm)
auswählen
oder
abschneiden.
«
Beidseitig
in
der
Mitte
der
Klebestreifen
ein
keilförmiges
Stück
herausschneiden.
+
Beide
Schutzfolien
nacheinander
abziehen,
dabei
die
Mullauflage
nicht
berühren.
«
Den
Pflasterwundverband
etwa
bis
zur
Hälfte
um
den
verletzten
Finger
kleben.
+
Die
überstehende
Pflasterhdlfte
an
beiden
oberen
Ecken
mit
Daumen
und
Zeigefinger
anfassen,
um
die
verletzte
Fingerkuppe
legen
und
festkleben.
Grundsätzliche
Verbote
bei
der
Wundbehandlung
Hinweise
für
die
Wundbehandlung
Bei
der
Wundversorgung
ist
grundsätzlich
verboten:
«
Wunden
zu
berühren,
»
Wunden
auszuwaschen,
«
die
Anwendung
von
Puder,
Salben,
Sprays,
Desinfektionsmitteln
und
«
Fremdkörper
zu
entfernen.
Zu
den
genannten
grundsätzlichen
Verboten
gibt
es
jedoch
auch
Ausnahmen:
»
So
muss
bei
Verbrennungen
die
Kühlung
mit
Wasser
erfolgen.
«
Bei
Verätzungen
wird
u.
U.
eine
Spülung
mit
Wasser
notwendig.
«
Bisswunden,
die
durch
tollwutverdächtige
Tiere
verursacht
wurden,
kannst
du
mit
einer
Seifenlösung
auswaschen.
Jede
Wunde
muss
schnellstmöglich
beurteilt
und
endgültig
versorgt
werden.
35.23
Kampfstoff-Einsatz
In
Zeiten,
in
denen
geopolitische
Gleichgewichte
zu
kippen
drohen
und
Konflikte
weltweit
zunehmen,
ist
es
von
großer
Bedeutung,
sich
mit
chemischen,
biologischen
und
atomaren
Kampfstoffen
auseinanderzusetzen.
Diese
Waffen
sind
hochgefährlich
und
können
verheerende
Auswirkungen
auf
die
Gesundheit
von
Menschen
und
Umwelt
haben.
Die
„Dunkelphase“
während
des
Blackouts
führt
die
Länder
für
eine
gewisse
Zeit
in
Chaos
und
Anarchie.
Ob
dieses
Vakuum
von
anderen
Ländern
zu
deren
Vorteil
ausgenutzt
wird,
kann
man
nicht
sagen,
jedoch
liegt
es
in
der
menschlichen
Natur,
die
Schwäche
seines
Gegners
auszunutzen
und
genau
dann
zuzuschlagen.
Indem
wir
uns
mit
diesen
Waffen
und
ihren
Auswirkungen
auseinandersetzen,
können
wir
uns
besser
auf
Krisensituationen
vorbereiten
und
uns
gegen
Bedrohungen
absichern.
Wir
können
lernen,
wie
man
sich
im
Falle
einer
Kontamination
schützt
und
welche
Maßnahmen
ergriffen
werden
müssen,
um
die
Auswirkungen
zu
minimieren.
Zu
verstehen,
wie
diese
Waffen
eingesetzt
werden
und
welche
Auswirkungen
sie
haben
können,
hilft
dir
auch,
besser
auf
mögliche
Angriffe
zu
reagieren
und
dich
auf
eine
schnelle
Evakuierung
oder
andere
Maßnahmen
vorzubereiten,
um
dich
und
deine
Familie
zu
schützen.
Zusätzlich
kann
das
Wissen
über
diese
Waffen
dazu
beitragen,
uns
vor
Propaganda
und
Falschinformationen
zu
schützen.
Insbesondere
in
Krisenzeiten
kann
es
vorkommen,
dass
Länder
oder
Gruppen
versuchen,
die
Bevölkerung
mit
falschen
Informationen
zu
manipulieren
oder
Angst
zu
schüren.
Mit
solidem
Wissen
zu
diesen
Themen
kannst
du
solche
Versuche
besser
durchschauen
und
dich
vor
Panikmache
schützen.
Chemische
Kampfstoffe
Chemische
Kampfstoffe
sind
äußerst
gefährliche
Waffen,
die
sowohl
in
militärischen
als
auch
in
zivilen
Konflikten
eingesetzt
werden
können.
Diese
Substanzen
können
sowohl
akute
als
auch
langfristige
Schäden
verursachen
und
sind
in
der
Regel
sehr
schwer
zu
erkennen
und
zu
behandeln.
Es
ist
daher
äußerst
wichtig,
dass
du
über
die
Maßnahmen,
Erkennungszeichen
und
Behandlungen
von
chemischen
Kampfstoffen
Bescheid
weißt,
um
dich
selbst
und
andere
zu
schützen.
Maßnahmen
bei
einem
Angriff
mit
chemischen
Kampfstoffen
Wenn
du
vermutest,
dass
du
oder
andere
einem
chemischen
Kampfstoff
ausgesetzt
bist,
solltest
du
sofort
Maßnahmen
ergreifen,
um
dich
selbst
und
andere
zu
schützen.
Hier
sind
einige
wichtige
Schritte,
die
du
unternehmen
solltest:
*
Schütze
dich
selbst:
Wenn
du
in
der
Nähe
eines
chemischen
Kampfstoffs
bist,
solltest
du
unbedingt
Schutzkleidung
und
Atemschutzmasken
tragen,
um
dich
selbst
vor
der
Exposition
zu
schützen.
Wenn
du
keine
Schutzkleidung
zur
Hand
hast,
solltest
du
dich
so
gut
wie
möglich
abdecken
und
versuchen,
den
Kontakt
mit
der
Substanz
zu
minimieren.
*
Evakuiere
die
Gegend:
Wenn
möglich,
solltest
du
dich
aus
der
betroffenen
Gegend
entfernen
und
in
eine
sichere
Zone
gehen.
Wenn
du
in
einem
geschlossenen
Raum
bist,
solltest
du
schnellstmöglich
das
Fenster
öffnen,
um
frische
Luft
hineinzulassen,
und
versuchen,
den
Raum
zu
verlassen.
«
Alarmiere
die
anderen:
Informiere
alle
anderen
Personen
in
der
Gegend
über
die
Gefahr
und
hilf
ihnen,
sich
zu
schützen
und
zu
evakuieren.
Erkennungszeichen
von
chemischen
Kampfstoffen
Chemische
Kampfstoffe
können
sehr
schwer
zu
erkennen
sein,
da
sie
oft
farblos,
geruchlos
und
geschmacklos
sind.
Es
gibt
jedoch
einige
Anzeichen,
an
denen
du
eine
Exposition
erkennst:
*
Augenreizung:
Wenn
du
plötzlich
rote,
tränende
Augen
hast.
«
Atemprobleme:
Wenn
du
Schwierigkeiten
beim
Atmen
hast
oder
wenn
deine
Atmung
flach
und
schnell
wird.
«
Hautreaktionen:
Wenn
deine
Haut
plötzlich
rot
wird,
brennt
oder
juckt
«
Geruch:
Ein
ungewöhnlicher
Geruch
in
der
Luft.
+
Allgemeines
Unwohlsein:
Wenn
du
plötzlich
Kopfschmerzen,
Schwindel,
Übelkeit
oder
Erbrechen
verspürst.
Behandlungen
bei
einer
Exposition
gegenüber
chemischen
Kampfstoffen
Wenn
du
oder
jemand
in
deiner
Nähe
einer
chemischen
Kampfstoff-Exposition
ausgesetzt
warst,
solltest
du
schnell
handeln,
um
die
Auswirkungen
der
Substanz
zu
minimieren.
Hier
sind
einige
wichtige
Behandlungsschritte,
die
du
ergreifen
solltest:
*
Entferne
die
Kleidung:
Wenn
möglich,
sollte
die
betroffene
Kleidung
entfernt
werden.
Du
solltest
sichergehen,
dass
diese
nicht
in
Kontakt
mit
anderen
Personen
kommt.
Wasche
die
Haut
gründlich
mit
Seife
und
Wasser,
um
die
Substanz
zu
entfernen.
+
Spüle
die
Augen
aus:
Wenn
die
Augen
betroffen
sind,
solltest
du
diese
sofort
mit
viel
klarem
Wasser
ausspülen.
Tue
dies
für
mindestens
15
Minuten
und
stelle
sicher,
dass
die
Augen
dabei
weit
geöffnet
sind.
+
Atemwege
freihalten:
Wenn
die
Atmung
beeinträchtigt
ist,
solltest
du
dafür
sorgen,
dass
die
Atemwege
frei
bleiben.
Bring
dich
oder
die
betroffene
Person
an
die
frische
Luft,
lege
die
Person
auf
die
Seite
und
stelle
sicher,
dass
sie
sich
nicht
verschluckt.
+
Medizinische
Hilfe
suchen:
Wenn
die
Symptome
schwerwiegend
sind,
sollte
unverzüglich
medizinische
Hilfe
gesucht
werden.
Bringe
die
Person
in
eine
Versorgungseinrichtung.
Biologische
Kampfstoffe
Biologische
Kampfstoffe
sind
Krankheitserreger,
die
absichtlich
für
militärische
oder
terroristische
Zwecke
verwendet
werden
können.
Diese
können
in
Form
von
Bakterien,
Viren,
Pilzen
oder
Toxinen
vorliegen
und
eine
Vielzahl
von
Krankheiten
verursachen,
von
Lungenentzündungen
wie
bei
Covid-19
bis
hin
zu
schweren
hämorrhagischen
Fiebern.
Erkennungszeichen
von
biologischen
Kampfstoffen
können
vielfältig
sein
und
hängen
von
der
Art
des
Erregers
und
der
Art
der
Freisetzung
ab.
Mögliche
Erkennungszeichen
sind:
1.
Krankheitssymptome:
Biologische
Kampfstoffe
können
Symptome
bestimmter
Krankheiten
oder
Krankheitsbilder
verursachen,
die
anders
als
üblich
sind
oder
eine
ungewöhnlich
hohe
Rate
aufweisen.
2.
Unnatürliche
Ausbrüche:
Krankheitsausbrüche,
die
ungewöhnlich
groß
oder
geografisch
begrenzt
sind,
können
auf
eine
absichtliche
Freisetzung
von
biologischen
Kampfstoffen
hinweisen.
3.
Unbekannte
Krankheitserreger:
Wenn
eine
Krankheit
durch
einen
unbekannten
oder
ungewöhnlichen
Erreger
verursacht
wird,
kann
es
sich
um
einen
biologischen
Kampfstoff
handeln.
Die
Behandlung
von
biologischen
Kampfstoffen
hängt
von
der
Art
des
Erregers
und
der
Schwere
der
Erkrankung
ab.
Einige
Maßnahmen
können
jedoch
zur
Behandlung
von
Krankheiten
aufgrund
von
biologischen
Kampfstoffen
ergriffen
werden,
darunter:
1.
Antibiotika:
Bei
bestimmten
bakteriellen
Erregern
wie
Anthrax
oder
Pest
kann
eine
Behandlung
mit
Antibiotika
wirksam
sein,
wenn
diese
frühzeitig
angewendet
wird.
2.
Antivirale
Medikamente:
Für
einige
Viren,
wie
das
Ebola-Virus,
gibt
es
antivirale
Medikamente,
die
in
der
Lage
sind,
die
Ausbreitung
des
Virus
im
Körper
zu
hemmen.
Auch
hier
ist
eine
frühzeitige
Behandlung
besonders
wichtig.
3.
Immuntherapie:
Bei
einigen
Toxinen,
wie
dem
Botulinumtoxin,
können
spezifische
Antikörper
die
Wirkung
des
Giftes
neutralisieren.
4.
Unterstützende
Behandlung:
In
vielen
Fällen
ist
eine
unterstützende
Behandlung
notwendig,
um
die
Symptome
zu
lindern
und
den
Patienten
zu
stabilisieren.
Dazu
können
Maßnahmen
wie
Sauerstoffgabe
oder
Flüssigkeitszufuhr
gehören.
Die
Behandlung
von
biologischen
Kampfstoffen
kann
komplex
und
schwierig
sein.
Daher
ist
es
am
besten,
sich
auf
Präventionsmaßnahmen
zu
konzentrieren
und
darauf
zu
achten,
potenzielle
Ausbrüche
frühzeitig
zu
erkennen
und
schnell
darauf
zu
reagieren.
Wenn
du
befürchtest,
mit
biologischen
Kampfstoffen
in
Kontakt
gekommen
zu
sein,
suche
umgehend
medizinische
Hilfe
in
Form
von
Versorgungsbasen
auf.
Atomare
Kampfstoffe
Atomare
Kampfstoffe
sind
hochgefährliche
Waffen,
die
aufgrund
ihrer
zerstörerischen
Kraft
und
radioaktiven
Eigenschaften
verheerende
Auswirkungen
auf
die
Gesundheit
von
Mensch
und
Umwelt
haben
können.
Die
folgenden
Maßnahmen
können
dazu
beitragen,
eine
mögliche
Gefahr
durch
atomare
Kampfstoffe
zu
minimieren.
Vorsichtsmaßnahmen
und
Schutzmaßnahmen
Wenn
eine
atomare
Bedrohung
besteht,
ist
es
wichtig,
schnell
zu
handeln
und
die
folgenden
Vorsichtsmaßnahmen
zu
ergreifen:
Schutz
suchen:
Suche
sofort
Schutz
in
einem
Gebäude
oder
einem
anderen
geschützten
Bereich.
«
Abstand
halten:
Verlasse
den
Ort
der
Gefahr
und
halte
einen
Abstand
von
mindestens
2
km
zum
Explosionszentrum.
+
Schutzkleidung
tragen:
Wenn
Schutzkleidung
zur
Verfügung
steht,
trage
diese,
um
den
Körper
vor
radioaktiven
Partikeln
zu
schützen.
»
Schutzmaske
tragen:
Trage
eine
Atemschutzmaske,
um
das
Einatmen
von
radioaktiven
Partikeln
zu
vermeiden.
+
Verschließbare
Kleidung
tragen:
Trage
verschließbare
Kleidung,
um
das
Eindringen
von
radioaktiven
Partikeln
durch
Kleidungslücken
zu
verhindern.
Erkennungszeichen
Es
gibt
einige
Erkennungszeichen,
die
auf
eine
atomare
Bedrohung
hinweisen
können:
«
Explosion:
Eine
plötzliche
Explosion
oder
Detonation
in
der
Nähe
kann
ein
Zeichen
fiir
einen
atomaren
Angriff
sein.
«
Hitzewelle:
Eine
plötzliche
Hitzewelle,
die
die
Haut
verbrennt,
kann
auf
eine
atomare
Explosion
hindeuten.
«
Lichtblitz:
Ein
grelles
Licht,
das
plötzlich
am
Himmel
erscheint,
kann
auf
eine
atomare
Explosion
hinweisen.
«
Sirenen:
Sirenen
(sollten
diese
noch
funktionieren),
die
plötzlich
heulen,
können
ein
Warnsignal
für
einen
atomaren
Angriff
sein.
Behandlung
Wenn
du
einem
atomaren
Kampfstoff
ausgesetzt
warst,
solltest
du
sofort
medizinische
Hilfe
in
Anspruch
nehmen.
Die
folgenden
Schritte
können
dazu
beitragen,
die
Auswirkungen
der
Strahlenbelastung
zu
minimieren:
o
Dekontamination:
Eine
schnelle
Dekontamination
kann
dazu
beitragen,
die
Auswirkungen
der
Strahlenbelastung
zu
minimieren.
Ziehe
alle
kontaminierten
Kleidungsstücke
aus
und
wasche
dich
gründlich
mit
Seife
und
Wasser.
*
Medizinische
Behandlung:
Medizinische
Behandlungen
können
dazu
beitragen,
die
Auswirkungen
der
Strahlenbelastung
zu
minimieren
und
mögliche
Schäden
am
Körper
zu
behandeln.
Die
Behandlung
kann
je
nach
Schweregrad
der
Strahlenbelastung
variieren.
«
Isolation:
Wenn
du
einer
hohen
Strahlenbelastung
ausgesetzt
warst,
kann
es
notwendig
sein,
dich
für
eine
bestimmte
Zeit
zu
isolieren,
um
andere
Menschen
vor
einer
möglichen
Kontamination
zu
schützen.
Insgesamt
ist
es
wichtig,
im
Falle
einer
atomaren
Bedrohung
schnell
und
besonnen
zu
handeln.
Durch
die
Einhaltung
von
Vorsichtsmaßnahmen
und
Schutzmaßnahmen
kann
das
Risiko
einer
Kontamination
minimiert
werden.
Wichtig
ist
auch,
auf
mögliche
Erkennungszeichen
zu
achten
und
im
Falle
einer
Strahlenbelastung
sofort
medizinische
Hilfe
in
Anspruch
zu
nehmen.
Durch
eine
schnelle
Dekontamination
und
geeignete
medizinische
Behandlung
können
mögliche
Schäden
minimiert
werden.
Es
ist
wichtig,
dich
auf
eine
atomare
Bedrohung
vorzubereiten,
indem
du
dich
über
Notfallpläne
informierst
und
gegebenenfalls
Schutzräume
identifizierst.
Durch
die
Einhaltung
von
Vorsichtsmaßnahmen
und
eine
schnelle
Reaktion
im
Falle
einer
Bedrohung
kann
das
Risiko
von
Verletzungen
und
Schäden
minimiert
werden.
Die
vorherige
Beurteilung
von
strategischen
Zielen
aus
Gegnersicht
kann
helfen,
mögliche
Ziele
und
somit
No-Go-Zonen
ausfindig
zu
machen.
Wir
wollen
nicht
hoffen,
dass
so
etwas
passiert.
Jedoch
ist
Glaube
und
Hoffnung
kein
Plan
B
im
Krisenmanagement.
35.24
Heilkräuter
und
Heilbäume
Du
hast
nicht
immer
eine
Apotheke
um
die
Ecke,
und
selbst
wenn,
hat
diese
nach
kurzer
Zeit
keine
Medikamente
mehr.
Die
Versorgungslage
selbst
heute
vor
dem
Impact
ist
nicht
unbedingt
als
„gut“
zu
bewerten
—
siehe
Lieferengpässe
bei
Fiebersaft
für
Kinder,
Schmerzmittel
etc.
Grund
genug,
um
dich
mit
den
natürlichen
Heilmethoden
zu
beschäftigen.
Heilkräuter
und
Heilpflanzen
werden
seit
Jahrtausenden
zur
Behandlung
von
Krankheiten
und
Beschwerden
eingesetzt.
Sie
bieten
eine
natürliche
Alternative
zu
chemischen
Medikamenten
und
haben
oft
weniger
Nebenwirkungen.
In
diesem
Kapitel
werde
ich
dir
einen
Überblick
über
die
wichtigsten
Heilkräuter
und
Heilpflanzen
im
deutschen
Bereich
sowie
über
deren
Wirkung
und
Anwendungsmöglichkeiten
in
einer
Krise
geben.
Bevor
ich
jedoch
genauer
auf
einzelne
Pflanzen
eingehe,
musst
du
wissen,
dass
viele
Heilpflanzen
auch
unerwünschte
Wirkungen
haben
können.
Daher
solltest
du
diese
immer
mit
Vorsicht
und
Bedacht
einsetzen.
Ein
weiterer
wichtiger
Punkt
ist
die
richtige
Dosierung
und
Anwendung.
Jede
Pflanze
hat
eine
andere
Wirkstoffkonzentration
und
Dosierungsempfehlung.
Deshalb
solltest
du
dich
vor
der
Anwendung
ausführlich
informieren
und
genau
nach
den
Empfehlungen
handeln.
Im
Folgenden
stelle
ich
dir
einige
der
wichtigsten
Heilkräuter
und
Heilpflanzen
im
deutschen
Bereich
vor:
1.
Kamille:
Die
Kamille
ist
wohl
eine
der
bekanntesten
Heilpflanzen
und
wird
vor
allem
bei
Magen-Darm-
Beschwerden
und
Entzündungen
eingesetzt.
Sie
wirkt
beruhigend
und
entzündungshemmend
und
kann
auch
äußerlich
bei
Hautreizungen
und
Entzündungen
eingesetzt
werden.
Kamillentee
ist
ein
beliebtes
Hausmittel
bei
Erkältungen
und
Schlafproblemen.
2.
Baldrian:
Baldrian
hat
eine
beruhigende
und
entspannende
Wirkung
und
wird
vor
allem
bei
Schlafproblemen
und
Nervosität
eingesetzt.
Es
gibt
verschiedene
Darreichungsformen,
wie
Baldrian-Tropfen
oder
-Tabletten,
aber
auch
als
Tee
oder
als
Badewasserzusatz
kann
Baldrian
eingesetzt
werden.
3.
Johanniskraut:
Johanniskraut
ist
ein
pflanzliches
Antidepressivum
und
wird
vor
allem
bei
leichten
bis
mittelschweren
Depressionen
eingesetzt.
Es
hat
eine
stimmungsaufhellende
Wirkung
und
kann
auch
bei
leichten
Schlafstörungen
eingesetzt
werden.
Johanniskraut
sollte
jedoch
nicht
gleichzeitig
mit
anderen
Antidepressiva
oder
hormonellen
Verhütungsmitteln
eingenommen
werden.
4.
Echinacea:
Echinacea,
auch
als
Sonnenhut
bekannt,
stärkt
das
Immunsystem
und
wird
vor
allem
bei
Erkältungen
und
Infektionen
eingesetzt.
Es
gibt
verschiedene
Darreichungsformen,
wie
Echinacea-Tropfen,
-Tabletten
oder
-Saft.
5.
Salbei:
Salbei
wirkt
entzündungshemmend
und
antibakteriell
und
wird
vor
allem
bei
Halsschmerzen
und
Entzündungen
im
Mund-
und
Rachenraum
eingesetzt.
Salbeitee
oder
Salbeibonbons
können
bei
akuten
Beschwerden
Linderung
verschaffen.
6.
Arnika:
Arnika
wird
äußerlich
angewendet
und
wirkt
schmerzlindernd
und
entzündungshemmend.
Es
kann
bei
Prellungen,
Verstauchungen
und
Schmerzen
im
Muskel-
und
Gelenkbereich
eingesetzt
werden.
Arnika
gibt
es
als
Salbe,
Gel
oder
Tinktur,
die
äußerlich
aufgetragen
wird.
7.
Pfefferminze:
Pfefferminze
wirkt
beruhigend
auf
den
Magen-Darm-Trakt
und
kann
bei
Verdauungsbeschwerden
wie
Blähungen,
Übelkeit
und
Krämpfen
eingesetzt
werden.
Pfefferminztee
oder
Pfefferminzöl
können
bei
akuten
Beschwerden
Linderung
verschaffen.
8.
Lavendel:
Lavendel
hat
eine
beruhigende
und
entspannende
Wirkung
und
wird
vor
allem
bei
Stress,
Nervosität
und
Schlafproblemen
eingesetzt.
Lavendelöl
kann
in
einem
Duftstein
verdampft
oder
als
Badezusatz
verwendet
werden.
9.
Efeu:
Efeu
wirkt
schleimlösend
und
wird
vor
allem
bei
Husten
eingesetzt.
Es
gibt
Efeu-Sirup,
-Tropfen
und
-Tabletten,
die
bei
akuten
Beschwerden
eingenommen
werden
können.
10.
Gänseblümchen:
Gänseblümchen
wirkt
entzündungshemmend
und
schmerzlindernd
und
kann
äußerlich
bei
kleinen
Wunden,
Insektenstichen
und
Hautirritationen
eingesetzt
werden.
Es
gibt
Gänseblümchen-Salben
und
-Tinkturen,
die
auf
die
betroffene
Stelle
aufgetragen
werden.
11.
Ehrenpreis:
Der
Ehrenpreis
hat
eine
entzündungshemmende
und
wundheilende
Wirkung.
Er
wird
äußerlich
angewendet
und
kann
bei
kleinen
Wunden,
Hautentzündungen
und
Schleimhautreizungen
helfen.
12.
Brennnessel:
Die
Brennnessel
ist
reich
an
Vitaminen
und
Mineralstoffen
und
hat
eine
entgiftende
Wirkung
auf
den
Körper.
Sie
kann
bei
rheumatischen
Beschwerden,
Hautproblemen
und
Blasenentzündungen
eingesetzt
werden.
Brennnesseltee
und
Brennnesselblätter-Extrakte
werden
meist
innerlich
angewendet.
13.
Schafgarbe:
Die
Schafgarbe
hat
eine
schleimlösende
und
entzündungshemmende
Wirkung.
Sie
kann
bei
Husten
und
Atemwegserkrankungen
eingesetzt
werden
und
wird
meist
als
Tee
oder
Tinktur
eingenommen.
14.
Frauenmantel:
Der
Frauenmantel
hat
eine
beruhigende
Wirkung
auf
den
weiblichen
Körper
und
kann
bei
Menstruationsbeschwerden,
Wechseljahrsbeschwerden
und
zur
Regulierung
des
Zyklus
eingesetzt
werden.
Frauenmantel-Tee
und
-Extrakte
werden
meist
innerlich
angewendet.
15.
Spitzwegerich:
Der
Spitzwegerich
hat
eine
entzündungshemmende
und
schleimlösende
Wirkung.
Er
wird
bei
Husten,
Erkältungen,
Asthma
und
Allergien
eingesetzt.
Spitzwegerich-Tee
und
-Extrakte
werden
meist
innerlich
angewendet.
16.
Löwenzahn:
Der
Löwenzahn
hat
eine
entgiftende
und
den
Stoffwechsel
anregende
Wirkung
und
kann
bei
Verdauungsbeschwerden,
Leberproblemen
und
Rheuma
eingesetzt
werden.
Löwenzahn-Tee,
Löwenzahnwurzel-Extrakte
und
Löwenzahnsalat
werden
meist
innerlich
angewendet.
17.
Sauerklee:
Der
Sauerklee
hat
eine
entzündungshemmende
Wirkung
und
kann
bei
Gelenk-
und
Muskelschmerzen
eingesetzt
werden.
Sauerklee-Saft
und
-Kapseln
werden
meist
innerlich
angewendet.
18.
Sauerampfer:
Der
Sauerampfer
hat
eine
blutreinigende
und
entzündungshemmende
Wirkung
und
kann
bei
Hautproblemen,
Gicht
und
Rheuma
eingesetzt
werden.
Sauerampfer-Tee
und
-Extrakte
werden
meist
innerlich
angewendet.
19.
Erdbeerblätter:
Die
Erdbeerblätter
haben
eine
krampflösende
und
entzündungshemmende
Wirkung
und
können
bei
Menstruationsbeschwerden
und
zur
Regulierung
des
Zyklus
eingesetzt
werden.
Erdbeerblättertee
und
Erdbeerblatt-Extrakte
werden
meist
innerlich
angewendet.
20.
Breitwegerich:
Der
Breitwegerich
hat
eine
entzündungshemmende
und
schleimlösende
Wirkung
und
kann
bei
Husten,
Erkältungen,
Allergien
und
Asthma
eingesetzt
werden.
Breitwegerich-Tee
und
-Extrakte
werden
meist
innerlich
angewendet.
Äußerlich
kann
Breitwegerich
bei
Insektenstichen
und
kleinen
Wunden
eingesetzt
werden.
Dies
sind
nur
einige
der
wichtigsten
Heilkräuter
und
Heilpflanzen
im
deutschen
Bereich.
Es
gibt
jedoch
noch
viele
weitere
Pflanzen
mit
unterschiedlichen
Wirkungen
und
Anwendungen.
In
einer
Krise
kann
es
von
Vorteil
sein,
sich
mit
Heilpflanzen
vertraut
zu
machen,
da
sie
eine
natürliche
und
oft
einzige
Alternative
zu
chemischen
Medikamenten
darstellen.
Wenn
du
dich
für
die
Verwendung
von
Heilkräutern
und
Heilpflanzen
interessierst,
empfehle
ich
dir,
dich
ausführlich
zu
informieren
und
gegebenenfalls
einen
Experten
wie
einen
Heilpraktiker
oder
Phytotherapeuten
zu
konsultieren.
Hier
sind
einige
der
heilenden
Wirkungen
deiner
umliegenden
Bäume:
1.
Eiche:
Die
Eiche
ist
bekannt
für
ihre
adstringierenden
und
entzündungshemmenden
Eigenschaften.
Die
Rinde
und
die
Blätter
der
Eiche
werden
traditionell
zur
Behandlung
von
Durchfall,
Entzündungen
und
Hauterkrankungen
eingesetzt.
Eine
Abkochung
der
Rinde
kann
auch
äußerlich
angewendet
werden,
um
Hautreizungen
zu
lindern.
2.
Buche:
Die
Buche
hat
eine
lange
Geschichte
in
der
traditionellen
europäischen
Medizin
als
Heilmittel
gegen
Husten
und
Atemwegserkrankungen.
Die
Buche
enthält
ätherische
Öle,
die
schleimlösend
und
entzündungshemmend
wirken
können.
Eine
Abkochung
der
Blätter
oder
eine
Inhalation
mit
Buchenblättern
kann
bei
Erkältungen
und
Husten
helfen.
3.
Birke:
Die
Birke
ist
ein
vielseitiges
Heilmittel
und
wird
traditionell
zur
Behandlung
von
Entzündungen,
Schmerzen
und
Erkältungen
eingesetzt.
Die
Blätter
der
Birke
enthalten
Flavonoide
und
Saponine,
die
entzündungshemmend
und
schmerzlindernd
wirken
können.
Birkenblättertee
oder
Birkenblattextrakte
können
bei
Gelenkschmerzen,
Rheuma
und
Arthritis
helfen.
4.
Kiefer:
Die
Kiefer
wird
traditionell
wegen
ihrer
entzündungshemmenden
und
schmerzlindernden
Wirkung
geschätzt.
Kiefernnadeln
und
Kiefernzapfen
enthalten
ätherische
Öle,
die
eine
antimikrobielle
Wirkung
haben
und
bei
Erkältungen
und
Husten
helfen
können.
Kiefernöl
wird
auch
häufig
zur
Massage
und
zur
Linderung
von
Muskel-
und
Gelenkschmerzen
eingesetzt.
Am
besten
besorgst
du
dir
ein
Buch
über
Heilkräuter,
denn
die
komplette
Auflistung
aller
Heilkräuter
und
-Bäume
würde
den
Rahmen
dieses
Buches
sprengen.
35.25
Verhaltensweisen
bei
extremer
Hitze
und
Kälte
Je
nachdem,
wann
du
in
diese
Krise
katapultiert
wirst,
kann
es
sein,
dass
du
mehr
als
sonst
der
Mutter
Natur
ausgesetzt
sein
wirst.
Bei
deinem
jetzigen
Leben
mit
Strom
und
funktionierenden
Lieferketten
fällt
es
dir
vielleicht
nicht
auf
oder
ist
hinnehmbar.
Ist
dir
kalt,
machst
du
die
Heizung
an,
ist
dir
warm,
nutzt
du
die
Klimaanlage.
Große
Hitze
Wir
haben
oben
bereits
den
Hitzschlag
und
die
dazugehörigen
Maßnahmen
beschrieben.
Ich
möchte
jedoch
nicht,
dass
du
dich
mit
dem
Thema
der
Hitze
und
Dehydration
erst
beschäftigst,
wenn
es
zu
spät
ist.
Du
solltest
den
schleichenden
Prozess
vorher
schon
erkennen
und
verhindern.
Bei
großer
Hitze
ist
es
wichtig,
dass
du
auf
deinen
Körper
achtest
und
geeignete
Maßnahmen
ergreifst,
um
dich
vor
Überhitzung
und
Hitzeschäden
zu
schützen.
Hier
sind
einige
Tipps
und
Verhaltensweisen,
die
dir
helfen
können,
mit
hohen
Temperaturen
umzugehen:
1.
Trinke
ausreichend
Wasser:
Bei
hohen
Temperaturen
schwitzt
dein
Körper
mehr
und
verliert
dadurch
mehr
Flüssigkeit.
Deshalb
ist
es
wichtig,
ausreichend
Wasser
zu
trinken,
um
deinen
Flüssigkeitsbedarf
auszugleichen.
Trinke
regelmäßig
kleine
Schlucke,
anstatt
zu
große
Mengen
auf
einmal.
Warte
nicht
darauf,
dass
du
Durst
verspürst,
sondern
trinke
regelmäßig
kleine
Schlucke.
Wenn
du
nämlich
Durst
verspürst,
bist
du
schon
in
der
ersten
Phase
der
Dehydrierung
(ein
bis
zwei
Liter
auf
einmal
sind
zu
viel
und
wirken
sich
eher
negativ
aus;
150
bis
250
ml
alle
Viertel-
bis
halbe
Stunde
sollten
ausreichen).
2.
Vermeide
direkte
Sonneneinstrahlung:
Wenn
du
dich
draußen
aufhältst,
suche
dir
einen
schattigen
Platz,
um
dich
vor
der
direkten
Sonneneinstrahlung
zu
schützen.
Trage
eine
Kopfbedeckung
und
Sonnencreme
mit
hohem
Lichtschutzfaktor,
um
deine
Haut
vor
Schäden
durch
UV-Strahlen
zu
schützen
(Marschieren
bei
Nacht
oder
Arbeiten
in
der
Dunkelheit
oder
frühen
Morgenstunden
kann
in
extremen
Situationen
einiges
an
Wasser
einsparen
und
schont
deinen
Körper).
3.
Vermeide
Anstrengung
in
der
Mittagszeit:
Wenn
die
Temperaturen
am
höchsten
sind,
solltest
du
körperliche
Anstrengungen
vermeiden.
Versuche,
Aktivitäten
wie
Sport
oder
Gartenarbeit
in
den
frühen
Morgenstunden
oder
am
späten
Abend
zu
planen.
4.
Trage
lockere
und
helle
Kleidung:
Trage
lockere
Kleidung
aus
atmungsaktiven
Materialien
wie
Baumwolle
oder
Leinen,
um
deinen
Körper
vor
Überhitzung
zu
schützen.
Helle
Farben
reflektieren
das
Sonnenlicht
und
können
helfen,
deine
Körpertemperatur
zu
senken.
5.
Vermeide
Alkohol
und
Koffein:
Alkohol
und
koffeinhaltige
Getränke
wie
Kaffee
oder
Tee
können
dazu
führen,
dass
dein
Körper
mehr
Flüssigkeit
verliert.
Vermeide
diese
Getränke
oder
trinke
sie
nur
in
Maßen.
Durch
vermehrtes
Schwitzen
spülst
du
recht
schnell
deine
Mineralien
aus
dem
Körper.
Nutze
Elektrolyte-Lösungen,
um
deinen
Mineral-
und
Salzhaushalt
im
Körper
in
Balance
zu
halten.
6.
Kühle
dich
regelmäßig
ab:
Du
kannst
deinen
Körper
durch
regelmäßiges
Abkühlen
mit
kaltem
Wasser
schützen.
Halte
deine
Füße
und
Hände
in
kaltes
Wasser
oder
trage
ein
feuchtes
Tuch
im
Nacken.
Gehe
eher
im
Schatten
und
vermeide
direkte
Sonneneinstrahlung,
allein
dies
spart
dir
bestimmt
um
die
10
%
deines
Wasserbedarfs.
Indem
du
diese
Verhaltensweisen
berücksichtigst,
kannst
du
dich
vor
Überhitzung
und
Hitzeschäden
schützen.
Wenn
du
dennoch
Anzeichen
einer
Hitzeschädigung
bemerkst,
solltest
du
sofort
handeln.
Die
Symptome
können
von
leichter
Dehydrierung
bis
hin
zu
lebensbedrohlichen
Zuständen
wie
einem
Hitzschlag
reichen,
den
wir
oben
schon
bearbeitet
haben.
Einige
Anzeichen
von
Hitzeschädigung
sind:
*
Kopfschmerzen
»
Schwindel
+
Übelkeit
und
Erbrechen
«
Schwäche
und
Müdigkeit
»
Muskelkrämpfe
Wenn
du
Anzeichen
einer
Hitzeschädigung
bemerkst,
solltest
du
sofort
handeln
und
dich
abkühlen.
Suche
einen
kühlen,
schattigen
Ort
auf
und
trinke
viel
Wasser
oder
Elektrolytlösungen.
Große
Kälte
Die
Krise
kommt
natürlich
nicht
nur
dann,
wenn
es
schön
und
warm
ist,
sie
kann
auch
kommen
oder
andauern,
während
wir
mit
sehr
niedrigen
Temperaturen
konfrontiert
werden
und
dabei
weder
Zugang
zu
Strom
noch
medizinischer
Versorgung
haben.
In
solchen
Fällen
ist
es
wichtig,
das
Risiko
von
Kälteschäden
zu
minimieren
und
dich
und
deine
Mitmenschen
zu
schützen.
Eine
der
wichtigsten
Maßnahmen,
die
du
ergreifen
kannst,
ist
es,
dich
warm
anzuziehen.
Trage
mehrere
Schichten
von
Kleidung
(siehe
Thema
First
Line
und
Zwiebelschalenprinzip),
um
dich
besser
vor
der
Kälte
zu
schützen.
Dabei
solltest
du
auf
Materialien
achten,
die
Feuchtigkeit
ableiten
und
dich
trocken
halten.
Insbesondere
bei
niedrigen
Temperaturen
kann
Feuchtigkeit
schnell
zu
Kälteschäden
führen.
Wenn
du
keine
Möglichkeit
hast,
dich
in
einem
beheizten
Raum
aufzuhalten,
ist
es
wichtig,
einen
Unterschlupf
zu
suchen,
der
dich
vor
Wind
und
Kälte
schützt.
Eine
einfache
Möglichkeit
ist
es,
einen
Schneeblock
oder
eine
Schneehöhle
zu
bauen,
um
dich
vor
der
Kälte
zu
schützen,
solltest
du
nicht
im
Urbanen
bleiben
können.
Schaff
dabei
eine
Unterlage
aus
Zweigen
oder
Schnee,
um
nicht
direkt
auf
dem
Boden
zu
liegen.
Nimm
genügend
Nahrung
und
Wasser
zu
dir.
Achte
darauf,
dass
die
Nahrung
genug
Kalorien
und
Nährstoffe
enthält,
um
deinen
Körper
warmzuhalten.
Gleichzeitig
solltest
du
ausreichend
Wasser
trinken,
um
deinen
Körper
hydratisiert
zu
halten.
Es
ist
auch
wichtig,
auf
mögliche
Anzeichen
von
Kälteschäden
zu
achten.
Dazu
gehören
unter
anderem
blaue
oder
graue
Haut,
Taubheitsgefühle,
Schmerzen
oder
Schwellungen
an
den
Extremitäten
sowie
ein
verlangsamter
Puls.
Wenn
du
solche
Anzeichen
bemerkst,
musst
du
sofort
handeln.
Ein
Eindösen
kann
hier
schnell
zum
endgültigen
Schlaf
werden.
«
Alkohol
wärmt
dich
nicht,
auch
wenn
dies
vielleicht
den
Anschein
macht,
es
täuscht
nur
den
Körper.
*
Achte
auf
deine
Extremitäten
wie
Hände,
Füße
und
Kopf.
Sind
diese
warm
und
dein
Körperkern
ausreichend
eingepackt,
bleibt
deine
Temperatur
stabil.
«
Hast
du
nur
begrenzte
Ressourcen
zum
Heizen?
Dann
mach
es
wie
deine
Ahnen,
schaffe
nur
einen
Schlaf-/
Aufenthaltsraum,
in
dem
alle
eng
beieinander
liegen
und
sitzen.
Die
Körperwärme
heizt
den
Raum
zusätzlich
auf.
«
Verkleide
die
Innenräume
mit
Decken
und
Teppichen,
um
die
Kälte
der
Wände
zu
minimieren
(alter
Burgentrick).
Eine
Möglichkeit
zur
Behandlung
von
Kälteschäden
ist
es,
die
betroffenen
Körperstellen
sanft
zu
erwärmen.
Dabei
ist
es
wichtig,
die
Wärme
langsam
und
vorsichtig
zu
erhöhen,
um
weitere
Schäden
zu
vermeiden.
Ein
warmes
Bad
(wenn
möglich)
oder
das
Einwickeln
in
warme
Decken
können
ebenfalls
helfen,
den
Körper
zu
erwärmen.
Heiße
Steine,
die
im
Feuer
lagen,
können
als
„Wärmflasche“
genutzt
werden,
doch
Vorsicht,
kein
direkter
Kontakt
zum
Körper.
Zur
Not
ist
Gruppenkuscheln
angesagt.
Lethargie
ist
das
Letzte,
was
du
jetzt
gebrauchen
kannst,
sei
aktiv
und
animiere
andere.
Unfreiwilliges
Eistauchen
Ein
falscher
Schritt
und
es
ist
geschehen,
du
landest
im
eiskalten
Wasser.
Du
schnappst
nach
Luft,
alles
verkrampft
sich,
Schmerz
und
Furcht
zugleich
durchströmen
deinen
Körper.
Jetzt
bloß
keine
Panik.
Du
musst
raus,
du
musst
leben.
Je
nachdem,
wie
deine
Situation
auf
deiner
Flucht
oder
Nahrungsbeschaffung
während
einer
Krise
verläuft,
kann
es
vorkommen,
dass
du
im
Winter
Seen,
Bäche
und
Flüsse
passieren
musst,
um
von
A
nach
B
zu
kommen.
Dumm
gelaufen,
aber
oftmals
nicht
zu
vermeiden,
vor
allem
wenn
die
Wege
unsicher
sind
und
du
zusätzlich
in
fremden
Gefilden
unterwegs
bist.
Als
Soldat
ist
man
es
gewohnt,
öfter
mal
mit
seiner
gesamten
Ausrüstung
im
Eis
zu
landen.
Es
wird
unter
ärztlicher
oder
fachkundiger
Aufsicht
trainiert,
bei
Gebirgs-
und
Arktisausbildungen,
ob
in
den
tiefgefrorenen
Alpenseen,
den
rauen
Küsten
Skandinaviens
oder
in
Kanada
bei
-40
°C
auf
zugefrorenen
Flüssen.
Das
Training
ist
hart
und
ist
alles
andere
als
spaßig.
Nur
wird
es
bei
dir
kein
Training
mehr
sein,
du
hast
keine
Backup-Lösung,
sollte
dir
etwas
allein
auf
der
Flucht
passieren.
Zunächst
einmal
solltest
du
versuchen,
dich
aus
dem
Wasser
zu
befreien
und
so
schnell
wie
möglich
an
Land
zu
kommen.
Wenn
du
allein
bist,
versuche
dich
mit
deinen
Händen
am
Eis
hochzuziehen
und
dich
langsam
aus
dem
Wasser
zu
ziehen.
Wenn
du
Hilfe
hast,
was
ich
hoffe,
versuche
dich
an
einem
Seil
oder
einer
Rettungsleine
hochzuziehen.
Sobald
du
aus
dem
Wasser
bist,
ist
es
wichtig,
schnell
trockene
Kleidung
anzuziehen
und
dich
so
warm
wie
möglich
zu
halten.
Wenn
du
keine
trockene
Kleidung
hast,
ziehe
dich
so
gut
wie
möglich
aus
und
wickle
dich
in
eine
warme
Decke
(oder
Rettungsdecke)
oder
ein
Handtuch
ein.
Vermeide
es,
dich
vollständig
auszuziehen,
da
dadurch
der
Wärmeverlust
beschleunigt
wird.
Es
ist
wichtig,
dich
schnell
aufzuwärmen,
um
Erfrierungen
zu
vermeiden.
Wenn
du
ein
Feuer
machen
kannst,
ist
das
ideal,
um
dich
aufzuwärmen.
Versuche,
trockenes
Holz
und
trockene
Zweige
zu
sammeln,
um
ein
Feuer
zu
machen.
Wenn
du
kein
Feuer
machen
kannst,
versuche
dich
durch
körperliche
Aktivität
aufzuwärmen,
indem
du
zum
Beispiel
in
die
Hände
klatschst
oder
Hampelmänner
machst.
Du
darfst
nicht
ruhen
oder
dich
hinlegen.
Wenn
du
Körperteile
hast,
die
besonders
kalt
sind,
solltest
du
diese
sanft
erwärmen,
indem
du
sie
zum
Beispiel
in
warmes
Wasser
legst
oder
sie
mit
einem
warmen
Tuch
umwickelst.
Achte
darauf,
die
Körperteile
nicht
zu
schnell
aufzuwärmen,
um
weitere
Schäden
zu
vermeiden.
Nimm
warme
und
zuckerhaltige
Getränke
oder
Nahrung
zu
dir,
um
den
Körper
mit
Energie
zu
versorgen
und
ihn
warmzuhalten.
Trink
warmen
Tee
oder
Kakao
und
iss
energiereiche
Nahrungsmittel
wie
Schokolade
oder
Trockenobst.
Achte
auf
mögliche
Anzeichen
von
Erfrierungen,
wie
zum
Beispiel
eine
weißliche
oder
bläuliche
Verfärbung
der
Haut,
Taubheitsgefühle
oder
Schmerzen.
Wenn
du
solche
Anzeichen
bemerkst,
solltest
du
schnell
medizinische
Hilfe
suchen
in
nahegelegenen
Versorgungsbasen,
sollte
es
diese
geben,
wenn
nicht,
musst
du
dich
selbst
behandeln,
indem
du
die
betroffenen
Körperteile
langsam
und
vorsichtig
erwärmst.
Deswegen
mein
Vorschlag:
«
Nie
allein
unterwegs
sein.
e
Trockene
Wäsche
immer
wasserdicht
im
Rucksack
mitführen,
wenn
du
weißt,
dass
du
länger
außerhalb
deines
Safehouses
unterwegs
bist.
Wenn
du
zugefrorene
Seen
etc.
überqueren
musst,
beobachte
vorher
genau
die
Eisdecke
und
bewege
dich
bei
kritischen
Passagen
lieber
auf
allen
Vieren,
um
das
Gewicht
deines
Körpers
auf
dem
Eis
zu
verteilen,
statt
punktuell
auf
einem
Bein
wie
beim
normalen
Gehen.
35.26
Fußhygiene
Fußhygiene
bei
längeren
Märschen
ist
ein
wichtiges
Thema,
das
oft
unterschätzt
wird.
Eine
gute
Fußhygiene
kann
dazu
beitragen,
Verletzungen
und
Infektionen
zu
vermeiden
und
den
Komfort
während
des
Wanderns
zu
erhöhen.
Hier
sind
einige
Maßnahmen,
die
du
vor,
während
und
nach
einer
Wanderung
ergreifen
kannst:
Vor
der
Wanderung:
+
Wähle
Schuhe
wie
im
Kapitel
First
Line
beschrieben,
die
zu
deinem
Fußtyp
und
der
Art
der
Wanderung
passen.
Das
Schuhwerk
sollte
atmungsaktiv
und
wasserdicht
sein,
um
das
Eindringen
von
Feuchtigkeit
zu
verhindern.
«
Schneide
deine
Nägel
gerade
ab
und
vermeide
das
Schneiden
in
die
Ecken,
um
das
Risiko
von
eingewachsenen
Nägeln
zu
reduzieren.
+
Wähle
Socken,
wie
in
der
First
Line
beschrieben,
die
atmungsaktiv
und
feuchtigkeitsableitend
sind.
Baumwollsocken
sollten
vermieden
werden,
da
sie
Feuchtigkeit
aufnehmen
und
die
Füße
feucht
halten.
*
Trage
keine
zu
engen
Schuhe,
um
Blasen
und
Druckstellen
zu
vermeiden.
Während
der
Wanderung:
+
Achte
darauf,
dass
du
mit
dem
Fußballen
zuerst
auftrittst
und
den
Fuß
beim
Abrollen
abrollst,
um
das
Risiko
von
Verletzungen
zu
reduzieren.
+
Wechsle
deine
Socken
regelmäßig,
um
Feuchtigkeit
zu
reduzieren
und
Blasenbildung
zu
vermeiden.
«
Versuche,
nasse
oder
feuchte
Untergründe
zu
vermeiden,
um
das
Risiko
von
Pilzinfektionen
zu
reduzieren.
+
Reinige
deine
Füße
regelmäßig,
um
Schmutz
und
Schweiß
zu
entfernen.
Verwende
dazu
Seife
und
warmes
Wasser,
wenn
möglich.
Nach
der
Wanderung:
«
Trockne
deine
Füße
gründlich
ab,
um
das
Risiko
von
Pilzinfektionen
zu
reduzieren.
*
Trage
eine
Feuchtigkeitscreme
auf
deine
Füße
auf,
um
die
Haut
zu
pflegen
und
das
Risiko
von
Rissen
und
Schwielen
zu
reduzieren.
+
Uberpriife
deine
Füße
auf
Blasen,
Schnitte
und
Verletzungen.
Behandle
diese
gegebenenfalls
mit
antiseptischen
Mitteln
und
Verbandmaterial.
36.
Bug-Out-Vehicle
-
dein
ABC
des
Fluchtfahrzeugs
Wenn
eine
Katastrophe
eintritt,
möchtest
du
nicht
ohne
Plan
erwischt
werden.
Wenn
du
für
den
Fußmarsch
alles
vorbereitet
hast,
perfekt,
das
ist
die
Königsdisziplin,
aber
warum
schwer
machen,
wenn
es
auch
einfach
geht?
Du
möchtest
sicherstellen,
dass
du
und
deine
Familie
sich
schnell
in
Sicherheit
bringen
können.
Das
bedeutet,
ein
zuverlässiges
Transportmittel
zu
haben.
Während
einige
Leute
sich
wahrscheinlich
ein
riesiges,
teures
Militärfahrzeug
vorstellen,
wenn
sie
an
ein
Bug-Out-Fahrzeug
denken,
ist
es
wirklich
einfach
jedes
Fahrzeug,
das
dich
und
deine
Familie
unter
schrecklichen
Bedingungen
in
Sicherheit
bringen
kann.
Allerdings
ist
nicht
jedes
Bug-Out-Fahrzeug
für
jede
Situation
geeignet.
Ich
werde
hier
einige
der
Vor-
und
Nachteile
verschiedener
Fahrzeuge
und
Funktionen
besprechen,
damit
du
auf
jede
Situation
vorbereitet
bist.
Ein
Bug-Out-Fahrzeug
ist
für
jeden
Einzelnen
etwas
anderes,
je
nach
seinen
Bedürfnissen.
Zum
Beispiel
wird
eine
einzelne
Person,
die
auf
dem
Land
lebt,
wahrscheinlich
nicht
die
gleichen
Anforderungen
an
ihr
Fahrzeug
haben
wie
eine
fünfköpfige
Familie,
die
in
der
Stadt
lebt.
Bevor
du
mit
dem
Bau
deines
Bug-Out-Fahrzeugs
beginnst,
solltest
du
daher
Folgendes
beachten:
Frachtkapazität
Dies
kann
schwierig
sein.
Denke
daran,
dass
die
Dinge
in
einem
Krisenszenario
selten
wie
geplant
verlaufen.
Es
wird
unvorhergesehene
Hindernisse
und
Katastrophen
geben,
die
deine
Reise
behindern,
wie
zum
Beispiel
Straßensperrungen,
Plünderer
usw.
Während
dein
Bug-Out-Standort
möglicherweise
nur
100
km
entfernt
ist,
kann
es
ein
paar
Tage
dauern,
bis
du
dorthin
gelangst,
je
nachdem,
welchen
Abschreckungen
du
gegenüberstehst.
Verlasse
dich
nicht
auf
eine
schnelle
Fahrt.
Stelle
sicher,
dass
du
genügend
Vorräte
hast,
um
auch
eine
längere
Reise
zu
überstehen.
Plane
am
besten
immer
das
Dreifache
der
Strecke
ein.
Das
heißt
jedoch
nicht,
dass
dein
gesamtes
Notfallzubehör
in
ein
Fahrzeug
passen
muss.
In
einer
Bug-
Out-Situation
bist
du
möglicherweise
gezwungen,
dein
Bug-Out-Fahrzeug
aufzugeben.
In
diesem
Fall
musst
du
sicherstellen,
dass
du
lebenswichtige
Ausrüstungen
tragen
kannst
und
nicht
zu
viel
zurücklassen
musst.
Überlege
noch
einmal,
wen
du
transportierst
(Kinder,
Eltern,
Haustiere,
gehfähig?)
und
was
jeder
zum
Überleben
braucht.
Planst
du
dein
Bug-Out-Fahrzeug
gleichzeitig
als
Bug-Out-Standort?
Wenn
ja,
benötigst
du
natürlich
mehr
Vorräte.
Musst
du
einen
Anhänger,
ein
Quad
etc.
ziehen?
Wenn
dies
der
Fall
ist,
benötigst
du
etwas
mit
genügend
Kraft
und
PS,
zum
Beispiel
einen
Lastwagen,
einen
Geländewagen
oder
einen
Jeep.
Allradantrieb
Während
viele
Leute
darauf
bestehen,
dass
Allrad
die
einzige
Option
für
ein
richtiges
Bug-Out-Fahrzeug
ist,
ist
es
möglicherweise
nicht
die
beste
Option
für
jeden.
Versteh
mich
nicht
falsch
—
Allradantrieb
hat
definitiv
seine
Vorteile.
Vor
allem
ist
es
für
alle
Offroad-Fahrten
ziemlich
erforderlich.
Es
macht
das
Überqueren
von
unebenem
Gelände
viel
einfacher,
sicherer
und
erfolgreicher.
Es
wird
dir
helfen,
durch
Straßensperren,
über
kaputte
Straßen,
Schnee
und
andere
raue
Bedingungen
zu
navigieren.
Allradfahrzeuge
haben
jedoch
auch
Nachteile.
Zum
einen
sind
sie
typischerweise
groß,
was
sie
in
einem
riesigen
Verkehrsnetz
nicht
besonders
nützlich
macht.
Wenn
du
in
einer
Großstadt
lebst,
würde
ein
Motorrad
es
viel
einfacher
machen,
durch
das
Chaos
von
Stoßstange
zu
Stoßstange
zu
manövrieren.
Zweitens
sind
Allradfahrzeuge
häufig
weniger
kraftstoffeffizient
als
andere
Transportmittel.
Berücksichtige
deshalb
auch
die
Art
des
Allradantriebs
im
Bug-
Out-Fahrzeug.
Ob
ältere
oder
neuere
Modelle,
je
nach
Verriegelung
kann
es
dich
verlangsamen
und
angreifbar
machen.
Die
Schaltung
neuerer
Allradfahrzeuge
kann
auch
sehr
schwierig
zu
beheben
und
zu
reparieren
sein,
wenn
etwas
schiefgeht.
Bodenfreiheit
Wenn
du
voraussehen
kannst,
dass
du
über
unebenes
Gelände
oder
andere
Hindernisse
fahren
musst,
solltest
du
dich
für
ein
Fahrzeug
mit
größerer
Bodenfreiheit
entscheiden
oder
die
Federung
selbst
anheben.
Du
musst
dein
Bug-Out-Fahrzeug
vor
Schäden
schützen,
da
du
wahrscheinlich
nicht
die
Zeit
oder
die
Ausrüstung
haben
wirst,
um
diese
Art
von
Pannen
zu
reparieren
(der
ADAC
wird
nicht
kommen).
Das
Knacken
deines
Differenzials
oder
das
Durchbohren
eines
Kraftstofftanks
oder
einer
Ölwanne
auf
Schutt
oder
Felsbrocken
ist
wahrscheinlicher,
wenn
du
im
Gelände
herumfährst.
Selbst
wenn
keine
deiner
Routen
Offroad-Fahrten
beinhaltet,
können
die
Straßen
in
der
Krise
mit
gefährlichen
Gegenständen
übersät
sein.
Mit
Ausnahme
von
Sportwagen
sind
die
meisten
Fahrzeuge
in
der
Regel
mit
ausreichendem
Freiraum
und
Stoßdämpfern
ausgestattet,
und
die
meisten
Serienlastwagen
haben
immer
noch
Platz
für
größere
Reifen
ohne
Höherlegung.
Das
Addieren
dieser
Modifikationen
könnte
zwischen
mehreren
hundert
und
mehreren
tausend
Euro
kosten.
Denke
also
daran,
dass
ein
Höherlegungssatz
zwar
dazu
beitragen
kann,
dein
Fahrwerk
vor
unebenem
Gelände
zu
schützen,
aber
auch
deine
Bremsen,
Achsen
und
Stoßdämpfer
belastet.
Die
Werkstechnik
ist
nicht
darauf
ausgelegt,
das
schaukelnde
Gewicht
von
Chassis
und
Karosserie
in
höheren
Lagen
optimal
aufzunehmen,
daher
verschleißen
die
Teile
schneller.
Du
solltest
auch
darauf
achten,
nicht
zu
hoch
zu
kommen.
Ein
größerer
Abstand
bedeutet
auch
einen
höheren
Schwerpunkt,
was
deine
Stabilität
verringert
und
die
Wahrscheinlichkeit
eines
Überschlags
erhöht.
Treibstoff
Wenn
es
um
die
Wahl
einer
Brennstoffquelle
geht,
musst
du
einige
Dinge
beachten.
In
deiner
Krisensituation
wird
Kraftstoff
sehr
schnell
sehr
knapp.
Jeder
wird
nicht
nur
versuchen,
so
viel
wie
möglich
davon
in
die
Hände
zu
bekommen,
sondern
im
Fall
von
Blackouts
und
Lieferkettenunterbrechung
wird
der
Kraftstoff
an
Tankstellen
nicht
zugänglich
sein
bzw.
nicht
ausreichend
auf
Lager
sein.
Das
macht
die
Speicherung
und
Entsorgung
von
Kraftstoff
von
entscheidender
Bedeutung.
Da
Diesel
weniger
raffiniert
ist
als
Benzin,
hat
es
eine
längere
Haltbarkeit,
wodurch
es
besser
gelagert
werden
kann.
Diesel
ist
der
bevorzugte
Kraftstoff
für
die
meisten
Landmaschinen,
Baumaschinen,
Lokomotiven
und
Sattelschlepper
mit
riesigen
Kraftstofftanks.
Diesel
ist
überall.
Außerdem
können
Dieselmotoren
mit
Biodiesel
betrieben
werden,
den
du
selbst
aus
Feldfrüchten
herstellen
könntest,
die
du
anbaust.
Biodiesel
lässt
sich
auch
veredeln,
indem
man
Fett
aus
Fast-Food-
Fritteusen
plündert.
Dann
jedoch
an
die
Additive
denken:
Diesel
Additive
sind
Zusatzstoffe,
die
dazu
dienen,
die
Eigenschaften
des
Kraftstoffs
zu
verbessern,
den
Motor
zu
reinigen,
seine
Leistung
und
Lebensdauer
zu
erhöhen
sowie
den
Spritverbrauch
zu
senken.
Manche
Kritiker
behaupten
hingegen,
Additive
würden
keinerlei
Vorteile
für
das
Auto
bieten.
Doch
unabhängige
Tests
bestätigen
deren
positive
Wirkung
auf
Leistung
und
Abgaswerte.
Insgesamt
ist
Diesel
auch
sparsamer
als
Benzin
und
es
ist
nicht
auf
ein
elektronisches
Zündsystem
angewiesen,
was
es
zu
einer
besseren
Wahl
für
ein
Krisenszenario
macht.
Alter
des
Fahrzeugs
Solltest
du
also
ein
älteres
oder
ein
neueres
Fahrzeug
kaufen?
Jede
Option
hat
Vor-
und
Nachteile
und
es
kommt
wirklich
darauf
an,
was
für
dich
am
wichtigsten
ist.
Die
Einfachheit
der
Reparatur
ist
ein
wichtiger
Aspekt
bei
einem
Bug-Out-Fahrzeug,
da
du
dein
Auto
nicht
jedes
Mal,
wenn
du
ein
Problem
damit
hast,
einfach
beim
Mechaniker
oder
Händler
abgeben
kannst.
In
Krisen
liegen
Reparaturen
bei
dir
und
den
Werkzeugen,
die
du
zur
Hand
hast.
Daher
solltest
du
ein
Kfz
auswählen,
das
du
selbst
reparieren
und
für
das
du
leicht
Ersatzteile
finden
könntest.
Die
älteren
mechanisch
basierten
Teile
können
oft
umgebaut
und
manchmal
gefräst
werden.
Neuere
elektronische
Teile
müssen
dagegen
fast
immer
ausgetauscht
werden,
wenn
sie
kaputtgehen
-
eine
Option,
die
du
in
der
Krise
möglicherweise
nicht
hast.
Allerdings
sind
neue
Autos
zwar
komplizierter
zu
bearbeiten,
aber
es
ist
auch
weniger
wahrscheinlich,
dass
sie
kaputtgehen.
Außerdem
haben
neue
Autos
den
zusätzlichen
Vorteil,
dass
sie
viel
sicherer
sind
als
ältere
Autos.
Verfügbarkeit
der
Teile
Wenn
dein
Bug-Out-Fahrzeug
eine
Panne
hat,
suche
nach
Teilen,
um
es
wieder
zum
Laufen
zu
bringen.
Während
spezialisierte
Fahrzeuge
im
Militärstil
fantastisch
aussehen
und
mit
einer
Menge
großartiger
Bug-
Out-Fahrzeugfunktionen
ausgestattet
sind,
wird
es
gleichzeitig
schwieriger
sein,
Teile
bei
Pannen
zu
finden
und
daran
zu
arbeiten.
Es
ist
auch
eine
gute
Idee,
Ersatzteile
in
deinem
Bug-Out-Fahrzeug
mitzuführen,
wenn
hierfür
Platz
ist.
Wenn
du
überhaupt
nicht
mechanisch
veranlagt
bist,
verbessere
deine
Fähigkeiten
und
mache
dich
vertraut
mit
Werkzeugen.
In
der
Krise
kannst
du
nicht
googeln
oder
herumtelefonieren.
Du
solltest
mindestens
wissen,
wie
man
Batterien
austauscht,
Reifen
wechselt,
Zündkerzen
und
Thermostate
austauscht
und
auch
in
der
Lage
sein,
zu
lokalisieren,
wo
all
die
Flüssigkeiten
hinfließen.
Das
Wechseln
von
Kraftstoffpumpen
und
Filtern
ist
ein
Plus,
und
es
ist
auch
wirklich
nicht
so
schwierig.
Tarnung
Um
schwere
Zeiten
zu
überstehen,
ist
es
viel
besser
sich
einzufügen,
als
aufzufallen
(„Grey-Man-Konzept”).
Je
besser
vorbereitet
du
aussiehst,
desto
mehr
wirst
du
zur
Zielscheibe
werden.
Die
meisten
Menschen
haben
nicht
den
geringsten
Gedanken
an
die
Krise
verschwendet
und
werden
verzweifelt
nach
Vorräten
suchen,
wenn
die
Zeit
gekommen
ist.
Große,
massige
Fahrzeuge
mögen
wie
das
ultimative
Überlebensfahrzeug
erscheinen,
aber
sie
könnten
auch
das
Interesse
der
hungrigen
Horde
wecken.
Denk
an
die
Fahrzeuge,
die
normalerweise
in
deiner
Gegend
gefahren
werden.
Wenn
große
Lastwagen
und
SUVs
die
Norm
sind,
wirst
du
nicht
zu
sehr
auffallen,
wenn
dies
der
Fahrzeugtyp
ist,
den
du
für
dein
Bug-Out-Fahrzeug
wählst.
Wenn
andererseits
alle
deine
Nachbarn
kleine
Limousinen
fahren,
wird
dein
hochgehobener
G-Klasse-Mercedes
für
die
kleinen
Liliputaner
um
dich
herum
schrecklich
fehl
am
Platz
aussehen.
Beachte
auch
die
Farbe
des
Fahrzeugs.
So
wie
du
kein
mega
getarntes
Kfz
auf
der
Hauptstraße
fahren
möchtest,
solltest
du
auch
kein
knallgelbes
oder
feuerrotes
Fahrzeug
wählen.
Neutrale
Farben
und
Merkmale
sind
deine
sicherste
Wahl.
Wenn
du
an
den
Straßenrand
ziehen
musst,
musst
du
dein
Fahrzeug
schnell
und
effektiv
verbergen
können.
Tarnnetze
sind
leicht,
erschwinglich,
einfach
zu
verstauen
und
in
verschiedenen
Größen
erhältlich.
Wenn
es
über
dein
Fahrzeug
geworfen
wird,
ist
dein
Bug-Out-Fahrzeug
aus
der
Ferne
viel
schwieriger
zu
erkennen,
wodurch
du
zusätzlichen
Schutz
vor
potenziellen
Bedrohungen
erhältst.
Es
eignet
sich
hervorragend
zum
Verstecken,
wenn
du
unterwegs
bist.
Hinweis:
NIE
im
Kfz
schlafen,
wenn
du
allein
oder
in
unsicherem
Gebiet
bist.
Das
Kfz
nimmt
dir
das
Gefühl
für
die
Umgebung
und
ist
eine
Zielscheibe
für
alle.
Schlafe
in
Sichtweite,
um
zur
Not
fliehen
oder
angreifen
zu
können,
sollten
gegnerische
Kräfte
kommen.
Obwohl
ich
fest
davon
überzeugt
bin,
dass
jedes
Fahrzeug
ein
Bug-Out-Fahrzeug
sein
kann,
gibt
es
einige
Fahrzeugoptionen,
die
sich
von
der
Masse
abheben.
Basierend
auf
Zuverlässigkeit,
Haltbarkeit
und
Praktikabilität
habe
ich
meine
Top-Auswahl
an
Bug-Out-Fahrzeugen
auf
sechs
Fahrzeuge
eingegrenzt,
von
denen
jedes
eigene
Stärken
und
Schwächen
hat.
Jeeps
Jeeps
sind
sehr
beliebte
Bug-Out-Fahrzeuge.
Wieso?
Jeeps
haben
einen
Allradantrieb.
Du
kannst
auch
einiges
an
Vorräten
transportieren.
Der
Hauptgrund,
warum
sie
so
beliebt
sind,
ist
wahrscheinlich,
dass
Jeeps
in
hohem
Maße
anpassbar
sind.
Mit
unzähligen
verfügbaren
Anbauteilen
kannst
du
dein
Bug-Out-Fahrzeug
nach
Bedarf
einfach
aufrüsten
und
reparieren.
Denke
daran,
dass
eine
einfache
Reparatur
und
die
Verfügbarkeit
von
Teilen
wichtige
Merkmale
eines
Bug-Out-Fahrzeugs
sind.
Wenn
dein
Jeep
in
der
Krise
beschädigt
wird,
ist
die
Suche
nach
Teilen
viel
einfacher
als
bei
vielen
anderen
Fahrzeugoptionen,
und
es
ist
viel
wahrscheinlicher,
dass
du
den
Schaden
reparieren
kannst.
Lkw
Ein
Truck
ist
für
viele
Menschen
eine
langlebige
und
praktische
Option.
Je
nach
Marke
und
Modell
können
Lastwagen
erschwinglich,
anpassbar
und
relativ
einfach
zu
reparieren
sein.
Mit
Allradantrieb,
einem
robusten
Motor
und
Abschleppmöglichkeiten
stellt
ein
Lkw
ein
langlebiges
Bug-Out-Fahrzeug
dar.
Du
hast
auch
die
wohl
größte
Speicherkapazität
aller
Fahrzeuge.
Man
könnte
sogar
einen
Camper
auf
die
Lkw-Ladefläche
stellen
und
diesen
gleichzeitig
als
Wohnbereich
nutzen.
Der
Nachteil?
Lastwagen
sind
nicht
die
sparsamste
Option.
Wenn
du
dir
also
Sorgen
um
die
Kraftstoffquellen
machst,
solltest
du
vielleicht
ein
Bug-Out-Fahrzeug
mit
einem
weniger
anspruchsvollen
Tank
auswählen.
Geländewagen
Wenn
du
dir
Sorgen
um
die
Kraftstoffeffizienz
machst,
sei
bei
der
Auswahl
eines
SUV
vorsichtig.
Ein
großer
SUV
verbraucht
normalerweise
so
viel
Benzin
wie
ein
Pick-up.
Ein
SUV
hat
jedoch
auch
seine
Vorteile.
Zum
einen
kann
ein
SUV
leicht
als
Alltagsfahrzeug
dienen
und
sticht
in
einem
Krisenszenario
nicht
aus
der
Masse
hervor,
was
ihm
wichtige
Tarnungspunkte
verleiht.
Es
ist
auch
eine
praktikable
Option
für
eine
größere
Familie,
da
er
viele
Personen
und
viele
Vorräte
aufnehmen
kann,
insbesondere
mit
dem
Zusatz
eines
montierten
Gepäckträgers.
Der
richtige
Gepäckträger
kann
mehrere
hundert
Pfund
an
Ausrüstung
aufnehmen
und
bietet
dir
unglaublich
viel
Stauraum.
Wenn
dieser
jedoch
zu
hoch
beladen
ist,
kann
er
deine
Fahrtmöglichkeiten
bei
einem
Fahrzeug
mit
hohem
Achsenstand
einschränken.
Tunnel,
niedrige
Unterführungen
und
anderes
können
mit
einem
super
beladenen
Gepäckträger
zum
Sperrgebiet
werden.
Boot
Ein
Boot
ist
eine
gute
Option,
wenn
du
in
der
Nähe
eines
Meeres
oder
Kanals
wohnst.
Ich
schlage
vor,
ein
kleineres
Boot
zu
nehmen,
weil
man
damit
fast
überall
hinfahren
kann.
Ein
Boot
ist
eine
großartige
Möglichkeit,
um
Gefahren
zu
entkommen
und
in
kurzer
Zeit
sehr
weit
von
der
Stadt
wegzukommen.
Wenn
du
ein
Boot
besitzt,
aber
nicht
in
der
Nähe
des
Wassers
wohnst,
kannst
du
diese
Strategie
ebenfalls
anwenden.
Lege
dir
einen
Aktionsplan
für
verschiedene
Szenarien
zurecht,
damit
du
noch
hinkommst,
wenn
die
Kacke
am
Dampfen
ist.
Manchmal
ist
das
Boot
die
richtige
Wahl,
aber
in
vielen
Fällen
kann
die
Reise
auf
dem
Wasser
auch
zum
Hindernis
werden.
Dual-Sport-Motorrad
Wenn
du
vorhast,
während
der
Krise
mit
leichtem
Gepäck
und
allein
zu
reisen,
kann
ein
Motorrad
ein
ideales
Bug-out-Fahrzeug
sein.
Es
hat
nicht
nur
den
Vorteil,
dass
es
bei
stehendem
Verkehr
zwischen
den
Autos
weiterfahren
kann,
sondern
es
ist
auch
viel
sparsamer
als
die
meisten
anderen
Optionen.
Es
gibt
auch
viele
Motorräder,
die
für
unwegsames
Gelände
gebaut
sind
und
dennoch
komfortabel
für
das
Fahren
auf
der
Autobahn
sind
—
diese
werden
als
Dual-Sport-
oder
Enduro-Motorräder
bezeichnet.
Die
Wahl
eines
Motorrads
als
Bug-Out-Fahrzeug
bedeutet
jedoch
auch,
dass
du
nicht
viel
Stauraum
hast
und
wenn
du
in
einen
Sturm
gerätst,
bist
du
Mutter
Natur
völlig
ausgeliefert.
Quad
Wenn
Motorräder
nicht
dein
Ding
sind,
warum
versuchst
du
es
nicht
mit
einem
Quad?
Du
bist
immer
noch
den
Elementen
ausgesetzt,
aber
du
hast
auch
einen
Allradantrieb,
robuste
Reifen,
die
nahezu
jedes
Gelände
überfahren
können,
und
die
Möglichkeit,
einen
Anhänger
für
zusätzlichen
Laderaum
zu
ziehen.
Du
kannst
sogar
eine
Winde
an
dein
Quad
montieren,
mit
der
du
Rehe,
Holz
und
andere
Ressourcen
transportieren
kannst.
Sie
sind
ziemlich
kraftstoffsparend,
haben
aber
kleinere
Benzintanks,
daher
ist
es
ein
Muss,
zusätzlichen
Kraftstoff
an
Bord
zu
haben.
Quads
sind
zwar
nicht
so
schmal
wie
ein
Motorrad,
aber
dennoch
viel
einfacher
durch
enge
Räume
zu
fahren
als
ein
großer
Lastwagen
oder
SUV,
was
sie
zu
einem
Top-Anwärter
auf
das
ultimative
Bug-
Out-Fahrzeug
macht.
Fahrrad
Bevor
du
anfängst
zu
lachen,
bedenke
die
zahlreichen
Vorteile,
die
ein
Fahrrad
gegenüber
einem
Kraftfahrzeug
hat.
Mountainbikes
sind
für
unwegsames
Gelände
gemacht,
sie
benötigen
keinen
Kraftstoff,
sie
sind
wendig,
leise
und
lassen
sich
leicht
durch
dichten
Verkehr
und
enge
Räume
navigieren.
Ganz
zu
schweigen
davon,
dass
sie
viel
weniger
kostspielig
sind
als
einige
andere
Optionen.
Natürlich
haben
sie
auch
eine
sehr
begrenzte
Trag-
und
Frachtkapazität.
Ein
gutes
Mountainbike
könnte
jedoch
ein
ideales
sekundäres
Bug-Out-Fahrzeug
für
jemanden
sein,
wenn
nicht
sogar
ein
primäres.
Ein
Mountainbike
lässt
sich
leicht
an
einem
Auto
oder
Lastwagen
montieren
und
ist
nützlich,
falls
du
dein
primäres
Bug-Out-Fahrzeug
verlassen
musst,
kleine
Pfade
benutzen
oder
eine
ruhige
Erkundung
durchführen
musst.
MODIFIKATIONEN
Reifen
Reifen
sind
die
wichtigste
Modifikation,
die
du
an
deinem
Bug-Out-Fahrzeug
vornehmen
kannst.
Strapazierfähige,
langlebige
Reifen
sind
für
eine
sichere
Flucht
unerlässlich.
Besonders
wenn
du
im
Gelände
unterwegs
bist
oder
durch
Schnee
oder
Schlamm
fährst,
brauchst
du
Reifen,
die
den
Strapazen
standhalten.
Ebenso
wichtig
ist
es,
einen
vollwertigen
Ersatzreifen
zu
haben.
Hier
darf
nicht
gespart
werden
-
die
Reifenqualität
kann
in
einem
Krisenszenario
über
Leben
und
Tod
entscheiden.
Wenn
es
um
die
Auswahl
von
Reifen
geht,
solltest
du
wahrscheinlich
einen
mit
radialer
Konstruktion
wählen.
Obwohl
Diagonal-Lkw-Reifen
die
Nummer
eins
für
extreme
Geländefahrten
sind,
fährst
du
auf
Bürgersteigen
nicht
gut
und
sie
nutzen
schnell
ab,
wenn
du
auf
der
Straße
fährst.
All-Terrain-Reifen
können
für
deine
Bedürfnisse
ausreichen,
wenn
du
davon
ausgehst,
hauptsächlich
auf
der
Straße
zu
bleiben,
aber
auf
wirklich
unwegsamem
Gelände
sind
sie
nicht
gut.
Lkw-Radialreifen
sind
ein
guter
Kompromiss,
da
sie
sich
sowohl
auf
der
Straße
als
auch
im
Gelände
gut
verhalten.
Während
du
vielleicht
nicht
den
ganzen
teuren
Schnickschnack
benötigst,
der
bei
einigen
Bug-
Out-Fahrzeugen
zu
finden
ist,
sind
Qualitätsreifen
und
ein
Qualitätsersatzteil
die
Kosten
wert.
Lagerräder
werden
oft
im
Gussverfahren
hergestellt,
das
zu
einem
weniger
haltbaren
Produkt
führt
und
mit
größerer
Wahrscheinlichkeit
reißt.
Geschmiedete
Räder
hingegen
sind
bekannt
für
ihre
Stärke
und
Langlebigkeit.
Bei
der
Wahl
eines
Offroad-Laufrades
steht
man
meist
vor
der
Wahl
zwischen
Stahl
und
Alu-Legierung.
Stahlräder
sind
unglaublich
langlebig
und
korrosionsbeständig.
Aluminiumlegierungsräder
sind
leicht
und
ermöglichen
einen
besseren
Luftstrom,
wodurch
deine
Bremsen
vor
Überhitzung
geschützt
werden.
Entscheiden
musst
am
Ende
immer
du
selbst.
Beleuchtung
Einfache
Scheinwerfer
werden
bei
Nachtfahrten
im
Gelände
einfach
nicht
ausreichen.
Ganz
gleich,
ob
du
mit
extremen
Wetterbedingungen,
schwerem
Geröll,
Straßensperren
oder
unwegsamem
Gelände
konfrontiert
bist,
eine
gute
Beleuchtung
ist
für
deine
Sicherheit
unerlässlich,
insbesondere
wenn
du
im
Dunkeln
durch
Wälder
und
über
Feldwege
fahren
musst.
Die
Installation
einer
LED-Lichtleiste
auf
deinem
Fahrzeug
ist
eine
einfache
Investition,
die
deine
Sichtbarkeit
verbessert
und
die
Wahrscheinlichkeit
eines
Unfalls
erheblich
verringert.
Dies
ist
auch
eine
der
kostengünstigsten
Verbesserungen,
die
du
an
deinem
Bug-Out-Fahrzeug
vornehmen
kannst,
da
LED-Leuchten
sowohl
in
ihrer
Verfügbarkeit
als
auch
in
ihrer
Erschwinglichkeit
stark
zugenommen
haben.
Ich
empfehle
eine
Lichtleiste,
die
oben
auf
deinem
Fahrzeug
montiert
ist.
Das
Anbringen
eines
Lichtbalkens
an
deiner
Stoßstange
kann
deine
Scheinwerfer
stören
und
zu
einer
eingeschränkten
Sicht
führen,
während
Lichtbalken,
die
oben
auf
deinem
Fahrzeug
montiert
sind,
mit
deinen
Scheinwerfern
zusammenarbeiten,
damit
Du
weiter
nach
vorn
sehen
kannst.
Hinweis:
Alternative
bei
Feindkontakt
muss
vorhanden
sein.
Licht
lockt
Gegner
an
(Rotlicht
oder
Infrarot
sollte
hier
gewählt
werden,
in
Kombination
mit
Nachtsichtgeräten).
Kraftstofflager
Mit
Sicherheit
wird
es
einen
großen
Mangel
an
Treibstoffquellen
geben
und
die
Fahrt
zu
deinem
Bug-Out-
Standort
wird
wahrscheinlich
viel
länger
dauern
als
erwartet.
Du
wirst
nicht
in
der
Lage
sein,
einfach
an
der
Tankstelle
anzuhalten
und
deinen
Tank
aufzufüllen,
wenn
dir
der
Kraftstoff
ausgeht.
Eine
Möglichkeit
besteht
darin,
Kanister
mit
zusätzlichem
Kraftstoff
an
deinem
Fahrzeug
zu
montieren.
Wenn
du
nach
einer
Lösung
suchst,
die
keine
Tankstopps
beinhaltet,
kannst
du
auch
deinen
Tank
gegen
einen
größeren
austauschen
oder
sogar
einen
zweiten
Kraftstofftank
installieren.
Einige
Leute
entscheiden
sich
auch
dafür,
ihr
primäres
Bug-
Out-Fahrzeug
und/oder
Vorräte
auf
dem
Weg
zu
ihrem
Bug-Out-Standort
verpackt
und
einsatzbereit
in
einer
Lagereinheit
aufzubewahren.
Dies
gilt
insbesondere
für
Personen,
die
in
kompakten
Städten
mit
begrenztem
Stauraum
leben.
Mit
all
deinen
Vorräten
(einschließlich
zusätzlichem
Treibstoff)
gepackt
und
bereit,
etwas
außerhalb
der
Stadt,
könntest
du
schnell
entkommen
und
den
Horden
von
Menschen
entgehen,
die
in
Panik
nach
Hause
wollen.
Für
den
Fall,
dass
die
Krise
eintritt,
während
du
am
Arbeitsplatz
oder
außer
Haus
bist,
könntest
du
mit
dieser
Methode
wertvolle
Zeit
sparen.
Kommunikation
Jeder
sollte
zwei
oder
drei
Handfunkgeräte
besitzen.
Für
das
Kfz
lohnt
sich
ein
eingebautes
Funkgerät,
welches
eine
größere
Reichweite
hat.
Kommunikation
zwischen
den
verschiedenen
Kfz
oder
Familienteilen
kann
so
bewerkstelligt
werden.
Stoßstange
&
Seilwindenkits
Diese
Funktionen
sind
nicht
jedermanns
Sache,
aber
wenn
du
das
Geld
hast,
sind
sie
keine
schlechten
Dinge,
die
du
in
dein
Bug-Out-Fahrzeug
einbauen
solltest.
Verbesserte
Stoßfänger
und
Schutzbügel
verleihen
deinem
Fahrzeug
zusätzlichen
Schutz
vor
Kollisionen.
Ein
robuster
Windensatz
ist
ein
Lebensretter,
wenn
du
in
einem
Graben
strandest
oder
im
Schlamm
stecken
bleibst.
Dich
selbst
aus
einer
schwierigen
Situation
herausziehen
oder
ein
anderes
Fahrzeug
abschleppen
zu
können,
ist
ein
großer
Vorteil.
Jetzt,
da
du
dein
Bug-Out-Fahrzeug
einsatzbereit
hast,
ist
es
an
der
Zeit,
es
auf
die
Probe
zu
stellen.
Dein
Fluchtplan
und
dein
Fahrzeug
sind
nutzlos,
wenn
du
nicht
mit
den
Routen
und
dem
Fahrzeug
vertraut
bist.
Plane
mindestens
drei
Routen
zu
deinem
Bug-
Out-Standort
und
übe
das
Fahren
deines
Bug-Out-Fahrzeugs
auf
jeder
davon
(Tag
und
Nacht).
Dies
ist
ein
guter
Weg,
um
abzuschätzen,
wie
viel
Kraftstoff
du
mitnehmen
müsstest.
Welchen
Kraftstoff
du
(auf
der
längsten
Strecke)
benötigst,
um
zu
deinem
Standort
zu
gelangen,
verdreifache
ihn
und
führe
ihn
immer
mit.
Stelle
außerdem
sicher,
dass
dein
Bug-Out-Fahrzeug
immer
vollgetankt
ist.
Es
wird
dir
nichts
nützen,
wenn
ein
Notfall
eintritt
und
du
deine
Familie
zusammenpackst,
um
zu
eurem
Bug-Out-Standort
zu
fahren,
nur
um
festzustellen,
dass
dein
Tank
fast
leer
ist.
Sei
immer
mit
einem
vollen
Benzintank
gerüstet.
Übungen
sind
besonders
wichtig,
wenn
eine
oder
mehrere
deiner
Strecken
das
Fahren
im
Gelände
beinhalten.
Beim
Offroad-
Fahren
kommt
es
nicht
nur
auf
das
richtige
Fahrzeug
an,
sondern
auch
auf
den
richtigen
Fahrer.
Offroading
erfordert
Geschick.
Selbst
wenn
du
das
härteste
geländetaugliche
Fahrzeug
hast,
wirst
du
in
ernsthafte
Probleme
kommen,
wenn
du
nicht
weißt,
was
du
hinter
dem
Lenkrad
tust.
Du
möchtest
nicht
im
Notfall
stecken
bleiben,
weil
du
dich
vollkommen
auf
das
Fahrzeug
verlassen
hast.
Übe
häufig
das
Fahren
auf
mehreren
Terrains,
um
dein
Fahrzeug
und
deine
Familie
zu
schützen
und
so
sicher
wie
möglich
zu
deinem
Bug-
Out-Standort
zu
gelangen.
Es
ist
auch
wichtig,
das
Fahren
deiner
Strecken
bei
verschiedenen
Wetterbedingungen
zu
üben.
Die
Katastrophe
schlägt
nicht
nur
zu,
wenn
es
draußen
sonnig
und
trocken
ist.
Wenn
du
in
einer
Gegend
mit
Schnee
lebst,
solltest
du
sicher
sein,
dass
dein
Fahrzeug
(und
der
Fahrer)
mit
den
eisigen,
schneebedeckten
Straßen
zurechtkommt.
Dies
gilt
insbesondere
dann,
wenn
dein
Bug-Out-Plan
Routen
mit
unwegsamem
Gelände
enthält.
Wer
seine
Routen
nur
bei
schönem
Wetter
übt,
ist
nicht
wirklich
auf
jede
Situation
vorbereitet.
Achte
während
deiner
Übungen
auf
Straßenänderungen
auf
den
Routen.
Wenn
du
in
einem
großen
Stau
stecken
bleibst,
wie
kommst
du
dann
wieder
heraus?
Gibt
es
Straßen
in
der
Nähe,
die
du
erreichen
könntest?
Du
brauchst
nicht
nur
einen
Plan
A,
Plan
B
und
Plan
C.
Du
brauchst
auch
einen
Weg,
um
von
einem
Plan
zum
nächsten
zu
gelangen.
Diese
sollten
nicht
nur
sicherstellen,
dass
deine
Routen
mit
dem
Fahrzeug
befahrbar
sind,
sondern
auch
sicherstellen,
dass
diese
zu
Fuß
vernünftig
bewältigt
werden
können,
falls
ihr
euer
Bug-Out-
Fahrzeug
verlassen
müsst.
Können
du
und
deine
Familie
das
Gelände
überqueren?
Mit
der
richtigen
Ausrüstung,
Planung
und
Übung
bist
du
so
gut
wie
möglich
auf
den
Blackout
vorbereitet,
egal,
welches
Fahrzeug
du
auswählst.
Wir
alle
brauchen
unser
Bug-Out-Fahrzeug,
um
so
schnell
wie
möglich
von
unserem
derzeitigen
Wohnort
zum
Ausweichquartier
(Bug-Out-Standort/Safehouse)
zu
gelangen.
Selbst
wenn
du
zu
Hause
bleiben
möchtest,
kannst
du
jetzt
noch
nicht
sagen,
ob
es
dort
während
der
Krise
permanent
sicher
ist.
Die
meisten
von
uns
werden
das
Fahrzeug
zwar
nicht
lange
benutzen,
aber
es
ist
ein
wichtiges
Teil
des
Puzzles,
das
dir
und
deiner
Familie
helfen
wird,
euch
in
Sicherheit
zu
bringen.
Wenn
du
deine
aktuelle
Situation
betrachtest,
ist
dein
Fluchtfahrzeug
im
Falle
eines
Szenarios
jetzt
schon
bereit?
Hast
du
überhaupt
ein
Fahrzeug
für
den
Notfall?
Ist
es
gewartet,
mit
Vorräten
ausgestattet
und
einsatzbereit?
Denk
daran,
dass
es
nicht
so
einfach
ist,
alles
in
den
Kofferraum
zu
packen
und
loszufahren.
Du
musst
sicherstellen,
dass
das
Fahrzeug
gut
gewartet,
mit
dem
Nötigsten
ausgestattet
und
darauf
vorbereitet
ist,
dich
schnell
an
dein
Ziel
zu
bringen.
Seien
wir
doch
mal
ehrlich:
Nur
wenige
von
uns
haben
das
Geld,
um
sich
ein
speziell
für
diesen
Zweck
gebautes
Fahrzeug
zu
kaufen.
Die
meisten
von
uns
müssen
ein
vorhandenes
Fahrzeug
anpassen
und
aufrüsten.
Bug-Out-Fahrzeug-Ausrüstung
Überall,
wo
du
hingehst,
gibt
es
Risiken.
Das
musst
du
bedenken.
Um
dich
auf
diese
Risiken
vorzubereiten,
brauchst
du
das
nötige
Bug-Out-Zubehör,
wenn
du
erwartest,
dass
du
es
sehr
lange
aushalten
werden
musst.
Auch
wenn
die
meisten
Fluchtfahrzeuge
nur
als
Transportmittel
zwischen
dem
Hauptwohnsitz
und
dem
neuen
Wohnort
dienen,
musst
du
dich
auf
das
Schlimmste
vorbereiten.
Hier
ist
eine
Vorschlagsliste
dessen,
was
du
in
deinem
Bug-Out-Fahrzeug
haben
solltest:
*
Erweiterte
Erste-Hilfe-Ausrüstung
«
Plastik-Müllsäcke
«
Feuerlöscher
«
Nicht
verderbliche
Lebensmittel
fiir
14
Tage
(gefriergetrocknetes
Essen)
«
Signalmittel
«
Dichtungsmittel
für
Reifenpannen
e
Luftkompressor
+
Werkzeugsatz
»
Taschenlampen
+
Klappspaten
*
Ersatzreifen
mit
dem
richtigen
Druck
«
Sicherungen,
Keilriemen,
Wischwasser
*
Ersatzbenzin
«
Ersatzol
«
Sicherheitsgurtschneider
«
Ratschengurte
»
Dachgepacktrager
+
Windensage
«
Siphon-Schlauch
+
Wasser
fiir
30
Tage
und
eine
Möglichkeit
zur
Wasseraufbereitung
+
Zusätzliche
Kleidung
fiir
alle
+
Ladegeräte
«
Elektrischer
Wechselrichter
*
Lokale
und
regionale
Karten
*
Kompass
+
500
Euro
Bargeld
in
Reserve
+
Hausschlüssel
+
Wichtige
Dokumente
Wenn
du
glaubst,
dass
du
noch
mehr
Dinge
brauchst,
füge
sie
hinzu.
Denk
daran,
wie
viel
Gewicht
und
Mühe
es
kosten
wird,
all
diese
Dinge
zu
transportieren.
Du
musst
die
Ausrüstung
so
organisieren,
dass
du
das
Wichtigste
mitnehmen
kannst,
wenn
du
das
Fahrzeug
verlassen
musst.
Die
gesamte
Ausrüstung
sollte
so
verladen
werden:
DAS
UNWICHTIGSTE
ZUERST,
DAS
WICHTIGSTE
ZULETZT.
So
stellst
du
sicher,
dass
du
die
wichtigsten
Ausrüstungsgegenstände
wie
Erste-Hilfe-Material
und
Werkzeug
auf
jeden
Fall
dabeihast.
Zubehör
Wie
sieht
es
mit
zusätzlichen
Anschaffungen
aus?
Da
wir
kein
fertiges
Fahrzeug
kaufen,
möchtest
du
vielleicht
unterwegs
ein
paar
Upgrades
vornehmen.
In
diesem
Fall
empfehle
ich
Folgendes:
Reifen
mit
Notlaufeigenschaften.
Einige
Reifenmarken
wie
Bridgestone
bieten
Reifen
mit
Notlaufeigenschaften
an,
mit
denen
du
Hunderte
von
Kilometern
fahren
kannst,
selbst
wenn
sie
platt
sind,
tatsächlich
wirst
du
es
nicht
einmal
bemerken!
Sie
kosten
jedoch
deutlich
mehr
als
normale
Reifen.
Wenn
du
mit
einem
kleinen
Pkw
unterwegs
bist,
könnten
diese
Reifen
dein
Leben
retten.
Dachgepäckträger
Ein
Dachgepäckträger
ist
viel
weniger
sperrig
als
ein
Anhänger.
Es
gibt
sogar
Campingsysteme,
mit
denen
du
ein
Zelt
auf
dem
Dach
deines
Geländewagens
aufbauen
kannst
(Dachzelt).
Diese
Systeme
sind
sehr
nützlich,
wenn
du
in
letzter
Minute
von
deiner
Strategie
abkommen
musst.
Unabhängig
von
deinem
Plan
empfehle
ich
dir,
einen
Dachträger
zu
kaufen,
da
er
viel
zusätzlichen
Stauraum
bietet.
Erweiterte
Kraftstofftanks
Für
die
meisten
Lastwagen
und
SUVs
kannst
du
Zusatztanks
mit
erweiterter
Reichweite
kaufen.
Das
ist
eine
unglaublich
wichtige
Entscheidung,
vor
allem,
wenn
du
ziemlich
weit
draußen
lebst.
Wenn
die
Dinge
noch
nicht
außer
Kontrolle
geraten
sind,
ist
es
keine
große
Sache,
zum
Tanken
anzuhalten.
Sobald
der
Impact
jedoch
eintritt,
wird
es
keinen
Kraftstoff
mehr
geben
und
zum
Tanken
anzuhalten,
ist
keine
Option
mehr.
Sicherheitstönung
Wenn
die
Hölle
losbricht,
musst
du
möglichst
verhindern,
dass
jemand
in
dein
Fahrzeug
einbricht.
Manche
Leute
schlagen
nicht
einfach
Scheiben
ein,
sondern
suchen
nach
Gelegenheiten.
Wenn
sie
durch
deine
Fenster
sehen
können
und
alle
deine
Sachen
entdecken,
erhöht
das
die
Wahrscheinlichkeit,
dass
sie
einbrechen.
Eine
30%ige
Tönung
erschwert
das
Fahren
bei
Nacht
nicht,
hält
aber
neugierige
Blicke
von
deinem
Fahrzeug
fern.
Wartung
des
Ausweichfahrzeugs
Wenn
du
ein
Fahrzeug
für
den
Einsatz
am
Stadtrand
benutzt,
ist
es
wahrscheinlich,
dass
du
es
für
alles
benutzt.
In
diesem
Fall
solltest
du
sicherstellen,
dass
du
immer
gut
vorbereitet
bist,
indem
du
das
Fahrzeug
gut
wartest
und
immer
mit
dem
Schlimmsten
rechnest.
Halte
es
mit
den
folgenden
Tipps
in
Top-Zustand:
«
Halte
den
Kraftstofftank
immer
MINDESTENS
zu
Dreivierteln
voll.
*
Führe
täglich
eine
Fahrzeuginspektion
durch,
um
sicherzustellen,
dass
keine
Flüssigkeiten
auslaufen.
«
Prüfe
die
Reifen
wöchentlich
auf
Undichtigkeiten
und
Verschleiß.
«
Führe
einen
regelmäßigen
Wartungsplan
für
Filter,
Ölwechsel,
Flüssigkeits-
und
Druckkontrollen
durch.
+
Uberpriife
deine
Vorräte
im
Kfz
regelmäßig,
um
sicherzustellen,
dass
sich
nichts
verschoben
hat.
Wenn
du
Lebensmittel
und
Wasser
im
Fahrzeug
lagerst,
solltest
du
diese
ebenfalls
regelmäßig
überprüfen.
Du
solltest
nur
nicht
verderbliche
Lebensmittel
lagern,
aber
bestimmte
Lebensmittel
können
auch
bei
drastischen
Temperaturschwankungen
verderben.
Das
Gleiche
gilt
für
Wasser.
Die
Innenausstattung
deines
Fahrzeugs
ist
ebenfalls
wichtig.
Denke
daran,
dass
es
dir
für
eine
gewisse
Zeit
als
Wohnsitz
dienen
kann,
also
solltest
du
es
so
bequem
wie
möglich
machen.
Packe
auf
jeden
Fall
Decken,
Schlafsäcke
und
andere
Dinge
ein,
die
du
je
nach
Standort
benötigst.
Wenn
du
an
einem
Ort
lebst,
an
dem
niedrige
Temperaturen
herrschen,
und
du
eine
Familie
hast,
solltest
du
entsprechend
planen.
Gehe
davon
aus,
dass
der
schlimmste
Fall
immer
eintreten
wird.
Raus
aus
der
Stadt
Ich
gehe
davon
aus,
dass
du
viele
der
korrekten
Verfahren
für
die
Fahrt
zum
Safe
House
(Bug-Out-Standort)
bereits
kennst.
Du
solltest
bereits
eine
geplante
Route
haben,
um
dorthin
zu
gelangen,
und
du
solltest
diese
Route
regelmäßig
überprüfen,
um
sicherzustellen,
dass
nichts
Probleme
verursacht.
Du
solltest
genau
wissen,
wie
viele
Kilometer
du
zurücklegen
musst,
wie
lange
es
dauert,
dorthin
zu
gelangen,
und
welche
alternativen
Routen
es
gibt,
falls
du
die
Hauptroute
nicht
nehmen
kannst.
Halte
dich
von
großen
Autobahnen
und
Schnellstraßen
fern.
Fahre
so
viele
Nebenstraßen
wie
möglich,
auch
wenn
es
etwas
länger
dauert.
Lass
dich
in
defensivem
Fahren
schulen,
denn
du
musst
wissen,
wie
du
eine
Fahrzeugentführung
verhindern
kannst,
wenn
es
schnell
brenzlig
wird.
Denk
daran,
dass
du
auf
keinen
Fall
aus
dem
Fahrzeug
aussteigen
darfst,
egal,
was
passiert.
Wenn
du
aus
irgendeinem
Grund
parken
und
aussteigen
musst,
tu
dies
nur
abseits
der
Straße
an
einem
abgelegenen
Ort.
Trage
deine
Notfalltasche
immer
bei
dir,
wenn
du
das
Fahrzeug
verlassen
musst.
Das
ultimative
Ziel
deiner
Flucht
ist
es,
direkt
von
A
nach
B
zu
fahren,
ohne
anzuhalten.
Das
sollte
auch
dein
Ziel
sein.
In
Zeiten
von
Unruhe
und
Panik
auf
den
Straßen
wird
es
viele
Leute
geben,
die
versuchen,
Überlebensausrüstung
zu
stehlen
und
deine
Flucht
zu
vereiteln.
Lass
das
nicht
zu.
Wenn
du
mit
Schusswaffen
unterwegs
bist,
gerate
nicht
in
Panik.
Mache
nicht
den
Fehler,
eine
geladene
Waffe
auf
deinem
Schoß
oder
ungesichert
auf
dem
Armaturenbrett
liegenzulassen.
Trage
die
Waffe
immer
mit
einer
Patrone
im
Lager.
Zeit
zum
Laden
wirst
du
wahrscheinlich
nicht
haben,
wenn
es
um
Leben
und
Tod
geht.
Abschließende
Überlegungen
Die
Vorbereitung
deines
Fluchtfahrzeugs
auf
den
großen
Tag
ist
eine
aufregende,
aber
auch
nervenaufreibende
Erfahrung.
Du
wirst
viel
Zeit
damit
verbringen,
darüber
nachzudenken
und
zu
planen,
aber
wenn
der
Tag
gekommen
ist,
wissen
wir
alle,
dass
nichts
nach
Plan
laufen
wird.
Tu
dir
selbst
einen
Gefallen
und
bereite
dich
vor,
bleib
jedoch
locker
dabei.
Denke
auch
daran,
dass
deine
Skills
für
den
perfekten
Bug
Out
von
entscheidender
Bedeutung
sind
als
dein
Auto
selbst.
Zu
wissen,
wie
man
Benzin
aus
einem
anderen
Auto
abzapft,
kann
dein
Leben
retten.
37.
Wie
man
Treibstoff
aus
einem
Auto
absaugt:
Methoden
zum
Abzapfen
Du
hast
dich
mit
den
notwendigen
Notvorräten
eingedeckt.
Du
hast
eine
kontinuierliche
Wasserversorgung
an
deinem
Ausweichquartier
durchgeplant.
Aber
was
ist
mit
Energie-
und
Stromversorgungsoptionen?
Wenn
du
auf
einen
Generator
angewiesen
bist
oder
ein
Fahrzeug
auftanken
willst,
musst
du
lernen,
wie
du
Benzin
abzapfen
kannst,
wenn
es
dir
ausgeht.
Möglicherweise
geht
dir
der
Treibstoff
aus,
während
du
dich
vom
Zentrum
der
Katastrophe
entfernst.
Was
dann?
Wenn
beim
Blackout
der
Strom
ausfällt,
kannst
du
dich
nicht
auf
Tankstellen
verlassen.
Außerdem
kann
Benzin
nicht
so
lange
gelagert
werden.
Selbst
wenn
es
in
einem
versiegelten
Plastikbehälter
aufbewahrt
wird,
oxidiert
es
und
zerfällt
mit
der
Zeit.
Es
gibt
jedoch
einen
Ausweg.
Und
zwar
mit
der
Technik
des
Abzapfens
von
Benzin.
Hoffentlich
findest
du
im
Krisenfall
viele
verlassene
Fahrzeuge
mit
Benzin
im
Tank.
Kurz
gesagt,
das
Abzapfen
von
Benzin
ist
eine
nützliche
Überlebensstrategie
für
eine
Vielzahl
von
Szenarien
im
echten
Leben.
Wenn
du
jedoch
glaubst,
dass
das
Abzapfen
von
Benzin
so
einfach
ist,
wie
es
in
den
Filmen
gezeigt
wird,
irrst
du
dich.
Aber
ich
greife
vor.
Beginnen
wir
mit
den
Grundlagen,
wie
man
Benzin
absaugt,
wenn
man
überleben
muss.
Wie
saugt
man
Benzin
ab?
Für
das
Absaugen
von
Benzin
stehen
mehrere
grundlegende
Methoden
zur
Verfügung:
mit
Luftdruck,
mit
einer
Pumpe
oder
durch
Absaugen
mit
dem
Mund.
37.1
Wie
saugt
man
mit
Luftdruck
Benzin
aus
einem
Auto
ab?
Hierfür
benötigst
du
zwei
durchsichtige
Kunststoffrohre
oder
einen
Schlauch
mit
einem
Durchmesser
von
2,5
cm.
Einer
der
Schläuche
sollte
länger
als
der
andere
sein,
damit
er
tief
in
den
Tank
hineinreicht.
Das
andere
Ende
des
Schlauchs
kann
an
den
Benzinkanister
angeschlossen
werden,
in
dem
du
den
Kraftstoff
aufbewahrst.
Der
andere
Schlauch
sollte
ein
kleines
Stück
in
den
Tank
hineinreichen.
Zusätzlich
verwendest
du
ein
Stück
Lappen,
um
die
Schläuche
beim
Eintritt
in
den
Tank
abzudichten.
Das
Verfahren
ist
einfach.
Du
bläst
durch
den
kleineren
Schlauch
in
den
Tank,
um
Druck
im
Inneren
des
Tanks
zu
erzeugen.
Dadurch
fließt
das
Benzin
durch
den
längeren
Schlauch
in
den
Benzinkanister.
1.
Lege
zunächst
die
Schläuche
in
den
Tank.
Achte
darauf,
dass
der
längere
Schlauch
in
den
Tank
eingetaucht
ist.
Stelle
den
leeren
Behälter
direkt
unter
den
Benzintank.
2.
Schließe
die
Tanköffnung
und
die
Schläuche
mit
dem
Lappen
ab.
So
lässt
sich
der
Druck
leichter
erhöhen.
Du
kannst
auch
ein
Stück
feuchtes
Tuch
verwenden,
um
die
Abdichtung
effektiver
zu
machen.
3.
Jetzt
musst
du
Luft
durch
den
kürzeren
Schlauch
blasen,
um
den
Druck
im
Inneren
des
Tanks
zu
erhöhen.
Achte
darauf,
dass
du
nicht
durch
den
Mund
Luft
holst
und
die
giftigen
Benzindämpfe
einatmest.
4.
Blase
so
lange
hinein,
bis
du
siehst,
wie
Benzin
durch
den
längeren
Schlauch
ausströmt.
Sobald
der
Durchfluss
gleichmäßig
ist,
hörst
du
auf
zu
pusten.
Die
Schwerkraft
und
die
Kohäsionskräfte
in
der
Flüssigkeit
erledigen
den
Rest
der
Arbeit.
5.
Um
den
Benzinfluss
jederzeit
zu
stoppen,
blockierst
du
den
längeren
Schlauch
mit
deinem
Daumen
und
hebst
ihn
aus
dem
Kanister
und
über
den
Tank.
Das
restliche
Benzin
im
Schlauch
fließt
zurück
in
den
Benzintank
des
Fahrzeugs.
Du
kannst
auch
die
Dichtung
entfernen,
um
den
Luftdruck
zu
verringern
und
den
Flüssigkeitsstrom
zu
stoppen.
37.2
Wie
saugt
man
Kraftstoff
mit
einer
Benzinsaugpumpe
ab?
Bei
dieser
Methode
wendest
du
das
gleiche
Prinzip
an.
Der
einzige
Unterschied
besteht
darin,
dass
du
eine
Siphonpumpe
verwenden,
um
das
Benzin
herauszudrücken,
anstatt
deinen
Atem
zu
benutzen.
Diese
Pumpen
werden
im
Allgemeinen
als
„Flüssigkeitstransferpumpen“
bezeichnet.
1.
Stelle
den
leeren
Benzinkanister
unter
den
Benzintank.
Stecke
dann
ein
Ende
des
durchsichtigen
Schlauchs
in
den
Tank
und
das
andere
in
den
Kanister.
Da
es
sich
bei
diesen
Pumpen
um
Einwegpumpen
handelt,
musst
du
darauf
achten,
den
richtigen
Schlauch
in
den
Tank
zu
legen.
2.
Beginne
mit
dem
Pumpen
gemäß
den
Anweisungen
des
Herstellers
der
Handpumpe.
Da
jede
Pumpe
ein
anderes
Fabrikat
ist,
kann
der
genaue
Vorgang
von
Marke
zu
Marke
variieren.
3.
Sobald
der
Kanister
voll
ist,
hebe
das
Ende
des
Schlauchs
über
den
Benzintank,
um
den
Durchfluss
zu
stoppen.
Das
restliche
Benzin
sollte
zurück
in
den
Tank
fließen.
4.
Reinige
die
Schläuche
und
die
Siphonpumpe,
um
ein
Verstopfen
durch
Benzinreste
zu
verhindern.
Falls
du
keine
Seife
zur
Hand
hast,
reicht
ein
trockenes
Tuch
oder
eine
einfache
Durchspülung
aus.
37.3
Wie
saugt
man
Benzin
mit
einem
Schlauch
durch
den
Mund
ab?
Dies
ist
eine
gefährliche
Methode,
die
nur
als
letzter
Ausweg
angewendet
werden
sollte.
Am
wichtigsten
ist,
dass
du
das
Benzin
niemals
verschluckst
oder
die
Dämpfe
einatmest.
Falls
dir
schwindlig
wird,
geh
zur
Seite
und
erhol
dich.
Für
diese
Methode
benötigst
du
nur
ein
einziges
Stück
eines
durchsichtigen,
klaren
Schlauchs
oder
Rohrs
mit
einem
Durchmesser
von
2,5
cm.
1.
Stecke
ein
Ende
des
Schlauchs
in
den
Benzintank
und
vergewissere
dich,
dass
er
tief
in
das
Benzin
eingetaucht
ist.
Um
dies
zu
überprüfen,
könntest
du
in
den
Schlauch
blasen.
Wenn
du
Blubbern
hörst,
ist
es
tief
genug.
2.
Beginne
nun
am
freien
Ende
des
Schlauchs
zu
saugen,
bis
das
Benzin
herauskommt.
Lege
deine
Finger
unter
deinen
Mund,
um
den
Schlauch
zu
quetschen
und
den
Fluss
zu
stoppen.
Denk
daran,
dass
das
Ganze
sehr
schnell
geht.
Du
musst
also
vorsichtig
sein.
3.
Sobald
du
das
Benzin
durch
den
Schlauch
aufsteigen
siehst,
klemmst
du
den
Schlauch
ab
und
steckst
das
Ende
sofort
in
den
Benzinbehälter.
Jetzt
strömt
das
Benzin
gleichmäßig
aus
dem
Siphonschlauch.
Falls
du
Blasen
durch
den
Schlauch
aufsteigen
siehst,
musst
du
den
Vorgang
eventuell
wiederholen.
Stelle
aber
sicher,
dass
du
den
Schlauch
zuerst
entleerst,
bevor
du
erneut
saugst.
37.4
Wie
saugt
man
Benzin
aus
einem
neuen
Fahrzeug
ab?
Da
bei
modernen
Autos
Kontrollen
im
Kraftstoffsystem
eingebaut
sind,
um
Kraftstoffdiebstahl
zu
verhindern,
ist
das
Abzapfen
von
Benzin
viel
schwieriger
geworden.
Am
besten
kaufst
du
einen
Benzinabsauger
als
Teil
deiner
Überlebensausrüstung.
Mit
diesen
Kits
lassen
sich
alle
Arten
von
Flüssigkeiten
abzapfen.
Obwohl
solche
Kits
sehr
groß
sind,
können
sie
zum
Abzapfen
von
Kraftstoff
aus
Benzintanks
von
großen
Lastwagen
verwendet
werden.
Wenn
man
bedenkt,
wie
sehr
sich
die
Kraftstoffvorräte
in
einem
Krisenszenario
dadurch
aufbessern
lassen,
lohnt
sich
die
Investition
i.
Aber
wie
bekommt
man
Benzin
aus
einem
Auto
ohne
Siphon
heraus?
Einige
Fahrzeuge
haben
eine
kleine
Ablassschraube
im
Kraftstofftank.
Wenn
du
den
Stopfen
abziehst,
kann
der
Kraftstoff
abgelassen
werden.
Schließlich
könntest
du
versuchen,
ein
Loch
in
den
Kraftstofftank
zu
bohren,
indem
du
unter
das
Fahrzeug
krabbelst.
Das
Durchbohren
des
Tanks
mit
dem
richtigen
Werkzeug
aus
deinem
Multitool-Kit
erfordert
jedoch
viel
Zeit
und
Mühe.
Beachte
zusätzlich,
dass
du
bei
beiden
Methoden
das
Auto
anheben
solltest,
um
den
Kraftstoff
besser
auffangen
zu
können
(Wegrollen
bitte
verhindern).
37.5
Allgemein
Der
Diebstahl
von
Benzin
durch
Abzapfen
ist
illegal.
Die
hier
besprochenen
Techniken
zum
Abzapfen
von
Benzin
aus
einem
Auto
sollten
also
nur
angewandt
werden,
wenn
es
um
Leben
und
Tod
in
der
Krise
geht.
OFS;
A
[x]
a
oo]
A
=
1
2
Funk
38.
Kommunikation
in
der
Krise
Du
hast
kein
Handy,
kein
Internet
und
die
Festnetzleitungen
funktionieren
auch
nicht.
Wie
koordinierst
du
nun
deine
Gruppen,
woher
bekommst
du
Informationen,
wie
tauschst
du
dich
mit
anderen
aus?
NO
COM,
NO
MISSION,
auf
gut
Deutsch:
Ohne
Kommunikation
gibt
es
keine
Mission.
Dies
ist
nicht
nur
bei
Spezialkräften
so,
sondern
alle
Behörden
sind
von
jetzt
auf
gleich
handlungsunfähig.
Nicht
nur
du
kannst
nicht
kommunizieren,
auch
alle
Rettungs-
und
Einsatzkräfte,
die
auf
Digitalfunk
umgestellt
wurden,
sind
buchstäblich
„blind
und
stumm“.
Die
wenigen
alten
Funkgeräte,
die
für
die
Krise
noch
da
sind,
müssen
erst
mal
aus
dem
Keller
geholt
und
entmottet
und
an
die
noch
zur
Verfügung
stehenden
Kräfte
verteilt
werden
...
Ob
diese
sich
damit
dann
auskennen,
ist
eine
andere
Frage.
38.1
Grundsätzliche
Möglichkeiten
der
Kommunikation
während
des
Blackouts
1.
Megafone,
Lautsprecherwagen
2.
Melder
(Personen
überbringen
persönlich
Informationen)
3.
Informationsweitergabe
„von
Nachbar
zu
Nachbar“
4.
Notradiosender
5.
Lizenzfreie
Kleinfunkgeräte
(PMR)
6.
Zusammenarbeit
mit
örtlich
ansässigen
Funkamateuren
Schauen
wir
uns
das
Thema
Funk
bzw.
Notfunk
etwas
genauer
an,
da
dieses
Mittel
für
dich
und
deine
Mitstreiter
einfach
und
effektiv
zu
handhaben
ist,
wenn
du
die
physikalischen
Gesetzmäßigkeiten
und
Zusammenhänge
kennst.
Diese
Notfallkommunikation
ist
von
entscheidender
Bedeutung,
um
Informationen
auszutauschen,
Hilfe
anzufordern
und
die
Sicherheit
zu
gewährleisten.
In
solchen
Situationen
ist
es
wichtig,
gut
vorbereitet
zu
sein
und
über
die
verschiedenen
Kommunikationsmittel
und
-geräte
Bescheid
zu
wissen.
Vor
allem
benötigst
du
niemanden
zwischen
dir
und
dem
Empfänger.
Du
bist
unabhängig
von
den
externen
Faktoren
und
kannst
somit
einen
Beitrag
zur
resilienten
Gemeinschaft
beitragen.
Hier
sind
einige
Informationen
und
Tipps
zur
Notfallkommunikation,
insbesondere
im
Hinblick
auf
Funkgeräte,
Frequenzen,
Zubehör
und
Antennen.
38.2
Funkgerätetypen
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Funkgeräten,
die
in
Notfällen
eingesetzt
werden
können.
Hier
sind
einige
häufig
verwendete
Typen:
1.
Handfunkgeräte
(Handheld
Transceiver):
Diese
kompakten
Funkgeräte
sind
tragbar
und
einfach
zu
bedienen.
Sie
eignen
sich
gut
für
den
direkten
Austausch
von
Informationen
in
einem
begrenzten
Umkreis.
Einsatzgebiet:
Du
und
deine
Familie
Du
und
deine
Gruppe
zu
Fuß
oder
im
Konvoi
1
bis
5
km
je
Gelände
und
Wetter
2.
Mobilfunkgeräte:
Mobilfunkgeräte
können
in
Fahrzeugen
oder
eigenen
Funkrucksäcken
mitgeführt
werden
und
ermöglichen
eine
erweiterte
Reichweite
im
Vergleich
zu
Handfunkgeräten.
Sie
sind
nützlich,
um
Informationen
über
größere
Entfernungen
zu
übertragen.
Einsatzgebiete:
Du
und
andere
Gruppen
Du
und
deine
Gruppe
über
weiteren
Bereich
oder
Patrouille
10
bis
25
km
je
Gelände
und
Wetter
3.
Basisstationen:
Basisstationen
sind
stationäre
Funkgeräte,
die
eine
größere
Reichweite
und
Leistung
haben.
Sie
werden
oft
in
Notfallzentralen
oder
Kommandozentralen
eingesetzt,
um
die
Kommunikation
zu
koordinieren.
Amateurfunker
verfügen
meistens
über
solche
Art
von
Funkgeräten.
GLOBAL
/
REGIONAL
\
\
|
LOKAL
)
/
Abbildung
34
Einsatzbereich:
Du
und
andere
Gruppen
in
anderen
Ortschaften
und
Bundesländern
Globale
Ausdehnung
je
nach
Antenne,
Lage
und
Sendeleistung
Dein
Ziel
muss
es
sein,
mindestens
die
lokale
und
regionale
Kommunikation
mit
deiner
Familie
und
anderen
Verbündeten
sicherzustellen.
Es
gibt
verschiedene
Funkgerätetypen,
die
in
der
Kommunikation
eingesetzt
werden
können.
Hier
sind
einige
der
bekanntesten
Typen
und
deren
Besonderheiten:
+
PMR
(Private
Mobile
Radio):
PMR-Funkgeräte
sind
weitverbreitet
und
werden
häufig
für
den
persönlichen
Gebrauch
sowie
für
kleinere
Gruppen
und
Unternehmen
verwendet.
Sie
arbeiten
im
UHF-Band
(Ultra
High
Frequency)
und
bieten
eine
Reichweite
von
einigen
Kilometern,
je
nach
Gelände
und
Umgebung.
PMR-
Funkgeräte
sind
in
der
Regel
lizenzfrei
und
einfach
zu
bedienen.
Sie
eignen
sich
gut
für
den
Nahbereich
und
ermöglichen
eine
direkte
und
schnelle
Kommunikation
zwischen
den
Benutzern.
o
CB-Funk
(Citizen
Band):
CB-Funkgeräte
werden
oft
von
Lkw-Fahrern,
Outdoor-Enthusiasten
und
Freizeitnutzern
verwendet.
Sie
arbeiten
im
HF-Band
(High
Frequency)
und
ermöglichen
eine
Kommunikation
über
größere
Entfernungen,
manchmal
sogar
bis
zu
einigen
hundert
Kilometern,
je
nach
atmosphärischen
Bedingungen
und
Ausstattung.
CB-Funkgeräte
erfordern
eine
Lizenz
oder
Registrierung
und
es
gibt
festgelegte
Kanäle
und
Frequenzen,
die
von
der
Regulierungsbehörde
festgelegt
werden.
Sie
bieten
eine
größere
Reichweite
als
PMR,
erfordern
jedoch
etwas
mehr
technisches
Verständnis
und
Kenntnisse
zur
optimalen
Nutzung.
«
Freenet:
Freenet
ist
ein
Funkdienst
in
Deutschland,
der
im
UHF-Band
arbeitet
und
fiir
den
keine
Lizenz
erforderlich
ist.
Freenet-Funkgeräte
bieten
eine
Reichweite
von
bis
zu
mehreren
Kilometern
und
können
für
persönliche
oder
geschäftliche
Kommunikation
verwendet
werden.
Es
gibt
festgelegte
Kanäle
und
Frequenzen,
die
speziell
für
den
Freenet-Dienst
reserviert
sind.
+
Amateurfunk:
Der
Amateurfunk
ist
ein
Hobby,
bei
dem
Funkamateure
weltweit
miteinander
kommunizieren.
Amateurfunkgeräte
verwenden
eine
Vielzahl
von
Frequenzbändern,
je
nach
Lizenzklasse
und
technischen
Fähigkeiten
des
Funkamateurs.
Die
Reichweite
kann
von
lokaler
bis
hin
zu
weltweiter
Kommunikation
reichen.
Amateurfunk
erfordert
eine
entsprechende
Lizenz
und
technisches
Wissen,
um
die
Geräte
korrekt
zu
bedienen.
Insgesamt
bieten
diese
Funkgerätetypen
verschiedene
Optionen
für
die
Kommunikation
in
unterschiedlichen
Umgebungen
und
Bedingungen.
Sie
ermöglichen
eine
schnelle,
effektive
und
zuverlässige
Kommunikation
und
tragen
zur
Sicherheit
und
Koordination
in
Notfällen
bei.
Frequenzen:
Funkgeräte
nutzen
verschiedene
Frequenzbänder,
um
Kommunikationssignale
zu
senden
und
zu
empfangen.
In
Notfällen
ist
es
wichtig
zu
wissen,
welche
Frequenzen
verwendet
werden
können,
um
eine
effektive
Kommunikation
sicherzustellen.
Hier
sind
einige
wichtige
Frequenzbereiche:
+
VHF
(Very
High
Frequency):
Dieser
Frequenzbereich
liegt
typischerweise
zwischen
136
und
174
MHz.
VHF
wird
häufig
für
die
Kommunikation
im
Nahbereich
verwendet,
da
die
Signale
relativ
gut
durch
Gebäude
und
Hindernisse
dringen
können.
*
UHF
(Ultra
High
Frequency):
UHF-Frequenzen
liegen
normalerweise
zwischen
400
und
520
MHz.
Sie
bieten
eine
höhere
Reichweite
als
VHF
und
sind
gut
geeignet,
um
Signale
über
längere
Entfernungen
zu
übertragen.
+
HF
(High
Frequency):
HF-Frequenzen
liegen
zwischen
3
und
30
MHz.
Diese
Frequenzen
ermöglichen
eine
weltweite
Kommunikation
über
den
lonosphärenreflexionsmodus,
der
für
Langstreckenverbindungen
in
Krisensituationen
nützlich
sein
kann.
Antennen:
Die
Wahl
der
richtigen
Antenne
ist
entscheidend
für
eine
effiziente
Funkkommunikation.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Antennen,
die
je
nach
Anforderungen
und
Umgebung
verwendet
werden
können.
Hier
sind
einige
gängige
Antennentypen:
«
Stabantennen:
Stabantennen
sind
flexibel
und
einfach
zu
handhaben.
Sie
bieten
eine
gute
Allround-Leistung
und
sind
ideal
für
den
Einsatz
mit
Handfunkgeräten.
«
Richtantennen:
Richtantennen
sind
darauf
ausgelegt,
das
Signal
in
eine
bestimmte
Richtung
zu
fokussieren.
Sie
bieten
eine
erhöhte
Reichweite
und
sind
nützlich,
wenn
die
Kommunikation
mit
einem
bestimmten
Punkt
oder
einer
entfernten
Station
erforderlich
ist.
«
Dipolantennen:
Dipolantennen
sind
eine
häufig
verwendete
Antennenart
und
bestehen
aus
einem
zentralen
Strahler
und
zwei
seitlichen
Leitungen.
Sie
bieten
eine
gute
Balance
zwischen
Richtwirkung
und
Allround-
Leistung
und
eignen
sich
gut
für
den
Einsatz
in
verschiedenen
Situationen.
*
Rundstrahlantennen:
Rundstrahlantennen
senden
das
Signal
in
alle
Richtungen
und
bieten
eine
breite
Abdeckung.
Sie
sind
besonders
nützlich,
wenn
eine
Kommunikation
mit
mehreren
Stationen
gleichzeitig
erforderlich
ist.
Es
ist
wichtig,
die
geeignete
Antenne
für
die
jeweilige
Situation
auszuwählen
und
ihre
Positionierung
zu
optimieren,
um
die
Signalstärke
und
-qualität
zu
maximieren.
Durch
das
Verständnis
der
verschiedenen
Funkgerätetypen,
Frequenzen
und
Antennen
sowie
der
Besonderheiten
des
Funkverkehrs
kannst
du
dazu
beitragen,
eine
zuverlässige
und
effektive
Kommunikation
in
Notfällen
aufrechtzuerhalten.
38.3
Ausweitungen
von
Funkwellen
und
ihre
Auswirkungen
auf
die
Kommunikation
Die
Ausbreitung
von
Funkwellen
kann
von
verschiedenen
Faktoren
beeinflusst
werden.
Diese
Faktoren
können
die
Reichweite,
Qualität
und
Zuverlässigkeit
der
Funkkommunikation
stark
beeinflussen.
Lass
uns
einen
Blick
auf
einige
der
wichtigsten
Faktoren
werfen:
»
Gelände:
Das
Gelände
spielt
eine
entscheidende
Rolle
bei
der
Ausbreitung
von
Funkwellen.
Hügel,
Berge,
Gebäude
und
andere
Hindernisse
können
das
Signal
abschwächen
oder
blockieren.
In
bergigen
Regionen
oder
urbanen
Umgebungen
kann
es
schwieriger
sein,
eine
zuverlässige
Funkkommunikation
aufrechtzuerhalten.
In
solchen
Fällen
können
zusätzliche
Relaisstationen
oder
Verstärker
erforderlich
sein,
um
das
Signal
zu
verstärken
und
die
Kommunikation
zu
verbessern.
+
Wetterbedingungen:
Wetterbedingungen
können
ebenfalls
einen
erheblichen
Einfluss
auf
die
Funkkommunikation
haben.
Regen,
Schnee,
Nebel
oder
starke
Winde
können
das
Funksignal
abschwächen
oder
stören.
Insbesondere
bei
höheren
Frequenzen
kann
die
Ausbreitung
von
Funkwellen
durch
atmosphärische
Bedingungen
beeinträchtigt
werden.
Gewitter
oder
starke
elektromagnetische
Störungen
können
die
Kommunikation
sogar
vollständig
unterbrechen.
Es
ist
wichtig,
diese
Wetterbedingungen
zu
berücksichtigen
und
bei
Bedarf
alternative
Kommunikationsmittel
bereitzuhalten.
«
Hindernisse
und
Reflexionen:
Hindernisse
wie
Gebäude,
Wälder
oder
metallische
Strukturen
können
Funkwellen
reflektieren,
brechen
oder
blockieren.
Diese
Reflexionen
können
zu
Signalverzerrungen,
Mehrwegausbreitung
und
Interferenzen
führen.
In
urbanen
Gebieten
mit
vielen
Gebäuden
kann
dies
zu
einer
komplexen
Signalumgebung
führen.
Um
die
Kommunikation
zu
verbessern,
können
spezielle
Antennen
verwendet
werden,
die
eine
bessere
Richtwirkung
und
Unterdrückung
von
reflektierten
Signalen
bieten.
*
Frequenzbereich:
Der
verwendete
Frequenzbereich
hat
ebenfalls
Auswirkungen
auf
die
Ausbreitung
von
Funkwellen.
Niedrigere
Frequenzen
wie
bei
Langwellen
oder
Mittelwellen
haben
eine
bessere
Fähigkeit,
Hindernisse
zu
durchdringen
und
längere
Reichweiten
zu
erzielen.
Jedoch
sind
höhere
Frequenzen
wie
bei
UHF
oder
Mikrowellenanwendungen
anfälliger
für
Absorption,
Streuung
und
Reflexion
durch
die
Atmosphäre
und
Hindernisse.
Die
Wahl
des
richtigen
Frequenzbereichs
ist
daher
entscheidend,
um
die
Kommunikationsanforderungen
unter
den
gegebenen
Bedingungen
zu
erfüllen.
+
Ausbreitungsbedingungen:
Die
Ausbreitung
von
Funkwellen
kann
auch
von
atmosphärischen
Bedingungen
und
der
Tageszeit
beeinflusst
werden.
Unterschiedliche
Schichten
der
Atmosphäre
können
die
Ausbreitungseigenschaften
der
Funkwellen
verändern.
Beispielsweise
kann
die
lonosphäre
in
der
Nacht
höhere
Frequenzen
reflektieren
und
dadurch
den
sogenannten
Skywave-Effekt
größere
Reichweiten
ermöglichen.
Tagsüber
hingegen
kann
die
lonosphäre
dazu
führen,
dass
Funkwellen
zurück
zur
Erde
gelenkt
werden,
was
zu
einer
begrenzten
Reichweite
führt.
Die
Auswirkungen
dieser
Faktoren
auf
die
Funkkommunikation
können
durch
verschiedene
Strategien
und
Techniken
minimiert
werden:
1.
Standortwahl:
Bei
der
Einrichtung
von
Funkstationen
oder
der
Auswahl
von
Kommunikationspunkten
ist
es
wichtig,
den
Standort
sorgfältig
zu
wählen.
Dies
beinhaltet
die
Berücksichtigung
des
Geländes,
um
Hindernisse
zu
minimieren
und
eine
möglichst
freie
Sichtlinie
zu
gewährleisten.
2.
Antennenauswahl
und
-ausrichtung:
Die
Auswahl
der
richtigen
Antenne
und
deren
korrekte
Ausrichtung
kann
die
Signalstärke
und
-qualität
verbessern.
Richtantennen
können
das
Signal
in
eine
bestimmte
Richtung
konzentrieren
und
Reflexionen
minimieren.
3.
Verstärkung
und
Relaisstationen:
In
Gebieten
mit
schwacher
Signalabdeckung
oder
in
Situationen,
in
denen
Hindernisse
die
Kommunikation
beeinträchtigen,
können
Verstärker
oder
Relaisstationen
eingesetzt
werden,
um
das
Signal
zu
verstärken
und
die
Reichweite
zu
erweitern.
4.
Nutzung
unterschiedlicher
Frequenzbänder:
Durch
die
Nutzung
verschiedener
Frequenzbänder
kann
je
nach
vorherrschenden
Bedingungen
die
beste
Leistung
erzielt
werden.
Je
nach
Gelände,
Wetterbedingungen
und
Kommunikationsanforderungen
kann
es
erforderlich
sein,
zwischen
verschiedenen
Frequenzbändern
zu
wechseln.
5.
Redundante
Kommunikationsmittel:
Als
Vorsichtsmaßnahme
sollten
alternative
Kommunikationsmittel
bereitgehalten
werden,
um
im
Falle
von
Ausfällen
oder
Beeinträchtigungen
der
Funkkommunikation
auf
andere
Weise
kommunizieren
zu
können.
Dies
kann
zum
Beispiel
die
Nutzung
von
Mobilfunknetzen,
Satellitenkommunikation
oder
drahtgebundenen
Verbindungen
umfassen.
Die
Kenntnis
und
Berücksichtigung
dieser
Faktoren
sind
entscheidend,
um
eine
zuverlässige
und
effektive
Funkkommunikation
sicherzustellen.
Es
ist
wichtig,
sich
über
die
spezifischen
Bedingungen
und
Anforderungen
des
Kommunikationsumfeldes
zu
informieren
und
die
entsprechenden
Maßnahmen
zu
ergreifen,
um
die
Kommunikation
zu
optimieren.
Regelmäßiges
Training,
die
Verwendung
geeigneter
Ausrüstung
und
die
Anwendung
bewährter
Verfahren
tragen
zur
Verbesserung
der
Kommunikationsfähigkeiten
in
unterschiedlichen
Situationen
bei.
Für
die
Praxis
in
der
Krise
rate
ich
dir
hier
auf
Fachleute
zu
setzen
und
das
Wissen
über
grundlegender
Dinge
an
alle
weiterzureichen.
38.4
Funkdisziplin
In
der
Welt
der
Funkkommunikation
spielt
die
Funkdisziplin
eine
entscheidende
Rolle,
um
eine
effektive
und
störungsfreie
Kommunikation
zu
gewährleisten.
Funkdisziplin
bezieht
sich
auf
das
ordnungsgemäße
Verhalten
und
die
Einhaltung
von
Regeln
und
Protokollen
während
des
Funkverkehrs.
Als
Funknutzer
ist
es
wichtig,
die
Bedeutung
und
Prinzipien
der
Funkdisziplin
zu
verstehen
und
diese
umzusetzen.
Wichtige
Aspekte
der
Funkdisziplin
sind:
Klare
und
präzise
Kommunikation
Eine
klare
und
präzise
Kommunikation
ist
der
Schlüssel
zur
Funkdisziplin.
Vermeide
lange,
umständliche
Sätze
und
verwende
stattdessen
kurze
und
deutliche
Mitteilungen.
Stelle
sicher,
dass
deine
Nachrichten
präzise
und
verständlich
sind,
um
Missverständnisse
zu
vermeiden.
Verwende
gegebenenfalls
vereinbarte
Codes,
Abkürzungen
oder
Protokolle,
um
die
Kommunikation
effizienter
zu
gestalten
und
ungewollten
Mithörern
das
Mithören
zu
erschweren.
«
Funksprüche
sind
kurz,
klar,
langsam
und
ohne
Dialekt
durchzuführen,
optimal
auf
Fragen,
Meldungen
und
Befehle
reduzieren.
«
Die
Zahl
„Zwei“
als
„Zwo“
aussprechen
und
„Fünf“
als
„Fünef“.
«
Falls
notwendig,
das
Buchstabieralphabet
verwenden.
Höflichkeit
und
Respekt
Höflichkeit
und
Respekt
gegenüber
anderen
Funknutzern
sind
grundlegende
Prinzipien
der
Funkdisziplin.
Behandle
andere
mit
Respekt
und
vermeide
unangebrachte
oder
beleidigende
Sprache.
Gib
klare
Antworten
und
stelle
sicher,
dass
du
anderen
ausreichend
Zeit
lässt,
um
zu
antworten.
Respektiere
die
Reihenfolge
und
Prioritäten
bei
der
Kommunikation,
insbesondere
in
Notfallsituationen.
Pausen
und
Wartezeiten
Es
ist
wichtig,
Pausen
und
Wartezeiten
während
des
Funkverkehrs
zu
berücksichtigen.
Lasse
anderen
Nutzern
ausreichend
Zeit,
um
zu
antworten,
bevor
du
erneut
sprichst.
Vermeide
das
Unterbrechen
anderer
Funkgespräche,
es
sei
denn,
es
handelt
sich
um
dringende
oder
sicherheitsrelevante
Informationen.
Durch
das
Einhalten
von
Pausen
und
Wartezeiten
trägst
du
zur
Klarheit
und
Verständlichkeit
der
Kommunikation
bei.
Stichwort:
Denken
—
Drücken
—
Schlucken
—
Sprechen
Frequenznutzung
und
Kanalwahl
Die
korrekte
Nutzung
von
Frequenzen
und
die
Auswahl
geeigneter
Kanäle
sind
ebenfalls
wichtige
Aspekte
der
Funkdisziplin.
Beachte
die
spezifischen
Frequenzvorschriften
und
-richtlinien
für
deine
Funkgeräte.
Vermeide
die
Verwendung
von
Frequenzen
oder
Kanälen,
die
für
andere
Zwecke
reserviert
oder
bereits
belegt
sind.
Durch
die
ordnungsgemäße
Nutzung
der
Frequenzen
können
Interferenzen
und
Störungen
minimiert
werden.
Notfall-
und
Prioritätskommunikation
In
Notfallsituationen
ist
es
von
entscheidender
Bedeutung,
die
Priorität
der
Kommunikation
zu
berücksichtigen.
Halte
Notfallkanäle
frei
und
nutze
diese
ausschließlich
für
Notfallkommunikation.
Wenn
du
nicht
direkt
an
einem
Notfall
beteiligt
bist,
halte
den
Kanal
frei,
um
wichtige
Informationen
oder
Anweisungen
zu
erhalten.
Priorisiere
dringende
oder
sicherheitsrelevante
Kommunikation
und
lasse
weniger
dringende
Angelegenheiten
warten.
Vermeidung
von
Funküberlastung
Funküberlastung
kann
zu
Störungen
und
ineffizienter
Kommunikation
führen.
Vermeide
unnötige
oder
übermäßige
Funkgespräche,
insbesondere
auf
stark
frequentierten
Kanälen.
Stelle
sicher,
dass
deine
Mitteilungen
relevant
und
angemessen
sind,
und
reduziere
unnötiges
Hintergrundrauschen.
Durch
die
Vermeidung
von
Funküberlastung
trägst
du
zur
Klarheit
und
Effektivität
der
Kommunikation
bei.
Datenschutz
und
Vertraulichkeit
Beachte
den
Datenschutz
und
die
Vertraulichkeit
während
der
Funkkommunikation.
Vermeide
die
Offenlegung
sensibler
oder
persönlicher
Informationen
über
Funkkanäle,
insbesondere
wenn
unbefugte
Personen
mithören
könnten.
Schütze
vertrauliche
Informationen
und
halte
dich
an
die
entsprechenden
Schutzbestimmungen
der
Gemeinschaft
(Keine
Stärke,
Ort,
Zeiten,
Bewaffnungen,
Schwächen
über
Funk
direkt
kommunizieren).
Funkbetriebssprache
Die
Funkbetriebssprache
ist
ein
wesentlicher
Bestandteil
der
Funkkommunikation
und
dient
dazu,
klare
und
einheitliche
Mitteilungen
zu
ermöglichen.
Sie
umfasst
spezielle
Begriffe,
Ausdrücke
und
Abkürzungen,
die
in
der
Funkkommunikation
verwendet
werden,
um
Informationen
präzise
und
effizient
zu
übermitteln.
Als
Funknutzer
ist
es
wichtig,
die
Funkbetriebssprache
zu
verstehen
und
in
der
Lage
zu
sein,
sie
korrekt
anzuwenden.
Hier
sind
einige
wichtige
Aspekte
der
Funkbetriebssprache:
Klare
und
einheitliche
Kommunikation
Die
Funkbetriebssprache
hilft,
Missverständnisse
zu
vermeiden
und
die
Kommunikation
effektiv
zu
gestalten.
Sie
verwendet
standardisierte
Begriffe
und
Ausdrücke,
die
von
Funknutzern
weltweit
verstanden
werden.
Durch
die
Verwendung
der
Funkbetriebssprache
stellst
du
sicher,
dass
deine
Mitteilungen
klar,
präzise
und
eindeutig
sind.
Verwendung
von
Codes
und
Abkürzungen
Die
Funkbetriebssprache
umfasst
eine
Vielzahl
von
Codes
und
Abkürzungen,
um
Informationen
auf
effiziente
Weise
zu
übermitteln.
Sie
dienen
dazu,
Worte
oder
Phrasen
zu
verkürzen
und
Zeit
zu
sparen.
Beispielsweise
wird
mit
„Roger“
bestätigt,
dass
eine
Nachricht
empfangen
wurde.
Fachbegriffe
und
Standardprozeduren
Die
Funkbetriebssprache
beinhaltet
Fachbegriffe
und
Standardprozeduren
für
bestimmte
Situationen.
Diese
ermöglichen
eine
effektive
und
einheitliche
Kommunikation,
insbesondere
in
Notfällen
oder
kritischen
Situationen.
Beispielsweise
wird
der
Begriff
„Mayday“
verwendet,
um
einen
Notfall
anzukündigen,
während
„Wilco“
bedeutet,
dass
eine
Nachricht
verstanden
und
akzeptiert
wurde.
Hier
einige
Standards
für
deine
Kommunikation:
«
Kommen/Over
beendet
einen
Funkspruch
und
erwartet
eine
Antwort.
«
Hier/This
is
Meldung
der
eigenen
Funkstelle.
«
Ende/Out
beendet
einen
Funkverkehr
und
wird
nicht
bestätigt
(nicht
zwingend
von
der
Funkstelle,
die
den
Sprechverkehr
begonnen
hat).
«
Trennung/Break
ist
der
Hinweis
zum
Wechsel
des
Sachverhaltes.
«
Frage
—
So
beginnt
eine
Frage.
Fragen
können
kurz
beantwortet
werden
mit
Richtig
oder
Positiv
oder
Falsch
bzw.
Negativ.
«
Verstanden/Roger
—
Copy
+
Wiederholung
des
Auftrags/Befehls
(nur
bei
Auftragen/Befehlen).
«»
Wiederholen
ist
die
Aufforderung
zur
Wiederholung
des
letzten
Funkspruchs.
«
Hoflichkeitsformen
wie
Danke
oder
Bitte
vermeiden.
+
Alle
Teilnehmer
mit
„Sie“
oder
Rufnamen
ansprechen,
Diskretion
bewahren,
da
es
eine
öffentliche
Unterhaltung
ist.
+
Hörbarkeit/Verständlichkeit
(Qualität
der
Funkverbindung)
wird
in
den
Stufen
1
bis
5
klassifiziert,
wobei
1
die
schlechteste
und
5
die
beste
ist.
Standardfunksprüche
Anruf
Funkgegenstelle
+
hier
+
Rufzeichen
der
einen
Funkstelle
+
Kommen
Anrufantwort
Hier
+
Funkgegenstelle
+
Kommen
Nachricht
Hier
+
Funkstelle
+
Wort
Frage,
Meldung
oder
Befehl
+
Nachricht
+
Kommen
Bei
schlechter
Verbindung
werden
Funksprüche
wiederholt,
Aufforderung
zum
zweimal
Sprechen
nutzen
bei
schlechter
Verständigung
—
Funkgegenstelle
+
hier
+
Rufzeichen
der
einen
Funkstelle
+
sprechen
Sie
zwomal,
Kommen.
Funkspruch
weiterleiten
(falls
selber
keine
Verbindung
zur
gewünschten
Funkverbindung
aufgenommen
werden
kann):
Funkgegenstelle
+
hier
+
Rufzeichen
der
einen
Funkstelle
+
leiten
Sie
weiter
an
+
Funkstelle
+
Nachricht
+kommen
Eine
effektive
Nutzung
von
Funkgeräten
erfordert
Training
und
Vorbereitung.
Nimm
an
Schulungen
teil,
um
die
Bedienung
der
Geräte
und
die
Grundlagen
der
Funkkommunikation
zu
erlernen.
Übe
dies
regelmäßig
in
deinem
täglichen
Umfeld,
um
die
Fähigkeit
spielerisch
zu
vertiefen.
Sinnvolles
Zubehör
für
Funkgeräte
Bei
der
Nutzung
von
Funkgeräten
ist
das
passende
Zubehör
wichtig,
um
die
Effektivität
und
Zuverlässigkeit
der
Kommunikation
zu
verbessern.
Einige
sinnvolle
Zubehörteile,
die
dir
helfen
können,
das
Beste
aus
deinem
Funkgerät
herauszuholen,
sind:
Reserve-Akku:
Mehrere
Reserve-Akkus
sind
unverzichtbares
Zubehör,
besonders
für
längere
Einsätze
oder
Notfallsituationen.
Durch
einen
Reserve-Akku
hast
du
stets
eine
zusätzliche
Energiequelle
zur
Verfügung,
um
sicherzustellen,
dass
dein
Funkgerät
einsatzbereit
bleibt.
Achte
darauf,
den
Reserve-Akku
regelmäßig
aufzuladen,
um
im
Bedarfsfall
eine
schnelle
und
nahtlose
Nutzung
zu
ermöglichen.
Standardbatterie/Akku:
Falls
dein
Funkgerät
die
Verwendung
von
Standardbatterien
oder
-Akkus
unterstützt,
solltest
du
immer
eine
ausreichende
Anzahl
davon
dabeihaben.
Standardbatterien
oder
Akkus
können
in
Notfällen
oder
bei
längerer
Nutzung
eine
praktische
Lösung
sein,
insbesondere
wenn
keine
Lademöglichkeiten
zur
Verfügung
stehen.
Ladeschalen
und
Batterieladegerät:
Um
deine
Akkus
bequem
und
effizient
aufzuladen,
sind
Ladeschalen
und
ein
Batterieladegerät
empfehlenswert.
Achte
darauf,
dass
die
Ladeschalen
möglicherweise
auch
über
einen
Solaranschluss
verfügen,
sodass
du
die
Akkus
unterwegs
mit
Sonnenenergie
aufladen
kannst.
Dadurch
bist
du
unabhängiger
von
herkömmlichen
Stromquellen
und
kannst
deine
Funkgeräte
jederzeit
einsatzbereit
halten.
Headset:
Ein
Headset
ermöglicht
es
dir,
die
Kommunikation
über
dein
Funkgerät
leise
und
privat
zu
halten.
Insbesondere
in
Umgebungen,
in
denen
es
nicht
sicher
ist
und
Ruhe
erforderlich
ist,
oder
in
lauten
Umgebungen,
in
denen
es
schwierig
sein
kann,
die
Nachrichten
zu
hören,
ist
ein
Headset
äußerst
nützlich.
Es
ermöglicht
dir,
klare
und
deutliche
Gespräche
zu
führen,
ohne
andere
zu
stören
oder
durch
Hintergrundgeräusche
beeinträchtigt
zu
werden.
Block,
Geo-Dreieck,
Stift
und
Radiergummi:
Ein
Block,
ein
Geo-Dreieck,
ein
Stift
und
ein
Radiergummi
sind
wichtige
Hilfsmittel,
um
Notizen,
Skizzen
oder
Kartenmarkierungen
zu
machen.
Diese
Utensilien
können
bei
der
Orientierung,
bei
der
Übermittlung
von
Koordinaten
oder
bei
der
Festhaltung
von
wichtigen
Informationen
äußerst
hilfreich
sein.
Stelle
sicher,
dass
du
immer
ausreichend
Papier
und
Schreibutensilien
dabeihast,
um
wichtige
Details
festhalten
zu
können.
Kartenmaterial:
Papierkarten
sind
ein
weiteres
wichtiges
Zubehör,
vor
allem
in
Situationen,
in
denen
digitale
Karten
möglicherweise
nicht
verfügbar
oder
nicht
zuverlässig
sind.
Stelle
sicher,
dass
du
Kartenmaterial
dabeihast,
das
das
Einsatzgebiet
abdeckt,
in
dem
du
dich
bewegst.
Papierkarten
können
dir
helfen,
deine
Position
zu
bestimmen,
Routen
zu
planen
und
wichtige
Landmarken
oder
Orientierungspunkte
zu
identifizieren.
Diverse
Kabel
und
Adapter:
Es
ist
ratsam,
verschiedene
Kabel
und
Adapter
für
dein
Funkgerät
bereitzuhalten.
Zum
Beispiel
könntest
du
ein
Kabel
haben,
das
es
dir
ermöglicht,
dein
Funkgerät
an
den
Zigarettenanzünder
im
Auto
anzuschließen.
Dies
ist
besonders
praktisch,
wenn
du
das
Funkgerät
während
der
Fahrt
aufladen
willst.
Darüber
hinaus
können
auch
andere
Kabel
und
Adapter
nützlich
sein,
um
das
Funkgerät
mit
anderen
Geräten
zu
verbinden
oder
spezielle
Anforderungen
zu
erfüllen.
Denke
daran,
das
Zubehör
regelmäßig
zu
überprüfen
und
zu
warten,
damit
es
einwandfrei
funktioniert,
wenn
du
es
benötigst.
Investiere
in
hochwertiges
Zubehör,
das
langlebig
und
zuverlässig
ist.
Auf
diese
Weise
kannst
du
sicher
sein,
dass
du
jederzeit
auf
effektive
und
zuverlässige
Funkkommunikation
zählen
kannst,
egal,
in
welcher
Situation
du
dich
befindest.
39.
Gemeinschaft
In
Krisensituationen
ist
es
entscheidend,
dass
eine
Gemeinschaft
sich
innerlich
zu
einer
starken
Einheit
zusammenschließt,
um
gemeinsam
mit
vereinten
Kräften
und
einer
Stimme
gegen
äußere
Probleme
vorzugehen.
Eine
unausgesprochene
Problematik
innerhalb
einer
Gemeinschaft
kann
dazu
führen,
dass
Mobbing
entsteht
und
die
Gemeinschaft
geschwächt
wird.
Es
ist
wichtig,
den
Einzelnen
mit
seinem
Wissen
und
seinen
Fähigkeiten
in
wichtige
Entscheidungen
zugunsten
der
Gemeinschaft
einzubinden,
um
Unzufriedenheiten
und
internen
Konflikten
entgegenzuwirken.
KA
WE
AY
Abbildung
35
In
diesem
Zusammenhang
muss
es
einen
Verhaltenskodex
geben,
der
fiir
alle
Beteiligten
bindend
ist.
Es
müssen
Methoden
und
Regeln
etabliert
werden,
um
die
Gemeinschaft
stabil
und
friedfertig
zu
halten.
Ein
wichtiger
Aspekt
dabei
ist
der
Konsens.
Eine
Konsensentscheidung
hat
einen
höheren
Stellenwert
als
eine
demokratische
Entscheidung,
bei
der
es
immer
auch
Verlierer
gibt.
Jeder
wird
bei
einem
Konsens
einbezogen
und
jeder
wird
an
der
Umsetzung
der
Entscheidung
mitarbeiten.
Um
ein
Schiedsgericht
oder
Bürgerversammlung
abzuhalten,
sollten
folgende
Kernpunkte
beachtet
werden:
1.
Alle
müssen
als
gleichwertig
betrachtet
werden.
Es
gibt
keine
„VIP“-
Lounges
oder
formale
Anreden,
alle
Beteiligten
sind
auf
Augenhöhe
und
sehen
sich
(Gerede
hinter
dem
Rücken
entfällt).
2.
Es
wird
zusammen
gegessen
und
getrunken,
um
die
Grundbedürfnisse
zu
stillen
und
ein
Wohlgefühl
bei
den
Teilnehmenden
herzustellen.
Die
Stimmung
soll
aufgelockert
werden,
bevor
man
zu
den
ernsten
Themen
kommt.
3.
Jeder
bekommt
die
Gelegenheit,
über
sich
und
seine
Sorgen
zu
sprechen,
jedem
wird
zugehört
und
ihm
Aufmerksamkeit
und
Respekt
geschenkt.
4.
Ein
Mediator
und
ein
Zeitwächter
werden
bestimmt.
5.
Der
Mediator
oder
der
Gruppenführer
organisiert
eine
Themensammlung
und
diese
werden
nach
Prioritäten
geordnet.
Dann
geht
es
mit
der
eigentlichen
Versammlung
los.
Die
Grundsätze
des
Krisenkodexes
sind:
1.
Man
lässt
den
anderen
ausreden.
2.
Man
redet
niemals
schlecht
oder
abfällig
über
andere.
3.
Man
sucht
nach
Lösungen,
die
für
alle
tragbar
sind.
4.
Man
respektiert
die
Meinung
anderer
und
lässt
sich
von
ihr
inspirieren.
5.
Man
hört
auf
sein
Herz
und
sein
Gewissen.
Insgesamt
ist
es
wichtig,
dass
jeder
Einzelne
einer
Gemeinschaft
Verantwortung
übernimmt
und
seine
Fähigkeiten
und
Talente
einbringt,
um
in
Krisensituationen
gemeinsam
eine
Lösung
zu
finden
und
somit
die
Gemeinschaft
zu
stärken.
Führungsanspruch?
In
Krisenzeiten
ist
es
wichtig,
eine
gute
Gruppenführung
zu
haben,
die
nicht
dem
Zufall
überlassen
werden
darf.
Neben
den
Methoden
der
Mediation
sind
optimale
Konzepte
für
schnelle
und
mutige
Entscheidungen
genauso
wichtig
wie
für
Entscheidungen,
bei
denen
mehr
Zeit
zur
Entscheidungsfindung
zur
Verfügung
steht.
Ein
guter
Gruppenführer
wird
sich
in
Krisenzeiten
durch
seine
durchdachten,
konstruktiven
und
fürsorglichen
Ratschläge
und
Taten
(service-to-others,
Dienst
an
anderen)
auszeichnen
und
in
täglichen
Gesprächsrunden
die
Befindlichkeiten
der
Gruppenmitglieder
erfragen
und
praktische
oder
soziale
Probleme
sofort
lösen.
Er
wird
die
Tragweite
seiner
Entscheidungen
und
deren
Auswirkungen
auf
Nah-,
Mittel-
und
Fern-Ziele
berücksichtigen
und
das
Wohl
der
Gruppe
vor
sein
eigenes
stellen.
Ein
guter
Gruppenführer
wird
sich
mit
kompetenten
Personen
umgeben,
ihnen
Aufgaben
delegieren
und
grundlegende
Entscheidungen
nur
mit
der
Zustimmung
der
gesamten
Gruppe
im
Konsens
treffen.
Weiterhin
wird
er
sein
Wissen
bereitwillig
an
alle
anderen
Gruppenmitglieder
weitergeben.
Wenn
er
Fehler
macht,
wird
er
sich
dafür
entschuldigen
und
im
Gegenzug
anderen
ebenfalls
Verzeihung
gewähren.
Ein
guter
Gruppenführer
wird
sich
durch
diese
Merkmale
und
durch
sein
Auftreten
den
Respekt
und
die
Liebe
der
Gruppe
nahezu
unbewusst
erarbeiten.
Er
wird
sich
mit
der
Zeit
und
der
zunehmenden
Reife
und
Erfahrung
seiner
Gruppe
immer
weiter
aus
der
Führungsposition
zurückziehen
und
anderen,
mittlerweile
kompetenten
Führungspersönlichkeiten,
die
Führung
überlassen.
Gute
Gruppenführer
gibt
es
nicht
wie
Sand
am
Meer.
Zukünftige
gute
Gruppenführer
müssen
erst
in
ihre
Aufgabe,
Position
und
ihre
Fähigkeiten
hineinwachsen,
das
braucht
Zeit!
Sie
brauchen
wohlmeinende
Unterstützung
und
Starthilfe
durch
erfahrenere
Gruppenmitglieder
oder
„Älteste“
zum
Wohle
der
Gruppe.
Notorisch
nörgelnde,
besserwisserische,
dauernd
kritisierende
Gruppenmitglieder
(service-to-self,
Dienst
an
sich
selbst)
können
einen
zukünftigen
guten
Gruppenführer
zu
Fall
bringen
und
der
Gruppe
schaden.
Service-to-self-Individuen
sollten
keinen
Platz
in
der
Gruppe
haben,
da
sie
der
Gruppe
dauerhaft
schaden.
Eine
Verbannung
aus
der
Gemeinschaft
könnte
hier
die
Ultima
Ratio
darstellen.
Im
Sinne
eines
Verhaltenskodex
für
Menschen
in
Gemeinden
in
Krisensituationen
könnte
die
Entscheidungsfindung
wie
folgt
aussehen:
Es
ist
wichtig,
dass
bei
auftretenden
Problemen
zunächst
eine
offene
Kommunikation
stattfindet.
Jeder
ist
eingeladen,
seine
Meinung
und
seine
Lösungsvorschläge
einzubringen.
Bei
Bedarf
werden
Mediatoren
oder
vergleichbare
Schiedsrichter
eingesetzt.
Die
Entscheidungsträger
sollten
sich
Zeit
nehmen,
um
eine
umfassende
Lösung
zu
finden.
Dabei
sollte
berücksichtigt
werden,
dass
nicht
jeder
eine
Antwort
auf
alle
Fragen
hat.
Daher
ist
es
wichtig,
diejenigen
zu
finden
und
zu
Wort
kommen
zu
lassen,
die
die
Lösung
für
das
Problem
haben.
Wenn
eine
Lösung
gefunden
wurde,
wird
diese
an
die
Gruppenführer
weitergegeben,
die
das
Feedback
der
Gruppenmitglieder
einholen.
Die
Entscheidungsträger
sollten
darauf
achten,
dass
alle
beteiligten
Personen,
insbesondere
die
„stillen
Stimmen“,
gehört
werden.
Die
Entscheidung
sollte
letztendlich
im
Konsens
aller
betroffenen
Parteien
getroffen
werden,
damit
jeder
hinter
der
Entscheidung
steht
und
bereit
ist,
mit
all
seiner
Energie
bei
der
Umsetzung
zu
helfen.
Bei
der
Entscheidungsfindung
sollten
auch
die
Bedürfnisse
und
Interessen
der
jüngeren
Generationen
berücksichtigt
werden.
Es
ist
wichtig,
dass
die
Entscheidungen
im
Sinne
des
Gemeinwohls
getroffen
werden
und
nicht
im
Dienst
von
egoistischen
Interessen
einzelner
Personen
oder
Gruppen
(service-to-self).
Um
sicherzustellen,
dass
die
Entscheidungen
in
einem
fairen
und
transparenten
Prozess
getroffen
werden,
sollten
die
Entscheidungsträger
von
Personen
wie
Gruppenführer
oder
einem
vergleichbaren
Gremium
aus
Repräsentanten
des
Volkes
begleitet
werden.
Es
ist
auch
hilfreich,
wenn
es
eine
Person
gibt,
die
für
das
Wohlbefinden
und
die
Harmonie
innerhalb
der
Gemeinde
verantwortlich
ist.
Diese
Person
kann
beispielsweise
ein
Mediator/Moderator
sein,
der
Veranstaltungen
und
Aktivitäten
organisiert,
um
die
Menschen
zusammenzubringen
und
das
Gemeinschaftsgefühl
zu
stärken.
In
Krisensituationen,
wie
zum
Beispiel
bei
einem
Blackout
oder
Krieg,
kann
es
notwendig
sein,
einen
speziellen
Entscheidungsträger
wie
einen
lokalen
Anführer
zu
ernennen.
Dieser
hat
dann
besondere
Vollmachten,
um
schnellere
Entscheidungen
zu
treffen
und
die
Gemeinde
zu
schützen.
Wie
im
Großen,
so
im
Kleinen
Was
für
die
ganze
Gemeinde
zählt,
zählt
auch
für
die
kleine
Gruppe,
Familie
oder
Firma,
die
sich
in
der
Krise
zusammengeschlossen
hat.
Dies
gibt
jeder
Gruppe
Stabilität
und
Zusammenhalt,
was
in
Krisensituationen
besonders
wichtig
ist.
Es
fördert
die
Offenheit
und
den
Austausch
von
Meinungen,
was
zu
besseren
Entscheidungen
führt.
Dieser
Verhaltenskodex
trägt
dazu
bei,
dass
in
Krisensituationen
Entscheidungen
auf
faire
und
transparente
Weise
getroffen
werden.
Jeder
ist
eingeladen,
seine
Meinung
und
seine
Lösungsvorschläge
einzubringen,
damit
eine
umfassende
Lösung
gefunden
werden
kann.
Im
Konsens
der
beteiligten
Parteien
getroffene
Entscheidungen
können
mit
der
Unterstützung
der
Gemeinschaft
leichter
umgesetzt
werden.
Das
Organisationsprinzip
beruht
auf
einer
Mischung
aus
Hierarchie
und
Gemeinschaft.
Der
Gruppenführer
hat
eine
Führungsrolle,
aber
er
kann
diese
nur
ausüben,
weil
er
von
den
Mitgliedern
unterstützt
wird.
Es
ist
kein
autoritärer
Führungsstil,
sondern
einer,
der
auf
Vertrauen,
Respekt
und
Zusammenarbeit
basiert.
Dies
fördert
das
Wohlbefinden
und
die
Zufriedenheit
der
Mitglieder
und
trägt
dazu
bei,
dass
sie
motiviert
und
engagiert
bleiben.
Der
Einsatz
eines
Mediators/Seelsorgers
zur
Förderung
der
Deeskalation
und
des
Zusammenhalts
könnte
in
vielen
Krisensituationen
nützlich
sein.
Die
Fähigkeit,
negative
Energie
und
Gedanken
zu
beseitigen
und
positive
Gefühle
und
Gedanken
zu
fördern,
kann
dazu
beitragen,
dass
die
Gruppe
sich
schneller
und
effektiver
von
einer
Krise
erholt.
Die
Betonung
der
Bedeutung
von
service-to-others
anstelle
von
service-to-self
fördert
die
Zusammenarbeit
und
das
Wohlergehen
der
Gemeinschaft
insgesamt.
Dies
trägt
dazu
bei,
dass
jeder
in
der
Gruppe
gleichbehandelt
wird
und
Entscheidungen
im
Interesse
der
gesamten
Gruppe
getroffen
werden.
Zusammenarbeit
und
Respekt
können
dazu
beitragen,
dass
Krisensituationen
schneller
und
effektiver
in
der
Gemeinschaft
bewältigt
werden
können.
Gruppendynamische
Fehlentwicklungen
Als
ausgebildetem
Mediator
und
Projektmanager
sind
mir
Gruppen,
Konflikte
und
Differenzen
im
emotionalen
sowie
sachlichen
Bereich
bestens
bekannt,
vor
allem
offene
Positionen
und
die
dahinter
steckenden
Interessen.
Die
Krise
kann
zusätzlich
dazu
führen,
dass
Gruppen
in
schwierige
Situationen
geraten,
in
denen
es
notwendig
ist,
gemeinsam
Entscheidungen
zu
treffen,
auch
wenn
viele
Gruppenmitglieder
vorher
vielleicht
eher
Einzelgänger
waren
und
mit
niemandem
außer
Netflix
und
Lieferando
kommunizieren
wollten.
Während
Gruppen
normalerweise
in
der
Lage
sind,
bessere
Entscheidungen
zu
treffen
als
Einzelpersonen,
gibt
es
mehrere
Gruppenphänomene,
die
in
einer
Krise
besonders
problematisch
sein
können:
den
Ringelmann-Effekt
und
die
Groupthink-Falle.
In
diesem
Kapitel
werde
ich
erläutern,
was
diese
Phänomene
sind
und
was
du
in
der
Krise
beachten
solltest,
um
sie
zu
vermeiden.
Der
Ringelmann-Effekt
ist
ein
Phänomen,
das
besagt,
dass
die
individuelle
Anstrengung
abnimmt,
wenn
Menschen
in
Gruppen
arbeiten.
Mit
anderen
Worten,
wenn
man
Teil
einer
Gruppe
ist,
neigt
man
dazu,
weniger
zu
tun,
als
wenn
man
allein
arbeiten
würde.
Dieser
Effekt
wurde
erstmals
von
dem
französischen
Psychologen
Max
Ringelmann
in
den
1910er
Jahren
beschrieben,
als
er
Experimente
durchführte,
bei
denen
er
Menschen
an
Seilen
ziehen
ließ.
Er
stellte
fest,
dass
die
durchschnittliche
Kraft,
die
von
einer
Gruppe
von
Menschen
ausgeübt
wurde,
geringer
war
als
die
Summe
der
individuellen
Kräfte,
die
jede
Person
allein
aufbringen
konnte.
In
der
Krise
kann
der
Ringelmann-Effekt
zu
einem
Problem
werden,
da
die
individuelle
Anstrengung
und
Leistung
in
solchen
Situationen
von
entscheidender
Bedeutung
sein
können.
Wenn
Gruppenmitglieder
weniger
Anstrengung
unternehmen
und
weniger
Leistung
erbringen,
kann
dies
zu
schlechteren
Ergebnissen
führen.
Es
ist
wichtig,
dass
Gruppenmitglieder
sich
ihrer
individuellen
Verantwortung
bewusst
sind
und
sich
bemühen,
ihre
eigenen
Leistungen
aufrechtzuerhalten,
auch
wenn
sie
Teil
einer
Gruppe
sind.
Die
Groupthink-Falle
ist
ein
weiteres
Phänomen,
das
in
der
Krise
auftreten
kann.
Dieses
Phänomen
tritt
auf,
wenn
Gruppen
zu
einheitlichem
Denken
neigen
und
kritische
Überlegungen
und
alternative
Lösungen
ignorieren
oder
denken:
Der
andere
macht
es
schon.
Dies
kann
zu
schlechteren
Entscheidungen
und
schlechteren
Ergebnissen
führen.
Groupthink
tritt
auf,
wenn
Gruppenmitglieder
eine
gemeinsame
Identität
und
eine
starke
Kohäsion
entwickeln
und
sich
weigern,
alternative
Lösungen
zu
berücksichtigen
oder
kritische
Fragen
zu
stellen,
oder
in
der
Masse
untertauchen
und
einfach
mitschwimmen.
Die
Gruppe
neigt
dann
dazu,
Entscheidungen
zu
treffen,
die
nicht
unbedingt
die
besten
sind,
sondern
denen
alle
Gruppenmitglieder
zustimmen
können.
In
der
Krise
ist
es
wichtig,
dass
Gruppenmitglieder
sich
bewusst
sind,
dass
sie
möglicherweise
in
die
Groupthink-
Falle
geraten
können,
und
sich
bemühen,
diese
zu
vermeiden.
Sie
sollten
alternative
Lösungen
und
kritische
Überlegungen
zulassen
und
sicherstellen,
dass
alle
Gruppenmitglieder
gehört
werden.
Es
ist
auch
wichtig,
dass
Gruppenmitglieder
ihre
eigenen
Überzeugungen
und
Ideen
unabhängig
von
der
Gruppe
ausarbeiten
und
diese
in
die
Gruppendiskussion
einbringen.
Weitere
psychologische
Faktoren,
die
man
zusätzlich,
vor
allem
bei
neuen
Gruppen
und
Anwärtern
in
der
Krise
beachten
sollte,
ist
ihre
Dynamik
im
Hinblick
auf
den
HALO-Effekt
und
die
vier
Phasen
der
Teambildung.
Der
HALO-Effekt
beschreibt
die
Tendenz,
dass
unsere
Wahrnehmung
und
Beurteilung
anderer
Menschen
von
unseren
bereits
bestehenden
Einstellungen
und
Überzeugungen
über
sie
beeinflusst
wird.
Mit
anderen
Worten:
Wenn
wir
jemanden
mögen
oder
eine
positive
Meinung
von
ihm
haben,
tendieren
wir
dazu,
ihm
weitere
positive
Eigenschaften
zuzuschreiben.
Umgekehrt
passiert
dasselbe
bei
negativen
Überzeugungen.
In
einer
Krise
kann
der
HALO-Effekt
besonders
problematisch
sein,
da
er
dazu
führen
kann,
dass
wir
uns
auf
einzelne
Gruppenmitglieder
fokussieren
und
andere
ignorieren.
So
werden
wichtige
Informationen
oder
Perspektiven
übersehen,
die
von
anderen
Gruppenmitgliedern
kommen.
Es
ist
deshalb
wichtig,
sich
bewusst
zu
machen,
dass
der
HALO-Effekt
existiert,
und
zu
versuchen,
sich
von
eigenen
Vorurteilen
und
Einstellungen
zu
lösen,
um
ein
vollständigeres
Bild
der
Situation
zu
erhalten.
Die
vier
Phasen
der
Teambildung
sind:
Forming,
Storming,
Norming
und
Performing.
In
der
Forming-Phase
lernen
die
Gruppenmitglieder
sich
kennen
und
versuchen,
herauszufinden,
wie
sie
miteinander
arbeiten
können.
In
der
Storming-Phase
können
Konflikte
auftreten,
wenn
die
Gruppenmitglieder
unterschiedliche
Vorstellungen
und
Perspektiven
haben.
In
der
Norming-Phase
werden
Regeln
und
Prozesse
festgelegt
(im
besten
Falle
ein
Art
Verhaltenskodex,
wie
oben
beschrieben),
um
die
Zusammenarbeit
zu
erleichtern.
Schließlich
wird
in
der
Performing-Phase
das
eigentliche
Ziel
erreicht.
In
einer
Krise
kann
es
schwierig
sein,
die
verschiedenen
Phasen
durchzulaufen,
insbesondere
wenn
die
Krise
plötzlich
und
unerwartet
auftritt.
Es
ist
wichtig,
dass
die
Gruppenmitglieder
sich
Zeit
nehmen,
um
die
Situation
zu
verstehen
und
gemeinsam
einen
Plan
zu
entwickeln.
Die
Storming-Phase
kann
in
einer
Krise
besonders
intensiv
sein,
da
die
Gruppenmitglieder
unterschiedliche
Meinungen
und
Ideen
haben
können.
Es
ist
jedoch
wichtig,
dass
sie
diese
Meinungsverschiedenheiten
überwinden
und
zusammenarbeiten,
um
das
Ziel
zu
erreichen.
Zusammenfassend
lässt
sich
sagen,
dass
es
in
der
Krise
wichtig
ist,
dass
Gruppenmitglieder
sich
ihrer
individuellen
Verantwortung
bewusst
sind
und
sich
bemühen,
ihre
eigenen
Leistungen
aufrechtzuerhalten.
Gleichzeitig
sollten
sie
auch
bereit
sein,
alternative
Lösungen
und
kritische
Überlegungen
zuzulassen,
um
die
Groupthink-Falle
zu
vermeiden.
Es
kann
auch
hilfreich
sein,
einen
Moderator
zu
ernennen,
der
sicherstellt,
dass
alle
Gruppenmitglieder
ihre
Ideen
und
Meinungen
äußern
können
und
dass
die
Diskussionen
sachlich
und
fair
verlaufen.
Ein
weiterer
wichtiger
Aspekt
des
gruppendynamischen
Verhaltens
in
der
Krise
ist
die
Kommunikation.
Es
ist
entscheidend,
dass
die
Gruppenmitglieder
offen
und
ehrlich
miteinander
kommunizieren
und
ihre
Ideen
und
Meinungen
klar
und
deutlich
ausdrücken.
Missverständnisse
und
Fehlkommunikation
können
in
einer
Krise
verheerende
Auswirkungen
haben
und
zu
schlechteren
Entscheidungen
führen.
Darüber
hinaus
sollten
alle
Gruppenmitglieder
darauf
achten,
dass
sie
eine
positive
und
unterstützende
Atmosphäre
innerhalb
der
Gruppe
aufrechterhalten.
In
Krisensituationen
kann
es
leicht
zu
Frustrationen
und
Konflikten
kommen,
aber
es
ist
wichtig,
dass
die
Gruppenmitglieder
respektvoll
miteinander
umgehen
und
sich
gegenseitig
unterstützen.
Insgesamt
gibt
es
in
einer
Krise
viele
Herausforderungen,
die
Gruppen
überwinden
müssen,
um
effektive
Entscheidungen
zu
treffen
und
gute
Ergebnisse
zu
erzielen.
Es
ist
wichtig,
dass
Gruppenmitglieder
sich
ihrer
individuellen
Verantwortung
bewusst
sind,
alternative
Lösungen
zulassen
und
kritische
Überlegungen
berücksichtigen,
um
den
Ringelmann-Effekt,
den
HALO-Effekt
und
die
Groupthink-Falle
zu
vermeiden.
Eine
offene
und
ehrliche
Kommunikation
sowie
eine
positive
und
unterstützende
Atmosphäre
innerhalb
der
Gruppe
sind
ebenfalls
entscheidend
für
den
Erfolg
in
Krisensituationen.
Keiner
mehr
da?
Wer
kümmert
sich
um
die
Bewältigung
der
Situation?
Wenn
du
dir
diese
Fragen
stellst,
bist
du
wahrscheinlich
an
der
Reihe
ein
Teil
der
Lösung
zu
werden.
Es
ist
wichtig,
schnell
und
effektiv
zu
handeln,
um
die
Sicherheit
und
das
Wohlergehen
aller
Mitglieder
deiner
Gemeinschaft
zu
gewährleisten.
Eine
der
wichtigsten
Maßnahmen
in
dieser
Situation
ist
der
Aufbau
eines
Krisenstabs.
In
diesem
Abschnitt
werde
ich
nur
grob
anreißen,
was
beim
Aufbau
eines
Krisenstabs
beachtet
werden
sollte.
Zunächst
sollte
ein
geeigneter
Ort
für
den
Krisenstab
ausgewählt
werden.
Ideal
wäre
ein
Gebäude,
das
gut
erreichbar
ist
und
genügend
Platz
für
die
benötigten
Personen
bietet,
plus
Ruheräume
sowie
Lagerräume
für
die
verschiedenen
Teams,
die
im
Lagezentrum
dem
Krisenstab
zur
Seite
stehen.
Eine
Versorgung
des
Personals
mit
Strom
durch
ausreichend
Generatoren,
sowie
Lebensmittel
und
sauberes
Wasser
muss
gewährleistet
sein.
Als
Nächstes
ist
es
wichtig,
dass
der
Krisenstab
ausreichend
Materialien
und
Ausrüstung
zur
Verfügung
hat,
um
die
Krise
effektiv
zu
bewältigen.
Hierzu
gehören
Funkgeräte,
Notizblöcke,
Stifte,
Karten,
Taschenlampen
und
weitere
Utensilien,
die
in
einer
Krisensituation
für
saubere
Planungen
benötigt
werden.
Ein
weiterer
wichtiger
Aspekt
ist
die
Struktur
des
Krisenstabs.
Es
ist
wichtig,
dass
eine
klare
Hierarchie
und
eine
eindeutige
Aufgabenverteilung
vorhanden
ist.
Die
Leitung
des
Krisenstabs
sollte
in
der
Regel
von
einer
Person
übernommen
werden,
die
über
Erfahrung
in
Krisenmanagement
und
-planung
verfügt.
Darunter
sollten
die
einzelnen
Abteilungen
und
Teams
organisiert
sein,
die
sich
jeweils
auf
ihre
spezifischen
Aufgaben
konzentrieren.
Um
eine
24/7-Überwachung
und
Reaktionsbereitschaft
zu
gewährleisten,
sollten
Schichten
eingerichtet
werden.
Es
ist
wichtig,
dass
der
Krisenstab
rund
um
die
Uhr
besetzt
ist,
um
auf
alle
möglichen
Szenarien
reagieren
zu
können.
Ein
weiterer
wichtiger
Faktor
ist
die
Kommunikation
innerhalb
des
Krisenstabs
und
mit
anderen
Gruppen/Einrichtungen
oder
Institutionen,
die
in
die
Krise
involviert
sind.
Eine
klare
Kommunikationsstrategie
sorgt
dafür,
dass
alle
Beteiligten
auf
dem
gleichen
Stand
sind
und
die
Informationen
schnell
und
effektiv
ausgetauscht
werden
können.
40.
Kleine
Tipps
und
Tricks,
wenn
du
zu
Fuß
unterwegs
bist
Du
hast
nun
viel
gelernt
bis
hierher.
Wie
du
dich
persönlich
vorbereitest,
was
du
in
der
Gemeinschaft
erreichen
kannst
und
wie
du
einigermaßen
glimpflich
durch
die
Krise
kommst.
Abschließend
zum
Vorbereitungspart
möchte
ich
auf
die
Thematik
eingehen,
wenn
du
allein
oder
in
der
Gruppe
von
A
nach
B
laufen
musst,
egal,
ob
dies
freiwillig
oder
unfreiwillig
geschieht,
weil
es
zu
unsicher
an
Punkt
A
ist
(deinem
Zuhause)
oder
weil
dein
Auto
stecken
bleibt.
Egal,
welcher
Umstand
dich
dazu
veranlasst,
deine
sicheren
vier
Wände
zu
verlassen,
es
wird
nicht
angenehm.
Du
kannst
kein
Taxi
rufen
oder
in
den
nächsten
Bus
einsteigen.
Dein
„Fußbus“
ist
nun
dein
einziges
„Verkehrsmittel“,
das
noch
funktioniert.
Ez:
AE
Zk
1
TER
7
Marschvorbereitung
Vorbereitung
zum
Marsch
Wenn
du
dich
auf
einen
Marsch
vorbereitest,
insbesondere
durch
unsicheres
Terrain,
ist
eine
gründliche
Vorbereitung
von
entscheidender
Bedeutung.
Hier
sind
einige
wichtige
Aspekte
zu
beachten,
um
sicherzustellen,
dass
du
gut
vorbereitet
bist:
Auswahl
der
richtigen
Ausrüstung:
Es
ist
wichtig,
die
richtige
Ausrüstung
für
den
Marsch
auszuwählen.
Dein
Rucksack
sollte
groß
genug
sein,
um
alle
notwendigen
Gegenstände
zu
verstauen,
aber
dennoch
leicht
genug,
um
die
Belastung
zu
minimieren.
Achte
auf
Qualität
und
Funktionalität
der
Ausrüstung,
einschließlich
strapazierfähiger
Materialien,
robusten
Reißverschlüssen
und
guter
Polsterung
für
Tragekomfort
und
Schutz.
(Siehe
Second
Line
und
Third
Line).
Ziehe
dich
so
an,
dass
du
frierst,
wenn
du
stehst,
damit
stellst
du
sicher,
dass
du
in
der
Bewegung
nicht
übermäßig
schwitzt.
Entklappern
und
Tarnen
der
Ausrüstung:
Vor
dem
Marsch
solltest
du
sicherstellen,
dass
deine
Ausrüstung
richtig
entklappert
ist.
Überprüfe
alle
Gurte,
Schnallen
und
Befestigungen,
um
sicherzustellen,
dass
sie
sicher
und
fest
sitzen.
Dies
beinhaltet
auch
das
Überprüfen
von
Karabinern,
Riemen
und
anderen
Verbindungselementen.
Ein
ordentliches
und
gut
organisiertes
Ausrüstungssystem
ermöglicht
es
dir,
schnell
auf
benötigte
Gegenstände
zuzugreifen
und
unnötige
Geräusche
und
Störungen
zu
vermeiden.
Verpacke
metallische
oder
glänzende
Gegenstände
vorher
und
klebe
sie
ab.
Geruchstarnung:
Deo,
Parfüm
oder
andere
Gerüche,
die
dich
in
der
Natur
verraten
können,
müssen
ausbleiben.
Getragen
Oberbekleidung,
welche
schon
etwas
riecht,
ist
frischer,
gewaschener
Kleidung
vorzuziehen.
Auswahl
der
richtigen
Schuhe
(Stiefel):
Die
Wahl
der
richtigen
Schuhe,
insbesondere
Stiefel,
ist
von
großer
Bedeutung
für
einen
Marsch.
Achte
darauf,
dass
deine
Schuhe
gut
passen
und
ausreichend
Halt
bieten,
um
Verletzungen
und
Blasenbildung
vorzubeugen.
Hochwertige
Wanderschuhe
oder
Stiefel
mit
guter
Unterstützung
für
Knöchel
und
Sohlen
sind
ideal.
Stelle
sicher,
dass
du
die
Schuhe
vor
dem
Marsch
ausreichend
eingelaufen
hast,
um
Komfort
und
Vertrauen
während
des
Marsches
zu
gewährleisten.
Ziehe
die
Schnüre
oben
nicht
zu
straff,
um
kein
Abbinden
des
Fußes
zu
verursachen.
Anpassung
der
Ausrüstung
an
die
Einsatzumgebung:
Je
nach
Einsatzumgebung
und
den
spezifischen
Anforderungen
des
Marsches
musst
du
deine
Ausrüstung
anpassen.
Dies
kann
das
Hinzufügen
von
speziellen
Ausrüstungsgegenständen
wie
taktischen
Westen,
Kletterausrüstung
oder
witterungsbeständiger
Kleidung
umfassen.
Berücksichtige
auch
die
möglichen
Wetterbedingungen
und
stelle
sicher,
dass
du
angemessene
Schutzkleidung
wie
Regenbekleidung
oder
Sonnenschutzmaßnahmen
mitführst.
Körperliche
Vorbereitung:
Dehne
dich
vor
dem
Marsch,
um
Verletzungen
zu
vermeiden
und
den
Blutfluss
zu
verbessern.
Stelle
sicher,
dass
du
ausreichend
hydratisiert
bist,
indem
du
vor
und
während
des
Marsches
genügend
Wasser
trinkst.
Mindestens
drei
Liter
solltest
du
mitführen,
um
eine
gewisse
Strecke
ohne
Pause
zurücklegen
zu
können.
Mentale
Vorbereitung:
Neben
der
körperlichen
Vorbereitung
ist
auch
die
mentale
Vorbereitung
entscheidend.
Stelle
sicher,
dass
du
dich
auf
den
Marsch
konzentrieren
kannst,
indem
du
Ablenkungen
minimierst
und
dich
auf
das
bevorstehende
Ziel
fokussierst.
Visualisiere
den
Erfolg
des
Marsches
und
die
einzelnen
Etappen
und
Sammelpunkte
,
entwickle
eine
positive
Einstellung,
um
Herausforderungen
zu
bewältigen
und
Durchhaltevermögen
zu
zeigen.
Kommunikation
und
Zusammenarbeit:
Bei
einem
taktischen
Marsch
ist
die
Kommunikation
und
Zusammenarbeit
mit
anderen
Teilnehmern
von
großer
Bedeutung.
Stelle
sicher,
dass
du
die
richtigen
Funkgeräte
oder
andere
Kommunikationsmittel
mitführst,
um
in
Kontakt
zu
bleiben
und
wichtige
Informationen
auszutauschen.
Übe
auch
taktische
Kommunikationsverfahren
und
achte
auf
klare
und
präzise
Sprache,
um
Missverständnisse
zu
vermeiden.
Kartenkunde
vor
dem
Marsch
ist
mit
allen
Teilnehmern
durchzuführen
(mindestens
aber
mit
deinem
Stellvertreter
und
Pointer/Erkunder).
Tageszeit:
Je
nach
Sicherheitslage
kann
es
nötig
werden,
dass
du
dich
nur
während
der
Dunkelheit
bewegst.
Licht
sollte
hier
vermieden
werden,
maximal
sollte
Rotlicht
bei
schlechter
Sicht
verwendet
werden.
Abgeklebte
Knicklichter
mit
schwacher
Strahlung
an
der
Rucksack-Außenseite
sorgen
dafür,
dass
die
Gruppenmitglieder
sich
im
Dunkeln
folgen
können.
OFS:
hey
[=]
Lar
P,
=
r
hl
Handzeichen
Handzeichen
auf
dem
Marsch
Wenn
es
um
die
Kommunikation
während
deines
Marsches
geht,
sind
Handzeichen
ein
wesentlicher
Bestandteil.
Diese
visuellen
Signale
ermöglichen
eine
schnelle
und
effektive
Kommunikation,
insbesondere
in
Situationen,
in
denen
der
Einsatz
von
Funkgeräten
oder
verbaler
Kommunikation
nicht
möglich
oder
unpraktisch
ist.
Hier
sind
einige
wichtige
Aspekte
zu
beachten,
wenn
es
um
Handzeichen
geht:
Allgemeine
Prinzipien:
Die
Verwendung
von
Handzeichen
erfordert
Disziplin,
Klarheit
und
eine
klare
Verständigung
zwischen
den
beteiligten
Gruppenmitgliedern.
Es
ist
wichtig,
dass
alle
Einheiten
über
die
gleichen
Handzeichen
und
ihre
Bedeutungen
informiert
sind,
um
Missverständnisse
zu
vermeiden.
Die
Handzeichen
sollten
einfach,
eindeutig
und
leicht
erkennbar
sein,
um
in
stressigen
und
hektischen
Situationen
effektiv
zu
sein.
Bedeutung
der
Handzeichen:
Es
gibt
eine
Reihe
von
standardisierten
Handzeichen,
die
von
der
NATO
verwendet
werden.
Diese
umfassen
beispielsweise
das
Stoppzeichen,
das
Signal
zum
Vorwärtsgehen,
zum
Rückwärtsgehen,
zum
Rechts-
und
Linksabbiegen,
zum
Anhalten
und
zur
Bestätigung.
Jedes
Handzeichen
hat
eine
spezifische
Bedeutung,
die
vorab
trainiert
und
verinnerlicht
werden
muss,
um
eine
klare
Kommunikation
zu
gewährleisten.
Du
kannst
dir
unzählige
andere
Handzeichen
für
dich
und
deine
Gruppe
dazufügen,
es
sollte
bloß
nicht
zu
Verwechslungen
kommen.
Ausführung
der
Handzeichen:
Die
Ausführung
der
Handzeichen
erfordert
klare
und
deutliche
Bewegungen,
um
von
anderen
schnell
erkannt
und
verstanden
zu
werden.
Die
Handzeichen
sollten
in
einer
aufrechten
und
sichtbaren
Position
ausgeführt
werden,
um
eine
maximale
Sichtbarkeit
für
die
beteiligten
Einheiten
zu
gewährleisten.
Es
ist
wichtig,
dass
die
Handzeichen
in
einer
konsequenten
und
einheitlichen
Weise
ausgeführt
werden,
um
Verwirrung
zu
vermeiden.
Kommunikation
und
Koordination:
Handzeichen
dienen
dazu,
Informationen
schnell
und
effektiv
zu
übermitteln,
jedoch
sollten
sie
immer
in
Verbindung
mit
anderen
Kommunikationsmitteln
wie
Funkgeräten
oder
Pfiff
oder
Leuchtsignalen
Signalen
verwendet
werden.
Es
ist
wichtig,
dass
die
Handzeichen
in
einen
Gesamtkommunikationsplan
integriert
und
klare
Verfahren
für
die
Verwendung
und
Interpretation
festgelegt
werden.
Training
und
Übung:
Die
effektive
Verwendung
von
Handzeichen
erfordert
Training
und
regelmäßige
Übung.
Gruppenmitglieder
müssen
mit
den
verschiedenen
Handzeichen
vertraut
sein
und
in
der
Lage
sein,
sie
schnell
und
präzise
auszuführen.
Das
Training
sollte
realistische
Szenarien
umfassen,
um
den
Umgang
mit
Stresssituationen
und
die
Anwendung
der
Handzeichen
unter
realistischen
Bedingungen
zu
üben.
Taktisches
Bewegen
im
Gelände
mit
einer
Gruppe
Wenn
es
um
das
sichere
Bewegen
im
Gelände
mit
deiner
Gruppe
geht,
gibt
es
verschiedene
Aspekte
zu
beachten:
OFS;
A
A[x]
rr
be
1
Marschform.
Marschformationen:
Die
Wahl
der
richtigen
Marschformation
ist
entscheidend
für
die
Effektivität
und
Sicherheit
der
Gruppe.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Marschformationen,
darunter:
«
Kolonne/Schützenreihe:
Hier
bewegen
sich
die
Mitglieder
hintereinander
in
einer
Linie.
Diese
Formation
eignet
sich
gut
für
das
Durchqueren
von
engen
Passagen
oder
dichtem
Gelände.
Der
Vorteil
besteht
darin,
dass
die
Gruppe
kompakt
bleibt
und
die
Kommunikation
zwischen
den
Mitgliedern
erleichtert
wird.
Sicherung
zu
allen
Seiten
ist
gewährleistet
durch
die
Gruppenmitglieder.
*
Keil:
Bei
dieser
Formation
bewegen
sich
die
Mitglieder
in
einer
dreieckigen
Formation,
wobei
der
Gruppenführer
oder
der
Kommandant
vorn
ist.
Diese
Formation
ermöglicht
eine
bessere
Beobachtung
der
Umgebung
und
eine
schnellere
Reaktion
auf
Bedrohungen.
«
Schiitzenrudel:
Hier
bewegen
sich
die
Mitglieder
nebeneinander
in
einer
Linie.
Diese
Formation
bietet
eine
breite
Front
und
eignet
sich
gut
für
offenes
Gelände,
in
dem
eine
gute
Sicht
und
Feuerkraft
erforderlich
sind.
Die
Wahl
der
Marschformation
und
die
Abstände
zueinander
hängen
von
der
spezifischen
Lage,
der
Anzahl
an
Mitgliedern
und
dem
Gelände
ab.
Je
dichter
oder
dunkler
die
Situation
ist,
desto
näher
kommt
man
zusammen,
je
heller
die
Umgebung,
mit
wenig
Deckung
und
weiten
Sichtstrecken,
desto
größer
werden
die
Abstände
zueinander,
um
keine
„Klümpchen-Bildung“
zu
bewirken.
Es
ist
wichtig,
dass
alle
Mitglieder
der
Gruppe
die
gewählte
Formation
verstehen
und
in
der
Lage
sind,
sich
entsprechend
zu
bewegen.
Je
nach
Größe
der
Gruppe
können
mehrere
Gruppen
mit
Vor-
und
Nachhut
aufgebaut
werden,
um
„weichere“
Kräfte
zu
schützen.
Weichere
Kräfte
sind:
«
Kinder
und
Frauen
+
Ältere
und
Verwundete
«
Menschen
mit
schwerem
Gerät
«
Hochwertige
Ziele
und
Personen
mit
besonderer
Bedeutung
Sammelpunkte:
Lege
regelmäßig
Sammelpunkte
fest,
bei
welchen
du
dich
mit
deiner
Gruppe
wiederfinden
kannst,
sollte
beim
weiteren
Marsch
etwas
vorfallen
(Hinterhalt,
Ausweichen
etc.).
Der
Sammelpunkt
sollte
markant
sein,
sodass
dieser
bei
Tag
und
Nacht
gefunden
werden
kann.
Von
diesem
dann
x
Meter
entfernt
sollten
sich
die
Kräfte
sammeln.
Der
Erste,
der
ankommt,
baut
die
Sicherung
auf
und
überwacht
das
Eintreffen
der
anderen
Teile.
Jedes
Mitglied
meldet
sich
per
Funk
oder
Lichtsignalen
etc.
vor
dem
Erreichen
des
Punktes
an.
Ein
Ablauf
zur
Aufnahme
der
Kräfte
sollte
vorher
erfolgen,
um
nicht
in
eine
Falle
zu
tappen.
Überqueren
von
Wegen
und
Straßen:
Beim
Überqueren
von
Wegen
und
Straßen
ist
Vorsicht
geboten,
da
dies
potenziell
gefährliche
Situationen
sein
können.
Hier
sind
einige
wichtige
Punkte
zu
beachten:
«
Vorherige
Beobachtung:
Bevor
die
Gruppe
eine
Straße
überquert,
ist
es
wichtig,
die
Umgebung
zu
beobachten
und
mögliche
Bedrohungen
zu
identifizieren.
Überprüfe
den
Verkehr
und
achte
auf
verdächtige
Aktivitäten.
Sicherungen
links
und
rechts
des
Weges
müssen
vorher
aufgebaut
werden.
Dies
kann
man
in
der
Bewegung
machen
oder
stationär
veranlassen,
je
nach
zeitlichem
Druck
und
Lage.
«
Marschbefehle:
Der
Gruppenfiihrer
oder
der
Kommandant
gibt
klare
Marschbefehle,
um
den
Zeitpunkt
und
die
Art
der
Überquerung
zu
bestimmen.
Dies
kann
beispielsweise
das
gleichzeitige
Überqueren
in
einer
geordneten
Formation
oder
das
Überqueren
einzeln
oder
in
kleinen
Gruppen
sein.
+
Schnelle
Uberquerung:
Es
ist
wichtig,
Wegen
und
Straßen
schnell
zu
überqueren,
um
die
Aufmerksamkeit
potenzieller
Bedrohungen
zu
minimieren.
Halte
die
Gruppe
eng
zusammen
und
achte
auf
alle
Richtungen.
Sollte
die
Straße
oder
gar
Kreuzung
zu
gefährlich
sein,
umgehe
diese
und
laufe
lieber
am
Wegesrand
innerhalb
des
Waldes
weiter.
Überqueren
von
Bächen
und
Flüssen:
Das
Überqueren
von
Bächen
und
Flüssen
erfordert
spezielle
Techniken
und
Vorsichtsmaßnahmen,
um
die
Sicherheit
der
Gruppe
zu
gewährleisten.
Hier
sind
einige
Punkte
zu
beachten:
e
Vorbereitung:
Bevor
die
Gruppe
einen
Bach
oder
Fluss
überquert,
sollten
geeignete
Ausrüstung
und
Hilfsmittel
wie
Seile
oder
Planen
bereitgestellt
werden.
Die
Gruppe
sollte
auch
über
Schwimmwesten
oder
andere
Schutzausrüstung
verfügen,
falls
erforderlich.
Mithilfe
eines
gut
gepackten
Rucksacks,
welcher
wasserdicht
verpackt
ist,
und
einer
kleinen
Plane
kann
man
selbst
schwerste
Rucksäcke
mühelos
ans
andere
Ufer
bringen.
Hast
du
Zeit,
wechsle
die
Schuhe
und
schwimme
mit
deinen
leichten
Wechselschuhen
durch
den
Bach/Fluss.
«
Beurteilung
der
Durchquerbarkeit:
Beurteile
die
Durchquerbarkeit
des
Gewässers
sorgfältig,
einschließlich
der
Tiefe,
Strömungsgeschwindigkeit
und
des
Untergrunds.
Berücksichtige
auch
mögliche
Hindernisse
wie
Felsen
oder
Baumstämme
im
Wasser.
Wenn
möglich,
suche
nach
geeigneten
Stellen
zum
Überqueren,
wie
flachere
Bereiche
oder
Brücken.
«
Gruppenorganisation:
Teile
die
Gruppe
in
kleinere
Einheiten
auf,
um
ein
sicheres
und
effizientes
Überqueren
zu
ermöglichen.
Dies
kann
bedeuten,
dass
du
Mitglieder
als
Vorkommando
auf
die
andere
Seite
schickst,
welche
eine
gute
„Landungszone“
erkunden
und
dann
sichern,
während
die
anderen
allein
oder
zu
zweit
langsam
nachkommen.
«
Sicherheitshinweise:
Gib
klare
Anweisungen
zur
Sicherheit
während
des
Überquerens.
Dazu
gehört
beispielsweise,
dass
die
Mitglieder
ihre
Ausrüstung
ordnungsgemäß
sichern,
vorsichtig
auf
rutschigen
Steinen
oder
glatten
Untergründen
sind
und
sich
gegenseitig
unterstützen,
falls
jemand
ins
Wasser
fällt.
+
Kommunikation:
Stelle
sicher,
dass
während
des
Überquerens
eine
klare
Kommunikation
zwischen
den
Mitgliedern
der
Gruppe
aufrechterhalten
wird.
Verwende
Handzeichen
oder
vereinbarte
Zeichen,
um
wichtige
Informationen
wie
die
Tiefe
des
Wassers
oder
Hindernisse
zu
kommunizieren.
+
Nachkontrolle:
Überprüfe
nach
dem
Überqueren
des
Gewässers
alle
Mitglieder
der
Gruppe,
um
sicherzustellen,
dass
sie
sicher
und
unverletzt
angekommen
sind.
Führe
gegebenenfalls
Erste-Hilfe-
Maßnahmen
durch
und
setze
die
Mission
fort.
Du
kannst
natürlich
über
längere
Strecken
nicht
ununterbrochen
marschieren,
irgendwann
musst
du
Pause
machen
oder
gar
schlafen.
Ein
einfacher
20
km-Weg
in
der
Pre-Impact-Phase
von
A
nach
B
dauert
vielleicht
drei
bis
fünf
Stunden.
In
der
Krise
kann
es
den
ganzen
Tag
dauern
und
Umwege
von
weiteren
Kilometern
bedeuten,
da
du
langsamer
wirst
und
Gefahren
ausweichst.
Pausen
und
Schlafen
im
unsicheren
Gelände
Wenn
es
um
Bewegungen
im
unsicheren
Gelände
geht,
ist
die
Fähigkeit,
taktische
Pausen
einzulegen
und
effektiv
zu
schlafen,
von
entscheidender
Bedeutung.
Deine
Gruppenmitglieder
müssen
in
der
Lage
sein,
Verfolger
abzuschütteln,
sichere
Schlafplätze
einzurichten,
und
jederzeit
bereit
sein,
auf
Bedrohungen
zu
reagieren.
Hier
sind
einige
Techniken
und
Empfehlungen,
um
taktische
Pausen
und
das
Schlafen
im
unsicheren
Gelände
zu
bewältigen:
Verfolger
abschütteln:
Wenn
deine
Mitglieder
den
Verdacht
haben,
dass
sie
von
feindlichen
Kräften
verfolgt
werden,
ist
es
wichtig,
Maßnahmen
zu
ergreifen,
um
ihre
Spuren
zu
verwischen
und
ihre
Verfolger
abzuschütteln.
Dazu
gehört
das
Ändern
der
Laufwege,
das
Hinterlassen
von
falschen
Spuren
und
das
Vermeiden
von
offensichtlichen
Verstecken.
Sie
sollten
ihre
Bewegungen
minimieren
und
vorsichtig
sein,
um
Geräusche
zu
vermeiden,
die
ihre
Position
verraten
könnten.
Eine
gute
Technik
hierzu
nennt
man
„Fish
Hook“.
Der
Begriff
„Fish
Hook“
im
militärischen
Kontext
bezieht
sich
auf
eine
taktische
Methode,
um
Verfolger
abzuschütteln
oder
aufzulauern.
Das
Konzept
des
Fish
Hooks
basiert
auf
dem
Prinzip
des
Lockens
und
Führens
von
feindlichen
Kräften
in
eine
vorbereitete
Falle.
Im
Wesentlichen
wird
eine
Formation
oder
eine
Einheit,
die
von
Verfolgern
bedrängt
wird,
ihre
Marschrichtung
abrupt
ändern
und
eine
Art
Haken
oder
Krümmung
in
ihrem
Bewegungsmuster
erzeugen,
ähnlich
der
Form
eines
Fischhakens.
Diese
Taktik
dient
dazu,
die
Verfolger
dazu
zu
verleiten,
der
Formation
weiterhin
zu
folgen
und
dabei
ihre
Aufmerksamkeit
auf
die
scheinbar
fortgesetzte
Bewegung
zu
lenken.
Sobald
die
Formation
jedoch
den
gewünschten
Punkt
erreicht
hat,
wird
die
Falle
ausgelöst.
Dies
kann
beispielsweise
bedeuten,
dass
die
Formation
sich
plötzlich
in
eine
vorbereitete
Kampfstellung
begibt,
um
den
Verfolgern
eine
Falle
zu
stellen.
Alternativ
kann
die
Formation
auch
an
einem
vorher
festgelegten
Punkt
Halt
machen
und
eine
Hinterhaltposition
einnehmen,
um
die
Verfolger
zu
überraschen.
Die
Idee
hinter
dem
Fish
Hook
ist
es,
die
Verfolger
in
die
Irre
zu
führen,
sie
zu
einer
vorherbestimmten
Stelle
zu
locken
und
dann
ihre
eigenen
Taktiken
gegen
sie
einzusetzen.
Es
erfordert
genaue
Planung,
Koordination
und
Kommunikation
innerhalb
der
Formation,
um
den
Fish
Hook
erfolgreich
durchzuführen.
Es
ist
jedoch
wichtig
zu
beachten,
dass
der
Fish
Hook
eine
risikoreiche
Taktik
ist,
die
eine
genaue
Kenntnis
des
Geländes,
eine
gute
Aufklärung
über
die
feindlichen
Kräfte
und
eine
sorgfältige
Planung
erfordert.
Eine
gründliche
Vorbereitung,
gute
Kommunikation
und
diszipliniertes
Handeln
sind
entscheidend,
um
den
Fish
Hook
erfolgreich
durchzuführen
und
die
eigenen
Kräfte
effektiv
zu
schützen.
Horchhalt
einlegen
Der
Begriff
des
„Horchhalt“
bezieht
sich
auf
eine
taktische
Maßnahme,
bei
der
eine
Gruppe
oder
ein
Individuum
an
einem
bestimmten
Ort
verbleibt,
um
potenzielle
Verfolger
abzuschütteln
oder
ihnen
aufzulauern.
Ein
Horchhalt
kann
sowohl
aktiv
als
auch
passiv
eingesetzt
werden,
abhängig
von
den
Umständen
und
den
beabsichtigten
Zielen.
Abschütteln
von
Verfolgern:
Wenn
du
eine
gewisse
Zeit
auf
dem
Marsch
zurückgelegt
hast
oder
den
Verdacht
hast,
von
feindlichen
Kräften
verfolgt
zu
werden,
kann
ein
Horchhalt
eingerichtet
werden,
um
die
Verfolger
abzuschütteln
oder
aufzulauern.
Dabei
findet
die
Einheit
einen
geeigneten
Ort,
um
sich
zu
verstecken
und
die
Verfolger
vorbeizulassen.
Dies
kann
beispielsweise
ein
dichtes
Gebüsch
oder
ein
unzugängliches
Gelände
sein.
Während
die
Verfolger
vorbeiziehen,
nutzt
die
Einheit
die
Gelegenheit,
um
euch
unbemerkt
zu
entfernen
und
eure
Spuren
zu
verwischen.
Aufbauen
einer
Lauerstellung:
In
anderen
Situationen
kann
ein
Horchhalt
genutzt
werden,
um
eine
Lauerstellung
einzurichten
und
den
Verfolgern
aufzulauern.
Die
Einheit
sucht
einen
taktisch
günstigen
Ort,
von
dem
aus
sie
die
Verfolger
beobachten
und
deren
Absichten
besser
einschätzen
kann.
Dies
ermöglicht
es
der
Einheit,
Informationen
zu
sammeln,
die
Kommunikation
der
Verfolger
abzuhören
oder
eine
mögliche
Gegenaktion
vorzubereiten.
Dabei
ist
es
wichtig,
dass
der
Horchhalt
gut
getarnt
ist
und
die
eigene
Präsenz
nicht
preisgibt,
um
die
Überraschung
zu
wahren.
In
beiden
Fällen
ist
die
Wahl
des
Horchhalt-Ortes
entscheidend.
Er
sollte
eine
gute
Sicht
auf
das
umliegende
Gelände
bieten,
ausreichende
Deckung
und
Tarnung
bieten
und
zugleich
eine
schnelle
und
unerkannte
Abreise
ermöglichen.
Der
Horchhalt
erfordert
eine
disziplinierte
Vorgehensweise,
Ruhe
und
Geduld,
um
das
gewünschte
Ergebnis
zu
erzielen.
Lager
errichten
Der
militärische
Begriff
der
Patrol
Base
bezieht
sich
auf
die
Einrichtung
eines
vorübergehenden
Lagers
durch
eine
Einheit,
um
Ruhe,
Schutz
und
Sicherheit
zu
gewährleisten.
Eine
Patrol
Base
wird
typischerweise
im
unsicheren
Gebiet
errichtet
und
dient
als
Operationsbasis
für
taktische
Aufgaben
und
die
Durchführung
weiterer
Missionen
oder
einfach
nur
zur
Kräfteschonung
für
den
weiteren
Marsch
zum
Hauptziel.
Das
Beziehen
einer
Patrol
Base
erfolgt
unter
Eigensicherung,
das
bedeutet,
dass
deine
Einheit
selbst
für
ihre
Sicherheit
und
Verteidigung
verantwortlich
ist.
Es
gibt
keine
erwartete
Unterstützung
von
außen
und
die
Gruppe
muss
autonom
handeln,
um
potenzielle
Bedrohungen
abzuwehren.
Bei
der
Einrichtung
einer
Patrol
Base
sind
mehrere
Faktoren
zu
berücksichtigen.
Zunächst
wird
ein
geeigneter
Standort
ausgewählt,
der
natürliche
Deckung,
gute
Sichtlinien
und
operative
Vorteile
bietet.
Dies
kann
beispielsweise
ein
bewaldetes
Gebiet,
ein
Hügel
oder
eine
Geländevertiefung
sein.
Geh
dahin,
wo
du
normalerweise
nie
hingehen
würdest.
Der
Gegner
geht
meistens
auch
nur
den
Weg
des
geringsten
Widerstands.
Die
Sicherheitsvorkehrungen
umfassen
das
Errichten
von
Verteidigungslinien
und
Schutzstellungen,
um
die
Zugänge
zur
Patrol
Base
zu
kontrollieren
und
potenzielle
Angriffe
abzuwehren.
Die
patrouillierende
Einheit
führt
regelmäßige
Sicherheitspatrouillen
durch,
um
den
umliegenden
Bereich
zu
überwachen
und
potenzielle
Bedrohungen
frühzeitig
zu
erkennen.
Während
des
Aufenthalts
in
der
Patrol
Base
sind
strenge
Sicherheitsprotokolle
einzuhalten.
Dies
beinhaltet
die
Wahrung
von
Funkstille,
um
die
eigene
Position
nicht
preiszugeben,
das
Einhalten
von
Lichtdisziplin,
um
die
Sichtbarkeit
zu
minimieren,
sowie
die
Durchführung
von
Wachschichten,
um
eine
kontinuierliche
Überwachung
zu
gewährleisten.
Bevor
die
Gruppe
sich
schlafen
legt,
müssen
mindestens
zwei
entgegengesetzte
Sammelpunkte
erkundet
werden,
welche
im
Falle
eines
Angriffs
schnell
erreicht
werden
können.
Diese
erhalten
ein
internes
Codewort,
welches
je
nach
Angriffsrichtung
des
Gegners
ausgerufen
wird.
Die
Patrol
Base
dient
nicht
nur
als
sicherer
Ruheplatz,
sondern
ermöglicht
auch
die
Planung
und
Koordination
weiterer
Einsätze.
Hier
können
taktische
Besprechungen
abgehalten,
Ausrüstung
überprüft
und
Informationen
ausgewertet
werden.
Gleichzeitig
dient
sie
als
Ausgangspunkt
für
Aufklärungs-
oder
Angriffsoperationen.
Die
Eigensicherung
einer
Patrol
Base
erfordert
Disziplin,
Einsatzbereitschaft
und
gute
Zusammenarbeit
innerhalb
der
Einheit.
Jedes
Gruppenmitglied
hat
klare
Aufgaben
und
Verantwortlichkeiten,
um
die
Sicherheit
der
gesamten
Einheit
zu
gewährleisten.
Die
Zuwege
der
Patrol
Base
werden
ständig
überwacht,
zudem
ist
je
Flanke
eine
weitere
Sicherung
ausgelegt.
Die
Gruppenmitglieder
können
im
Notfall
aus
ihren
Schlafsäcken
360
Grad
in
Sicherung
gehen,
bzw.
den
Feuerkampf
aufnehmen.
Eine
klassische
Dreierteilung
erfolgt
hier
wie
auch
während
der
Krisenzeit
allgemein:
Arbeiten
Sichern
Schlafen
Aufstellen
von
Wachposten:
Bevor
sich
die
Gruppe
zur
Ruhe
begibt,
ist
es
ratsam,
einen
oder
mehrere
Überwachungsposten
(je
nach
Gruppengröße)
einzurichten,
um
frühzeitig
vor
feindlichen
Annäherungen
gewarnt
zu
werden.
Diese
Posten
sollten
günstig
platziert
werden,
um
ein
weites
Sichtfeld
zu
haben
und
gleichzeitig
vor
Entdeckung
geschützt
zu
sein.
Alle
Mitglieder
sollten
sich
abwechseln,
um
die
Wachsamkeit
aufrechtzuerhalten
und
sich
gegenseitig
zu
unterstützen.
Auswahl
eines
sicheren
Schlafplatzes:
Beim
Beziehen
eines
Schlafplatzes
im
unsicheren
Gelände
ist
es
wichtig,
sich
an
geschützten
Orten
aufzuhalten,
die
die
Sichtbarkeit
minimieren.
Natürliche
Deckung
wie
Felsen,
Dickicht
oder
Hohlwege
können
genutzt
werden,
um
die
Wahrscheinlichkeit
einer
Entdeckung
zu
verringern.
Die
Gruppenmitglieder
sollten
auch
darauf
achten,
dass
ihr
Schlafplatz
nicht
in
unmittelbarer
Nähe
von
potenziellen
Gefahrenquellen
wie
Straßen,
Pfaden
oder
Wasserquellen
liegt.
Bereitstellung
von
schnell
einsatzbereiter
Ausrüstung:
Bevor
deine
Gruppe
sich
zur
Ruhe
begibt,
sollte
sie
sicherstellen,
dass
die
Ausrüstung
schnell
griffbereit
ist,
falls
sie
schnell
reagieren
müssen.
Dies
umfasst
Waffen,
Funkgeräte
und
die
taktische
Ausrüstung.
Ein
gut
organisierter
und
leicht
zugänglicher
Schlafplatz
ermöglicht
es
deinem
Team,
schnell
zu
handeln,
wenn
es
erforderlich
ist.
Alle
Schlafplätze
sollten
mit
wenigen
Handgriffen
entfernt
und
eingepackt
werden
können.
Geschlafen
wird
immer
mit
Stiefeln
an
(maximal
leicht
gelockert)
sowie
Hose
und
Oberbekleidung
am
Körper.
Taktische
Pausen
und
das
Schlafen
im
feindlichen
Gelände
erfordern
Voraussicht,
Wachsamkeit
und
strategisches
Denken.
Durch
die
Anwendung
dieser
Techniken
und
Empfehlungen
kann
die
Sicherheit
gewährleistet
werden
und
gleichzeitig
die
notwendige
Ruhe
und
Erholung
stattfinden,
um
deine
Mission
bzw.
Marsch
erfolgreich
fortzusetzen.
Orientierungshalt
Du
hast
kein
Navi
oder
Handy,
um
von
A
nach
B
zu
kommen.
Karte
und
Kompass
sind
deine
einzigen
verbliebenen
Freunde.
Deswegen
wirst
du
öfter
mal
auf
die
Karte
schauen
müssen,
um
von
einem
Sichtpunkt
oder
markanten
Geländepunkt
zum
nächsten
zu
kommen.
Ein
taktischer
Orientierungshalt
ist
hierbei
also
besonders
wichtig,
da
du
nicht
einfach
die
Taschenlampe
anmachen
oder
auf
der
Freifläche
eine
Pause
hierfür
einlegen
kannst.
Der
Orientierungshalt
ist
jedoch
eine
wichtige
Maßnahme,
um
die
Orientierung
und
Lagebestimmung
während
einer
Operation
oder
eines
Marsches
sicherzustellen.
Hier
sind
einige
Schritte,
um
einen
taktischen
Orientierungshalt
durchzuführen:
1.
Auswahl
des
geeigneten
Standorts:
Wähle
einen
Ort,
der
sicher
ist
und
ausreichend
Deckung
und
Schutz
bietet,
um
ungestört
arbeiten
zu
können.
Der
Ort
sollte
idealerweise
erhöht
liegen,
um
eine
gute
Sicht
auf
die
Umgebung
zu
haben.
2.
Sicherung
des
Geländes:
Stelle
sicher,
dass
der
Bereich
um
den
Orientierungshalt
abgesichert
ist,
um
unerwünschten
Zugang
von
außen
zu
verhindern.
Dazu
können
Sicherungsposten
oder
Patrouillen
eingesetzt
werden,
um
die
Perimeter
Kontrolle
zu
gewährleisten.
3.
Kommunikation:
Richte
eine
effektive
Kommunikation
innerhalb
der
Einheit
ein,
um
die
Koordination
während
des
Orientierungshalts
sicherzustellen.
Funkgeräte
oder
andere
Kommunikationsmittel
sollten
ordnungsgemäß
eingerichtet
und
getestet
werden.
Handzeichen
und
andere
Sichtzeichen
sind
jedoch
dem
Funkgerät
auf
kleinem
Raum
vorzuziehen.
4.
Karten
und
Kompass:
Überprüfe
deine
Karten
und
Kompass,
um
sicherzustellen,
dass
diese
sauber,
trocken
sowie
noch
funktionsfähig
sind.
Richte
die
Karte
immer
nach
Norden
aus
und
beachte,
dass
alles
Metallische
entfernt
wird,
was
den
Kompass
beeinträchtigen
kann.
Vergewissere
dich,
dass
alle
relevanten
Mitglieder
auf
die
Karte
schauen
können
und
alle
den
gleichen
Sachstand
haben,
bevor
ihr
wieder
aufbrecht.
5.
Lagebesprechung:
Führe
eine
Lagebesprechung
durch,
um
sicherzustellen,
dass
alle
Mitglieder
der
Einheit
über
die
aktuelle
Situation,
Ziele
und
Aufgaben
informiert
sind.
Dies
ermöglicht,
eventuelle
Änderungen
oder
Anpassungen
vorzunehmen.
Diejenigen,
die
auf
die
Karte
schauen,
werden
zugedeckt
vom
sogenannten
„Ponchomann“.
Dieser
stellt
sicher,
dass
kein
Licht
nach
außen
durchsickert
und
die
Teammitglieder
innerhalb
der
„Kuppel“
auch
mit
Weißlicht
arbeiten
können
(um
auch
Höhenlinien
besser
zu
erkennen).
Das
Licht
wird
erst
angeschaltet,
sobald
die
Plane/Poncho
überall
dicht
gemacht
wurde.
Umgekehrt
genauso.
Ist
die
Planung
vorbei,
wird
das
Licht
ausgemacht
und
der
„Ponchomann“
entfernt
die
Plane
wieder.
6.
Auffrischung
der
taktischen
Verfahren:
Nutze
den
Orientierungshalt,
um
die
taktischen
Verfahren,
Signale
und
Codes
innerhalb
der
Einheit
zu
überprüfen
und
zu
üben.
Dies
stellt
sicher,
dass
alle
Mitglieder
mit
den
gängigen
Verfahren
vertraut
sind
und
diese
im
Ernstfall
reibungslos
umsetzen
können.
7.
Nachschub
und
Planung:
Nutze
den
Orientierungshalt,
um
Nachschub
oder
Ausrüstung
aufzufüllen,
falls
erforderlich.
Überprüfe
auch
die
weiteren
Pläne
und
Ziele
der
Operation/Marsches
und
passe
diese
gegebenenfalls
an.
8.
Ausrichtung
und
Marschfortsetzung:
Sobald
der
Orientierungshalt
abgeschlossen
ist,
stelle
sicher,
dass
alle
Mitglieder
der
Einheit
wieder
ausgerichtet
sind
und
sich
bewusst
sind,
welcher
Kurs
oder
welche
Route
fortgesetzt
werden
soll.
Setze
den
Marsch
oder
die
Operation
fort.
Ein
taktischer
Orientierungshalt
ist
von
großer
Bedeutung,
um
die
Sicherheit
und
Effektivität
deiner
Mitglieder
während
eines
Marsches
zu
gewährleisten.
Durch
eine
sorgfältige
Planung
und
Durchführung
können
Unklarheiten
beseitigt
und
die
Orientierung
innerhalb
der
Gruppe
erhalten
bleiben.
Stresscodes
und
Passwörter
Wenn
es
wild
zugeht
und
du
im
Dunkeln
oder
unsicheren
Gelände
unterwegs
bist,
kannst
du
natürlich
auch
auf
andere
treffen
—
auch
auf
solche,
die
nichts
Gutes
wollen.
Die
Verwendung
von
Stresscodes
am
Funk
und
die
Verwendung
von
Passwörtern
unter
Mitgliedern
im
Gelände
bei
unklarer
Feind-/Freundlage
ist
hierbei
überlebenswichtig.
Diese
beiden
Sicherheitsmaßnahmen
sind
entscheidend,
um
eine
effektive
Kommunikation
und
eine
sichere
Zusammenarbeit
zu
gewährleisten.
Stresscodes
am
Funk
sind
vordefinierte
Codewörter
oder
Phrasen,
die
verwendet
werden,
um
wichtige
Informationen
schnell
und
präzise
zu
übermitteln
oder
um
deinem
Gegenüber
klarzumachen,
dass
du
nicht
mehr
„frei
sprechen
kannst“
(Geisel/Gefangener).
In
stressigen
oder
kritischen
Situationen
kann
die
Kommunikation
über
den
Funk
schwierig
sein.
Durch
die
Verwendung
von
Stresscodes
können
Missverständnisse
vermieden
und
klare
Anweisungen
gegeben
werden.
Es
gibt
offene
und
eindeutige
Codes
wie
„Mayday“,
welches
bedeutet,
dass
sich
eine
Person
in
einer
lebensbedrohlichen
Situation
befindet
und
sofortige
Hilfe
benötigt.
Und
es
gibt
Stresscodes,
welche
eher
subtil
gegeben
werden,
ohne
dass
man
die
Intention
als
Außenstehender
mitbekommt.
Beispielsweise
kann
man
während
des
Satzes
etwas
einwerfen,
dass
sich
für
den
Geiselnehmer
normal
anhört,
woran
jedoch
der
gegenüberliegende
Empfänger
genau
erkennt,
dass
hier
eine
Notsituation
vorliegt.
Es
ist
wichtig,
dass
alle
Teammitglieder
die
Bedeutung
der
Stresscodes
kennen
und
in
der
Lage
sind,
angemessen
darauf
zu
reagieren.
Ein
weiterer
wichtiger
Aspekt
der
Sicherheit
im
Gelände
bei
Nacht
ist
die
Verwendung
von
Passwörtern.
Wenn
ein
Teammitglied
in
ein
Gebiet
eintritt,
in
dem
andere
Teammitglieder
bereits
aktiv
sind,
ist
es
wichtig,
dass
es
sich
identifizieren
kann,
um
Verwechslungen
oder
unerwünschte
Eindringlinge
zu
vermeiden.
In
solchen
Situationen
können
Passwörter
verwendet
werden,
um
die
Identität
zu
bestätigen.
Ein
Passwort
könnte
beispielsweise
eine
bestimmte
Phrase
oder
ein
spezifisches
Codewort
sein,
das
nur
den
Teammitgliedern
bekannt
ist.
Wenn
jemand
das
Passwort
nicht
kennt,
wird
er
als
potenzielle
Bedrohung
betrachtet
und
kann
entsprechend
behandelt
werden.
Es
ist
von
großer
Bedeutung,
dass
alle
Mitglieder
eines
Teams
gut
geschult
sind
und
die
Bedeutung
von
Stresscodes
und
die
Verwendung
von
Passwörtern
verstehen.
Regelmäßige
Übungen
und
Schulungen
sollten
durchgeführt
werden,
um
sicherzustellen,
dass
jeder
mit
diesen
Sicherheitsmaßnahmen
vertraut
ist.
Darüber
hinaus
ist
es
wichtig,
die
Stresscodes
und
Passwörter
regelmäßig
zu
überprüfen
und
bei
Bedarf
zu
aktualisieren,
um
die
Sicherheit
zu
gewährleisten.
Insgesamt
können
Stresscodes
am
Funk
und
Passwörter
unter
Mitgliedern
im
Gelände
bei
Nacht
dazu
beitragen,
die
Kommunikation
zu
verbessern
und
die
Sicherheit
zu
erhöhen.
Diese
Maßnahmen
sollten
als
integraler
Bestandteil
jeder
Teamarbeit
betrachtet
werden,
um
effektiv
auf
Situationen
reagieren
zu
können
und
das
Risiko
von
Missverständnissen
oder
unerwünschten
Eindringlingen
zu
minimieren.
Gefahr
durch
Hinterhalte
und
Handstreiche
Um
nicht
selbst
in
eine
Falle
deines
Gegners
zu
tappen,
solltest
du
die
effektiven
Taktiken
des
Hinterhalts
und
des
Handstreichs
kennen,
die
von
allen
Gruppen
in
unsicheren
Zeiten
angewendet
werden.
Diese
Techniken
sind
entscheidend,
um
überraschende
Angriffe
auf
seinen
Feind
durchzuführen
und
einen
taktischen
Vorteil
zu
erlangen.
Der
Hinterhalt
ist
eine
bewährte
Methode,
um
den
Feind
aus
der
Deckung
heraus
anzugreifen.
Bei
einem
Hinterhalt
positioniert
sich
eine
Gruppe
an
einem
strategisch
günstigen
Ort,
der
für
den
Feind
schwer
einzusehen
oder
zu
erreichen
ist.
Das
Hauptziel
besteht
darin,
den
Feind
zu
überraschen
und
in
eine
verwundbare
Position
zu
bringen.
Die
Mitglieder
im
Hinterhalt
warten
geduldig,
bis
der
Feind
in
ihre
Reichweite
kommt,
und
eröffnen
dann
das
Feuer
mit
maximalem
Effekt.
Eine
erfolgreiche
Ausführung
eines
Hinterhalts
erfordert
präzise
Planung,
Teamarbeit
und
die
Fähigkeit,
stillzubleiben
und
den
richtigen
Moment
abzuwarten.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Hinterhalten,
die
von
Mitgliedern
in
unsicheren
Gebieten
eingesetzt
werden.
Jeder
Hinterhalt
hat
seine
eigenen
Besonderheiten
und
wird
basierend
auf
den
spezifischen
Bedingungen
und
Zielen
angepasst.
Hier
sind
einige
der
gängigsten
Arten
von
Hinterhalten:
1.
Stationärer
Hinterhalt:
Bei
dieser
Art
von
Hinterhalt
positioniert
man
sich
an
einem
vorher
ausgewählten
Ort
und
wartet
auf
den
Feind.
Der
Ort
wird
sorgfältig
ausgesucht,
um
gute
Deckung,
Sichtlinien
und
Fluchtmöglichkeiten
zu
bieten.
Stationäre
Hinterhalte
werden
oft
in
Verbindung
mit
Beobachtungsposten
oder
vorbestimmten
Engstellen
wie
Straßen
oder
Wegen
eingerichtet.
Die
Soldaten
nehmen
eine
defensive
Position
ein
und
nutzen
Überraschung
und
überlegene
Feuerkraft,
um
den
Feind
zu
besiegen.
Gängigste
Formen
sind
hier
der
I,
L
und
U
Hinterhalt:
I:
Eigene
Kräfte
bilden
eine
lange
Gerade/Strich,
an
der
der
Gegner
vorbeimuss.
Vorteil
ist
hier,
dass
so
gut
wie
alle
Kräfte
gleichzeitig
das
Feuer
eröffnen
und
halten
können.
Einsatzgebiete
sind
hier
lange
Straßen
oder
Wege,
an
denen
man
aus
erhobener
Position
wirken
kann.
L:
Ähnlich
wie
I
nur
mit
einer
zusätzlichen
Flanke
um
frontal
die
Kräfte
zu
binden,
um
diese
dann
von
der
jeweiligen
anderen
Flanke
zu
überrennen
oder
kampfunfähig
zu
schießen.
U:
Eine
Umzingelung
des
Gegners
erfolgt.
Die
eigenen
Kräfte
können
unter
Beachtung
ihres
Schusskanals
den
Gegner
von
fast
allen
Seiten
bekämpfen.
Einsatzgebiete
im
urbanen
Gelände
sowie
hügeligen/bergigen
Gegenden.
Alle
Formen
sind
immer
vom
Gelände
und
Anzahl
der
eigenen
Kräfte
sowie
Bewaffnung
abhängig.
2.
Beweglicher
Hinterhalt:
Bei
einem
beweglichen
Hinterhalt
operieren
die
Mitglieder
aktiv
und
suchen
den
Feind
aktiv,
um
ihn
anzugreifen.
Diese
Art
von
Hinterhalt
kann
effektiv
sein,
um
sich
schnell
an
die
Bewegungen
des
Feindes
anzupassen
und
ihn
in
eine
verwundbare
Position
zu
bringen.
Bewegliche
Hinterhalte
erfordern
eine
hohe
Mobilität
und
Flexibilität,
da
die
Mitglieder
in
der
Lage
sein
müssen,
sich
schnell
zu
bewegen
und
ihre
Positionen
zu
ändern.
3.
Riegelhinterhalt:
Ein
Riegelhinterhalt
wird
häufig
eingesetzt,
um
den
Feind
an
einem
bestimmten
Punkt
zu
blockieren
oder
zu
umzingeln.
Dabei
werden
Mitglieder
auf
beiden
Seiten
eines
Engpasses
oder
einer
Route
positioniert,
um
den
Feind
einzuschließen.
Der
Riegelhinterhalt
ist
besonders
effektiv,
um
den
Feind
zu
überraschen
und
seine
Bewegungsfreiheit
einzuschränken.
Die
Mitglieder
nutzen
ihre
überlegene
Feuerkraft
und
Positionierung,
um
den
Feind
zu
besiegen
oder
gefangenzunehmen.
4.
Abfanghinterhalt:
Diese
Art
von
Hinterhalt
wird
verwendet,
um
den
Feind
während
seines
Vorstoßes
oder
Rückzugs
zu
überraschen
und
zu
attackieren.
Die
Mitglieder
wählen
strategische
Positionen,
um
den
Feind
zu
antizipieren
und
ihn
in
eine
Falle
zu
locken.
Der
Abfanghinterhalt
erfordert
präzise
Planung,
Kenntnis
der
Bewegungsmuster
des
Feindes
und
schnelle
Reaktionen,
um
den
Feind
effektiv
zu
besiegen.
Es
ist
wichtig
zu
beachten,
dass
die
Wahl
des
Hinterhalts
von
verschiedenen
Faktoren
abhängt,
darunter
die
Geländebeschaffenheit,
die
verfügbare
Zeit,
die
Stärke
des
Feindes
und
die
spezifischen
Ziele
der
Mission.
Deine
Gruppe
muss
diese
Faktoren
berücksichtigen
und
ihre
Taktiken
an
die
gegebenen
Umstände
anpassen,
um
den
größtmöglichen
Erfolg
zu
erzielen.
Die
Handstreich-Technik
hingegen
ist
darauf
ausgerichtet,
schnell
und
leise
eine
feindliche
Position
zu
überrennen.
Im
Gegensatz
zum
Hinterhalt
erfolgt
ein
Handstreich
in
der
Regel
ohne
vorherige
Warnung
oder
Feuereröffnung.
Die
Mitglieder
nähern
sich
unbemerkt
dem
Ziel
und
nutzen
das
Überraschungselement,
um
den
Feind
zu
überwältigen.
Geschwindigkeit
und
Effizienz
sind
hierbei
von
großer
Bedeutung,
da
das
Ziel
darin
besteht,
den
Feind
auszuschalten,
bevor
er
eine
Verteidigung
aufbauen
kann.
Die
Handstreich-Technik
erfordert
eine
gründliche
Erkundung
des
Geländes,
eine
präzise
Koordination
unter
den
beteiligten
Mitgliedern
und
eine
klare
Aufgabenverteilung,
um
die
Zielpersonen
schnell
zu
eliminieren.
Beide
Techniken
erfordern
ein
hohes
Maß
an
Training,
Disziplin
und
Verständnis
der
Umgebung,
in
der
der
Einsatz
stattfindet.
Deine
Mitglieder
müssen
in
der
Lage
sein,
sich
in
feindlichen
Gebieten
leise
und
unauffällig
zu
bewegen,
sich
effektiv
zu
tarnen
und
die
Bewegungen
des
Feindes
zu
analysieren.
Darüber
hinaus
müssen
sie
über
eine
ausgezeichnete
Schießfertigkeit
verfügen,
um
schnell
und
präzise
zu
agieren,
da
Munition
knapp
ist
und
ihr
zudem
schnell
sein
müsst
(und
meist
in
der
Unterzahl
seid).
Dies
sind
bisher
nur
einfachste
Infanterie-Kenntnisse
ohne
direkten
Spezialkräfte-Bezug.
Diesen
brauchst
du
auch
gar
nicht,
denn
dein
Ziel
sollte
immer
die
Minimierung
oder
Umgehung
eines
Kampfes
sein.
Es
geht
darum,
temporäre
und
lokale
Krisen
und
Krisenherde
durchzustehen
oder
zu
durchlaufen,
um
sicher
an
dein
Safehouse
zu
gelangen.
Kapitel
04
-
Fazit
und
Anhänge
1.
Fazit
OFS;
A
[=]
=
irk
HF,
a
3A
x
J
ok
[=]
es
gt
Schlusswort
Ich
habe
dir,
lieber
Leser,
nun
einen
kleinen
Einblick
in
die
Welt
der
persönlichen
Vorsorge
gegeben.
Dieses
Buch
sollte
fiir
dich
eine
umfassende
und
praxisnahe
Anleitung
sein,
um
effektiv
mit
Krisensituationen,
speziell
mit
dem
Blackout
und
anderen
Folgeerscheinungen
umzugehen.
Durch
die
detaillierte
Darstellung
von
Fallstudien
und
bewährten
Strategien
hast
du
einen
fundierten
Einblick
in
die
Welt
des
Krisenmanagements
erhalten
und
hoffentlich
wertvolle
Erkenntnisse
gewonnen.
Das
solltest
du
bisher
gelernt
haben:
Krisen
sind
unvermeidlich
und
eine
adäquate
Vorbereitung
und
schnelle
Reaktion
ist
von
entscheidender
Bedeutung.
Die
Bedeutung
eines
effektiven
Krisenmanagements,
das
auf
klaren
Kommunikationskanälen,
Teamarbeit
und
schnellen
Entscheidungen
basiert,
wurde
verdeutlicht.
Darüber
hinaus
hast
du
gelernt,
dass
eine
systematische
Analyse
der
Krisensituation,
die
Identifikation
der
Hauptakteure
und
das
Festlegen
klarer
Ziele
und
Maßnahmen
wesentliche
Schritte
auf
dem
Weg
zur
Lösung
sind.
Du
solltest
erkannt
haben,
dass
man
allein
nur
sehr
schwer,
wenn
überhaupt
überleben
kann.
Die
Gruppe
und
der
Wille
zum
Überleben
stehen
in
der
Krise
über
dem
Einzelnen.
Deine
persönlichen
Skills
jedoch
sorgen
dafür,
dass
du
für
andere
ein
Vorbild
und
Lebensretter
sein
kannst.
Es
ist
wichtig,
dass
du
die
erworbenen
Kenntnisse
zeitnah
in
die
Praxis
umsetzt.
Die
Entwicklung
eines
maßgeschneiderten
Krisenplans
für
dich,
deine
Familie
oder
dein
Unternehmen
sollte
eine
Priorität
sein.
Dieser
Plan
sollte
die
potenziellen
Krisenszenarien
berücksichtigen,
klare
Zuständigkeiten
und
Kommunikationswege
definieren
und
Notfallmaßnahmen
festlegen.
Du
solltest
auch
bestehende
Sicherheits-
und
Risikomanagementprozesse
überprüfen
und
gegebenenfalls
aktualisieren,
um
auf
zukünftige
Krisen
besser
vorbereitet
zu
sein.
Insgesamt
sollte
das
Buch
dein
Leitfaden
für
Krisenmanagement
sein,
der
dir
erforderliche
Werkzeuge
und
Kenntnisse
an
die
Hand
gibt,
um
effektiv
auf
Krisensituationen
zu
reagieren.
Indem
du
das
Gelernte
zeitnah
anwendest
und
einen
proaktiven
Ansatz
für
das
Krisenmanagement
verfolgst,
kannst
du
deine
Resilienz
und
deiner
Gruppe
stärken
und
künftige
Krisen
erfolgreich
bewältigen.
Setze
dich
jedoch
nicht
unter
Druck,
wenn
du
beim
ein
oder
anderen
Thema
etwas
länger
brauchst,
verzage
nicht.
Gib
immer
dein
Bestes
und
setz
dir
lieber
täglich
kleine
Ziele
als
ewig
den
großen
hinterherzurennen,
um
dann
auf
halber
Strecke
die
Lust
oder
Luft
(Ressourcen)
zu
verlieren.
Ich
hoffe,
du
konntest
etwas
mitnehmen,
konntest
einen
Eindruck
auch
meiner
täglichen
Arbeit
erhaschen.
Dies
war
nun
mein
erstes
Buch,
es
hat
länger
gedauert
als
gedacht,
wir
haben
es
nun
Ende
Oktober
und
im
Kopf
schwirren
schon
die
nächsten
Ideen
herum.
Bleib‘
gesund,
kritisch
und
wissbegierig.
Dein
Grey
Man
des
Vertrauens
PS:
Vielleicht
ging
es
in
diesem
Buch
gar
nicht
primär
um
den
Blackout.
Möglicherweise
habe
ich
die
Darstellung
dieses
Szenarios
nur
als
Vehikel
genutzt,
um
dich
mit
den
wichtigen
Grundlagen
vertraut
zu
machen,
die
du
bald
benötigen
könntest.
Hätte
ich
versucht,
die
kommende
Realität
direkt
anzugehen
und
darüber
ein
Buch
zu
schreiben,
wärst
du
vielleicht
vor
Angst
oder
Unglauben
erstarrt
und
hättest
dich
von
anderen
Themen
ablenken
lassen.
So
jedoch
hast
du
bereits
die
notwendigen
Fertigkeiten
erworben,
um
dich
und
deine
Liebsten
sicher
durch
die
„Nacht“
zu
begleiten.
Der
Rest
liegt
nun
in
deinen
Händen.
Verzeihe
mir
diesen
Kniff,
denn
in
dieser
Welt
gibt
es
keine
festen
Regeln
—
nichts
ist
wahr
und
alles
ist
erlaubt,
wenn
es
dazu
dient,
das
Wissen
und
die
Vorbereitung
zu
fördern.
2.
Danksagung
Mit
dem
Abschluss
dieses
Buches,
„Wenn
die
Nacht
kommt“,
möchte
ich
meine
tiefe
Dankbarkeit
zum
Ausdruck
bringen.
Die
Entstehung
dieses
Werkes
war
geprägt
von
intensiven
Monaten
des
Schreibens,
die
oft
Hand
in
Hand
mit
einer
anspruchsvollen
90-Stunden-Woche
gingen.
In
dieser
Zeit
haben
einige
außergewöhnliche
Menschen
meinen
Weg
begleitet
und
meinen
Stresspegel
ertragen,
wofür
ich
mich
von
Herzen
bedanken
möchte.
Zuallererst
gebührt
mein
Dank
dem
Grafik-
und
Lektoratsteam
des
BIA
Ver-
lags,
insbesondere
Lisa,
die
unermüdlich
die
Kapitel
überprüft
und
die
grafische
Aufbereitung
übernommen
hat.
Gleichzeitig
hat
sie
die
Kommunikation
mit
den
Fachberatern
im
In-
und
Ausland
aufrechterhalten.
Ihre
Hingabe
und
Professionalität
waren
entscheidend
für
die
Vollendung
dieses
Buches.
Des
Weiteren
möchte
ich
dem
Kommando
Spezialkräfte
meinen
aufrichtigen
Dank
aussprechen.
Die
Ausbildung
und
die
Erkenntnis,
dass
der
Wille
der
Schlüssel
zum
Erfolg
ist,
haben
mein
Leben
bereichert.
Die
Lehren
über
Disziplin
und
Einsatzbereitschaft
haben
mich
geprägt
und
gezeigt,
dass
wir
unsere
eigenen
Grenzen
setzen
können.
Zuletzt
möchte
ich
den
diskreten
Gesellschaften
und
Diensten
im
Hintergrund
meine
Wertschätzung
entgegenbringen.
Ihre
langfristige
strategische
Planung
und
ihr
brüderlicher
Austausch,
unabhängig
von
Herkunft
und
Religion,
haben
mir
gezeigt,
dass
gemeinsame
Ziele
und
Demut
die
Grundlagen
für
wahre
Erkenntnis
sind.
Ich
fühle
mich
geehrt,
ein
Leben
lang
ein
Lehrling
auf
der
Suche
nach
dem
Licht
zu
sein.
Danke
an
euch
alle
für
eure
Unterstützung,
eure
Geduld
und
eure
inspirierende
Präsenz
während
dieser
Reise.
Dieses
Buch
trägt
eure
Handschrift
und
ist
ein
Zeugnis
unserer
gemeinsamen
Anstrengungen.
Möge
es
die
Leser
ebenso
berühren
und
inspirieren,
wie
ihr
mich
inspiriert
habt.
In
tiefer
Dankbarkeit,
Andre
Schmitt
3.
Checklisten
3.1.
Hausapotheke
-
Das
sollte
vorhanden
sein
«
Splitter-
und
Zeckenpinzette
+
Haut-
und
Wunddesinfektionsmittel
«
Blasenpflaster
+
Einmalhandschuhe
/
FFP3-Masken
+
Verbandsmaterial
(DIN
13164-Verbandkasten)
3.2.
Haushaltswaren
&
Lebensmittel
fiir
1
Person,
ausreichend
fiir
ca.
3
Monate,
anpassbar
an
deine
Situation
+
45
kg
Weizen,
Gerste,
Roggen,
Dinkel,
Hafer
ganz!
+
300
g
Trockenhefe,
kleine
Beutel
+
300
g
Backpulver
«
12x
Eipulver
(12
x125
g
=
12
x
10
Eier)
+
20
kg
Reis
in
10
kg-Sacken
«
15
kg
Spaghetti
1kg-Packungen
+
4
kg
Suppennudeln
+
4
Gläser
Oliven
o
Lorbeerblätter
0
Zimt
o
Salz
&
Pfeffer
o
Cayenne
Roter
Pfeffer
o
Chili
o
Knoblauch
Oo
Kreuzkiimmel
o
Senfpulver
o
Oregano
0
Zwiebel
Oo
Rosmarin
Vakuumverpackt
und
am
besten
am
Stück,
nicht
als
Puder
(später
zerkleinern).
Verpackungen
beachten
(Ablaufdatum).
3.3.
Fluchtrucksack
4.
Links
zum
Selbststudium
Hier
habe
ich
einige
Links,
die
ich
ebenfalls
für
das
Selbststudium
genutzt
habe,
für
dich
aufgeschrieben.
Ich
hoffe,
du
kannst
weiterhin
viel
Mehrwert
daraus
ziehen.
1.
Bundesamt
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe:
Blackout
Vorsorge
—
https://www.bbk.bund.de/
2.
Stromausfall
—
Wie
kann
ich
mich
vorbereiten?
—
https://www.verbrau-cherzentrale.de
3.
Notfallvorsorge
—
Blackout-Vorsorge
—
https://www.bundesregierung.de/
4.
Vorsorge
fiir
den
Stromausfall:
Tipps
vom
Bundesamt
fiir
Bevolkerungsschutz
—
https://www.bmwi.de/
5.
Notvorrat
und
Blackout
Vorsorge:
Was
Sie
wissen
müssen
—
https://
www.finanztip.de/
6.
Blackout
Vorsorge:
Was
tun
bei
Stromausfall?
—
https:
//www.stromaus-fall.org/
Hier
sind
einige
Links
zum
Thema
Krisenvorsorge:
1.
Bundesamt
fiir
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe
(BBK)
—
Informationen
zur
Krisenvorsorge
und
Notfallvorsorge:
https://www.
bbk.bund.de/
2.
Die
Johanniter
-
Tipps
zur
Krisenvorsorge:
https://www.johanniter.de/
3.
Bundesministerium
des
Innern,
für
Bau
und
Heimat
(BMI)
-
Ratgeber
fiir
Notfallvorsorge
und
richtiges
Handeln
in
Notsituationen:
https://www.bmi.bund.de/
4.
Deutsches
Rotes
Kreuz
(DRK)
—
Ratgeber
für
Notfallvorsorge
und
Krisenmanagement:
https://www.drk.de/
5.
Verbraucherzentrale
—
Checkliste
für
die
Krisenvorsorge:
https://www.
verbraucherzentrale.de/
6.
Technisches
Hilfswerk
(THW)
—
Informationen
zur
Vorsorge
und
Selbsthilfe
in
Krisen
und
Notlagen:
https://
www.thw.de
Checkliste
Rucksack
«
https://www.bundeswehr.de/de/ausruestung-technik-bw/personliche-ausruestung/notversorgung/
notrucksack-der-bundeswehr-232472
«
https://www.babs.admin.ch/de/zs.html
«
https://www.krisenvorsorge.at/
«
https://shop.conserva.de/
«
https://www.shtfplan.com/
«
https://www.ready.qgov/kit
Essen
Checkliste
«
https://www.ready.gov/food
Fleisch
Trocknen:
https://www.fao.org/3/x6932e/x6932e02.htm
Gefriertrocknung:
https://www.youtube.com/watch?v=buPlioiOLsU
EMP
«
https://www.youtube.com/watch?v=INx_YfK-YKg
Inventur
System
«
https://prepper-nerd.com/
«
https://sicherheitsplus.com/notvorrat-online-rechner-zur-vorratshaltung/
Absaugen
von
Kraftstoff
«
https://de.wikihow.com/Benzin-absaugen
Handyapps
«
https://youtu.be/WIDbWKDZUZI
+
„Katwarn“
—
https://www.katwarn.de/
+
„NINA“
—
https://www.bbk.bund.de/
WarnWetter"
—
https://www.dwd.de/
+
,Hochwassermelder”
-
https://www.hochwassermelder.de/
«
,Feuerwehr-App"
—
https://www.feuerwehr-app.de/
+
„ADAC
Pannenhilfe“
—
https://www.adac.de/
+
„Red
Panic
Button"
—
https://www.redpanicbutton.com/
Diese
Apps
können
je
nach
Land
und
Region
unterschiedlich
sein.
Es
ist
immer
ratsam,
die
offiziellen
Regierungs-
oder
Katastrophenschutz-Websites
zu
konsultieren,
um
sicherzustellen,
dass
du
die
korrekten
Warn-
und
Notfallinformationen
erhältst.
Im
europäischen
Verbundsystem
ist
die
Netzfrequenz
von
50
Hertz
der
Gradmesser
fiir
die
Stabilität
des
Systems.
Hierzu
gibt
es
mehrere
öffentlich
zugängliche
Informationsseiten:
«
www.netzfrequenz.info
»
www.gridradar.net
ee
www.sO-recorder.com
«
www.netzfrequenzmessung.de
»
www.swissgrid.ch
5.
Anhang
Lieber
Leser,
in
diesem
Anhang,
den
ich
gern
als
ein
persönliches
Gespräch
mit
dir
betrachte,
lade
ich
dich
ein,
mit
mir
gemeinsam
einen
Blick
über
den
Tellerrand
des
herkömmlichen
Desaster-Managements
zu
werfen.
In
meinem
Buch
„Wenn
die
Nacht
kommt“
habe
ich
versucht,
die
Grundlagen
und
bewährten
Praktiken
im
Umgang
mit
Katastrophen
und
Krisen
ausführlich
zu
erläutern.
Doch
Krisen
sind
facettenreich,
vielschichtig
und
häufig
unberechenbar.
Daher
ist
es
unerlässlich,
auch
über
den
Horizont
traditioneller
Herangehensweisen
hinauszublicken,
um
uns
für
die
Unwägbarkeiten
vorzubereiten,
die
die
Nacht
mit
sich
bringen
kann.
Wir
werden
in
diesem
Anhang
unsortierte
Texte
und
Gedanken
betrachten,
die
dir
vielleicht
auf
den
ersten
Blick
ungewöhnlich
oder
unzusammenhängend
erscheinen
mögen.
Doch
ich
lade
dich
ein,
mit
mir
gemeinsam
diesen
Schatz
an
unkonventionellen
Ideen
und
Ansichten
zu
erkunden,
denn
sie
könnten
der
Schlüssel
sein,
um
besser
auf
das
Unbekannte
vorbereitet
zu
sein.
Krisen
sind
nicht
nur
eine
Frage
des
reaktiven
Handelns,
sondern
auch
der
proaktiven
Vorsorge.
Auf
diesen
Seiten
werden
wir
uns
mit
Themen
befassen,
die
oft
übersehen
werden,
die
aber
von
entscheidender
Bedeutung
sein
können.
Es
ist
meine
Hoffnung,
dass
dieser
Anhang
dazu
beitragen
wird,
dein
Verständnis
von
Desaster-Management
zu
erweitern
und
dir
neue
Perspektiven
aufzuzeigen,
wie
du
dich
und
deine
Gemeinschaft
in
der
Dunkelheit
der
Krise
besser
schützen
kannst.
Bereiten
wir
uns
also
gemeinsam
darauf
vor,
„wenn
die
Nacht
kommt“,
und
den
Blick
über
den
Tellerrand
schweifen
zu
lassen,
um
unsere
Fähigkeiten
und
unser
Wissen
zu
erweitern.
Ich
freue
mich
darauf,
diesen
Weg
mit
dir
zu
beschreiten.
Mit
freundlichen
Grüßen
Andre
Schmitt
5.1
Die
Zehn
Grundsätze
der
Kriegspropaganda
von
Lord
Arthur
Ponsonby:
Was
wir
für
die
Vorsorge
und
den
Umgang
mit
Medien
lernen
können
In
der
heutigen
Welt,
in
der
die
Informationsflut
allgegenwärtig
ist
und
Medien
eine
entscheidende
Rolle
in
unserer
Wahrnehmung
und
Meinungsbildung
spielen,
lohnt
es
sich,
einen
Blick
auf
die
„Zehn
Grundsätze
der
Kriegspropaganda“
von
Lord
Arthur
Ponsonby
zu
werfen.
Ponsonby,
ein
britischer
Politiker
und
Autor,
veröffentlichte
diese
Grundsätze
1928
in
seinem
Buch
„Falsehood
in
War-Time“,
und
obwohl
sie
sich
auf
Kriegspropaganda
beziehen,
tragen
sie
auch
wichtige
Lehren
für
die
Vorsorge
in
Krisensituationen
und
den
allgemeinen
Umgang
mit
den
Medien.
Grundprinzip
1:
Wir
wollen
den
Krieg
nicht
Ponsonby
betont
in
seinem
ersten
Grundsatz
die
Tatsache,
dass
die
meisten
Menschen
in
Frieden
leben
wollen.
Dies
erinnert
uns
daran,
dass
Kriege
und
Katastrophen
vermieden
werden
sollten,
wo
immer
es
möglich
ist.
Für
die
Vorsorge
bedeutet
dies,
dass
wir
ständig
bestrebt
sein
sollten,
Risiken
und
Bedrohungen
zu
minimieren,
um
nicht
in
die
Notwendigkeit
von
Krisenbewältigung
und
Propaganda
hineinzugeraten.
Grundprinzip
2:
Die
Sache
des
Feindes
ist
böse
Kriegspropaganda
versucht
oft,
den
Feind
zu
dämonisieren
und
als
Bedrohung
für
die
eigene
Nation
darzustellen.
Im
Umgang
mit
Medien
sollten
wir
dies
als
Erinnerung
nutzen,
um
kritisch
zu
hinterfragen,
wie
Informationen
präsentiert
werden.
In
Krisensituationen
ist
es
wichtig,
Fakten
von
Vorurteilen
zu
unterscheiden
und
nicht
in
die
Falle
zu
tappen,
einen
„Feind“
zu
suchen,
wo
keiner
existiert.
Grundprinzip
3:
Nur
unsere
Sache
ist
gerecht
Dieser
Grundsatz
unterstreicht
die
Tendenz
von
Kriegspropaganda,
die
eigene
Sache
als
moralisch
überlegen
darzustellen.
In
der
Vorsorge
ist
es
wichtig,
die
Gefahr
der
Selbstgefälligkeit
zu
erkennen
und
ständig
nach
Verbesserungen
und
Anpassungen
zu
suchen.
Grundprinzip
4:
Der
Feind
verwendet
unehrenhafte
Mittel,
wir
aber
kämpfen
fair
Ponsonby
weist
darauf
hin,
dass
Kriegspropaganda
oft
versucht,
den
Feind
als
unehrlich
und
grausam
darzustellen,
während
die
eigene
Seite
als
fair
und
ehrenhaft
erscheint.
Im
Kontext
der
Medien
sollten
wir
uns
der
Macht
von
Stereotypen
und
Vorurteilen
bewusst
sein.
In
der
Vorsorge
erinnert
uns
dies
daran,
dass
wir
ethische
und
faire
Praktiken
in
allen
Bereichen
aufrechterhalten
sollten,
um
Vertrauen
und
Integrität
zu
bewahren.
Grundprinzip
5:
Unser
Führer
ist
aufrichtig
und
friedliebend
Ponsonby
weist
auf
die
Neigung
hin,
die
Führung
der
eigenen
Nation
als
weise
und
friedliebend
darzustellen.
Im
Umgang
mit
Medien
ist
es
wichtig,
kritisch
gegenüber
politischen
Führern
und
ihren
Versprechen
zu
sein.
In
der
Vorsorge
sollten
wir
darauf
achten,
dass
unsere
Führung
die
tatsächlichen
Bedürfnisse
und
Interessen
der
Bevölkerung
im
Auge
behält.
Grundprinzip
6:
Wir
haben
keine
verborgenen
Absichten
Hier
betont
Ponsonby,
wie
Kriegspropaganda
oft
versucht,
die
eigenen
verborgenen
Absichten
zu
verschleiern.
Im
Kontext
der
Vorsorge
sollten
wir
transparent
sein
und
klare
Ziele
und
Pläne
kommunizieren,
um
Vertrauen
in
unsere
Maßnahmen
aufzubauen.
Grundprinzip
7:
Der
Feind
verwendet
Propaganda,
wir
nicht
Kriegspropaganda
versucht
oft,
den
Feind
der
Lügen
und
Manipulationen
zu
beschuldigen.
Dies
erinnert
uns
daran,
wie
wichtig
es
ist,
die
Glaubwürdigkeit
von
Quellen
und
Informationen
zu
überprüfen.
In
der
Vorsorge
sollten
wir
uns
bewusst
sein,
dass
Propaganda
und
Desinformation
in
Krisensituationen
weitverbreitet
sein
können.
Grundprinzip
8:
Frieden
ist
unser
einziger
Wunsch
Ponsonby
weist
darauf
hin,
wie
Kriegspropaganda
oft
betont,
dass
Frieden
das
einzige
Ziel
ist.
Im
Kontext
der
Vorsorge
sollten
wir
uns
daran
erinnern,
dass
unser
oberstes
Ziel
darin
besteht,
Sicherheit,
Wohlbefinden
und
Frieden
zu
gewährleisten.
Grundprinzip
9:
Unsere
Nation
ist
ein
Opfer
Hier
betont
Ponsonby,
wie
Kriegspropaganda
versucht,
die
eigene
Nation
als
Opfer
darzustellen.
Dies
erinnert
uns
daran,
dass
Opfermentalität
und
Selbstmitleid
in
der
Vorsorge
und
im
Umgang
mit
Medien
vermieden
werden
sollten.
Stattdessen
sollten
wir
aktiv
handeln
und
Verantwortung
übernehmen.
Grundprinzip
10:
Der
Feind
hat
keine
Empfindungen
Ponsonby
weist
darauf
hin,
wie
Kriegspropaganda
versucht,
die
Menschlichkeit
des
Feindes
zu
leugnen.
Im
Umgang
mit
Medien
und
in
der
Vorsorge
sollten
wir
uns
daran
erinnern,
dass
alle
Menschen
Empathie
und
Verständnis
verdienen,
unabhängig
von
ihrer
Herkunft
oder
Zugehörigkeit.
Die
„Zehn
Grundsätze
der
Kriegspropaganda“
von
Lord
Arthur
Ponsonby
bieten
uns
wertvolle
Lehren
für
die
Vorsorge
in
Krisensituationen
und
den
Umgang
mit
den
Medien.
Sie
erinnern
uns
daran,
kritisch
zu
denken,
Vorurteile
zu
vermeiden
und
ethische
Prinzipien
aufrechtzuerhalten.
Diese
Prinzipien
sind
zeitlos
und
von
entscheidender
Bedeutung,
um
eine
bessere
und
verantwortungsbewusstere
Gesellschaft
aufzubauen,
die
in
der
Lage
ist,
Krisen
und
Herausforderungen
mit
Weitsicht
und
Integrität
zu
bewältigen.
5.2
Kognitive
Kriegsführung
im
21.
Jahrhundert
-
Lehren
für
Vorsorge
und
den
Umgang
mit
Medien
Die
Welt,
in
der
wir
leben,
ist
geprägt
von
einer
ständig
wachsenden
Informationsflut.
Informationen
und
Nachrichten
werden
ständig
verbreitet,
seien
es
in
traditionellen
Medien
oder
auf
Social-Media-Plattformen.
Doch
in
diesem
Zeitalter
der
Informationsüberflutung
haben
wir
nicht
nur
mit
der
schieren
Menge
an
Daten
zu
kämpfen,
sondern
auch
mit
der
gezielten
Manipulation
von
Informationen.
Kognitive
Kriegsführung,
ein
Konzept,
das
in
den
letzten
Jahren
verstärkt
in
den
Fokus
gerückt
ist,
bedroht
nicht
nur
unsere
Informationslandschaft,
sondern
auch
unsere
Sicherheit
und
Stabilität.
In
diesem
Artikel
untersuchen
wir,
was
kognitive
Kriegsführung
im
21.
Jahrhundert
bedeutet
und
welche
Lehren
wir
daraus
für
die
Vorsorge
und
den
Umgang
mit
Medien
allgemein
ziehen
können.
Was
ist
kognitive
Kriegsführung?
Kognitive
Kriegsführung
ist
ein
Begriff,
der
die
gezielte
Manipulation
von
Informationen
und
die
Beeinflussung
der
öffentlichen
Meinung
durch
staatliche
oder
nichtstaatliche
Akteure
beschreibt.
Diese
Manipulation
kann
in
verschiedenen
Formen
auftreten,
darunter
die
Verbreitung
von
Fehlinformationen,
Desinformation,
Propaganda
und
die
Ausnutzung
von
Meinungsverschiedenheiten.
Ziel
ist
es
oft,
Spaltungen
in
der
Gesellschaft
zu
vertiefen,
Misstrauen
gegenüber
Institutionen
zu
fördern
und
die
öffentliche
Meinung
zu
beeinflussen,
um
politische
oder
strategische
Ziele
zu
erreichen.
Lehren
für
die
Vorsorge
Die
Herausforderung
der
kognitiven
Kriegsführung
hat
erhebliche
Auswirkungen
auf
unsere
Vorsorgemaßnahmen
im
Katastrophenmanagement
und
der
nationalen
Sicherheit.
Hier
sind
einige
wichtige
Lehren,
die
wir
aus
der
Auseinandersetzung
mit
kognitiver
Kriegsführung
ziehen
können:
1.
Frühwarnsysteme
stärken:
Kognitive
Kriegsführung
kann
in
Form
von
Desinformation
und
Fehlinformation
auftreten,
die
in
Krisensituationen
Leben
kosten
kann.
Unsere
Frühwarnsysteme
müssen
darauf
vorbereitet
sein,
die
Verbreitung
solcher
Informationen
zu
erkennen
und
gegenzusteuern.
Eine
verstärkte
Zusammenarbeit
zwischen
Regierungen,
Medien
und
Technologieunternehmen
ist
erforderlich,
um
die
Echtheit
von
Informationen
zu
überprüfen
und
rechtzeitig
vor
Fehlinformationen
zu
warnen.
2.
Medienkompetenz
fördern:
Die
Fähigkeit,
Nachrichten
kritisch
zu
hinterfragen
und
glaubwürdige
Quellen
von
Fehlinformationen
zu
unterscheiden,
ist
von
entscheidender
Bedeutung.
In
Bildungseinrichtungen
und
der
breiten
Öffentlichkeit
muss
die
Medienkompetenz
gefördert
werden,
um
die
Widerstandsfähigkeit
gegenüber
kognitiver
Kriegsführung
zu
stärken.
3.
Transparente
Kommunikation:
Regierungen
und
Organisationen
sollten
auf
transparente
und
glaubwürdige
Weise
kommunizieren,
insbesondere
in
Krisenzeiten.
Durch
offene
Kommunikation
und
die
Bereitstellung
verlässlicher
Informationen
können
sie
das
Vertrauen
der
Öffentlichkeit
stärken
und
die
Ausbreitung
von
Fehlinformationen
eindämmen.
4.
Internationale
Zusammenarbeit:
Kognitive
Kriegsführung
kennt
keine
nationalen
Grenzen.
Die
internationale
Zusammenarbeit
bei
der
Identifizierung
und
Bekämpfung
von
kognitiver
Kriegsführung
ist
von
entscheidender
Bedeutung.
Regierungen
und
Organisationen
sollten
gemeinsam
daran
arbeiten,
Standards
und
Mechanismen
zur
Bewältigung
dieses
globalen
Problems
zu
entwickeln.
Umgang
mit
Medien
allgemein
Die
Bedrohung
durch
kognitive
Kriegsführung
hat
auch
Auswirkungen
auf
unseren
alltäglichen
Umgang
mit
Medien.
Hier
sind
einige
Maßnahmen,
die
wir
ergreifen
können:
1.
Quellenprüfung:
Bevor
wir
Informationen
aus
Medienquellen
übernehmen,
sollten
wir
sicherstellen,
dass
sie
aus
vertrauenswürdigen
und
glaubwürdigen
Quellen
stammen.
Das
Überprüfen
der
Quellen
ist
ein
wichtiger
Schutz
vor
Fehlinformation.
2.
Medienvielfalt
nutzen:
Es
ist
ratsam,
sich
aus
verschiedenen
Quellen
zu
informieren,
um
ein
ausgewogenes
Bild
zu
erhalten.
Die
Beschränkung
auf
eine
einzige
Informationsquelle
kann
anfälliger
für
Manipulation
machen.
3.
Kritische
Hinterfragung:
Wir
sollten
Nachrichten
kritisch
hinterfragen
und
nicht
vorschnell
auf
emotional
geladene
oder
polarisierende
Berichte
reagieren.
Die
Fähigkeit,
sachlich
zu
analysieren,
ist
ein
wirksames
Mittel
gegen
die
Beeinflussung
der
öffentlichen
Meinung.
4.
Medienpausen
einlegen:
In
Zeiten
erhöhter
Spannungen
oder
Krisen
kann
es
ratsam
sein,
gelegentlich
Medienpausen
einzulegen,
um
sich
von
der
Informationsflut
zu
erholen
und
emotionale
Reaktionen
zu
vermeiden.
In
einer
Zeit,
in
der
Informationen
eine
immense
Macht
haben,
ist
es
von
entscheidender
Bedeutung,
die
Bedrohungen
durch
kognitive
Kriegsführung
ernst
zu
nehmen
und
sich
aktiv
gegen
sie
zu
wappnen.
Die
Lehren
aus
der
Auseinandersetzung
mit
kognitiver
Kriegsführung
sind
nicht
nur
für
die
nationale
Sicherheit,
sondern
auch
für
unsere
persönliche
Vorsorge
und
Medienkompetenz
von
großer
Bedeutung.
Nur
wenn
wir
diese
Lehren
in
die
Tat
umsetzen,
können
wir
uns
wirksam
gegen
die
dunklen
Seiten
der
Informationsgesellschaft
wappnen.
5.3
Deutschlands
Wirtschaftskrise
und
der
Brain
Drain:
Die
unmittelbare
Bedrohung
und
ihre
langfristigen
Auswirkungen
Im
Schatten
der
geopolitischen
Verschiebungen
und
globalen
Herausforderungen
ist
ein
internes
Problem
in
Deutschland
in
den
letzten
Jahren
zu
einem
erheblichen
Druckpunkt
geworden:
die
wirtschaftliche
Krise
und
der
Brain
Drain.
Dieser
Artikel
untersucht,
wie
der
Verlust
von
Unternehmern
und
Leistungsträgern
das
Land
schwächt
und
welche
Lehren
wir
aus
dieser
Krise
ziehen
können,
insbesondere
im
Hinblick
auf
die
Vorsorge
und
die
innere
Sicherheit
Deutschlands.
Der
Brain
Drain
und
seine
Bedeutung
für
Deutschland
Die
Abwanderung
von
qualifizierten
Fachkräften,
Unternehmern
und
Akademikern
aus
Deutschland
hat
in
den
letzten
Jahren
alarmierende
Ausmaße
erreicht.
Die
Ursachen
für
diesen
Brain
Drain
sind
vielfältig.
Steuerliche
Belastungen,
Bürokratie,
und
ein
mangelnder
unternehmerischer
Freiraum
haben
dazu
geführt,
dass
viele
Talente
ihr
Glück
in
anderen
Ländern
suchen.
Doch
der
Brain
Drain
ist
nicht
nur
ein
Problem
wirtschaftlicher
Natur.
Er
hat
auch
erhebliche
Auswirkungen
auf
die
soziale
und
kulturelle
Vielfalt
Deutschlands.
Die
unmittelbaren
Auswirkungen
der
wirtschaftlichen
Krise
Die
wirtschaftliche
Krise,
die
durch
den
Brain
Drain
verstärkt
wird,
hat
bereits
unmittelbare
Auswirkungen
auf
Deutschland.
Unternehmen
müssen
mit
einem
Mangel
an
Fachkräften
kämpfen,
während
viele
talentierte
Bürger
ins
Ausland
gehen,
um
ihre
beruflichen
Ambitionen
zu
verfolgen.
Die
Konsequenzen
sind
steigende
Arbeitslosenzahlen,
sinkende
Innovationskraft
und
eine
geringere
Wettbewerbsfähigkeit
Deutschlands.
Langfristige
Auswirkungen
auf
Deutschlands
Zukunft
Die
langfristigen
Auswirkungen
sind
noch
besorgniserregender.
Ein
anhaltender
Brain
Drain
führt
zur
Verarmung
des
intellektuellen
und
unternehmerischen
Potenzials
des
Landes.
Dies
wiederum
hat
Einfluss
auf
die
Fähigkeit
Deutschlands,
mit
den
globalen
Herausforderungen
der
Zukunft
umzugehen.
Die
Gefahr
besteht,
dass
Deutschland
zu
einem
Land
wird,
das
nicht
mehr
in
der
Lage
ist,
die
Innovationen
und
Entwicklungen
zu
generieren,
die
für
seinen
Wohlstand
und
seine
Sicherheit
so
entscheidend
sind.
Lehren
für
die
Vorsorge
und
die
innere
Sicherheit
Die
aktuelle
wirtschaftliche
Krise
und
der
Brain
Drain
sollten
als
Weckruf
dienen.
Es
ist
an
der
Zeit,
strategische
Maßnahmen
zu
ergreifen,
um
dieses
Problem
zu
bewältigen
und
gleichzeitig
die
Vorsorge
und
die
innere
Sicherheit
Deutschlands
zu
stärken.
Dies
erfordert
eine
Neubewertung
der
steuerlichen
Belastungen
für
Unternehmen
und
eine
Vereinfachung
der
Bürokratie.
Es
erfordert
auch
Investitionen
in
die
Bildung,
um
das
heimische
Talent
zu
fördern
und
die
Abwanderung
von
Hochqualifizierten
zu
reduzieren.
Ausblick
und
Hoffnung
Deutschlands
wirtschaftliche
Krise
und
der
Brain
Drain
sind
keine
unaufhaltsamen
Entwicklungen.
Mit
politischem
Willen,
klugen
wirtschaftlichen
Strategien
und
einer
Kultur
der
Innovation
kann
Deutschland
diesen
Trend
umkehren.
Es
liegt
in
unserer
Hand,
das
Land
für
die
Herausforderungen
der
Zukunft
vorzubereiten
und
gleichzeitig
die
innere
Sicherheit
und
den
Wohlstand
Deutschlands
zu
schützen.
In
diesem
Sinne
sollten
wir
aus
dieser
Krise
lernen,
dass
die
Stärkung
der
Wirtschaft
und
die
Bindung
von
Talenten
an
das
Land
von
entscheidender
Bedeutung
sind,
nicht
nur
für
Deutschland,
sondern
auch
für
die
globale
Sicherheit
und
Stabilität.
Wir
müssen
gemeinsam
handeln,
um
die
Weichen
für
eine
prosperierende
Zukunft
zu
stellen.
5.4
Die
„Economic
Hitman“
Strategie:
Die
Schattenseiten
der
Wirtschaftskriegsführung
In
den
Wirren
der
globalen
Wirtschaft,
in
den
dunklen
Ecken
der
geopolitischen
Macht
und
in
den
Verästelungen
von
Multimilliarden-Dollar-Unternehmen
existiert
eine
Strategie,
die
oft
im
Verborgenen
agiert
—
die
„Economic
Hitman“
Strategie.
Dieses
fragwürdige
Vorgehen,
das
oft
im
Namen
des
wirtschaftlichen
Fortschritts
und
der
globalen
Entwicklung
propagiert
wird,
verdient
eine
kritische
Betrachtung.
In
diesem
Artikel
tauchen
wir
in
die
Tiefen
dieses
Schattenreichs
ein,
beleuchten
die
Mechanismen
und
Folgen
und
fragen,
ob
die
„Economic
Hitman“
Strategie
wirklich
im
besten
Interesse
der
Weltgemeinschaft
handelt.
Hintergrund:
Die
Geheimnisse
der
„Economic
Hitmen“
John
Perkins,
ein
ehemaliger
„Economic
Hitman“,
enthüllte
in
seinem
Buch
„Bekenntnisse
eines
Economic
Hitman“
das
düstere
Geheimnis
dieser
Strategie.
Im
Wesentlichen
handelt
es
sich
um
einen
Ansatz,
bei
dem
Wirtschaftsexperten,
oft
von
großen
Unternehmen
oder
Regierungen
beauftragt,
in
Entwicklungsländern
arbeiten,
um
massive
Projekte
wie
Infrastruktur,
Energie
oder
Bergbau
zu
planen
und
durchzuführen.
Diese
Projekte
werden
jedoch
oft
mit
enormen
Schulden
beladen,
die
von
den
betroffenen
Ländern
kaum
zurückgezahlt
werden
können.
Dies
führt
zu
einer
erdrückenden
wirtschaftlichen
Abhängigkeit
und
gibt
den
„Hitmen“
inoffizielle
Macht
über
diese
Staaten.
Die
Opfer:
Entwicklungsländer
und
ihre
Bevölkerung
Die
Hauptleidtragenden
dieser
Strategie
sind
die
Entwicklungsländer
und
ihre
Bevölkerung.
Durch
massive
Schulden,
die
sie
nicht
zurückzahlen
können,
werden
diese
Länder
in
einen
Zustand
finanzieller
Knechtschaft
getrieben.
Ressourcen,
die
eigentlich
der
Bevölkerung
und
der
Entwicklung
dienen
sollten,
werden
ausgebeutet
und
in
die
Hände
ausländischer
Konzerne
gespielt.
Dies
führt
zu
sozialer
Ungerechtigkeit,
Armut
und
politischer
Instabilität.
Umweltauswirkungen
und
soziale
Zerstörung
Die
„Economic
Hitman“
Strategie
geht
oft
Hand
in
Hand
mit
Umweltzerstörung.
Um
die
Rendite
für
die
Investoren
zu
maximieren,
werden
oft
umweltschädliche
Projekte
ohne
Rücksicht
auf
ökologische
Auswirkungen
vorangetrieben.
Dies
hat
verheerende
Folgen
für
die
Umwelt
und
die
Lebensgrundlagen
der
betroffenen
Gemeinschaften.
Zweifelhafte
Ethik
und
Moral
Die
ethischen
und
moralischen
Implikationen
dieser
Strategie
sind
schwerwiegend.
Die
bewusste
Verschuldung
von
Entwicklungsländern
und
die
Ausnutzung
von
Armut
und
politischer
Instabilität
wirft
Fragen
über
die
moralische
Integrität
von
Unternehmen
und
Regierungen
auf,
die
diese
Taktik
anwenden.
Die
Notwendigkeit
einer
Neubewertung
Es
ist
an
der
Zeit,
die
„Economic
Hitman“
Strategie
kritisch
zu
hinterfragen
und
Alternativen
zu
suchen,
die
auf
fairer
wirtschaftlicher
Zusammenarbeit
und
Entwicklung
basieren.
Die
Weltgemeinschaft
sollte
sich
bewusst
werden,
dass
die
kurzfristigen
wirtschaftlichen
Gewinne
auf
Kosten
von
Entwicklungsländern
und
ihrer
Bevölkerung
inakzeptabel
sind.
In
einer
Welt,
in
der
nachhaltige
Entwicklung
und
soziale
Gerechtigkeit
immer
wichtiger
werden,
sollten
wir
die
„Economic
Hitman"
Strategie
als
das
sehen,
was
sie
ist
—
eine
unethische
und
schädliche
Methode,
die
einer
gerechteren
und
nachhaltigeren
Welt
im
Wege
steht.
Es
liegt
an
uns
allen,
die
Dunkelheit
der
„Economic
Hitman“
Strategie
zu
durchdringen
und
eine
Welt
zu
schaffen,
in
der
Wohlstand
und
Fortschritt
für
alle
möglich
sind,
ohne
die
Ausbeutung
und
Versklavung
von
Entwicklungsländern.
5.5
Kampfsport,
Kampfkunst,
Selbstverteidigung
Vorstellung
Patrick
Krause,
Direktor
des
1.
UFC-Gyms
Deutschlands
Mein
Name
ist
Patrick
Krause,
ich
bin
49
Jahre
alt
und
betreibe
seit
über
40
Jahren
diverse
Kampfsportarten.
Ich
bin
Träger
des
Schwarzen
Gürtels
im
Brazilian
Jiu-Jitsu,
des
Luta
Livre,
2.
Dan
im
Real
Selfdefense
und
des
6.
Dan
im
Kickboxen.
Ich
war
über
20
Jahre
lang
selbstständig
mit
Kampfsportschulen
in
Schleswig-Holstein
und
Hamburg.
Aktuell
bin
ich
der
erste
Direktor
des
UFC
GYM's
in
Deutschland.
Genau
aus
diesem
Grund
habe
ich
täglich
mit
Schlagen,
Treten,
Hebeln
und
Würgen
zu
tun.
Bin
ich
deswegen
ein
Superheld
oder
unverletzbar?
Komme
ich
aus
Konfliktsituationen
schneller
raus?
Hier
ein
ganz
klares
„Jein“.
Dazu
aber
später.
Ich
sehe
oft,
gerade
auf
den
Social-Media-Portalen,
dass
viele
Leute
mit
der
ultimativen
Selbstverteidigung
werben,
der
Hintergrund
dabei
ist
natürlich
Geld
zu
verdienen.
Niemand
kann
innerhalb
kürzester
Zeit
seinen
Verstand
und
seine
Motorik
so
formen,
dass
er
in
fast
jeder
Situation
als
Sieger
hervorgeht.
Auch
müssen
wir
hier
ganz
klar
unterscheiden,
was
trainiert
wird.
Klassische
Kampfkünste
oder
modernisierte,
an
die
Zeit
angepasste
Kampfsportarten?
Niemand
lernt
während
eines
vierwöchigen
Volkshochschulkurses,
sein
Leben
zu
verteidigen.
NIEMAND!
In
meiner
Jugend
liefen
jeden
Tag
Filme
wie
Karate
Tiger,
Bloodsport,
American
Ninja
und,
mein
Lieblingsfilm,
der
Tanz
des
Drachen
auf
VHS-Kassette.
Also
nervte
ich
meine
Eltern
so
lange
damit,
dass
ich
Kampfsport
machen
möchte,
bis
sie
mich
beim
Karate
anmeldeten.
Ich
trainierte
ein
paar
Jahre,
merkte
aber
schon
ziemlich
schnell,
dass
die
Realität
nicht
wirklich
mit
den
Filmen
zu
tun
hatte.
Also
hörte
ich
wieder
auf.
Danach
probierte
ich
eigentlich
so
ziemlich
jede
Sportart
aus,
die
in
meiner
Gegend
angeboten
wurde.
Ich
war
immer
schnell
gelangweilt,
da
ich
oft
einer
der
besten
Athleten
war,
und
Teamsport
war
irgendwie
auch
nicht
so
mein
Ding.
Kurz
vor
meinem
16.
Geburtstag,
sagte
mir
damals
ein
Freund
vom
American
Football,
dass
eine
Thaiboxschule
aufgemacht
habe.
Diese
aufzusuchen,
war
aber
mit
einem
Fahrweg
von
fast
eineinhalb
Stunden
pro
Strecke
schon
eine
Herausforderung.
Na
ja,
hingefahren
und
da
war
es
dann
-
das
Training,
die
Stimmung
in
einer
alten
Zementfabrik
ohne
Matten,
und
nur
Typen,
die
man
vom
Hörensagen
kannte,
Türsteher
oder
andere
„harte
Hunde“.
Nach
diesem
Training
habe
ich
mich
sofort
in
das
„Muay
Thai“
verliebt.
Ich
habe
das
Ganze
ein
paar
Monate
lang
dreimal
die
Woche
durchgezogen,
aber
irgendwann
ist
mir
die
Fahrerei
zu
viel
geworden.
Langsam
wurde
dann
auch
mit
16
das
andere
Geschlecht
interessanter.
Circa
ein
Jahr
später
habe
ich
einen
ehemaligen
Trainingskameraden
getroffen,
der
kurz
vor
seinem
ersten
Kampf
stand.
Ich
besuchte
diese
Veranstaltung
und
habe
sofort
wieder
Blut
geleckt.
Zwischenzeitlich
war
ich
aber
umgezogen
und
wohnte
sehr
zentral
in
Hamburg
und
hatte
nun
mehr
Möglichkeiten,
um
zu
trainieren.
Da
ich
jemanden
kennenlernte,
der
mit
einigen
Personen
privat
trainierte
und
ich
dazu
eingeladen
wurde,
machte
ich
mit.
Da
waren
viele
Türsteher
und
einige
zwielichtige
Personen
mit
dabei,
weshalb
auch
nicht
traditionelles
Muay
Thai
unterrichtet
wurde,
sondern
eher
„Wie
ich
in
diversen
Situationen
an
der
Tür
reagieren
muss“.
Somit
bin
ich
das
erste
Mal
mit
einer
Styleart
in
Berührung
gekommen,
die
zwar
einen
traditionellen
Hintergrund
hatte,
aber
doch
eher
in
die
Richtung
Selbstverteidigung
ging.
Es
wurden
wirre
Techniken
gegen
Messer
und
Baseballschläger
trainiert,
parallel
dazu
trainierte
ich
mittlerweile
in
einer
anderen
Schule
Kickboxen
und
Muay
Thai.
Als
ich
denn
volljährig
war,
bot
man
mir
einen
Job
als
Türsteher
an,
welchen
ich
dankend
annahm.
Ich
war
18
Jahre
alt
und
damals
waren
Türsteher
noch
hoch
angesehen
und
wurden
bewundert.
Hier
lernte
ich,
dass
mir
auch
in
vielen
kniffligen
Situationen,
wie
zum
Beispiel
Angriffe
mit
Messern
oder
Schüssen,
traditionelle
Verteidigungsstrategien
nicht
helfen.
Während
dieser
Zeit
sah
ich
in
einer
Videothek
eine
VHS-Kassette
mit
der
Aufschrift
„Ultimate
Fighting
Championship“.
Ich
lieh
sie
aus
und
brachte
sie
nie
wieder
zurück.
So
bin
ich
das
erste
Mal
mit
MMA
bzw.
Freefight
in
Kontakt
gekommen.
Irgendwie
hat
mich
das
Ganze
fasziniert,
da
es
mich
auch
oft
an
Situationen
an
der
Tür
erinnerte.
Da
war
zum
Beispiel
dieser
eine
Typ
in
seinem
Schlafanzug,
der
alle
besiegte
und
sie
dabei
kaum
anfasste.
Er
machte
Brazilian
Jiu-Jitsu,
also
schaute
ich
mich
um,
ob
es
so
was
in
meiner
Nähe
gab
-
leider
Nein.
Also
verstrichen
Jahre
und
ich
trainierte
immer
wieder
Muay
Thai
und
Kickboxen.
Nach
meiner
Heirat
und
später
nach
der
Geburt
meines
ersten
Sohnes,
wollte
ich
nicht
mehr
so
viel
an
der
Tür
arbeiten
—
es
wurde
geschossen
und
gestochen,
und
ich
wollte
meinen
Sohn
aufwachsen
sehen.
Es
beschäftigte
mich
aber
immer
weiter,
gerade
was
den
Bereich
MMA
anging.
Nach
der
Geburt
meiner
beiden
anderen
Söhne
hängte
ich
den
Türsteher-Job
an
den
Nagel.
Ich
trainierte
allerdings
immer
noch
und
schaute
fleißig
MMA
weiter.
Inzwischen
war
ich
auch
schon
Träger
des
ersten
Dan
im
Kickboxen
und
arbeite
in
einem
Gym
als
Trainer
für
Muay
Thai
und
Kickboxen.
Da
ich
nun
viel
Zeit
am
Wochenende
hatte,
bereiste
ich
viele
Länder
in
Europa,
um
mich
in
vielen
Bereich
der
Kampfkunst
weiterzubilden.
Irgendwann
kam
mein
Sohn
in
das
Alter,
wo
er
dann
auch
selbst
einmal
Kampfsport
ausprobieren
wollte.
Ich
ging
mit
ihm
zum
Karate
(Déja-vu)
und
sah
zu,
wie
er
Basketball
und
andere
Spiele
spielte.
Da
ich
aber
wollte,
dass
er
lernt,
sich
zu
verteidigen,
und
ich
mir
ziemlich
sicher
war,
dass
er
das
beim
Basketball
nicht
lernen
würde,
entschloss
ich
mich,
mich
mit
einer
Kampfsportschule
selbstständig
zu
machen.
Viele
Jahre
später
und
viele
tausende
Stunden
im
Auto,
auf
fremden
Matten,
und
viel
verlorener
Zeit
mit
der
Familie,
sind
Schüler
auf
mich
zugekommen,
um
im
MMA
zu
kämpfen.
Da
ich
aber
keinen
Plan
vom
Bodenkampf
hatte,
musste
ich
mir
erst
etwas
suchen,
wo
ich
mich
selbst
fortbilden
konnte.
Ich
erinnere
mich
noch
heute
genau
daran,
was
ich
damals
dachte:
Entweder
Brazilian
Jiu-Jitsu
oder
Luta
Livre,
aber
genau
wie
damals
gab
es
keinerlei
Angebote
in
direkter
Umgebung.
Das
machte
die
Sache
noch
reizvoller.
Ich
fuhr
also
öfter
nach
Köln,
um
BJJ
kennenzulernen,
und
fand
bei
jedem
Training
mehr
Gefallen
daran.
Ich
wechselte
aber
nach
knapp
eineinhalb
Jahren
den
Trainer
und
bei
ihm
bin
ich
noch
heute,
obwohl
er
aus
der
südlichsten
Ecke
von
Holland
kommt.
Für
mich
ist
er
nicht
nur
mein
Trainer,
sondern
auch
ein
guter
Freund
und
ein
Familienmitglied.
Eines
Tages
in
dieser
Zeit
klingelte
mein
Telefon
und
ein
ehemaliger
Schüler
war
am
anderen
Ende
der
Leitung.
Er
hatte,
bevor
er
bei
mir
Muay
Thai
trainierte,
jahrelang
Wing
Tsung
und
Escrima
trainiert,
nach
dem
Umzug
in
ein
anderes
Bundesland
hatte
er
dann
beschlossen,
in
Richtung
Krav
Maga
zu
gehen.
Er
hat
aber
auch
genug
Scharlatane
gesehen
und
somit
seinen
eigenen
Stil
entwickelt.
Er
sagte
mir,
dass
mein
Muay
Thai
großen
Einfluss
auf
ihn
hatte,
und
ob
ich
mir
das
mal
ansehen
wolle.
Das
war
noch
mal
ein
komplett
anderes
Level
an
„Selbstverteidigung“
—
Stockkampf,
Messerabwehr,
Abwehr
gegen
Kurzwaffen
und
natürlich
der
reguläre
Nahkampf
mit
dem
gesamten
Körper.
Nach
und
nach
änderte
sich
meine
Sichtweise.
Durch
ihn
wurden
mir
die
Augen
geöffnet
und
so
trainierte
ich
bei
und
mit
ihm
bis
zum
Erlangen
des
zweiten
Dan.
Alle
Eindrücke,
die
ich
bis
heute
erlangt
habe,
egal,
ob
es
das
Muay
Thai,
BJJ,
Luta
Livre
oder
des
RSC
waren,
haben
mir
nur
immer
wieder
bestätigt,
dass
es
wichtig
ist,
konstant
am
Ball
zu
bleiben.
Durch
mein
gesammeltes
Wissen
bin
ich
schon
bei
einigen
Gyms,
Vereinen,
Behörden
und
auch
bei
Spezialkräften
der
Bundeswehr
als
Seminarleiter
eingeladen
worden
und
freue
mich
immer,
mein
Wissen
teilen
zu
können.
Irgendwann
ist
das
UFC
GYM
ST.
Pauli
auf
mich
zugekommen
und
seit
April
2022
bin
ich
der
MMA
Director
im
Unternehmen
und
bilde
mich
trotzdem
immer
weiter
—
gerade
was
das
Thema
Selbstverteidigung
und
Selbstbehauptung
angeht.
Leider
leben
wir
heute
in
einer
Gesellschaft,
in
der
die
Hemmschwelle
immer
niedriger
wird
und
die
Gewaltbereitschaft
zunimmt.
Das
Mischen
verschiedener
Kulturen
in
unserem
Land
stößt
oft
auf
Widerstand
und
dadurch
passieren
tagtäglich
immer
mehr
Zwischenfälle
auf
den
Straßen
oder
auch
in
den
eigenen
vier
Wänden.
Ich
bin
froh,
dass
meine
drei
Söhne,
die
aktuell
alle
bei
der
Bundeswehr
sind,
wissen,
wie
sich
verhalten
sollen,
und
auch
wann
es
besser
ist,
lieber
die
Straßenseite
zu
wechseln.
Wir
befinden
uns
nicht
im
Wilden
Westen
und
das
sollte
jeder
wissen.
Mein
Fazit
nach
all
den
Jahren
ist:
Bleibe
ständig
am
Ball
und
sorge
für
einen
Ausgleich
in
den
Kampfsportarten,
aber
vergiss
nicht:
Niemand
ist
kugelsicher
oder
ein
Superheld.
Wie
kann
ich
aber
erkennen,
wann
sich
eine
heikle
Situation
anbahnt?
Was
mache
ich,
wenn
eine
Gruppe
auf
mich
zukommt?
Was,
wenn
ich
allein
in
der
Bahn
sitze?
Der
dunkle
Weg
nach
Hause,
der
kann
auch
schon
lang
sein.
Das
Parkhaus,
wo
natürlich
ständig
alle
Frauenparkplätze
belegt
sind.
Jeder
kennt
solche
Situationen,
und
bei
dem
kleinsten
Geräusch
fühlt
man
sich,
als
ob
das
Monster
gleich
unter
dem
Bett
hervorkommt
und
dich
packt.
Hier
ein
paar
kleine
Tipps
von
meiner
Seite.
Da
ich
kein
Jurist
bin,
kann
ich
nicht
sagen,
ob
es
legal
ist
oder
ob
es
im
Verhältnis
steht,
aber
es
geht
schließlich
um
mein
Leben
und
mein
Wohlbefinden.
Auch
ich
mache
diese
Sachen,
obwohl
ich
jahrelange
Erfahrungen
habe,
um
mich
zu
verteidigen.
Mein
aktueller
Arbeitsplatz
befindet
sich
auf
St.
Pauli,
nahe
der
Schanze
in
Hamburg,
bekannt
durch
viele
aggressive
Ausbrüche
am
1.
Mai
oder
auch
vom
G20-Gipfel
im
Jahr
2017.
Die
Gegend
ist
sehr
linkslastig
und
auch
die
alte
Flora
ist
von
daher
bekannt.
Wenn
ich
also
Schichtbeginn
um
6.00
morgens
oder
Schichtende
um
0.00
Mitternacht
habe,
laufen
einem
schon
komische
Gestalten
über
den
Weg,
alkoholisiert
oder
unter
Drogen.
Nicht
überall
ist
es
so
wie
bei
mir,
aber
egal,
wo
man
ist
—
eine
Straße
hat
zwei
Seiten.
Wenn
also
komische
Gestalten
auf
einen
zukommen,
kann
man
immer
noch
die
Straßenseite
wechseln.
Wenn
man
merkt,
dass
der
andere
oder
mehrere
Personen
auch
die
Seite
wechseln,
sollte
man
sich
gegebenenfalls
auf
eine
Konfrontation
einstellen.
Vielleicht
möchte
jemand
nur
den
Weg
erfragen
oder
nach
Feuer
fragen,
aber
ich
schalte
sofort
auf
Verteidigung,
wenn
so
eine
Situation
passiert.
Was
also
machen?
Ganz
wichtig
ist,
nicht
den
Kumpel
zu
spielen
und
zu
duzen,
bleibe
beim
Sie.
Beispiel:
„Was
kann
ich
für
Sie
tun?“,
oder
„Wie
kann
ich
Ihnen
helfen?“
Es
muss
eine
Distanz
gewahrt
werden.
An
der
Reaktion
können
wir
zum
Teil
schon
erkennen,
wie
es
weitergeht.
Ich
für
meinen
Teil
habe
bei
solchen
Situationen
schon
meinen
Schlüssel
in
der
Hand
in
meiner
Jackentasche,
um
mich
im
Notfall
zu
verteidigen.
Das
würde
ich
jeder
Person
raten,
wir
brauchen
kein
Pfefferspray
oder
Kubotan
oder
eine
neu
beworbene
teure
Sache
aus
dem
Internet.
Eine
Frau
oder
ein
Kind
können
das
genauso
nutzen,
um
sich
bei
Gefahr
zu
verteidigen.
Da
die
potenziellen
Angreifer
meist
männlich
sind,
können
sich
alle
auf
eines
einstellen.
Das
Epizentrum
des
Schmerzes
bei
einem
Mann
ist
zwischen
den
Beinen.
Also
sollte
bei
einem
Angriff
der
Fokus
genau
daraufgelegt
werden.
Wir
sollten
zwischen
die
Beine
treten,
schlagen
und
greifen.
Viele
denken
sich
jetzt
„Das
geht
doch
nicht,
als
ich
noch
klein
war,
hat
man
mir
doch
immer
gesagt,
dass
man
nicht
zwischen
die
Beine
treten
darf“.
Stimmt,
das
wurde
mir
auch
gesagt,
aber
ich
vergesse
nicht,
dass
mich
die
Person
angreifen,
berauben
oder
im
schlimmsten
Fall
töten
will.
Bei
Frauen
kommt
noch
der
Aspekt
der
Vergewaltigung
dazu.
Ich
habe
über
Jahre
Seminare
gegeben
für
Frauen,
um
ihnen
die
Augen
zu
öffnen.
Wenn
ich
ihnen
sagte,
dass
sie
bei
der
ersten
Gelegenheit
das
Geschlechtsteil
des
Angreifers
packen,
daran
ziehen
und
zerren
sollten,
wurden
die
Augen
verdreht
und
man
hörte
Argumente
wie:
„Das
geht
doch
nicht,
das
tut
ihm
doch
weh.“
oder:
„Das
ist
doch
nicht
fair.“
Ich
weiß
nicht,
ob
es
fair
ist,
jemanden
zu
vergewaltigen
oder
jemanden
zu
berauben.
Leider
leben
wir
in
einer
Gesellschaft,
in
der
wir
immer
die
Schuld
bei
uns
selbst
suchen.
Aber
da
sage
ich
ganz
klar
„NEIN“.
Wenn
mich
jemand
angreift
oder
jemand
anderes
angegriffen
wird,
sollte
es
unser
Recht
sein,
uns
zu
verteidigen
—
mit
allen
Mitteln.
Damit
meine
ich
nicht,
dass
ich
meinen
Angreifer
mit
einer
Gehwegplatte
zusammenschlagen
soll,
aber
die
Person
greift
mich
an
und
ich
habe
nicht
darum
gebeten.
Und
jetzt
kommen
wir
zu
einem
oben
genannten
Thema
zurück:
dem
Training!
Wir
müssen
nicht
lernen,
wie
wir
mit
dem
Finger
in
eine
Grapefruit
stechen,
aber
man
sollte
sich
damit
beschäftigen,
was
wem
wo
wehtut.
Geschlechtsteile,
Augenpartie,
Ohren
sind
die
bekanntesten
Stellen.
Allein
der
Gedanke,
jemandem
seinen
Finger
ins
Auge
zu
stecken,
widerspricht
unserer
menschlichen
Kultur,
aber
wie
ich
schon
sagte,
ich
habe
nicht
darum
gebeten,
angegriffen
zu
werden.
Bei
vielen
von
uns
ist
die
Gewaltbereitschaft
gliicklicherweise
nicht
sehr
hoch
oder
gar
nicht
vorhanden.
Es
wäre
natürlich
schön,
wenn
das
überall
so
wäre,
ist
aber
nicht
so.
Auch
die
Hemmschwelle
ist
sehr
hoch,
nicht
nur
aus
Angst
den
anderen
zu
verletzen,
sondern
auch,
dass
wir
uns
nicht
selbst
verletzen.
Das
kann
ich
wegtrainieren,
zum
Beispiel
wenn
ich
dreimal
die
Woche
zum
Muay
Thai
gehe
und
lerne,
wie
ich
einen
Lowkick
mit
einem
Schienbein
trete.
Im
Notfall
trete
ich,
und
mein
Gegenüber
wird
sich
überlegen,
ob
er
mich
weiter
angreifen
soll.
Ebenso
effektiv
sind
Ellenbogenstöße
aus
allen
Winkeln,
Knie
zwischen
die
Beine
oder
Oberkörper
und
Kopf.
Beim
Brazilian
Jiu-Jitsu
oder
Luta
Livre
ist
es
eine
sehr
gute
Position,
wenn
mein
Gegner
zwischen
den
Beinen
liegt.
Von
da
kann
ich
als
leichte
Person
auch
einen
schwereren
Gegner
mühelos
ohnmächtig
würgen,
Arme
brechen
oder
mich
anders
wehren.
Das
kann
aber
nur
funktionieren,
wenn
ich
es
regelmäßig
trainiere.
Man
soll
jetzt
bloß
nicht
hoch
motiviert
nach
ein
paar
Monaten
Training
durch
dunkle
Gassen
rennen
wie
Batman
und
auf
Angreifer
hoffen,
aber
es
hilft
zu
wissen,
dass
man
sich
„verteidigen“
kann.
Man
darf
ja
auch
nicht
vergessen,
was
was
wir
gelernt
haben,
ist
auch
gefährlich,
gerade,
wenn
wir
es
bei
Kindern
lehren.
Ein
Beispiel,
das
mir
wirklich
passiert
ist:
Ein
Kind
trainiert
bei
mir
Brazilian
Jiu-Jitsu
und
beim
Training
wissen
alle,
wenn
man
Schmerzen
hat,
klopft
man
bei
seinem
Gegner
ab.
Man
lässt
los
und
der
andere
ist
dran,
oder
man
wiederholt
es
ein
paarmal,
bevor
man
wechselt.
Jetzt
lernt
das
Kind
einen
Mata
Leao
(Löwentöter),
einen
Würger
von
hinten,
wo
die
Luft
und
Blutzufuhr
zum
Gehirn
unterbrochen
wird,
was
passiert?
Man
wird
ohnmächtig.
Nein,
man
stirbt
nicht
innerhalb
von
zehn
Sekunden.
Das
Kind
hat
diese
Technik
also
gelernt,
Vater
kommt
nach
dem
Training,
holt
das
Kind
ab
und
fährt
nach
Hause.
Da
wartet
die
Mutter
und
fragt
das
Kind,
was
es
denn
heute
Schönes
gelernt
hat.
Der
Vater
geht
noch
mal
raus
zum
Auto,
weil
er
etwas
darin
vergessen
hat.
Er
kommt
wieder
rein,
hört
das
Kind
schreien
und
als
er
das
Zimmer
betritt,
sieht
er
nur
überall
Blut.
Seine
Frau
liegt
mit
einer
Platzwunde
auf
der
Stirn
ohnmächtig
auf
dem
Fußboden.
Seine
Frau
erwacht
schließlich
panisch.
Was
ist
hier
passiert?
Als
der
Vater
rausging
und
die
Mutter
das
Kind
fragte,
was
es
gelernt
hat,
sagte
das
Kind:
„Mama,
ich
kann
dir
das
gern
mal
zeigen.“
Mama
setzt
sich
hin
und
das
Kind
legt
seine
Arme
von
hinten
um
den
Hals.
Was
Mama
aber
nicht
weiß,
ist,
dass
man
abklopfen
muss,
wenn
man
Schmerzen
hat.
Kind
würgt
also,
Mama
bekommt
Panik
und
klopft
nicht,
was
für
das
Kind
heißt
weiterwürgen.
Jetzt
sackt
die
Mutter
zusammen
und
das
Kind
lässt
los.
Die
Mutter
schlägt
mit
der
Stirn
auf
die
Tischkante
und
eine
Platzwunde
entsteht.
Kind
sieht
das
und
denkt,
ich
habe
Mama
umgebracht
und
fängt
an
zu
schreien.
Mama
wacht
nach
ein
paar
Sekunden
wieder
auf
und
das
Blut
läuft
ihr
das
Gesicht
runter.
Vater
kommt
rein
und
weiß
nicht,
was
los
ist.
Zwei
Tage
später
kommen
sechs
bis
acht
neue
Kinder
aus
dem
Bekanntenkreis
der
Mutter
zum
Training.
Warum?
Ganz
einfach,
die
Mutter
hat
gesehen,
dass
das
Training
etwas
bringt,
und
dass
ein
sechs
Jahre
altes
Kind
in
bestimmten
Positionen
eine
erwachsene
Person
ohnmächtig
würgen
kann
-
sprich,
sich
verteidigen
kann.
Natürlich
wurde
sie
mehrfach
angesprochen,
was
passiert
sei,
und
viele
waren
entsetzt.
Aber
als
sie
erklärte,
was
das
Gute
an
der
Story
sei,
haben
die
anderen
Mütter
es
auch
verstanden
und
ihre
Kinder
zum
Training
gebracht.
Ich
muss
heute
noch
darüber
schmunzeln,
wenn
ich
daran
denke.
Man
muss
Kindern,
gerade
Kindern
erklären,
dass
es
kein
Spiel
ist,
was
wir
machen,
aber
auch
erklären,
dass
es
okay
ist,
wenn
wir
uns
verteidigen
müssen.
Was
soll
ich
wirklich
machen?
Es
wäre
schön,
wenn
ich
hier
jetzt
ein
Rezept
schreiben
könnte,
wie
wir
uns
verhalten
sollen.
Leider
ist
das
Leben
aber
kein
Kuchen
oder
Braten,
wo
man
nach
Rezept
gehen
kann.
Hier
ein
paar
grundlegende
Tipps:
+
Meide
Gruppen,
die
eventuell
Alkohol
zu
sich
genommen
haben.
«
Wechsle
die
Straßenseite.
«
Gehe
nicht
in
dunkle
Straßen,
um
dich
zu
verstecken.
Gehe
in
Geschäfte,
Tankstellen
oder
wo
es
hell
ist.
«
Bitte
Leute
mit
direkter
Ansprache
um
Hilfe.
«
Sei
darauf
eingestellt,
dich
verteidigen
zu
müssen.
Angriffspunkte
bei
einer
Eskalation:
«
Augen
+
Ohren
+
Geschlechtsteile
+
Knie
«
Schienbeine
*
Bei
einer
Gruppe
den
Anführer
schnappen,
hilft
nicht
immer,
aber
andere
sind
gegebenenfalls
eingeschüchtert.
Bring
Kinder
zu
Judo/Karate
oder
anderen
Kampfsport-Orten.
Es
wird
dazu
noch
Respekt
gelehrt.
Ich
hoffe,
ich
konnte
für
ein
paar
Minuten
zum
Nachdenken
anregen.
Danke
fürs
Lesen.
Patrick
Krause
6.
Glossar
Weiterführende
Themen,
mit
denen
du
dich
beschäftigen
solltest,
plus
Begriffe
aus
dem
Buch
haben
wir
hier
noch
einmal
alphabetisch
niedergeschrieben,
um
dein
Selbststudium
zu
optimieren.
Abseiltechniken
Abseiltechniken,
auch
bekannt
als
Rappeltechniken,
sind
ein
wichtiger
Bestandteil
der
Seiltechnik
und
werden
in
verschiedenen
Bereichen
wie
Klettern,
Bergsteigen,
Canyoning
oder
auch
in
der
Feuerwehr
eingesetzt.
Hier
ein
kleiner
Glossar-Beitrag
mit
nützlichen
Links
und
Quellen
rund
um
das
Thema:
1.
Abseilgerät:
Ein
Abseilgerät
ist
ein
spezielles
Werkzeug,
das
es
ermöglicht,
sich
kontrolliert
und
sicher
abzuseilen.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Abseilgeräten,
wie
zum
Beispiel
das
Achter-
oder
das
Tubegerät.
Diese
unterscheiden
sich
in
der
Handhabung
und
der
Art
des
Bremsmechanismus.
2.
Abseilachter:
Der
Abseilachter
ist
ein
häufig
verwendetes
Abseilgerät
und
ermöglicht
es
dem
Abseiler,
das
Seil
einfach
zu
kontrollieren
und
die
Abseilgeschwindigkeit
zu
regulieren.
3.
Tubegerät:
Ein
Tubegerät
ist
ein
weiteres
gängiges
Abseilgerät,
das
ebenfalls
eine
kontrollierte
Abseilgeschwindigkeit
ermöglicht.
4.
Abseilen
im
Doppelseil:
Das
Abseilen
im
Doppelseil
wird
oft
bei
alpinen
Touren
oder
beim
Eisklettern
eingesetzt.
Hierbei
wird
das
Seil
in
zwei
Stränge
aufgeteilt,
was
eine
höhere
Sicherheit
und
mehr
Flexibilität
ermöglicht.
5.
Abseilen
mit
Prusikschlaufe:
Eine
Prusikschlaufe
ist
ein
Hilfsmittel,
das
es
ermöglicht,
sich
auf
dem
Abseilseil
zu
sichern
und
die
Abseilgeschwindigkeit
zu
kontrollieren.
6.
Abseilen
im
Notfall:
Im
Notfall
kann
das
Abseilen
eine
schnelle
und
sichre
Möglichkeit
sein,
einen
Berg
oder
eine
Wand
abzusteigen.
Hier
findest
du
mehr
Informationen:
Links:
»
www.alpin.de
«
https://mein.alpenverein.de/SitePages/Homepage.aspx
Diese
Liste
ist
nur
ein
kleiner
Überblick
über
das
Thema
Abseiltechniken
und
erhebt
keinen
Anspruch
auf
Vollständigkeit.
Wenn
du
tiefer
in
das
Thema
einsteigen
möchtest,
empfehle
ich
dir,
weitere
Quellen
zu
recherchieren
und
dich
von
Profis
beraten
zu
lassen.
Biwak
Ein
Biwak
ist
eine
Übernachtung
im
Freien
ohne
Zelt,
in
der
Regel
in
einer
Schlafsackunterlage,
auch
Biwaksack
genannt.
Biwakieren
kann
eine
lohnende
Erfahrung
für
Outdoor-Enthusiasten
sein,
die
die
Natur
und
die
Freiheit
lieben.
Biwakieren
kann
jedoch
auch
gefährlich
sein,
insbesondere
wenn
man
sich
nicht
mit
der
richtigen
Ausrüstung
auf
das
Wetter
vorbereitet
hat.
Es
ist
wichtig,
dass
man
sich
vorab
mit
den
richtigen
Informationen
und
Tipps
auseinandersetzt,
bevor
man
ein
Biwak
plant.
Hier
sind
einige
Links
und
Quellen,
die
dir
helfen
können,
dein
nächstes
Biwak
sicherer
und
angenehmer
zu
gestalten:
1.
Der
Deutsche
Alpenverein
hat
eine
umfangreiche
Webseite
mit
Informationen
über
Biwakieren,
inklusive
Checklisten
für
Ausrüstung
und
Sicherheitsausrüstung.
https://www.alpenverein.de/bergsport/sicherheit/
biwakieren_aid_16812.html
2.
Der
Bundesverband
Deutscher
Berufsjäger
hat
eine
hilfreiche
Seite
mit
Tipps
für
Biwakieren
und
Survival-
Techniken.
https://www.jagdverband.de
3.
Das
Magazin
outdoor
bietet
eine
ausführliche
Anleitung
zum
Thema
Biwakieren,
inklusive
Tipps
für
das
Übernachten
im
Schnee,
für
Notfallausrüstung
und
für
die
richtige
Kleidung.
https://www.outdoor-
magazin.com
4.
Auf
der
Webseite
Globetrotter
findest
du
eine
große
Auswahl
an
Biwakausrüstung
sowie
hilfreiche
Tipps
zur
Wahl
der
richtigen
Ausrüstung.
https://www.globetrotter.de
BBK
Das
Bundesamt
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe
(BBK)
ist
eine
deutsche
Bundesoberbehörde
mit
Sitz
in
Bonn.
Es
wurde
im
Jahr
2004
gegründet
und
hat
die
Aufgabe,
die
Bundesregierung
und
die
Länder
bei
der
Vorbereitung
auf
und
Bewältigung
von
Katastrophen
und
Notlagen
zu
unterstützen.
Das
BBK
arbeitet
eng
mit
anderen
Behörden,
Organisationen
und
Einrichtungen
im
Bereich
des
Bevölkerungsschutzes
und
der
Katastrophenhilfe
zusammen.
Das
BBK
ist
zuständig
für
die
Erstellung
von
Konzepten
und
Plänen
zur
Vorbereitung
auf
den
Ernstfall
sowie
für
die
Koordination
von
Maßnahmen
im
Katastrophenfall.
Dabei
arbeitet
es
eng
mit
den
Ländern
und
kommunalen
Behörden
zusammen,
um
eine
möglichst
effektive
und
koordinierte
Hilfeleistung
sicherzustellen.
Das
BBK
bietet
auch
eine
Vielzahl
von
Informations-
und
Schulungsangeboten
für
die
Bevölkerung
an,
um
diese
auf
Katastrophen
und
Notlagen
vorzubereiten.
Dazu
gehören
beispielsweise
Warn-Apps
wie
die
WarnWetter-App
oder
der
Warn-Service
KATWARN,
die
die
Bevölkerung
bei
drohenden
Gefahren
warnen.
Auch
Schulungen
für
Unternehmen
und
Organisationen
gehören
zum
Angebot
des
BBK.
Quelle:
Bundesamt
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe
(2021),
Über
uns:
https://www.bbk.bund.de
Links:
+
WarnWetter-App:
https://www.warnwetterapp.de/
+
KATWARN:
https://www.katwarn.de/
Bevorratung
Bevorratung
von
Lebensmitteln
ist
eine
Vorsichtsmaßnahme,
die
viele
Menschen
ergreifen,
um
auf
unvorhergesehene
Situationen
vorbereitet
zu
sein.
Dazu
gehört
beispielsweise
eine
Naturkatastrophe,
eine
politische
Krise
oder
eine
Pandemie.
In
diesem
Artikel
werden
die
wichtigsten
Begriffe
und
Konzepte
der
Bevorratung
von
Lebensmitteln
erläutert.
1.
Notration:
Eine
Notration
ist
eine
Menge
an
Lebensmitteln,
die
eine
Person
für
einen
bestimmten
Zeitraum
aufbewahren
sollte,
um
in
Notfällen
über
genügend
Nahrungsmittel
zu
verfügen.
Die
genaue
Menge
und
Art
der
Lebensmittel
hängt
von
verschiedenen
Faktoren
wie
der
Anzahl
der
Personen
im
Haushalt
und
der
Dauer
der
Bevorratung
ab.
2.
Haltbarkeit:
Die
Haltbarkeit
von
Lebensmitteln
gibt
an,
wie
lange
ein
Produkt
bei
richtiger
Lagerung
und
Handhabung
seine
Qualität
behält
und
sicher
zu
verzehren
ist.
Das
Verfallsdatum
und
das
Mindesthaltbarkeitsdatum
sind
wichtige
Informationen,
um
die
Haltbarkeit
von
Lebensmitteln
zu
bestimmen.
3.
Lagerung:
Eine
ordnungsgemäße
Lagerung
von
Lebensmitteln
ist
wichtig,
um
ihre
Haltbarkeit
zu
verlängern
und
eine
Kontamination
zu
vermeiden.
Trockene,
kühle
und
dunkle
Orte
wie
Speisekammern
oder
Keller
sind
ideal
für
die
Lagerung
von
nicht
verderblichen
Lebensmitteln
wie
Konserven
und
Trockenwaren.
4.
Vorratsliste:
Eine
Vorratsliste
ist
eine
Liste
von
Lebensmitteln,
die
man
im
Voraus
kaufen
und
aufbewahren
sollte.
Diese
Liste
sollte
an
die
individuellen
Bedürfnisse
und
Vorlieben
angepasst
und
regelmäßig
aktualisiert
werden,
um
sicherzustellen,
dass
die
Vorräte
aufgefüllt
bleiben.
5.
Bevorratungsplan:
Ein
Bevorratungsplan
ist
ein
Plan,
der
festlegt,
welche
Lebensmittel
und
Mengen
gekauft
und
aufbewahrt
werden
sollen.
Dieser
Plan
sollte
an
individuelle
Bedürfnisse
angepasst
werden
und
Faktoren
wie
die
Haltbarkeit
von
Lebensmitteln
und
die
Verfügbarkeit
von
Lagerplatz
berücksichtigen.
Hier
ist
ein
nützlicher
Link
zum
Thema
Bevorratung
von
Lebensmitteln:
e
https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/vorsorge_node.html
Bushcraft
Bushcraft
ist
eine
Outdoor-Technik,
die
sich
auf
das
Überleben
und
Leben
in
der
Natur
konzentriert.
Es
geht
darum,
die
Natur
zu
verstehen
und
sich
mit
ihr
zu
verbinden,
um
sicher
und
komfortabel
zu
überleben.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
und
Konzepte
im
Zusammenhang
mit
Bushcraft:
e
Feuer
machen:
Feuer
ist
eine
der
wichtigsten
Fähigkeiten
im
Bushcraft.
Sie
ermöglicht
es,
Essen
zu
kochen,
Wasser
zu
sterilisieren
und
warm
zu
bleiben.
Verschiedene
Methoden
werden
verwendet,
um
Feuer
zu
machen,
wie
Reiben
von
Holz,
Funken
erzeugen
oder
Brennstoffe
mit
Feuerzeugen
entzünden.
«
Shelterbau:
Der
Bau
eines
Unterschlupfs
oder
einer
Unterkunft
in
der
Wildnis
ist
ein
wichtiger
Aspekt
des
Bushcraft.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Shelters,
wie
Zelte,
Hütten,
Laubhütten
oder
Schneehöhlen.
Es
ist
wichtig,
den
richtigen
Standort
zu
wählen
und
Materialien
in
der
Umgebung
zu
finden.
+
Wasser
finden
und
filtern:
Das
Finden
von
Wasserquellen
und
die
sichere
Nutzung
von
Wasser
in
der
Natur
ist
eine
weitere
wichtige
Fähigkeit.
Es
ist
wichtig,
Wasserquellen
zu
identifizieren
und
sie
zu
filtern,
um
unerwünschte
Bakterien
oder
Schadstoffe
zu
entfernen.
Methoden
zur
Wasserfiltration
können
zum
Beispiel
chemische
Behandlung,
Abkochen
oder
Filterung
mit
speziellen
Geräten
sein.
+
Navigation:
In
der
Wildnis
navigieren
zu
können,
ist
auch
ein
wichtiger
Aspekt
des
Bushcraft.
Es
ist
wichtig,
die
Orientierung
mithilfe
von
Karten,
Kompassen
oder
Sternen
zu
kennen
und
über
grundlegende
Topografiekenntnisse
zu
verfügen.
+
Wildnis-Erste-Hilfe:
Das
Wissen
und
die
Fähigkeit
zur
Erste-Hilfe
in
der
Wildnis
können
lebensrettend
sein.
Es
ist
wichtig,
Verletzungen
und
Krankheiten
zu
erkennen
und
adäquat
zu
behandeln.
Diese
Konzepte
und
Fähigkeiten
sind
nur
einige
der
wichtigen
Aspekte
des
Bushcraft.
Es
gibt
viele
Quellen
und
Ressourcen,
um
mehr
über
dieses
Thema
zu
erfahren.
Hier
sind
einige
Links,
um
mehr
zu
erfahren:
«
Bushcraft-Forum:
https://www.bushcraft-germany.com/
«
Bushcraft
USA:
https://bushcraftusa.com/forum
«
Survivopedia:
https://www.survivopedia.com/category/survival-skills/bushcraft-skills/
Die
Bushcraft-Community
ist
sehr
aktiv
und
es
gibt
viele
Foren
und
Online-Gruppen,
in
denen
man
sich
mit
anderen
Bushcraftern
austauschen
und
vernetzen
kann.
Blackout
Ein
Blackout
bezeichnet
den
plötzlichen
und
vollständigen
Ausfall
der
Stromversorgung
in
einer
großen
Region
(mehrere
Länder
übergreifend).
Blackouts
können
auf
verschiedene
Ursachen
zurückzuführen
sein,
wie
beispielsweise
Überlastungen
im
Stromnetz,
technische
Fehler
in
der
Stromversorgung,
Naturkatastrophen
oder
menschliches
Versagen.
Quellen
und
Links:
«
Bundesamt
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe
(BBK):
https://www.bbk.bund.de
«
Deutsche
Energie-Agentur
(dena):
https://www.dena.de
«
Bundesverband
der
Energie-
und
Wasserwirtschaft
(BDEW):
https://
www.bdew.de
«
Technisches
Hilfswerk
(THW):
https://www.thw.de
Brownout
Ein
Brownout
ist
eine
vorübergehende
Abnahme
der
Stromspannung
im
Netz,
die
zu
einer
Unterbrechung
der
Stromversorgung
von
elektrischen
Geräten
führen
kann.
Im
Gegensatz
zum
kompletten
Stromausfall,
bei
dem
die
Stromversorgung
vollständig
unterbrochen
wird,
bleibt
beim
Brownout
die
Stromversorgung
bestehen,
jedoch
mit
einer
niedrigeren
Spannung.
Brownouts
können
verschiedene
Ursachen
haben,
wie
zum
Beispiel
Überlastung
des
Stromnetzes,
schlechte
Wartung
von
Stromleitungen
und
-transformatoren,
oder
auch
wetterbedingte
Einflüsse
wie
Blitzschläge
oder
Stürme.
Ein
Brownout
kann
zu
Schäden
an
elektrischen
Geräten
führen,
da
diese
unter
einer
niedrigeren
Spannung
als
vorgesehen
betrieben
werden.
Insbesondere
empfindliche
elektronische
Geräte
wie
Computer
und
Server
können
bei
einem
Brownout
beschädigt
werden.
Es
ist
daher
ratsam,
elektronische
Geräte
mit
einem
unterbrechungsfreien
Stromversorgungssystem
(USV)
auszustatten,
um
mögliche
Schäden
zu
vermeiden.
Quellenhinweise:
«
Energie-Lexikon:
https://www.energie-lexikon.info/brownout.html
«
Bundesverband
der
Energie-
und
Wasserwirtschaft:
https://www.bdew.de
Brunnen
Ein
Brunnen
ist
eine
künstliche
Konstruktion,
die
dazu
dient,
Grundwasser
oder
andere
Wasservorkommen
an
die
Oberfläche
zu
befördern.
Brunnen
können
fiir
verschiedene
Zwecke
genutzt
werden,
zum
Beispiel
zur
Trinkwassergewinnung,
Bewässerung,
Energiegewinnung
oder
als
dekoratives
Element
in
Gärten
und
Parks.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Brunnen,
darunter:
ss
Schachtbrunnen:
Auch
als
Tiefbrunnen
bezeichnet,
reicht
dieser
Brunnen
bis
tief
in
den
Boden,
um
Grundwasser
zu
erschließen.
+
Quellbrunnen:
Diese
Brunnen
werden
an
Quellen
oder
Quellaustritten
errichtet,
um
das
dort
fließende
Wasser
zu
nutzen.
«
Zierbrunnen:
Diese
Brunnen
dienen
in
erster
Linie
der
Verschönerung
von
Gärten
und
öffentlichen
Plätzen.
Hier
sind
einige
Links,
die
weitere
Informationen
zum
Thema
Brunnen
bereitstellen:
«
Artikel
zum
Thema
Brunnen
auf
Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Brunnen
se
Informationen
zu
Brunnenbau
und
Wasserversorgung
auf
der
Seite
des
Bundesministeriums
für
wirtschaftliche
Zusammenarbeit
und
Entwicklung:
https://www.bmz.de
Hier
findest
du
eine
Liste
mit
Brunnen,
die
Trinkwasser
liefern:
www.
brunnen-trinkwasser.de
Chest
Seal
Ein
Chest
Seal
ist
ein
medizinisches
Hilfsmittel,
das
bei
Verletzungen
der
Brustwand
eingesetzt
wird,
um
das
Eindringen
von
Luft
in
den
Pleuraraum
zu
verhindern.
In
der
präklinischen
Versorgung
wird
ein
Chest
Seal
häufig
bei
Verletzungen
durch
Schuss-
oder
Stichwunden
eingesetzt,
um
einen
Pneumothorax
(Kollaps
der
Lunge
aufgrund
von
Luft
im
Pleuraraum)
zu
verhindern.
Ein
Chest
Seal
besteht
aus
einem
flachen,
selbstklebenden
Pflaster,
das
auf
die
Brustwand
aufgebracht
wird,
um
die
Verletzung
abzudecken
und
zu
versiegeln.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Chest
Seals
auf
dem
Markt,
darunter
ventilierte
und
nicht
ventilierte
Modelle.
Ein
Beispiel
für
einen
ventilierten
Chest
Seal
ist
das
HALO
Chest
Seal
von
Combat
Medical
Systems.
Dieses
Produkt
verfügt
über
eine
eingebaute
Ventilfunktion,
die
das
Entweichen
von
Luft
aus
dem
Pleuraraum
ermöglicht,
aber
das
Eindringen
von
Luft
verhindert.
Ein
Beispiel
für
einen
nicht
ventilierten
Chest
Seal
ist
das
Bolin
Chest
Seal
von
H&H
Medical.
Dieses
Produkt
verfügt
nicht
über
eine
Ventilfunktion
und
versiegelt
die
Verletzung
vollständig,
um
das
Eindringen
von
Luft
zu
verhindern.
Die
Verwendung
eines
Chest
Seals
erfordert
spezielle
Schulungen
und
Kenntnisse,
um
sicherzustellen,
dass
es
ordnungsgemäß
angewendet
wird.
Es
ist
wichtig,
das
richtige
Modell
für
den
jeweiligen
Einsatzfall
auszuwählen
und
die
Anweisungen
des
Herstellers
genau
zu
befolgen.
Quellen:
«
https://www.combatmedical.com/products/halo-chest-seal
«
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK499873/
Cyberangriff
Ein
Cyberangriff
ist
ein
gezielter
Versuch,
Computersysteme,
Netzwerke
oder
Geräte
zu
manipulieren,
zu
stören
oder
zu
zerstoren,
um
Zugriff
auf
vertrauliche
Daten
zu
erhalten
oder
Schaden
anzurichten.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe,
die
bei
der
Beschreibung
von
Cyberangriffen
verwendet
werden:
1.
Malware:
Kurzform
für
Malicious
Software.
Eine
bösartige
Software,
die
dazu
verwendet
wird,
ein
Computersystem
zu
infiltrieren
oder
zu
schädigen.
2.
Phishing:
Eine
betrügerische
Methode,
um
an
sensible
Informationen
wie
Benutzernamen,
Passwörter
und
Kreditkartennummern
zu
gelangen.
Dies
wird
oft
durch
das
Versenden
von
gefälschten
E-Mails
oder
Textnachrichten
erreicht.
3.
Denial-of-Service-Angriff
(DoS):
Eine
Angriffsmethode,
bei
der
das
Ziel
darin
besteht,
den
normalen
Betrieb
eines
Computersystems
oder
Netzwerks
zu
beeinträchtigen
oder
zu
unterbrechen.
4.
Ransomware:
Eine
Art
von
Malware,
die
die
Daten
des
Opfers
verschlüsselt
und
dann
ein
Lösegeld
fordert,
um
die
Daten
wiederherzustellen.
5.
Social
Engineering:
Eine
Methode,
diedie
menschliche
Natur
ausnutzt,
um
Informationen
oder
Zugang
zu
einem
Computersystem
zu
erhalten.
Es
kann
zum
Beispiel
durch
gefälschte
Telefonanrufe
oder
E-Mails
geschehen.
6.
Exploit:
Eine
spezielle
Art
von
Software
oder
Code,
die
eine
Schwachstelle
in
einem
Computersystem
ausnutzt,
um
unberechtigten
Zugriff
zu
erlangen
oder
Schaden
anzurichten.
Quellen:
+
„What
is
a
Cyber
Attack?
Definition,
Types,
and
Examples“
von
Norton-
LifeLock
+
„Glossary
of
Cybersecurity
Terms“
von
Cybersecurity
and
Infrastructu-
re
Security
Agency
https://
WWW.Cisa.gov
+,
10
Types
of
Cyber
Attacks
and
How
to
Protect
Against
Them"
von
Va-
ronis
https://www.varonis.com/blog/
types-of-cyber-attacks/
+
„What
Is
Social
Engineering?
How
to
Recognize
and
Avoid
It"
von
Ka-
spersky
https://www.kaspersky.com/
resource-center/definitions/
what-is-social-engineering
+
„What
Is
an
Exploit
and
How
Do
Hackers
Use
Them?"
von
McAfee
https://www.mcafee.com/blogs/
EDC
Every
Day
Carry
(EDC)
bezieht
sich
auf
die
Dinge,
die
eine
Person
täglich
bei
sich
trägt,
um
auf
unvorhergesehene
Ereignisse
vorbereitet
zu
sein.
Diese
Gegenstände
können
je
nach
individuellem
Bedarf
und
Lebensstil
variieren,
aber
typischerweise
umfassen
sie
Werkzeuge,
Gadgets,
Kleidung
und
andere
Ausriistungsgegenstande.
Quellen
und
Links:
«
Everyday
Carry:
What's
In
Your
Bag?
—
Artikel
von
Forbes,
der
einige
der
besten
EDC-Ausriistungen
vorstellt.
e
The
EDC
Community
—
Eine
Facebook-Gruppe,
in
der
EDC-Enthusiasten
ihre
Ausrüstung
teilen
und
diskutieren
können.
+
The
EDC
Forum
-
Eine
Online-Community
für
EDC-Enthusiasten.
*
The
Ultimate
Guide
to
Everyday
Carry
(EDC)
-
Ein
umfassender
Leitfa-
den
für
EDC-Ausrüstungen
auf
der
Website
von
Primer
Magazine.
EMP
Ein
EMP
(Elektromagnetischer
Impuls)
bezeichnet
eine
plötzliche,
starke
Störung
im
elektromagnetischen
Feld,
die
durch
eine
hohe
Energiefreisetzung
entsteht.
Diese
Störung
kann
elektronische
Geräte,
wie
beispielsweise
Computer,
Handys,
Autos
oder
auch
Stromversorgungssysteme,
beschädigen
oder
sogar
zerstören.
EMPs
können
sowohl
durch
natürliche
Phänomene
wie
Sonneneruptionen
als
auch
durch
menschliche
Handlungen
wie
Atomexplosionen
oder
Cyberangriffe
erzeugt
werden.
In
der
modernen
Gesellschaft
sind
wir
stark
von
elektronischen
Geräten
abhängig
und
ein
EMP
könnte
massive
Auswirkungen
auf
unsere
Infrastruktur
haben.
Deshalb
wird
seit
Jahren
an
Strategien
gearbeitet,
um
EMP-Schutzmaßnahmen
in
verschiedenen
Bereichen,
wie
zum
Beispiel
der
Stromversorgung
oder
militärischen
Systemen,
zu
implementieren.
Quellen:
+
„EMP
Protection
for
America's
Domestic
Infrastructure:
Summary
of
a
Workshop“
von
National
Academies
of
Sciences,
Engineering,
and
Medicine
*
„High-Altitude
Electromagnetic
Pulse
(HEMP)
and
High-Power
Microwave
(HPM)
Devices:
Threat
Assessments”
von
Congressional
Research
Service
«
Electromagnetic
Pulse
(EMP)
Protection
and
Resilience
Guidelines
for
Critical
Infrastructure
and
Equipment”
von
Federal
Emergency
Management
Agency
(FEMA)
EPA
Die
Einmannpackung
(EPA)
ist
eine
standardisierte
militärische
Verpflegung,
die
in
vielen
Armeen
weltweit
eingesetzt
wird.
Die
EPA
besteht
aus
verschiedenen
Komponenten
wie
Hauptgericht,
Beilagen,
Brot,
Aufstrichen
und
Süßigkeiten,
die
zusammen
in
einer
robusten
Verpackung
untergebracht
sind.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
und
Informationen
zum
Thema
EPA:
1.
Geschichte:
Die
EPA
wurde
erstmals
im
Zweiten
Weltkrieg
von
der
US-Armee
eingefiihrt
und
seitdem
kontinuierlich
weiterentwickelt
und
verbessert.
2.
Inhalte:
Die
EPA
enthalt
eine
ausgewogene
Mischung
aus
Kohlenhydraten,
Proteinen
und
Fetten
sowie
eine
Vielzahl
von
Vitaminen
und
Mineralstoffen.
Jede
EPA
kann
zwischen
1200
und
4000
Kalorien
enthalten.
3.
Verpackung:
Die
EPA
ist
in
einer
luft-
und
wasserdichten
Verpackung
untergebracht,
die
eine
lange
Haltbarkeit
garantiert
und
gleichzeitig
eine
einfache
Lagerung
und
Transport
ermöglicht.
4.
Einsatzgebiete:
Die
EPA
wird
von
Armeen
weltweit
in
verschiedenen
Einsatzgebieten
verwendet,
insbesondere
in
Situationen,
in
denen
eine
schnelle
und
einfache
Verpflegung
notwendig
ist,
zum
Beispiel
bei
militärischen
Operationen
oder
bei
Katastrophenhilfe.
5.
Kritik:
Obwohl
die
EPA
eine
wichtige
Rolle
bei
der
Versorgung
von
Soldaten
im
Einsatz
spielt,
gibt
es
auch
Kritik
an
der
Verpflegung.
Einige
Soldaten
beklagen
sich
über
den
Geschmack
und
die
begrenzte
Auswahl,
während
andere
Bedenken
hinsichtlich
der
langfristigen
Auswirkungen
auf
die
Gesundheit
haben.
Quellen:
«
„Einmannpackung“
auf
der
Webseite
der
Bundeswehr:
https://www.
bundeswehr.de/de/ausruestung-
technik-bundeswehr
*
„MRE
(Meals,
Ready-to-Eat)“
auf
der
Webseite
des
US-Militärs:
https://
www.defense.gov/News/Feature-
Stories/
Energiewende
Die
Energiewende
bezieht
sich
auf
den
Übergang
von
fossilen
Brennstoffen
hin
zu
erneuerbaren
Energien
und
einer
nachhaltigen
Energieversorgung.
1.
Erneuerbare
Energien:
Erneuerbare
Energien
sind
Energiequellen,
die
sich
kontinuierlich
erneuern,
wie
Sonnenenergie,
Windenergie,
Wasserkraft
und
Biomasse.
2.
Kohlenstoffarme
Energie:
Kohlenstoffarme
Energie
bezieht
sich
auf
Energiequellen,
die
wenig
oder
kein
Kohlendioxid
ausstoßen,
wie
zum
Beispiel
Kernenergie
und
erneuerbare
Energien.
3.
Klimawandel:
Der
Klimawandel
bezieht
sich
auf
die
Veränderungen
im
Klimasystem
der
Erde,
die
auf
menschliche
Aktivitäten
zurückzuführen
sind
und
zu
einem
Anstieg
der
globalen
Temperaturen
führen.
4.
Treibhausgasemissionen:
Treibhausgasemissionen
beziehen
sich
auf
die
Freisetzung
von
Gasen
wie
Kohlendioxid
und
Methan,
die
den
Treibhauseffekt
verstärken
und
zur
globalen
Erwärmung
beitragen.
5.
Emissionshandel:
Emissionshandel
bezieht
sich
auf
ein
System,
in
dem
Unternehmen
Emissionsrechte
kaufen
und
verkaufen
können,
um
ihre
Treibhausgasemissionen
zu
reduzieren.
6.
Netto-Null-Emissionen:
Netto-Null-Emissionen
beziehen
sich
auf
den
Zustand,
in
dem
die
Treibhausgasemissionen
auf
null
reduziert
werden,
entweder
durch
Emissionsreduzierung
oder
durch
Kompensation.
7.
Smart
Grid:
Ein
Smart
Grid
ist
ein
Stromnetz,
das
mit
Technologie
ausgestattet
ist,
die
die
Energieeffizienz
verbessert
und
die
Integration
erneuerbarer
Energien
erleichtert.
8.
Energieeffizienz:
Energieeffizienz
bezieht
sich
auf
die
Effizienz,
mit
der
Energie
genutzt
wird,
um
eine
bestimmte
Leistung
zu
erbringen,
wie
zum
Beispiel
Beleuchtung
oder
Heizung.
9.
Dezentralisierung:
Dezentralisierung
bezieht
sich
auf
die
Verteilung
von
Energieerzeugung
und
-speicherung
auf
lokale
Quellen
wie
Solardächer
oder
Windkraftanlagen.
10.
Energiespeicherung:
Energiespeicherung
bezieht
sich
auf
Technologien
wie
Batterien,
die
in
der
Lage
sind,
Energie
zu
speichern
und
später
bei
Bedarf
bereitzustellen.
Quellenangaben
und
Links:
1.
Bundesministerium
für
Wirtschaft
und
Energie
(BMWi):
https://www.
bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/
energiewende.html
2.
Deutsche
Energie-Agentur
(dena):
https://www.dena.de/
3.
Umweltbundesamt
(UBA):
https://www.umweltbundesamt.de/themen/energie-und-klimaschutz/
energiewende
4.
European
Commission:
https://ec.europa.eu/energy/topics/renewable-
energy_en
5.
International
Renewable
Energy
Agency
(IRENA):
https://www.irena.org
Einkochen
Einkochen
ist
eine
Konservierungsmethode
fiir
Lebensmittel,
bei
der
sie
in
Glaser
oder
Dosen
gefüllt
und
dann
in
einem
Wasserbad
oder
Dampf
sterilisiert
werden.
Durch
das
Erhitzen
wird
die
Haltbarkeit
der
Lebensmittel
verlängert,
da
Bakterien
und
andere
Mikroorganismen
abgetotet
werden.
Besonders
geeignet
fiir
das
Einkochen
sind
säurehaltige
Lebensmittel
wie
Obst,
Gemüse
oder
auch
TomatensofRe.
Aber
auch
Marmeladen
und
Gelees
können
auf
diese
Weise
konserviert
werden.
Wichtig
ist,
dass
die
Gläser
oder
Dosen
vor
dem
Einkochen
sauber
und
sterilisiert
sind,
um
eine
Verunreinigung
der
Lebensmittel
zu
vermeiden.
Das
Einkochen
hat
eine
lange
Tradition
und
wurde
bereits
im
19.
Jahrhundert
in
Europa
und
den
USA
populär.
Heute
wird
diese
Methode
wieder
vermehrt
genutzt,
um
Lebensmittel
haltbar
und
umweltschonend
zu
konservieren.
Quellen:
«
https://www.kuechengoetter.de/praxiswissen/einkochen
«
https://www.oekolandbau.de/
Economic
Hitman
Economic
Hitman
ist
ein
Begriff,
der
erstmals
vom
US-amerikanischen
Autor
John
Perkins
in
seinem
Buch
„Bekenntnisse
eines
Economic
Hitman"
geprägt
wurde.
Es
bezieht
sich
auf
einen
Wirtschaftsagenten,
der
im
Auftrag
von
Regierungen
oder
großen
Konzernen
in
Entwicklungslandern
tätig
ist,
um
diese
Lander
zu
kontrollieren
und
auszubeuten.
Die
Arbeit
der
Economic
Hitmen
besteht
darin,
Entwicklungsprojekte
wie
Straßen,
Staudamme
und
Kraftwerke
in
Ländern
mit
schwacher
Wirtschaft
zu
planen
und
durchzuführen.
Diese
Projekte
werden
oft
von
internationalen
Finanzinstitutionen
wie
dem
Internationalen
Wahrungsfonds
und
der
Weltbank
finanziert.
Die
Economic
Hitmen
überreden
die
Regierung
des
betroffenen
Landes,
diese
Projekte
durchzufiihren,
indem
sie
ihnen
versprechen,
dass
sie
das
Land
wirtschaftlich
voranbringen
und
Arbeitsplätze
schaffen
werden.
Tatsächlich
sind
diese
Projekte
jedoch
oft
nicht
rentabel
und
verschulden
das
Land
zusätzlich.
Die
Economic
Hitmen
verwenden
auch
andere
Taktiken,
um
die
Regierungen
der
betroffenen
Länder
zu
kontrollieren.
Sie
bieten
Schmiergelder
an
und
fördern
Korruption,
um
Entscheidungen
in
ihrem
Sinne
zu
beeinflussen.
Sie
bedrohen
auch
die
politische
Stabilität
der
Länder,
indem
sie
Regime-Change-
Operationen
durchführen,
wenn
die
Regierungen
nicht
kooperieren.
Economic
Hitmen
sind
in
der
Regel
Wirtschaftswissenschaftler,
Anwälte
oder
Finanzexperten,
die
für
große
Konzerne
oder
Regierungsbehörden
arbeiten.
Ihre
Arbeit
ist
geheim
und
die
meisten
Menschen
wissen
nichts
von
ihrer
Existenz.
Obwohl
der
Begriff
Economic
Hitman
von
John
Perkins
geprägt
wurde,
wird
er
heute
oft
verwendet,
um
ähnliche
Praktiken
von
Regierungen
und
Konzernen
auf
der
ganzen
Welt
zu
beschreiben.
Quellen:
«
Perkins,
John.
Bekenntnisse
eines
Economic
Hitman.
Goldmann
Verlag,
2005.
«
„Economic
Hitman".
Investopedia.
+
„John
Perkins:
Confessions
of
an
Economic
Hit
Man“.
TED
Talks.
Fallenbau
Fallenbau
ist
eine
Technik
zur
Jagd
von
Tieren,
bei
der
Fallen
aufgestellt
werden,
um
Beute
zu
fangen.
Es
gibt
viele
verschiedene
Arten
von
Fallen,
die
für
verschiedene
Tierarten
und
Zwecke
verwendet
werden
können.
Hier
sind
einige
der
häufigsten
Arten
von
Fallen:
1.
Falle
mit
Schlinge:
Eine
Falle
mit
Schlinge
ist
eine
Art
von
Falle,
bei
der
eine
Schlinge
um
den
Hals
oder
den
Körper
des
Tieres
gelegt
wird,
um
es
zu
strangulieren
oder
zu
ersticken.
Diese
Fallen
werden
oft
für
Raubtiere
wie
Füchse,
Kojoten
und
Waschbären
verwendet.
2.
Kastenfalle:
Eine
Kastenfalle
ist
eine
Art
von
Falle,
bei
der
das
Tier
in
einen
Kasten
gelockt
wird,
der
dann
zuschnappt,
um
das
Tier
zu
fangen.
Diese
Fallen
werden
oft
für
Nagetiere
wie
Mäuse
und
Ratten
verwendet.
3.
Grube
mit
Spießen:
Eine
Grube
mit
Spießen
ist
eine
Art
von
Falle,
bei
der
eine
Grube
ausgegraben
wird
und
mit
Spießen
oder
Stäben
ausgekleidet
wird,
um
das
Tier
zu
durchbohren
oder
zu
erstechen,
wenn
es
hineinfällt.
Diese
Fallen
werden
oft
für
größere
Tiere
wie
Wildschweine
und
Hirsche
verwendet.
4.
Schlagfalle:
Eine
Schlagfalle
ist
eine
Art
von
Falle,
bei
der
das
Tier
durch
einen
schnellen
Schlag
getötet
wird.
Diese
Fallen
werden
oft
für
Nagetiere
wie
Ratten
und
Mäuse
verwendet.
Es
ist
wichtig
zu
beachten,
dass
in
vielen
Ländern
und
Regionen
die
Verwendung
von
Fallen
eingeschränkt
oder
verboten
ist.
Es
ist
wichtig,
sich
über
lokale
Gesetze
und
Vorschriften
zu
informieren,
bevor
man
Fallen
aufstellt.
Hier
sind
einige
Quellen
und
Links,
die
weitere
Informationen
zum
Thema
Fallenbau
bieten:
1.
https://www.jagderleben.de/
2.
https://www.nabu.de/
3.
https://www.bmel.de/
4.
https://www.jagdverband.de/
Feuerstahl
Feuerstahl
ist
ein
Werkzeug
zum
Erzeugen
von
Funken,
die
zur
Entzündung
von
Brennmaterial
verwendet
werden
können.
Im
Gegensatz
zu
Streichhölzern
oder
Feuerzeugen
ist
ein
Feuerstahl
eine
dauerhafte
und
wiederverwendbare
Lösung
für
Feuerstarter-Bedürfnisse
in
der
Wildnis
oder
beim
Camping.
Ein
Feuerstahl
besteht
in
der
Regel
aus
einem
Stahlstab
und
einem
Schaber,
auch
als
Flint
oder
Zunder
bezeichnet.
Hier
sind
einige
Begriffe,
die
dir
bei
der
Beschäftigung
mit
Feuerstahl
hilfreich
sein
können:
1.
Stahlstab:
Der
Stahlstab
ist
der
Teil
des
Feuerstahls,
der
Funken
erzeugt.
Er
besteht
aus
einer
speziellen
Legierung,
die
Funken
erzeugt,
wenn
sie
mit
dem
Schaber
in
Kontakt
kommt.
Der
Stahlstab
kann
je
nach
Hersteller
und
Modell
unterschiedliche
Längen
und
Durchmesser
haben.
2.
Schaber:
Der
Schaber
ist
das
verwendete
Werkzeug,
um
den
Stahlstab
zu
schaben
und
Funken
zu
erzeugen.
Der
Schaber
kann
aus
Metall,
Kunststoff
oder
Holz
bestehen
und
ist
oft
mit
einer
scharfen
Kante
versehen,
um
den
Stahlstab
effektiv
abzuschaben.
3.
Flint:
Flint
ist
ein
Begriff,
der
manchmal
synonym
mit
Feuerstahl
verwendet
wird,
bezieht
sich
jedoch
speziell
auf
den
Schaber
oder
Zunder.
Flint
kann
aus
verschiedenen
Materialien
wie
Stahl,
Eisen,
Quarz
oder
anderen
Gesteinen
bestehen,
die
eine
hohe
Härte
und
Zerbrechlichkeit
aufweisen
und
Funken
erzeugen,
wenn
sie
mit
dem
Stahlstab
in
Kontakt
kommen.
4.
Zunder:
Zunder
ist
das
verwendete
Material,
um
den
Funken
zu
entzünden
und
das
Feuer
zu
starten.
Es
kann
aus
verschiedenen
Materialien
wie
Papier,
Stoff,
trockenem
Gras
oder
Blättern,
Holzspänen
oder
Pilzen
bestehen.
Hier
sind
einige
Quellen
und
Links:
1.
Feuerstahl
auf
Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerstahl
2.
Bushcraft-Forum.de:
https://www.bushcraft-germany.com/
Fischzucht
Fischzucht
ist
ein
wichtiger
Wirtschaftszweig,
der
weltweit
betrieben
wird.
Dabei
werden
Fische
in
kontrollierten
Umgebungen
gezüchtet,
um
den
Bedarf
an
Fischprodukten
zu
decken
und
Wildfischpopulationen
zu
entlasten.
Die
Fischzucht
kann
in
Teichen,
Tanks
oder
Meerwasserfarmen
durchgeführt
werden
und
erfordert
eine
sorgfältige
Überwachung
und
Management,
um
eine
optimale
Wachstumsrate
und
Gesundheit
der
Fische
zu
gewährleisten.
Fischzucht
ist
nicht
ohne
Herausforderungen,
wie
Krankheitsbekämpfung,
Umweltbelastungen,
Überfütterung
und
Ausbrüche
von
Parasiten
oder
Raubtieren.
Daher
sind
Kenntnisse
und
Erfahrungen
in
der
Fischzucht
von
größter
Bedeutung,
um
erfolgreich
zu
sein.
Zusätzlich
zur
Produktion
von
Fischprodukten
hat
die
Fischzucht
auch
positive
Auswirkungen
auf
die
lokale
Wirtschaft
und
die
Schaffung
von
Arbeitsplätzen.
Die
Nachhaltigkeit
der
Fischzucht
hängt
jedoch
von
der
Einhaltung
von
Umweltauflagen,
der
Verwendung
von
Futtermitteln
aus
nachhaltigen
Quellen
und
der
sorgfältigen
Auswahl
von
Zuchtarten
ab.
Quellen:
*
Food
and
Agriculture
Organization
of
the
United
Nations
(FAO).
(2021).
The
State
of
World
Fisheries
and
Aquaculture
2020.
http://www.fao.org/3/ca9229en/ca9229en.pdf
«
Tacon,
A.
G.
J.,
&
Metian,
M.
(2015).
Global
overview
on
the
use
of
fish
meal
and
fish
oil
in
industrially
compounded
aquafeeds:
Trends
and
future
prospects.
Aquaculture,
4-10.
https://doi.org/10.1016/j.ag-
pro.2015.02.001
«
Fitzsimmons,
K.
(2012).
Tilapia
Aquaculture.
John
Wiley
&
Sons.
Funklizenz
Eine
Funklizenz
ist
eine
behördliche
Genehmigung,
die
es
einem
Unternehmen
oder
einer
Person
erlaubt,
Funkfrequenzen
zu
nutzen.
Diese
Genehmigung
ist
notwendig,
da
Funkfrequenzen
ein
begrenztes
Gut
sind
und
daher
eine
Regulierung
benötigen,
um
sicherzustellen,
dass
sie
effizient
und
gerecht
genutzt
werden.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Funklizenzen,
die
je
nach
Art
der
Funknutzung
erforderlich
sind.
Einige
Beispiele
sind:
«
Amateurfunklizenz:
Diese
Lizenz
wird
benötigt,
um
als
Amateurfunker
zu
operieren.
Amateurfunk
ist
ein
Hobby,
bei
dem
Funkamateure
ihre
eigenen
Funkausrüstungen
bauen
und
betreiben
und
mit
anderen
Funkamateuren
auf
der
ganzen
Welt
kommunizieren.
+
Mobilfunklizenz:
Diese
Lizenz
wird
benötigt,
um
Mobilfunkdienste
anzubieten.
Mobilfunkdienste
sind
drahtlose
Telekommunikationsdienste,
die
es
Benutzern
ermöglichen,
Sprach-
und
Datenverbindungen
über
eine
Mobilfunkinfrastruktur
herzustellen.
+
Satellitenfunklizenz:
Diese
Lizenz
wird
benötigt,
um
Satellitenkommunikationsdienste
anzubieten.
Satellitenkommunikation
ist
eine
drahtlose
Kommunikation,
bei
der
Signale
zwischen
der
Erde
und
einem
Satelliten
ausgetauscht
werden,
um
Sprach-
und
Datenverbindungen
herzustellen.
Die
genauen
Anforderungen
und
Verfahren
zur
Erlangung
einer
Funklizenz
können
je
nach
Land
und
Region
unterschiedlich
sein.
In
den
USA
beispielsweise
sind
die
Federal
Communications
Commission
(FCC)
und
die
National
Telecommunications
and
Information
Administration
(NTIA)
für
die
Vergabe
von
Funklizenzen
zuständig.
Hier
sind
einige
Quellen
und
Links,
die
weitere
Informationen
zum
Thema
Funklizenz
bereitstellen:
«
International
Telecommunication
Union
(ITU):
https://www.itu.int/en/pages/default.aspx
«
Bundesnetzagentur:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikaton/Frequenzen/
SpezielleAnwendungen/Amateurfunk/start.html
«
https://www.funklizenz.de/
Funkgeräte
Funkgeräte
sind
elektronische
Geräte,
die
zur
drahtlosen
Kommunikation
über
Funkwellen
genutzt
werden.
Sie
werden
in
vielen
Bereichen
eingesetzt,
wie
zum
Beispiel
in
der
Luftfahrt,
beim
Militär,
im
Rettungsdienst,
in
der
Schifffahrt,
bei
der
Polizei
und
im
privaten
Bereich.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
im
Zusammenhang
mit
Funkgeräten:
1.
Frequenz:
Die
Anzahl
der
Schwingungen
pro
Sekunde,
die
eine
Funkwelle
durchführt.
Die
Frequenz
wird
in
Hertz
(Hz)
gemessen.
2.
Kanal:
Ein
spezifischer
Frequenzbereich,
der
für
die
Übertragung
von
Funksignalen
reserviert
ist.
3.
Modulation:
Die
Art
und
Weise,
wie
ein
Signal
auf
eine
Funkwelle
aufgeprägt
wird,
um
es
über
eine
bestimmte
Entfernung
zu
übertragen.
4.
Reichweite:
Die
maximale
Entfernung,
die
ein
Funkgerät
ein
Signal
übertragen
kann,
bevor
es
zu
starken
Signalverlusten
kommt.
5.
Verschlüsselung:
Ein
Verfahren
zur
Verschlüsselung
von
Funksignalen,
um
eine
sichere
und
private
Kommunikation
zu
gewährleisten.
Hier
sind
einige
Quellen
und
Links:
1.
„Introduction
to
Radio
Communications“
von
Radio
Society
of
Great
Britain
(RSGB):
https://rsgb.org/
2.
„Radio
Communications
Basics“
von
Federal
Communications
Commission
(FCC):
https://www.fcc.gov/
Ferngläser
Ferngläser
sind
optische
Instrumente,
die
für
die
Beobachtung
von
Objekten
in
der
Ferne
verwendet
werden.
Sie
bestehen
aus
zwei
Teleskopen,
die
nebeneinander
montiert
sind
und
gemeinsam
ein
stereoskopisches
Bild
erzeugen.
Dadurch
ermöglichen
sie
eine
vergrößerte
Darstellung
von
entfernten
Objekten,
die
mit
bloßem
Auge
nicht
erkennbar
sind.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
rund
um
Ferngläser
und
deren
Bedeutung:
«
Vergrößerung:
Die
Vergrößerung
bezieht
sich
auf
das
Verhältnis
der
scheinbaren
Größe
des
Objekts
durch
das
Fernglas
im
Vergleich
zur
tatsächlichen
Größe
des
Objekts.
Eine
Vergrößerung
von
zehnmal
bedeutet
beispielsweise,
dass
das
Objekt
zehnmal
größer
erscheint
als
mit
bloßem
Auge.
Vergrößerungen
von
acht-
bis
zehnmal
für
die
meisten
Anwendungen
ausreichend.
»
Objektivdurchmesser:
Der
Objektivdurchmesser
bezieht
sich
auf
die
Größe
der
Objektivlinse,
die
sich
am
weitesten
vom
Auge
befindet.
Ein
größerer
Objektivdurchmesser
führt
zu
einem
helleren
Bild
und
einer
größeren
Tiefenschärfe.
Ein
kleinerer
Objektivdurchmesser
macht
das
Fernglas
leichter
und
handlicher.
*
Austrittspupille:
Die
Austrittspupille
bezieht
sich
auf
den
Durchmesser
des
Lichtstrahls,
der
das
Fernglas
verlässt
und
ins
Auge
gelangt.
Die
Austrittspupille
ist
abhängig
von
der
Größe
des
Objektivdurchmessers
und
der
Vergrößerung.
Eine
Austrittspupille
von
4
mm
oder
mehr
ist
in
der
Regel
ausreichend
für
eine
gute
Bildqualität.
Prismen:
Die
meisten
Ferngläser
verwenden
Dach-
oder
Porroprismen,
um
das
Bild
aufzurichten
und
eine
gute
Bildqualität
zu
gewährleisten.
Dachprismen
sind
kompakter
und
leichter,
während
Porroprismen
ein
breiteres
Sichtfeld
bieten.
*
Fokussierung:
Die
Fokussierung
bezieht
sich
auf
die
Möglichkeit,
das
Bild
scharfzustellen.
Die
meisten
Ferngläser
verfügen
über
einen
zentralen
Fokussierring
und
manche
Modelle
haben
auch
einen
Dioptrienausgleich,
um
das
Fernglas
an
die
individuelle
Sehkraft
anzupassen.
*
Bildstabilisierung:
Einige
Ferngläser
sind
mit
einer
Bildstabilisierungsfunktion
ausgestattet,
die
Verwacklungen
und
Bewegungen
ausgleicht
und
ein
ruhiges
Bild
ermöglicht.
Hier
sind
einige
Quellen
für
weiterführende
Informationen
zu
Ferngläsern:
«
Zeiss:
https://www.zeiss.de/
«
Birdwatching
Bliss:
https://www.birdwatching-bliss.com/
«
OutdoorGearLab:
https://www.outdoorgearlab.com/
Feuer
anziinden
Feuer
anziinden
ist
eine
uralte
Fertigkeit,
die
von
Menschen
seit
Tausenden
von
Jahren
genutzt
wird.
Hier
ist
ein
Glossar
von
Begriffen
und
Konzepten,
die
mit
dem
Thema
„Feuer
anziinden”
verbunden
sind:
1.
Zunder:
Materialien,
die
leicht
entzündbar
sind
und
als
Brennstoffe
dienen
können,
um
das
Feuer
zu
starten.
Dies
können
trockene
Blätter,
Gras,
Stroh
oder
Baumrinde
sein.
2.
Feuerstein:
ein
Gestein,
das
Funken
erzeugen
kann,
wenn
es
mit
Stahl
oder
einem
harten
Gegenstand
geschlagen
wird.
Diese
Funken
können
verwendet
werden,
um
Zunder
zu
entzünden
und
das
Feuer
anzufachen.
3.
Feuerstahl:
ein
modernes
Werkzeug,
das
Funken
erzeugt,
wenn
es
mit
einem
Stahlstück
gerieben
wird.
Feuerstähle
sind
langlebiger
als
Feuersteine
und
können
in
jeder
Umgebung
verwendet
werden.
4.
Streichhölzer:
Stäbchen,
die
mit
chemischen
Substanzen
behandelt
wurden,
um
schnell
zu
brennen
und
Feuer
zu
entfachen.
Es
gibt
zwei
Arten
von
Streichhölzern:
Einweg-
und
Mehrweg-Streichhölzer.
5.
Feueranzünder:
moderne
Produkte,
die
oft
aus
Papier
oder
Wachs
bestehen
und
mit
Chemikalien
behandelt
werden,
um
schnell
zu
brennen
und
Feuer
zu
entfachen.
Feueranzünder
sind
eine
bequeme
Option,
wenn
man
schnell
ein
Feuer
entfachen
möchte.
6.
Feuerholz:
größere
Stücke
von
Holz,
die
als
Brennstoffe
dienen
und
das
Feuer
am
Brennen
halten.
Es
ist
wichtig,
trockenes
und
gut
abgelagertes
Holz
zu
verwenden,
um
ein
Feuer
aufrechtzuerhalten.
7.
Feuerstelle:
ein
speziell
angelegter
Bereich,
in
dem
ein
Feuer
entzündet
werden
kann.
Feuerstellen
können
aus
Steinen,
Ziegeln
oder
Beton
gebaut
werden
und
sollten
an
einem
sicheren
Ort,
wie
zum
Beispiel
einem
Campingplatz,
verwendet
werden.
Hier
sind
einige
Quellen
und
Links:
«
„Feuer
machen
ohne
Streichhölzer“
von
der
Deutschen
Waldjugend:
https://www.waldjugend.de/
«
„Feuerstahl
vs.
Feuerstein:
Welcher
ist
der
beste
Feuerstarter?“
von
The
Prepared:
https://theprepared.com/
Feuer
löschen
Feuerloschen
bezieht
sich
auf
alle
Maßnahmen,
die
ergriffen
werden,
um
ein
Feuer
zu
kontrollieren
oder
zu
löschen.
Hier
sind
einige
der
wichtigsten
Begriffe
und
Konzepte,
die
mit
dem
Thema
Feuerldschen
verbunden
sind:
1.
Feuerlöscher:
Ein
tragbares
Gerät,
das
dazu
dient,
kleine
Feuer
zu
löschen
oder
zu
kontrollieren.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Feuerldschern,
die
fiir
unterschiedliche
Brandklassen
ausgelegt
sind.
Die
bekanntesten
Klassen
sind
ABC,
BC
und
A.
2.
Feuerwehr:
Eine
Organisation,
die
professionell
geschulte
und
ausgeriistete
Feuerwehrleute
und
-ausriistung
bereitstellt,
um
größere
Brande
zu
löschen
und
Leben
zu
retten.
In
Deutschland
ist
die
Feuerwehr
eine
Aufgabe
der
Kommunen.
3.
Brandmelder:
Ein
automatisches
Uberwachungssystem,
das
Rauch
oder
Wärme
erkennt
und
ein
Signal
an
eine
zentrale
Alarmierungseinrichtung
sendet.
Es
gibt
auch
Systeme,
die
direkt
die
Feuerwehr
alarmieren.
4.
Löschmittel:
Materialien,
die
zur
Unterdrückung
oder
Löschung
von
Branden
verwendet
werden
können.
Zum
Beispiel
Wasser,
Schaum,
Trockenchemikalien
oder
Kohlendioxid.
5.
Rauchmelder:
Ein
Gerät,
das
bei
Rauchentwicklung
ein
lautes
Alarmsignal
ausgibt,
um
Menschen
vor
einem
Brand
zu
warnen.
6.
Feuerlöschtaktiken:
Verschiedene
Strategien
und
Techniken,
die
von
Feuerwehrleuten
angewendet
werden,
um
Brände
zu
löschen
oder
unter
Kontrolle
zu
halten.
Dazu
gehören
zum
Beispiel
das
Abschneiden
von
Brennstoffquellen,
das
Eindämmen
von
Feuerlinien
und
das
gezielte
Löschen
von
Bränden.
Quellen
und
Links:
+
Informationen
zum
Feuerlöscher
und
den
Brandklassen
finden
Sie
auf
der
Website
des
Deutschen
Feuerwehrverbandes:
https://www.feuerwehrverband.de/
*
Bundesverband
Brandschutz-Fachbetriebe
e.V.
(bvbf):
https://www.bvbf-brandschutz.de/feuerloescher-
lernen/feuerloescher/
*
Bundesanstalt
für
Materialforschung
und
-prüfung
(BAM):
https://www.bam.de/
«
Deutsche
Gesetzliche
Unfallversicherung
(DGUV):
https://www.dquv.de/
«
Verband
der
Feuerwehren
in
NRW
(VdF
NRW):
https://www.vdf-nrw.de/
Freie
Waffen
Als
„freie
Waffen“
bezeichnet
man
in
Deutschland
bestimmte
Arten
von
Waffen,
die
man
ohne
besondere
Erlaubnis
besitzen
und
erwerben
darf.
Hierzu
zählen
beispielsweise
Schreckschuss-,
Gas-
und
Signalwaffen.
Diese
Waffen
sind
zwar
nicht
tödlich,
können
aber
dennoch
gefährlich
sein,
wenn
sie
falsch
verwendet
werden
oder
in
die
falschen
Hände
geraten.
Schreckschusswaffen
sehen
echten
Waffen
oft
sehr
ähnlich
und
können
deshalb
schnell
für
Verwechslungen
sorgen.
Sie
dürfen
nur
mit
einem
„kleinen
Waffenschein“
erworben
werden,
den
man
bei
der
zuständigen
Behörde
beantragen
muss.
Außerdem
muss
man
mindestens
18
Jahre
alt
sein
und
darf
keine
Vorstrafen
haben.
Gaswaffen,
auch
bekannt
als
Gas-Signalwaffen
oder
Schreckschusspistolen
mit
Gas,
werden
in
der
Regel
für
Selbstverteidigung
oder
Signalgebung
genutzt.
Sie
verschießen
Gaspatronen,
die
eine
laute
Knall-
und
Lichterscheinung
erzeugen.
Auch
für
den
Besitz
und
Erwerb
von
Gaswaffen
benötigt
man
einen
kleinen
Waffenschein.
Signalwaffen
wiederum
werden
vor
allem
für
Signalgebung,
zum
Beispiel
auf
See
oder
in
den
Bergen,
verwendet.
Sie
sind
meist
sehr
klein
und
leicht,
aber
dennoch
laut
genug,
um
von
anderen
Menschen
gehört
zu
werden.
Auch
für
Signalwaffen
benötigt
man
einen
kleinen
Waffenschein.
Es
ist
wichtig
zu
beachten,
dass
freie
Waffen
immer
nur
für
den
jeweiligen
Verwendungszweck
genutzt
werden
dürfen.
Eine
Schreckschusspistole
zum
Beispiel
darf
nicht
als
Drohung
oder
zur
Einschüchterung
verwendet
werden,
sondern
nur
zur
Selbstverteidigung
im
Notfall.
Wer
eine
freie
Waffe
besitzt,
sollte
sich
unbedingt
über
die
geltenden
Gesetze
und
Vorschriften
informieren
und
diese
einhalten.
Hierzu
gehört
zum
Beispiel,
dass
man
die
Waffe
nicht
in
der
Öffentlichkeit
tragen
oder
ohne
guten
Grund
abfeuern
darf.
Quellen:
«
https://www.waffensammler-kuratorium.de/
«
https://www.bka.de/
Links:
+
Informationen
zum
kleinen
Waffenschein
auf
der
Webseite
des
Bundesverwaltungsamts:
https://
www.bva.bund.de/
+
Informationen
zum
Waffengesetz
auf
der
Webseite
des
Bundesministeriums
der
Justiz
und
fiir
Verbraucherschutz:
https://www.gesetze-im-internet.de/waffg
2002/index.html
Gemiiseanbau
Gemiiseanbau
ist
eine
der
ältesten
und
wichtigsten
landwirtschaftlichen
Praktiken
der
Menschheitsgeschichte.
Hier
sind
einige
Begriffe,
die
beim
Gemiiseanbau
häufig
verwendet
werden:
1.
Bodenqualitat:
Die
Qualität
des
Bodens
hat
einen
großen
Einfluss
auf
die
Qualität
und
den
Ertrag
von
Gemiisepflanzen.
Um
eine
gute
Bodenqualitdt
zu
erhalten
oder
zu
verbessern,
kann
man
beispielsweise
organische
Materialien
wie
Kompost
oder
Mist
in
den
Boden
einarbeiten.
2.
Fruchtfolge:
Die
Fruchtfolge
bezieht
sich
auf
die
Abfolge
von
verschiedenen
Gemiisesorten
auf
demselben
Acker.
Eine
gute
Fruchtfolge
kann
dazu
beitragen,
den
Boden
zu
verbessern
und
Schadlingsbefall
zu
reduzieren.
3.
Mulchen:
Mulchen
bedeutet,
dass
man
den
Boden
rund
um
die
Gemüsepflanzen
mit
einer
Schicht
aus
organischen
Materialien
wie
beispielsweise
Stroh
oder
Blättern
bedeckt.
Dadurch
wird
der
Boden
vor
Austrocknung
geschützt
und
die
Bodenstruktur
verbessert.
4.
Bewässerung:
Eine
ausreichende
Bewässerung
ist
für
das
Wachstum
von
Gemüsepflanzen
unerlässlich.
Es
gibt
verschiedene
Möglichkeiten
der
Bewässerung,
von
der
manuelle
Bewässerung
mit
einer
Gießkanne
bis
hin
zur
automatischen
Bewässerung
mit
einer
Bewässerungsanlage.
5.
Düngung:
Eine
ausreichende
Düngung
mit
den
richtigen
Nährstoffen
ist
für
das
Wachstum
von
Gemüsepflanzen
ebenso
wichtig
wie
eine
gute
Bewässerung.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
Düngemitteln,
von
organischen
Düngemitteln
wie
beispielsweise
Kompost
oder
Mist
bis
hin
zu
mineralischen
Düngemitteln
wie
beispielsweise
Nitrat.
Hier
sind
einige
nützliche
Links
und
Quellen
zum
Thema
Gemüseanbau:
1.
Informationen
zum
Gemüseanbau
auf
der
Webseite
des
Bundesministeriums
für
Ernährung
und
Landwirtschaft:
https://www.bmel.de/
2.
Ratgeber
„Gemüseanbau
im
eigenen
Garten“
vom
Verbraucherzentrale-Bundesverband:
https://
www.verbraucherzentrale.de/
3.
Informationen
zum
Gemüseanbau
auf
der
Webseite
der
Bayerischen
Landesanstalt
für
Landwirtschaft:
https://www.lfl.bayern.de/
4.
Informationen
zur
Bodenqualität
und
Bodenverbesserung
auf
der
Webseite
der
Bundesanstalt
für
Landwirtschaft
und
Ernährung:
https://www.bmel.de/
5.
Informationen
zur
Bewässerung
im
Gemüseanbau
auf
der
Webseite
des
Deutschen
Bauernverbandes:
https://www.bauernverband.de/
Gladio-Einheiten
Gladio
ist
der
Codename
für
eine
Reihe
von
Geheimarmeen,
die
während
des
Kalten
Krieges
in
Europa
von
der
NATO
und
den
nationalen
Geheimdiensten
aufgestellt
wurden.
Diese
Einheiten
wurden
insbesondere
im
Falle
einer
sowjetischen
Invasion
eingesetzt
und
sollten
Partisanenaktionen
durchführen
sowie
Sabotageakte
gegen
feindliche
Einrichtungen
und
Infrastruktur
verüben.
Der
Name
„Gladio“
stammt
von
einem
antiken
römischen
Kurzschwert.
Die
Existenz
von
Gladio-Einheiten
wurde
erstmals
in
den
1990er
Jahren
öffentlich
bekannt,
als
Untersuchungen
in
Italien
die
Existenz
einer
solchen
Geheimarmee
in
diesem
Land
aufdeckten.
In
der
Folge
wurden
auch
in
anderen
europäischen
Ländern
ähnliche
Einheiten
enttarnt.
Die
genaue
Größe
und
Struktur
dieser
Einheiten
sind
bis
heute
nicht
vollständig
bekannt,
da
viele
Dokumente
und
Informationen
als
geheim
eingestuft
wurden.
Es
wird
vermutet,
dass
Gladio-Einheiten
in
mehreren
europäischen
Ländern,
darunter
Italien,
Belgien,
Frankreich,
Deutschland,
den
Niederlanden,
Norwegen,
Spanien,
der
Schweiz
und
Großbritannien,
aktiv
waren
und
heute
anderweitig
verdeckt
eingesetzt
werden.
Einige
Historiker
und
Experten
argumentieren,
dass
die
Einheiten
als
Teil
einer
Verteidigungsstrategie
der
NATO
gegen
eine
mögliche
sowjetische
Invasion
eingesetzt
wurden
und
dass
sie
niemals
in
illegale
Aktivitäten
oder
Operationen
verwickelt
waren.
Andere
wiederum
behaupten,
dass
die
Einheiten
in
einige
illegalen
Aktivitäten
verwickelt
waren,
wie
etwa
Terroranschläge
oder
verdeckte
Operationen
gegen
politische
Gegner.
Quellen
und
Links:
+
Die
Geschichte
von
Gladio
—
ARD
Mediathek:
https://www.ardmediathek.de/
«
Gladio
—
Die
verdeckte
Armee
der
NATO
(Spiegel
Online):
https://www.spiegel.de/
«
Gladio
(Wikipedia):
https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Gladio
+
Geheimarmeen
und
Stay-Behind-Organisationen
(Bundeszentrale
fiir
politische
Bildung):
https://
www.bpb.de/themen/geschichte/
Grid-Resilienz
Ein
Begriff,
der
sich
auf
die
Fähigkeit
des
Stromnetzes
bezieht,
Schocks
und
Störungen
zu
absorbieren
und
sich
schnell
zu
erholen,
um
einen
unterbrechungsfreien
Stromfluss
zu
gewährleisten.
Diese
Resilienz
ist
besonders
wichtig
in
Zeiten
von
Naturkatastrophen,
Cyberangriffen
und
anderen
Bedrohungen
für
die
Strominfrastruktur.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
und
Definitionen
im
Zusammenhang
mit
Grid-Resilienz:
1.
Smart
Grid:
Ein
intelligentes
Stromnetz,
das
digitale
Technologien
und
Automatisierung
nutzt,
um
den
Stromfluss
zu
optimieren
und
die
Effizienz
und
Resilienz
des
Netzes
zu
verbessern.
2.
Microgrid:
Ein
lokales
Stromnetz,
das
aus
kleinen
Stromerzeugern,
Energiespeichern
und
Verbrauchern
besteht
und
unabhängig
vom
Hauptstromnetz
betrieben
werden
kann.
3.
Demand
Response:
Ein
System,
das
Verbraucher
dazu
ermutigt,
ihre
Stromnutzung
während
Spitzenzeiten
zu
reduzieren,
um
den
Strombedarf
zu
senken
und
die
Belastung
des
Netzes
zu
verringern.
4.
Distributed
Energy
Resources
(DER):
Kleine,
dezentrale
Stromerzeuger
wie
Solarmodule,
Windkraftanlagen
und
Brennstoffzellen,
die
in
das
Stromnetz
integriert
werden
können,
um
die
Energieversorgung
zu
diversifizieren
und
die
Abhängigkeit
von
traditionellen
Kraftwerken
zu
reduzieren.
5.
Cybersecurity:
Die
Praxis
des
Schutzes
von
Netzwerken,
Computersystemen
und
digitalen
Informationen
vor
Diebstahl,
Beschädigung
oder
unbefugtem
Zugriff.
Quellen:
e
https://www.smartgrid.gov/the_smart_grid/smart_grid.html
«
https://www.energy.gov/
«
https://www.cisa.gov/cybersecurity
HEMP
High
EMP
steht
für
„High-altitude
electromagnetic
pulse“,
zu
Deutsch:
Elektromagnetischer
Impuls
in
großer
Höhe.
Es
handelt
sich
dabei
um
eine
plötzliche
und
kurzzeitige
Störung
des
elektromagnetischen
Feldes
der
Erde,
die
durch
eine
nukleare
Explosion
in
großer
Höhe
verursacht
werden
kann.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
im
Zusammenhang
mit
High
EMP:
1.
EMP:
Elektromagnetischer
Impuls.
Es
handelt
sich
um
eine
Störung
des
elektromagnetischen
Feldes,
die
durch
eine
plötzliche
Freisetzung
von
Energie
verursacht
wird.
Dies
kann
durch
eine
nukleare
Explosion
in
großer
Höhe,
aber
auch
durch
natürliche
Ereignisse
wie
Blitze
verursacht
werden.
2.
HEMP:
High-altitude
electromagnetic
pulse.
Ein
HEMP
wird
durch
eine
nukleare
Explosion
in
großer
Höhe
verursacht.
Es
kann
große
Schäden
an
elektronischen
Geräten
und
Infrastrukturen
verursachen,
indem
es
elektronische
Komponenten
durch
Überlastung
zerstört.
3.
E1,
E2,
E3
Pulse:
Elektromagnetischer
Impuls
in
drei
Phasen,
die
als
E1,
E2
und
E3
bezeichnet
werden.
E1
ist
der
erste
Impuls
und
tritt
unmittelbar
nach
der
nuklearen
Explosion
auf.
Es
ist
der
stärkste
Impuls
und
kann
elektronische
Geräte
und
Infrastrukturen
sofort
zerstören.
E2
ist
der
zweite
Impuls
und
tritt
einige
Mikrosekunden
nach
der
Explosion
auf.
Es
ist
weniger
stark
als
E1,
aber
es
kann
immer
noch
erhebliche
Schäden
verursachen.
E3
ist
der
dritte
Impuls
und
tritt
einige
Sekunden
bis
Minuten
nach
der
Explosion
auf.
Es
ist
der
schwächste
Impuls,
kann
jedoch
lang
anhaltende
Stromausfälle
und
Schäden
an
der
Stromversorgungsinfrastruktur
verursachen.
4.
Faraday-Käfig:
Ein
Faraday-Käfig
ist
ein
geschlossener
Raum
oder
Behälter
aus
leitendem
Material,
der
elektrische
Ladungen
und
elektromagnetische
Felder
blockiert.
Elektronische
Geräte
können
in
einem
Faraday-
Käfig
vor
den
Auswirkungen
eines
HEMP
geschützt
werden.
Hier
sind
einige
Quellen
und
Links
zum
Thema
High
EMP:
1.
Artikel
über
HEMP
auf
der
Website
des
US-Militärs:
https://www.dtra.mil/
2.
Artikel
über
EMP
auf
der
Website
der
US-Regierung:
https://www.energy.gov/
3.
Wikipedia-Eintrag
zu
Faraday-Käfigen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Faraday-K%C3%A4fig
IFAK
IFAK
steht
für
„Individual
First
Aid
Kit“
und
ist
eine
Ausrüstung,
die
von
Soldaten,
Polizisten
und
anderen
Einsatzkräften
zur
Erstversorgung
von
Verletzungen
am
eigenen
Körper
verwendet
wird.
Ein
IFAK
enthält
typischerweise
medizinisches
Material
wie
Verbandmaterial,
Blutstillungsmittel,
Nadeln
und
Scheren.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
im
Zusammenhang
mit
IFAKs:
1.
Tourniquet:
Ein
Tourniquet
ist
ein
eng
anliegendes
Band,
das
um
eine
Gliedmaße
gewickelt
wird,
um
Blutungen
zu
stoppen.
Tourniquets
können
lebensrettend
sein,
wenn
herkömmliche
Methoden
zur
Blutstillung
nicht
funktionieren.
2.
Chest
Seal:
Ein
Chest
Seal
ist
ein
Verbandmaterial,
das
auf
offene
Brustwunden
aufgetragen
wird,
um
das
Eindringen
von
Luft
zu
verhindern.
Dies
ist
wichtig,
um
Spannungen
im
Brustkorb
zu
reduzieren
und
einen
Lungenkollaps
zu
vermeiden.
3.
Nasopharyngeale
Luftwegsöffnung
(NPA):
Ein
NPA
ist
ein
Schlauch,
der
durch
die
Nase
in
den
Rachenraum
eingeführt
wird,
um
den
Luftstrom
bei
verletzten
oder
blockierten
Atemwegen
aufrechtzuerhalten.
4.
QuikClot:
QuikClot
ist
ein
Blutstillungsmittel,
das
aus
einer
Substanz
namens
Zeolith
besteht
und
das
Blut
schnell
gerinnt.
Es
wird
oft
als
schnelle
Lösung
für
schwere
Blutungen
verwendet.
5.
Emergency
Bandage:
Eine
Emergency
Bandage
ist
ein
Verband,
der
mit
einer
Klemme
oder
einer
Vorrichtung
zur
Selbstfixierung
versehen
ist.
Es
kann
schnell
und
einfach
auf
Verletzungen
aufgetragen
werden
und
ist
besonders
nützlich
für
Einzelne,
die
sich
selbst
versorgen
müssen.
Quellen
und
Links:
«
https://www.military.com/
«
https://www.narescue.com/
«
https://www.tacmedaustralia.com.au
Israeli
Bandage
Ein
Druckverband
ist
eine
medizinische
Technik,
die
verwendet
wird,
um
Blutungen
zu
stoppen
oder
zu
reduzieren,
indem
ein
gleichmäßiger
Druck
auf
die
Wunde
ausgeübt
wird.
Der
israelische
Verband
ist
eine
Art
von
Druckverband,
der
häufig
in
der
präklinischen
Versorgung
und
im
Militär
eingesetzt
wird.
Hier
sind
die
wichtigsten
Merkmale
und
Anwendungen
des
israelischen
Verbands:
«
Der
israelische
Verband
besteht
aus
einer
elastischen
Bandage
mit
einer
speziellen
Applikatorplatte
und
einer
Verriegelungsvorrichtung,
die
es
dem
Benutzer
ermöglicht,
den
Verband
mit
einer
Hand
anzulegen.
«
Der
Verband
wird
oft
verwendet,
um
große,
stark
blutende
Wunden
zu
behandeln,
wie
sie
bei
Schusswunden
oder
schweren
Traumata
auftreten
können.
e
Der
Verband
wird
in
der
Regel
direkt
auf
die
Wunde
aufgelegt,
wobei
die
Applikatorplatte
auf
die
Wunde
selbst
platziert
wird,
um
den
Druck
gleichmäßig
zu
verteilen.
«
Der
Verband
wird
dann
um
die
betroffene
Extremität
gewickelt,
wobei
der
Druck
erhöht
wird,
um
die
Blutung
zu
kontrollieren.
Die
Verriegelungsvorrichtung
wird
dann
aktiviert,
um
den
Verband
zu
sichern
und
den
Druck
aufrechtzuerhalten.
«
Es
ist
wichtig,
den
Verband
während
des
Transports
zum
Krankenhaus
oder
der
nächsten
medizinischen
Einrichtung
aufrechtzuerhalten
und
regelmäßig
zu
überprüfen,
um
sicherzustellen,
dass
er
nicht
zu
eng
oder
zu
locker
ist.
Quellen:
*
The
Emergency
Bandage:
A
Tool
for
Saving
Lives
(Israeli
First
Aid,
2021):
https://israelifirstaid.com/
«
How
to
Apply
an
Israeli
Bandage
(Verywell
Health,
2021):
https://www.verywellhealth.com/how-to-apply-
an-israeli-bandage-1298927
Kartenkunde
Kartenkunde
oder
auch
Navigation
ist
eine
Fähigkeit,
die
es
einem
ermöglicht,
sich
mithilfe
von
Karten
und
anderen
Orientierungshilfen
in
unbekannten
Gebieten
zurechtzufinden.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe,
die
im
Zusammenhang
mit
Kartenkunde
verwendet
werden:
1.
Legende:
Eine
Legende
ist
eine
Übersicht,
die
auf
der
Karte
die
Symbole,
Farben
und
andere
Zeichen
erklärt.
2.
Maßstab:
Der
Maßstab
auf
einer
Karte
gibt
an,
wie
groß
der
abgebildete
Bereich
im
Verhältnis
zur
realen
Welt
ist.
Zum
Beispiel
bedeutet
ein
Maßstab
von
1:50.000,
dass
1
cm
auf
der
Karte
50.000
cm
(oder
500
m)
in
der
realen
Welt
entspricht.
3.
Kompass:
Ein
Kompass
ist
ein
Instrument,
das
den
Magnetismus
der
Erde
nutzt,
um
eine
Richtungsanzeige
zu
geben.
Ein
Kompass
wird
oft
in
Verbindung
mit
einer
Karte
verwendet,
um
den
Kurs
zu
bestimmen.
4.
GPS:
GPS
(Global
Positioning
System)
ist
ein
Satellitennavigationssystem,
das
zur
Bestimmung
der
genauen
Position
auf
der
Erde
verwendet
wird.
GPS-Geräte
können
oft
auch
Karten
und
andere
Informationen
anzeigen,
die
für
die
Navigation
nützlich
sind.
5.
Orientierungslauf:
Orientierungslauf
ist
eine
Sportart,
bei
der
man
mithilfe
einer
Karte
und
eines
Kompasses
einen
bestimmten
Kurs
durchlaufen
muss.
Diese
Sportart
erfordert
sehr
gute
Kartenkenntnisse
und
Navigationserfahrung.
Quellen:
+
„Navigation
mit
Karte
und
Kompass"
von
Christoph
Bruns,
ISBN:
978-
3-88653-851-1
+
„Kartenlesen
für
Einsteiger“
von
Hans-Joachim
Burmeister,
ISBN:
978-
3-8317-2726-9
+
„GPS
Navigation:
Praxiswissen
fiir
Outdoorer“
von
Burkhard
Fuchs,
ISBN:
978-3-938963-68-8
Krisenvorsorge
Krisenvorsorge
ist
das
Handeln
im
Vorfeld
einer
Krise,
um
sich
selbst
und
seine
Familie
auf
mögliche
Krisensituationen
vorzubereiten
und
ihnen
bestmöglich
zu
begegnen.
Dabei
geht
es
um
die
Beschaffung
von
Lebensmitteln,
Wasser,
Medikamenten,
Werkzeugen
und
anderen
Dingen,
die
im
Falle
einer
Krise
von
Nutzen
sein
können.
Im
Folgenden
findest
du
einige
Begriffe
und
ihre
Erklärungen
im
Zusammenhang
mit
Krisenvorsorge:
1.
Notfallvorrat:
Ein
Notfallvorrat
ist
eine
Sammlung
von
Dingen,
die
im
Falle
einer
Krise
benötigt
werden
können,
wie
zum
Beispiel
Wasser,
haltbare
Lebensmittel,
Medikamente
und
Werkzeuge.
2.
Selbstversorgung:
Selbstversorgung
ist
ein
Konzept,
bei
dem
man
sich
selbst
und
seine
Familie
durch
eigene
Anbau-
oder
Produktionsmethoden
mit
Nahrungsmitteln,
Energie
und
anderen
Ressourcen
versorgt.
3.
Bug-Out-Bag:
Ein
Bug-Out-Bag
ist
ein
Rucksack
oder
eine
Tasche,
die
mit
den
wichtigsten
Dingen
für
eine
Evakuierung
im
Falle
einer
Krise
gefüllt
ist.
4.
Krisenvorsorgeplan:
Ein
Krisenvorsorgeplan
ist
ein
Dokument,
das
alle
notwendigen
Schritte
und
Maßnahmen
auflistet,
die
im
Falle
einer
Krise
getroffen
werden
sollten.
5.
Wasserfilter:
Ein
Wasserfilter
ist
ein
Gerät,
das
dazu
verwendet
wird,
Wasser
von
Verunreinigungen
zu
reinigen
und
sicher
zu
trinken
zu
machen.
6.
Radioempfänger:
Ein
Radioempfänger
kann
im
Falle
einer
Krise
genutzt
werden,
um
wichtige
Nachrichten
und
Warnungen
zu
empfangen.
Hier
sind
einige
Quellen
und
Links
zum
Thema
Krisenvorsorge:
*
Bundesamt
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe:
https://www.bbk.bund.de
«
Deutsches
Rotes
Kreuz:
https://www.drk.de/
*
Bundeszentrale
für
politische
Bildung:
https://www.bpb.de/
Krankenpflege
Krankenpflege
ist
ein
wichtiger
Bereich
im
Gesundheitswesen,
der
sich
mit
der
Versorgung
und
Betreuung
von
kranken
und
pflegebedürftigen
Menschen
befasst.
Es
gibt
eine
Vielzahl
von
Begriffen
und
Konzepten,
die
in
der
Krankenpflege
verwendet
werden.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
und
ihre
Erklärungen:
1.
Pflegeplanung:
Die
Pflegeplanung
ist
ein
Prozess,
bei
dem
die
Bedürfnisse
des
Patienten
ermittelt
und
ein
individueller
Pflegeplan
erstellt
wird.
Der
Pflegeplan
umfasst
die
Pflegeziele,
Maßnahmen
und
Evaluationen.
2.
Hygiene:
Die
Hygiene
bezieht
sich
auf
Maßnahmen
zur
Vorbeugung
von
Infektionen
und
Krankheiten.
Dazu
gehören
Händewaschen,
Desinfektion
von
Gegenständen
und
Oberflächen
sowie
das
Tragen
von
Schutzkleidung.
3.
Vitalzeichen:
Vitalzeichen
sind
messbare
Parameter,
die
den
Zustand
eines
Patienten
anzeigen.
Dazu
gehören
Puls,
Blutdruck,
Atemfrequenz
und
Körpertemperatur.
4.
Medikamente:
Medikamente
werden
in
der
Krankenpflege
eingesetzt,
um
Krankheiten
zu
behandeln
oder
Symptome
zu
lindern.
Es
ist
wichtig,
dass
Medikamente
ordnungsgemäß
verabreicht
und
dokumentiert
werden.
5.
Wundversorgung:
Die
Wundversorgung
umfasst
die
Behandlung
und
Pflege
von
Wunden,
um
Infektionen
zu
verhindern
und
die
Heilung
zu
fördern.
Dazu
gehören
Reinigung,
Verbandswechsel
und
gegebenenfalls
die
Verwendung
von
Wundauflagen.
Quellen
und
Links:
«
Deutscher
Berufsverband
für
Pflegeberufe
(DBfK):
https://www.dbfk.de/
«
Robert
Koch-Institut
(RKI):
https://www.rki.de/
*
Bundesministerium
für
Gesundheit
(BMG):
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/
Krisenmanagement
Krisenmanagement
bezieht
sich
auf
die
strategische
Planung
und
Umsetzung
von
Maßnahmen,
um
eine
Krise
zu
bewältigen.
Eine
Krise
kann
verschiedene
Formen
annehmen,
zum
Beispiel
Naturkatastrophen,
Epidemien,
wirtschaftliche
Rezessionen,
Terrorismus
oder
Cyberattacken.
Das
Ziel
des
Krisenmanagements
ist
es,
die
Auswirkungen
der
Krise
zu
minimieren
und
die
Schäden
für
das
Unternehmen,
die
Gemeinde
oder
die
Gesellschaft
zu
begrenzen.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
im
Zusammenhang
mit
Krisenmanagement:
1.
Krisenreaktionsplan:
Ein
Krisenreaktionsplan
ist
ein
Dokument,
das
die
Schritte
beschreibt,
die
im
Falle
einer
Krise
zu
unternehmen
sind.
Ein
guter
Krisenreaktionsplan
sollte
klare
Anweisungen
für
die
Reaktion
auf
verschiedene
Arten
von
Krisen
enthalten,
einschließlich
der
Identifizierung
von
Verantwortlichkeiten
und
der
Koordination
von
Kommunikation
und
Maßnahmen.
2.
Krisenkommunikation:
Krisenkommunikation
bezieht
sich
auf
die
Art
und
Weise,
wie
eine
Organisation
in
Zeiten
der
Krise
mit
den
verschiedenen
Interessengruppen
kommuniziert.
Eine
effektive
Krisenkommunikation
kann
dazu
beitragen,
die
öffentliche
Wahrnehmung
der
Krise
und
des
Unternehmens
zu
beeinflussen.
3.
Business
Continuity
Management
(BCM):
Business
Continuity
Management
bezieht
sich
auf
die
Planung
und
Umsetzung
von
Maßnahmen,
um
sicherzustellen,
dass
ein
Unternehmen
im
Falle
einer
Krise
oder
Katastrophe
weiterhin
betriebsfähig
bleibt.
Dies
umfasst
die
Identifizierung
kritischer
Geschäftsprozesse,
die
Schaffung
von
Notfallplänen
und
die
regelmäßige
Überprüfung
und
Aktualisierung
dieser
Pläne.
4.
Incident-Management-System
(IMS):
Ein
Framework,
das
bei
der
Organisation
und
Koordination
von
Ressourcen
und
Maßnahmen
im
Falle
einer
Krise
oder
eines
Vorfalls
hilft.
Ein
IMS
kann
dazu
beitragen,
eine
effektive
Reaktion
auf
die
Krise
zu
koordinieren
und
eine
klare
Kommunikation
zwischen
den
verschiedenen
Akteuren
sicherzustellen.
5.
Resilienz:
Resilienz
bezieht
sich
auf
die
Fähigkeit
einer
Organisation,
eine
Krise
zu
überstehen
und
sich
schnell
zu
erholen.
Eine
widerstandsfähige
Organisation
verfügt
über
robuste
Prozesse,
Systeme
und
Strukturen,
die
es
ihr
ermöglichen,
schnell
auf
Veränderungen
zu
reagieren
und
sich
an
neue
Umstände
anzupassen.
Hier
sind
einige
Quellen
und
Links,
die
weiterführende
Informationen
zum
Thema
Krisenmanagement
bieten:
»
„Handbuch
Krisenmanagement“
von
Thomas
Wünsche
«
„Krisenmanagement
und
Krisenkommunikation“
von
Martin
Fuchs
«
„Business
Continuity
Management:
How
to
Protect
Your
Company
from
Danger”
von
Michael
Gallagher
+
Incident
Management
System
(IMS)
Resource
Center"
der
Federal
Emergency
Management
Agency
(FEMA):
https://www.fema.qov/
«
,Resilienz
in
Organisationen“
von
Matthias
Schuler
und
Marcus
Conrad
Krisenmanagement
ist
eine
komplexe
und
sich
ständig
weiterentwickelnde
Disziplin.
Es
erfordert
eine
enge
Zusammenarbeit
zwischen
verschiedenen
Abteilungen,
ein
kontinuierliches
Monitoring
von
Risiken
und
Bedrohungen
sowie
die
regelmäßige
Überprüfung
und
Aktualisierung
von
Krisenreaktionspldnen
und
Business
Continuity
Plänen.
Klettertechniken
Hier
ist
ein
Glossartext
mit
einigen
grundlegenden
Klettertechniken
sowie
Links
und
Quellen
fiir
weitere
Informationen:
1.
Kanten:
Diese
Technik
bezieht
sich
auf
das
Klettern
auf
schmalen
Kanten
oder
Leisten
mit
den
Zehen
und
hilft
dabei,
die
Balance
zu
halten.
Sie
wird
häufig
verwendet,
wenn
es
keine
Griffe
oder
Tritte
gibt,
auf
denen
man
stehen
kann.
2.
Reibung:
Dies
ist
eine
Technik,
bei
der
man
sich
an
einer
glatten
Fläche
festhält
und
den
Reibungswiderstand
des
Felsens
nutzt,
um
sich
nach
oben
zu
bewegen.
Diese
Technik
erfordert
eine
gute
Körperbeherrschung
und
ein
gutes
Gefühl
für
den
Fels.
3.
Überhang:
Eine
Überhangwand
ist
eine
senkrechte
Wand
oder
ein
Felsvorsprung,
der
überhängt.
Beim
Klettern
an
einem
Überhang
muss
man
in
der
Regel
über
den
Fels
hinausgreifen
und
sich
mit
den
Armen
nach
oben
ziehen.
4.
Kamin:
Ein
Kamin
ist
eine
schmale
Spalte
zwischen
zwei
Felswänden.
Beim
Klettern
in
einem
Kamin
muss
man
oft
mit
dem
Rücken
und
den
Füßen
gegen
die
gegenüberliegenden
Wände
drücken
und
sich
langsam
nach
oben
arbeiten.
5.
Rissklettern:
Diese
Technik
erfordert
das
Klettern
in
einem
Riss
oder
einer
Spalte
im
Fels.
Beim
Rissklettern
muss
man
die
Hände
und
Füße
in
den
Riss
stecken
und
sich
nach
oben
arbeiten.
Hier
sind
einige
nützliche
Links
und
Quellen
zum
Thema
Klettertechniken:
«
American
Alpine
Institute:
https://www.alpineinstitute.com/
«
Climbing
Magazine:
https://www.climbing.com/
Knotenkunde
Knotenkunde
ist
die
Kunst,
verschiedene
Knoten
und
ihre
Anwendungen
zu
verstehen
und
zu
beherrschen.
Im
Alltag
können
Knoten
nützlich
sein,
um
Gegenstände
zu
fixieren
oder
zu
verbinden.
In
bestimmten
Berufen
wie
zum
Beispiel
Seefahrt
oder
Bergsteigen
sind
Knoten
ein
unverzichtbarer
Bestandteil
der
Ausrüstung.
Hier
sind
einige
häufig
verwendete
Knoten,
ihre
Anwendungen
und
Links
zu
detaillierten
Anleitungen:
1.
Achterknoten:
Der
Achterknoten
ist
ein
einfacher
Knoten,
der
oft
zum
Verbinden
von
zwei
Seilen
oder
zum
Sichern
eines
Seilendes
verwendet
wird.
2.
Palstek:
Der
Palstek
ist
ein
Knoten,
der
hauptsächlich
zum
Anlegen
von
Festmacherleinen
an
Pfählen
oder
ähnlichen
Gegenständen
verwendet
wird.
3.
Kreuzknoten:
Der
Kreuzknoten
wird
verwendet,
um
zwei
Seile
miteinander
zu
verbinden.
4.
Prusikknoten:
Der
Prusikknoten
wird
oft
in
der
Bergsteigerei
oder
im
Rettungswesen
verwendet,
um
eine
Leine
an
einem
anderen
Seil
oder
an
einem
Baum
zu
befestigen.
Anleitung:
https://www.alpin.de/
5.
Mastwurf:
Der
Mastwurf
ist
ein
Knoten,
der
häufig
in
der
Seefahrt
zum
Festmachen
von
Leinen
an
Pfählen
oder
Ringen
verwendet
wird.
Diese
Knoten
sind
nur
ein
kleiner
Ausschnitt
aus
der
Vielzahl
von
Knoten,
die
es
gibt.
Wenn
du
mehr
über
Knotenkunde
lernen
möchtest,
gibt
es
eine
Vielzahl
von
Büchern
und
Online-Ressourcen,
die
dir
helfen
können.
Hier
sind
einige
empfehlenswerte
Quellen:
+
„Knotenkunde“
von
Hermann
Wurst:
Ein
umfassendes
Buch
über
Knoten
und
ihre
Anwendungen.
+
Animated
Knots
by
Grog:
Eine
Website
mit
detaillierten
Anleitungen
und
Animationen
für
eine
Vielzahl
von
Knoten.
https://www.animatedknots.com/
*
The
Ashley
Book
of
Knots:
Ein
umfangreiches
Nachschlagewerk
für
Knotenliebhaber,
das
von
Clifford
W.
Ashley
geschrieben
wurde.
Kommunikationsausfall
Kommunikationsausfall
bezeichnet
das
Versagen
oder
Unterbrechen
von
Kommunikationssystemen
und
-prozessen,
die
zur
Übermittlung
von
Informationen
oder
Daten
genutzt
werden.
Dies
kann
verschiedene
Gründe
haben,
wie
technische
Störungen,
Netzwerkausfälle,
menschliches
Versagen
oder
auch
bewusste
Angriffe.
Ein
Kommunikationsausfall
kann
schwerwiegende
Folgen
haben,
insbesondere
in
kritischen
Infrastrukturen
wie
Energieversorgung,
Verkehr
oder
Gesundheitswesen.
Aber
auch
in
Unternehmen
können
Kommunikationsausfälle
zu
Produktionsausfällen
oder
finanziellen
Verlusten
führen.
Um
Kommunikationsausfälle
zu
vermeiden
oder
schnellstmöglich
zu
beheben,
sind
verschiedene
Maßnahmen
möglich.
Dazu
zählen
unter
anderem:
«
Redundante
Systeme
und
Netzwerke,
die
eine
Ausfallsicherheit
gewährleisten
+
Regelmäßige
Wartung
und
Überwachung
der
Systeme
«
Schulung
der
Mitarbeiter
und
Erstellung
von
Notfallplänen
«
Einsatz
von
Alarm-
und
Benachrichtigungssystemen
bei
Störungen
Hier
sind
einige
nützliche
Links
und
Quellen
zum
Thema
Kommunikationsausfall:
«
Bundesamt
für
Sicherheit
in
der
Informationstechnik
(BSI):
https://www.bsi.bund.de
«
Deutscher
IT-Sicherheitskongress:
https://www.it-sicherheitskongress.de/
«
Bundesnetzagentur:
https://www.bundesnetzagentur.de/
Lastabwurf
Lastabwurf
bezieht
sich
auf
eine
SicherheitsmaRnahme
im
Stromnetz,
um
eine
Überlastung
und
potenzielle
Schäden
an
den
Geräten
im
Stromnetz
zu
verhindern.
Dabei
wird
eine
Überlastung
durch
Abschalten
von
Teilen
des
Stromnetzes
verhindert,
um
eine
größere
Stromunterbrechung
oder
einen
Stromausfall
zu
vermeiden.
Quellen:
1.
IEEE
Standards
Association.
(2019).
IEEE
1547.8-2019
—
IEEE
Guide
for
Application
of
Distributed
Energy
Resources
with
Electric
Power
Systems.
2.
American
Society
of
Mechanical
Engineers.
(2019).
ASME
B31Q-2019
-
Pipeline
Personnel
Qualification.
3.
International
Electrotechnical
Commission.
(2019).
IEC
60909-0:2019
-
Short-circuit
currents
in
three-phase
a.c.
systems
—
Part
O:
Calculation
of
currents.
4.
Energy.gov.
(n.d.).
Smart
Grid.
Abgerufen
am
20.
März
2023,
von
https://www.energy.qov/oe/services/
technology-development/smart-grid
5.
Powermag.
(2021).
Blackouts,
Brownouts,
and
Grid
Stability.
Abgerufen
am
20.
März
2023,
von
https://
www.powermag.com/
Lockpicking
Lockpicking
ist
eine
Technik
zum
Öffnen
von
Schlössern
ohne
den
ursprünglichen
Schlüssel.
Es
ist
eine
Fähigkeit,
die
von
Schlüsseldiensten,
Strafverfolgungsbehörden,
Sicherheitsfachleuten
und
auch
von
Hobbyisten
angewendet
wird.
Hier
ist
ein
Glossar
mit
einigen
der
häufigsten
Begriffe,
die
in
der
Welt
des
Lockpickings
verwendet
werden:
1.
Spanner:
Ein
Werkzeug,
um
das
Schloss
zu
halten
und
Spannung
auszuüben,
während
der
Pick
in
das
Schloss
eindringt.
2.
Pick:
Ein
dünner,
langer
Werkzeugstift,
der
in
das
Schloss
eingeführt
wird,
um
die
Stifte
anzuheben
oder
zu
manipulieren.
3.
Single
Pin
Picking:
Eine
Technik,
bei
der
jeder
Stift
einzeln
gehoben
wird,
um
das
Schloss
zu
öffnen.
4.
Raking:
Eine
schnelle
Technik,
bei
der
der
Pick
schnell
über
die
Stifte
gezogen
wird,
um
sie
in
eine
Position
zu
bringen,
in
der
das
Schloss
geöffnet
werden
kann.
5.
Schlüssel:
Ein
Werkzeug,
das
normalerweise
zum
Öffnen
von
Schlössern
verwendet
wird,
aber
auch
als
Vorlage
für
die
Herstellung
von
Nachschlüsseln
oder
zum
Anfertigen
von
Picks
verwendet
werden
kann.
6.
Tension
wrench:
Ein
Werkzeug,
um
das
Schloss
zu
halten
und
Spannung
auszuüben,
während
der
Pick
in
das
Schloss
eindringt.
7.
Schloss:
Eine
Vorrichtung,
die
verwendet
wird,
um
Zugang
zu
einem
Raum
oder
Objekt
zu
steuern
und
zu
beschränken.
Wenn
du
dich
für
Lockpicking
interessierst,
gibt
es
eine
Reihe
von
Ressourcen,
die
du
nutzen
kannst,
um
mehr
darüber
zu
erfahren
und
deine
Fähigkeiten
zu
verbessern.
Hier
sind
einige
Quellen,
die
du
ausprobieren
kannst:
«
Das
Lockpicking-Subreddit:
https://www.reddit.com/r/lockpicking/
«
Bosnian
Bill's
YouTube-Kanal:
https://www.youtube.com/user/bosnian-bill
.
The
Lockpicking
Lawyer's
YouTube-Kanal:
https://www.youtube.com/
channel/
UCm9K6rby98W8JigLoZOh6FQ
Lockpicking
ist
nur
unter
bestimmten
Umständen
legal.
Bevor
du
also
mit
dem
Lockpicking
beginnst,
stelle
sicher,
dass
du
die
örtlichen
Gesetze
und
Bestimmungen
in
deiner
Region
kennst
und
einhaltst.
Lobbyisten
Lobbyisten
sind
Personen
oder
Gruppen,
die
versuchen,
politische
Entscheidungen
zu
beeinflussen,
indem
sie
mit
politischen
Entscheidungstragern,
Gesetzgebern
und
anderen
Regierungsbeamten
sprechen
und
sie
überzeugen,
bestimmte
Maßnahmen
oder
Politiken
zu
unterstützen
oder
abzulehnen.
Sie
arbeiten
normalerweise
im
Auftrag
von
Interessengruppen
wie
Unternehmen,
Verbänden
oder
Nichtregierungsorganisationen.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
und
Definitionen,
die
mit
dem
Thema
Lobbying
und
Lobbyisten
in
Verbindung
stehen:
1.
Lobbying:
Lobbying
bezeichnet
die
Aktivität,
die
von
Lobbyisten
ausgeübt
wird,
um
politische
Entscheidungen
zu
beeinflussen.
Es
kann
auch
als
Advocacy
bezeichnet
werden,
was
so
viel
bedeutet
wie
Fürsprache.
2.
Lobbyist:
Ein
Lobbyist
ist
eine
Person,
die
für
eine
Interessengruppe
arbeitet
und
versucht,
politische
Entscheidungen
im
Interesse
seiner
Auftraggeber
zu
beeinflussen.
3.
Interessenvertretung:
Interessenvertretung
bezeichnet
die
Bemühungen
von
Lobbyisten,
die
Interessen
ihrer
Auftraggeber
gegenüber
politischen
Entscheidungsträgern
zu
vertreten.
4.
Politische
Einflussnahme:
Politische
Einflussnahme
beschreibt
den
Versuch
von
Lobbyisten,
politische
Entscheidungen
zu
beeinflussen,
um
ihre
Interessen
durchzusetzen.
5.
Transparenz:
Transparenz
bezieht
sich
auf
die
Offenlegung
von
Informationen
über
Lobbying-Aktivitäten,
um
sicherzustellen,
dass
politische
Entscheidungen
auf
eine
faire
und
objektive
Weise
getroffen
werden.
6.
Registrierung:
Die
Registrierung
von
Lobbyisten
ist
in
vielen
Ländern
gesetzlich
vorgeschrieben.
Sie
müssen
sich
bei
staatlichen
Stellen
registrieren
lassen
und
ihre
Auftraggeber
sowie
die
Themen,
für
die
sie
Lobbying
betreiben,
offenlegen.
7.
Ethik:
Die
Ethik
des
Lobbying
bezieht
sich
auf
die
Standards
und
Regeln,
die
von
Lobbyisten
eingehalten
werden
sollten,
um
ihre
Arbeit
transparent
und
fair
zu
gestalten.
8.
Korruption:
Korruption
ist
ein
großes
Problem
in
Bezug
auf
Lobbying,
da
einige
Lobbyisten
versuchen,
politische
Entscheidungsträger
zu
bestechen
oder
auf
andere
Weise
zu
beeinflussen.
Dies
ist
illegal
und
wird
von
den
meisten
Regierungen
hart
bestraft.
Quellen
und
Links:
«
Transparency
International:
https://www.transparency.org/
«
Center
for
Responsive
Politics:
https://www.opensecrets.org/lobby/
*
European
Commission:
https://ec.europa.eu/
«
American
Bar
Association:
https://www.americanbar.org/
»
OECD:
https://www.oecd.org/
Messerschdrfen
Das
Messerscharfen
ist
ein
wichtiger
Bestandteil
der
Pflege
von
Kiichenmessern
und
anderen
Schneidwerkzeugen.
Mit
der
Zeit
und
regelmäßigem
Gebrauch
verlieren
Klingen
an
Schärfe,
was
zu
einem
erschwerten
Schneiden
und
einer
erhöhten
Verletzungsgefahr
führen
kann.
In
diesem
Glossarbeitrag
werden
einige
wichtige
Begriffe
und
Techniken
des
Messerschärfens
erläutert,
sowie
Links
und
Quellen
bereitgestellt,
um
das
Schärfen
zu
optimieren.
1.
Schärfsteine:
Schärfsteine
sind
Werkzeuge,
die
zum
Schärfen
von
Messern
und
anderen
Schneidwerkzeugen
verwendet
werden.
Es
gibt
unterschiedliche
Arten
von
Schärfsteinen,
wie
zum
Beispiel
Wassersteine,
Ölsteine
oder
Diamantschärfsteine.
2.
Winkel:
Der
Schärfwinkel
ist
der
Winkel,
in
dem
die
Klinge
des
Messers
geschärft
wird.
Ein
flacher
Winkel
führt
zu
einer
schärferen
Klinge,
erfordert
aber
auch
mehr
Erfahrung
und
Übung
beim
Schärfen.
Ein
steilerer
Winkel
ist
einfacher
zu
handhaben,
führt
aber
zu
einer
weniger
scharfen
Klinge.
3.
Abziehen:
Beim
Abziehen
wird
die
Klinge
des
Messers
mit
einem
Abziehstahl
bearbeitet.
Dies
hilft
dabei,
die
Schärfe
der
Klinge
zu
erhalten,
aber
nicht
bei
der
eigentlichen
Schärfung
des
Messers.
4.
Schleiftechniken:
Es
gibt
unterschiedliche
Schleiftechniken,
wie
zum
Beispiel
das
manuelle
Schärfen
mit
einem
Schärfstein
oder
auch
das
Schärfen
mit
einem
elektrischen
Schärfgerät.
Welche
Technik
am
besten
geeignet
ist,
hängt
von
den
individuellen
Bedürfnissen
und
Kenntnissen
ab.
Quellen
und
Links:
*
Ein
umfassender
Leitfaden
zum
Messerschärfen
und
den
verschiedenen
Techniken:
https://
www.popularmechanics.com/
«
Videoanleitung
zum
manuellen
Schärfen
von
Messern:
https://www.
youtube.com/watch?v=Y67zwpLnwcQ
Multitools
Multitools
sind
Werkzeuge,
die
eine
Vielzahl
von
Funktionen
in
einem
kompakten
Design
vereinen.
Sie
sind
nützlich
für
alle
Arten
von
Aufgaben,
vom
Camping
über
die
Reparatur
von
Geräten
bis
hin
zur
täglichen
Handwerksarbeit.
In
diesem
Glossarartikel
werfen
wir
einen
Blick
auf
die
wichtigsten
Begriffe
und
Konzepte
rund
um
Multitools.
Multitool:
Ein
Multitool
ist
ein
Werkzeug,
das
mehrere
Funktionen
in
einem
kompakten
Design
vereint.
Es
kann
verschiedene
Werkzeuge
wie
Messer,
Zangen,
Schraubendreher
und
Sägen
enthalten,
die
sich
leicht
ausklappen
oder
ausziehen
lassen,
um
den
Benutzern
eine
Vielzahl
von
Funktionen
zu
bieten.
EDC-Multitool:
EDC
steht
für
„Everyday
Carry“
und
bezieht
sich
auf
Werkzeuge,
die
man
täglich
bei
sich
trägt.
EDC-Multitools
sind
kompakt
und
leicht,
aber
dennoch
vielseitig
genug,
um
eine
Vielzahl
von
Aufgaben
zu
bewältigen.
Sie
sind
besonders
bei
Outdoor-Enthusiasten
und
Abenteurern
beliebt.
Leatherman:
Leatherman
ist
eine
der
bekanntesten
Marken
für
Multitools.
Sie
ist
für
ihre
hochwertige
Verarbeitung,
Langlebigkeit
und
Vielseitigkeit
bekannt.
Der
Gründer
Tim
Leatherman
gilt
als
Erfinder
des
modernen
Multitools
und
hat
1983
das
erste
Leatherman-Multitool
auf
den
Markt
gebracht.
Victorinox:
Victorinox
ist
eine
weitere
bekannte
Marke
von
Multitools,
die
besonders
für
ihre
Schweizer
Taschenmesser
bekannt
ist.
Das
Unternehmen
wurde
1884
gegründet
und
hat
seitdem
eine
Vielzahl
von
Produkten
hergestellt,
darunter
auch
eine
breite
Palette
von
Multitools.
Gerber:
Gerber
ist
eine
amerikanische
Marke,
die
bekannt
für
ihre
hochwertigen
Outdoor-Produkte
ist.
Sie
stellen
eine
Vielzahl
von
Werkzeugen
her,
darunter
auch
eine
breite
Palette
von
Multitools.
Sie
sind
für
ihre
robuste
Verarbeitung
und
ihre
vielseitigen
Funktionen
bekannt.
Swiss+Tech:
Swiss+Tech
ist
eine
Marke
von
Multitools,
die
für
ihre
kompakte
Größe
und
ihre
erschwinglichen
Preise
bekannt
ist.
Sie
sind
ideal
für
Menschen,
die
ein
kleines,
leichtes
und
dennoch
vielseitiges
Werkzeug
suchen,
das
sie
bei
sich
tragen
können.
Multifunktionszange:
Eine
Multifunktionszange
ist
ein
Multitool,
das
Zangenfunktionen
mit
anderen
Werkzeugen
wie
Messern,
Schraubendrehern
und
Sägen
kombiniert.
Sie
sind
besonders
nützlich
für
die
Reparatur
von
Geräten
und
für
Outdoor-Aktivitäten.
Schweizer
Taschenmesser:
Ein
Schweizer
Taschenmesser
ist
ein
Multitool,
das
eine
Vielzahl
von
Funktionen
in
einem
kompakten
Design
vereint.
Es
enthält
in
der
Regel
Messer,
Schraubendreher,
Sägen,
Flaschenöffner
und
andere
nützliche
Werkzeuge.
Die
Marke
Victorinox
ist
besonders
für
ihre
Schweizer
Taschenmesser
bekannt.
Multitool
mit
Bit-Set:
Ein
Multitool
mit
Bit-Set
enthält
eine
Auswahl
an
Bits
und
einem
Schraubendreher,
mit
dem
verschiedene
Arten
von
Schrauben
gedreht
werden
können.
NATO-Alphabet
Das
NATO-Alphabet,
auch
bekannt
als
Internationales
Funkverkehrsalphabet
oder
ICAO-Alphabet,
ist
eine
Buchstabiertafel,
die
verwendet
wird,
um
Buchstaben
und
Zahlen
in
der
internationalen
Kommunikation
über
Funk,
Telefon
oder
andere
Methoden,
bei
denen
eine
Verwechslung
von
Buchstaben
möglich
ist,
klar
zu
identifizieren.
Jeder
Buchstabe
oder
Zahl
hat
eine
spezifische
Aussprache,
die
eindeutig
und
leicht
zu
verstehen
sein
sollte.
Hier
ist
das
vollständige
NATO-Alphabet:
A:
Alpha
«
B:
Bravo
«
C:
Charlie
+
D:
Delta
«
E:
Echo
«
F:
Foxtrot
«
G:
Golf
+
H:
Hotel
«
|:
India
o
J:
Juliet
eK:
Kilo
e
L:
Lima
«
M:
Mike
+
N:
November
+
O:
Oscar
+
P:
Papa
+
Q:
Quebec
«
R:
Romeo
«
S:
Sierra
«
T:
Tango
«
U:
Uniform
+
V:
Victor
+
W:
Whiskey
e
X:
X-Ray
«
Y:
Yankee
eZ:
Zulu
Quellen:
«
NATO
phonetic
alphabet.
(2022,
January
7).
In
Wikipedia.
https://en.wi-
kipedia.org/wiki/
NATO_phonetic_alphabet
«
International
Civil
Aviation
Organization.
(2007).
Annex
10
to
the
Con-
vention
on
Internatio-nal
Civil
Aviation:
Aeronautical
Telecommunica-
tions.
International
Civil
Aviation
Organization.
https://www.icao.int/
Links:
+
NATO
Phonetic
Alphabet
Chart.
(n.d.).
NATO.
https://www.nato.int/
»
The
Phonetic
Alphabet.
(n.d.).
International
Civil
Aviation
Organization.
https://www.icao.int/
Netzausfall
Netzausfall
bezieht
sich
auf
eine
Situation,
in
der
ein
Netzwerk
oder
eine
Stromversorgung
ausfällt
und
nicht
mehr
funktioniert.
Dies
kann
zu
verschiedenen
Problemen
fiihren,
wie
beispielsweise
Verlust
von
Daten,
Unterbrechung
von
Geschaftsprozessen
und
Stromausfillen.
Quellen
und
Links:
«
„Cybersecurity
and
Critical
Infrastructure
Protection“
(https://www.dhs.gov/)
+
„What
is
a
UPS
and
How
Does
it
Work?"
(https://www.apc.com/us/en/faqs/FA158817/)
«
„Grid
Resilience:
Understanding
Grid
Resilience"
(https://www.energy.gov/)
Notstromaggregat
Ein
Notstromaggregat
ist
ein
Gerät,
das
im
Falle
eines
Stromausfalls
als
Backup-Stromquelle
dient.
Es
wird
in
der
Regel
von
einem
Verbrennungsmotor
angetrieben
und
erzeugt
elektrische
Energie
über
einen
Generator.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe,
die
mit
Notstromaggregaten
verbunden
sind:
«
Leistung:
Die
Leistung
eines
Notstromaggregats
wird
in
Watt
oder
Kilowatt
(kW)
gemessen
und
gibt
an,
wie
viel
Energie
das
Aggregat
erzeugen
kann.
*
Kapazität:
Die
Kapazität
eines
Notstromaggregats
wird
in
Kilowattstunden
(kWh)
gemessen
und
gibt
an,
wie
viel
Energie
das
Aggregat
speichern
und
liefern
kann.
*
Automatisches
Startsystem:
Ein
automatisches
Startsystem
ermöglicht
es
dem
Notstromaggregat,
sich
automatisch
zu
starten,
wenn
ein
Stromausfall
erkannt
wird.
«
Kraftstoffart:
Notstromaggregate
können
mit
verschiedenen
Arten
von
Kraftstoff
betrieben
werden,
darunter
Benzin,
Diesel,
Erdgas
und
Propan.
se
Schallddmpfung:
Notstromaggregate
können
mit
Schallddmpfern
ausgestattet
werden,
um
den
Geräuschpegel
während
des
Betriebs
zu
reduzieren.
Hier
sind
einige
nützliche
Quellen
und
Links
zum
Thema
Notstromaggregate:
«
Die
Website
des
Bundesamts
fiir
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe
bietet
Informationen
zum
Thema
Notstromaggregate
im
Kontext
von
Katastrophenschutz
und
Krisenvorsorge:
https://www.
bbk.bund.de/
+
Die
Website
des
TÜV
SÜD
bietet
eine
umfangreiche
Einführung
in
das
Thema
Notstromaggregate,
einschließlich
technischer
Aspekte
und
Anwendungsbeispiele:
https://www.tuev-sued.de/
«
Der
Ratgeber
des
Verbraucherportals
„Strom-Info.de“
bietet
eine
Übersicht
über
die
verschiedenen
Arten
von
Notstromaggregaten
sowie
Tipps
zur
Auswahl
und
zum
Betrieb:
https://www.strom-info.de/
Notbrunnen
Ein
Notbrunnen
ist
eine
Einrichtung
zur
Versorgung
mit
Trinkwasser
in
Notfällen,
insbesondere
bei
Naturkatastrophen,
Krieg
oder
anderen
Krisensituationen,
in
denen
die
reguläre
Wasser-
und
Versorgungsinfrastruktur
nicht
verfügbar
oder
beschädigt
ist.
Notbrunnen
werden
in
der
Regel
von
Hilfsorganisationen
oder
Regierungsbehérden
installiert
und
betrieben.
Notbrunnen
können
entweder
temporär
oder
dauerhaft
sein
und
werden
oft
von
Bohrungen
in
den
Boden
gelegt,
um
auf
das
Grundwasser
zuzugreifen.
Das
Wasser
aus
Notbrunnen
muss
in
der
Regel
aufbereitet
werden,
um
es
trinkbar
zu
machen.
Hier
sind
einige
nützliche
Links,
die
weitere
Informationen
zum
Thema
Notbrunnen
bieten:
*
Das
Bundesamt
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe
(BBK)
bietet
Informationen
und
Empfehlungen
zur
Einrichtung
von
Notbrunnen:
https://www.bbk.bund.de
«
Die
Deutsche
Gesellschaft
für
Internationale
Zusammenarbeit
(GIZ)
hat
einen
Leitfaden
zur
Planung
und
Umsetzung
von
Notbrunnen
in
Entwicklungsländern
veröffentlicht:
https://www.giz.de/
«
Die
Hilfsorganisation
CARE
betreibt
Notbrunnen
in
verschiedenen
Ländern,
um
die
Trinkwasserversorgung
in
Krisensituationen
sicherzustellen:
https://www.care.de/
«
Das
Internationale
Komitee
vom
Roten
Kreuz
(IKRK)
hat
einen
Leitfaden
zur
Installation
und
Instandhaltung
von
Notbrunnen
veröffentlicht:
https://www.icrc.org/
Notbrunnen
können
dazu
beitragen,
Leben
zu
retten
und
die
Gesundheit
von
betroffenen
Menschen
zu
schützen.
Notbeleuchtung
Notbeleuchtung
bezieht
sich
auf
spezielle
Beleuchtungsanlagen,
die
in
Gebäuden
und
anderen
Einrichtungen
installiert
werden,
um
bei
einem
Stromausfall
oder
anderen
Notfällen
eine
ausreichende
Beleuchtung
zu
gewährleisten.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe,
die
mit
der
Notbeleuchtung
in
Verbindung
stehen:
«
Zentralbatteriesystem:
Ein
System,
das
eine
zentrale
Batterieeinheit
verwendet,
um
mehrere
Notleuchten
in
einem
Gebäude
zu
versorgen.
«
Einzelbatteriesystem:
Ein
System,
das
jeder
Notleuchte
eine
eigene
Batterieeinheit
zuweist.
«
Dauerbeleuchtung:
Notleuchten,
die
immer
eingeschaltet
bleiben,
um
bei
einem
Stromausfall
sofort
eine
Beleuchtung
zu
gewährleisten.
*
Rettungszeichenleuchte:
Eine
Notleuchte,
die
spezielle
Rettungszeichen
anzeigt,
um
Personen
den
Weg
zu
Notausgängen
oder
anderen
Fluchtwegen
zu
weisen.
+
Priifzeichenleuchte:
Eine
Notleuchte,
die
anzeigt,
ob
das
System
ordnungsgemäß
funktioniert
und
alle
Lampen
und
Batterien
in
gutem
Zustand
sind.
+
Selbsttest:
Ein
automatischer
Test,
der
regelmäßig
durchgeführt
wird,
um
sicherzustellen,
dass
die
Notbeleuchtung
funktioniert.
+
Wartung:
Regelmäßige
Inspektionen
und
Wartungsarbeiten,
um
sicherzustellen,
dass
das
Notbeleuchtungssystem
jederzeit
betriebsbereit
ist.
Quellen
und
Links:
«
https://www.vde-verlag.de
«
https://www.vdma.org/
«
https://www.bfe.admin.ch/bfe/de/
Nahrungsmittelvorräte
Nahrungsmittelvorräte
sind
eine
wichtige
Ressource,
um
sich
auf
Krisensituationen,
Naturkatastrophen
oder
unvorhergesehene
Ereignisse
vorzubereiten.
Hier
ein
kurzer
Glossarbeitrag,
der
einige
wichtige
Begriffe
und
Quellen
zum
Thema
Nahrungsmittelvorräte
erklärt.
1.
Notvorrat:
Ein
Notvorrat
ist
ein
Vorrat
an
Lebensmitteln
und
Trinkwasser,
der
für
einen
begrenzten
Zeitraum
angelegt
wird,
um
in
einer
Krisensituation
oder
einem
Notfall
eine
ausreichende
Versorgung
sicherzustellen.
Empfohlen
wird
eine
Vorratshaltung
von
mindestens
zehn
Tagen.
2.
Langzeitvorrat:
Ein
Langzeitvorrat
ist
ein
Vorrat
an
Lebensmitteln,
der
für
mehrere
Wochen
oder
Monate
ausreicht.
Er
kann
Teil
einer
umfassenden
Krisenvorsorge
sein
und
sollte
eine
breite
Palette
an
Lebensmitteln
enthalten,
die
eine
ausgewogene
Ernährung
sicherstellen.
3.
Haltbarkeit:
Die
Haltbarkeit
von
Lebensmitteln
gibt
an,
wie
lange
sie
bei
richtiger
Lagerung
genießbar
bleiben.
Die
Haltbarkeit
variiert
je
nach
Lebensmittelart
und
kann
durch
verschiedene
Faktoren
wie
Luftfeuchtigkeit,
Temperatur
und
Licht
beeinflusst
werden.
4.
Konservierungsmethoden:
Es
gibt
verschiedene
Methoden,
um
Lebensmittel
haltbar
zu
machen,
wie
beispielsweise
Trocknen,
Einfrieren,
Einlegen
in
Salz,
Essig
oder
Öl
oder
Sterilisieren
durch
Erhitzen.
5.
Empfehlungen
und
Checklisten:
Um
sich
auf
Krisensituationen
vorzubereiten,
gibt
es
zahlreiche
Empfehlungen
und
Checklisten
von
Regierungen,
Hilfsorganisationen
und
anderen
Experten.
Hier
sind
einige
Links
zu
empfehlenswerten
Quellen:
«
Bundesamt
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe:
https://www.bbk.bund.de
«
Deutsches
Rotes
Kreuz:
https://www.drk.de/
«
Verbraucherzentrale:
https://www.verbraucherzentrale.de/
Es
ist
wichtig,
sich
mit
dem
Thema
Nahrungsmittelvorrate
auseinanderzusetzen,
um
in
einer
Krisensituation
bestmöglich
vorbereitet
zu
sein.
Mit
einer
ausreichenden
Vorratshaltung
kann
man
sich
und
seine
Familie
vor
Hunger
und
Durst
schützen
und
in
einer
Notsituation
selbstständig
überleben.
Pflanzenkunde
Pflanzenkunde
ist
die
wissenschaftliche
Untersuchung
und
Erforschung
von
Pflanzen,
einschließlich
ihrer
Struktur,
Funktionen,
Verbreitung
und
Klassifizierung.
Hier
ist
ein
kurzes
Glossar
mit
einigen
wichtigen
Begriffen
und
Links
zu
weiteren
Informationen:
»
Fotosynthese:
Der
Prozess,
bei
dem
Pflanzen
Lichtenergie
nutzen,
um
Kohlenstoffdioxid
in
Zucker
und
Sauerstoff
umzuwandeln.
Weitere
Informationen
dazu
findest
du
hier:
https://www.spektrum.de/lexikon/
biologie/photosynthese/50676
«
Chloroplasten:
Zellorganellen,
die
für
die
Fotosynthese
verantwortlich
sind.
+
Stomata:
Kleine
Öffnungen
auf
der
Blattoberfliche,
die
fiir
den
Gasaustausch
notwendig
sind.
«
Xylem:
Das
pflanzliche
Gewebe,
das
Wasser
und
Nährstoffe
von
den
Wurzeln
zu
den
Blättern
transportiert.
+
Phloem:
Das
pflanzliche
Gewebe,
das
Zucker
und
andere
organische
Stoffe
von
den
Blättern
zu
anderen
Teilen
der
Pflanze
transportiert.
«
Botanik:
wissenschaftliche
Untersuchung
von
Pflanzen.
Weitere
Informationen
dazu
findest
du
hier:
https://
www.biologie-schule.de/
botanik.php
«
Pflanzenanatomie:
Untersuchung
der
Struktur
von
Pflanzen
auf
zelluldrer
Ebene.
«
Pflanzenphysiologie:
Untersuchung
der
Funktionen
von
Pflanzen,
einschließlich
Fotosynthese,
Wassertransport
und
Hormonproduktion.
*
Taxonomie:
wissenschaftliche
Klassifizierung
von
Pflanzen
und
anderen
Lebewesen.
Weiterfiihrende
Links:
«
Botanischer
Garten
Berlin:
https://www.bgbm.org/de
«
Botanischer
Garten
Miinchen-Nymphenburg:
https://www.botmuc.de/
PMO
PMO
ist
eine
Abkürzung
für
„Private
Military
Officer“.
PMOs
sind
in
der
Regel
ehemalige
Angehörige
von
Militär-
oder
Sicherheitskräften,
die
für
private
Sicherheitsfirmen
arbeiten.
Sie
werden
oft
in
Krisengebieten
eingesetzt,
um
die
Sicherheit
von
Unternehmen,
Regierungsvertretern
oder
Privatpersonen
zu
gewährleisten.
Die
Aufgaben
von
PMOs
können
von
der
Überwachung
von
Gebieten
bis
hin
zum
Schutz
von
Konvois
und
Personen
reichen.
Sie
können
auch
in
der
Ausbildung
von
Sicherheitspersonal
tätig
sein
oder
bei
der
Planung
von
Sicherheitsstrategien
helfen.
PMOs
sind
ein
umstrittenes
Thema
und
ihre
Tätigkeiten
werden
von
einigen
kritisch
betrachtet.
Einige
befürchten,
dass
sie
das
Völkerrecht
und
die
Souveränität
von
Staaten
verletzen
können,
da
sie
in
Konflikten
aktiv
sind,
die
von
Regierungen
nicht
offiziell
anerkannt
sind.
Andere
argumentieren,
dass
PMOs
eine
wichtige
Rolle
bei
der
Gewährleistung
der
Sicherheit
in
gefährlichen
Umgebungen
spielen
können.
Quellen
und
Links:
«
„Private
Military
and
Security
Companies
(PMSCs)“
von
Amnesty
International:
https://www.amnesty.org/
Pilzkunde
Pilzkunde
ist
die
wissenschaftliche
Erforschung
von
Pilzen
und
ihrer
Bedeutung
in
der
Natur
und
für
den
Menschen.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
und
Definitionen:
+
Mykologie:
Die
Wissenschaft,
die
sich
mit
Pilzen
befasst.
Sie
umfasst
die
Identifizierung,
Klassifizierung,
Morphologie,
Anatomie,
Physiologie,
Genetik,
Ökologie
und
Pathologie
von
Pilzen.
«
Pilzarten:
Es
gibt
eine
große
Vielfalt
an
Pilzarten,
die
auf
der
ganzen
Welt
vorkommen.
Einige
wichtige
Gruppen
sind
Champignons,
Morcheln,
Trüffel,
Schimmelpilze
und
Hefen.
+
Pilzökologie:
Beziehung
zwischen
Pilzen
und
ihrer
Umwelt.
Dies
umfasst
ihre
Rolle
als
Zersetzer,
Parasiten,
Mykorrhizapartner
und
Nahrung
für
Tiere.
*
Toxikologie:
Die
Wissenschaft
von
Giften,
einschließlich
Pilzgiften.
Es
ist
wichtig,
giftige
Pilze
von
essbaren
Pilzen
zu
unterscheiden,
um
Vergiftungen
zu
vermeiden.
+
Mykopharmakologie:
Die
Erforschung
der
medizinischen
Eigenschaften
von
Pilzen.
Einige
Pilzarten
haben
potenzielle
medizinische
Anwendungen,
einschließlich
der
Behandlung
von
Krebs
und
Infektionen.
Quellen
und
Links:
«
„Pilze:
Eine
Einführung“
von
Paul
Stamets
»
Mykologische
Gesellschaften
in
Deutschland
(https://www.pilzkunde.de/
»
Mykoweb
-
Pilze
und
Pilzgifte
(http://www.mykoweb.com/)
*
„The
Fungal
Kingdom"
von
Joseph
Heitman
Regime
Change
Einheiten
Regime
Change
Einheiten
sind
eine
Art
von
militärischen
Einheiten,
die
fiir
den
Sturz
von
Regierungen
in
anderen
Ländern
eingesetzt
werden.
Diese
Einheiten
sind
oft
von
ausländischen
Regierungen
finanziert
und
ausgebildet
und
werden
eingesetzt,
um
Regimewechsel
in
Ländern
herbeizuführen,
die
für
die
ausländische
Regierung
von
strategischer
Bedeutung
sind.
In
den
meisten
Fällen
handelt
es
sich
um
verdeckte
Operationen,
die
von
Geheimdiensten
durchgeführt
werden.
Regime
Change
Einheiten
sind
oft
umstritten,
da
sie
als
illegale
und
unethische
Methoden
zur
Beeinflussung
von
politischen
Prozessen
gelten.
Kritiker
werfen
ihnen
vor,
dass
sie
eine
Verletzung
der
Souveränität
von
Nationen
darstellen
und
zu
Instabilität
und
Konflikten
führen
können.
Ein
Beispiel
für
den
Einsatz
von
Regime
Change
Einheiten
war
der
Sturz
von
Saddam
Hussein
im
Irak
im
Jahr
2003
durch
eine
von
den
USA
angeführte
Koalition.
Es
wurde
berichtet,
dass
die
USA
auch
verdeckte
Operationen
durchgeführt
hatten,
um
die
Regierung
zu
destabilisieren
und
die
Bevölkerung
gegen
Hussein
aufzubringen.
Es
gibt
auch
Berichte
über
den
Einsatz
von
Regime
Change
Einheiten
in
anderen
Ländern
wie
Libyen,
Ukraine,
Ägypten,
Tunesien
und
Syrien
(IS).
In
diesen
Fällen
wurden
Rebellen
und
Oppositionsgruppen
von
ausländischen
Regierungen
unterstützt,
um
den
Sturz
der
Regierung
herbeizuführen.
Die
Verwendung
von
Regime
Change
Einheiten
ist
umstritten
und
es
gibt
sowohl
Befürworter
als
auch
Kritiker.
Befürworter
argumentieren,
dass
sie
eine
legitime
Methode
sind,
um
Regierungen
zu
stürzen,
die
für
die
internationale
Interessensgruppen
eine
Bedrohung
darstellen.
Kritiker
argumentieren
jedoch,
dass
sie
eine
Verletzung
der
Souveränität
von
Nationen
darstellen
und
zu
Instabilität
und
Konflikten
führen
können.
Quellen
und
Links:
*
„The
Role
of
Regime
Change
in
US
Foreign
Policy“
von
Colin
Dueck
(https://www.foreignaffairs.com/)
+
„Regime
Change
and
the
Limits
of
US
Power“
von
Stephen
M.
Walt
(https://www.foreignaffairs.com/)
+
„The
CIA's
Secret
War
in
Tibet"
von
Kenneth
Conboy
und
James
Morrison
(https://www.theatlantic.com/)
«
„The
CIA's
Intervention
in
Afghanistan”
von
Peter
Bergen
(https://www.
theatlantic.com/)
*
„The
Hidden
History
of
the
CIA's
Electrifying
Use
of
Torture"
von
Shane
O'Sullivan
(https://www.vice.com/
en/)
SchieRtechniken
1.
PréazisionsschielRen:
Eine
Technik,
bei
der
der
Schütze
darauf
abzielt,
das
Ziel
mit
möglichst
geringer
Abweichung
zu
treffen.
Dies
erfordert
eine
hohe
Konzentration
und
eine
präzise
Ausrichtung
der
Waffe.
Diese
Technik
wird
oft
im
SportschieRen
oder
bei
militärischen
Einsätzen
eingesetzt.
2.
Schnellschief3en:
Eine
Technik,
bei
der
der
Schütze
schnell
auf
sich
bewegende
Ziele
schießt,
indem
er
die
Waffe
schnell
ausrichtet
und
den
Abzug
betätigt.
Diese
Technik
erfordert
eine
gute
Hand-Augen-Koordination
und
eine
schnelle
Reaktionszeit.
Diese
Technik
wird
oft
im
Jagdsport
oder
bei
militdrischen
Einsdtzen
eingesetzt.
3.
Taktisches
Schießen:
Eine
Technik,
bei
der
der
Schütze
darauf
abzielt,
Ziele
in
taktischen
Situationen
zu
treffen.
Dies
erfordert
eine
Kombination
aus
Präzisionsschießen
und
Schnellschießen
sowie
eine
Fähigkeit,
schnell
zwischen
den
beiden
Techniken
zu
wechseln.
Diese
Technik
wird
oft
von
Militär-
und
Polizeieinheiten
trainiert.
4.
Instinktives
Schießen:
Eine
Technik,
bei
der
der
Schütze
das
Ziel
ohne
gezieltes
Anvisieren
trifft.
Dies
erfordert
ein
hohes
Maß
an
Training
und
Erfahrung
und
wird
oft
von
Bogenschützen
und
Flintenschützen
eingesetzt.
5.
Dynamisches
Schießen:
Eine
Technik,
bei
der
der
Schütze
schnell
zwischen
verschiedenen
Positionen
und
Schießpositionen
wechselt,
um
Ziele
in
taktischen
Situationen
zu
treffen.
Dies
erfordert
eine
hohe
körperliche
Fitness
und
eine
Fähigkeit,
schnell
zwischen
verschiedenen
Schießtechniken
zu
wechseln.
Diese
Technik
wird
oft
von
Militär-
und
Polizeieinheiten
trainiert.
Quellen:
*
„The
Ultimate
Guide
to
Shooting:
Skills,
Tactics,
and
Techniques“
von
Jay
Cassell
*
„The
Shooter's
Bible
Guide
to
Tactical
Firearms:
A
Comprehensive
Guide
to
Precision
Rifles
and
Long-Range
Shooting
Gear“
von
Doug
Howlett
+
„Mastering
the
Art
of
Long-Range
Shooting”
von
Wayne
van
Zwoll
»
„The
Complete
Guide
to
Hunting,
Butchering,
and
Cooking
Wild
Game:
Volume
1:
Big
Game"
von
Steven
Rinella
SWOT-Analyse
Die
SWOT-Analyse
ist
eine
Methode
zur
Bewertung
der
Stärken,
Schwächen,
Chancen
und
Bedrohungen
eines
Unternehmens,
einer
Organisation
oder
eines
Projekts.
Sie
wird
oft
verwendet,
um
strategische
Entscheidungen
zu
treffen
und
Ziele
zu
setzen.
Die
Analyse
besteht
aus
vier
Komponenten:
o
Stärken:
Die
internen
Merkmale,
Fähigkeiten
und
Ressourcen,
die
einem
Unternehmen
oder
einer
Organisation
einen
Vorteil
gegenüber
anderen
verschaffen.
se
Schwächen:
Die
internen
Merkmale,
Fähigkeiten
und
Ressourcen,
die
einem
Unternehmen
oder
einer
Organisation
einen
Nachteil
gegenüber
anderen
verschaffen.
e
Chancen:
Die
externen
Faktoren,
die
für
ein
Unternehmen
oder
eine
Organisation
von
Vorteil
sein
können.
«
Bedrohungen:
Die
externen
Faktoren,
die
für
ein
Unternehmen
oder
eine
Organisation
nachteilig
sein
können.
In
unsicheren
Zeiten
oder
Krisen
kann
die
SWOT-Analyse
helfen,
die
Lage
zu
beurteilen
und
Handlungsmöglichkeiten
zu
identifizieren.
Indem
man
die
Stärken
und
Schwächen
eines
Unternehmens
oder
einer
Organisation
kennt,
kann
man
Maßnahmen
ergreifen,
um
Schwächen
zu
beseitigen
oder
Stärken
weiter
zu
stärken.
Indem
man
Chancen
und
Bedrohungen
erkennt,
kann
man
sich
auf
mögliche
Risiken
vorbereiten
oder
diese
als
Chance
nutzen.
Beispiel:
In
der
Covid-19-Pandemie
könnte
eine
Firma
die
SWOT-Analyse
nutzen,
um
ihre
Geschäftsstrategie
anzupassen.
Eine
Stärke
könnte
die
Flexibilität
und
Anpassungsfähigkeit
des
Unternehmens
sein,
während
eine
Schwäche
ein
Mangel
an
finanziellen
Reserven
ist.
Chancen
könnten
beispielsweise
der
verstärkte
Bedarf
an
Online-
Shopping
und
Lieferungen
sein,
während
Bedrohungen
wie
Lieferengpässe
oder
Arbeitskräftemangel
identifiziert
werden
könnten.
Indem
die
Firma
ihre
Stärken
nutzt,
Schwächen
beseitigt,
Chancen
ergreift
und
Bedrohungen
minimiert,
kann
sie
besser
auf
die
Pandemie
reagieren.
Quellen:
+
„SWOT
Analysis.“
Investopedia,
7
Jan.
2022,
https://www.investopedia.com
+
„What
is
SWOT
analysis
and
how
to
use
it."
BDC,
https://www.bdc.ca/en/
Shelter
Shelter
(deutsch:
Schutz)
bezieht
sich
auf
eine
Unterkunft
oder
einen
Riickzugsort,
der
Schutz
vor
den
Elementen
und
Gefahren
bietet.
Shelter
kann
sowohl
temporär
als
auch
permanent
sein
und
viele
verschiedene
Formen
umfassen,
von
einfachen
Zelten
und
Hütten
bis
hin
zu
komplett
ausgestatteten
Häusern.
Einige
Quellen
und
Links
zum
Thema
Shelter:
1.
„Shelter“
auf
Wikipedia:
https://en.wikipedia.org/wiki/Shelter_(building)
2.
„Types
of
Shelter“
auf
Survival
Sherpa:
https://survivalsherpa.word-press.com/
3.
„The
Ultimate
Guide
to
Shelter
Building“
von
Outdoor
Life:
https://www.outdoorlife.com/
4.
„Shelter
Design
and
Construction”
von
The
Rainforest
Information
Centre:
https://
www.rainforestinfo.org.au/
Schlachten
Schlachten
bezieht
sich
auf
den
Prozess
des
Tétens
und
der
Vorbereitung
von
Tieren
zur
Verarbeitung
zu
Fleisch.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
und
Konzepte
im
Zusammenhang
mit
dem
Schlachten:
«
Betäubung:
Das
Töten
von
Tieren
fiir
den
Verzehr
ist
in
vielen
Ländern
gesetzlich
geregelt
und
erfordert,
dass
die
Tiere
vor
dem
Schlachten
betäubt
werden,
um
ihr
Leiden
zu
minimieren.
Es
gibt
verschiedene
Methoden
der
Betäubung,
wie
zum
Beispiel
die
Elektrobetdaubung,
CO,-Betdaubung
oder
Bolzenschuss.
«
Blutung:
Nachdem
das
Tier
betdaubt
wurde,
wird
es
geschlachtet,
indem
man
seine
Kehle
durchtrennt
und
das
Blut
abläuft.
Dieser
Prozess
wird
als
Blutung
bezeichnet
und
ist
wichtig
fiir
die
Qualität
des
Fleisches.
«
Fleischqualitat:
Die
Qualität
des
Fleisches
hängt
von
verschiedenen
Faktoren
ab,
wie
zum
Beispiel
der
Rasse
des
Tieres,
seiner
Ernährung,
dem
Alter
des
Tieres
und
der
Art
und
Weise,
wie
es
geschlachtet
wurde.
Hier
ein
Link,
der
weitere
Informationen
zum
Thema
Schlachten
bereitstellt:
*
Bundesministerium
fiir
Ernährung
und
Landwirtschaft:
Informationen
zur
Betäubung
und
Schlachtung
von
Tieren
in
Deutschland
(https://www.bmel.de/)
Selbstschutz
Selbstschutz
wird
in
unserer
heutigen
Gesellschaft
immer
wichtiger.
Ob
es
darum
geht,
sich
vor
Übergriffen
auf
der
Straße
zu
schützen,
im
Internet
sicher
zu
sein
oder
sich
vor
Naturkatastrophen
oder
anderen
Gefahren
zu
schützen
—
es
gibt
viele
Aspekte
des
Selbstschutzes,
die
jeder
von
uns
kennen
sollte.
Im
Folgenden
findest
du
einige
wichtige
Begriffe
zum
Thema
Selbstschutz,
zusammen
mit
Links
und
Quellen:
1
Selbstverteidigung:
Unter
Selbstverteidigung
versteht
man
alle
Maßnahmen,
die
eine
Person
ergreift,
um
sich
selbst
oder
andere
zu
schützen,
wenn
sie
angegriffen
wird
oder
in
einer
gefährlichen
Situation
ist.
Hierzu
gehören
Techniken
aus
verschiedenen
Kampfsportarten
wie
Judo,
Karate
oder
Krav
Maga.
Eine
gute
Möglichkeit,
um
sich
über
Selbstverteidigung
zu
informieren,
ist
der
Deutsche
Ju-Jutsu
Verband
e.V.
2.
Notfallvorsorge:
Notfallvorsorge
bezieht
sich
auf
alle
Maßnahmen,
die
eine
Person
ergreift,
um
sich
auf
eine
Notsituation
vorzubereiten.
Hierzu
gehören
die
Vorratshaltung
von
Lebensmitteln
und
Wasser,
die
Erstellung
eines
Notfallplans
und
die
Vorbereitung
eines
Notfallrucksacks.
Eine
gute
Informationsquelle
zum
Thema
Notfallvorsorge
ist
das
Bundesamt
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe
3.
Cyber-Sicherheit:
Cyber-Sicherheit
bezieht
sich
auf
alle
Maßnahmen,
die
eine
Person
ergreift,
um
sich
im
Internet
und
auf
anderen
digitalen
Plattformen
zu
schützen.
Hierzu
gehören
das
Vermeiden
von
Phishing-Attacken,
das
Sichern
von
Passwörtern
und
das
Verwenden
von
Anti-Virus-Software.
Eine
gute
Informationsquelle
zum
Thema
Cyber-Sicherheit
ist
das
Bundesamt
für
Sicherheit
in
der
Informationstechnik
4.
Erste
Hilfe:
Erste
Hilfe
bezieht
sich
auf
die
Hilfe,
die
eine
Person
anderen
in
einer
Notsituation
leisten
kann.
Hierzu
gehören
die
Wiederbelebung,
das
Anlegen
von
Verbänden
und
das
Stoppen
von
Blutungen.
Eine
gute
Informationsquelle
zum
Thema
Erste
Hilfe
ist
das
Deutsche
Rote
Kreuz
5.
Alarmsysteme:
Alarmsysteme
sind
technische
Einrichtungen,
die
dazu
dienen,
eine
Person
vor
Einbrüchen
oder
anderen
Gefahren
zu
warnen.
Hierzu
gehören
Tür-
und
Fenstersensoren,
Bewegungsmelder
und
Kameras.
Eine
gute
Informationsquelle
zum
Thema
Alarmsysteme
ist
die
Stiftung
Warentest.
Stromausfall
Ein
Stromausfall
bezeichnet
den
temporären
Verlust
von
Stromversorgung
in
einem
bestimmten
Bereich
oder
für
einen
bestimmten
Zeitraum.
Ursachen
von
Stromausfällen
Stromausfälle
können
durch
eine
Vielzahl
von
Ursachen
ausgelöst
werden.
Einige
der
häufigsten
Ursachen
sind:
«
Wetterbedingte
Ursachen
wie
starke
Winde,
Stürme,
Blitzschläge
oder
Überschwemmungen
«
Technische
Probleme
in
Kraftwerken,
Übertragungsleitungen,
Unterstationen
oder
Verteilungsnetzen
*
Menschliches
Versagen
wie
Bauarbeiten
in
der
Nähe
von
Stromleitungen,
Sabotage
oder
Fehler
bei
der
Wartung
von
Strominfrastrukturen
«
Überlastung
der
Strominfrastruktur
aufgrund
von
hoher
Nachfrage
oder
Stromschwankungen
Auswirkungen
von
Stromausfällen
Stromausfälle
können
erhebliche
Auswirkungen
auf
die
Gesellschaft
haben,
insbesondere
wenn
sie
längere
Zeit
andauern.
Einige
der
Auswirkungen
sind:
«
Verlust
von
Produktivität
und
Einkommen
für
Unternehmen
und
Einzelpersonen
+
Unterbrechungen
in
Kommunikations-
und
Transportnetzen,
was
zu
Verzögerungen
und
Störungen
führt
+
Gefährdung
der
öffentlichen
Sicherheit
durch
Ausfall
von
Sicherheits-und
Notdiensten
+
Schäden
an
elektronischen
Geräten
und
Infrastrukturen
durch
plötzliche
Stromschwankungen
Quellen:
*
Bundesamt
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe
(BBK):
Das
BBK
ist
die
zentrale
Fachbehörde
des
Bundes
für
den
Bevölkerungsschutz
und
die
Katastrophenhilfe.
Auf
seiner
Website
findest
du
viele
Informationen
zum
Thema
Stromausfall,
darunter
auch
Tipps
zur
Vorsorge
und
Verhalten
im
Notfall.
Hier
der
Link:
https://www.bbk.bund.de/
«
Deutsche
Energie-Agentur
(dena):
Die
dena
ist
die
zentrale
Plattform
für
Energieeffizienz,
erneuerbare
Energien
und
intelligente
Energiesysteme
in
Deutschland.
Ihre
Website
enthält
Informationen
zum
Thema
Stromausfall
im
Kontext
der
Energiewende.
Hier
der
Link:
https://www.dena.de/
«
Verbraucherzentrale:
Die
Verbraucherzentrale
informiert
auf
ihrer
Website
über
verschiedene
Aspekte
des
Themas
Stromausfall,
darunter
auch
Tipps
zur
Vorsorge
und
Verhalten
im
Notfall.
Hier
der
Link:
https://
www.verbraucherzentrale.de/
«
Stromausfall-App
des
Bundesamtes
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe:
Die
Stromausfall-App
des
BBK
informiert
über
aktuelle
Störungen
im
Stromnetz
und
gibt
Tipps
zur
Vorsorge
und
Verhalten
im
Notfall.
Hier
der
Link:
https://www.bbk.bund.de/
Tarnung
Tarnung
bezieht
sich
auf
die
Fähigkeit,
sich
zu
verstecken
oder
zu
tarnen,
um
nicht
erkannt
zu
werden.
Dies
kann
durch
verschiedene
Techniken
erreicht
werden,
wie
zum
Beispiel
durch
Anpassung
an
die
Umgebung,
durch
Tarnkleidung
oder
durch
den
Einsatz
von
Tarnfarben.
Hier
sind
einige
wichtige
Begriffe
im
Zusammenhang
mit
Tarnung:
«
Tarnung:
Die
Fähigkeit,
sich
zu
verstecken
oder
zu
tarnen,
um
nicht
erkannt
zu
werden.
Tarnkleidung:
Kleidung,
die
speziell
für
den
Zweck
hergestellt
wurde,
sich
in
der
Umgebung
zu
tarnen.
Tarnkleidung
ist
oft
in
Camouflage-Mustern
erhältlich.
«
Camouflage:
Ein
Muster
oder
eine
Farbkombination,
die
dazu
dient,
eine
Person
oder
ein
Objekt
in
der
Umgebung
zu
tarnen.
Camouflage
wird
oft
von
Militär-
und
Sicherheitskräften
verwendet.
«
Tarnfarbe:
Eine
Farbe,
die
dazu
dient,
ein
Objekt
in
der
Umgebung
zu
tarnen.
Tarnfarben
sind
oft
in
Grau-,
Braun-
oder
Grün-Tönen
gehalten.
Quellen:
«
https://de.wikipedia.org/wiki/Tarnung
«
https://www.bundeswehr.de/
THW
Das
Technische
Hilfswerk
(THW)
ist
eine
Bundesanstalt
des
öffentlichen
Rechts
in
Deutschland.
Es
wurde
im
Jahr
1950
gegründet
und
hat
seinen
Hauptsitz
in
Bonn.
Das
THW
ist
eine
der
fünf
Säulen
des
Bevölkerungsschutzes
in
Deutschland
und
unterstützt
die
Bundesländer
und
Kommunen
bei
der
Bewältigung
von
Katastrophen,
Unglücken
und
anderen
Notfällen.
Das
THW
hat
rund
80.000
ehrenamtliche
Helfer,
die
in
mehr
als
660
Ortsverbänden
in
ganz
Deutschland
organisiert
sind.
Diese
Helfer
leisten
bei
Einsätzen
im
In-
und
Ausland
technische
Hilfe
und
unterstützen
die
Einsatzkräfte
anderer
Organisationen
wie
Feuerwehr,
Polizei
und
Rettungsdienste.
Das
THW
ist
in
verschiedene
Fachbereiche
unterteilt,
darunter:
*
Bergung
und
Rettung
+
Beleuchtung
«
Elektroversorgung
«
Fachgruppe
Wassergefahren
«
Fachgruppe
Ölschaden
«
Fachgruppe
Ortung
«
Fachgruppe
Infrastruktur
*
Fachgruppe
Logistik
+
Fachgruppe
Notversorgung/Notinstandsetzung
Die
Fachgruppen
sind
jeweils
mit
spezieller
Ausrüstung
und
Fachkenntnissen
ausgestattet,
um
in
den
verschiedenen
Einsatzszenarien
schnell
und
effektiv
Hilfe
leisten
zu
können.
Quellen
und
Links:
«
Offizielle
Website
des
THW:
https://www.thw.de/
«
THW-Landesverband
Bayern:
https://www.thw-bayern.de/
«
THW-Landesverband
Nordrhein-Westfalen:
https://www.thw-nrw.de/
«
THW-Landesverband
Berlin,
Brandenburg
und
Sachsen-Anhalt:
https://www.thw-berlin.de/
«
THW-Landesverband
Niedersachsen,
Bremen:
https://www.thw-ni.de/
«
THW-Landesverband
Hessen,
Rheinland-Pfalz,
Saarland:
https://www.thw-hessen.de/
+
THW-Landesverband
Sachsen,
Thüringen:
https://www.thw-sachsen.de/
«
THW-Landesverband
Baden-Württemberg:
https://www.thw-bw.de/
*
THW-Landesverband
Hamburg,
Mecklenburg-Vorpommern,
Schleswig-Holstein:
https://www.thw-hh-mv-
sh.de/
Thorax
Der
Thorax
ist
ein
wichtiger
Bereich
des
menschlichen
Körpers,
der
fiir
die
Atmung,
das
Herz-Kreislauf-System
und
andere
lebenswichtige
Funktionen
verantwortlich
ist.
In
der
praklinischen
Versorgung,
insbesondere
in
der
Notfallmedizin,
ist
das
Verständnis
der
Anatomie
und
der
Pathologie
des
Thorax
von
entscheidender
Bedeutung
fiir
die
Beurteilung
und
Behandlung
von
Patienten.
In
diesem
Glossarbeitrag
werden
wichtige
Begriffe
im
Zusammenhang
mit
dem
Thorax
erläutert
und
nützliche
Ressourcen
fiir
weitere
Informationen
bereitgestellt.
«
Brustbein
(Sternum):
Das
Brustbein
ist
ein
flacher
Knochen
in
der
Mitte
des
Brustkorbs,
der
die
Rippen
und
die
Wirbelsäule
verbindet.
Es
dient
als
Verankerung
fiir
viele
Muskeln
und
ist
ein
wichtiger
Bereich
fiir
die
Durchführung
von
Thoraxkompressionen
bei
einer
Herz-Lungen-Wiederbelebung
(HLW).
*
Lunge:
Die
Lunge
ist
das
Atmungsorgan
des
Körpers
und
besteht
aus
einem
Netzwerk
von
Bronchien
und
Alveolen,
in
denen
der
Gasaustausch
stattfindet.
In
der
Notfallmedizin
sind
Lungenverletzungen,
wie
beispielsweise
ein
Pneumothorax
oder
eine
Lungenkontusion,
häufige
Ursachen
für
akute
Atemnot.
«
Rippen
(Costae):
Die
Rippen
sind
gebogene
Knochen,
die
den
Brustkorb
schützen
und
Unterstützung
bieten.
Rippenbrüche
können
durch
ein
Trauma
verursacht
werden
und
können
zu
Schmerzen,
Atembeschwerden
und
anderen
Komplikationen
führen.
+
Thoraxkompressionen:
Thoraxkompressionen
sind
ein
wichtiger
Bestandteil
der
Herz-Lungen-
Wiederbelebung
und
werden
verwendet,
um
das
Herz
bei
einem
Herzstillstand
zu
stimulieren.
Durch
das
Drücken
auf
das
Brustbein
werden
das
Herz
und
die
Lungen
zusammengedrückt,
was
den
Blutfluss
und
die
Sauerstoffversorgung
wiederherstellen
kann.
e*
Thoraxtrauma:
Thoraxtrauma
bezieht
sich
auf
Verletzungen
des
Brustkorbs,
die
durch
Stöße,
Stürze,
Unfälle
oder
Schusswunden
verursacht
werden
können.
Zu
den
häufigsten
Thoraxverletzungen
gehören
Lungenverletzungen,
Rippenbrüche,
Pneumothorax
und
Hämatothorax.
«
Hämatothorax:
Ein
Hämatothorax
tritt
auf,
wenn
Blut
in
den
pleuralen
Raum,
den
Raum
zwischen
Lungen
und
Brustwand,
eindringt.
Es
ist
eine
häufige
Komplikation
bei
Thoraxtrauma
und
kann
zu
Atemnot,
Brustschmerzen
und
Schock
führen.
«
Pneumothorax:
Ein
Pneumothorax
tritt
auf,
wenn
Luft
in
den
pleuralen
Raum
eindringt
und
den
Druck
auf
die
Lunge
erhöht,
was
zu
Atemnot
und
Brustschmerzen
führen
kann.
Es
ist
ebenfalls
eine
häufige
Komplikation
bei
Thoraxtrauma.
Nützliche
Ressourcen:
+
American
College
of
Surgeons:
Advanced
Trauma
Life
Support
(ATLS):
https://www.facs.org/quality-
programs/trauma/atls
«
American
Heart
Association:
Basic
Life
Support
(BLS):
https://cpr.heart.org/
«
National
Library
of
Medicine:
Thorax
anatomy:
https://medlineplus.qgov/
Diese
Ressourcen
bieten
detaillierte
Informationen
zu
den
verschiedenen
Aspekten
der
Anatomie
und
Pathologie
des
Thorax
sowie
zu
den
verschiedenen
Verfahren
und
Techniken,
die
in
der
praklinischen
Versorgung
verwendet
werden.
Durch
das
Verständnis
dieser
Begriffe
und
Ressourcen
kannst
du
besser
auf
Notfälle
im
Zusammenhang
mit
dem
Thorax
vorbereitet
sein
und
eine
bessere
Patientenversorgung
gewährleisten.
Quellen:
1.
Quelle:
Eine
Quelle
ist
eine
natürliche
oder
künstliche
Stelle,
an
der
Grundwasser
an
die
Erdoberfläche
tritt.
Quellen
können
verschiedene
Formen
haben,
wie
zum
Beispiel
Schichtquellen,
Karstquellen
oder
Sturzquellen.
Quellen
sind
wichtige
ökologische
Lebensräume
und
tragen
zur
Wasserqualität
bei.
2.
Grundwasser:
Grundwasser
ist
das
Wasser,
das
sich
in
den
Poren
und
Spalten
des
Bodens
und
der
Gesteine
befindet.
Es
ist
eine
wichtige
Quelle
für
Trinkwasser
und
wird
durch
Niederschläge
und
Schmelzwasser
gespeist.
3.
Quellwasser:
Quellwasser
ist
Wasser,
das
aus
einer
Quelle
austritt.
Es
hat
in
der
Regel
eine
hohe
Qualität
und
ist
oft
Trinkwasser.
Quellwasser
kann
für
verschiedene
Zwecke
genutzt
werden,
wie
zum
Beispiel
für
die
Bewässerung
oder
die
Energieerzeugung.
4.
Hydrogeologie:
Die
Hydrogeologie
ist
ein
Teilgebiet
der
Geologie
und
beschäftigt
sich
mit
der
Erforschung
des
Grundwassers
und
der
Quellen.
Sie
untersucht
unter
anderem
die
Struktur
und
Eigenschaften
der
Gesteine
und
des
Bodens,
die
Grundwasserströmung
und
die
Wasserqualität.
5.
Gewässerschutz:
Der
Gewässerschutz
umfasst
alle
Maßnahmen
zum
Schutz
und
Erhalt
von
Gewässern,
einschließlich
Quellen.
Dazu
gehören
zum
Beispiel
die
Regulierung
der
Landnutzung,
die
Reduzierung
von
Verschmutzung
und
der
Schutz
der
natürlichen
Lebensräume.
Quellen:
*
Bundesanstalt
für
Gewässerkunde:
https://www.bafg.de/
«
Bundesministerium
für
Umwelt,
Naturschutz
und
nukleare
Sicherheit:
https://www.bmu.de/
+
Deutsche
Gesellschaft
fiir
Hydrogeologie
e.V.:
https://www.dgh-ev.de/
Hier
findest
du
eine
Liste
der
frei
zugänglichen
in
Deutschland
und
der
übrigen
EU:
«
www.quellenatlas.eu.
USV
(Unterbrechungsfreie
Stromversorgung)
Eine
Unterbrechungsfreie
Stromversorgung
(USV)
ist
ein
Gerät,
das
die
kontinuierliche
Stromversorgung
fiir
elektronische
Geräte
und
Systeme
sicherstellt.
Eine
USV
besteht
aus
einer
Batterie,
einem
Inverter
und
einer
Schaltung,
die
die
Energieversorgung
überwacht
und
im
Falle
eines
Stromausfalls
automatisch
auf
die
Batterie
umschaltet.
Anwendungsbereiche
USV-Systeme
werden
oft
in
Rechenzentren,
Krankenhäusern,
Industrieanlagen
und
anderen
kritischen
Infrastrukturen
eingesetzt,
um
eine
kontinuierliche
Stromversorgung
zu
gewährleisten.
Sie
können
auch
in
privaten
Haushalten
und
Büros
verwendet
werden,
um
die
Auswirkungen
von
Stromausfällen
auf
die
elektronische
Ausrüstung
zu
minimieren.
Arten
von
USV-Systemen
Es
gibt
drei
Arten
von
USV-Systemen:
1.
Offline-
oder
Standby-USV:
Diese
USV-Systeme
schalten
im
Falle
eines
Stromausfalls
automatisch
auf
die
Batterie
um.
Sie
bieten
eine
begrenzte
Leistung,
sind
jedoch
kostengünstig
und
eignen
sich
für
den
Einsatz
in
privaten
Haushalten
und
kleinen
Büros.
2.
Line-Interactive-USV:
Diese
USV-Systeme
haben
eine
Spannungsregelungsfunktion,
die
die
Spannung
des
Stromnetzes
überwacht
und
bei
Bedarf
anpasst.
Sie
bieten
einen
höheren
Schutz
und
eignen
sich
für
den
Einsatz
in
größeren
Büros
und
industriellen
Anwendungen.
3.
Online-USV:
Diese
USV-Systeme
bieten
die
höchste
Stufe
der
Leistung
und
Zuverlässigkeit.
Sie
verwenden
eine
doppelte
Konvertierungstechnologie,
die
die
Eingangsleistung
in
DC
umwandelt
und
dann
in
AC
umwandelt,
um
eine
saubere
und
stabile
Stromversorgung
zu
gewährleisten.
Vorteile
der
USV
1.
Schutz
vor
Stromausfällen:
Eine
USV
schützt
empfindliche
elektronische
Geräte
vor
Stromausfällen
und
reduziert
dadurch
das
Risiko
von
Datenverlust
und
Systemabstürzen.
2.
Regulierung
der
Stromversorgung:
Eine
USV
kann
die
Stromversorgung
stabilisieren
und
Spannungsspitzen
und
-täler
glätten,
um
Schäden
an
der
Elektronik
zu
vermeiden.
3.
Notstromversorgung:
Eine
USV
kann
als
Notstromversorgung
verwendet
werden,
um
wichtige
Systeme
in
Betrieb
zu
halten,
während
ein
primärer
Stromausfall
behoben
wird.
Versorgungsausfall
Versorgungsausfall
bezeichnet
eine
Situation,
in
der
eine
grundlegende
Versorgungsleistung,
wie
beispielsweise
Strom,
Wasser
oder
Kommunikation,
nicht
mehr
zur
Verfügung
steht.
Ein
Versorgungsausfall
kann
viele
Ursachen
haben,
wie
Naturkatastrophen,
technische
Störungen,
Sabotage,
Terrorismus
oder
menschliches
Versagen.
Die
Folgen
eines
Versorgungsausfalls
können
gravierend
sein
und
reichen
von
finanziellen
Verlusten
bis
hin
zu
lebensbedrohlichen
Situationen.
Daher
ist
es
wichtig,
dass
Unternehmen,
Behörden
und
die
Bevölkerung
auf
einen
Versorgungsausfall
vorbereitet
sind
und
Maßnahmen
ergreifen,
um
die
Auswirkungen
zu
minimieren.
Im
Folgenden
finden
sich
einige
Quellen
und
Links,
die
weitere
Informationen
zum
Thema
Versorgungsausfall
bieten:
*
Das
Bundesamt
für
Bevölkerungsschutz
und
Katastrophenhilfe
bietet
auf
seiner
Webseite
umfangreiche
Informationen
und
Handlungsempfehlungen
zum
Thema
Versorgungsausfall:
https://www.bbk.bund.de/
+
Auch
das
Bundesministerium
für
Wirtschaft
und
Energie
hat
Informationen
zum
Thema
Versorgungsausfall
zusammengestellt:
https://www.
bmwi.de/
Verwundeten-Tragegriffe
In
Notsituationen
kann
es
notwendig
sein,
verletzte
oder
bewusstlose
Personen
zu
tragen.
Wenn
keine
Hilfsmittel
zur
Verfügung
stehen,
können
Verwundeten-Tragegriffe
eine
schnelle
und
effektive
Lösung
sein.
Es
gibt
verschiedene
Techniken
und
Griffe,
die
verwendet
werden
können,
um
eine
Person
sicher
zu
tragen.
Hier
sind
einige
gängige
Tragegriffe:
1.
Feuerwehrgriff:
Der
Feuerwehrgriff
wird
oft
von
Feuerwehrleuten
verwendet,
um
verletzte
Personen
schnell
und
sicher
aus
einem
brennenden
Gebäude
zu
bringen.
Der
Griff
wird
ausgeführt,
indem
man
den
Verletzten
an
den
Achseln
packt
und
ihn
über
die
Schultern
wirft.
Der
Griff
ist
einfach,
aber
erfordert
Kraft
und
Geschicklichkeit.
2.
Kreuzgriff:
Der
Kreuzgriff
wird
oft
von
Rettungssanitätern
verwendet,
um
verletzte
Personen
auf
einer
Trage
oder
einem
Krankenbett
zu
bewegen.
Der
Griff
wird
ausgeführt,
indem
man
die
Person
an
den
Schultern
und
Beinen
greift
und
sie
über
die
Brustkreuzung
trägt.
Der
Griff
bietet
Stabilität
und
ermöglicht
es
einer
Person,
allein
oder
mit
einem
Partner
zu
tragen.
3.
Traggriff
von
Handgelenk
zu
Handgelenk:
Der
Traggriff
von
Handgelenk
zu
Handgelenk
wird
oft
von
Militärpersonal
und
Polizisten
verwendet,
um
eine
verletzte
Person
schnell
und
sicher
zu
bewegen.
Der
Griff
wird
ausgeführt,
indem
man
die
Person
an
den
Handgelenken
greift
und
sie
über
den
eigenen
Rücken
trägt.
Der
Griff
erfordert
Kraft
und
Ausdauer,
kann
aber
auch
von
einer
einzelnen
Person
durchgeführt
werden.
4.
Schultergriff:
Der
Schultergriff
wird
oft
von
Wanderern
und
Abenteurern
verwendet,
um
eine
verletzte
Person
aus
schwierigem
Gelände
zu
bewegen.
Der
Griff
wird
ausgeführt,
indem
man
die
Person
über
die
Schulter
legt
und
an
den
Beinen
greift.
Der
Griff
erfordert
Geschicklichkeit
und
kann
von
einer
einzelnen
Person
durchgeführt
werden.
Es
ist
wichtig,
sicherzustellen,
dass
die
verletzte
Person
bequem
und
sicher
ist,
während
sie
getragen
wird.
Verwende
immer
geeignete
Trage-
und
Hebetechniken,
um
Verletzungen
zu
vermeiden.
Quellen:
«
„Carry
Techniques
—
Firefighter
Carry.”
Rescue
Response
Gear,
https://www.rescueresponse.com/
«
„Patient
Transport
—
Cross-Carry.“
Wilderness
Medical
Associates
International,
https://www.wildmed.com/
«
,Hand-to-Hand
Carry.”
United
States
Marine
Corps,
https://www.marines.mil/
«
„How
to
Carry
an
Injured
Person
on
Your
Shoulders."
SectionHiker,
https://sectionhiker.com/
War
Gaming
War
Gaming
ist
eine
Methode
der
strategischen
Planung
und
Entscheidungsfindung,
die
im
militärischen
Bereich,
aber
auch
in
anderen
Bereichen
wie
der
Wirtschaft
oder
Politik
eingesetzt
wird.
Hierbei
werden
Szenarien
entwickelt
und
simuliert,
um
mögliche
zukünftige
Entwicklungen
und
Auswirkungen
von
Entscheidungen
zu
testen
und
zu
evaluieren.
Ein
wichtiger
Aspekt
des
War
Gaming
ist
die
Entwicklung
von
Strategien
und
Taktiken,
die
in
realen
Konfliktsituationen
angewendet
werden
können.
Durch
die
Simulation
von
verschiedenen
Szenarien
kann
man
die
Wirksamkeit
dieser
Strategien
und
Taktiken
testen
und
gegebenenfalls
verbessern.
Zu
den
häufigsten
Anwendungsgebieten
des
War
Gaming
gehören
militärische
Konflikte,
Cyber-Kriege
sowie
strategische
Entscheidungsfindungen
in
der
Wirtschaft
und
Politik.
Es
gibt
verschiedene
Arten
von
War
Gaming,
wie
zum
Beispiel
Table-Top-Spiele,
PC-Simulationen
und
Live-
Übungen.
Bei
Table-Top-Spielen
werden
Szenarien
auf
Karten
oder
Spielbrettern
simuliert,
während
bei
PC-
Simulationen
komplexe
Programme
eingesetzt
werden,
die
die
Interaktion
von
verschiedenen
Faktoren
in
Echtzeit
simulieren
können.
Live-Übungen
hingegen
sind
realitätsnahe
Simulationen,
bei
denen
die
Teilnehmer
tatsächlich
physisch
anwesend
sind
und
verschiedene
Szenarien
durchspielen.
Eine
wichtige
Quelle
für
das
Thema
War
Gaming
ist
das
Center
for
Applied
Strategic
Learning
(CASL)
der
National
Defense
University,
welches
sich
auf
die
Anwendung
von
War
Gaming
in
militärischen
und
zivilen
Bereichen
spezialisiert
hat.
Weitere
Quellen
sind
beispielsweise
das
Naval
War
College,
das
Center
for
Strategic
and
Budgetary
Assessments
oder
die
RAND
Corporation.
In
der
Wirtschaft
wird
War
Gaming
unter
anderem
von
Beratungsunternehmen
wie
McKinsey,
Boston
Consulting
Group
und
Bain
&
Company
eingesetzt,
um
strategische
Entscheidungen
zu
evaluieren
und
zu
optimieren.
Insgesamt
bietet
War
Gaming
eine
Möglichkeit,
komplexe
Situationen
und
Entscheidungen
in
verschiedenen
Bereichen
zu
simulieren
und
zu
evaluieren,
um
die
Wirksamkeit
von
Strategien
und
Taktiken
zu
verbessern
und
die
Entscheidungsfindung
zu
optimieren.
Quellen:
Center
for
Applied
Strategic
Learning:
https://casl.ndu.edu/
+
Naval
War
College:
https://usnwc.edu/
«
Center
for
Strategic
and
Budgetary
Assessments:
https://csbaonline.org/
«
RAND
Corporation:
https://www.rand.org/
«
McKinsey:
https://www.mckinsey.com/
«
Boston
Consulting
Group:
https://www.bcg.com/
«
Bain
&
Company:
https://www.bain.com/
Wasseriiberquerung
Die
Uberquerung
von
Flüssen
und
Bichen
kann
in
Notfällen
notwendig
sein,
jedoch
birgt
sie
auch
Risiken.
Es
ist
wichtig,
sich
über
die
richtige
Technik
und
Ausrüstung
zu
informieren,
um
sicher
über
das
Wasser
zu
gelangen.
Grundlegende
Techniken
und
Ausriistung:
+
Die
Verwendung
eines
Wanderstocks
oder
eines
anderen
Stiitzgerits
kann
die
Stabilität
beim
Uberqueren
von
Wasser
erhöhen.
«
Eine
Rettungsleine
sollte
immer
mitgeführt
werden,
um
im
Falle
von
Schwierigkeiten
Halt
zu
bieten.
+
Eine
Schwimmweste
kann
auch
verwendet
werden,
um
zusätzliche
Auftriebskraft
zu
bieten.
+
Es
ist
wichtig,
die
Strömung
des
Wassers
zu
beobachten
und
die
Stelle
der
Uberquerung
sorgfältig
zu
wählen.
«
Wenn
möglich,
sollten
Flüsse
und
Bäche
an
flacheren
Stellen
überquert
werden.
Risiken
und
Gefahren
»
Die
Strömung
des
Wassers
kann
sehr
stark
sein
und
Schwierigkeiten
beim
Schwimmen
oder
bei
der
Fortbewegung
durch
das
Wasser
verursachen.
*
Der
Grund
des
Flusses
oder
Baches
kann
uneben
und
schwierig
zu
durchqueren
sein,
was
das
Risiko
von
Stolpern
oder
Verletzungen
erhöht.
«
In
kaltem
Wasser
kann
es
schnell
zu
Unterkiihlungen
kommen,
was
lebensbedrohlich
sein
kann
7.
Abbildungsverzeichnis
1
Abbildung
1:
Adobe
Stock
378304444
(ProstockStudio)
2
Abbildung
2:
Adobe
Stock
637025413
(Andrii)
3
Abbildung
3:
Adobe
Stock
563867739
(Carlo)
4
Abbildung
4:
Adobe
Stock
383046146
H_Ko
5
Abbildung
5:
Adobe
Stock
239912822
(Andrii
Gorb)
6
Abbildung
6:
Adobe
Firefly
39024;
Abbildung
eines
brennenden
Apartments
7
Abbildung
7:
Adobe
Stock
599425956
(wetzkaz)
8
Abbildung
8:
Eigene
Darstellung
/
Regionaler
Ausfall
9
Abbildung
9:
Eigene
Darstellung
/
Globaler
Ausfall
10
Abbildung
10:
Eigene
Darstellung
/
Strom-Report,
Quelle
der
Infos:
https://strom-report.com/strom/
11
Abbildung
11:
Eigene
Darstellung
/
Strommix
Deutschland,
Quelle
der
Infos:
https://strom-report.com/strom/
12
Abbildung
12:
Eigene
Darstellung
/
Infos
von
www.netzfrequenz.info
13
Abbildung
13:
Eigene
Darstellung
/
Hinckley
Face
14
Abbildung
14:
Eigene
Darstellung
/
Unterhosen
15
Abbildung
15:
Eigene
Darstellung
/
Kopfbedeckung
16
Abbildung
16:
Eigene
Darstellung
/
Handschuhe
17
Abbildung
17:
Eigene
Darstellung
/
Outdoor-Hemden
18
Abbildung
18:
Eigene
Darstellung
/
Outdoor-Hosen
19
Abbildung
19:
Eigene
Darstellung
/
Messer
20
Abbildung
20:
Eigene
Darstellung
/
Sonnenbrille
21
Abbildung
21:
Eigene
Darstellung
/
Wanderschuhe
22
Abbildung
22:
Eigene
Darstellung
/
Bug-Out-Bag
23
Abbildung
23:
Eigene
Darstellung
/
Zwiebelschalensystem
24
Abbildung
24:
Tragegestell
Savotta
/
Quelle:
Savotta
25
Abbildung
25:
Rucksack
mit
Packsäcken
Savotta
/
Quelle:
Savotta
26
Abbildung
26:
Isomatte
Savotta
/
Quelle:
Savotta
27
Abbildung
27:
Eigene
Darstellung
Kochgeschirr
28
Abbildung
28:
Eigene
Darstellung
Kochgeschirr
29
Abbildung
29:
Eigene
Darstellung
Wasserfilter
30
Abbildung
30:
Adobe
Stock
657330316
(Arif
Malik)
31
Abbildung
31:
Unsplash
/
John-Jourmaa-OH1YwrOFGBK
32
Abbildung
32:
Unsplash
/
Danika-Perkinson-ZhA9vZQPTeE
33
Abbildung
33:
Eigene
Darstellung
/
Pers.-Kiste
34
Abbildung
34:
Eigene
Darstellung
/
Funkbereiche
35
Abbildung
35:
Unsplash
/
Tegan-Mierle-FDostEIYhN8
Abbildung
Cover:
Adobe
Stock
#576525212
(JooVitor;
erweiterte
Lizenz)
08
Werbung
BITCOIN
ENDLICH
VERSTÄNDLICH
ERKLART.
Autor
DIE
GRÖSSTE
ALLER
ZEITEN
8
FBV
:
|
JETZT
BESTELLEN
UNTER:
www.marc-friedrich.de
TRADE
&
CONSULT
DEIN
PARTNER
FÜR
AUSBILDUNG,
BERATUNG
UND
VERNETZUNG
SCHAU’
JETZT
BEI
UNS
AUF
WWW.BIA-GERMANY.DE
VORBEI
UND
MELDE
DICH
FÜR
EINEN
UNSERER
ANSPRUCHSVOLLEN
KURSE
AN.
SEI
ES
ZUM
THEMA
DESASTER
MANAGEMENT,
KRISENVORBEREITUNG,
BUSINESS
SKILLS
-
WIR
SIND
EXPERTEN
AUF
DIESEM
GEBIET
UND
BIETEN
DIR
MIT
LANGJAHRIGER
ERFAHRUNG
UND
VIELEN
ERFOLGREICHEN
GAST-DOZENTEN
DIE
SKILLS,
DIE
DU
BRAUCHST.
COMMUNITY
HANDEL
&
PROZESS-
MEDIATION
&
BUILDING
BERATUNG
BEGLEITUNG
COACHING
BIA
GMBH
|
BETZDORFER
STR.
8
|
57520
SCHUTZBACH